{"id":72400,"date":"2016-10-26T00:00:00","date_gmt":"2016-10-26T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=72400"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"DIE-DREI-DAMEN-Tipp-fuer-Freund-72399","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/DIE-DREI-DAMEN-Tipp-fuer-Freund-72399\/","title":{"rendered":"DIE DREI DAMEN <br \/>Tipp f\u00fcr Freunde der Jazzmusik: &quot;Die Drei Damen&quot; mit &quot;Tr\u00e4um weiter&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Der Schlagerfreund Stephan Imming hat sich das spannende Album der &#8222;Drei Damen&#8220; (Lisa Wahlandt, Andrea Hermenau, Christiane \u00d6ttl) angeh\u00f6rt und ist begeistert &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Auftaktlied &bdquo;<strong>Wunsch<\/strong>&ldquo; bringt Solistin &hellip;. anr&uuml;chig (hochdeutsch) zum Ausdruck, was ihr &bdquo;Wunsch&ldquo; ist &ndash; ein sexy Auftakt eines spannenden Albums. Minimalistisch werden die drei Damen, die im Stile der Andrews-Sisters perfekt dreistimmig singen, lediglich vom Piano begleitet.<\/p>\n<p>Bei &bdquo;<strong>I dad di scho meig<\/strong>&ldquo; denken Schlagerfans vielleicht an Nicki, die Texte dieser Art ja auch gerne pr&auml;sentiert hatte. Ohne gedruckten Text haben Fans vermutlich Probleme, den Text zu verstehen. Erneut sch&ouml;n mehrstimmig gesungen und vom Rhodes-Piano begleitet, l&auml;dt der im Samba-Rhythmus gehaltene Titel zum Mitsingen ein.<\/p>\n<p>Die Leichtigkeit des Seins kommt im Lied &bdquo;<strong>Liebeslied an di Cote d&rsquo;Azur<\/strong>&ldquo; zum Ausdruck (&uuml;brigens erneut in der f&uuml;r Pianisten beliebten Tonart C-Dur- na ja, Song 1 war in der zu C-Dur parallelen Molltonart Am). Im Booklet zur CD wird ein gemeinsamer Urlaub der drei Damen an der Cote d&rsquo;Azur erw&auml;hnt, bei der auch eine &bdquo;Cannes-Triologie&ldquo; entstand, deren Anfang vermutlich dieses im Stil der f&uuml;nfziger Jahre gehaltene Lied sein d&uuml;rfte.<\/p>\n<p>Im bayerischen Dialekt wird dann klar gestellt, wie die drei Damen im Sommer so sind: &bdquo;<strong>So samma im Somma<\/strong>&ldquo; &ndash; erneut wird (diesmal in Bb-Dur) dreistimmig im Reggae-Rhythmus klargestellt, was die M&auml;dels m&ouml;gen.<\/p>\n<p>Der dritte Teil der &bdquo;Cannes-Trilogie&ldquo; d&uuml;rfte dann das &bdquo;<strong>St&uuml;ckerl vom Paradies<\/strong>&ldquo; sein. Das bayerische Liebeslied stellt (positiv gemeint) in seiner beruhigenden Art so etwas wie ein Schlaflied dar. Wer einfach &bdquo;chillen&ldquo; m&ouml;chte, ist mit dem Lied gut bedient.<\/p>\n<p>Bei Lied sechs wurde es Zeit f&uuml;r ein Cover &ndash; man bediente sich Herbert Gr&ouml;nemeyers Klassiker &bdquo;<strong>M&auml;nner<\/strong>&ldquo;. Erneut minimalistisch wird die Aufnahme nur vom Piano (in C-moll) begleitet. Der leise Backgroundgesang passt gut zu dem Klassiker. Der Backgroundgesang der drei Damen wirkt deutlich angenehmer als das durchaus gelungene A-Capella-Cover der Bl&auml;ck F&ouml;&ouml;ss.<\/p>\n<p>Sehr sch&ouml;n arrangiert und raffiniert am Klavier begleitet ist das Hubert-Kah-Cover von &bdquo;<strong>Sternenhimmel<\/strong>&ldquo;. Sehr fr&ouml;hlich und mit richtig tollem Satzgesang pr&auml;sentieren die &bdquo;Drei Damen&ldquo; den Klassiker der Neuen Deutschen Welle. Die Pianisten-Lieblingstonart C-Dur (okay, Refrain C-Moll) darf erneut nicht fehlen &ndash; ein tolles Pianosolo l&auml;sst die Zunge der Musikliebhaber schnalzen.<\/p>\n<p>Bei &bdquo;<strong>s&rsquo;Lebn<\/strong>&ldquo; sind die drei S&auml;ngerinnen diesmal hochprozentig gleichberechtigt und philosophieren im &frac34;-Takt &uuml;ber ihre Meinung zum Leben. Pianistin Andrea Hermenau haut erneut ein sch&ouml;nes Pianosolo raus &ndash; da kann man als Keyboarder manchmal nur neidisch werden&hellip;<\/p>\n<p>Ganz ohne Akkordeon, aber trotzdem im typischen Tango-Sound schildern die Drei Damen im Anschluss ihre &Uuml;berlegungen, wie es w&auml;re, wenn..: &bdquo;<strong>Wenn ich reich w&auml;r&rsquo;<\/strong>&ldquo;. Die Tr&uuml;mpfe des Trios (Pianobegleitung und dreistimmiger Gesang kombiniert mit originellem Text, der frauenspezifische Aspekte behandelt) werden erneut ausgespielt.<\/p>\n<p>Abgesehen vom Intro wird mit &bdquo;<strong>Warten<\/strong>&ldquo; diesmal ein Sologesangsst&uuml;ck der wunderbaren Lisa Wahlandt geboten. Die melancholische Ballade in Bb-Dur regt zum Nachdenken und Tr&auml;umen an.<\/p>\n<p>Auch beim Lied &bdquo;Unbekannte&ldquo;, das einer &bdquo;<strong>Unbekannten<\/strong>&ldquo; namens Rebekka gewidmet ist, steht die Solos&auml;ngerin Lisa Wahlandt im Fokus, das Lied hat etwas von einem Weihnachtslied.<\/p>\n<p>&bdquo;Gleich dem Flimmern des Sommermorgens&ldquo; ist das Lied <strong>&bdquo;d&rsquo;Sunn<\/strong>&ldquo;, das erneut klar im Fokus der Solos&auml;ngerin Lisa Wahlandt steht.<\/p>\n<p>Den Abschluss der bemerkenswerten CD bitetet der in hochdeutscher Sprache gesunene Titel &bdquo;<strong>Gehst Du mit mir<\/strong>&ldquo;, den Lisa Wahlandt erneut solo singt &ndash; begleitet von den beiden anderen Damen (Andrea Hermenau und Christiane &Ouml;ttl).<\/p>\n<p>Fazit: Die sehr reduzierte Instrumentalbegleitung ist ein klarer Pluspunkt der drei Damen, weil die Instrumentalistinnen ihre Instrumente beherrschen. Durch diesen Minimalismus kommen die originellen Texte der &bdquo;Drei Damen&ldquo; gut zur Geltung. Dreistimmigkeit kombiniert mit raffinierten Reimen &ndash; das ist ein Rezept, das Freunde dieser Musik und vielleicht auch Schlagerfreunde begeistern wird.<\/p>\n<p>Die Texte der Drei Damen erz&auml;hlen Geschichten. Auch wenn die Lieder meist erstaunlich kurz sind und die Spielzeit der CD &bdquo;nur&ldquo; 39 Minuten betr&auml;gt, ist das Album dieser sehr musikalischen Damenband absolut empfehlenswert.<\/p>\n<p>Stephan Imming, 23.10.2016<\/p>\n<p>http:\/\/www.lisa-wahlandt.com\/die-drei-damen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schlagerfreund Stephan Imming hat sich das spannende Album der &#8222;Drei Damen&#8220; (Lisa Wahlandt, Andrea Hermenau, Christiane \u00d6ttl) angeh\u00f6rt und<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72401,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72400"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72400"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72400\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}