{"id":71656,"date":"2016-11-21T00:00:00","date_gmt":"2016-11-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=71656"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ELKE-BEST-smago-Serie-Schlager-71655","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/ELKE-BEST-smago-Serie-Schlager-71655\/","title":{"rendered":"ELKE BEST <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick &quot;Vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 65: &quot;Die Babies krieg&#39; immer noch ich&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 22.11.1976!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 18. Dezember 1956 wurde Elke Dro&szlig;ard in Duisburg geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Duisburg-Neum&uuml;hl.<\/p>\n<p>Schon fr&uuml;h begann sie, Musik zu machen. Ihren ersten &ouml;ffentlichen Auftritt hatte sie mit dem &ouml;rtlich bekannten &bdquo;<em>Salzmann-Chor<\/em>&ldquo;. Von 1972 an war sie Mitglied der Bands &bdquo;<em>Sandwich<\/em>&ldquo; und &bdquo;<em>The Stowaways<\/em>&ldquo;. Diese Gruppierungen, aus denen sp&auml;ter die <em>Bl&auml;ck F&ouml;&ouml;ss<\/em> hervorgingen, bestanden aus bis zu neun Bandmitgliedern (, davon drei Frauen &ndash; neben Elke war noch eine &bdquo;<em>Rosemarie&ldquo; (Voerckel)<\/em>, die unter diesem (Vor)Namen bei Polydor auch Singles ver&ouml;ffentlicht hatte und eine &bdquo;<em>B&auml;rbel<\/em>&ldquo; in den Gruppen aktiv). Auf der LP 1972&nbsp; &bdquo;Sandkasten Beat Stories&ldquo; sang sie (bereits unter dem Pseudonym &bdquo;Elke Best&ldquo;) das Lied &bdquo;Mister Bim&ldquo; (&hellip;ein Detektiv &ndash; kriegt einen langen Brief).<\/p>\n<p>Hintergrund dieser LP war, dass dem Leiter des K&ouml;lner Kinderfunks, <em>Georg Bossert<\/em>, dem sp&auml;teren Lebensgef&auml;hrten von <em>Desiree Nosbusch<\/em>, Texte von neuen Kinderliedern von <em>Heinrich Musiol<\/em> zugespielt wurden. Der wandte sich damals an die Gruppe <em>Stowaways,<\/em> die diese Texte vertonten. Die <em>Stowaways<\/em> kannte <em>Bossert <\/em>&uuml;ber die von ihm produzierte TV-Sendung &bdquo;Bettys Beat Box Haus&ldquo; &ndash; dort trat die Gruppe als Begleitband auf, und dort sammelte auch Elke Best ihre ersten TV-Erfahrungen &ndash; und zwar sehr erfolgreich, gleich drei mal kam sie in dieser Show auf den ersten Platz. &#8211; Im Rhenus Studio in Gudorf wurde diese Kinderlieder-LP dann produziert &ndash; und Elkes erste Plattenaufnahme war &bdquo;im Kasten&ldquo;.<\/p>\n<p>Ein weiteres WDR-Projekt war das &bdquo;Cantical&ldquo; &bdquo;Sch&ouml;ne heile Kinderwelt&ldquo; von <em>Karl Foltz<\/em>, seines Zeichens Pionier der musikalischen Fr&uuml;herziehung, bei dem erneut <em>Georg Bossert<\/em> die Regie f&uuml;hrte. Erneut gab es dazu einen Tontr&auml;ger &ndash; eine gleichnamige Doppel-LP, auf der u. a. auch der gerade zitierte Salzmann<em>-Chor<\/em> (modern als &bdquo;<em>Salzmann-Singers<\/em>&ldquo;) zu h&ouml;ren ist und die Gruppe &bdquo;<em>Sandwich<\/em>&ldquo;, eine weitere Vorg&auml;nger-Formation der <em>Bl&auml;ck F&ouml;&ouml;ss<\/em>. Elke singt auf dieser LP die Lieder &bdquo;Schule (ich schreibe&hellip;)&ldquo;, &bdquo;Prima Spiel (geballert, gebollert)&ldquo; und &bdquo;Micky-Maus-Hefte&ldquo; (jeweils zusammen mit den <em>Salzmann-Singers<\/em>), &bdquo;Koller (heut&lsquo; m&ouml;chte ich mal richtig schrei&rsquo;n)&ldquo;&nbsp; und &bdquo;Schmutz und Schund (kein Zertr&uuml;mmern)&ldquo;&nbsp; (zusammen mit <em>Sandwich<\/em>) sowie &bdquo;Sonntag (wenn ich meinen Sonntagsanzug anhabe)&ldquo; (zusammen mit <em>Christian Albus<\/em>).<\/p>\n<p>Durch diese T&auml;tigkeiten wurde der Plattenproduzent (und Textdichter) <em>Dr. Michael Kunze,<\/em> der damals gro&szlig;en Erfolg mit <em>Peter Maffay<\/em> hatte, auf sie aufmerksam, und es erschien 1972 Elkes erste Solo-Single &bdquo;<strong>Du bist die erste Liebe<\/strong>&ldquo;.&nbsp;<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr textete <em>Kunze<\/em> auch die zweite, von <em>Fritz Muschler<\/em> arrangierte, Single namens &bdquo;<strong>Wohin willst Du gehen?<\/strong>&ldquo;. Besonders interessant an der Single ist die B-Seite: &bdquo;Wie kann es sein?&ldquo; wurde von <em>Peter Maffay<\/em> komponiert (Textdichter erneut: <em>Dr. Michael Kunze<\/em>). Mit dem gleichen Team wurde 1973 auch die dritte Single, &bdquo;<strong>Ich bin wie Du<\/strong>&ldquo; (nicht zu verwechseln mit dem <em>Rosenberg<\/em>-Klassiker) aufgenommen. Auch hier wurde von <em>Peter Maffay<\/em> die B-Seite komponiert (&bdquo;Die Spiele der gro&szlig;en Leute&ldquo;).<\/p>\n<p>Am 31. August 1974 durfte Elke mit ihrer vierten Single erstmals in der gro&szlig;en&nbsp; ZDF-Show &bdquo;Disco&ldquo; bei <em>Ilja Richter<\/em> auftreten. Ihr imposanter Titel hie&szlig; &bdquo;<strong>Aber<\/strong> <strong>dann war die Party zu Ende<\/strong>&ldquo; &ndash; und offensichtlich war das Ende gerade erst der Anfang: &bdquo;<em>Erst gingen alle Lichter aus &ndash; dann gingst Du mit mir nach Haus &ndash; und jetzt gibt es nur noch uns<\/em>&ldquo; &ndash; o la la&hellip;<\/p>\n<p>Inzwischen hat Elke den Produzenten gewechselt, und fortan wurde sie vom bekannten&nbsp; Produzententeam <em>G&uuml;nther Eric-Th&ouml;ner<\/em> und <em>Erich Offierowski<\/em> (Pseudonym <em>Stephan Lego<\/em>) betreut, die kurz zuvor ja sogar den Eurovisionstitel von <em>Gitte<\/em> (&bdquo;Junger Tag&ldquo;) ins Rennen schicken durften. Die beiden komponierten und produzierten auch Elkes Single &bdquo;<strong>Was ich denke in der Nacht<\/strong>&ldquo;. Mit gleichem Team entstand auch die 1975er Produktion &bdquo;<strong>Noch ein letztes Glas im Stehen<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Hey Mr. Musicman<\/strong>&ldquo; <em>(&bdquo;Nehmt euch alles, was ihr braucht -und tut was euch gef&auml;llt. &#8211; Ich brauch nur die Musik, denn die Musik ist meine Wel&ldquo;) <\/em>&nbsp;&ndash; erneut vom Team <em>Th&ouml;ner \/ Offierowski <\/em>produziert &ndash; gelang erstmals ein kleiner Hit. Elke absolvierte am 17. Januar 1976 ihren ersten ZDF-Hitparaden-Auftritt.<\/p>\n<p>Obwohl es karrieretechnisch nun bergauf ging, wechselte Elke im Fr&uuml;hjahr 1976 erneut den Produzenten, diesmal auch gleich die Plattenfirma und ging zu Warner \/ WEA. Ihr neuer Produzent war niemand anders als <em>Gunter Gabriel<\/em>, der ihr die n&auml;chste Nummer auf den Leib schrieb: &bdquo;<strong>Fang mich<\/strong>&ldquo;. Den Song stellte sie erneut in der ZDF-Hitparade vor, und zwar am 3. Juli 1976. Das muss ein hei&szlig;er Tag gewesen sein &ndash; jedenfalls waren ihre Hot Pants so kurz bzw. &bdquo;hot&ldquo;, dass sp&auml;testens bei dem Anblick vermutlich auch den Herren hei&szlig; geworden ist. F&uuml;r eine Platzierung in der Sendung hat es aber nicht gereicht, auch nicht f&uuml;r die Charts. Aber Vorsicht vor Elkes Papa: <em>&bdquo;<\/em><em>Ich habe einen Daddy, der passt auf wie &#39;n Polizist &#8211; da hast du nichts zu lachen, wenn du mir zu nahe bist.&ldquo; <\/em>In Sachen Achselbehaarung gab Elke damals &uuml;brigens die fr&uuml;he Nena&hellip;.<\/p>\n<p>Den Durchbruch in die Single-Charts schaffte Elke mit einem Emanzipations-Song. Ausgerechnet der Macho <em>Gunter Gabriel<\/em> hat diesbez&uuml;glich Zeitgeschichte geschrieben &ndash; <em>Juliane Werdings<\/em> &bdquo;Wenn Du denkst&ldquo;&hellip; war ein Superhit, aber auch &bdquo;<strong>Die Babies krieg immer noch ich<\/strong>&ldquo; schaffte den Sprung in die Single-Hitparade (Top-40). Sehr modern hie&szlig; es damals: &bdquo;<em>Er hat keine Arbeit, das geht seit Wochen schon so, &#8211; und w&auml;hrend er zu Hause ist, da bin ich im B&uuml;ro, &#8211; und er kocht f&uuml;r mich und steht f&uuml;r mich am Herd, &#8211; denn f&uuml;r uns ist nun mal eben unser Leben grade umgekehrt.<\/em>&ldquo; Am 9. Oktober stellte Elke ihren Song in <em>Ilja Richters<\/em> Disco vor, zwei Wochen sp&auml;ter war sie in der ZDF-Hitparade zu Gast. Im Januar 1977 ging es in die Kultsendung &bdquo;Plattenk&uuml;che&ldquo;. Insbesondere mit diesem Song hat <em>Gunter Gabriel<\/em> mal wieder bewiesen, dass er schon ein exzellenter Songschreiber ist &ndash; nach meiner bescheidenen Meinung&hellip;<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Hey Kleiner, mit Dir spielt wohl keiner<\/strong>&ldquo; &ndash; erneut von <em>Gunter Gabriel<\/em> geschrieben und produziert &ndash; gab es einen beachtlichen Folge-Hit, der erneut die Charts st&uuml;rmte (Top-50). Letztmals trat Elke damit auch in der ZDF-Hitparade auf, und zwar am 14. Mai 1977. Den &bdquo;Kleinen&ldquo; gab damals &uuml;brigens der unvergessene <em>Walter Giller<\/em>, der damit Selbstironie bewies. Der Titel wurde ausgekoppelt aus Elkes einziger 1977 erschienener LP &bdquo;Die Babies krieg immer noch ich&ldquo;. Die Schweizer S&auml;ngerin Marleen nahm diesen Titel 2013 noch mal neu auf.<\/p>\n<p>Wie in einem Forum der empfehlenswerten Webseite &bdquo;memoryradio.de&ldquo; zu lesen ist, nahm Elke Best zur 20-Jahr-Feier der Jugendzeitschrift Bravo teil und sang dort den eigens zu dem Anlass von <em>Gunter Gabriel<\/em> geschriebenen Titel &bdquo;<strong>Ich w&auml;r&rsquo; so gern auf einem Bravo-Titelbild<\/strong>&ldquo;. Der Song wurde gemeinsam mit <em>Gunter<\/em> sogar als Promo-Single ver&ouml;ffentlicht. Die Melodie nahm <em>Gunter<\/em> schon mal auf &ndash; im Original sangen <em>Dr. Hook<\/em> &bdquo;(On the) Cover oft he Rolling Stone&ldquo;. Die B-Seite von <em>Gunters<\/em> Single &bdquo;Ich werd gesucht&ldquo; war damals dessen deutsche Version: &bdquo;W&auml;r ich doch nur ein Rolling Stone&ldquo;. Zu dieser Nummer schrieb er drei Jahre sp&auml;ter dann den genannten &bdquo;Bravo-Titelbild&ldquo;-Song. (&bdquo;<em>Bravo-Titelbild &#8211; alle w&uuml;rden sich den Kopf verrenken! &#8211; Bravo-Titelbild &#8211; meinen Eltern w&uuml;rd&#39; ich auch eins schenken! &#8211; Hing&#39; versteckt in den Soldatenschr&auml;nken &#8211; mit meinem Bravo-Titelbild!<\/em>&ldquo;). Der Wunsch wurde &uuml;brigens prompt erf&uuml;llt: In Ausgabe 6\/1977 vom 27. Januar war Elke Covergirl der Bravo &ndash; mit der geheimnisvollen Schlagzeile: &bdquo;<em>Ein Blick durch&rsquo;s Schl&uuml;sselloch<\/em>&ldquo;). Kein Wunder, dass man Elkes Wunsch entsprach &ndash; in der&nbsp; 1976er Liste der beliebtesten S&auml;ngerin errang sie einen ehrenwerten 9. Platz bei der Bravo-Otto-Wahl.<\/p>\n<p>Im Sommer 1977 deutschte <em>Gunter Gabriel<\/em> den <em>Jessi-Colter<\/em>-Song &bdquo;I&rsquo;m Not Lisa&ldquo; ein und kam auf die &bdquo;originelle&ldquo; Idee, den Titel &bdquo;<strong>Ich bin nicht Lisa<\/strong>&ldquo; zu nennen. Diese Single stammt aus Elkes Album &ndash; dort wird &bdquo;Liza&ldquo; &uuml;brigens mit &bdquo;z&ldquo; geschrieben, f&uuml;r die Single w&auml;hlte man dann die Lisa mit &bdquo;s&ldquo; aus.&nbsp; W&auml;hrend <em>Mary Roos<\/em> bei ihrem Titel &bdquo;Ich bin Mary und nicht Jane&ldquo; noch das &bdquo;fiktive Ich&ldquo; an ihren K&uuml;nstlernamen angepasst hat, hie&szlig; Elke in ihrem Song pl&ouml;tzlich &bdquo;Judy&ldquo; &ndash; vielleicht einer der Gr&uuml;nde, warum der (diesmal balladeske) Schlager nicht an den Erfolg der beiden Vorg&auml;nger-Nummern ankn&uuml;pfen konnte. Vielleicht h&auml;tte man besser die deutsche Version des <em>Dolly-Parton<\/em>-Klassikers &bdquo;Jolene&ldquo; auskoppeln sollen&hellip; Die B-Seite der Single ist &uuml;brigens auch bemerkenswert &ndash; zu Gunter Gabriels 1973er Klassiker &bdquo;Freiheit ist ein Abenteuer&ldquo; schrieb dieser einen &bdquo;Teil 2&ldquo; und sang ihn gemeinsam mit Elke Best &ndash; vielleicht h&auml;tte man die B-Seite lieber als A-Seite nehmen sollen&hellip;<\/p>\n<p>Im &bdquo;echten Leben&ldquo; war Elke offensichtlich nicht ganz so &bdquo;emanzipiert&ldquo; wie sie es in ihren Songs vorgab. Sie heiratete 1977 die als &bdquo;<em>Karate-Tommy<\/em>&ldquo;&nbsp; (Tr&auml;ger des schwarzen G&uuml;rtels) bekannte Kiez-Gr&ouml;&szlig;e <em>Thomas Born<\/em>, der auch im Rotlicht-Milieu unterwegs war. F&uuml;r ihn legte Elke ihre Karriere zun&auml;chst auf Eis: &bdquo;<em>Ich sp&uuml;rte, dass ich nicht mehr ich selbst war. Alle waren nett zu mir, klopften mir auf die Schulter, duzten und hofierten mich. Ein solches ,Star- Dasein&#39; passte mir nicht.&ldquo;<\/em> &ndash; Stattdessen half sie ihrem Mann bei dessen T&auml;tigkeit in einem Sportstudio.<\/p>\n<p>So ganz konnte sie es aber doch nicht lassen &ndash; Anfang 1979, nach 18 Monaten Pause, brachte sie einen neuen Titel heraus, der ihrem Mann gewidmet war: &bdquo;<strong>Du bist der Gr&ouml;&szlig;te<\/strong>&ldquo;, dabei handelt es sich um die deutsche Version des <em>Diana Ross<\/em>-Hits &bdquo;Last Time I Saw Him&ldquo;. Passend zu <em>Karate-Tommy<\/em> hie&szlig; es in dem von <em>C. D. Eckardt<\/em> getexteten Schlager: &bdquo;<em>Du bist der gr&ouml;&szlig;te Gauner weit und breit &ndash; und dennoch lieb ich Dich, ich wei&szlig;, Du kommst auf jeden Fall zu mir zur&uuml;ck<\/em>&ldquo;.&nbsp; Ihren &bdquo;Comeback-Titel&ldquo; stellte sie u. a. in der Aktuellen Schaubude und erneut in der Plattenk&uuml;che vor. Produziert wurde die Nummer &uuml;brigens vom damaligen &bdquo;WEA-Haus-Produzenten&ldquo; &nbsp;<em>Gibson Kemp<\/em>, der fr&uuml;her mit der Beatles-Ikone <em>Astrid Kirchherr<\/em> verwandt war und u. a. Schlagzeug spielt. Mit seiner heutigen Frau, <em>Tina Kemp<\/em>, ehemaliges Mitglied der <em>Les Humphries Singers<\/em>, betreibt er heute eine englische Kneipe in Hamburg.<\/p>\n<p>Im Herbst 1979 wurde eine weitere Single ver&ouml;ffentlicht &ndash; erneut ein Coversong. Aus dem von <em>Giorgio Moroder<\/em> komponierten <em>Donna Summer<\/em>-Song &bdquo;Journey To the Centre Of Your Heart&ldquo; machte <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> &bdquo;<strong>Kriegst Du kalte F&uuml;&szlig;e<\/strong>&rdquo;? Erneut gab es einen Produzentenwechsel: <em>Horst Hornung<\/em> &uuml;bernahm die Produktion.<\/p>\n<p>In die 1980er Jahre startete Elke wieder mit einem Cover-Titel. Auf <em>Suzi Quatros<\/em> &bdquo;<strong>Mama&rsquo;s Boy<\/strong>&ldquo; textete <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> einen deutschen Text mit gleichnamigen Titel. Am 2. Juni 1980 wurde der von <em>Horst Hornung<\/em> produzierte Song in <em>Ilja Richters<\/em> Disco vorgestellt.<\/p>\n<p>Anno 1981 wurde es wieder Zeit f&uuml;r einen Plattenfirmen- und Produzentenwechsel. Elke heuerte bei der Polydor an und vertraute fortan dem Produzenten <em>J&uuml;rgen Kramer<\/em>. Die erste gemeinsame Produktion war die deutsche Version des Supertramp-Hits &bdquo;Dreamer&ldquo;. <em>Dr. Michael Kunze<\/em> schrieb darauf den deutschen Text: &bdquo;<strong>Tr&auml;umer<\/strong>&ldquo;. &nbsp;Am 23. Mai 1981 pr&auml;sentierte Elke ihren Song im &bdquo;deutschen Musikladen&ldquo;.<\/p>\n<p>Einen Hit in den Coutry-Charts hatte 1981 <em>Sylvia (Hudson)<\/em> mit ihrem Song &bdquo;The Matador&ldquo;. <em>Wolfgang M&uuml;rmann<\/em> schrieb f&uuml;r Elke Best darauf einen deutschen Text: &bdquo;<strong>Der Matador<\/strong>&ldquo;. Die Plattenfirma orakelte damals: &bdquo;<em>frech &ndash; dynamisch &ndash; zeitgem&auml;&szlig; &ndash; der Matador ist ein Hit &ndash; wetten, dass..!?<\/em>&ldquo; &ndash; leider hat Polydor 1982 die Wette verloren &ndash; zu stark war die &Uuml;bermacht der Neuen Deutschen Welle seinerzeit.<\/p>\n<p>Im Sommer 1982 hatte die britische Band <em>Bucks Fizz<\/em>, die ein Jahr zuvor die Eurovision gewonnen hatte, einen Nachfolge-Hit mit &bdquo;Land Of Make Believe&ldquo;. <em>J&ouml;rg von Schenkendorff<\/em> schrieb darauf einen deutschen Text: &bdquo;<strong>Land der Fantasie<\/strong>&ldquo;. In der gro&szlig;en TV-Show &bdquo;Musikladen Extra&ldquo; trat sie mit der Nummer am 21. August 1982 auf. Besonders bemerkenswert ist die Interpretin, die direkt im Anschluss nach Elke damals auftrat &ndash; das war <em>Nena<\/em>, die genau mit dem TV-Auftritt ihren Durchbruch geschafft hat &ndash; offensichtlich kam der &bdquo;rote Minirock&ldquo; doch etwas besser an als Jahre zuvor Elkes Hotpants.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei &ndash; im gleichen Jahr lernte Elke den Schauspieler <em>Christian Kohlund<\/em> kennen und lieben. 1984 kam die gemeinsame Tochter <em>Francesca<\/em> zur Welt, und am 30. August 1985 heirateten die beiden. Das Familiengl&uuml;ck komplett gemacht wurde 1993 mit Sohn <em>Luca<\/em>. Nach ihrer Hochzeit hat Elke Best sich (zum Leidwesen ihrer Fans) komplett vom Schlagergesch&auml;ft zur&uuml;ckgezogen. Neue Schallplatten bzw. CDs wurden nicht ver&ouml;ffentlicht, es liegen nicht mal Hitkopplungen ihrer alten Lieder vor. Ganz im Gegensatz zu vielen ihrer fr&uuml;hen Texte, lebt sie offensichtlich ein traditionelles Familienleben &ndash; anscheinend hat sie damit auch ihr (Lebens-)Gl&uuml;ck gefunden. Trotzdem w&auml;re es spannend zu wissen, wie sie nach den Jahrzehnten &uuml;ber ihre &bdquo;wilden Jahre&ldquo; so denkt. Dass sie bald einen &bdquo;runden&ldquo; Geburtstag feiert, sieht man ihr jedenfalls nicht an&hellip;<\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/best_mm.jpg\" style=\"width: 345px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p>Stephan Imming, 20.11.2016<\/p>\n<p>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elke_Best<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 22.11.1976!\u00a0 Am 18. Dezember 1956 wurde Elke Dro&szlig;ard in Duisburg geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Duisburg-Neum&uuml;hl. 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