{"id":73804,"date":"2016-09-13T00:00:00","date_gmt":"2016-09-13T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=73804"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"RAINHARD-FENDRICH-Mit-dem-Titel-73803","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/RAINHARD-FENDRICH-Mit-dem-Titel-73803\/","title":{"rendered":"RAINHARD FENDRICH <br \/>Mit dem Titel &quot;Schwarzoderweiss&quot; bezieht er eindeutig Stellung!"},"content":{"rendered":"<p>(In \u00d6sterreich darf man &#8222;weiss&#8220; noch immer mit &#8222;Doppel-\u00b4s\u00b4&#8220; stat &#8222;\u00df&#8220; schreiben &#8230;!) Sehen Sie HIER den Videoclip &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Acht Nummer-Eins-Alben in &Ouml;sterreich in Folge. Hits wie &bdquo;Macho, Macho&ldquo;, &bdquo;Es lebe der Sport&ldquo; oder &bdquo;Weus&#39;d a Herz hast wia a Bergwerk&ldquo;, die in &Ouml;sterreich zum Allgemeingut z&auml;hlen, aber auch in M&uuml;nchen, Hamburg oder Berlin jeder mitsingen kann. Dazu eine Karriere als Schauspieler und Moderator &ndash; allen voran als Nachfolger von Rudi Carrell in der Flirtshow &bdquo;Herzblatt&ldquo;. Keine Frage, Rainhard Fendrich ist als K&uuml;nstler ein Multitalent.<\/p>\n<p>Dass der 61 Jahre alte Wiener vor allem ein grandioser S&auml;nger und Liedschreiber ist, zeigt er mit seinem neuen St&uuml;ck &bdquo;Schwarzoderweiss&ldquo;. Der Song steht ab sofort als Download zur Verf&uuml;gung und ist Vorbote seines neuen und 17. Studioalbums &bdquo;SCHWARZODERWEISS&ldquo;, das am 7. Oktober bei BMG ver&ouml;ffentlicht wird.<\/p>\n<p>&bdquo;Als K&uuml;nstler ist f&uuml;r mich jedes Lied eine Art Reflexion auf das, was ich beobachte und erlebe&ldquo;, sagt Fendrich. &bdquo;Schwarzoderweiss&ldquo; ist in diesem Sinne eine eindeutige Absage an Fremdenfeindlichkeit und zugleich ein klares Statement f&uuml;r Humanismus.. Er w&uuml;rde sich w&uuml;nschen, dass noch viel mehr K&uuml;nstler sich dieses Themas annehmen, um es damit, wie einst in den 70er-Jahren, &uuml;ber die Kunst in die Gesellschaft zu tragen. Musikalisch ist die Nummer jedoch kein Klagegesang, sondern ein mitrei&szlig;ender Folksong, angereichert durch tolle Gospelch&ouml;re &ndash; also ganz eindeutig von schwarzer und wei&szlig;er Musik beeinflusst.<\/p>\n<p>Der Track ist damit eine perfekte Einstimmung auf das neue Album, auf dem Fendrich mal sinnlich, mal humorvoll und immer mit starker Haltung Themen wie Europa und Amerika, Krieg und Frieden, das Internet und nat&uuml;rlich die Liebe behandelt. &bdquo;Besser wird&rsquo;s nicht&ldquo; hie&szlig; der Vorg&auml;nger aus dem Jahr 2013. Hier straft sich der Wiener ausnahmsweise einmal L&uuml;gen: Die 14 neuen Songs auf &bdquo;SCHWARZODERWEISS&ldquo; z&auml;hlen zweifellos zu den Besten, die Rainhard Fendrich im Verlauf seiner 36 Jahre langen Karriere als S&auml;nger und Songwriter geschrieben hat.<\/p>\n<p><strong>Biografie RAINHARD FENDRICH<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt zwei sch&ouml;ne Geschichten &uuml;ber Rainhard Fendrich, die eindrucksvoll zeigen, was den 61 Jahre alten Wiener als S&auml;nger, Songwriter und Musiker auszeichnet. F&uuml;r die erste Story gehen wir weit zur&uuml;ck ins Wien Anfang der 60er-Jahre. Der kleine Rainhard ist kein besonders geselliges Kind. &bdquo;Ich hatte nicht die meisten Freunde, habe mich h&auml;ufig allein besch&auml;ftigt, weil meine Eltern beide arbeiten waren&ldquo;, sagt er. Statt Fu&szlig;ball zu spielen, wie es die anderen tun, besch&auml;ftigt er sich mit Kl&auml;ngen. Jeder Schuhkarton ist ein potenzieller Klangk&ouml;rper, jedes Gummiband eine Saite, die er neugierig ins Schwingen bringt. &bdquo;Ich probierte aus, h&ouml;rte mir das an&ldquo;, erinnert sich Fendrich. &bdquo;Ich war unglaublich interessiert daran, herauszubekommen, wie man interessante Kl&auml;nge erzeugt.&ldquo;<\/p>\n<p>Die zweite Geschichte f&uuml;hrt von Wien in den 60ern nach Schottland im Jahr 2015. Rainhard Fendrich besucht ein Musikgesch&auml;ft und interessiert sich f&uuml;r den Kauf eines Dudelsacks. Der Verk&auml;ufer schaut den Kunden aus &Ouml;sterreich an und sagt: &bdquo;Weil Sie noch nie gespielt haben, sollten Sie erst einmal nur die Fl&ouml;te des Instruments mitnehmen. Mit der &uuml;ben Sie daheim, und wenn Sie im n&auml;chsten Jahr wiederkommen, erhalten Sie den Dudelsack dazu.&ldquo; Fendrich nimmt die Pfeife mit, setzt sich am Abend im Hotelzimmer hin und &uuml;bt solange, bis er sie beherrscht. Am n&auml;chsten Morgen geht er zur&uuml;ck ins Gesch&auml;ft, zeigt dem Verk&auml;ufer, was er sich beigebracht hat &ndash; und bekommt seinen Dudelsack.<\/p>\n<p>Leidenschaft und Eigensinn &ndash; das sind zwei wichtige Merkmale des Menschen und K&uuml;nstlers Rainhard Fendrich. Man kennt den Wiener auch als Moderator und Schauspieler. Diese Engagements sind wichtige Episoden seines Lebens. Seine Geschichte jedoch ist die eines Vollblutmusikers.<\/p>\n<p>Seine erste Gitarre bekommt Fendrich mit 15 geschenkt, sofort schreibt er seine ersten Lieder. Aber wie das so ist, wenn man nicht aus einer K&uuml;nstlerfamilie stammt: Mit der Musik Geld zu verdienen, kommt ihm und vor allem seinen Eltern erst einmal gar nicht in den Sinn. Fendrich studiert kurz Jura, dann nimmt er Jobs an, die vom Rock&rsquo;n&rsquo;Roll so weit entfernt sind wie die Erde von der Sonne. Er arbeitet als Postbote und Eisenbieger; mit den Schillingen, die er verdient, nimmt er Gesangs- und Schauspielunterricht. Andere Jungs in seinem Alter stecken ihr Geld in Autos oder verw&ouml;hnen ihre Freundinnen. Heute wissen wir: Fendrichs ungew&ouml;hnliche Investition hat sich ausgezahlt.<\/p>\n<p>Zum Theater kommt er als junger Mann Anfang der 80er-Jahre eher zuf&auml;llig, sein erstes Album erscheint 1980, der Titel k&ouml;nnte passender nicht sein: &bdquo;Ich wollte nie einer von denen sein.&ldquo; Stimmt immer noch. &bdquo;Ich kenne bis heute nicht diesen Zwang, irgendwo dazu geh&ouml;ren zu m&uuml;ssen&ldquo; sagt er. &bdquo;Meinen Eigensinn habe ich mir bis heute erhalten.&ldquo; Ein Jahr sp&auml;ter gelingt ihm mit dem Sommerhit &bdquo;Strada del Sole&ldquo; der Durchbruch in &Ouml;sterreich, die Single verkauft sich fast 100.000-mal. Fendrich ist ein Jungstar, und weil er sich blendend verkaufen kann, engagiert man ihn auch als Moderator. Schnell folgen weitere Hits: &bdquo;Schickeria&ldquo; und &bdquo;Razzia&ldquo;, &bdquo;Oben ohne&ldquo; und &bdquo;Es lebe der Sport&ldquo; &ndash; und nat&uuml;rlich &bdquo;Weus&#39;d a Herz hast wia a Bergwerk&ldquo;, einer dieser Balladen, die man mit Fug und Recht als Klassiker bezeichnen kann. Wer in den vergangenen Jahren das Oktoberfest besucht hat, wird das wissen.<\/p>\n<p>Der kommerzielle Durchbruch in Deutschland gelingt Fendrich 1988: &bdquo;Macho Macho&ldquo; wird zum Ohrwurm der Saison, die Single erreicht Platz 2 der Charts, in &Ouml;sterreich ist das St&uuml;ck sein vierter Nummer-Eins-Hit. Zusammen mit Reinhard Mey singt er in der TV-Show &bdquo;Was w&auml;re wenn&ldquo; das Volks- und Kinderlied &bdquo;Ein Loch in der Kanne&ldquo; &ndash; Reinhard und Rainhard, das Traumduo der deutsch-&ouml;sterreichischen Liedermacherszene. Fendrich flachst charmant, der sensationelle Auftritt bringt ihn auch im deutschen Fernsehen als zuk&uuml;nftigen Moderator ins Spiel. Zun&auml;chst jedoch schreibt der Wiener das Lied &bdquo;I Am From Austria&ldquo;, inklusive Videodreh auf dem Gro&szlig;glockner, dem h&ouml;chsten Berg &Ouml;sterreichs. Vor kurzem ist das St&uuml;ck von den ORF-Zuschauern zum gr&ouml;&szlig;ten Austropop-Hit aller Zeiten gew&auml;hlt worden. F&uuml;r viele ist das Lied die &bdquo;inoffizielle Hymne &Ouml;sterreichs&ldquo; &ndash; gerade weil Fendrich auch kritisch auf sein Land schaut. &bdquo;&Ouml;sterreich und Wien, das ist dort, wo ich herkomme&ldquo;, sagt er. &bdquo;Die Heimat liegt mir im Blut, da kann ich nichts gegen machen. Das hei&szlig;t aber bei weitem nicht, dass man sie nicht kritisieren d&uuml;rfte. Im Gegenteil.&ldquo;<\/p>\n<p>In den 90ern ver&ouml;ffentlicht Fendrich weitere erfolgreiche Alben. Er spielt in Deutschland und &Ouml;sterreich in vollen H&auml;usern, ist in Fernsehserien und Shows zu sehen. 1993 &uuml;bernimmt er vom Gro&szlig;meister der Fernsehunterhaltung Rudi Carrell die Moderation der Flirt-Show &bdquo;Herzblatt&ldquo;. Er macht den Job gut drei Jahre lang, moderiert 121 Folgen, wird zum Gesicht der beliebten Sendung. &bdquo;Dennoch habe ich mich in erster Linie immer als S&auml;nger und Liedschreiber verstanden.&ldquo; Und als solcher gelingt ihm 1997 mit der Single &bdquo;Blond&ldquo; ein weiterer Nummer-Eins-Hit in &Ouml;sterreich.<\/p>\n<p>Seit jeher engagiert sich Rainhard Fendrich f&uuml;r Menschen in Not. So passt es, dass sich das legend&auml;re Triumvirat des Austropops unter den Namen Austria 3 bei einem Benefizkonzert zugunsten von Obdachlosen zusammenfindet. Neben Fendrich sind Wolfgang Ambros und Georg Danzer dabei, aus einer einmaligen Sache f&uuml;r den guten Zweck wird eine Live-Legende, es erscheinen vier Alben. Fendrichs Leidenschaft f&uuml;rs Musical f&uuml;hrt zum ersten eigenen St&uuml;ck &bdquo;Wake Up&ldquo;; die Lieder schreibt er zusammen mit seinem guten Freund, dem Star-Produzenten und Komponisten Harold Faltermeyer. Im neuen Jahrtausend ver&ouml;ffentlicht Fendrich sechs weitere Alben, von &bdquo;M&auml;nnersache&ldquo; (2001) bis &bdquo;Besser wird&rsquo;s nicht&ldquo; (2013). Alle erreichen sie in &Ouml;sterreich die Spitze der Charts. Die Tourneen sind ausgiebig, zwischen den Gastspielreisen und Aufnahmen beteiligt er sich an vielen weiteren Charity-Initiativen und spielt Benefiz-Konzerte. 2015 ver&ouml;ffentlicht er &ndash; nach 1995 und 2005 zum dritten Mal &ndash; zur Mitte des Jahrzehnts eine Zusammenstellung mit Neuaufnahmen &auml;lterer Songs.<\/p>\n<p>Im Februar 2015 feiert Rainhard Fendrich seinen 60. Geburtstag, doch nostalgisch ist ihm nicht zumute. Der Blick geht nach vorne, l&auml;ngst hat er die Lieder f&uuml;r sein neues Album im Kopf, sein 17. Werk mit dem Titel &bdquo;SCHWARZODERWEISS&ldquo;, das am 7. Oktober bei BMG erscheinen wird. Nat&uuml;rlich hat Fendrich die Songs und Texte geschrieben. Er hat die Aufnahme auch selbst produziert, h&auml;lt alle k&uuml;nstlerischen F&auml;den in der Hand. &bdquo;Eigensinnig, ich wei&szlig;&ldquo;, sagt er. &bdquo;Andere S&auml;nger arbeiten beim Songwriting mit gro&szlig;en Teams zusammen, doch das ist nichts f&uuml;r mich. Ich sehe mich eher wie ein Maler, dem kann ja bei seinen Werken auch niemand helfen.&ldquo; Wer das neue Album h&ouml;rt, sp&uuml;rt sofort, wie sehr sich Rainhard Fendrich auch im 36. Jahr seiner Karriere f&uuml;r Kl&auml;nge und Lieder begeistern kann. Zwar hat er mittlerweile Schuhkarton und Gummiband gegen hervorragende Akustikgitarren und Mikrofone ausgetauscht. Doch die Leidenschaft des Wiener Bubs, der lieber Kl&auml;nge erforscht als mit anderen Fu&szlig;ball zu spielen &ndash; die h&ouml;rt man auch dem neuen Album an. Vielleicht sogar mehr denn ja, denn &bdquo;SCHWARZODERWEISS&ldquo; ist ein enorm tiefsinniges und musikalisch anspruchsvolles Werk geworden. Eine Reflexion auf die Zeit, in der wir leben. Und die ist nun einmal alles andere als Rosarot.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zIXuVth76AA\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>BMG Rights Management (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.fendrich.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(In \u00d6sterreich darf man &#8222;weiss&#8220; noch immer mit &#8222;Doppel-\u00b4s\u00b4&#8220; stat &#8222;\u00df&#8220; schreiben &#8230;!) 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