{"id":73522,"date":"2016-09-23T00:00:00","date_gmt":"2016-09-23T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=73522"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"LEONARD-STIMMEN-DER-BERGE-ABSTUERZENDE-B-73521","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/LEONARD-STIMMEN-DER-BERGE-ABSTUERZENDE-B-73521\/","title":{"rendered":"LEONARD, STIMMEN DER BERGE, ABST\u00dcRZENDE BRIEFTAUBEN u.a. <br \/>Deutschsprachige Neuerscheinungen per 23. September 2016!"},"content":{"rendered":"<p>Stephan Imming stellt die aktuellen deutschsprachigen Neuerscheinungen vor &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits seit &uuml;ber 30 Jahren im Schlagergesch&auml;ft ist der Schweiter S&auml;nger, Entertainer und Moderator Leonrad t&auml;tig. Sein Erfolg ist auch in Deutschland ungebrochen &ndash; daf&uuml;r spricht z. B. die Auszeichnung &bdquo;Goldene Antenne&ldquo; vom Belgischen Rundfunk (im Gegensatz zu &ouml;ffentlich-rechtlichen deutschen Sendern wird offensichtlich im BRF der deutsche Schlager noch gespielt und sogar geehrt). Immerhin hat Leonard es mit der ersten Single aus seinem neuen Album, dem &bdquo;Beste Freunde&ldquo;-Schlager &bdquo;Zwei wie wir&ldquo;, geschafft, in die Top-20 der Charts Deutschland Konservativ Pop zu kommen. Ob ihm mit seinem Album &bdquo;Auf meinem Weg&ldquo; erstmals der Einstieg in die deutsche Top-100 gelingt, bleibt abzuwarten. Die Zeichen daf&uuml;r stehen nicht schlecht &ndash; immerhin geht Leonard auf ausgedehnte Autogrammstunden-Tour.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr dieses Jahres hatten die &bdquo;<strong>Stimmen der Berge<\/strong>&ldquo;, f&uuml;nf ausgebildete S&auml;nger, die zuvor Mitglieder der Regensburger Domspatzen waren und sich zuvor &bdquo;Bergkameraden&ldquo; nannten, einen beachtlichen Erfolg (Top-40) mit ihrer Debut-CD &bdquo;Wenn die Sonne erwacht in den Bergen&ldquo;, auf der sie volkst&uuml;mliche Lieder im neuen Gewand vorstellten. Zur neuen CD &bdquo;Im Namen des Vaters&ldquo;&nbsp; schreib die Plattenfirma Telamonte, ein Unter-Label von Telamo: &bdquo;Klassische Gesangsausbildung trifft auf christliches Liedgut. Freuen Sie sich auf beeindruckende Vokal-Arrangements!&ldquo;. &ndash; Altbekannte Lieder des Christentums wie &bdquo;Ave Maria&ldquo;, &bdquo;Gro&szlig;er Gott wir loben Dich&ldquo;, &bdquo;Jesu bleibet meine Freude&ldquo; und &bdquo;Von guten M&auml;chten wunderbar geborgen&ldquo; kennt noch heute jeder &ndash; es ist wirklich sehr spannend und interessant, ob diese doch sehr konservative und im positiven Sinne altmodische Produktion Chancen hat, sich auf dem Markt zu etablieren. &#8211;<\/p>\n<p>Konrad Kittner und Mirco &bdquo;Micro&ldquo; Bogumil gr&uuml;ndeten 1983 die Funpunk-Band <strong>Abst&uuml;rzende Brieftauben<\/strong>, die &ndash; u. a. gef&ouml;rdert durch regelm&auml;&szlig;ige Berichterstattung in der Jugendzeitschrift BRAVO &ndash; recht hohe Popularit&auml;t erreichte und sogar 1993 im Hape Kerkeling-Film &bdquo;Kein Pardon&ldquo; mitspielte. Der Song &bdquo;Pa Pa Paderborn&ldquo; aus dem Film wurde zum heimlichen Klassiker. In Kleinstauflage erschien 1983 &nbsp;die erste LP der Tauben namens &bdquo;Ein Bl&ouml;dmann kommt selten allein&ldquo; &ndash; dieser seltene &bdquo;Klassiker&ldquo; befindet sich &uuml;brigens auf der limitierten Fan-Box als Bonus-CD). &ndash; Vielleicht in Anlehnung dessen nennt die Band ihr Comeback-Album &bdquo;Doofgesagte leben l&auml;nger&ldquo;, wobei der 2004 tragischerweise verstorbene Konrad Kittner durch &bdquo;Olli&ldquo; Oliver Sauerland (genannt Jonny Bockmist) ersetzt wurde. Der tat sich zuvor als Songschreiber u. a. f&uuml;r die &bdquo;Atzen&ldquo; hervor und hatte 2001 sogar einen kleinen Hit als Phillie MC namens &bdquo;Unkraut&ldquo;. Das war ein Rap-Song gegen Nazis &ndash; und diese politischer Haltung hat sich Olli offensichtlich bewahrt, die erste neue Single aus dem Album hei&szlig;t n&auml;mlich &bdquo;Nie wieder Pegida&ldquo;.<\/p>\n<p>Der Wahl-Hamburger <strong>Afrob<\/strong> legt zwei Jahre nach seinem Top-20-Album &bdquo;Push&ldquo; ein neues Werk vor namens &bdquo;Mutterschiff&ldquo;. Nach seiner &bdquo;bescheidenen&ldquo; Meinung ist der Hip Hopper musikalisch seiner Zeit weit voraus (&bdquo;ich mache Sound, der nach dem Jahr 2200 klingt&ldquo; &ndash; mal sehen, ob auch in heutiger Generation Menschen diesen Sound h&ouml;ren wollen&hellip;<\/p>\n<p>Ebenfalls dem Rap-Genre zugeh&ouml;rig ist der Berliner &bdquo;<strong>Kalazh44<\/strong>&ldquo;. Der Gangsta-Rapper bringt mit &bdquo;Diebe im Gesetz&ldquo; ein 19 Tracks beinhaltendes Debutalbum auf den Markt. Besonders beeindruckend ist die Zigarre, die der junge Mann auf dem Cover raucht &ndash; ganz in der Tradition von Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der &ndash; ob es sich dabei um eine &bdquo;Cohiba&ldquo; handelt, kann man allerdings nicht genau erkennen. Allerdings scheint Kalazh auch anderen Drogen nicht abgeneigt zu sein angesichts von Songs wie &bdquo;Goldener Schuss&ldquo; und &bdquo;Liebe f&uuml;r Koxx&ldquo;&hellip;<\/p>\n<p>Der Berliner <strong>Elias Hadjeus<\/strong> sieht sich in der Tradition von Liedermachern wie Reinhard Mey und Rio Reiser als Vertreter seiner &bdquo;Generation Maybe&ldquo;. Auf seinem Debutalbum &bdquo;Wir brauchen nichts&ldquo; verkn&uuml;pft er dabei analoge mit digitalen T&ouml;nen, wobei sein 100 Jahre altes Klavier aus Wurzelholz ihm gute Dienste leistet.<\/p>\n<p>Der Recklingh&auml;user <strong>Thomas Godoj<\/strong> gewann im Jahr 2008 die &bdquo;Mutter aller Castingshows&ldquo; DSDS. Im Gegensatz zu fast allen DSDS-Sieger (abgesehen von Beatrice Egli) verschwand er aber nicht gleich in der Versenkung (oder erinnern Sie sich noch an den diesj&auml;hrigen Gewinner des Wettbewerbs), sondern fasste eigenst&auml;ndig Fu&szlig; in der Musikbranche. Auch in der Vermarktung ging er moderne Wege. Sein neues Album &bdquo;Mundwerk&ldquo; entstand laut Promotion-Text im Rahmen der erfolgreichsten Crowdfundingkampagne Europas. Am 17. September stellte er das Album in Haltern am See im Rahmen eines &bdquo;Release-Konzerts&ldquo; vor. &#8211; Im ersten Song auf dem Album (&bdquo;Hallo Zeit&ldquo;) h&auml;lt Thomas Zwiesprache mit der Zeit und bedauert, manchmal nicht intensiver seine Zeit genutzt zu haben. Sicher ein tolles Thema, allerdings hat Udo J&uuml;rgens (bzw. Textdichterin Katharina Gerwens) mit &bdquo;Wer hat meine Zeit gefunden?&ldquo; dazu wohl die Messlatte (zu) hoch gesetzt. Dennoch klingen die Songtitel und das Konzept (&bdquo;gitarrenlastiger Rock, eing&auml;ngiger Pop, elektronische Elemente&ldquo;) sehr viel versprechend.<\/p>\n<p>Auch bei den Singles gibt es einige interessante Neuerscheinungen &ndash; insbesondere ist hier das Duo <strong>Neon<\/strong> zu nennen, das immer mehr in den Fokus der &Ouml;ffentlichkeit ger&auml;t. Andi und Tom ver&ouml;ffentlichen am Wochenende den Titel, den sie als &bdquo;Ole Entertainer&ldquo; bereits vor 40.000 Zuschauern &bdquo;auf Schalke&ldquo; pr&auml;sentierten: &bdquo;In dieser Nacht&ldquo;.<\/p>\n<p>Vor drei Wochen stellten wir die neue CD von G. G. Anderson vor (&bdquo;In dieser Sommernacht&ldquo;) und wiesen darauf hin, dass G. G. Udo J&uuml;rgens unverw&uuml;stlichen Schlager &bdquo;Griechischer Wein&ldquo; neu aufgenommen hat. &ndash; Wie popul&auml;r der Titel ist, beweist nun <strong>DJ Ostkurve<\/strong>. Dessen Version von Udos Klassiker hat unfassbare 1,2 Mio. Klicks bei Youtube &ndash; na ja, von Udo h&ouml;chstselbst sind mittlerweile ja inzwischen fast alle interessanten Clips gesperrt. Wie dem auch sei &ndash; dieser Erfolg hat DJ Ostkurve, der b&uuml;rgerlich G&uuml;nter Kunz hei&szlig;t und in Wien geboren wurde, befl&uuml;gelt, eine neue Version des &bdquo;griechischen Weins&ldquo; herauszubringen: &bdquo;Griechischer Wein 2k17&ldquo;.<\/p>\n<p>Stephan Imming, 22.09.2016<br \/>http:\/\/www.da-music.de<br \/>http:\/\/www.leonard.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stephan Imming stellt die aktuellen deutschsprachigen Neuerscheinungen vor &#8230;:\u00a0 Bereits seit &uuml;ber 30 Jahren im Schlagergesch&auml;ft ist der Schweiter S&auml;nger,<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":73523,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73522"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73522\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/73523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}