{"id":71482,"date":"2016-11-25T00:00:00","date_gmt":"2016-11-25T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=71482"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"UDO-JUERGENS-Das-3er-CD-Set-Mer-71481","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/UDO-JUERGENS-Das-3er-CD-Set-Mer-71481\/","title":{"rendered":"UDO J\u00dcRGENS <br \/>Das 3er CD-Set &quot;Merci, Udo!&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>Eine nahezu perfekte Werkschau eines viel zu fr\u00fch von uns gegangenen, gro\u00dfen K\u00fcnstlers!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor zwei Jahren, kurz vor Weihnachten, stand die Musikwelt still. <strong>UDO J&Uuml;RGENS<\/strong>, einer der gr&ouml;&szlig;ten und vielseitigsten Musiker des deutschsprachigen Raumes, ist am 21. Dezember 2014 beim Spazierengehen an akutem Herzversagen verstorben. Wir alle dachten, Udo w&uuml;rde 100 Jahre und &auml;lter. Er war, ist und bleibt ein wichtiger Part unseres Lebens, letztlich f&uuml;r alle Generationen.<\/p>\n<p>Erst im Fr&uuml;hjahr 2014 hatte der geb&uuml;rtige K&auml;rntner mit zwei Staatsb&uuml;rgerschaften &ndash; der &Ouml;sterreichischen und der Schweizerischen &ndash; ein regelrechtes Rockalbum namens &bdquo;Mitten im Leben&ldquo; auf den Markt gebracht, nur wenige Wochen vor seinem Tod stand er noch auf der B&uuml;hne; gesundheitlich angeschlagen, aber weiterhin voller Kraft. Und dann am 21.12.2014 erhielten wir die Schreckensnachricht, die mir telephonisch ein befreundeter S&auml;nger aus Hamburg &uuml;berbrachte. Ich konnte nicht umhin, ohne jegliche Honorarforderung, ohne finanzielle Absichten, einfach so aus langj&auml;hriger Zuneigung zu Udo und seinen Liedern, einen Nachruf f&uuml;r SMAGO! zu verfassen (siehe <strong><a href=\"https:\/\/smago.de\/d\/artikel\/68972\/\">HIER &#8230;:<\/a><\/strong> ).<\/p>\n<p>Nun hat Udos langj&auml;hrige Plattenfirma &ndash; er war, neben Ex-&bdquo;Beatle&ldquo; Paul McCartney, der einzige Musiker der Welt, der einen lebenslangen Plattenvertrag mit seiner jeweiligen Company besa&szlig; &ndash; eine sehr bereichernde, kreative, inspirierte Werkschau ihrer legend&auml;ren, unkopierbaren Ewigkeits-Zentralfigur auf den Markt gebracht!<\/p>\n<p><strong>&bdquo;MERCI,&nbsp; UDO!&ldquo;<\/strong> gibt es als Doppel-CD (mit 42 Titeln), als umfangreich ausgestattete Dreier-CD, sogar als limitierte Vinyl-Edition, zu kaufen. Hinzu kommt eine gleichfalls ausf&uuml;hrliche und sehr gekonnt zusammengestellte Drei-DVD-Sammlung.<\/p>\n<p>Ich werde dies alles nun, im Rahmen zweier, aus organisatorischen Gr&uuml;nden voneinander getrennter Artikel, bearbeiten und (selbstverst&auml;ndlich) wohlwollend besprechen. Die Dreier-CD &ndash; trotz mancher Fehler in den &bdquo;Liner Notes&ldquo; und bei den Angaben zu den einzelnen Liedern &ndash; ist, rein aus musikalischer und historischer Sicht betrachtet, schlicht und einfach nur als ph&auml;nomenal zu bezeichnen.<\/p>\n<p>Sie pr&auml;sentiert insgesamt 63 Lieder, darunter eine Menge an Rarit&auml;ten und selteneren Titeln, die teilweise (besonders in den Originalfassungen) noch nie zuvor offiziell auf CD erh&auml;ltlich waren. Dazu gibt es mit viel Herz verfasste Notizen zu den einzelnen Stationen der Karriere des Kosmopoliten aus Klagenfurt in den 60er, 70er, 80er, 90er, 00er und 2010er Jahren aus der Feder von Udo-Intimus Thomas Weber und unz&auml;hlige Photos, die den Vollblutmusiker in all diesen sechs Dekaden bunt und farbig darstellen, darunter Bilder von Live-Konzerten &ndash; auch im legendenbehafteten, wei&szlig;en Bademantel -, Autogrammkarten, Schallplatten-Covern und aus dem Privatarchiv.<\/p>\n<p>In punkto Liedauswahl muss den Katalog-Kollegen von SONY, mitsamt Udos Schweizerischem Management, ein Riesenlob ausgesprochen werden. Was diese f&uuml;r die Dreier-CD von <strong>&bdquo;MERCI, UDO!&ldquo;<\/strong> auserkoren haben, ist ein ums andere Mal faszinierend anzuh&ouml;ren, wird niemals langweilig und stellt wahrhaftig und unverbr&uuml;chlich s&auml;mtliche Dimensionen des herausragenden k&uuml;nstlerischen K&ouml;nnens des Udo J&uuml;rgens dar.<\/p>\n<p>Gleich am Anfang von CD-01 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; wird uns die Ehre zuteil, uns der &uuml;ber achtmin&uuml;tigen Maxiversion von <strong>&bdquo;Ich wei&szlig;, was ich will&ldquo;<\/strong> &ndash; einem luxuri&ouml;sen, elit&auml;ren, von Joachim Heider produzierten Disco-Epos aus dem Jahr 1979 &ndash; intensiv hinzugeben. Zwar gab es diese schon mal auf CD zu h&ouml;ren &ndash; auf der DA-Koppelung &bdquo;Rhythmus der Nacht Vol. III&ldquo;, 2006 &ndash;, aber gerade dieses Lied birgt in aller Form f&uuml;r die Zeitlosigkeit der kreativen Sch&ouml;pfungen des Udo J&uuml;rgens. Bis heute hat &bdquo;Ich wei&szlig;, was ich will&ldquo; keinerlei Staub angesetzt; es erklingt so frisch, wie vor 37 Jahren, als diese wundervolle, aufstrebende, wehende Liebeserkl&auml;rung auf der LP &bdquo;Udo &acute;80&ldquo; in der k&uuml;rzeren Singleversion erstmals vorgestellt wurde.<\/p>\n<p>Ein Jahr darauf, im Sp&auml;tsommer 1980, erschien die Non-Album-Doppel-A-Seiten Single <strong>&bdquo;Paris &ndash; einfach so nur zum Spa&szlig;&ldquo;<\/strong>\/<strong>&ldquo;Alles im Griff (auf dem sinkenden Schiff)&ldquo;<\/strong>. Beide Titel wurden f&uuml;r &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; ber&uuml;cksichtigt, &bdquo;Paris&hellip;&ldquo;, ein bassbetonter, Beinahe-Funk-Rock bester Machart, &nbsp;gab es bislang nur als Neueinspielung auf der 1998 vorgelegten Best-of-Verkn&uuml;pfung &bdquo;Aber bitte mit Sahne II&ldquo; zu h&ouml;ren.<\/p>\n<p>Die &ndash; rein kommerziell betrachtet &ndash; erfolgreichste LP von Udo J&uuml;rgens in summa war 1978 &bdquo;Buenos Dias, Argentina&ldquo;, gemeinsam aufgenommen mit der damaligen Deutschen Fu&szlig;ball-Nationalmannschaft &ndash; zu der heutzutage l&auml;ngst Legendenstatus innehabende Spieler, wie Manfred Kaltz, Karl-Heinz Rummenigge oder Berti Vogts z&auml;hlten. Das Album wurde am 01. M&auml;rz 1978 zur Fu&szlig;ball-WM dem Markte zugef&uuml;hrt, die im Juni desselben Jahres in Argentinien stattfand und f&uuml;r unsere Mannschaft (wie mir &ouml;sterreichische Freunde immer wieder schelmisch vorhalten) mit der sog. &bdquo;Schmach von Cordoba&ldquo; endete, im Zuge derer das einheimische Fu&szlig;ball-Team mit 2:3 der &ouml;sterreichischen Mannschaft unterlag und fr&uuml;hzeitig ausscheiden musste.<\/p>\n<p>Leider hat SONY bislang &ndash; trotz vielfacher Nachfrage &ndash; diese teils satirisch &uuml;berzeichnete, teils wehm&uuml;tige LP noch nicht vollst&auml;ndig auf CD neu aufgelegt. Daf&uuml;r aber findet sich auf &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; eine nie zuvor dargereichte deutsch-spanische (es gab bislang nur eine rein deutsche bzw. eine pur spanische Aufnahme) Version des seinerzeitigen Fu&szlig;ball-Weiheliedes <strong>&bdquo;Buenos Dias, Argentina&ldquo;<\/strong>, deren rein muttersprachlich gehaltene Urfassung im Fr&uuml;hjahr 1978 in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz jeweils den dritten Rang der Singlehitparaden zu erzielen vermochte.<\/p>\n<p>Es ert&ouml;nt daran anschlie&szlig;end mein pers&ouml;nlicher Udo-J&uuml;rgens-Einstieg, <strong>&bdquo;Gaby wartet im Park&ldquo;<\/strong>. Wie schon in meinem Nachruf 2014 geschrieben, war es genau dieser melancholische Edelpop im Synthipop-Sound, der mich im Mai 1981 in seinen Bann gezogen hatte, als er damals bei der &bdquo;Deutschen Schlagerparade&ldquo; auf NDR II, moderiert von Ilse Rehbein, vorgestellt wurde und wochenlang den ersten Rang besetzte. Dieses Lied, das &uuml;ber einen verheirateten Mann erz&auml;hlt, der innerlich hart mit sich k&auml;mpft, ob er seine jugendliche Geliebte &sbquo;Gaby&lsquo; nochmals aufsuchen und mit ihr einen verbotenen, aber sch&ouml;nen letzten Aff&auml;rentag verbringen, oder sich doch lieber wiederum seiner Ehefrau zuwenden solle (und sich nachher tats&auml;chlich f&uuml;r letzteres entscheidet), hat sich fr&uuml;hzeitig einen festen Platz in meinem Herzen geschaffen, den es auch nie wieder verlassen wird. Ich g&ouml;nnte mir bald darauf, Sommer 1981, die dazugeh&ouml;rige LP &bdquo;Willkommen in meinem Leben&ldquo;, die mich gleichfalls bis heute inst&auml;ndig begleitet, so dass ich &ndash; alleine schon ob der hohen Qualit&auml;t von Komposition, Text und Gesang &ndash; mich sehr freue, dass die ber&uuml;chtigte &sbquo;Gaby&lsquo; auch auf &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; brav &sbquo;im Park wartet&lsquo;.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Ich war noch niemals in New York&ldquo;<\/strong>, der vielzitierte Kulthit aus der sehr zeitkritischen und klanglich &auml;u&szlig;erst vielseitigen 1982er-LP &bdquo;Silberstreifen&ldquo;, fungierte zwar nie als Singleauskoppelung, brachte aber &ndash; alleine schon wegen gleichnamigen Musicals 2008 &ndash; seinen Interpreten und dessen Musik den nachgeborenen, jugendlichen Musikfreunden und Partyg&auml;ngern nahe, weshalb heutzutage keine frohsinnige Discofete mit Schlager-Affinit&auml;t ohne eben jenen freiheitstrunkenen Evergreen auskommt. Ein Jahr sp&auml;ter geriet der aus der LP &bdquo;Traumt&auml;nzer&ldquo; entnommene, relaxte und akkordeongepr&auml;gte Pop-Reggae-Verschnitt <strong>&bdquo;Die Sonne und Du&ldquo; <\/strong>&ndash; eine Art Variation des 1983er-Sommerhits &bdquo;Sunshine Reggae&ldquo; des d&auml;nischen Popduos &bdquo;Laid Back&ldquo; &ndash; zu einem gern geh&ouml;rten Rundfunkhit, kam im &bdquo;WWF-Club&ldquo; und Dieter Thomas Hecks &bdquo;ZDF-Hitparade&ldquo; gefeiert zum Einsatz.<\/p>\n<p>Wir gehen nun auf CD-01 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; zur&uuml;ck in die ausgehenden 60er Jahre. Aus jener politisch und soziologisch oft als &bdquo;Aufbruchsphase&ldquo; verkl&auml;rten &Auml;ra, h&ouml;ren wir nun z.B. die gro&szlig;orchestrale Originalaufnahme des Megahits <strong>&bdquo;Immer wieder geht die Sonne auf&ldquo;<\/strong> (1967 &ndash; Rang 15), die als dessen Single-B-Seite genutzte, &uuml;beraus getragene, fast klassische Ballade <strong>&bdquo;Was ich Dir sagen will&ldquo;<\/strong> (1967) oder den auf Englisch dargebotenen US-Folkblues <strong>&bdquo;Cottonfields&ldquo;<\/strong>, der urs&auml;chlich von dem sagenbehafteten Bluesmusiker &bdquo;Leadbelly&ldquo; stammt und in erster Linie von den traditionsbewussten US-Countyrockern &bdquo;Creedence Clearwater Revival&ldquo; bekannt gemacht wurde, aber in der Udo-Auslegung im April 1968 immerhin den f&uuml;nften Rang der hiesigen Singlehitparaden erklimmen konnte &ndash; bei all diesen tollen Liedern wurde Udo &uuml;brigens von dem ber&uuml;hmten Wiener &bdquo;Orchester Robert Opratko&ldquo; unterst&uuml;tzt, das zudem u.a. mit Michael Heltau, Marianne Mendt oder Andre&lsquo; Heller arbeitete.<\/p>\n<p>Das eher politisch-progressive Protestlied <strong>&bdquo;Ich glaube&ldquo;<\/strong> (1968 &ndash; 2016 remastered von Produzent Peter Wagner) erfreute sich in den 70er Jahren &ndash; &auml;hnlich wie das 1971, zur Hochphase Willy Brandts, entstandene Epos <strong>&bdquo;Lieb Vaterland&ldquo;<\/strong> &ndash; bei meinem sehr konservativen CDU-Vater keiner &uuml;berm&auml;&szlig;igen Beliebtheit, so dass beide bei uns zu Hause, vor meiner eigenen &sbquo;Udo-Entdeckung&lsquo;, 1981\/82, nicht auf dem Plattenteller landeten &ndash; zwei fraglos zeitgeschichtlich h&ouml;chst brisante Standpunkte, weshalb es der SONY sehr zu danken ist, dass diese gesungenen Stellungnahmen zum Post-68er-Denken nun f&uuml;r &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; erstmals in der Urfassung auf CD bedacht wurden.<\/p>\n<p>Das offenherzig-kess-feurige Chanson <strong>&bdquo;Es wird Nacht, Senorita&ldquo;<\/strong>, eine von Walter Brandin betextete, deutsche Deutung von &bdquo;Le Rossignol Anglais&ldquo; des franz&ouml;sischen Folks&auml;ngers Hugues Aufray, und das sanft vor sich hin zirpende Opus <strong>&bdquo;Was wirklich z&auml;hlt auf dieser Welt&ldquo;<\/strong>, im Fr&uuml;hjahr 1969 als Doppel-A-Seiten-Single Platz 6 in den nationalen &bdquo;Media-Control&ldquo;-Charts, sind mit im Titelverzeichnis von CD-01 vorhanden, <strong>&bdquo;Spiel, Zigan, spiel&ldquo;<\/strong> und <strong>&bdquo;Zeig mir den Platz an der Sonne&ldquo;<\/strong> &ndash; ich gehe sp&auml;ter noch darauf ein &ndash; st&uuml;rmten, desgleichen als Doppel-A-Seiten-Single konzipiert, im August 1971 anstandslos den Rang 14 derselben Auswertungen. Das englischgesungene, basslastige Hippie-Epos <strong>&bdquo;Peace Now&ldquo;<\/strong>, von Udo komponiert <em>UND<\/em> getextet, passte 1970 sehr gut in die aufkommende Phase des sog. &bdquo;Jesus-Pop&ldquo;, erinnerte dramaturgisch an das Musical &bdquo;Hair&ldquo;, an die Gospelversuche der &bdquo;Les Humpheries Singers&ldquo;, und ist auf &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; &ndash; von Peter Wagner neu abgemischt &ndash; erstmals im CD-Format erh&auml;ltlich. &nbsp;<\/p>\n<p>Mit den erhabenen Schleichern <strong>&bdquo;Warum nur, warum<\/strong>&ldquo; (1964 &ndash; Rang 6), <strong>&bdquo;Sag ihr, ich lass sie gr&uuml;&szlig;en&ldquo;<\/strong> (1965 &ndash; Rang 4) und &ndash; wie kann es anders sein? &ndash; <strong>&bdquo;Merci, Cherie&ldquo;<\/strong> (1966 &ndash; Rang1!), wartete Udo beim &bdquo;Grand Prix Eurovision de la Chanson&ldquo; auf &ndash; alle drei Original(!)Versionen stehen uns auf &bdquo;Merci, Udo!&ldquo;, s&auml;mtlich neu &sbquo;remastered&lsquo;, zur Verf&uuml;gung.<\/p>\n<p>Das schw&uuml;lstige, ebenfalls g&auml;nzlich selbstgetextete Liebesgest&auml;ndnis <strong>&bdquo;Jenny&ldquo;<\/strong> entstammt noch aus Udos Zeiten bei Polydor (heute UNIVERSAL), gelangte 1960 auf Rang 36 der deutschen Hitparaden und erinnert in Sachen Umsetzung an damalige Edelschnulzen von Ted Herold, Peter Kraus oder Freddy Quinn; das von Udo f&uuml;r die sp&auml;ter mit christlichen Liedern sehr erfolgreiche S&auml;ngerin Inge Br&uuml;ck erfundene Chanson <strong>&bdquo;In dieser Welt&ldquo;<\/strong> befand sich im Konzertrepertoire zur 1979er-LP &bdquo;Udo &acute;80&ldquo;, wurde am 09. April 1980 im M&uuml;nchener &bdquo;Circus-Krone-Bau&ldquo; mitgeschnitten, und fand nun &ndash; gesungen vom Komponisten ad Personam &ndash; erstmalig &uuml;berhaupt den Weg auf CD-01 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo;.&nbsp;<\/p>\n<p>Mit vielen weiteren Udo-J&uuml;rgens-Gassenhauern und Spezialistentipps geht&rsquo;s weiter auf der zweiten Silberscheibe vorliegender Drei-CD-Box. Wir k&ouml;nnen uns erlaben, etwa an der 1965 eingespielten, wiegend-verliebten Grundversion von <strong>&bdquo;Siebzehn Jahr, Blondes Haar&ldquo;<\/strong>, die ebenso erstmals auf einer CD untergebracht wurde, wie das bereits 1961 f&uuml;r die &nbsp;walisische Sangesdiva Shirley Bassey seitens Udo ersonnene Bombastwerk <strong>&bdquo;Reach for the Stars&ldquo;<\/strong>, die einstige Single-B-Seite von &bdquo;Sag ihr, ich lass sie gr&uuml;&szlig;en&ldquo;, das kultivierte, &uuml;ppige Chanson <strong>&bdquo;Du sollst die Welt f&uuml;r mich sein&ldquo;<\/strong> (1965), das gro&szlig;spurige Klangfeuerwerk <strong>&bdquo;Sag mir wie&ldquo;<\/strong> (1965 &ndash; Originalaufnahme, NICHT die discolastige 1978er-Neufassung aus der LP &bdquo;Lieder, die auf Reisen gehen&ldquo;!) oder die rare, donnernd opulente 1967er-Single <strong>&bdquo;Geh vorbei&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Den Ende der 30er Jahre entstandenen und 1953 von Harry Belafonte zum Welthit gef&uuml;hrten, fr&ouml;hlich-wilden Calypso <strong>&bdquo;Mathilda&ldquo;<\/strong> nahm Udo J&uuml;rgens 1968 f&uuml;r eine einfach nur &bdquo;Udo&ldquo; betitelte LP auf und haute den Ohrwurm parallel als Single raus. In der 45er-Version findet sich auf CD-02 gleicherma&szlig;en das kecke Schnaderh&uuml;pfel <strong>&bdquo;Anuschka&ldquo;<\/strong> (1969). Zwei Jahre sp&auml;ter, 1971, komponierte Udo &ndash; wie erw&auml;hnt &#8211; das Mottolied f&uuml;r die &bdquo;Deutsche Fernsehlotterie&ldquo;, <strong>&bdquo;Zeig mir den Platz an die Sonne&ldquo;<\/strong>, bevor er auf CD-02 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; ironisch den Vor- und Nachteilen des Alkoholkonsums fr&ouml;nt: <strong>&bdquo;Der Teufel hat den Schnaps gemacht&ldquo;<\/strong> (1973) und <strong>&bdquo;Du trinkst zuviel&ldquo;<\/strong> (1974) &ndash; eine Art deutschgesungene Auffassung des humorigen, irischen Folkstandards &bdquo;Seven Drunken Nights&ldquo; von den &bdquo;Dubliners&ldquo; &#8211;&nbsp; leiten &uuml;ber in die sozialkritische Abteilung. <strong>&bdquo;Geschieden&ldquo;<\/strong> (1974) ist ein so eindringliches, wie nachdenkliches Chanson, eine deutsche Lesart von Michel Delpech&rsquo;s 1973er-Jazz-Couplet &bdquo;Les Divorces&ldquo;, produziert von Ralph Siegel. Es besingt aus der Sicht des Ex-Ehemannes wortreich, empfindsam und schlussendlich durchaus vers&ouml;hnlich die endg&uuml;ltige Trennung von dessen Frau. <strong>&bdquo;Griechischer Wein&ldquo;<\/strong>, das Lied &uuml;ber die erste Gastarbeitergeneration, die im Ruhrgebiet ihr Gl&uuml;ck versuchen wollte und trotzdem immer wieder beklommen davon tr&auml;umte, eines Tages in die Geburtsheimat zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen, war 1974 in Deutschland und &Ouml;sterreich Spitzenreiter, und wird heutzutage als unschlagbarer Schlagerpartyrei&szlig;er gehandelt.<\/p>\n<p>Es folgt nun Hit auf Hit &ndash; die gesellschaftskritischen Hintergr&uuml;nde der sehr umsichtig formulierten Texte gerieten in den letzten Jahren jedoch aufgrund der vielfachen Partynutzung zunehmend in den Hintergrund. Wir freuen uns trotzdem sehr &uuml;ber das spie&szlig;ig-doppelmoralische <strong>&bdquo;Ehrenwerte Haus&ldquo;<\/strong> (1975, Rang 15 im April), die rockige Abrechnung mit Fresssucht und &Uuml;berma&szlig;, <strong>&bdquo;Aber bitte mit Sahne&ldquo;<\/strong> (1976, Rang 5), den Ragtime-beeinflussten Abgesang auf kleine Kraml&auml;den in Zeiten des Erwachsens von Superm&auml;rkten und Discountern, <strong>&bdquo;Tante Emma&ldquo;<\/strong> (1976, Rang 22), oder das latent aggressiv-entt&auml;uschte, bl&auml;serverst&auml;rkte Arbeitslosendrama <strong>&bdquo;Gefeuert&ldquo;<\/strong> (1977, Rang 26).<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Mit 66 Jahren&ldquo;<\/strong>, ein im Februar 1978 erstver&ouml;ffentlichter Boogie-Rocker, der in jenen Tagen bis auf Rang 23 der deutsche Singlehitparaden gelangte, gilt von jeher als eine Art &sbquo;Erkennungsmelodie&lsquo; von Udo J&uuml;rgens, woraufhin abermals eine langgesuchte Rarit&auml;t aufscheint: <strong>&bdquo;Der Mann mit der M&uuml;tze&ldquo;<\/strong> war dem damaligen Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, Helmut Sch&ouml;n, gewidmet, findet sich nun erstmals auf Silberscheibe und kam bis heute nur auf bereits genannter 1978er-Nummer-Eins-LP &bdquo;Buenos Dias, Argentina&ldquo; vor. Wir n&auml;hern uns den 80er Jahren mittels der erfrischend aufbauenden Ballade <strong>&bdquo;Nur ein L&auml;cheln&ldquo;<\/strong> &ndash; Titellied von Udos (erster) 1979er-LP-Produktion -, bevor nach <strong>&bdquo;Alles im Griff (auf dem sinkenden Schiff)&ldquo;<\/strong> (siehe oben) dasjenige Lied erklingt, welches uns Kindern der 70er und 80er Jahre ohnehin von jeher ein Begriff ist: 1981, stets Dienstags, sahen wir uns h&auml;ufig im ZDF-Vorabendprogramm die US-Zeichentrickserie &bdquo;Tom &amp; Jerry&ldquo; an und liebten deren musikalisches Intro, das urspr&uuml;nglich auf Udos 1981-LP &bdquo;Willkommen in meinem Leben&ldquo; zu h&ouml;ren war, aber niemals als Single ausgekoppelt wurde. Auf dieser LP dauert <strong>&bdquo;Vielen Dank f&uuml;r die Blumen&ldquo;<\/strong> 3.02 Minuten &ndash; f&uuml;r CD-02 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; allerdings wurde die nur 1.57min&uuml;tige Fernsehfassung dieses witzigen Ragtime-Couplets ausgew&auml;hlt.&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr gesucht, weil bisher weder auf LP, geschweige denn auf CD, eingesetzt, war von jeher die im Sommer 1982 vorgelegte Single <strong>&bdquo;Lust am Leben&ldquo;<\/strong>, nach der zugleich eine Live-Doppel-LP benannt worden war, in deren Liederliste der Mottogeber aber merkw&uuml;rdigerweise nicht auftauchte. &bdquo;Lust am Leben&ldquo; war kein kommerzieller Erfolg, wird aber als hei&szlig;ersehnter Geheimtipp bezeichnet, gerade, weil der feudale, immens tanzbar ausgerichtete Popsong im Zusammenwirken mit dem &Ouml;sterreichischen Produzenten Robert Ponger geboren wurde, der seinerzeit mit seiner Entdeckung, dem Wiener NDW-Helden Falco, die europ&auml;ische Musikszene aufwirbelte. Im Herbst 1982 gab&rsquo;s dann eine weitere spannende Non-Album-Single zu h&ouml;ren. Diese hei&szlig;t <strong>&bdquo;Das w&uuml;nsch ich Dir&ldquo;<\/strong>, ist eine dunkle, treibende Abschiedsode, wurde produziert von Harold Faltermeyer, im zeitgem&auml;&szlig;en Synthipop-Sound der beginnenden 80er, und ist nun dito erstmals im CD-Format zu kaufen.<\/p>\n<p>Aus der TV-Aufzeichnung &bdquo;Mit 66 Jahren&ldquo; im September 2000 in M&uuml;nchen &ndash; als Udo eben dieses vielbesungene Lebensalter erreichte &ndash; stammt die seither unver&ouml;ffentlichte Duettaufnahme <strong>&bdquo;Ich glaube&ldquo;<\/strong>, die das damalige Geburtstagskind in Kooperation mit &sbquo;Katzenmusiker&lsquo; Xavier Naidoo eingesungen hatte und mit der CD-Numero Zwo von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; (leider viel zu schw&uuml;lstig uns pathetisch ausgekleidet) endet.<\/p>\n<p>In ihrer Mehrheit aktuellere Lieder, von den mittleren 80ern bis 2014 reichend, finden sich auf CD-03 von hier analysierter Drei-CD-Kollektion. So das schwebende Meisterwerk <strong>&bdquo;Verloren in mir&ldquo;<\/strong>, welches bei Udos vieldiskutierter ZDF-Geburtstagsgala am 18. Oktober 2014 seitens des Berliner Liedermachers und S&auml;ngers Tim Bendzko geradezu verschandelt wurde und erstmals auf der sehr rockigen 1991er-LP &bdquo;Geradeaus&ldquo; erschienen war, die sich ma&szlig;geblich am prunkvollen Synthi-Klangbild der &bdquo;Pet Shop Boys&ldquo; orientierende 1995er-Single <strong>&bdquo;Heute beginnt der Rest meines Lebens&ldquo; <\/strong>(das Original entstammt der CD &bdquo;Z&auml;rtlicher Chaot&ldquo;), oder die hochphilosophische 1999er-Ballade <strong>&bdquo;Was wichtig ist&ldquo;<\/strong>, die Udo &sbquo;live&lsquo; in der bayerischen Landeshauptstadt zur &bdquo;Mit 66 Jahren&ldquo;-TV-Show, zusammen mit den M&uuml;nchener Symphonikern und dem &bdquo;Orchester Pepe Lienhard&ldquo;, das zu den besten Musikensembles der Welt z&auml;hlt und Udo 30 Jahre lang auf seinen Mammut-Tourneen begleitete, zur Auff&uuml;hrung brachte.<\/p>\n<p>Udo und seine heute 49j&auml;hrige Tochter Jenny J&uuml;rgens duettierten sich auf der grandiosen 1984er-LP &bdquo;Hautnah&ldquo; mit dem liebevollen Wunsch an ein fl&uuml;gge werdendes M&auml;dchen, doch bitte k&uuml;nftig ausschlie&szlig;lich <strong>&bdquo;Liebe ohne Leiden&ldquo;<\/strong> zu erleben. Der 1985er-LP &bdquo;Treibjagd&ldquo; wird auf CD-03 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo; mit der leger swingenden Nachtlebenarie <strong>&bdquo;Abends&ldquo;<\/strong> gehuldigt; aus der ein Jahr sp&auml;ter vorgewiesenen Spitzen-LP &bdquo;Deinetwegen&ldquo; zauberten die Katalogverantwortlichen von SONY den so sonnigen, wie lyrisch mehrdeutigen Pop-Reggae <strong>&bdquo;Jeder so, wie er mag&ldquo;<\/strong> und das souver&auml;ne Synthi-Glanzst&uuml;ck <strong>&bdquo;Sperr mich nicht ein&ldquo;<\/strong> hervor. Auf diesem Udo-Meilenstein fand sich auch das gro&szlig;artige Duett &bdquo;Ich will &ndash; ich kann &ndash; I can &ndash; I will&ldquo; mit der s&uuml;dafrikanischen Soul-Chanteuse Sonja Kimmons, welches wir nun in der bis heute unver&ouml;ffentlichten, durchgehend mit auf Englisch gehaltenem Textwortlaut ausstaffierten Sichtweise als <strong>&bdquo;I can &ndash; I will&ldquo;<\/strong> zu Geh&ouml;r bekommen.<\/p>\n<p>Das positive, aufmunternde, gediegen schwelgende Popchanson <strong>&bdquo;Hast Du heute schon gelebt&ldquo;<\/strong> entspross der 1988er-Konzept-LP &bdquo;Das blaue Album&ldquo; &ndash; auf dem Markt sehr gefragt, Rang 14, inhaltlich nicht gering polarisierend&nbsp; -; die sommerlich-betuliche, dennoch erheblich nachdenkliche Ballade <strong>&bdquo;N&auml;her zu Dir&ldquo;<\/strong> vernahmen wir zun&auml;chst auf der 1993er-CD &bdquo;Caf&eacute;&lsquo; Gr&ouml;&szlig;enwahn&ldquo;, das lebensfrohe, aufmuckende Couplet <strong>&bdquo;Alles, was gut tut&ldquo;<\/strong> dagegen erst 1999 auf Udos monumentaler Millenniumsbegr&uuml;&szlig;ung &bdquo;Ich werde da sein&ldquo;.<\/p>\n<p>Bitterb&ouml;se, aber niemals real b&ouml;sartig, ver&auml;ppelte Udo auf seiner 2002er-CD &bdquo;Es lebe das Laster&ldquo; die &sbquo;Warmduscher&lsquo; und &sbquo;Geschenkpapier-exakt-Zusammenleger&ldquo; dieser Welt mittels der kabarettistischen Parodie <strong>&bdquo;Weichei&ldquo;<\/strong>; 2005, auf dem exzellenten Album &bdquo;Jetzt oder nie&ldquo;, forderte er eine unbekannte Sch&ouml;nheit edelm&auml;nnisch und nobel auf: <strong>&bdquo;Flieg mit mir&ldquo;<\/strong>. Gesellschaftskritisch zeigten sich der rockig-swingende Big-Band-Jazz <strong>&bdquo;Tanz auf dem Vulkan (Freut Euch des Lebens)&ldquo;<\/strong>, die erste Auskoppelung aus der 2007er-Arbeit &bdquo;Einfach ich&ldquo;, sowie die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig brachial-rabiate 2011er-Rocknummer <strong>&bdquo;Der ganz normale Wahnsinn&ldquo; <\/strong>(aus gleichnamiger Top-3-CD). Luftig und drastisch in einem, Frank-Sinatra-gem&auml;&szlig; feist und bl&auml;serlastig, inszenierte man die ebenfalls 2011 entworfene Jazz-Expertise <strong>&bdquo;Schenk mir einen Traum&ldquo;<\/strong> in der sog. &bdquo;New York Version&ldquo;. Der lautstarke Beinahe-Hardrocker <strong>&bdquo;Der Mann ist das Problem&ldquo;<\/strong> und das gehobene, ehrw&uuml;rdig flie&szlig;ende Poprock-Chanson <strong>&bdquo;Das Leben bist Du&ldquo;<\/strong> gelangten von Udos letzter Studio-CD &bdquo;Mitten im Leben&ldquo; auf CD-03 von &bdquo;Merci, Udo!&ldquo;, die mit einem bis dato unver&ouml;ffentlichten, knapp neunmin&uuml;tigen Medley unter dem Titel <strong>&bdquo;Der Neue Sahne Mix&ldquo;<\/strong> beschlossen wird, in dem einige Udo-Renner, wie &bdquo;Siebzehn Jahr, blondes Haar&ldquo;, &bdquo;Ich wei&szlig;, was ich will&ldquo; oder &bdquo;Ich war noch niemals in New York&ldquo;, (in geschmacklich eher fragw&uuml;rdiger, weil unn&ouml;tig mit grellem Disco-Bums unterlegter Weise) verhackst&uuml;ckt werden.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;MERCI, UDO!&ldquo;<\/strong> ist f&uuml;r eingefleischte Fans ein absolutes Muss. Neueinsteigern und\/oder Nachgeborenen bieten die die drei proppevollen CDs den feinsten Anlass, sich n&auml;her mit dem erlesenen Oeuvre des erstklassigen Multitalents <strong>UDO J&Uuml;RGENS<\/strong> zu besch&auml;ftigen. &nbsp;Die Liedauswahl ist hervorragend, selbst, wenn Mancheiner das eine oder andere pers&ouml;nliche Lieblingslied von ihm vermisst. In Anbetracht von rund 1000 Udo-Liedern ist eine Vollst&auml;ndigkeit per se nicht m&ouml;glich. Es werden auf <strong>&bdquo;MERCI, UDO!&ldquo;<\/strong> alle Abschnitte seiner einzigartigen k&uuml;nstlerischen Laufbahn ausgiebig beachtet und betrachtet. Sehr viele seltene Aufnahmen wurden &sbquo;remastered&lsquo; und zum ersten Mal seit Entstehen auf Silberscheibe neu aufbereitet. Der hier zusammengef&uuml;gte Liederstrau&szlig; ist ohne Ausnahme auf hochwertigstem Niveau angesiedelt. <strong>&bdquo;MERCI, UDO!&ldquo;<\/strong> ist nicht irgendeine &bdquo;Greatest-Hits&ldquo;-Ansammlung, sondern in der Gesamtheit eine bedingungslose und ehrliche Verbeugung vor einem der bedeutungsvollsten, deutschsprachigen Komponisten und S&auml;nger der Nachkriegszeit!<\/p>\n<p>P.S.: Eine ausf&uuml;hrliche Rezension des &uuml;ber achtst&uuml;ndigen Drei-DVD(!)-Sets &bdquo;Merci, Udo!!&ldquo; folgt an dieser Stelle in einigen Tagen!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 23.\/24. November 2016<\/p>\n<p>http:\/\/www.udojuergens.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine nahezu perfekte Werkschau eines viel zu fr\u00fch von uns gegangenen, gro\u00dfen K\u00fcnstlers!\u00a0 Vor zwei Jahren, kurz vor Weihnachten, stand<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":71483,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71482"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71482"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71482\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/71483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}