{"id":72067,"date":"2016-11-07T00:00:00","date_gmt":"2016-11-07T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=72067"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"SEER-Die-CDDVD-Duette-bei-uns-72066","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/alpen-rock\/SEER-Die-CDDVD-Duette-bei-uns-72066\/","title":{"rendered":"SEER <br \/>Die CD+DVD &quot;Duette &#8230; bei uns dahoam&quot; im Test vion Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Die Austro-Pop-Sensation aus der Steiermark schenkt sich selbst etwas ganz Spezielles zum 20-j\u00e4hrigen Bandjubil\u00e4um &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein 20j&auml;hriges B&uuml;hnenjubil&auml;um begeht das aus der im steirischen Teil des Salzkammerguts gelegenen Gemeinde Grundlsee stammende Oktett <strong>&bdquo;SEER&ldquo;<\/strong> auf so ausgiebige, wie vielseitige Art und Weise. Die 1996 begr&uuml;ndete Truppe, die in ihrer Heimat &Ouml;sterreich bereits die gr&ouml;&szlig;ten Arenen f&uuml;llt und sich nun auch in der BR Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreut, ver&ouml;ffentlichte im April diesen Jahres das &uuml;ppig ausstaffierte Drei-CD-Set &ndash; auch als erweiterte Edition mit dazugeh&ouml;riger DVD erh&auml;ltlich &ndash; &bdquo;20 Jahre SEER &ndash; Nur das Beste&ldquo;, welches in der Alpenrepublik umgehend die Spitzenposition der Albumhitparaden f&uuml;r sich in Anspruch nehmen konnte und hierzulande zumindest dieselben im unteren Bereich knackte. Im Rahmen dieser 56-Lied-Kollektion fuhren die &bdquo;SEER&ldquo; ihre gr&ouml;&szlig;ten Erfolge, einige neue Songs, sowie ein paar Rarit&auml;ten auf, die es teilweise noch nie zuvor auf CD zu h&ouml;ren gab. Meine Rezension zu diesem fulminanten Jubil&auml;umston- (und bild-)tr&auml;ger findet man <strong><a href=\"https:\/\/smago.de\/d\/artikel\/76186\/\">HIER &#8230;::<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als zweites Pr&auml;sent schenken die &bdquo;SEER&ldquo; sich und ihren vielen Fans nun eine ebenfalls proppevolle Silberscheibe mit 15 Neuversionen ihrer bislang bekanntesten Lieder plus dreier Liveaufnahmen solcher &ndash; wobei das ganz besonders Exquisite an diesen Reanimationen ist, dass sich pro Titel ein jeweils &ndash; zumeist sehr angesehener &#8211; Stargast, ob S&auml;ngerin, S&auml;nger, Band oder Chor, zum hinrei&szlig;end harmonischen Gesang der achtk&ouml;pfigen Combo hinzugesellt. Daraus folgend, k&ouml;nnen nicht wenige der ausgew&auml;hlten Liedperlen durch das vokalistische Hinzukommen anderer Musiker oft ein ganz spezielles, den Charme der Originale noch &uuml;bertreffendes Flair f&uuml;r sich entfalten.<\/p>\n<p>Vorliegende CD plus DVD, genannt <strong>&bdquo;DUETTE&hellip; bei uns Dahoam&ldquo;<\/strong> (Ariola\/SONY), leben, wie allgemein die Musik der &bdquo;SEER&ldquo;, von ihrer atemberaubenden Stilvielfalt, den kessen, offensiven, niemals langweiligen Arrangements, dem warmen, liebevollen Harmonie-Gesang der beiden Frontfrauen Astrid Wirtenberger und Sassi Holzinger und nat&uuml;rlich von dem gef&auml;lligen steirischen Dialekt und dem damit verbundenen, unverkennbaren und positiv ausgelebten Heimatgef&uuml;hl aller beteiligten Musiker.<\/p>\n<p>Die Creme de la Creme des Austropop, dazu pers&ouml;nliche Freunde, Ch&ouml;re und Ensembles, haben die &bdquo;SEER&ldquo; ins Studio gebeten, um, gemeinsam mit ihnen, die bedeutsamsten Titel der &bdquo;steirischen Fleetwood Mac&ldquo;, wie ich die &bdquo;SEER&ldquo; ob ihres langl&auml;ufigen, oft Country-infizierten Klangbildes gerne nenne, neu zu interpretieren.<\/p>\n<p>Da w&auml;re zum Beispiel der lange verschollen geglaubte <strong><em>Wilfried Scheutz<\/em><\/strong> zu nennen, dasjenige &bdquo;Rock-Urvieh&ldquo;, der &bdquo;dialektpopmusikalische Urschrei des Salzkammerguts&ldquo; (Pressetext), welcher seit den fr&uuml;hen 70ern &ndash; lange vor Hubert von Goisern und Konsorten &ndash; dem kauzig-schrulligen Alpenrock in &Ouml;sterreichischer Mundart im gesamten deutschen Sprachraum Geh&ouml;r verschaffte und Anfang der 80er, zur Hochphase der Neuen Deutschen Welle, mit radikalen Punk- und Wave-Parodien a la &bdquo;Highdelbeern&ldquo; oder &bdquo;Sie, Sie leider&ldquo; im anarchischen Kontext brillierte. Der inzwischen 66j&auml;hrige, der nach langer, langer Pause, seit 2012 mit seiner &bdquo;Neuen Band&ldquo; wiederum auf der B&uuml;hne steht, unterst&uuml;tzte seine Landsleute bei der kongenialen Folkrock-trifft-Rap-Mixtur <strong>&bdquo;&Uuml;ber &lsquo;n See&ldquo;<\/strong> mit expressiver Stimme, wobei dieses alpenl&auml;ndische Traditional, welches von &bdquo;SEER&ldquo;-Gr&uuml;ndungsvater Fred Jaklitsch entsprechend bearbeitet wurde, auf der beigef&uuml;gten DVD als romantischer Videoclip, gedreht am Altaussee in der Steiermark, explizit heimatverbunden und leidenschaftlich zur Geltung kommt.<\/p>\n<p>Den ebenfalls 66j&auml;hrigen Ober&ouml;sterreicher <strong><em>Klaus Eberhartinger<\/em><\/strong> kennen wir in erster Linie als Frontmann, Proklamator und Conf&eacute;rencier der unschlagbaren Anarcho-Kabarettrockband &bdquo;Erste Allgemeine Verunsicherung&ldquo; (&bdquo;E.A.V.&ldquo;). Dem rasend rhythmischen 2004er-Titel <strong>&bdquo;Entweder &ndash; Oder&ldquo;<\/strong> f&uuml;gt er, im Zwiegesang mit &bdquo;SEER&ldquo;-Lady Astrid, eine geh&ouml;rige Portion w&uuml;rzigen Samba-Gef&uuml;hls hinzu, was auch im in der Murtaler Gemeinde Fohnsdorf gedrehten Musikclip eindeutig zu erkennen ist<\/p>\n<p>Einen nicht allt&auml;glichen Leckerbissen haben die acht &bdquo;SEER&ldquo; daran anschlie&szlig;end vorzuweisen: F&uuml;r eine gesangliche Kooperation bez&uuml;glich der 2007 erstmals vorgelegten Romantikballade &bdquo;1 Tag&ldquo; vermochte der steirischer Achter, seinen h&ouml;chst prominenten, italienischen Kollegen <strong><em>Umberto Tozzi<\/em><\/strong> (erinnere: &bdquo;Ti amo&ldquo;, &bdquo;Gloria&ldquo;, &bdquo;Tu&ldquo;) hinter das Mikrophon zu lotsen. <strong>&bdquo;1 Tag &ndash; Ancora un Giorno&ldquo;<\/strong>&nbsp; hei&szlig;t der gef&uuml;hlvolle, fast in klassischem Ambiente arrangierte Schleicher nun und erstrahlt mittels eines am ober&ouml;sterreichischen Traunsee entstandenen Videos in ganz neuem, enorm faszinierenden Glanz.<\/p>\n<p>Der Wiener <strong><em>Hans Krankl<\/em><\/strong> war einst prominenter Fu&szlig;ballspieler, erzielte mehrere Auszeichnungen. und konnte zudem vor genau 30 Jahren als &uuml;berdrehter Austropopper einen veritablen Hit mit &bdquo;Lonely Boy (Ich ja so allan)&ldquo;, einer &ouml;sterreichischen Sichtweise des 1960er-Paul-Anka-Klassikers &bdquo;Lonely Boy&ldquo;, feiern. 2016 zelebriert er, zusammen mit den Urprotagonisten, deren 1999er-Beitrag <strong>&bdquo;Koana Dahoam&ldquo;<\/strong> im nieder&ouml;sterreichischen Tulln an der Donau als deftig dampfende, geradezu kochende Blues-Rock-Soul-Melange, inkl. knackiger Akkordeons, quietschender Slide-Gitarre und siedender Hammond-Orgel.<\/p>\n<p>Den sehns&uuml;chtigen, sacht country-angehauchten Romantikschlager <strong>&bdquo;Amerika, gibt&rsquo;s&lsquo; nit&ldquo;<\/strong> (2001), erst gem&auml;chlich, dann zickig-soulig ausgelebt, g&ouml;nnen sich die &bdquo;SEER&ldquo; in vokalistischer Kooperation mit dem unschlagbaren Multitalent <strong><em>Andy Borg<\/em><\/strong> per so luftiger, wie surrealer Cabrio-Fahrt durch die ober&ouml;sterreichische Marktgemeinde Haslach an der M&uuml;hl.<\/p>\n<p>Rot (<strong><em>Wolfgang Ambros<\/em><\/strong>) und Schwarz (Sassi Holzinger) bekleidet, wird dem geneigten Zuschauer kurz darauf, mitgeschnitten im Laaber Wald nahe Wien, <strong>&bdquo;Leb&lsquo; Dein Leb&rsquo;n&ldquo;<\/strong> als pointierter Zwiegesang, eben mit dem Wiener Austropop-Heroen Wolferl A., pr&auml;sentiert, jener 2004 entstandene Abschiedsgru&szlig; an den fl&uuml;gge gewordenen Nachwuchs, den eine Mutter, ein Vater, seinem Kind auf den Weg in die Selbstst&auml;ndigkeit mitgibt, w&auml;hrend der deutsch-&ouml;sterreichisch-schweizer Gesangsverein <strong><em>&bdquo;Voxxclub&ldquo;<\/em><\/strong> die gl&uuml;cklichen Jubilare vom Grundlsee im &bdquo;Zloam&ldquo;, einer an ebenjenem Gew&auml;sser gelegener Naturb&uuml;hne, &sbquo;live&lsquo; beim rockig-zackigen Schuhplattler <strong>&bdquo;Tonz, Dirndl, Tonz&ldquo;<\/strong> stimmstark und gewitzt supportiert.<\/p>\n<p>Die nahe Kufstein\/Tirol geborene Crossover-, Operettens&auml;ngerin und Schauspielerin <strong><em>Zabine<\/em><\/strong> war bei der gem&uuml;tlichen Auffrischung des sonnig-lieblichen 2004er-Jodel-Evergreens <strong>&bdquo;Sunnseitn&ldquo;<\/strong>, z&uuml;nftig in Tracht ausgeschm&uuml;ckt, mit von der Partie &ndash; gedreht am Stubnbergsee im steirischen Gerichtsbezirk F&uuml;rstenfeld -; die sagenumwobenen <strong><em>&bdquo;Les Humpheries Singers&ldquo;<\/em><\/strong> &ndash; jedoch ohne J&uuml;rgen Drews &ndash; gestalteten aus dem Titelsong des 2015er-Albums &bdquo;Fesch&ldquo; &ndash; mit steirisch\/&ouml;sterreichischem Text versehen &ndash; den fr&ouml;hlich-sommerlichen, treibend-aufmunternden Volkspop <strong>&bdquo;Fesch &#8211; Cool&ldquo;<\/strong>, direkt in der Marktgemeinde Podersdorf, am Ostufer des Neusiedler Sees im n&ouml;rdlichen Burgenland.<\/p>\n<p>In ganz andere klangliche und &ouml;rtliche Gefilde geht es nun Dank einer <em>DER<\/em> &bdquo;Seer&ldquo;-Hymnen schlechthin, <strong>&bdquo;Hoamatgf&uuml;hl&ldquo;<\/strong>. Diese schier traumhafte, unbestreitbar lokalpatriotische Stellungnahme wurde 2006 erstmals aufgenommen und ert&ouml;nt 2016 auf &bdquo;Duette&hellip; bei uns Dahoam&ldquo; nun in einer sagenhaften, so perlenden, wie monumentalen Inszenierung, aufgenommen im Gro&szlig;en Saal der Salzburger Musikhochschule &bdquo;Mozarteum&ldquo;, zusammen mit der <strong><em>&bdquo;Philharmonie Salzburg&ldquo;<\/em><\/strong>. Diese monumentale Version kam &uuml;brigens in erster Linie deshalb zustande, da die erfolgreiche, aus Ober&ouml;sterreich stammende Dirigentin der &bdquo;Jungen Philharmonie Salzburg&ldquo;, Elisabeth Fuchs, gerade dieses innige, unter die Haut gehende Lied als ihren absoluten, pers&ouml;nlichen Favoriten der &bdquo;SEER&ldquo; bezeichnet hatte, woraufhin die Band wiederum die Option, mit einem klassischen Orchester zu arbeiten, als regelrechten &bdquo;Ritterschlag&ldquo; (Zitat) klassifizierte.<\/p>\n<p>Abermals in Tulln an der Donau, standen die &bdquo;SEER&ldquo; stramm, als es darum ging, ihren 2005er-Titel <strong>&bdquo;Du wirst mir fehlen&ldquo;<\/strong> &ndash; aktuell vereint mit dem in Wien lebenden, niederl&auml;ndischen Gitarristen <strong><em>Hans Theessink<\/em><\/strong> &ndash; in einem prickelnden, ruhigen und doch dezent brodelnden, akkordeongest&auml;rkten Country-Blues-Gewand neu auszukleiden. Zur lustvollen Ode auf das spezifische &bdquo;Seerische&ldquo; Lebensgef&uuml;hl, luden die &bdquo;SEER&ldquo; den Passauer TV-Entertainer, S&auml;nger und Harmonikaspieler <strong><em>Florian Silbereisen<\/em><\/strong> ein. So sorgten sie, einhellig mit dem unvergleichlichen &bdquo;Feste&ldquo;-Moderator, beim fetzigen Einspielen der 1996er-Ode <strong>&bdquo;Seerisch&ldquo;<\/strong> auf der Kn&ouml;dl-Alm im steirischen Bad Mitterndorf f&uuml;r a z&uuml;nftige Gaudi, welche insbesondere vom flinken Akkordeonduell zwischen Florian und J&uuml;rgen Leitner lebt, der seit 1999 bei den &bdquo;Seern&ldquo; die Steirische Harmonika bedient.<\/p>\n<p>Der vielk&ouml;pfige <strong><em>&bdquo;Musikverein Falkenstein&ldquo;<\/em><\/strong>, aus ebenjener 447-Einwohner-Marktgemeinde Falkenstein im nieder&ouml;sterreichischen Bezirk Mistelbach (mit ganzen zw&ouml;lf &Ouml;VP-Ratsherren und nur einem kleinen Sozialisterl von der SP&Ouml; (den Falkenstein bestimmt auch gut &uuml;berlebt)), untermauert trefflich die heimattreue Ballade <strong>&bdquo;Bei uns Dahoam&ldquo;<\/strong>, die mit genanntem Weinviertler Musikverein daher eingespielt wurde, weil &bdquo;SEER&ldquo;-Schlagzeuger Wolfgang Luckner sich in ebenjener Formation seine ersten musikalischen Sporen verdiente und seine Schwester Irmgard inzwischen jenem Klangk&ouml;rper als Dirigentin vorsteht.<\/p>\n<p>Aus einer ganz anderen &bdquo;Hameet&ldquo; stammt der bundesdeutsche Volksmusikstar <strong><em>Stefanie Hertel<\/em><\/strong>, der im Vogtland zu Sachsen aufwuchs und in seinen Liedern immer wieder mal die urw&uuml;chsigen Wurzeln rund um das osts&auml;chsische Plauen besingt. Stefanie duettierte sich f&uuml;r vorliegende Silberscheibe mit den &bdquo;SEERN&ldquo; und gab mit ihnen &sbquo;live&lsquo; am Grundlsee in der Steiermark die 2014er-Komposition <strong>&bdquo;Freund f&uuml;rs gonze Leben&ldquo;<\/strong> zum Besten.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Wilds Wossa&ldquo;<\/strong>, ihren wohl gr&ouml;&szlig;ten Hit, ihr &sbquo;musikalisches Erkennungszeichen&lsquo;, welchselbiges vermutlich dauerhaft mit den acht Vollblutmusikern verbunden bleibt, stellen die &bdquo;SEER&ldquo; schlussendlich zum Ende des offiziellen Parts von &bdquo;Duette&hellip; bei uns Dahoam&ldquo; im Zuge (bzw. nach Beendigung) der Dreharbeiten zur heimatlichen TV-Sendung &bdquo;Lechpartie&ldquo; vor: Die vertr&auml;umte, mystische Ballade erklingt in dieser zerbrechlichen Neufassung, gesungen am Lagerfeuer, nur zu ausschlie&szlig;lich akustischen Instrumenten, au&szlig;erordentlich pers&ouml;nlich, intim, reduziert und feierlich umgesetzt.<\/p>\n<p>Drei durchwegs im Live-Modus aufgenommene Bonustitel finden sich auf hier vorgestelltem CD\/DVD-Set: Dies w&auml;re zun&auml;chst, aufgezeichnet mal wieder bei einem Gro&szlig;konzert in der Bandheimat am Grundlsee, der 2012er-Titel <strong>&bdquo;Kraft der Hoamat&ldquo;<\/strong>, bei dessen robuster Neuauslegung die &bdquo;SEER&ldquo; seitens des Linzer Chores <strong><em>&bdquo;St. Florianer S&auml;ngerknaben&ldquo;<\/em><\/strong> klingenden Beistand erhalten. Es folgen das mystisch-philosophische, um ein Haar Gothic-gem&auml;&szlig; ausgeformte Klangdrama <strong>&bdquo;A Boot&ldquo;<\/strong> (2007), mit dem Wiener Percussion- und Schlagzeig-Orchester <strong><em>&bdquo;Drumatical Theatre&ldquo; <\/em><\/strong>im Nacken, und &ndash; als t&ouml;nender H&ouml;hepunkt und Ausklang in einem &ndash; der 1999er-Beitrag <strong>&bdquo;Alls hat sei Zeit&ldquo;<\/strong>, bei dessen aktueller Reanimation sogar alle 18 (!) bisherigen und aktuellen Bandmitglieder der &bdquo;SEER&ldquo; die Open Air B&uuml;hne am Grundlsee erklommen und in trauter Eintracht schmetterten: <em>&bdquo;Weil all&rsquo;s <\/em>\/<em> aber all&rsquo;s <\/em>\/<em> ja, all&rsquo;s hat sei Zeit <\/em>\/ <em>Hat ein Anfang <\/em>\/ <em>Hat ein End <\/em>\/ <em>und geht vorbei&ldquo;<\/em>&hellip;<\/p>\n<p>Die insgesamt 18 Titel von <strong>&bdquo;DUETTE&hellip; BEI UNS DAHOAM&ldquo;<\/strong> zeigen einmal mehr all die unz&auml;hligen Facetten, die in der grenz&uuml;berschreitenden Musik der <strong>&bdquo;SEER&ldquo;<\/strong> stecken, sprie&szlig;en und gedeihen. Ob Blues, Rock&rsquo;n&rsquo;Roll, Soul auf der einen, oder Schlager, Folklore, origin&auml;re Volksmusik, Jodel- oder Stubenmusi auf der anderen Seite: Die gnadenvollen, gnadenlosen Acht vom Grundlsee verstanden es von jeher, jede Stilistik der Unterhaltungsmusik mit jeder noch so &sbquo;abgedrehten&lsquo; anderen zu vermengen und daraus das individuell &bdquo;Seerische&ldquo; Lebens- und Kreativgef&uuml;hl zu kreieren. <strong>&bdquo;DUETTE&hellip;.BEI UNS DAHOAM&ldquo; <\/strong>ist ein wohlmundender Ohrenschmaus f&uuml;r all diejenigen Musikfreunde unter uns, die sich in der gl&uuml;cklichen Lage sehen, stilistische Barrieren schlicht und einfach problemlos zu &uuml;berspringen, die aufgeschlossen sind, f&uuml;r Neues, Unerwartetes, Ungew&ouml;hnliches. Die <strong>&bdquo;SEER&ldquo;<\/strong> sind und bleiben, auch im 20. Jahr ihres Bestehens, eine Speerspitze in puncto bl&uuml;henden, weltoffenen Austropops, der Gegenw&auml;rtiges mit Altbew&auml;hrtem, Vergangenen, konstruktiv und zukunftsorientiert paart, auslebt und ausbaut!<\/p>\n<p><em>Foto-Credit: Kerstin Joensson<\/em><\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 04. bis 06. November 2016<br \/>http:\/\/www.ariola.de<br \/>http:\/\/www.dieseer.at\/seiten\/iframes_main\/news.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Austro-Pop-Sensation aus der Steiermark schenkt sich selbst etwas ganz Spezielles zum 20-j\u00e4hrigen Bandjubil\u00e4um &#8230;:\u00a0 Sein 20j&auml;hriges B&uuml;hnenjubil&auml;um begeht das<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72068,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[37],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72067"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72067\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}