{"id":72844,"date":"2016-10-13T00:00:00","date_gmt":"2016-10-13T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=72844"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-ARDZDF-Onlines-72843","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-ARDZDF-Onlines-72843\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/>ARD\/ZDF-Onlinestudie 2016: 84 Prozent der Deutschen sind online!"},"content":{"rendered":"<p>Mobile Ger\u00e4te sowie Audios und Videos mit steigender Nutzung!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">Dynamische Entwicklung in vielen Feldern: So haben die Nutzung &uuml;ber mobile Ger&auml;te als auch die Nutzung unterwegs 2016 deutlich zugenommen. Angestiegen ist auch die Anzahl der Nutzer von Video- und Fernsehinhalten sowie von Audioangeboten. Nachdem die Internetverbreitung insgesamt in den vergangenen Jahren nur noch leicht zugenommen hat, erf&auml;hrt sie 2016 wieder einen deutlichen Zuwachs. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die ARD\/ZDF-Onlinestudie 2016, die im Auftrag der ARD\/ZDF-Medienkommission durchgef&uuml;hrt wurde.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Internetnutzer steigt 2016 um zwei Millionen auf 58 Millionen, dies entspricht 84 Prozent der deutschsprachigen Bev&ouml;lkerung und einem Zuwachs von vier Prozentpunkten (im Vorjahr waren es nur 0,4 Prozentpunkte). T&auml;glich rufen 65 Prozent beziehungsweise 45 Millionen Menschen Netzinhalte ab.<\/p>\n<p>Das Smartphone ist 2016 das meistgenutzte Ger&auml;t f&uuml;r den Internetzugang: Zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung und nahezu jeder 14- bis 29-J&auml;hrige geht dar&uuml;ber ins Netz. Einen enormen Schub gibt es bei der Unterwegsnutzung: So gehen 28 Prozent der Bev&ouml;lkerung (19 Millionen) t&auml;glich unterwegs ins Internet, sei es in der Bahn, im Caf&eacute; oder bei Freunden &ndash; das sind zehn Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. In der Altersgruppe der unter 30-J&auml;hrigen sind es bereits 64 Prozent, die t&auml;glich unterwegs auf Netzinhalte zugreifen.<\/p>\n<p>Neben der unver&auml;ndert gro&szlig;en Relevanz des klassischen Fernsehens gewinnt Bewegtbildnutzung &uuml;ber andere Plattformen und Ger&auml;te an Bedeutung &ndash; dies trifft vor allem auf die J&uuml;ngeren zu.<\/p>\n<p>Der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzende der ARD\/ZDF-Medienkommission Manfred Krupp ordnet die Ergebnisse ein: &quot;Das mobile Internet gibt dem seit Jahren zu beobachtenden Medienwandel einen weiteren Schub. Neben handybegeisterten Jugendlichen sind inzwischen auch immer mehr &auml;ltere Nutzer &#39;always on&#39;. Die absehbaren Konsequenzen f&uuml;r die Medienm&auml;rkte und das Nutzungsverhalten sind eine gro&szlig;e technische und inhaltliche Herausforderung f&uuml;r alle Anbieter. Es wird darauf ankommen, die eigenen St&auml;rken von den noch dominanten klassischen Verbreitungswegen auf die neuen Plattformen zu &uuml;bertragen.&quot;<\/p>\n<p>Der ZDF-Intendant und stellvertretende Vorsitzende der ARD\/ZDF-Medienkommission Dr. Thomas Bellut: &quot;Nach wie vor erf&auml;hrt das konventionelle Fernsehen trotz steigender TV- und Videoangebote im Internet die meiste Aufmerksamkeit. Auch bei J&uuml;ngeren, wenngleich sich hier der Medienwandel erkennen l&auml;sst. Dem begegnen wir mit dem Relaunch unserer ZDF-Mediathek noch in diesem Jahr, indem wir unsere Inhalte nutzerfreundlich, zeitunabh&auml;ngig und auf allen Plattformen, also auch mobil, verf&uuml;gbar machen.&quot;<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p><strong>Smartphones sind Treiber der Internetnutzung<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\nW&auml;hrend 2016 nahezu jeder der 14- bis 49-J&auml;hrigen online ist sowie 82 Prozent der 50- bis 69-J&auml;hrigen, nutzen mit 45 Prozent weniger als die H&auml;lfte der ab 70-J&auml;hrigen das Internet.<\/p>\n<p>Erstmals ist das Smartphone mit 66 Prozent und einem Zuwachs von 14 Prozentpunkten das meistgenutzte Ger&auml;t f&uuml;r den Internetzugang, noch vor dem Laptop mit 57 Prozent.<\/p>\n<p>T&auml;glich verbringen die Deutschen 2:08 Stunden online. Dies ist ein Zuwachs von 20 Minuten gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Dabei verbringen Nutzer, die auch mit mobilen Ger&auml;ten online gehen, t&auml;glich 2:43 Stunden und damit 35 Minuten mehr im Internet.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p><strong>Haupts&auml;chliche Netzaktivit&auml;ten sind Kommunikation und Mediennutzung<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil der Internet-T&auml;tigkeiten wird mit Kommunikation (39 Prozent) und Medien (25 Prozent) verbracht. Dabei entfallen auf die Mediennutzung, also TV oder Videos sehen, Audios oder Radio h&ouml;ren bzw. Nachrichten oder Artikel im Netz lesen, t&auml;glich rund 34 Minuten, wobei nur rund elf Minuten pro Tag mit dem Ansehen von Fernsehsendungen bzw. -beitr&auml;gen oder Videos verbracht werden. Im Vergleich zu 2014 ist hier keine Entwicklung festzustellen. Insbesondere bei der Nutzungsdauer besteht nach wie vor ein enormer Abstand zwischen der herk&ouml;mmlichen Fernsehnutzung und der Online-Bewegtbild-Nutzung. In der j&uuml;ngeren Zielgruppe, 14 bis 29 Jahre, hat Online-Bewegtbild allerdings eine h&ouml;here Relevanz und liegt bei 30 Minuten. Treiber sind hier vor allem die YouTube-Stars der 14- bis 19-J&auml;hrigen.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p><strong>Bewegtbild und Audios entwickeln sich weiter dynamisch<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\nUnabh&auml;ngig von der Nutzungsdauer und bezogen auf die Zahl der Menschen, die t&auml;glich Videos und Audios im Internet nutzen, ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen: 26 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung nutzen t&auml;glich Bewegtbild (+6 Prozentpunkte), bei 14- bis 29-J&auml;hrigen sind es 58 Prozent (+4 Prozentpunkte), bei den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen acht Prozent (+6 Prozentpunkte).<\/p>\n<p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich bei Audioinhalten: 16 Prozent der Bev&ouml;lkerung h&ouml;ren t&auml;glich &uuml;ber das Internet Radio, Musik bspw. bei Streaming-Dienstleistern oder Podcasts (+2 Prozentpunkte). W&ouml;chentlich sind es 33 Prozent (+7 Prozentpunkte).<\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\n<p><strong>H&ouml;chst erfolgreich: Facebook und WhatsApp<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin-left: 6pt; text-align: justify;\">\nFacebook und&nbsp; WhatsApp geh&ouml;ren zu den meistgenutzten Diensten in Deutschland. Mit Zuw&auml;chsen gegen&uuml;ber 2015 ist gut jeder F&uuml;nfte (22 Prozent) t&auml;glich auf Facebook, und sogar fast die H&auml;lfte der deutschsprachigen Bev&ouml;lkerung nutzt t&auml;glich WhatsApp (49 Prozent). Snapchat, insbesondere bei Teenagern beliebt, erreicht aktuell vier Prozent t&auml;gliche Reichweite, noch hinter Instagram mit sieben Prozent.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der ARD\/ZDF-Onlinestudie 2016, f&uuml;r die vom 21. M&auml;rz bis 8. Mai 2016 bundesweit repr&auml;sentativ 1.508 deutschsprachige Erwachsene in Deutschland durch das Institut GfK MCR befragt wurden, sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift &quot;Media Perspektiven&quot; (Heft 9\/2016) dokumentiert und unter <a href=\"http:\/\/www.ard-zdf-onlinestudie.de\">www.ard-zdf-onlinestudie.de<\/a> abrufbar. Erstmalig wurde die Festnetzstichprobe im so genannten Dual-Frame-Verfahren um eine Stichprobe auf Basis von Mobilfunknummern im Verh&auml;ltnis 60:40 erg&auml;nzt.<\/p>\n<p>ZDF (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.zdf.de\/<br \/>http:\/\/www.zdf.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mobile Ger\u00e4te sowie Audios und Videos mit steigender Nutzung!\u00a0 Dynamische Entwicklung in vielen Feldern: So haben die Nutzung &uuml;ber mobile<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72845,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72844"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72844"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72844\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}