{"id":72454,"date":"2016-10-24T00:00:00","date_gmt":"2016-10-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=72454"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"FLORIAN-SILBEREISEN-smago-Gast-72453","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/FLORIAN-SILBEREISEN-smago-Gast-72453\/","title":{"rendered":"FLORIAN SILBEREISEN <br \/>smago! Gast Glosse &quot;Schlagerbooom &#8211; Das internationale Schlagerfest&quot;: Sensationelle Quoten (auch bei den &quot;Jungen&quot;), ABER: &quot;Es ist nicht alles Gold, was gl\u00e4nzt&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Stephan Imming hat die Sendung &#8222;Schlagerbooom &#8211; Das internationale Schlagerfest&#8220; etwas kritischer unter die Lupe genommen, ohne sie jedoch allzu sehr zu sezieren &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr&uuml;her gab es f&uuml;r Zirkusshows mit Artistik das Format &bdquo;Stars in der Manege&ldquo; &ndash; diesmal lie&szlig;en sich <strong>FLORIAN SILBEREISEN<\/strong> und seine Klubbb3-Kollegen auf &uuml;berdimensionierten Schaukeln durch die altehrw&uuml;rdige Westfalenhalle schaukeln. Zu diesen seligen Zeiten meinten die Protagonisten aber noch nicht, dabei &bdquo;singen&ldquo; zu m&uuml;ssen (also so zu tun als ob). Nun kann man sagen &ndash; Vollplayback sei heute erforderlich. Mit diesem Artistik-Vollplayback macht man sich aber so l&auml;cherlich, dass das auch in Nicht-Schlagerkreisen bel&auml;chelt wird (siehe <strong><a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino_tv\/focus-fernsehclub\/tv-kolumne-schlagerbooom-helene-fischer-lueftet-ihr-geheimnis-und-rettet-damit-die-show_id_6104636.html\">HIER &#8230;:<\/a><\/strong>). &Uuml;brigens waren Florians KLUBBB3-Kollegen nicht nur zu Beginn der Show dabei, sondern fungierten fast &uuml;ber die gesamte Sendung als Co-Moderatoren.<\/p>\n<p>Ein kleines Jubil&auml;um wurde dann gefeiert: 40 Jahre Kornfeld &ndash; zum Gl&uuml;ck, denn &bdquo;Onkel <strong>J&uuml;rgen&ldquo; Drews<\/strong> brachte mit seinem Live(!)-Gesang die Halle zum Kochen. Drews war der lebende Beweis, was es bringt, wenn die K&uuml;nstler nicht in ihren M&ouml;glichkeiten beschnitten werden. Die Westfalenhalle kochte &ndash; Drews kann&rsquo;s halt noch, zum Gl&uuml;ck hat er sich wohl gesundheitlich erholt.<\/p>\n<p>Danach wurde es Zeit f&uuml;r &bdquo;Miss Schlagerboom&ldquo;, womit Florian gleich die Hauptqualit&auml;t der S&auml;ngerin hervorgehoben hatte. Die Rede ist von <strong>Vanessa Mai<\/strong>, die im sp&auml;teren Verlauf der Show einen weiteren Auftritt haben sollte.<\/p>\n<p>Nach Vanessa war es wieder Zeit f&uuml;r &bdquo;Oldschool&ldquo; &ndash; der gottlob offensichtlich genesene <strong>Karel Gott<\/strong> sang zun&auml;chst ein nachdenkliches Lied, um im Anschluss mit seinen Kulthits so richtig abzur&auml;umen &ndash; erneut kochte die Westfalenhalle, wobei es irgendwie merkw&uuml;rdig anmutete, dass im Hintergrund auch beim nachdenklichen Gespr&auml;ch immer noch im Publikum wild gekreischt wurde &ndash; na sei&rsquo;s drum&hellip;<\/p>\n<p>Ob es gerade sensibel war, den Kultsong &bdquo;Biene Maja&ldquo; mit dem n&auml;chsten Flop <strong>Ross Antony<\/strong>s auf eine Stufe zu stellen &ndash; man wei&szlig; es nicht. Der hat diesmal den &bdquo;lustigen Gl&uuml;ckshasen&ldquo; mitgebracht &ndash; auch der gef&uuml;hlt 15. Silbereisen-Auftritt in Folge d&uuml;rfte wieder nicht f&uuml;r bemerkenswerte CD-Verk&auml;ufe sorgen &ndash; in Sachen &bdquo;Kinderlieder&ldquo; ist das Original (Rolf Zuckowski) da doch eine v&ouml;llig andere Liga.<\/p>\n<p>Die Eurovision bzw. der Grand Prix wurde dann angesprochen. Laut Eigenaussage ist Florian Silbereisen zum zweiten Mal Juror beim ESC. Was dabei herauskommt, wenn man die Suche nach einem S&auml;nger mit &bdquo;Miss Schlagerboom&ldquo;, &bdquo;Miss Manga&ldquo; oder sonst was verwechselt, haben wir bereits in diesem Jahr gesehen &ndash; bzw. was dabei herauskommt, wenn man international das politischste Lied zum Sieger k&uuml;rt, auch das ist bekannt. Diese diesj&auml;hrigen Lieder sind schon jetzt l&auml;ngst vergessen. Als der ESC noch Grand Prix hie&szlig;, gab es noch gro&szlig;e Siegertitel &ndash; das hat auch Florian Silbereisen erkannt und hatte eine tolle Idee &ndash; er sang mit der Siegerin des 1979er Siegerliedes, <strong>Gali Atari<\/strong>, und seinem Klubbb3 &bdquo;Halleluja&ldquo;. Das ist insofern originell, als Gali auch damals von drei Herren begleitet wurden. Ein sehr sch&ouml;ner Auftritt mit G&auml;nsehaut-Faktor. Live w&auml;re das sicherlich ganz gro&szlig;es Kino gewesen &ndash; aber auch so geh&ouml;rte Gali Ataris Auftritt klar zu den H&ouml;hepunkten des Abends.<\/p>\n<p>Mit DSDS-Sieger <strong>Prince Damien<\/strong> fiel das Niveau dann wieder rapide ab &ndash; dessen schwacher &nbsp;Song hat wohl kaum jemanden interessiert. Immerhin wei&szlig; man, dass Irokesenschnitte wohl wieder in sind und silberne Hosen heute der letzte Schrei sind&hellip;Damien hat sich &uuml;brigens bei der Aufzeichnung der Show dem Vernehmen nach leicht verletzt, weil es wohl zu einem Unfall mit einem Buggy gekommen ist. Warum man bei seiner Performance unbedingt Buggy fahren muss? Weil das modern und zeitgem&auml;&szlig; ist! Punkt! Einfach ein Lied zu singen, reicht nicht mehr heutzutage&hellip;<\/p>\n<p>Warum <strong>DJ &Ouml;tzi<\/strong> wieder mal in einer Silbereisen-Show auftreten durfte? Vielleicht liegt es daran, dass der erneut mit Silbereisen auf Tournee geht. Seine aktuelle Single &bdquo;A Mann f&uuml;r Amore&ldquo; hat es trotz massiver Werbepower leider nicht in die Top-100 geschafft (, obwohl der Song durchaus gut ist). Vielleicht hilft ja der Silbereisen-R&uuml;ckenwind.<\/p>\n<p>Auch bei &quot;ECHO&quot; Gewinnerin <strong>Oonagh<\/strong> d&uuml;rfte der &bdquo;Schlager&ldquo; niemanden interessiert haben &ndash; wieder mal stand die t&auml;nzerische B&uuml;hnenshow im Vordergrund &ndash; wem&rsquo;s gef&auml;llt&hellip;<\/p>\n<p>Mit dem Dschinghis-Khan-Medley &ndash; vorgetragen von <strong>KLUBBB3 &ndash;<\/strong> kam wieder Stimmung auf &ndash; kein Wunder, hatten deren Titel ja auch Potenzial, auch wenn sie despektierlich als &bdquo;Hu-ha-hey-Lieder&ldquo; diskreditiert wurden und die &bdquo;hus&ldquo; und &bdquo;has&ldquo; mitgez&auml;hlt wurden. &Uuml;brigens &#8211; &nbsp;Dschinghis Khan schafften es 1979, beim ESC und in der ZDF-Hitparade live zu singen. Okay, die haben daraus nur bedingt eine Artistik-Show gemacht mit Feuerwerk&hellip; Aber irgendwie mussten ja auch die &bdquo;DCC-T&auml;nzer&ldquo; eingebaut werden (, gehen die schlie&szlig;lich auch mit auf Tour).<\/p>\n<p>A propos Hitparade &ndash; das war eine Schlagershow, in der (zumindest in Heck-Zeiten) nur Deutsch gesungen werden durfte. Beim Schlagerboom nahm man das wohl nicht so genau und engagierte <strong>Patricia Kaas<\/strong>. Damit wurde sch&ouml;n demonstriert, dass Schlagerfans beknackte &bdquo;Hu&ldquo; und &bdquo;Ha&ldquo;-Z&auml;hler sind &ndash; seri&ouml;s hingegen ist das franz&ouml;sische Chanson &ndash; alles klar&hellip; Frau Kaas war &uuml;brigens bereits nachtfein, sie hatte ihr Nachthemd bereits an und ist vermutlich nach ihrem Auftritt ins Bettchen gegangen.<\/p>\n<p>Ein bisschen erschreckend war der Auftritt von <strong>Santiano<\/strong> &ndash; sind die wirklich komplett ohne Tanzeinlage ausgekommen?<\/p>\n<p>Danach hie&szlig; es frei nach Rudi Carrell: &bdquo;Lass Dich &uuml;berraschen&ldquo;. Vanessa Mai erhielt eine Goldene Schallplatte und trug noch mal ihre gro&szlig;en Hits vor &ndash; offensichtlich hat man sich die T&auml;nzerinnen und T&auml;nzer des deutschen Fernsehballetts ausgeliehen, erneut gab es riesige Tanzeinlagen. Schade, die Songs sind auch so gut genug und h&auml;tten dies Tamtam gar nicht n&ouml;tig. Es stellte sich die Frage, warum <strong>Vanessa Mai<\/strong> nichts anzuziehen hat. Kniestr&uuml;mpfe bis zu den Oberschenkeln (einer davon rutschte im Lauf des Auftritts runter), ansonsten nur ganz kurze Shorts und ein Oberteil dr&uuml;ber. Ihr Ballett tanzte in Badeanz&uuml;gen mit Jacken dr&uuml;ber. Na die Herren wird es gefreut haben.<\/p>\n<p>Ein origineller Act waren die <strong>Symphoniacs<\/strong>, die auf klassischen Instrumenten moderne Musik interpretierten. Das Ensemble leitete dann auch den Auftritt von <strong>Andreas Gabalier<\/strong> ein, wobei er seinen Superhit &bdquo;I sing a Liad f&uuml;r Di&ldquo; (sogar live gesungen) zum besten gab, der angeblich recht spontan &bdquo;einstudiert&ldquo; wurde &ndash; eine wirklich gelungene Einlage. (Weniger originell war die Ansage, dass Gabalier Jurastudent war &ndash; da befindet er sich ja in bester Gesellschaft mit Schlagergr&ouml;&szlig;en wie Bernhard Brink, Peter Orloff und Bernd Cl&uuml;ver.) Der gro&szlig;e Hit &bdquo;Hulapalu&ldquo; durfte nat&uuml;rlich auch nicht fehlen. Hier gab es dann wieder die &bdquo;beliebte&ldquo; unaufgeforderte Zugabe, wobei man anerkennen muss, dass die nicht mehr so inflation&auml;r eingesetzt wird wie in der Vergangenheit.<\/p>\n<p>Den internationalen Touch des Schlagerbooms unterstrichen <strong>Al Bano &amp; Romina Power<\/strong>. F&uuml;r die Fans in der Westfalenhalle wurde deren Text eingeblendet, damit man die italienischen Schlager des Duos mitsingen konnte.<\/p>\n<p><em>&bdquo;Die Kugel rollt, doch ich hab&rsquo;s nicht anders gewollt&ldquo;<\/em> &ndash; das ist ein Zitat der wie immer sehr &bdquo;vorteilhaft&ldquo; gekleideten <strong>Maite Kelly<\/strong>, die einen Titel aus ihrem aktuellen Top-10-Album pr&auml;sentierte. Kelly machte die &Uuml;berleitung zur &bdquo;&Uuml;berraschung&ldquo; f&uuml;r Florian Silbereisen, dem der &quot;Bambi&quot; verliehen wird.<\/p>\n<p>Richtig Stimmung kam wieder auf bei <strong>Howard Carpendale<\/strong>, der ein Hitmedley pr&auml;sentierte. Erneut packt man sich an den Kopf angesichts des Auftritts eines K&uuml;nstlers, der aktuell eine LIVE-DVD auf den Markt gebracht hat, die im Rahmen der Show beworben wurde &ndash; unfassbar&hellip;Das tolle Dortmunder Publikum war trotzdem dankbar. Originell war die Idee, dass Howard gemeinsam mit dem Originalinterpreten Umberto Tozzi den Kulthit &bdquo;Ti Amo&ldquo; interpretierte.<\/p>\n<p>Einen besonders lobenswerten Service bot <strong>Mickie Krause<\/strong> seinen Fans, indem er sie vorab informierte, wann sein Auftritt begann. H&auml;tte Helene diesen Service auch geboten &ndash;man wei&szlig; nicht, ob die Quote &auml;hnlich gut gewesen w&auml;re&hellip; &#8211; wie dem ach sei &ndash; der &bdquo;Schlagerhit aus Holland&ldquo; &bdquo;Schatzi, schenk mir ein Foto&ldquo; kam an&hellip; Krauses Auftritt war ein Top-Beweis daf&uuml;r, dass man eine Halle auch ohne Feuerwerk und sexy T&auml;nzer zum Kochen bringen kann, wenn der Schlager gut ist und gut interpretiert wird.<\/p>\n<p>Zur Freude sicher vieler BVB-Fans in der Dortmunder Westfalenhalle gab <strong>Helmut Lotti<\/strong> mit dem &bdquo;Schlager&ldquo; (h&auml; &auml;hm) &bdquo;You Never Walk Alone&ldquo; sein Comeback. Zu seinem 47. Geburtstag gab&rsquo;s dann eine &uuml;berdimensionale Torte und wilde Gospels&auml;nger. Auch Lotti durfte seinen Auftritt nicht ohne Klubbb3-Unterst&uuml;tzung beenden&hellip;<\/p>\n<p>Der &bdquo;deutsch-spanische Weltstar&ldquo; <strong>Alvaro Soler<\/strong> hat &uuml;ber 200.000.000 YouTube-Klicks f&uuml;r seinen &bdquo;Schlager&ldquo; &bdquo;Sofia&ldquo;. Grund genug, auch ihn zum &bdquo;Schlager&ldquo;(!)boom einzuladen.<\/p>\n<p>Mickie wusste was er tat, als er seine Fans auf die Uhrzeit seines Auftritts hingewiesen hat.. &ndash; so konnten die gezielt einschalten, als es zum witzigen und originellen Duett &bdquo;Ich hab den J&uuml;rgen Drews geseh&rsquo;n&ldquo; kam &ndash; klasse, dass &bdquo;Onkel J&uuml;rgen&ldquo; so viel Selbstironie hat, sich darauf einzulassen. Ein echter Schlager, der Stimmung verbreitet hat &ndash; erneut (leider nur zun&auml;chst) ohne Hupfdohlen, erneut einfach mit der Ausstrahlung der Interpreten..Witzig war auch, als J&uuml;rgen mal&nbsp; zwei Sekunden live singen wollte, aber sofort von der nun doch wieder obligatorischen Zugabe &uuml;berrollt wurde..<\/p>\n<p>Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GfK best&auml;tigte, dass es einen Schlagerboom gebe. Okay &ndash; Sender wie WDR 4 haben das nicht mitbekommen, weil der pers&ouml;nliche Geschmack der Verantwortlichen ein anderer ist &ndash; aber immerhin DAS muss man dem Flori zugute halten, dass er diesen Trend im Gegensatz zu den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunksendern nicht leugnet. An der Stelle war die Goldene Schallplatte f&uuml;r Klubbb3 nat&uuml;rlich fast obligatorisch. &bdquo;Schlager sind geil&ldquo;, das hat die KLUBBB3-Truppe bewiesen. Oder um es in deren Sprache zu sagen: &bdquo;Schlager IST geil&ldquo;&hellip; &bdquo;Drei mal dabei, bitte nicht wiederw&auml;hlen&ldquo; hie&szlig; es bei Dieter Thomas Heck. Das hinderte Klubbb3 nicht daran, schon wieder diesen Titel in einer Silbereisen-Show zu pr&auml;sentieren. Diesmal mehrsprachig&hellip; Man kann Florian aber nur Mut machen &ndash; eine Show ohne diese Nummer und ohne Ross Antony? &ndash; &bdquo;Du schaffst das schon!!!&ldquo;.<\/p>\n<p>Dann kam endlich der Moment, auf den vermutlich ein Gro&szlig;teil des Publikums gewartet hat &ndash; <strong>Helene Fischer<\/strong> begann ihren Auftritt und pr&auml;sentierte sich mit einem Hitmedley. Der Auftritt war ihrer wirklich nicht w&uuml;rdig &#8230; der Schlagzeuger fliegt extra aus England ein, man nimmt ihn nicht mal wahr, weil man die Band von den T&auml;nzern nicht unterscheiden kann, und ganz Deutschland glotzt nur auf Helenes Br&uuml;ste &#8230; &nbsp;Und die &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; der neuen Arrangements f&uuml;r Helene l&auml;sst sich auch streiten (oder auch nicht&hellip;).<\/p>\n<p>Fazit &ndash; letztlich hat der Recht, der Erfolg hat. Und 6,2 Mio. Zuschauer, fast zweistellige Marktanteile bei der &bdquo;werberelevanten Zielgruppe&ldquo; &ndash; das ist schon mehr als ein Achtungserfolg, das ist fast schon sensationell.<\/p>\n<p>Die Frage ist nur &ndash; f&uuml;r welchen Preis hat man sich dieses Ergebnis &bdquo;erkauft&ldquo;? Pyrotechniker zeigen ihre Kunst. Schlagers&auml;ngerinnen pr&auml;sentieren ihre Hits im Domina-Outfit. Auch in weit &uuml;ber drei Stunden lie&szlig; sich diesmal gar kein Nachwuchss&auml;nger unterbringen, daf&uuml;r erneut die ewig gleichen G&auml;ste. Einige Original-Arrangements wurden gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig &bdquo;umgebaut&ldquo;. Statt wilde Pyrotechnik einzubauen und Hupfdohlen zu Dutzenden zu engagieren, k&ouml;nnte man auch einfach mal Wert auf musikalische Qualit&auml;t und vielleicht etwas(!) Nachwuchsarbeit legen. Okay, das sind romantische Tr&auml;ume eines Schlagerfreundes, der noch nicht erkannt hat, dass auch bei &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern NUR die Einschaltquote z&auml;hlt &ndash; aber einfach so zu tun, als sei diese Artistik-Silvestershow eine Sendung, die dem Schlager und seinem Image dienlich ist, finde ich auch nicht richtig.<\/p>\n<p>&Uuml;brigens &ndash; Anfang des Jahres haben KLUBBB3 eine &bdquo;Flippers&ldquo;-Parodie aufgef&uuml;hrt. Nun ist deren Schlagzeuger Manfred Durban tragischerweise verstorben. Leider war offensichtlich &bdquo;keine Zeit&ldquo; in den &uuml;ber 3 Stunden, das kurz zu erw&auml;hnen, obwohl schon Freitag nachmittags (vor der Aufzeichnung) die Nachricht bekannt war. Schade&hellip;<\/p>\n<p>Stephan Imming, 23.10.2016<br \/>http:\/\/www.feste.tv<br \/>http:\/\/floriansilbereisen.com\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stephan Imming hat die Sendung &#8222;Schlagerbooom &#8211; Das internationale Schlagerfest&#8220; etwas kritischer unter die Lupe genommen, ohne sie jedoch allzu<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72455,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72454"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72454"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72454\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}