{"id":76099,"date":"2016-06-29T00:00:00","date_gmt":"2016-06-29T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=76099"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76098","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/PETER-ALEXANDER-smago-Serie-Sch-76098\/","title":{"rendered":"PETER ALEXANDER <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;Vor 40 Jahren&quot; &#8211; Teil 60: &quot;Die kleine Kneipe&quot; (8\/9): &quot;Erfolgreiche ZDF-Fernsehshow-Reihe &#39;Wir gratulieren&#39;&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Die Jahre 1979 &#8211; 1986 &#8211; inklusive einer sensationellen Enth\u00fcllung von Autor Stephan Imming, den Titel &#8222;Adios amor&#8220; (von Andy Borg) betreffend &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 29. November 1979 pr&auml;sentierte Alexander im ZDF seine Show unter neuem Titel: &bdquo;Wir gratulieren!&ldquo;. Der Titelsong war die deutsche Version des <em>Cliff-Richard<\/em>-Grand-Prix-Klassikers &bdquo;Congratulations&ldquo;. In Anlehnung an seine fr&uuml;heren Shows war das Konzept, Jubil&auml;en und runde Geburtstage im Rahmen einer Show zu feiern. Besonders imposant war wohl das damals 10-j&auml;hrige Jubil&auml;um der Mondlandung (zu Gast war der US-Astronaut <em>Neil Armstrong<\/em>) und das 25-j&auml;hrige Jubil&auml;um des &bdquo;Wunders von Bern&ldquo; (mit <em>Fritz Walther<\/em> schmetterte Peter das Lied &bdquo;Kinder, wie die Zeit vergeht&ldquo;).<\/p>\n<p>Erneut wurde 1979 eine Ehrung f&auml;llig &ndash; von den Zeitschriften &bdquo;Das Neue Blatt&ldquo; und &bdquo;Heimat-Melodie&ldquo; erzielt Peter die Bronzene Hermann-L&ouml;ns-Medaille verliehen &ndash; kleiner Wermutstropfen: <em>Lolita <\/em>und <em>Freddy Quinn<\/em> erhielten die Medaille in &bdquo;Gold&ldquo;, weil sie zuvor schon mal mit Bronze dekoriert wurden.<\/p>\n<p>Die 1980er Jahre starteten f&uuml;r Peter Alexander mit einer tollen Auszeichnung. Die 13 Mio. Leser der Programmzeitschrift H&ouml;rZu w&auml;hlten ihn zum &bdquo;beliebtesten Fernseh-Unterhaltungsstar aller Zeiten&ldquo;. Daf&uuml;r gab es eine goldene Kamera, die sich dadurch auszeichnete, dass sie gr&ouml;&szlig;er war als alle bis dato verliehenen. Im Wiener Ableger der TV-Zeitschrift wurde er &uuml;berdies mit einer Goldenen Kamera als &bdquo;K&uuml;nstler des Jahrzehnts&ldquo; ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 1980 wurde der n&auml;chste Alexander-Hit ver&ouml;ffentlicht. Auch &bdquo;<strong>Denk doch auch mal an Dich!<\/strong>&ldquo;, ein typischer <em>Siegel\/Meinunger<\/em>-Schlager, schaffte es in die Verkaufs-Charts und es reichte immerhin zu einem passablen Top-40-Hit, der vermutlich mit daf&uuml;r gesorgt hat, dass Peter 1980 seine dritte &bdquo;Goldene Europa&ldquo; vom Saarl&auml;ndischen Rundfunk verliehen wurde.<\/p>\n<p>In dieser Zeit wurde Peter auch der Preis der <em>Robert-Stolz<\/em>-Stiftung verliehen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der in der K&ouml;lner Sporthalle aufgezeichneten Show &bdquo;Danke, <em>Robert Stolz<\/em>! Ein Gala-Abend zum 100. Geburtstag des Komponisten&ldquo;, die einige Monate sp&auml;ter, am 6. September 1980, vom ZDF ausgestrahlt wurde. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Preisverleihung war eine gro&szlig;e Ehre f&uuml;r den S&auml;nger: <em>&bdquo;&hellip;weil er als konkurrenzloser Entertainer der deutschsprachigen Showszene zu betrachten sei, dessen Erfolg in k&uuml;nstlerischer Disziplin, harter Arbeit und dem st&auml;ndigen Bem&uuml;hen, es noch besser machen zu wollen, zu finden sei<\/em>.&ldquo; Peter Alexander habe sich um die Verbreitung des Werkes von <em>Robert Stolz<\/em> verdient gemacht. Das ist auch absolut richtig &ndash; schon 1949\/50 war Peter in einer <em>Stolz-<\/em>Operette aufgetreten. In &bdquo;Fr&uuml;hling im Prater&ldquo; hatte er die &bdquo;tragende&ldquo; Rolle des Kellners. 1956, im Theater an der Josefstadt, war er der Star des <em>Stolz<\/em>-Musicals &bdquo;Kleiner Schwindel in Paris&ldquo;. Dem Anspruch wurde er weiter gerecht &ndash; passend zur TV-Show wurde ein gleichnamiges Album ver&ouml;ffentlicht und zus&auml;tzlich die LP &bdquo;Mein Freund <em>Robert Stolz<\/em>&ldquo;, in Ehrerbietung dieses gro&szlig;en Jahrhundertkomponisten, der zu den engen Freunden Alexanders z&auml;hlte.<\/p>\n<p>Im Herbst 1980 erschien eine neue Schlager-LP von Peter: &bdquo;Genie&szlig; Dein Leben!&ldquo;. Nach &bdquo;Denk doch auch mal an Dich&ldquo; wurde als zweite Single &bdquo;<strong>M&auml;dchen weine nicht!<\/strong>&ldquo;, von Peter Alexander h&ouml;chstselbst getextet, ausgekoppelt &ndash; kommerziell war das leider kein Erfolg, der Titel kam nicht in die Verkaufsbestenliste, obwohl er ihn am 5. November 1980 in <em>Hans Rosenthals<\/em> &bdquo;Dalli Dalli&ldquo; gesungen hatte. Daf&uuml;r gab es eine ganz spezielle Auszeichnung: F&uuml;r die LP &bdquo;Ein Besuch in Wien&ldquo; erhielt Peter den Deutschen Schallplattenpreis in der Sparte &bdquo;Volkst&uuml;mliche Unterhaltung&ldquo;.<\/p>\n<p><strong>Peter Alexander konnte seinerzeit mit seinen Liedern nicht mehr an die erfolgreichen Zeiten mit <em>Gietz\/Feltz<\/em> &ndash; Hits ankn&uuml;pfen. Zu <em>Kurt Feltz<\/em> verband ihn ein Leben lang eine enge Freundschaft, unabh&auml;ngig von Alexanders beruflichen Verbindungen zu <em>Ralph Siegel<\/em>. Sein Haus am Luganer See lie&szlig; Peter architektonisch dem von <em>Kurt Feltz<\/em> verkleinert nachbauen, die Nachbarn im Tessin trafen sich oft und gern gemeinsam auf ein Glas Rotwein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nat&uuml;rlich ist es allzu verst&auml;ndlich, dass der umtriebige Textdichter <em>Feltz <\/em>versuchte, seinen ehemaligen Star wieder f&uuml;r sich und sein Produzententeam zur&uuml;ck zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Komponisten <em>Hans Schulz<\/em> (Pseudonym <em>Tex Shultzieg<\/em>) schrieb er 1980 den Titel &bdquo;Adios Amor&ldquo; und lud Hilde und Peter Alexander nebst <em>Hans Schulz<\/em> zu sich nach Lugano ein, um beiden in privater Atmosph&auml;re dieses Musikst&uuml;ck zur Aufnahme vorzustellen. Nach einem gelungenen, harmonischen Abendessen mit fr&ouml;hlicher Unterhaltung kam &ndash; f&uuml;r <em>Feltz <\/em>v&ouml;llig &uuml;berraschend und einem Eklat nahe &ndash; <em>Hans Schulz<\/em> als Komponist zu dem Entschluss, diesen Song Peter Alexander doch nicht anbieten zu wollen. Da der Text vom Verlassensein eines Mannes handelt, der seine Liebste an seinen besten Freund verliert, fand <em>Schulz <\/em>gerade dies als g&auml;nzlich unpassend f&uuml;r einen f&uuml;nfundf&uuml;nfzigj&auml;hrigen Familienmenschen und treuen Ehemann wie Alexander es war. So wurde diese Idee noch an diesem Abend zwischen <em>Schulz <\/em>und <em>Feltz <\/em>verworfen und Peter Alexander kam seitdem nie mehr in den Genuss von neuen Feltz-Werken. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Dass dieser Song anschlie&szlig;end zum erfolgreichsten aller <em>Feltz<\/em>-Hits &uuml;berhaupt wurde, ist in der Musikgeschichte legend&auml;r. Ein unbekannter junger Mann aus Wien wurde kurze Zeit sp&auml;ter vom Team <em>Schulz-Feltz<\/em> als Interpret ausgew&auml;hlt und konnte somit eine steile Musikkarriere starten: <em>Andy Borg<\/em>.<\/strong><\/p>\n<p>Zum Jahresende 1980 hie&szlig; es am 4. Dezember 1980 mit Peter Alexander im ZDF zum zweiten Mal: &bdquo;Wir gratulieren&ldquo; &ndash; u. a. wurde <em>Max Schmeling<\/em> und <em>Willy Schneider<\/em> zum 75. Geburtstag gratuliert. Besondere Ehrungen erhielten zwei von Alexanders gro&szlig;en Vorbildern. <em>Hans Moser<\/em> h&auml;tte seinen 100. Geburtstag gefeiert &ndash; und &bdquo;endlich&ldquo; wurde es mal Zeit, <em>Frank Sinatra<\/em> zu ehren, den Alexander genau 30 Jahre zuvor (1950) erstmals live erlebte und von dem er immer sagte, dass er &bdquo;Schuld&ldquo; war, dass er sich f&uuml;r die Gesangskarriere entschieden habe. Trotz gr&ouml;&szlig;ter Bem&uuml;hungen hat man es nie hinbekommen, <em>Sinatra <\/em>pers&ouml;nlich als Gast einer Alexander-Show zu gewinnen. Absolut ungew&ouml;hnlich f&uuml;r eine Alexander-Show war, dass die Klassiker in englischer Sprache vorgetragen wurden. &#8211; Nebenbei wurde auch das 125-j&auml;hrige Jubil&auml;um der Litfass-S&auml;ule gefeiert. Das ist nur deshalb erw&auml;hnenswert, weil das Jubil&auml;um genutzt wurde, um auf eine interessante neue Show hinzuweisen, die nicht gerade unerfolgreich werden w&uuml;rde &ndash; <em>Frank Elstner <\/em>wies auf sein neues Projekt namens &bdquo;Wetten, dass&hellip;&ldquo; hin &ndash; Peter revanchierte sich, indem er zwei mal in dieser Show auftrat.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 1981 besang Peter Alexander seine &bdquo;<strong>Mamutschka<\/strong>&ldquo;, wieder ein Lied im typischen Polka-Stil von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em>. Gewisse &Auml;hnlichkeiten zum ebenfalls von den beiden geschriebenen Hit &bdquo;Babicka&ldquo; von <em>Karel Gott<\/em> sind nicht von der Hand zu weisen. B&ouml;se Zungen orakeln, ob eventuell Peter Alexanders &bdquo;Mamutschka&ldquo; und <em>Karel Gotts<\/em> &bdquo;Babicka&ldquo; ein- und dieselbe Person seien. &ndash; Der Song erreichte den 55. Platz der Verkaufshitparade. In der 100. Dalli-Dalli-Sendung von <em>Hans Rosenthal<\/em> stellte Peter sein Lied am 16. April 1981 im ZDF vor.<\/p>\n<p>Vielleicht wegen der Ausgewogenheit handelte das n&auml;chste Lied dann vom Papa, das aber ungleich kr&auml;ftiger einschlug als das &bdquo;Mamutschka&ldquo;-Lied. Der <em>Siegel\/Meinunger<\/em>-Schlager &bdquo;<strong>Der Papa wird&rsquo;s schon richten<\/strong>&ldquo; wurde Peter Alexanders letzter Musik-Hit, der es in die Top-3 der Singlecharts geschafft hatte. Wieder einmal traf man wohl einen Nerv: Wenn &bdquo;<em>die Familie bis zum Hals in Sch&hellip;..wierigkeiten steckt<\/em>&ldquo; &ndash; was tun? &ndash; Eben: &bdquo;Der Papa wird&rsquo;s schon richten!.&ldquo;<\/p>\n<p>Der Wiener Kabarretist <em>Gerhard Bronner<\/em>, der Jahrzehnte zuvor Peter in seiner Marietta-Bar engagiert hatte, erinnerte sich, bereits 1958 ein Lied mit dem gleichen Namen geschrieben zu haben, das von <em>Helmut Qualtinger<\/em> gesungen wurde &ndash; mit leidlichem Erfolg und als kabarettistische Einlage. Das motivierte ihn, einen Plagiats-Prozess gegen die Urheber (<em>Ralph Siegel <\/em>und <em>Bernd Meinunger)<\/em> anzustrengen, der aber letztlich im Sande verlaufen ist.<\/p>\n<p>Die am 26. November 1981 ausgestrahlte dritte Folge von &bdquo;Wir gratulieren&ldquo; war erneut ein Publikumserfolg. Die Show wurde in der K&ouml;lner Sporthalle aufgezeichnet &ndash; kein Wunder, dass auch <em>Willy Millowitsch<\/em> zu Gast war, dem Alexander zum 85. Geburtstag gratulierte.<\/p>\n<p>Am 11. Januar 1982 bis zum 30. M&auml;rz 1982 ging Peter wieder auf gro&szlig;e Tournee. Start war diesmal in der Berliner Deutschland-Halle (nach Probekonzerten in L&uuml;beck und L&uuml;neburg). Insgesamt 283.731 Zuschauer wurden in insgesamt 67 Konzerten gez&auml;hlt, so dass vom 22. Januar (Start diesmal Frankfurter Jahrhunderthalle) bis zum 28. Februar 1983 eine Wiederholungstour (26 Konzerte) absolviert wurde. Die letzten Konzerte fanden im Saaltheater Geulen in Aachen statt &ndash; ein kleiner, aber feiner Veranstaltungssaal, den auch Kollege <em>J&uuml;rgens<\/em> noch dann gebucht hat, als er ansonsten weit gr&ouml;&szlig;ere Hallen bespielte. &#8211; Begleitet wurde Peter erneut von den <em>Ute-Mann<\/em>-Singers, diesmal allerdings unter dem Orchester seines alten Freundes <em>Paul Kuhn<\/em>. Als Auszeichnung f&uuml;r den Erfolg der Tour wurde das &bdquo;Goldene Concert Journal&ldquo; &uuml;berreicht.<\/p>\n<p>Direkt nach Tour-Abschluss wurde eine weitere <em>Siegel\/Meinunger<\/em>-Single ver&ouml;ffentlicht, die insbesondere bei Fans gut ankam: In &bdquo;<strong>Und sie sehnte sich so sehr nach Liebe<\/strong>&ldquo; geht es um ein einsames M&auml;dchen, das auf der Suche nach ihrem Traumprinzen war, den sie zum Ende des Liedes auch fand. Peter Alexander, der Frauen- und M&auml;dchenversteher, sorgte f&uuml;r ein Happy End. Das breite Publikum nahm ihm diesen Titel aber nicht so recht ab, der Song kam nicht in die Charts, obwohl das Vorg&auml;ngerlied erfolgreicher war.<\/p>\n<p>Ende 1982 erschien eine Single aus dem Schlageralbum &bdquo;So oder so&ldquo;: &bdquo;<strong>Immer auf die Kleinen!<\/strong>&ldquo; war eine typische <em>Siegel-<\/em>Nummer, die in j&uuml;ngerer Vergangenheit gerne auch mal von Showmaster <em>Florian Silbereisen<\/em> adaptiert wurde. Wie es das Original gemacht hat, konnte Florian sich am 13. Januar 1983 in der ZDF-Show &bdquo;Dalli Dalli&ldquo; ansehen. Trotz gro&szlig;en Identifikations-Potenzials konnte sich der Schlager ebenfalls nicht in den Hitparaden durchsetzen.<\/p>\n<p>Am 2. Dezember 1982 hie&szlig; es erneut: &bdquo;Wir gratulieren!&ldquo; &ndash; das Stammpublikum blieb Peter treu. Ein Highlight der Show war eine <em>Wilhelm-Busch<\/em>-Parodie (der Schriftsteller w&auml;re 150 Jahre alt geworden) &#8211; Peter Alexander spielte Max und Moritz in Personalunion. Ein weiterer H&ouml;hepunkt war die Gratulation des Bergsteigers <em>Luis Trenker<\/em>, der imposante 90 Jahre alt wurde.<\/p>\n<p>Im Sommer 1983 wandte sich Peter an die &auml;ltere Generation mit dem <em>Siegel\/Meinunger<\/em>-Song &nbsp;&bdquo;<strong>Liebst Du mich (Du bist alles, was ich habe)&ldquo;<\/strong>. Zum Jahresende ver&ouml;ffentlichte er dann noch eine gesungene Version der Titelmelodie der TV-Erfolgsserie &bdquo;Ich heirate eine Familie&ldquo;. In &bdquo;<strong>Unser altes Haus<\/strong>&ldquo; erz&auml;hlte Peter &uuml;ber die Geschichte eines charismatischen Hauses &ndash; u. a. am 24. November 1983 erneut in <em>Hans Rosenthals<\/em> &bdquo;Dalli-Dalli&ldquo; und am 1. Dezember in seiner Personality-Show &bdquo;Wir gratulieren&ldquo;. Eine der seltenen Alexander-Kompositionen findet sich auf der B-Seite der Single: &bdquo;Die goldenen Jahre&ldquo; (Text: <em>Dr. Michael Kunze<\/em>). Erfolgreich waren beide Singles nicht. Daf&uuml;r wurde die TV-beworbene LP unter der musikalischen Bearbeitung von <em>Paul Kuhn <\/em>&bdquo;Aus B&ouml;hmen kommt die Musik&ldquo; ein Tontr&auml;gererfolg. Letztmals gelang es ihm, ein Album in den Top-10 der Longplay-Charts zu positionieren.<\/p>\n<p>1984 konzipierte <em>Ralph Siegel<\/em> ein Lied, das er als Duettnummer f&uuml;r <em>Mireille Mathieu<\/em> und den damaligen Dallas-Star <em>Patrick Duffy<\/em> vorgesehen hatte. Es kam aber nicht zu einer Einigung mit dem US-Star, daf&uuml;r willigte <em>Hilde Alexander<\/em> ein, dass Peter den m&auml;nnlichen Part von &bdquo;<strong>Good Bye My Love (verzeih my Love)<\/strong>&ldquo; &uuml;bernehmen durfte. Die von <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> und <em>Richard Palmer-James<\/em> &nbsp;getextete Siegel-Komposition schaffte es in die Top-50 der Single-Charts, hilfreich war dabei vermutlich auch der erneute Auftritt am 25. Oktober 1984 bei &bdquo;Dalli-Dalli&ldquo;. <em>Mireille Mathieu <\/em>nahm das Lied sp&auml;ter noch einmal mit <em>Florian Silbereisen<\/em> auf, mit dem sie es mehrfach mit dem alten Originalplayback im Fernsehen vortrug. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die beiden noch &bdquo;Verliebt, verlobt, verheiratet&ldquo; nach Alexander-Manier singen werden&hellip;<\/p>\n<p>Sein Duett stellte Peter auch in seiner am 6. Dezember 1984 ausgestrahlten Show &bdquo;Wir gratulieren&ldquo; vor. Zu Gast war damals neben <em>Peter Weck<\/em> und <em>G&uuml;nter Pfitzmann<\/em> u. a. auch <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> anl&auml;sslich dessen 50. Geburtstags, wo er einen selbstironischen Showblock nach dem Motto &bdquo;Ja ja, mit 50 Jahren&ldquo; zum Besten gab.<\/p>\n<p>Im M&auml;rz 1985 gab es wieder eine besondere Auszeichnung: B&uuml;rgermeister <em>Dr. Helmut Zilk<\/em> steckte den Ehrenring der Stadt Wien an Peters Finger, kurz darauf wurde ihm das Gro&szlig;e Ehrenzeichen f&uuml;r Verdienste um die Republik &Ouml;sterreich aus der Hand von Unterrichtsminister <em>Dr. Herbert Moritz<\/em> verliehen.<\/p>\n<p>Am 28. November 1985 pr&auml;sentierte Peter Alexander erneut eine legend&auml;re &bdquo;Wir gratulieren&ldquo;-Show, diesmal in D&uuml;sseldorf aufgezeichnet. Anl&auml;sslich des 30-j&auml;hrigen Jubil&auml;ums der Rateshow &bdquo;Was bin ich?&ldquo; parodierte Peter damals das komplette Rate-Team und wurde dabei von den Maskenbildnern perfekt in Szene gesetzt. Unfassbar: F&uuml;r 4 &frac12; Minuten Sendezeit ben&ouml;tigte man 17 Stunden Drehzeit, Peter sa&szlig; insgesamt 120 Stunden beim Maskenbildner &ndash; von solch einer perfekten Vorbereitung kann man heute nur noch tr&auml;umen. Ber&uuml;hrungs&auml;ngste hatte er nie, so war auch der &Ouml;sterreichs Pops&auml;nger <em>Falco<\/em> einer der Show-G&auml;ste. Alexander pr&auml;sentierte in der Show auch Aufnahmen aus seiner neu aufgenommenen 1985er, TV-beworbenen Weihnachts-LP (bzw. &ndash;CD), die wieder unter der musikalischen Regie von <em>Paul Kuhn<\/em> produziert wurde.<\/p>\n<p>Kurz darauf gab es nach vielen Jahren noch mal einen Nachschlag der beliebten &bdquo;Spezialit&auml;ten&ldquo;-Show unter dem Motto &bdquo;Ein Tag in Wien mit seinem Freund <em>G&uuml;nter Pfitzmann<\/em>&ldquo;. Peter stellte G&uuml;nter damals &bdquo;seine&ldquo; Stadt vor. Erstaunlich: Die Sendung wurde am 25.12.1985 in &Ouml;sterreich ausgestrahlt, in Deutschland erst am 26. April 1986. Zur Motivation, &bdquo;au&szlig;er der Reihe&ldquo; diese Show zu produzieren, sagte Hilde Alexander: &bdquo;<em>Gut zwanzig Jahre haben wir keine Wien-Show gemacht, dann kam Fernseh-Unterhaltungschef Harald Windisch zu uns nach Lugano und fragte zun&auml;chst wegen der &sbquo;Austro-Hit-Gala&ldquo; an. Nachdem es in diesem Fall eine Einigung gab, gingen die Gespr&auml;che weiter, und pl&ouml;tzlich kam die Rede auf die M&ouml;glichkeit einer Sendung, bei der der ORF Hauptpartner sein sollte.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Nachdem 1978 <em>Udo J&uuml;rgens<\/em> mit &bdquo;Buenos Dias Argentina&ldquo; sehr erfolgreich war und auch <em>Michael Schanze<\/em> 1982 mit &bdquo;Ole Espana&ldquo;, suchte man f&uuml;r die Fu&szlig;ball-WM 1986 in Mexiko erneut nach einem zugkr&auml;ftigen Sangesbarden, der die deutsche Nationalmannschaft musikalisch unterst&uuml;tzen sollte. Man fand ihn in Peter Alexander, der mit der deutschen Nationalelf die LP &bdquo;<strong>Mexiko mi Amor<\/strong>&ldquo; einsang, deren Titellied auf Single ausgekoppelt wurde. Offiziell wurde die Platte beim Fu&szlig;ball-L&auml;nderspiel Deutschland-Brasilien am 12. M&auml;rz 1986 sowie am 12. April des Jahres bei &bdquo;Wetten, dass&hellip;!?&ldquo; vorgestellt. Die LP erschien in Erstauflage beim Label Dino, das damals mit &bdquo;Montana&ldquo; (<em>Hans R. Beierlein<\/em>) zusammenarbeitete.<\/p>\n<p>Peter Alexander warb auch am 8. Mai bei der ZDF Show &bdquo;Der Gro&szlig;e Preis&ldquo; f&uuml;r seine LP. Am 18. Juni 1986 machte er damit letztmals einen Abstecher in die ZDF-Hitparade (au&szlig;er Konkurrenz). Im Gegensatz zu seinen Vorg&auml;ngern konnte sich Peter mit seinen Fu&szlig;ball-Songs nicht wirklich durchsetzen &ndash; auch die Single-Auskopplungen &bdquo;<strong>Fu&szlig;ball-Rap<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Kaiser-Franz-Marsch<\/strong>&ldquo; blieben hinter den Erwartungen zur&uuml;ck, obwohl <em>Tony Schumacher<\/em>, <em>Lothar Matth&auml;us, Pierre Littbarski <\/em>und <em>Teamchef Franz Beckenbauer<\/em> inbr&uuml;nstig mitsangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>VORSCHAU:<\/strong> In Teil 9 geht es um die letzten Produktionen Peter Alexanders und seinen R&uuml;ckzug in das Privatleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vielen Dank an den K&uuml;nstleragenten Thorsten Groneberg, der sein umfangreiches Detailwissen &uuml;ber Peter Alexander in den Artikel hat einflie&szlig;en lassen und uns ein paar Fotos aus seinem Archiv zur Verf&uuml;gung gestellt hat. In diesem Teil der Serie stammt insbesondere die exklusive Hintergrund-Information zum Lied &bdquo;Adios Amor&ldquo; von Herrn Groneberg.<\/em><\/p>\n<p>Stephan Imming, 02.06.2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.peter-alexander.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jahre 1979 &#8211; 1986 &#8211; inklusive einer sensationellen Enth\u00fcllung von Autor Stephan Imming, den Titel &#8222;Adios amor&#8220; (von Andy<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76100,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76099"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76099\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}