{"id":72733,"date":"2016-10-18T00:00:00","date_gmt":"2016-10-18T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=72733"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"TONY-CHRISTIE-Das-3-CD-Set-50-G-72732","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/TONY-CHRISTIE-Das-3-CD-Set-50-G-72732\/","title":{"rendered":"TONY CHRISTIE <br \/>Das 3-CD-Set &quot;50 Golden Greats&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neulich wurde ich von einer Chatbekannten gefragt, ob ich, neben all den deutschsprachigen K&uuml;nstlern, die mir so im Laufe meines Berufslebens &uuml;ber den Weg gelaufen sind, auch &bdquo;echte Weltstars&ldquo; kenne. Zugegebenerma&szlig;en waren dies nicht allzu viele. Roger Whittaker etwa, 80er-Jahre-Heroe Nik Kershaw, Fr&uuml;h-70er-Hitmaschine Chris Andrews, der kanadische Rock-Shouter Michael Sadler von &bdquo;SAGA&ldquo; oder einer meiner &sbquo;Seelenverwandten&ldquo;&lsquo;, der den Namen Raymond Douglas Davies jr. (&bdquo;The Kinks&ldquo;) tr&auml;gt. F&uuml;r mich pers&ouml;nlich s&auml;mtlich monumentale Augenblicke, in Anbetracht derer ich mich ein ums andere Mal Mini-Klein mit Hut f&uuml;hlte. Doch gegen&uuml;ber einem &bdquo;echten Weltstar&ldquo; kam ich mir wirklich vor, wie ein kleiner Schuljunge, ein Dreik&auml;sehoch. Dies war so bei einem Zusammentreffen mit <strong>TONY CHRISTIE<\/strong>. Diese lebende Legende wurde vor 73 Jahren im britischen County South Yorkshire, nahe der Metropole Sheffield, geboren und gilt wiederum als ein K&uuml;nstler in meinem Dasein, der in die Kategorie derjenigen Musiker f&auml;llt, deren Lieder mir mein 1984 verstorbener Herr Papa bereits im Kindesalter immer wieder vorgespielt hatte &ndash; so dass mich dieser wunderbare Entertainer tats&auml;chlich seit knapp 40 Jahren oder mehr durchgehend begleitet.<\/p>\n<p>1980 war hierzulande, im Ariola-Vertrieb, der MCA-Sampler &bdquo;American Evergreens &ndash; The Golden Years of Music&ldquo; erschienen, eine LP, die mir mein Vater in Hamburgs teuerstem Schallplattengesch&auml;ft &bdquo;Sonnenberg&ldquo;, gelegen in der M&ouml;nckebergstra&szlig;e in der Hamburger Innenstadt, seinerzeit kaufte. Darauf waren nicht nur die unvergesslichen 60er-Crooner, wie Engelbert, Tom Jones, Par Boone etc. verkoppelt worden, sondern eben auch das Lied &bdquo;(Is this the Way to) Amarillo&ldquo;, eben von Tony Christie. Da mir seine geradlinige, vornehme und dabei durchwegs beherrschende, f&uuml;hrende Stimme, die Art seines Auftretens, seine Contenance, und allgemein seine vollst&auml;ndige gebildet-angenehme Pers&ouml;nlichkeit au&szlig;erordentlich zusagten, lernte ich bald darauf die &ndash; damals &ndash; aktuellen Tony-Christie-Hits kennen, so z.B. &bdquo;Sweet September&ldquo; oder &bdquo;Train to Yesterday&ldquo;, die der Vollblutmusiker von der Insel in erster Linie f&uuml;r den deutschen Musikmarkt, unter der Fittiche des deutsch-britischen Produzententeams um Graham Sacher und Rolf Soja eingesungen hatte, und die mir sofort in Leib und Seele &uuml;bergingen.<\/p>\n<p>So verfolgte ich Tonys Karriere in den 80er Jahren bei RCA, zu Beginn der 90er &ndash; unter den Fans und dem Interpreten selbst nicht unumstritten &ndash; bei Produzentenmogul Jack White und viele sp&auml;tere Alben bei zig Plattenfirmen, bis ich Tony Christie dann, im Jahr 2010, im Rahmen einer der von Manni Schulte und Karl-Heinz Schwedter organisierten &bdquo;Schlager-Starparaden&ldquo; in der Hamburger &bdquo;Color Line Arena&ldquo; (heute: &bdquo;Barcleycard Arena&ldquo;) erstmals pers&ouml;nlich zu Gesicht bekam und mich mit ihm freundlich unterhielt.<\/p>\n<p>Nun erscheint zum Weihnachtsgesch&auml;ft 2016 via WRASSE Records (Vertrieb: Harmonia Mundi) eine brandneue, luxuri&ouml;s aufbereitete Drei-CD Box des unvergleichlichen Edelmannes des gehobenen Popsongs britischer Pr&auml;gung. Nicht so versnobt und exaltiert, wie Bryan Ferry, nicht so schnulzig und schw&uuml;lstig, wie Engelbert, nicht so dauergeil und draufg&auml;ngerisch, wie Tom Jones &ndash; Tony Christie besitzt vielmehr eine wahrhaft einzigartige F&auml;higkeit, ein &ndash; auch noch so bekanntes Lied &ndash; mit einem speziellen Leben, einem nur ihm m&ouml;glichen Flair, zu erf&uuml;llen und gesanglich auszugestalten. Dar&uuml;ber legen die <strong>&bdquo;50 GOLDEN GREATS&ldquo;<\/strong> &ndash; also sage und schreibe 50 Lieder aus knapp 50 Jahren Tony Christie &#8211; auf gleichnamiger CD-Box in bester Manier Zeugnis ab.<\/p>\n<p>Von der allerersten (damals noch gefloppten) Single <strong>&bdquo;Life&rsquo;s to good to Waste&ldquo;<\/strong>, 1966 mit Spitzenmusikern der Sorte Jimmy Page (&bdquo;Led Zeppelin&ldquo;, git) oder Billy Preston (pi) aufgenommen, &uuml;ber die ganz gro&szlig;en Hits und Dauerbrenner der 70er Jahre, auf die gleich noch intensiver eingehe, bis hin zu einigen ausgew&auml;hlten Titeln aus der von den Kritikern eigentlich unisono hochgelobten 2008er-Scheibe &bdquo;Made in Sheffield&ldquo; und f&uuml;nf brandneuen Beitr&auml;gen, die Tony k&uuml;rzlich unter der Tonregie von Greame Pleeth in Nashville\/Tennessee aufgenommen hat, ist alles das vorhanden, was dem Fan des vorbildlichen Popgentleman aus Conisbrough direkt und unverbl&uuml;mt das Herz h&ouml;herschlagen l&auml;sst.<\/p>\n<p>Zwischen 1971 und 1980 vermochte es <strong>TONY CHRISTIE<\/strong>, seine gr&ouml;&szlig;ten, bis heute den meisten Popfreunden strikt im Ged&auml;chtnis verhafteten Hits und Gassenhauer zu pr&auml;sentieren und nicht nur, aber &uuml;berwiegend in Deutschland, als veritable Hitparadenst&uuml;rmer mit Ewigkeitsgarantie zu etablieren. Dazu z&auml;hlt nat&uuml;rlich in erster Linie der stampfend-treibende Megaohrwurm <strong>&bdquo;(Is this the Way to) Amarillo&ldquo;<\/strong>, der sogar noch 2016 von keiner Schlagerparty, keiner Oldiedisco, keinem MOR-Radiosender wegzudenken ist und zu seinem Entstehungsdatum, sowohl in Gro&szlig;britannien, als auch in unseren Breitengraden, einen wochenlangen Nummer-Eins-Hit bedeutete. Kaum weniger erfolgreich hatte sich zuvor <strong>&bdquo;I did what I did for Maria&ldquo;<\/strong> dargeboten, ein feiner Geh&ouml;rgangbesatzer, der inhaltlich letztlich von Selbstjustiz (und der gesetzlichen Strafe daf&uuml;r) handelt. Die flehentliche Drohung eines Spiels&uuml;chtigen, einst die teuflischen Casinos in <strong>&bdquo;Las Vegas&ldquo;<\/strong> (Liedtitel) anzuz&uuml;nden, stellte sich 1971 als Tonys erster Chartserfolg in seiner Heimat Gro&szlig;britannien dar; die Single-B-Seite, das auf der Komposition &bdquo;Et&uuml;de P. 10, No. 3&ldquo; von Frederic Chopin basierende Abendlied <strong>&bdquo;So Deep is the Night&ldquo;<\/strong>, wurde f&uuml;r &bdquo;50 Golden Greats&ldquo; gleicherma&szlig;en bedacht. Ein Jahr darauf zog der opulente &sbquo;Perfect Popsong&lsquo; <strong>&bdquo;Avenues and Alleyways&ldquo;<\/strong> in Deutschland auf Rang 34, in den K&uuml;nstlers Heimat wurde Platz 26 erreicht. Drei Jahre sp&auml;ter 1975, erzielte das Country-beeinflusste <strong>&bdquo;Drive saftely, Darlin&lsquo;&ldquo;<\/strong> einen stolzen Rang 35 in den britischen Hitlisten.<\/p>\n<p>Ebenfalls in den Goldenen Siebzigern ihren Ursprung haben die wehende Popballade <strong>&bdquo;Love and Rainy Weather&ldquo;<\/strong> (1973), der liebevolle Geburtstagsgru&szlig; <strong>&bdquo;Happy Birthday Baby&ldquo;<\/strong> (1974), der erhabene Mid-Tempo-Popsong <strong>&bdquo;Home Lovin&lsquo; Man&ldquo;<\/strong> (1971) oder der drastische Hinweis, eine bekannte Billig-Schuhe-Ladenkette m&ouml;glichst nicht zu besuchen (bitte, liebe Leser, versteht mein Wortspiel!), <strong>&bdquo;Don&rsquo;t go down to RENO&ldquo;<\/strong> (1972, Rang 5 in der BR Deutschland).<\/p>\n<p>F&uuml;r seine allererste, selbstbetitelte LP &bdquo;Tony Christie&ldquo; hatte der Vokalist mit der ausdrucksstarken, unter Tausenden herauszuh&ouml;renden Stimme George Harrisons &sbquo;Jesus-Pop&lsquo;-Gassenhauer <strong>&bdquo;My Sweet Lord&ldquo;<\/strong>, bl&auml;serverst&auml;rkt und gro&szlig;b&uuml;rgerlich schwelgend, neu aufgenommen; aus diesem Deb&uuml;talbum wurde auch der prunkvolle Hymnus <strong>&bdquo;Didn&rsquo;t we&ldquo;<\/strong> f&uuml;r &bdquo;50 Golden Greats&ldquo; ausgegraben.<\/p>\n<p>F&uuml;r LP Numero Drei, &bdquo;With Loving Feeling&ldquo;, nahm sich Tony der gem&auml;chlichen Neil-Sedaka-Komposition <strong>&bdquo;God Bless Joanna&ldquo;<\/strong> an. Selbiger US-Songschreiber zeichnete zudem f&uuml;r die theatralische Popballade <strong>&bdquo;Solitaire&ldquo;<\/strong> verantwortlich, die gleichsam 1972 erstver&ouml;ffentlicht wurde. Dieser Scheibe wurden auch der von Cynthia Weil, Barry Mann und dem Team Leiber &amp; Stoller erdachte, soulig-bluesige &bdquo;The Drifters&ldquo;-Megahit <strong>&bdquo;On Broadway&ldquo;<\/strong>, der symphonische Popschlager <strong>&bdquo;Daddy, don&rsquo;t you walk so fast&ldquo;<\/strong>, die genialische Charlie-Rich-Nummer <strong>&bdquo;The most Beautiful Girl&ldquo; <\/strong>und so das exzellente, wie &uuml;ppig arrangierte Meisterwerk <strong>&bdquo;Have you ever been to Georgia&ldquo;<\/strong> f&uuml;r vorliegendes Drei-CD-Set in puncto Tracklist genutzt. Tonys 1974er-LP &bdquo;From America with Love&ldquo; gebar das bluesige Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Chanson <strong>&bdquo;Drift away&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Neben erw&auml;hnter, gitarrenrockiger Beat-Ode <strong>&bdquo;Life&rsquo;s to good to Waste<\/strong>&ldquo; und deren B-Seite <strong>&bdquo;Just the Two of us&ldquo;<\/strong> (beide 1966), letztere in jenen Tagen eingespielt mit der Begleitcombo &bdquo;The Trackers&ldquo;, sind mit der von Tony selbst verfassten Feudalschnulze <strong>&bdquo;My Prayer&ldquo;<\/strong>, die inhaltlich und stilistisch an Paul Ankas bzw. Frank Sinatras gesungenes Res&uuml;mee &bdquo;My Way&ldquo; erinnert, der dazugeh&ouml;rigen Single-B-Seite <strong>&bdquo;I need you&ldquo;<\/strong>, oder dem sommerlich-verliebten Schleicher <strong>&bdquo;Say no more&ldquo;<\/strong> (1968) weitere, viel gesuchte Fr&uuml;hwerke auf &bdquo;50 Golden Greats&ldquo; vorhanden. In ebenjene Kategorie f&auml;llt gleicherma&szlig;en die ultrarare 1967er-Single <strong>&bdquo;Turn around&ldquo;<\/strong> (A-Seite), mitsamt <strong>&bdquo;When will I ever love again&ldquo;<\/strong> (B-Seite), sowie der elit&auml;re Schmachtgesang <strong>&bdquo;Smile a little smile for me&ldquo;<\/strong> (1970)<\/p>\n<p>Zu den neueren Titeln, die im neuen Jahrtausend kreiert wurden, z&auml;hlen beispielswiese das typisch britische, aufgedonnert-gro&szlig;orchestral inszenierte Popchanson-Drama <strong>&bdquo;Every Word you said&ldquo;<\/strong>, der herrlich vor sich hin begehrende, n&auml;chtlich-dunkle Kammerblues <strong>&bdquo;Born to cry&ldquo;<\/strong>, konzipiert von den Musikern der hochtalentierten Elektropop-Band &bdquo;Pulp&ldquo; um Jarvis Cocker (erinnere: &bdquo;Common People&ldquo;, 1995), der gem&uuml;tlich-ausgeruhte, von Tony eigenst&auml;ndig geschriebene Piano-Swing <strong>&bdquo;All I ever care about is you&ldquo;<\/strong> aus der gefeierten 2008er-Scheibe &bdquo;Made in Sheffield&ldquo; oder das ebenso aus der Feder der &bdquo;Pulp&ldquo;-Waverocker geflossene Synthipop-\/Gitarren-Epos <strong>&bdquo;Walk like a Panther&ldquo;<\/strong>. Mit <strong>&bdquo;Now&rsquo;s the Time&ldquo;<\/strong> ist der &sbquo;Swinging Sixties&lsquo;-beeinflusste, geradezu berstende Titelgeber von Tonys 2011er-Album f&uuml;r &bdquo;50 Golden Greats&ldquo; ausgesucht worden; in dieselbe stilistische Kerbe schl&auml;gt die unterschwellig rockende Beat-Blues-Orgie <strong>&bdquo;Key of U&ldquo;<\/strong>, w&auml;hrend <strong>&bdquo;Working Overtime&ldquo; <\/strong>wohlige Erinnerungen an den &uuml;berkandidelten Bombast-Wavepop von Pete Wylie bzw. &bdquo;The Mighty Wah!&ldquo; wachwerden l&auml;sst. Den mystischen Filmsong <strong>&bdquo;Wild is the wind&ldquo;<\/strong>, im Original aus 1957, kennen wir in erster Linie in der 1976er-Auslegung von David Bowie, <strong>&bdquo;Stupid Things<\/strong>&ldquo; war 1994 ein Erfolgslied von US-Singer\/Songwriterin Amie Mann; aus dem Repertoire der sagenumwobenen Westcoast-Rocker &bdquo;Eagles&ldquo; stammt der weitschweifige Country-Pop <strong>&bdquo;Tequila Sunrise&ldquo;<\/strong>, dessen lyrische Aussage durch Tonys tragende Stimme ganz besonders zur Geltung kommt. Als origin&auml;rer, nachdr&uuml;cklicher Crooner-Blues zeigt sich Tonys Neuauslegung des 2007er-Titels <strong>&bdquo;Only ones who know&ldquo;<\/strong> der Sheffielder Indie-Truppe &bdquo;Arctic Monkeys&ldquo;, ebenso inbr&uuml;nstig, intensiv und deutlich vernehmen wir die Brett-Anderson-Songkreation <strong>&bdquo;Wild ones&ldquo;<\/strong>. Aus dem 1984 erstver&ouml;ffentlichten, traurig-melancholischen Synthi-Blues <strong>&bdquo;Louise&ldquo;<\/strong> der gleichsam in Sheffield begr&uuml;ndeten New-Romantic-Band &bdquo;The Human League&ldquo; wurde 2008, eben f&uuml;r &bdquo;Made in Sheffield&ldquo;, eine akustische, beinahe sakrale Pianoballade ausbaldowert.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr, im Herbst 2015, spielte Tony Christie, in Kooperation mit der Dubliner Folk-Formation &bdquo;Ranagri&ldquo;, die phantastische, aber leider vollkommen untersch&auml;tzte CD &bdquo;The Great Irish Songbook&ldquo; ein, auf der sich die wichtigsten irischen Traditionals der letzten Jahrhunderte in ansprechenden Neuversionen befanden. Hieraus gelangen dem im 19. Jahrhundert entstandenen Volkslied <strong>&bdquo;Star of County down&ldquo;<\/strong>, sowie dem lieblichen, still und sehnsuchtsvoll vor dich hin perlenden Liebesgest&auml;ndnis <strong>&bdquo;Carrickfergus&ldquo;<\/strong> der Weg auf &bdquo;50 Golden Greats&ldquo;.<\/p>\n<p>Neu und zumeist bisher unver&ouml;ffentlicht sind die knackigen, f&uuml;r Tony-Verh&auml;ltnisse sehr lauten Country-Rock-Statements <strong>&bdquo;Early Morning Memphis&ldquo;<\/strong>, eine Art d&uuml;ster-dr&ouml;ger, schleppender Swamp\/Blues-Verschnitt, untermalt mit geisterhafter Mundharmonika und feister Hammondorgel; <strong>&bdquo;Damned&ldquo;<\/strong> ist Country-rock&rsquo;n&rsquo;rollig in bestem &bdquo;Creedence Clearwater Revival&ldquo;-Sound ausgekleidet und wurde vom K&uuml;nstler am 01. Oktober 2016 in der ZDF-TV-Show &bdquo;Willkommen bei Carmen Nebel&ldquo; vorgestellt.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Just like Yesterday&ldquo; <\/strong>ist ein wiegender Country-Blues in eher gez&uuml;geltem Tempo, <strong>&bdquo;Hangin&lsquo; around&ldquo;<\/strong> hingegen erweist sich als kuschlige Ballade mit Pedal-Steel und relaxtem Rhythmus und <strong>&bdquo;Dancing Days&ldquo;<\/strong> ert&ouml;nt als angenehme, behagliche Country-Schulze erster G&uuml;teklasse; <strong>&bdquo;I surrender&ldquo; <\/strong>swingt beschwingt, frohsinnig und mit starken Streicher- und Bl&auml;serw&auml;llen ausstaffiert, einwenig folkrockig angehaucht, durch die Lautsprecher. Gleichfalls in besonnenem, bed&auml;chtigem Kontext h&auml;lt sich das ausgeruhte Liebeslied <strong>&bdquo;You are my Lifeline&ldquo;<\/strong> auf. Das ruhige, ged&auml;mpfte und durchaus abgekl&auml;rte Abschiedslied <strong>&bdquo;When all is said is done&ldquo;<\/strong> (nicht identisch mit gleichnamigem &bdquo;ABBA&ldquo;-Lied aus 1981) beschlie&szlig;t gediegen, gef&uuml;hlvoll und zerbrechlich die dritte CD von &bdquo;50 Golden Greats&ldquo;.<\/p>\n<p>Zu einer &bdquo;musikalischen Biographie&ldquo; ruft der Pressetext hier analysierte Drei-CD-Box aus. Dies ist im Gro&szlig;en und Ganzen durchaus zutreffend, auch wenn leider einige &ndash; gerade f&uuml;r das deutsche Publikum sehr bedeutsame &ndash; Phasen des kreativen Schaffens des <strong>TONY CHRISTIE<\/strong> ausgelassen wurden. Weder die beiden, gerade in der BR Deutschland sehr gefragten RCA-LPs &bdquo;Ladies Night&ldquo; (1980) und &bdquo;Time and Tears&ldquo; (1982) kommen auf <strong>&bdquo;50 Golden Greats&ldquo;<\/strong> zum Zuge, noch finden sich Ausz&uuml;ge aus den vieren, zwar oft diskutierten und geschmacklich polarisierenden, zwischen 1991 und 1994 von Jack White produzierten Alben &bdquo;Welcome to my Music I&ldquo;, &bdquo;Welcome to my Music II&ldquo;, &bdquo;In love again&ldquo; und &bdquo;Calpyso and Rum&ldquo; auf der Titelliste.<\/p>\n<p>Die unschlagbaren MCA-Rei&szlig;er aus den fr&uuml;hen bis mittleren 70er Jahren und viele &ndash; &uuml;berwiegend unzweifelhaft hochspannende &ndash; Lieder aus den letzten drei Studiowerken von Tony, &bdquo;Made in Sheffield&ldquo;, &bdquo;Now&rsquo;s the Time&ldquo; und &bdquo;The Great Irish Songbook&ldquo; untermauern haupts&auml;chlich die <strong>&bdquo;50 Golden Greats&ldquo;<\/strong> &ndash; und alleine diese label&uuml;bergreifende Kompilation macht das Drei-CD-Set so enorm interessant f&uuml;r Fans jeglicher Generation und k&ouml;nnte auch nachgeborene Britpop-Liebhaber f&uuml;r das musikalische Tun des Pop-Adeligen mit der eindringlichen Stimme begeistern!<\/p>\n<p>\nBitte beachten Sie die offizielle deutsche Fan-Seite <a href=\"http:\/\/www.tonychristie.de\">www.tonychristie.de<\/a> und besuchen Sie gerne eines der kommenden vier Deutschland-Konzerte von Tony Christie:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">04.12.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ennepetal<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">06.12.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erfurt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">07.12.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schwabach<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">09.12.2016&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bonn<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 13. bis 15. Oktober 2016<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Neulich wurde ich von einer Chatbekannten gefragt, ob ich, neben all den deutschsprachigen K&uuml;nstlern, die mir so im Laufe<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72734,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72733"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72733\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}