{"id":72460,"date":"2016-10-24T00:00:00","date_gmt":"2016-10-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=72460"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MORLIN-ROSE-ft-ECKI-S-Die-Downl-72459","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/MORLIN-ROSE-ft-ECKI-S-Die-Downl-72459\/","title":{"rendered":"MORLIN ROSE ft. ECKI S. <br \/>Die Download-Single &quot;Rita&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Sehen Sie HIER den Videoclip &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer seine Kindheit und\/oder Jugend in den 80er Jahren gen&uuml;sslich zelebrierte, der kam an der 1980 im oldenburgischen Gro&szlig;enkneten begr&uuml;ndeten Truppe &bdquo;TRIO&ldquo; keinesfalls vorbei. Stephan Remmler (voc, key), Gerd &bdquo;Kralle&ldquo; Krawinkel (git) und Peter Behrens (dr) bildeten eine der intelligentesten, witzigsten und zugleich aberwitzigsten Bands der sog. Neuen Deutschen Welle (NDW). Unvergessen sind ihre minimalistisch-dadaistischen Gassenhauer, wie &bdquo;Da, Da, Da, ich lieb Dich nicht &ndash; Du liebst mich nicht, aha, aha, aha&ldquo; (Herbst 1981), &bdquo;Anna &ndash; Lassmichreinlassmichraus&ldquo; (Herbst 1982), &bdquo;Bum Bum&ldquo; (Fr&uuml;hsommer 1983), die herbstlich-gem&uuml;tliche New-Romantic-Nummer &bdquo;Herz ist Trumpf&ldquo; (Herbst 1983) oder die weihnachtlich angehauchte Traumballade &bdquo;Turaluraluralu &ndash; Ich mach Bubu, was machst Du?&ldquo; (Winter 1983\/84) &ndash; 1985, nach dem gefloppten Album &bdquo;What&rsquo;s the Password?&ldquo;, war Schluss. Stefan Remmler startete eine erfolgreiche Solokarriere, &bdquo;Kralle&ldquo; stie&szlig; zur Band von Marius M&uuml;ller-Westernhagen und Peter versuchte sich ebenfalls solistisch, konnte sich mit Juxschlagern und Stimmungspop allerdings leider nicht durchsetzen.<\/p>\n<p>So ereilte ihn ein b&ouml;ses Schicksal, an dem viele zwar hochtalentierte, aber zudem (vielleicht sogar deshalb) vereinsamte, stets im Schatten stehende Musiker darben&hellip; Absturz&hellip; Schulden&hellip; Drogen&hellip; Alkohol &ndash; und dasselbe immer wieder von vorn.<\/p>\n<p>Dar&uuml;ber schrieb der in Soest ans&auml;ssige Berufsschullehrer und Buchautor Klaus Marschall, gemeinsam mit Peter ad Personam, dessen viel beachtete Autobiographie &bdquo;Der Clown mit der Trommel &ndash; Meine Jahre mit Trio&ldquo;.<\/p>\n<p>Nachdem diese erschienen und in vielen Musik- und Kulturforen in den h&ouml;chsten T&ouml;nen gelobt worden war, begaben sich Klaus und Peter auf eine mehrmonatige Lesereise durch die gesamte BR Deutschland. In diesem Zusammenhange lernten die beiden den aus Marsberg im Sauerland stammenden Allround-Musiker Eckhard Schrader alias <strong>ECKI S.<\/strong> kennen und man beschloss, fortan zu Dritt die Lesetour fortzusetzen. D.h. Peter und Klaus rezitierten jeweils aus der Autobiographie, und daran anschlie&szlig;en boten Peter am Schlagzeug und Ecki an der Gitarre ein ca. halbst&uuml;ndiges Konzert auf, bestehend aus den gr&ouml;&szlig;ten Hits von Peters Ex-Band &bdquo;Trio&ldquo;.<\/p>\n<p>Bald darauf hatten sich Peter und Ecki soweit angefreundet, dass die beiden im Jahr 2014 den Song &bdquo;I am the Nowhere Man&ldquo; einspielten, eine Klasse Melange aus straightem Power-Pop der sp&auml;ten 70er und gitarrenbetontem New-Wave-Rock der fr&uuml;hen 80er. Ein Jahr darauf, fassten beide den Entschluss, zu zweit gemeinsame Konzerte zu spielen &ndash; eine Mixtur aus &bdquo;Trio&ldquo;-Erfolgen und diversen, im Duo-Format umsetzbaren NDW-Kn&uuml;llern anderer K&uuml;nstler jener &sbquo;Goldenen Zeiten&lsquo;.<\/p>\n<p>Ein erstes umjubeltes Konzert fand in Bremen statt; f&uuml;r 2016 wurde eine gro&szlig;e Tournee geplant, die bis in den Herbst diesen Jahres andauern sollte. Um auch ein paar brandneue Lieder auff&uuml;hren zu k&ouml;nnen, begannen Peter und Ecki im vergangenen M&auml;rz mit der Arbeit an dem Titel <strong>&bdquo;RITA&ldquo;<\/strong>: Eine freche, offenherzige, deutschsprachige Popsause, angesiedelt zwischen NDW-Kl&auml;ngen und britischem Beat der mittleren 60er Jahre. Die weibliche Hauptrolle im dazugeh&ouml;rigen Musikvideo sollte Peters 23j&auml;hrige Tochter <strong>MORLIN ROSE<\/strong> &uuml;bernehmen, mitsamt der Ausarbeitung der Choreographie.<\/p>\n<p>Doch am 11. Mai 2016 machte der Herrgott diesem Vorhaben einen &uuml;blen Strich durch die Rechnung. Nur zw&ouml;lf Tage nach der Live-Urauff&uuml;hrung von &bdquo;Rita&ldquo; in der N&auml;he von Oldenburg, verstarb Peter Behrens an multiplem Organversagen.<\/p>\n<p>Nach einer sehr verst&auml;ndlichen Phase des Trauerns und Res&uuml;mierens, erkl&auml;rten ECKI &amp; MORLIN im Sinne des verstorbenen Peter Behrens: Wir machen weiter &ndash; wird werden dasjenige Projekt, welches wir mit Peter begonnen haben, ihm zu Ehren fortf&uuml;hren und zu Ende bringen. Gesagt getan&hellip; Selbst wenn die beiden ihre Pl&auml;ne zun&auml;chst streng geheim hielten, machten sie sich flink an die Arbeit&hellip; und heraus kam dabei die Gr&uuml;ndung einer neuen Band.<\/p>\n<p>Das erste Resultat ist eben jenes Lied &uuml;ber &bdquo;Rita&ldquo;, ein wildes M&auml;del, auf welches ich gleich noch eingehe &ndash; Der Titel basiert auf den noch von Peter kurz vor seinem Tod eingespielten Schlagzeugpassagen und Eckis Gitarrenspiel&hellip; nur, wer sollte nun eigentlich diese lustig-bizarre Story singen?<\/p>\n<p>Da Peters Tochter MORLIN ohnehin den Traum hatte, einst S&auml;ngerin zu werden, erwuchs &bdquo;Rita&ldquo; nun zu einem kessen Duett zwischen ECKI, der den Part des erstaunten, &auml;lteren Mannes &uuml;bernahm, und MORLIN, welche die fr&uuml;hreife Sch&ouml;nheit nun auch gesanglich mimte, auf die der Herr erst flog und dann reinfiel \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&bdquo;Rita&ldquo; ist eine ficktive (Ernst Jandl oder Max Goldt w&auml;ren stolz auf dieses Wortspiel) Sch&ouml;nheit, die den Mann unerwarteter Weise zu alkoholischen Getr&auml;nken einl&auml;dt, ihn dann mit zu sich nach Hause zerrt und mit ihm dort die wildesten Spiele durchexerziert&hellip;nun ja, was er nicht wusste war, dass sie nichts geringeres darstellte, als eine &ndash; um mit dem Kollegen Chuck Berry zu reden &ndash; &bdquo;Sweet little Sixteen&ldquo;&hellip; nach sechs Wochen meldet sich das hei&szlig;e St&uuml;ckchen bei ihrem Verehrer, um ihn wieder zu treffen&hellip; als dies geschieht, ist es un&uuml;bersehbar, dass die freundliche &bdquo;Rita&ldquo; inzwischen schwanger ist&hellip; nur eben nicht wei&szlig;, von wem&hellip;<\/p>\n<p>Eine so freche, wie skurrile Geschichte, die viele von uns sicher schon einmal in &auml;hnlicher Form erlebt haben.<\/p>\n<p>Die charmante, offensive Art des Auftretens der dar&uuml;ber hinaus auch noch bildh&uuml;bschen, dunkelhaarigen <strong>MORLIN ROSE<\/strong>, gepaart mit dem unverkennbaren musikalischen K&ouml;nnen des <strong>ECKI S.<\/strong>&#8230; dazu die tolle, sofort ins Ohr eindringende Melodie und nat&uuml;rlich der nicht allt&auml;gliche, weil eben &sbquo;um die Ecke gedachte&lsquo;, herzlich frische Text &ndash; all dies zusammengenommen wird daf&uuml;r sorgen, dass sich <strong>&bdquo;RITA&ldquo;<\/strong> von <strong>MORLIN ROSE ft. ECKI S.<\/strong> schon bald ihren Weg in die Herzen der Freunde etwas schr&auml;gerer, aber trotzdem jederzeit rundfunktauglicher Pop-Kl&auml;nge bahnen d&uuml;rfte. Und das Beste ist: <strong>&bdquo;RITA&ldquo;<\/strong> ist erst der Anfang! Im Laufe der n&auml;chsten Monate sollen weitere, ebenso spannende und exzentrische Lieder ausbaldowert und aufgenommen werden.<\/p>\n<p>Wir dr&uuml;cken <strong>MORLIN ROSE<\/strong> und ihrem kreativen Partner <strong>ECKI S<u>.<\/u><\/strong> auf jeden Fall alle zur Verf&uuml;gung stehenden Daumen. Es ist als sehr positiv zu bewerten, dass Morlin in Anbetracht des viel zu fr&uuml;hen Todes ihres Herrn Papa keinesfalls aufgibt, sondern sich, zusammen mit Ecki, liebevoll und konstruktiv um dessen k&uuml;nstlerisches Erbe k&uuml;mmern mag und dieses sogar noch mit eigenen, sprudelnden Ideen in aller Konsequenz ausbaut und weiterhin gedeihen l&auml;sst!<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fEFrtPg5dw8\" width=\"560\"><\/iframe><\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 21. Oktober 2016<\/p>\n<p>https:\/\/www.facebook.com\/peter.behrens.ecki.s\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehen Sie HIER den Videoclip &#8230;:\u00a0 Wer seine Kindheit und\/oder Jugend in den 80er Jahren gen&uuml;sslich zelebrierte, der kam an<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72461,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72460"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72460"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72460\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}