{"id":70459,"date":"2016-12-29T01:56:00","date_gmt":"2016-12-29T01:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=70459"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"KNUT-KIESEWETTER-Knut-Kiesewett-70458","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/KNUT-KIESEWETTER-Knut-Kiesewett-70458\/","title":{"rendered":"KNUT KIESEWETTER <br \/>Knut Kiesewetter ist tot!"},"content":{"rendered":"<p>Er wurde 75 Jahre alt!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KNUT KIESEWETTER (* 13. September 1941 in Stettin; &dagger; 28. Dezember 2016 in Garding) war ein deutscher Jazzs&auml;nger, Liedermacher, Posaunist, Gitarrist, Produzent und Schriftsteller.<\/p>\n<p>Im Alter von drei Jahren zog Kiesewetter nach Garding auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Als 14-J&auml;hriger begann er, durch Jack Teagarden angeregt, Posaune zu spielen und Jazz zu singen.[2] W&auml;hrend seines Musikstudiums nahm er als 19-J&auml;hriger seine ersten Singles auf. Davon konnten sich zwei Singles mit der Gruppe Die Tramps, &quot;Am Missouri&quot; (Oktober 1961, D #24) und &quot;Nur eine kleine Tr&auml;ne von dir&quot; (Juli 1962, D #38), in den bundesdeutschen Charts platzieren. Kiesewetter hatte zuerst verschiedene K&uuml;nstlernamen, bis er erfolgreich genug war, um unter seinem eigenen Namen auftreten zu k&ouml;nnen. In den 1960er und 1970er Jahren war er elf Mal Sieger des Deutschen Jazzpolls in der Sparte S&auml;nger. Ebenso gewann er in dieser Zeit drei Mal den europaweiten Jazz Poll der franz&ouml;sischen Jazz-Zeitschrift Blue Note. In seiner Musik mischte er Stile wie Blues, Jazz, Rock, Soul, Gospel, Chanson und Folk. Auch sang er die Arie &quot;Willst du dein Herz mir schenken&quot; aus dem Notenb&uuml;chlein f&uuml;r Anna Magdalena Bach auf Schallplatte. Sein Spektrum im Jazz reichte von Oldtime Jazz bis zum Bebop. So spielte er auch mit Chet Baker, Dizzy Gillespie und Joe Zawinul zusammen. Er trat h&auml;ufig mit seinen Geschwistern Sigrun und Hartmut Kiesewetter auf.<\/p>\n<p>Ende der 1960er Jahre begann Kiesewetter, selbst Schallplatten zu produzieren. Er entdeckte unter anderem Hannes Wader, Volker Lechtenbrink und Fiede Kay und wurde deren Produzent. 1971 zog er auf den Fresenhof in Bohmstedtfeld nahe Husum. In der Folge wurde Kiesewetter mit seinen hochdeutsch, niederdeutsch und zum Teil auch nordfriesisch gesungenen, oft politisch inspirierten Liedern bekannt. Insgesamt ver&ouml;ffentlichte er rund 50 Alben, von denen Leeder vun mien Fresenhof eine Goldene Schallplatte erhielt.<\/p>\n<p>Politisch engagierte sich Kiesewetter in den sp&auml;ten 1970er Jahren in der ersten Umweltschutz-W&auml;hlergemeinschaft Deutschlands, der Gr&uuml;nen Liste Nordfriesland. An der Hamburger Hochschule f&uuml;r Musik und darstellende Kunst lehrte Knut Kiesewetter in den 1980er Jahren Liederkomposition und Liedertexten.<\/p>\n<p>2012 erhielt Kiesewetter f&uuml;r seine Verdienste um die niederdeutsche und friesische Sprache den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p>Wikipedia.de (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.knutkiesewetter.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er wurde 75 Jahre alt!\u00a0 KNUT KIESEWETTER (* 13. September 1941 in Stettin; &dagger; 28. Dezember 2016 in Garding) war<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70460,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[21],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70459"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70459"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70459\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}