{"id":73978,"date":"2016-09-08T00:00:00","date_gmt":"2016-09-08T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=73978"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"OFFIZIELLE-DEUTSCHE-MID-WEEK-CHARTS-Gfk-73977","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/OFFIZIELLE-DEUTSCHE-MID-WEEK-CHARTS-Gfk-73977\/","title":{"rendered":"&quot;OFFIZIELLE DEUTSCHE MID WEEK CHARTS&quot; (Gfk Entertainment) <br \/>G.G. Anderson peilt Top-10 an! Alle Podest-Pl\u00e4tze in HipHop-Hand!"},"content":{"rendered":"<p>Die (vorl\u00e4ufige!) Charts-Analyse von Stephan Imming: Vorschau auf die am Freitag erscheinenden GfK-Entertainment-Charts! Das sagt der GfK Entertainment-Trend &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kommende Album-Hitliste d&uuml;rfte insbesondere HipHop-Freunde erfreuen. Die Hand am Spitzenreiterplatz hat derzeit <strong>Fler<\/strong>. Sollte es ihm gelingen, die Pole Position der Charts mit seinem neuen Album &bdquo;Vibe&ldquo; zu erobern, w&auml;re es das erste Mal unter dem Namen &bdquo;Fler&ldquo; &ndash; 2015 ist ihm das allerdings schon unter dem Namen Frank White mit dem Album &bdquo;Weil die Stra&szlig;e nicht vergisst&ldquo; gelungen. In der Vermarktung ging der Rapper dabei moderne Wege, so war sein aktuelles Album Album bei Apple Music bereits eine Woche vor offizieller Ver&ouml;ffentlichung als Download erh&auml;ltlich &ndash; offensichtlich hat es dem Erfolg des Albums in den Charts nicht geschadet.<\/p>\n<p>Nach dem Comeback der HipHopper <strong>Beginner, <\/strong>deren neues Album nur knapp hinter dem Album von Fler rangiert<strong>,<\/strong> befindet sich aktuell mit <strong>Kay One<\/strong> ein weiterer Rapper auf einem Podest-Platz. Bronze peilt der ehemalige DSDS-Juror mit seiner aktuellen CD &bdquo;Der Junge von damals&ldquo; an. Mit seinem f&uuml;nften Solo-Album scheint der f&uuml;nfte Top-10-Erfolg zu gelingen, wobei diesmal die Nummer 1 wohl nicht ganz drin ist &ndash; das gelang ihm lediglich 2013 mit seiner CD &bdquo;Rich Kidz&ldquo;.<\/p>\n<p>Damit nicht genug &ndash; auch auf Platz 4 liegt ein Rap-Album &ndash; <strong>Herzog<\/strong> scheint mit &bdquo;Vollbluthustler&ldquo; die Top-5 zu knacken. Wie berichtet, ist sein Album &bdquo;<em>konsumgeiler und durchgepeitschter als je zuvor<\/em>&ldquo; &ndash; anscheinend sind das heute die Kriterien, mit denen man zumindest Freunde des HipHop-Genres begeistern kann (, wobei das zugegebenerma&szlig;en auch f&uuml;r einige Schlager der Ballermann-Fraktion gilt). Bleibt zu hoffen, dass der &bdquo;<em>fr&uuml;here Ticker und heutige Teilzeitjunkie<\/em>&ldquo; angesichts eines Drogenrauschs wom&ouml;glich verpasst.<\/p>\n<p>Immerhin ein Album aus dem Schlagerbereich hat sehr gute Chancen auf eine Top-5-Platzierung, n&auml;mlich &bdquo;Freudenspr&uuml;nge&ldquo; von <strong>Fantasy.<\/strong> Im Fr&uuml;hjahr war die CD zwar bereits auf Platz 1 &ndash; nun ist aber eine Live-Auflage erschienen, so dass es neuen Schwung f&uuml;r das Duo gab. Berlin scheint derzeit ein gutes Pflaster f&uuml;r den Schlager zu sein &ndash; am vergangenen Wochenende gab Matthias Reim dort ein triumphales Konzert, und auch Fantasy haben die Massen unter dem Motto &bdquo;Freudenspr&uuml;nge live in Berlin&ldquo; begeistern k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Top-10-Anw&auml;rter &ndash; ebenfalls aus dem Schlagersektor &#8211; der aktuellen Hitliste ist das neue Album von <strong>G. G. Anderson<\/strong>. Dessen derzeitiger Produzent Gerd Jacobs (GeDo Music) scheint Stotter-&bdquo;Probleme&ldquo; zu haben angesichts seiner aktuellen Produktionen wie &bdquo;Ale Ale Aleksandra&ldquo; oder eben der neuen G. G.-Single &bdquo;In dieser Somm Somm Sommernacht&ldquo;. Aber auch mit der Methode kann man Erfolg haben, wie schon Mike Kr&uuml;ger (M M M&auml;del) und Hape Kerkeling (Pa Pa Paderborn) bewiesen haben. Auch Herr Grabowski k&ouml;nnte das nun beweisen &ndash; bislang war er noch nie mit einem Album in den Top-20, diesmal peilt er sogar die Top-10 an, was die beste Album-Notiz aller Zeiten f&uuml;r ihn w&auml;re &ndash; zu w&uuml;nschen w&auml;re es dem sympathischen K&uuml;nstler &ndash; ferner w&auml;re es ein weiterer Beleg daf&uuml;r, wie unglaublich popul&auml;r der deutsche Schlager aktuell ist. (Mit <strong>Andrea Berg<\/strong> k&ouml;nnte noch eine dritte K&uuml;nstlerin des Genres sich in den Top-10 einfinden).<\/p>\n<p>So erfreulich Platzierungen wie die von G. G. Anderson und Fantasy f&uuml;r Schlagerfreunde auch sind, muss man gleichzeitig konstatieren, dass etablierte Interpreten es offensichtlich ungleich leichter haben als Newcomer, in die Top-100 zu kommen. Umso w&uuml;nschenswerter w&auml;re es, wenn es Profilierungsm&ouml;glichkeiten in den Medien g&auml;be, hier sind leider nach wie vor die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunksender gefragt, ihren Beitrag zu leisten &ndash; jenseits von Alibi-Veranstaltungen wie DAB+ &#8211; Schlagersendern.<\/p>\n<p>Die Rockband <strong>Unzucht <\/strong>hat ihr neues Album &bdquo;Neunt&ouml;ter&ldquo; genannt &ndash; nach einem Vogel mit wundersch&ouml;nem Aussehen, der aber zum Killer mutieren kann &ndash; das war Inspiration f&uuml;r die Band, ein entsprechendes Album mit Liedern unterschiedlichen Kalibers zu kreieren. Mindestens eine Top-20-Platzierung sollte damit m&ouml;glich sein.<\/p>\n<p>Wie Kay One hat auch <strong>Maxim <\/strong>sein f&uuml;nftes Album vorgelegt: &bdquo;Das bisschen, was wir sind&ldquo;. Der Pop-Musiker hat ein vielf&auml;ltiges Themenspektrum auf das Nachfolgealbum von &bdquo;Staub&ldquo; gepackt. Der ehemalige Waldorfsch&uuml;ler hat zun&auml;chst ein Semester BWL studiert (abgebrochen) und dann ein Toningenieur-Studium bei SAE ebenfalls abgebrochen. Offensichtlich kann man es trotz dieser Voraussetzungen zum Popstar schaffen, die Aussicht auf einen Top-20-Erfolg ist nicht schlecht&hellip;<\/p>\n<p>Ein sehr ungew&ouml;hnliches Genre bedient die Gruppe mit dem passenden Namen <strong>Stilbruch<\/strong>, deren Musik an die von Stra&szlig;enmusikanten erinnert (positiv gemeint). Die Plattenfirma beschreibt es eher so: Klassik trifft Deutsch-Rock. Die Instrumentierung der Jungs (Cello \/ Geige \/ Drums \/ Gesang) ist genau so ungew&ouml;hnlich wie die eher christlich angehauchten Themen. Sch&ouml;n, dass es auch f&uuml;r eine solche originelle Musik offensichtlich eine recht gro&szlig;e Nische gibt &ndash; die Top-50 k&ouml;nnen angepeilt werden.<\/p>\n<p>Der ehemalige Gitarrist der Band &bdquo;Elke&ldquo;, Peter <strong>Bollmer<\/strong>, hat sein zweites Solo-Album ver&ouml;ffentlicht und peilt ebenfalls die Top-50 an, was eine deutliche Steigerung zur Debut-CD w&auml;re (99. Platz). Hilfreich war sicherlich, dass Bollmer Support bei Unheilig war, dort hat er sich offensichtlich einige Fans &bdquo;erspielen&ldquo; k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Siegern von Casting-Shows in Deutschland ist meist keine langfristige Karriere beschieden (r&uuml;hmliche Ausnahme: Beatrice Egli). Der S&auml;nger Alexander Knappe, bekannt durch die Sendung X-Factor, scheint zumindest auf kleiner Flamme weiter erfolgreich zu sein &ndash; seine aktuelle CD &bdquo;Musik an &ndash; Welt aus&ldquo;, die gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus entstanden ist, hat immerhin gute Chancen, die Top-75 zu knacken.<\/p>\n<p>Zum dritten Mal in seiner langj&auml;hrigen Karriere und zum ersten Mal seit sieben Jahren steuert das bayrische Urgestein <strong>Ringsgwandl<\/strong> auf die Top-100 zu. Der studierte Kardiologe, der vor ca. 30 Jahren seine erste LP &bdquo;Das Letzte&ldquo; benannte, ist auch im Rentenalter offensichtlich noch Hitparaden-kompatibel.<\/p>\n<p>Diesmal gibt es auch bei den Single-Ver&ouml;ffentlichungen gleich einige deutschsprachige Hit-Aspiranten zu vermelden. Aussicht auf eine Top-20-Position haben die <strong>Sportfreunde Stiller<\/strong>, um die es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist. Aus ihrem im Oktober erscheinenden neuen Album &bdquo;Sturm und Stille&ldquo; ist als Vorabauskopplung der Song &bdquo;Das Geschenk&ldquo; erschienen.<\/p>\n<p>Auch der Rapper und Songwriter <strong>Clueso<\/strong> wagt einen &bdquo;Neuanfang&ldquo; &ndash; so hei&szlig;t seine aktuelle Single, die sich anschickt, die Top-40 zu st&uuml;rmen &ndash; auch diese Single ist der Vorbote f&uuml;r ein Album, das am 14. Oktober unter gleichem Namen erscheint. Der Musiker hat sich nach langen Jahren von seiner Band getrennt und will nun akustischer klingen als zuvor.<\/p>\n<p>Auch <strong>Tim Bendzko<\/strong> hat eine Vorab-Single ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Keine Maschine&ldquo;, mit der er versucht, sich von gesellschaftlichen Konventionen zu l&ouml;sen.&nbsp; Die Single k&uuml;ndigt das am 21. Oktober erscheinende neue Album &bdquo;Immer noch Mensch&ldquo; an.<\/p>\n<p>Umgekehrt als bei den drei gerade genannten Singles verh&auml;lt es sich mit der neuen Single von <strong>Silbermond<\/strong> &ndash;deren Single &bdquo;Das leichteste der Welt&ldquo; ist die dritte Single-Auskopplung aus dem Erfolgsalbum &bdquo;Leichtes Gep&auml;ck&ldquo;. Die Nummer l&auml;uft so oft im Radio (ist ja auch nicht mit dem Etikett &bdquo;Schlager&ldquo; versehen, obwohl es einer ist), dass der Song mit etwas Gl&uuml;ck die Single-Top-100 knacken k&ouml;nnte. Ein imposantes Video k&ouml;nnte f&uuml;r einige K&auml;ufer ebenfalls ein Kaufanreiz gewesen sein.<\/p>\n<p>Stephan Imming, 07.09.2016 <br \/>http:\/\/www.gfk-entertainment.com\/<br \/>http:\/\/www.officialcharts.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die (vorl\u00e4ufige!) Charts-Analyse von Stephan Imming: Vorschau auf die am Freitag erscheinenden GfK-Entertainment-Charts! 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