{"id":70423,"date":"2016-12-31T00:00:00","date_gmt":"2016-12-31T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=70423"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"UDO-LINDENBERG-Staerker-als-die-70422","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/deutsch-rock\/UDO-LINDENBERG-Staerker-als-die-70422\/","title":{"rendered":"UDO LINDENBERG <br \/>&quot;St\u00e4rker als die Zeit&quot; ist die #1 in den media control Album Jahrescharts 2016!"},"content":{"rendered":"<p>UDO LINDENBERG<br \/>&#8222;St\u00e4rker als die Zeit&#8220; ist die #1 in den media control Album Jahrescharts 2016!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"font-weight: bold; text-align: justify;\">Im Februar 1974 notierte mit &bdquo;Alles klar auf der Andrea Doria&ldquo; erstmalig ein Longplayer von <strong>Udo Lindenberg<\/strong> und dem Panik-Orchester in den deutschen Albumcharts. Es war ihre dritte Ver&ouml;ffentlichung. Inzwischen kann der Panik-Panther stolze 13 Top 10-Alben sein eigen nennen, darunter drei, die es bis an die Chartspitze schafften. Mit &bdquo;St&auml;rker als die Zeit&ldquo; l&auml;sst Lindenberg 2016 die komplette Konkurrenz hinter sich! Der diesj&auml;hrige H&ouml;chstwert von 18 Wochen in der Top 10 lie&szlig; es schon erahnen. Im Fr&uuml;hjahr verbrachte das Album drei Wochen an der Spitze der mega Album Charts &ndash; Jahresbestleistung f&uuml;r ein K&uuml;nstleralbum 2016. Dies gelang au&szlig;er ihm nur noch Andrea Berg und &bdquo;Seelenbeben&ldquo; ist zuf&auml;lligerweise der unmittelbare Vorg&auml;nger, den Udo Lindenberg am 7. Mai abl&ouml;ste.<\/p>\n<p>Solos&auml;ngerinnen f&uuml;r das Top-Album des Jahres verantwortlich waren: Helene Fischer 2013 sowie 2014 und Adele 2015. Udo ist sogar der erste Mann seit Peter Fox im Jahr 2009, der sich mit dem Titel &bdquo;erfolgreichstes Album des Jahres&ldquo; schm&uuml;cken darf. Der Seeed-Frontmann triumphierte 2009 ohne seine Kollegen mit &bdquo;Stadtaffe&ldquo;. &Uuml;berhaupt ist dieses Jahrhundert bisher kein Gutes f&uuml;r m&auml;nnliche Solisten. Neben Lindenberg und Fox konnte lediglich Herbert Gr&ouml;nemeyer 2002 mit &bdquo;Mensch&ldquo; das Top-Album des Jahres f&uuml;r sich verbuchen. Dreizehn mal ging dieses Privileg seit dem Millennium an Frauen oder Gruppen.<\/p>\n<p><strong>Andrea Berg<\/strong> ihrerseits stand dieses Jahr ganz knapp davor, erstmalig &uuml;ber das Top-Album des Jahres zu verf&uuml;gen. Doch &bdquo;Seelenbeben&ldquo; fehlen rund vier Prozentpunkte und mit 95.9% reicht es nur zum <strong>Silberrang<\/strong>. Aber Lindenberg, der seinerseits 40 Jahre lang auf diese Auszeichnung warten musste, zeigt, dass sich Geduld auszahlt&hellip;<\/p>\n<p>Nur zwei Soundtracks finden sich in den Jahrescharts wieder. Zum einen die &bdquo;Eisk&ouml;nigin &ndash; V&ouml;llig unverfroren&ldquo; auf <strong>#32<\/strong> und zum anderen der erfolgreichste geh&ouml;rt zum dritten Teil der &sbquo;<strong>Bibi &amp; Tina<\/strong>&rsquo;-Verfilmungen. Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Daniel Faust waren wieder am Werk und &bdquo;M&auml;dchen gegen Jungs&ldquo; schaffte es sogar zweimal an die Spitze der w&ouml;chentlichen Listen. Zum Jahresabschluss reichen 80.9% zum <strong>Bronzerang<\/strong>.<\/p>\n<p>Was f&uuml;r ein fulminantes Comeback von <strong>Sarah Connor<\/strong>: Letztes Jahr auf #3 &ndash; dieses Jahr auf <strong>#4<\/strong>. &bdquo;Muttersprache&ldquo; ist im Mai 2015 erschienen, sammelte in 2016 aber noch einmal ein Dutzend Wochen in den Top 10. Mit 72.0% schafft es ihr Album im zweiten Jahr in Folge in die Top 5!<\/p>\n<p>Das Top-Album 2015 landet zum Ende des Jahres 2016 auf dem f&uuml;nften Rang. Die enormen Verkaufszahlen von &bdquo;25&ldquo; setzten sich zu Jahresbeginn fort. Aktuell wird die vierte Auskopplung daraus promotet. <strong>Adele<\/strong> liefert auf <strong>#5<\/strong> das h&ouml;chstplatzierte, nicht deutschsprachige Album.<\/p>\n<p>Danach folgen zwei Metal-Bands. <strong>Metallica<\/strong> fehlen nur 0.1 Prozentpunkte um Adele zu &uuml;berholen. Letztlich landet &bdquo;Hardwired&hellip;To Self-Destruct&ldquo; auf <strong>#6<\/strong>, dicht gefolgt von einem Werk aus D&auml;nemark. <strong>Volbeat<\/strong> deb&uuml;tierte im Juni auf der Pole Position und schlie&szlig;t das Jahr mit &bdquo;Seal The Deal &amp; Let&rsquo;s Boogie&ldquo; auf <strong>#7<\/strong> ab.<\/p>\n<p>Der erfolgreichste Newcomer des Jahres, also K&uuml;nstler, der vor 2016 noch keine Chartnotierung vorweisen konnte, ist das Trio <strong>AnnenMayKantereit<\/strong>. Das Deb&uuml;talbum der K&ouml;lner &bdquo;Alles nix konkretes&ldquo; stieg im M&auml;rz auf #1 ein und belegt mit 61.4% zum Jahresabschluss <strong>#8<\/strong>.<\/p>\n<p>Die meisten Wochen auf #1 verbuchten 2016 die &bdquo;<strong>Bravo Hits 94<\/strong>&ldquo; f&uuml;r sich. Im August notierte die erfolgreichste Compilation vier Wochen lang auf #1 und ist auf <strong>#9<\/strong> das h&ouml;chstnotierte Produkt von sechsen aus der &sbquo;Bravo&rsquo;-Serie, die im Jahresranking auftauchen.<\/p>\n<p>Der f&uuml;nfte deutsche Act innerhalb der Jahres-Top 10 stammt aus Hamburg. Die <strong>Beginner<\/strong> haben sich nach 13 Jahren wieder ins Studio begeben und mit &bdquo;Advanced Chemistry&ldquo; ein #1-Album produziert. Zum Abschluss von 2016 reicht es zu <strong>#10<\/strong> &ndash; das h&ouml;chstnotierte Hip Hop-Album.<\/p>\n<p>Insgesamt notieren in der Top 100 ganze 64 rein oder mehrheitlich deutschsprachige Alben. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (53). Der Rest verteilt sich auf 23 englischsprachige und 13 &uuml;berwiegend mehrsprachige Ver&ouml;ffentlichungen bzw. Compilations. Die K&uuml;nstler, deren Namen am h&auml;ufigsten auftauchen, sind die von <strong>Andreas Gabalier<\/strong> (<strong>#26<\/strong>, <strong>#62<\/strong>, <strong>#98<\/strong>) und <strong>Helene Fischer<\/strong> (<strong>#25<\/strong>, <strong>#31<\/strong>, <strong>#65<\/strong>). Beide konnten je drei Longplayer in der Top 100 unterbringen. Noch h&auml;ufiger hingegen taucht der Name &bdquo;MTV Unplugged&ldquo; auf. Gleich f&uuml;nf Mitschnitte der langlebigen Konzertreihe erreichen 2016 die Jahrescharts: <strong>Westernhagen<\/strong> (<strong>#45<\/strong>), <strong>Andreas Gabalier<\/strong> (<strong>#62<\/strong>), <strong>Revolverheld<\/strong> (<strong>#79<\/strong>), <strong>Unheilig<\/strong> (<strong>#84<\/strong>) und <strong>Cro<\/strong> (<strong>#85<\/strong>).<\/p>\n<p>Die Genre-Verteilung sieht wie folgt aus. Z&auml;hlte 2015 noch 16 Hip Hop-Notierungen, sind es dieses Jahr derer 18. Wie gehabt eine in der Top 10. Letztes Jahr Deichkind, dieses Jahr die <strong>Beginner<\/strong>. Mit dem Kanadier <strong>Drake<\/strong> auf <strong>#66<\/strong> ist es zudem keine 100% deutschsprachige Bilanz mehr wie 2015. Rockalben haben um eins auf 16 zugelegt. Aber mit <strong>Udo Lindenberg<\/strong> ganz oben, <strong>Metallica<\/strong> auf <strong>#6<\/strong>, <strong>Volbeat<\/strong> auf <strong>#7<\/strong>, den <strong>Red Hot Chili Peppers<\/strong> auf <strong>#14<\/strong> und <strong>Coldplay<\/strong> auf <strong>#18<\/strong> platzieren sich gleich f&uuml;nf davon h&ouml;her als das erfolgreichste Rockalbum des letzten Jahres: Frei.Wild auf <strong>#19<\/strong>. Schlager und Volksmusik kommen ebenfalls auf 16 Titel in der Top 100. Das ist eine Zunahme von drei St&uuml;ck. Nach drei Top 10-Platzierungen in 2015 h&auml;lt dieses Mal lediglich <strong>Andrea Berg<\/strong> die Fahne f&uuml;r das Genre in der Top 10 hoch.<\/p>\n<p>Und zu einem der Schlageralben stellte sich die gro&szlig;e Frage: ob es auch diesmal wieder dabei sein wird? Die Antwort lautet: ja! <strong>Helene Fischer<\/strong> notiert auch im siebten Jahr in Folge in der Jahres-Top 100 mit ihrem &bdquo;Best Of&ldquo;-Werk. Nach #9 in den Jahren 2010 und 2011 ging es 2012 auf #25 hinunter, 2013 erlangte es den besten Jahreswert mit #6. 2014 folgte noch eine Top 10-Notierung (#8). Seitdem geht es f&uuml;r den Sampler, der mit 315 Wochen &uuml;ber den drittl&auml;ngsten Notierungszeitraum in der deutschen Chartgeschichte verf&uuml;gt, aber abw&auml;rts. 2015 reichte es noch zu #33, diesmal steht <strong>#65<\/strong> zu Buche. Eine 2017er Platzierung ist also mehr als fraglich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: bold; text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/megacharts_cd(1).png\" style=\"width: 512px; height: 435px;\" \/><\/p>\n<p>media control (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.media-control.de<br \/>http:\/\/www.charts.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UDO LINDENBERG&#8222;St\u00e4rker als die Zeit&#8220; ist die #1 in den media control Album Jahrescharts 2016!\u00a0 Im Februar 1974 notierte mit<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":70424,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[5],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70423"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70423"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/70424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}