{"id":75265,"date":"2016-07-26T00:00:00","date_gmt":"2016-07-26T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=75265"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"UDO-JUERGENS-Konzertkritik-Merc-75264","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/UDO-JUERGENS-Konzertkritik-Merc-75264\/","title":{"rendered":"UDO J\u00dcRGENS <br \/>Konzertkritik: &quot;Merci Ch\u00e9rie \u2013 Die sch\u00f6nsten Lieder von Udo J\u00fcrgens&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Der Udo-J\u00fcrgens-Fan Stephan Imming war beim Konzert in Oelde dabei und hat eine sehr emotionale Konzert-Kritik verfasst &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Ableben UDO J&Uuml;RGENS&rsquo; schossen Tribute-Versuche wie Pilze aus dem Boden. Ich bekenne, dass ich das immer sehr kritisch gesehen habe (und sehe) &ndash; insbesondere, wenn Einzelk&uuml;nstler zu dubiosen Midi-Files Udos Lieder interpretieren. Zu Lebzeiten Udos haben sich da tolle Menschen wie &bdquo;sahnemixx&ldquo;, Peter Nolden und Alex Parker hervorgetan &ndash; das habe ich akzeptiert. Als ich aber h&ouml;rte, dass ausgerechnet die Interpreten des Musicals &bdquo;Ich war noch niemals in New York&ldquo; Udos Lebenswerk annahmen, war ich sehr skeptisch, weil mir das Musical (schon allein wegen des arg konstruierten Drehbuchs) einfach nie gefallen hat.<\/p>\n<p>Als mich meine Schwester im M&auml;rz nach einem Geburtstagsgeschenk fragte, habe ich dann gesagt &ndash; na &ndash; vielleicht schauen wir uns doch gemeinsam mal die Show &bdquo;Merci Cherie&ldquo; von den Musicalinterpreten an &ndash; Udos Songs sind schlie&szlig;lich toll &ndash; und ganz so schlimm verhunzen werden die das wohl nicht, so meine Hoffnung. Also &ndash; ab nach Oelde, immerhin habe ich dort auch zwei Vorkonzerte von Udos Tourneen erlebt &ndash; in einer Turnhalle &ndash; sch&ouml;ne Erinnerungen&hellip; Und immerhin ist bei der Tour offensichtlich ein professioneller Veranstalter (Semmel-Concerts) mit an Bord.<\/p>\n<p>In der ersten Ansage berichtete Musical-Star Andreas Biber von seiner ersten Begegnung mit Udo J&uuml;rgens, der bei der Probe zur Auff&uuml;hrung von &bdquo;Ich war noch niemals in New York&ldquo; pers&ouml;nlich anwesend gewesen sei. Udo war laut Andreas&rsquo; Aussage &bdquo;geflashed&ldquo; und ber&uuml;hrt von der Pr&auml;sentation, weil er es toll fand, seine eigenen Geschichten als Zuschauer und Zuh&ouml;rer zu erfahren. Bewusst verzichte man laut Biber darauf, auf Udos Historie einzugehen, sondern seine Lieder erz&auml;hlen zu lassen. Als ersten Titel w&auml;hlte er einen meiner pers&ouml;nlichen Lieblingslieder aus: &bdquo;<strong>Alles, was gut tut<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Bei strahlendem Sonnenschein unn&ouml;tig zu erw&auml;hnen, aber doch immer wieder sch&ouml;n &ndash; und letztlich geht es in dem Lied ja auch um den positiven Blick nach vorne: Einf&uuml;hlsam interpretierte Kharim Khawatmi &bdquo;<strong>Immer wieder geht die Sonne auf<\/strong>&ldquo; &ndash; in einer Duett-Version, wie sie auch Udo bei seiner letzten Tournee vorgetragen hat. Sollte ich dem Mann Unrecht getan haben? F&uuml;r mich war das bislang ein Musical-Typ, der es irgendwie geschafft hat, als Fotograf des letzten Udo-J&uuml;rgens-Albums in Erscheinung getreten ist&hellip;<\/p>\n<p>Mit dem n&auml;chsten Song hat die charmante S&auml;ngerin Sabine Mayer (&uuml;brigens Kharims Ehefrau) gleich doppelt einen Udo-Klassiker pr&auml;sentiert: Wie es &bdquo;himself&ldquo; auch gerne mal passierte, verga&szlig; sie zwischenzeitlich den Text &ndash; dennoch hat sie den Udo-Hit &bdquo;<strong>Ich wei&szlig;, was ich will<\/strong>&ldquo; sehr sch&ouml;n vorgetragen. Einen weiteren Udo-Klassiker sagte sie an &ndash; der Meister liebte den von Irma Holder getexteten Schlager offensichtlich sehr, hat er ihn doch bei seinen letzten Tourneen immer wieder gerne vorgetragen. Andreas Biber sang einf&uuml;hlsam &bdquo;<strong>Der gekaufte Drachen<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit einem weiteren sehr bedeutenden Udo-Klassiker, der nicht unbedingt Party-tauglich ist, aber vielen Fans sehr viel bedeutet: &bdquo;<strong>Was Dich nicht umbringt, gibt Dir neue Kraft zum Leben<\/strong>&ldquo; wurde sehr eindrucksvoll von der Solistin Annika Bruhns vorgetragen. Auch den &nbsp;&uuml;ber 50 Jahre alten Hammer-Schlager &bdquo;<strong>17 Jahr&rsquo;, blondes Haar<\/strong>&ldquo;, den Kharim Khawatmi eindrucksvoll interpretierte und dabei von den anderen Solisten wundersch&ouml;n mehrstimmig begleitet wurde &ndash; gro&szlig;es Kino, schade, dass auf Udos CDs immer eine extrem schlimme Version verkoppelt wird und die Original-Version aktuell nicht auf CD verf&uuml;gbar ist, obwohl der Meister sich immer wieder klar von seiner schlechten 1972er-Version distanziert hat&hellip;<\/p>\n<p>Im Anschluss gab es wieder G&auml;nsehaut-Momente. Viele Udofans erinnern sich an Udos letzte Tour und den Abschluss seiner damaligen Konzerte, als er in &bdquo;<strong>Zehn nach elf<\/strong>&ldquo; die Einsamkeit des K&uuml;nstlers nach dem Konzert beschrieb. Kharim und seine Frau Sabine trugen das Lied so wundersch&ouml;n vor, dass man es als Udofan sehr schwer hatte, die Fassung zu behalten &ndash; richtig einf&uuml;hlsam interpretiert &ndash; ganz gro&szlig;es Kino&hellip; sooo sch&ouml;n, zum Schluss zweistimmig &ndash; w&auml;ren doch alle Udo-&bdquo;Tributes&ldquo; von solch beeindruckender Qualit&auml;t&hellip;<\/p>\n<p>Nachdem Udo &bdquo;himself&ldquo; zitiert wurde, der sich von dem ihm nachgesagten &uuml;bersteigerten &nbsp;&bdquo;Sendungsbewusstsein&ldquo; etwas distanziert habe, ging es weiter mit dem rockigen Klassiker &bdquo;<strong>Das ehrenwerte Haus<\/strong>&ldquo;, vorgetragen von Andreas Biber. In die gleiche zeitkritische Kerbe haut &bdquo;<strong>Alles im Griff<\/strong>&ldquo;, bei dem die vier Musicalstars den Refrain vierstimmig vortrugen..<\/p>\n<p>Auch vor dem Sp&auml;twerk haben die K&uuml;nstler nicht halt gemacht &ndash; der tolle Song &bdquo;<strong>Mein Ziel<\/strong>&ldquo; wurde von Annika Bruhns einf&uuml;hlsam interpretiert. Mit G&auml;nsehaut habe ich zur&uuml;ck an Udos letzte Tour gedacht &ndash; unglaublich, dass Udo im hohen Alter in der Lage war, derart anspruchsvolle Lieder glaubhaft und professionell zu interpretieren. Die &bdquo;Merci Cherie&ldquo;-Version ist toll arrangiert. Annika Bruhns bedankte sich bei der wunderbaren Orchester-Begleitung &ndash; am Bass spielte &uuml;brigens der &bdquo;Original-Udo-Bassist&ldquo; aus der Pepe Lienhard Band, Rolf Dieter Mayer.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Sempre Roma<\/strong>&ldquo; entschied man sich f&uuml;r ein seltener geh&ouml;rtes Udo-Cover. Wenngleich der Song zur Fu&szlig;ball-WM 1990 nicht wirklich ein gro&szlig;er Hit war, war es sch&ouml;n, dieses Kleinod aus Udos Schaffen mal wieder zu h&ouml;ren.<\/p>\n<p>Dramaturgisch hoch interessant: &bdquo;<strong>Ich war noch niemals in New York<\/strong>&ldquo;, einer der wohl gr&ouml;&szlig;ten Klassiker Udo J&uuml;rgens&rsquo; &uuml;berhaupt, wurde als Schluss-Song der ersten(!) H&auml;lfte gew&auml;hlt &ndash; Udo selbst pflegte in den letzten Jahren ja, diesen Superhit eher zum Konzertende zu bringen. Die Idee war gut &ndash; das Publikum wurde gut gelaunt in die Pause entlassen und durfte lauthals mit den vier Solisten mitsingen.<\/p>\n<p>Instrumental wurde das Publikum dann mit dem New-York-Klassiker aus der Pause zur&uuml;ckgeholt und dann wieder sehr &uuml;berrascht. Erneut wurde mit &bdquo;<strong>Mitten im Leben<\/strong>&ldquo; ein Lied der letzten CD Udo J&uuml;rgens&rsquo; pr&auml;sentiert &ndash; wieder begeisterten die vier Solisten mit wunderbarem vierstimmigen Gesang &ndash; klasse!<\/p>\n<p>Auch mehr als vier Jahrzehnte vorher stand Udo mitten im Leben uns sagte: &bdquo;<strong>Zeig mir den Platz an der Sonne<\/strong>&ldquo; &ndash; auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen &ndash; sehr sch&ouml;ner Satzgesang, sch&ouml;nes Arrangement, bei dem insbesondere der Schlagzeuger sich mal richtig austoben durfte&hellip;<\/p>\n<p>Udo Lindenberg sang einst &bdquo;Cello&ldquo; &ndash; welche Dame er gemeint hat bei seinem Hit, ahnt man, wenn man die Cellistin Astrid Naegele sieht und h&ouml;rt, die den wundersch&ouml;nen Udo-Klassiker &bdquo;<strong>Ich w&uuml;rd&rsquo; es wieder tun<\/strong>&ldquo; wohlklingend eingeleitet hat. Die Interpretation von Annika Bruhns sorgte f&uuml;r einen weiteren der vielen G&auml;nsehaut-Momente.<\/p>\n<p>Wie es Udo zu tun pflegte, gab es auch in Oelde nach nachdenklichen T&ouml;nen wieder fr&ouml;hliche Songs. &bdquo;<strong>Mit 66 Jahren<\/strong>&ldquo; darf in einem Udo-Tribute-Konzert nat&uuml;rlich nicht fehlen. Witzig: Bei der ersten Strophe sangen die Herren den Hintergrundchor (&bdquo;mit sechs-und-seeheechzig&ldquo;). Das Lied wurde genutzt, um die fantastische Band vorzustellen, als da w&auml;ren: die bereits erw&auml;hnte Astrid Naegele (Cello), Marina Komissartchik (Fl&uuml;gel &ndash; sehr einf&uuml;hlsam spielte sie Udo-Hintergrundmusik bei Zitaten, die die Solisten vortrugen), Matthias Plewka (Schlagzeug &amp; Percussion), der bereits erw&auml;hnte Rolf Dieter Mayer (Bass), Hannes K&uuml;hn (Gitarre) und Mario Stork (Keyboard und musikalischer Leiter).<\/p>\n<p>Wieder mit toller Cello-Einleitung folgte ein weiterer H&ouml;hepunkt des Abends &ndash; ein weiteres meiner pers&ouml;nlichen Lieblingslieder wurde sehr stark von Kharim gesungen: &bdquo;<strong>Gib mir Deine Angst<\/strong>!&ldquo; &ndash; toll interpretiert, erneut auch wirklich gut arrangiert.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit dem Motto des Abends: &bdquo;<strong>Merci Cherie<\/strong>&ldquo; &ndash; mit diesem Lied gewann Udo J&uuml;rgens die Eurovision vor nunmehr &uuml;ber 50 Jahren &ndash; bis heute lieben die Menschen das Chanson, das wohl zeitlos bleibt, weil es einfach von gro&szlig;artiger Qualit&auml;t ist. Das diesj&auml;hrige Siegerlied war schon am Abend des Wettbewerbs vergessen &ndash; oder erinnert sich noch jemand an den belanglosen Siegertitel? Ich wei&szlig; nur noch, dass das irgendwas Politisches war&hellip;<\/p>\n<p>Mit dem wundersch&ouml;nen Duett-Titel &bdquo;<strong>Ich will &ndash; ich kann<\/strong>, <strong>I Can I Will&ldquo;<\/strong> gab es dann schon wieder eins meiner vielen Udo-Lieblingslieder zu h&ouml;ren &ndash; ein weiterer G&auml;nsehaut-Moment, der an wundersch&ouml;ne Konzerterlebnisse erinnerte &ndash; Andreas Biber hat den Titel &uuml;berzeugend gesungen, und seine Duettpartnerin war besser als so manche Udo-Partnerin (man denke z. B. an Linda de Mol).<\/p>\n<p>Ein weiteres Lieblingslied, mit dem ich so viel verbinde, folgte auf dem Fu&szlig; &ndash; &bdquo;<strong>Liebe ohne Leiden<\/strong>&ldquo; mit gelungenen kleinen Text&auml;nderungen &ndash; &bdquo;&hellip; und auf dem Weg zum eig&rsquo;nen Licht, mein Kind, das w&uuml;nsch ich Dir&ldquo; &ndash; dazu muss man wissen, dass der stimmlich enorm starke S&auml;nger Kharim gerade Vater geworden ist &ndash; Mutter: S&auml;ngerin Sabine Mayer, die Ehefrau Kharims. In dem Zusammenhang sende ich einen lieben Gru&szlig; an&nbsp; meine Schwester Helena, mit der ich seit 1985 Udo-Konzerte besuche &ndash; der Virus l&auml;sst uns auch &bdquo;posthum&ldquo; nicht los &ndash; &bdquo;&hellip;und das ist auch gut so&ldquo;. Gerade dieses Lied war soo sch&ouml;n interpretiert&nbsp; &#8211; herzlichen Dank daf&uuml;r! Helena und ich haben es genossen.<\/p>\n<p>Danach wurde Udo wieder zitiert mit seiner Ansicht &uuml;ber Religion &ndash; hoch interessant. Pianistin Marina Komissartchik spielte im Hintergrund wundersch&ouml;n Udos Klassiker &bdquo;Ich glaube&ldquo; &ndash; gerade in heutiger Zeit w&uuml;rde ich mir f&uuml;r Folgekonzerte w&uuml;nschen, dass auch dieser wundersch&ouml;ne Udo-Titel auch ins &bdquo;echte&ldquo; Programm aufgenommen wird. &Uuml;brigens &ndash; Udo sagte meines Wissens nicht, meine WELT hat keine 10 Gebote, meine Welt hat 12 T&ouml;ne, sondern.. &ndash; meine RELIGION hat keine 10 Gebote&hellip;<\/p>\n<p>Passenderweise gab es im Anschluss dann eins von Udos Lieblingsliedern (neben dem &bdquo;Drachen&ldquo;-Song): &bdquo;<strong>Was wichtig ist&hellip;<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>In allerbester Udo-Manier wurde dann die Stimmung wieder komplett ge&auml;ndert. Viele m&ouml;gen das Lied nicht, aber es geh&ouml;rt auch absolut zu Udos Karriere &ndash; Ralph Siegel f&uuml;hrte ihn damit nach einem winzig kleinen Karriere-Tief zur&uuml;ck in die Erfolgsspur: &bdquo;<strong>Der Teufel hat den Schnaps gemacht<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Langsam schlich sich Party-Stimmung ein &ndash; was musste folglich als N&auml;chstes kommen? Richtig: &bdquo;<strong>Aber bitte mit Sahne!<\/strong>&ldquo;. Danach wurde langsam der Schluss eingel&auml;utet, und dabei bewies man Kompetenz &ndash; als echter Name Udos wurde &bdquo;J&uuml;rgen Udo Bockelmann&ldquo; genannt. &ndash; Und weiter ging&rsquo;s mit der Partystimmung: &bdquo;<strong>Paris &ndash; einfach so nur zum Spa&szlig;<\/strong>&ldquo;. Es versteht sich von selbst, dass man sich beim Arrangement am 1981er Original orientierte und nicht an der von vielen ungeliebten Neuaufnahme der sp&auml;ten 1990er Jahre, wobei &ndash; da sei etwas Kritik erlaubt &ndash; echte Blasinstrumente bei weitem besser klingen als der etwas h&ouml;lzerne Keyboard-Sound..<\/p>\n<p>Thema Party &ndash; Udos erfolgreichstes Album &uuml;berhaupt war &bdquo;<strong>Buenos Dias Argentina<\/strong>&ldquo;. Der WM-Song 1978 durfte in dem Zusammenhang auch nicht fehlen &ndash; an der Stelle passte es gut. Auch wenn damals die deutsche Nationalmannschaft (damals durfte man das ja noch sagen, heute ist es ja &bdquo;la Mannschaft&ldquo; oder so) sicher gesangstechnisch kaum zu toppen ist, haben die Musical-K&uuml;nstler ein gutes Bild abgegeben. Ich pers&ouml;nlich h&auml;tte an der Stelle &uuml;brigens die Band-Vorstellung vorgenommen: Im Tor &ndash; der musikalische Leiter Mario Stork, Abwehr &ndash; Bassist Mayer.. etc. &ndash; vielleicht mal so als Anregung.. J<\/p>\n<p>Dann ein Top-Gag von Andreas Biber vorgetragen &ndash; &bdquo;ich hab noch was vergessen&ldquo;: &bdquo;&hellip;es war schon dunkel&ldquo; &ndash; da war jedem klar, dass Udos einziger Nummer-1-Hit ja noch fehlte: &bdquo;<strong>Griechischer Wein<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Das Programm war damit &bdquo;eigentlich&ldquo; beendet. Aber ohne Zugabe lie&szlig; man die tollen K&uuml;nstler nat&uuml;rlich nicht von der B&uuml;hne gehen. Auch hier wieder ein Lob: Man verzichtete auf das Bademantel-Ritual und w&auml;hlte den wundersch&ouml;nen Titel &bdquo;<strong>Ihr von morgen<\/strong>&ldquo; als Zugabe-Lied. Ausgerechnet mit &bdquo;<strong>Heute beginnt der Rest Deines Lebens<\/strong>&ldquo; klang der Abend aus &ndash; nicht ohne ein &bdquo;Dankesch&ouml;n nach oben&ldquo;, an den unvergessenen, unvergesslichen wunderbaren gro&szlig;artigen Udo J&uuml;rgens, der vermutlich noch viele Generationen mit seiner gro&szlig;artigen Musik begeistern wird. Am Schluss bekamen die K&uuml;nstler wei&szlig;e Rosen &uuml;berreicht, die sie &ndash; sch&ouml;ne Idee! &ndash; dann noch dem Publikum &uuml;berreichten, wenngleich meine Schwester etwas traurig war, keine Rose bekommen zu haben &ndash; Reihe 2 ist halt nicht Reihe 1.<\/p>\n<p>Summa sumarum muss ich sagen &ndash; manchmal ist es gut, keine hohe Erwartungshaltung zu haben. Ich habe mir die Premiere des Musicals &bdquo;Ich war noch niemals in New York&ldquo; damals im Hamburger Operettenhaus angesehen und war eher entt&auml;uscht. Da waren zwar Profis am Start, die aber ein meines Erachtens sehr schwaches Drehbuch umsetzen mussten und das auch professionell, aber lieblos &bdquo;runterleierten&ldquo; &ndash; so mein Eindruck, den ich damals (im Beisein von Udo J&uuml;rgens) hatte.<\/p>\n<p>Obwohl ich fanatischer Udo-Fan bin, habe ich mir das Musical danach nie wieder angesehen &ndash; das hat mich einfach nicht ber&uuml;hrt. Entsprechend skeptisch war ich, als ich eher zuf&auml;llig erfahren habe, dass Musical-K&uuml;nstler an einer Udo-Tribute-Show arbeiten, wollte mir aber ein eigenes Bild machen, um das Ganze dann vielleicht zu &bdquo;zerrei&szlig;en&ldquo;. Manchmal ist es wohl ganz gut, wenn die Erwartungshaltung nicht sehr gro&szlig; ist &ndash; die Musical-K&uuml;nstler haben mich restlos &uuml;berzeugt, ich kann nur in Udos Sinne sagen: &bdquo;Danke f&uuml;r den Abend&ldquo;.<\/p>\n<p>In der Konzertpause erz&auml;hlte einer der am Programm Beteiligten, dass es ihn freue zu sehen, wie die Musik die Menschen ber&uuml;hre. Dem kann ich nur beipflichten &ndash; die Veranstaltung in Oelde gab etwas von diesen auf ewig unvergesslichen Konzerterlebnisse zur&uuml;ck, das hat meine Schwester und mich einfach sehr ber&uuml;hrt, da floss auch so manches Tr&auml;nchen, und ich werde mir sicher weitere Konzerte des Udo-Teams ansehen<\/p>\n<p>Ein &bdquo;Haar in der Suppe&ldquo; finde ich dennoch &ndash; bei Udos Konzerten haben mir auch immer die tollen Blasinstrumente gefallen &ndash; Blechbl&auml;ser und nat&uuml;rlich Pepe am Saxofon &ndash; das fehlte schon etwas &ndash; andrerseits muss eine solche Veranstaltung wohl auch bezahlbar bleiben. Eine weitere kleine Kritik meinerseits war, dass ich mir noch mehr Vierstimmigkeit angesichts des gro&szlig;artigen Gesangs-Talents der Protagonisten gew&uuml;nscht h&auml;tte. Meine Schwester hat mich da aber gebremst, weil sie meinte, dass auch diese Kunst dosiert eingesetzt werden m&uuml;sse und nicht bei JEDEM Song (, wie ich es mir vielleicht gew&uuml;nscht h&auml;tte,) eingesetzt werden m&uuml;sse.<\/p>\n<p>Ich habe bei der Show erwartet, viele Konzertbesucher von damaligen Udos Konzerten zu treffen &ndash; dem war aber eher nicht so, wobei es sch&ouml;n war, dass die &bdquo;Udos&ldquo; mit ihren roten Schals am Start waren. Einigen anderen Udo-Verehrern kann ich nur von ganzem Herzen empfehlen: Schaut Euch das an, das versetzt Euch in diese wunderbare Zeit des unvergleichlichen wunderbaren Udo J&uuml;rgens zur&uuml;ck &ndash; die K&uuml;nstler haben wirklich Herzblut in die wunderbare Veranstaltung gelegt! Gleiches gilt nat&uuml;rlich f&uuml;r smago!-Leser &ndash; die &bdquo;Merci Cherie&ldquo;-Show kann ich jedem Freund deutschsprachiger Musik nur w&auml;rmstens ans Herz legen.<\/p>\n<p>Entschuldigung, wenn diese Konzertkritik sehr subjektiv und emotional ist &ndash; aber Udos Musik hat mich Zeit Lebens derart ber&uuml;hrt und befruchtet, dass mir mein Idol noch immer absolute Herzensangelegenheit ist &ndash; daher m&ouml;chte auch ich diesen Artikel mit einem innigen Dankesch&ouml;n nach oben richten &ndash; danke, Udo J&uuml;rgens, f&uuml;r Deine unendliche Bereicherung meines Lebens mit Deiner gro&szlig;artigen Musik!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/merciudo.jpg\" style=\"width: 512px; height: 384px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/merciudo2.jpg\" style=\"width: 362px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p>Stephan Imming, 25.07.2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.udojuergens.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Udo-J\u00fcrgens-Fan Stephan Imming war beim Konzert in Oelde dabei und hat eine sehr emotionale Konzert-Kritik verfasst &#8230;:\u00a0 Nach dem<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":75266,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75265"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75265"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75265\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75266"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}