{"id":70207,"date":"2017-01-11T00:00:00","date_gmt":"2017-01-11T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=70207"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-AWARD-Der-grosse-Report-u-70206","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/smago-AWARD-Der-grosse-Report-u-70206\/","title":{"rendered":"smago! AWARD <br \/>Der gro\u00dfe Report \u00fcber den smago! Award vom 08.01.2017 im MERCURE Hotel MOA Berlin!"},"content":{"rendered":"<p>Auch in der 6. Auflage wieder gro\u00dfartige Stimmung im ausverkauften MOA-Hotel in Berlin<br \/>\n \u2013 ein Eventbericht von Stephan Imming!<br \/>\n\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Jahre wieder&hellip; &#8211; findet sich die Elite der Schlagerbranche zu einer Art &bdquo;Familientreffen der Branche&ldquo; in Berlin ein. Die G&auml;steliste ist nicht nur hinsichtlich der auftretenden K&uuml;nstler imposant, sondern auch in Bezug auf die Branchengr&ouml;&szlig;en, die hinter den Kulissen wirken &ndash; kaum jemand hat es sich nehmen lassen, der beliebten Preisverleihung beizuwohnen. Das Berliner MOA-Hotel hat sich als Veranstaltungsort etabliert &ndash; zum dritten Mal wurde dort der <em>smago! <\/em>Award verliehen.<\/p>\n<p>P&uuml;nktlich um 16 Uhr wurde das Programm von <strong><em>Tanja Lasch<\/em><\/strong> mit dem Motto-Song &bdquo;Komm nach Berlin&ldquo; er&ouml;ffnet. Die Ehefrau von Fantasy-Martin und Tochter des Erfolgskomponisten Burkhard Lasch ist studierte Musikerin. Ihr neues Album &bdquo;Herzkino&ldquo; erscheint im Februar; ihr Berlin-Song er&ouml;ffnete nicht nur den<em> smago! <\/em>-Award, sondern ist auch der Opener ihres neuen Albums.<\/p>\n<p>Moderator der Veranstaltung &nbsp;war &ndash; wie in den Vorjahren &ndash; <strong><em>Sascha Heyna<\/em><\/strong>, der diesmal ohne Kollegin Isabel Varell durch den Abend f&uuml;hren musste, weil Isabel ein Theaterengagement hatte. Im Laufe des Abends wurde ihm ein eigener <em>smago! <\/em>Award &uuml;berreicht f&uuml;r die von ihm moderierte &bdquo;erfolgreichste Schlager-Tournee 2016\/17&ldquo;, &bdquo;Die ro&szlig;e Schlager-Hitparade 2016\/2017&ldquo;.&nbsp; Gewohnt souver&auml;n wollte er den ersten Preistr&auml;ger ank&uuml;ndigen, der f&uuml;r sein &bdquo;vorl&auml;ufiges&ldquo;(!)&nbsp; Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Lebenswerk-Auszeichnung ganz zu Beginn &ndash; so was gibt&rsquo;s nur beim<em> smago!!<\/em>Award. Es kommt noch besser. Heyna lobte den Preistr&auml;ger f&uuml;r seine gro&szlig;artigen Country-Schlager. Als <strong><em>Gunter Gabriel<\/em><\/strong> dann die B&uuml;hne betrat, bot er Heyna f&uuml;r diese Anmoderation Schl&auml;ge an. Country-Schlager sei das, was Truck Stop gemacht haben &ndash; daf&uuml;r stehe er nicht. Als Heyna dann revidierte: &bdquo;hier ist Gunther Gabriel&ldquo; hatten sich wieder alle lieb. Gabriel erz&auml;hlte gewohnt provokant, aber unterhaltsam, mit wem er alles in der ZDF-Hitparade gesungen habe: Roy Black, Drafi Deutscher, Bernd Cl&uuml;ver &ndash; alle tot, aber er lebe&hellip; &#8211; danach ging es auf eine Zeitreise durch die Vergangenheit mit seinen besten Songs, die teilweise auch von anderen gesungen wurden (z. B. Juliane Werdings &bdquo;Wenn Du denkst Du denkst..&ldquo;). Nicht unerw&auml;hnt bleiben darf auch die &Auml;u&szlig;erung, nicht er sei der deutsche Johnny Cash, sondern Cash sei der amerikanische Gunter Gabriel &ndash; so kann man es nat&uuml;rlich auch sehen..<\/p>\n<p>Recht divenhaft ging das Programm weiter mit &bdquo;Deutschlands erfolgreichstem Musiktheater-Star aller Zeiten&ldquo; <strong><em>Angelika Milster<\/em><\/strong>, bei der es zun&auml;chst Probleme mit dem Playback gab. Sie merkte an, dass sie auf Live-Gesang bestehe &ndash; zum Gl&uuml;ck kriegte man die technische Panne ((, die im &Uuml;brigeb gar keine war &#8230;)) in den Griff, und Milster sang alles in Grund und Boden &ndash; sie ist in der Tat eine fantastische S&auml;ngerin und legt auch Wert darauf, ihr Leben der Musik zu widmen. Wenn man singe, um ber&uuml;hmt zu werden, solle man es lassen &#8211; um bekannt zu werden, sei erfolgversprechender, die &bdquo;Schuhe unter das richtige Bett&ldquo; zu stellen &ndash; das nenne ich mal Klartext&hellip;<\/p>\n<p>Wie im Vorjahr recht zu Beginn der Veranstaltung holten sich <strong><em>Klubbb3<\/em><\/strong> ihren Award als &bdquo;erfolgreichste Schlagerband Europas&ldquo; ab. Im Vorjahr noch als &bdquo;Hit-Tipp&ldquo; ausgezeichnet, sind die Jungs um Florian Silbereisen inzwischen eine etablierte Gr&ouml;&szlig;e im Schlagergesch&auml;ft. Im Gegensatz zu ihren Fernsehauftritten konnten sie beim smago!-Award zeigen, was sie drauf haben. Von Florian an der Gitarre begleitet, trugen sie ihren neuen Hit &bdquo;Jetzt erst recht&ldquo; dreistimmig voll live vor &ndash; klasse! Mit dem Stimmungshit &bdquo;Das Leben tanzt Sirtaki&ldquo; setzten die Jungs dann noch einen drauf.&nbsp; <strong><em>Florian Silbereisen<\/em><\/strong> wurde nicht von der B&uuml;hne gelassen, ohne seine Auszeichnung als &bdquo;erfolgreichster Showmaster des Jahres&ldquo; entgegen zu nehmen. Artig bedankte sich Florian und bat um Solidarit&auml;t unter den Schlagerschaffenden &ndash; auch wenn er wisse, dass nicht jeder mit seiner Art, Shows zu pr&auml;sentieren, einverstanden sei. Letztlich gehe es um den Schlager &ndash; ein mutiges Statement von Florian, mit dem ich so nicht gerechnet h&auml;tte. In dem&nbsp; Zusammenhang bekam nat&uuml;rlich auch der Strippenzieher hinter den Kulissen, <strong><em>Michael J&uuml;rgens<\/em><\/strong>, erneut einen<em><strong> smago<\/strong><\/em>! Award &ndash; als &bdquo;erfolgreichster Showproduzent des Jahres&ldquo; .<\/p>\n<p>F&uuml;r die Dramaturgie mehr als passend w&auml;re jetzt der Moment gewesen, die <strong><em>Amigos<\/em><\/strong> f&uuml;r &bdquo;drei Triple-Nr. 1-Alben (Deutschland, &Ouml;sterreich, Schweiz) in Folge&ldquo; zu ehren &ndash; trotz ihres gigantischen Erfolges finden die ja quasi in den Silbereisen-Shows nicht statt (zuletzt wurden sie am 26. November 2011 eingeladen) &ndash; stattdessen holt man lieber Ross Antony, dessen Tontr&auml;ger nicht mal ansatzweise so erfolgreich sind. Ganz anders sieht es mit dem smago!-Award aus &ndash; dort geh&ouml;rt das Duo fast schon zum Inventar und w&auml;re auch diesmal zugegen gewesen, wenn&hellip; &#8211; ja, wenn das Wetter ihnen nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht h&auml;tte. Leider blieb das Duo im Schnee stecken. Stattdessen nahm Amigos-Manager Wilfried Emig den Preis entgegen und wurde in dem Zusammenhang als &bdquo;dritter Amigo&ldquo; bezeichnet &#8211; hoffentlich gibt das keinen &Auml;rger mit Michael Dorth, dem Produzenten des Duos, der ja auch schon einmal so bezeichnet wurde&hellip;<\/p>\n<p>Nach diesen etablierten Gr&ouml;&szlig;en wurde es Zeit f&uuml;r den Nachwuchs. Das Schlagerportal &bdquo;schlagerplanet.com&ldquo; suchte den Newcomer des Jahres &ndash; mit gro&szlig;em &bdquo;Klick&ldquo;-Abstand gewann die extravagante Cottbuserin <strong><em>Vivien<\/em><\/strong>, die 26.000 Klicks verzeichnen konnte. In der WDR-Doku &bdquo;Schlagerprinzessinnen&ldquo; verriet Mary Roos das Erfolgsgeheimnis guter S&auml;nger. An den Nachwuchs gerichtet, empfahl sie: Seid Ihr selbst und ahmt nicht andere S&auml;nger nach. In dem Zusammenhang ist vielleicht interessant, dass Vivien u. a. als Helene-Fischer-Double bekannt wurde&#8230; Schade, dass sie nicht von Sascha Heyna den Award verliehen bekam &ndash; dessen knallrote Jacke h&auml;tte perfekt zum atemberaubenden Kleid der attraktiven S&auml;ngerin gepasst. Stattdessen wurde der Preis von <strong><em>Julian David<\/em><\/strong>, dem Newcomer des Jahres 2015, ausgeh&auml;ndigt. Nebenbei bemerkt &ndash; beim Voting von &bdquo;schlagerplanet.com&ldquo; wurde sowohl die Klickzahlen wie auch die Zahl der Einzelstimmen gez&auml;hlt. Wenn man die Zahl der Einzelstimmen betrachtet, h&auml;tte Markus Luca mit weitem Abstand das Voting gewonnen mit 2.341 Stimmen gegen&uuml;ber 754 Einzelstimmen, die Vivien verbuchen konnte &ndash; diese 754 haben aber nun mal &ouml;fter geklickt. Was davon zu halten ist, m&ouml;ge jeder f&uuml;r sich beurteilen&hellip;<\/p>\n<p>&bdquo;Schiff ahoi&ldquo; hie&szlig; es im Anschluss. Nein, die Rede ist nicht von den Flippers &ndash; deren &bdquo;Ay ay ay Herr Kapit&auml;n&ldquo; klingt zwar fast genau so, aber ist schon etwas &auml;lter. Als &bdquo;erfolgreichste Schweizer Schlagerband aller Zeiten&ldquo; wurde den <strong><em>Calimeros<\/em><\/strong> ein smago!-Award verliehen. Die Gruppe um Roland Eberhart besteht seit mehr als 40 Jahren, die letzte CD schaffte es auf Platz 1 in &Ouml;sterreich und der Schweiz und auf Platz 2 in Deutschland.<\/p>\n<p>Das erfolgreichste Schlager-Duo Deutschlands ist nicht nur nach Meinung der Redaktion der &bdquo;Schlagerchampions&ldquo; <strong><em>Fantasy<\/em><\/strong>. Deren Erfolg muss auch mit einem <em>smago!<\/em> Award bedacht werden. &Uuml;beraus erfolgreich waren Fredi und Martin mit ihrer &bdquo;Freudenspr&uuml;nge&ldquo;-CD. Sie stellten ihren neuen Schlager &bdquo;Bonnie und Clyde&ldquo; vor. Damit auch der weibliche Teil von &bdquo;Bonnie und Clyde&ldquo; zu seinem Recht kommt, wurde als n&auml;chste Preistr&auml;gerin <strong><em>Tanja Lasch<\/em><\/strong>, Ehefrau von Fantasy Martin, auf die B&uuml;hne gebeten. Sie erhielt den <em>smago!<\/em> Award f&uuml;r die &bdquo;Cover-Version des Jahres&ldquo; &ndash; den Hit &bdquo;Die immer lacht&ldquo; f&uuml;hrte sie quasi in die Schlagerszene ein und brachte den Superhit, mit dem sie &bdquo;heimlicher Youtube-Star unter deutschen Schlagerpops&auml;ngerinnen&ldquo; geworden ist, zu Geh&ouml;r.<\/p>\n<p>Da Tanja Lasch ja nur ein &bdquo;heimlicher&ldquo; Youtube-Star ist und nur selten im Fernsehen zu sehen ist, wurde im Kontrast dazu jemand geehrt, der in der Stefan Mross Show &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; seinen Durchbruch geschafft hat: Der &bdquo;Immer wieder sonntags-Hitk&ouml;nig mit gro&szlig;em Karriere-Potenzial&ldquo; ist <strong><em>Robin Leon<\/em><\/strong>, der sich extra f&uuml;r die Verleihung toll in Schale geschmissen hat &ndash; genau so wie die Schlagers&auml;ngerin <strong><em>Franziska<\/em><\/strong>, die als erste Sommerhit-K&ouml;nigin den Preis verleihen durfte &ndash; bei der Gelegenheit wurde auf ihr demn&auml;chst anstehendes Best Of-Album &bdquo;10 Jahre Sommergef&uuml;hl &ndash; ein Abenteuer&ldquo; hingewiesen.<\/p>\n<p>Einen guten Karriere-Durchbruch feiern konnte im vergangenen Jahr DSDS-Sieger <strong><em>Prince Damien<\/em><\/strong>, der das Publikum sinngem&auml;&szlig; aufforderte, an seine Tr&auml;ume zu glauben und an seinen Pl&auml;nen festzuhalten &ndash; auch wenn es Gegenwind gibt. Seinen Preis erhielt der junge Mann als &bdquo;Senkrechtstarter des Jahres&ldquo;.<\/p>\n<p>Richtig Stimmung in die Bude brachte im Anschluss die fr&uuml;here DSDS-Gewinnerin, die ihren Erfolg (im Gegensatz zu fast all ihren Superstars-Vorg&auml;ngern) konservieren konnte: <strong><em>Beatrice Egli<\/em><\/strong>. Warum, das bewies sie eindrucksvoll mit einer kurzen, aber um so mitrei&szlig;enden Show. Sie stellte ihren Song &bdquo;Wo sind all die Romeos&ldquo; vor und suchte sich den einen oder anderen &bdquo;Romeo&ldquo; aus. Unter anderem schmachtete sie den Chef der &bdquo;Schlagern&auml;chte&ldquo;, Karl-Heinz Schweter, an. Pech f&uuml;r Beatrice: Karl-Heinz ist gl&uuml;cklich vergeben, seine Frau sa&szlig; neben ihm. Also ging sie weiter auf Romeo-Suche &ndash; ob sie letztlich f&uuml;ndig geworden ist, wei&szlig; ich nicht &ndash; aber das Publikum hat sie mit ihrer Einlage absolut begeistert, das war sicher einer der H&ouml;hepunkte des smago!-Awards. Ihre Auszeichnung erhielt Beatrice als &bdquo;erfolgreichster Schlagerexport aus der Schweiz und Multitalent&ldquo;.<\/p>\n<p>Sehr erfolgreich war im vergangenen Jahr auch das Berliner Duo <strong><em>Olaf &amp; Hans<\/em><\/strong>, das mit derben Stimmungsliedern gleich mehrfach die Charts enterte und somit f&uuml;r die &bdquo;Chart-Sensation 2016&ldquo; sorgte, aber auch nachdenkliche T&ouml;ne anschlug: F&uuml;r die Jungs geht es nicht um Schlager, Rock, Pop oder wie man das Genre bezeichnen mag &ndash; sondern letztlich gehe es um Musik. F&uuml;r so viel Alltagsphilosophie musste gleich noch ein zweiter Award her. Gemeinsam mit <strong><em>Henry Arzig<\/em><\/strong> ist <strong><em>Olaf Schenk<\/em><\/strong> (&bdquo;der&ldquo; Olaf von Olaf und Hans) auch Veranstalter und wurde als solcher geehrt: &bdquo;(Party-)Veranstalter des Jahres&ldquo;. Unter anderem haben die beiden den Berliner Schlagerolymp auf die Beine gestellt und waren damit sehr erfolgreich.<\/p>\n<p>Eher eine Frau der leisen T&ouml;ne ist <strong><em>Monika Martin<\/em><\/strong>, die sich in den letzten Jahren aber auch musikalisch &bdquo;breiter&ldquo; aufgestellt hat. Grund genug, ihr f&uuml;r diese &bdquo;musikalische Metamorphose&ldquo; eine Auszeichnung zukommen zu lassen. Ob der Zusatz &bdquo;je oller je doller&ldquo; angesichts des noch recht jungen Lebensalters der K&uuml;nstlerin charmant ist, ist wohl Geschmackssache. Beeindruckend war allerdings die Offenheit, mit der Frau Martin auf das Dilemma des Schlagers im TV hinwies &ndash; sie selbst findet trotz gro&szlig;er Erfolge im Fernsehen ja quasi nicht statt und orakelt &ndash; wenn sie dann doch mal engagiert w&uuml;rde und das sehr gut ank&auml;me, die Zahl derer, die DANN sagen: &bdquo;Ich hab&rsquo;s immer gewusst&ldquo; sehr gro&szlig; sein werde. Diese Hypothese w&uuml;rde auch ich als realistisch ansehen.<\/p>\n<p>F&uuml;r das Jahr 2016 wurde wie erw&auml;hnt &bdquo;Klubbb3&ldquo; als Hit-Tipp auserkoren. In diesem Jahr geht diese Auszeichnung an <strong><em>Sandro<\/em><\/strong> &ndash; das d&uuml;rfte ihm gut tun, denn bei DSDS ist er im Vorjahr nicht ins Finale gekommen. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Karriere sind nicht schlecht. Fantasy-Mitglied Freddy M&auml;rz ist n&auml;mlich Sandros Papa. Vermutlich hie&szlig; es hinter den Kulissen: Wenn Martin seine Frau (Tanja Lasch) singen lassen darf, dann soll auch Freddys Sohn ran. Auch wenn die Kappe von Sandro ihm stand &ndash; ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Hit-Tipp auch in diesem Jahr so aufgeht wie im vergangenen Jahr. Das hat schon etwas von &bdquo;Beruf Sohn&ldquo; &ndash; aber vielleicht werde ich ja L&uuml;gen gestraft, und der Frauentyp kommt mit seiner Art an &ndash; man wird es im Verlaufe des Jahres 2017 sehen&hellip;<\/p>\n<p>Mit <strong><em>Bernhard Brink<\/em><\/strong> stand dann wieder einer der absolut etablierten Stars auf der B&uuml;hne, der seinen &bdquo;Radio Hit des Jahres 2016&ldquo; im Gep&auml;ck hatte: &bdquo;Von hier bis zur Unendlichkeit&ldquo;.&nbsp; Der Titel ist der erfolgreichste Schlager im Rundfunk der letzten 10 Jahre &ndash; wobei man sich fragen muss, welcher Sender &uuml;berhaupt noch Schlager spielt, aber das ist ein anderes Thema. Von den 20 meistgespielten Songs des Jahres sind 18 englischsprachig und 2 deutschsprachig (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.radiocharts.com\/html\/annual_charts_de_main.htm\">http:\/\/www.radiocharts.com\/html\/annual_charts_de_main.htm<\/a> &nbsp;&ndash; Schlager findet in den Top-100 nicht statt. Im Fernsehen hat Bernhard Brink den Schlager immer gef&ouml;rdert. Daf&uuml;r erhielt er gleich einen zweiten smago!-Award, den &bdquo;Giganten Danke Award&ldquo; f&uuml;r 21 Jahre Top-Moderation der Sendung &sbquo;Die Schlager des Jahres&lsquo;&ldquo;. Als Laudator h&auml;tte sich da ja Florian Silbereisen angeboten &ndash; &auml;&auml;&auml;h, &bdquo;eigentlich&ldquo;&hellip;<\/p>\n<p>Den Imming-Giganten-Danke-Award h&auml;tte ich klar <strong><em>Mary Roos<\/em><\/strong> verliehen &ndash; aber mich fragt ja keiner. Wer k&uuml;nstlerisch so viel drauf hat und gleichzeitig so ein wunderbarer Mensch mit tollem Humor ist &ndash; das hat schon richtig Klasse. V&ouml;llig zurecht gab es f&uuml;r die Tourneeproduktion &bdquo;Nutten, Koks und frische Erdbeeren&ldquo; eine Auszeichnung f&uuml;r &bdquo;das Genialste, das es je auf Deutschlands Konzertb&uuml;hnen gegeben hat&ldquo; &ndash; das mag etwas &uuml;bertrieben sein (diese Vokabel h&auml;tte ich f&uuml;r Udo-J&uuml;rgens-Konzerte verwendet &ndash; aber mich fragt ja wie gesagt keiner). Dennoch haben <strong><em>Wolfgang Trepper<\/em><\/strong> und Mary wirklich ein unglaublich witziges, tolles Programm entworfen, das man sich gerne auch &ouml;fter ansehen kann &ndash; Memo an mich selbst: 2017 muss man da noch mal hinpilgern, auch wenn Herr Trepper dann in meine Richtung deutend ruft: &bdquo;Abholen!!!&ldquo;. <em>smago!<\/em> Chefredakteur Andy Tichler war laut Angaben Mary Roos&lsquo; alleine acht mal in dem Programm &ndash; davon kann man nicht genug bekommen &ndash; auch wenn (oder gerade weil) der Humor schon sehr schwarz und schr&auml;g ist. In Anspielung auf Lena Meyer-Landrut merkte Wolfgang Trepper z. B. an, dass Hannover wohl beim &bdquo;Ausbomben vergessen&ldquo; worden sei. Einen positiven Eindruck hat Trepper hingegen von Volker Lechtenbrink. Wenn der bei Tierfilmen seine Stimme zum Einsatz gebracht habe, sei er &ndash; bitte anschnallen! &#8211; &bdquo;wild onanierend durch die Wohnung gelaufen&ldquo;.<\/p>\n<p>Eine weitere Auszeichnung ging in dem Zusammenhang an Roos-Manager <strong><em>Jan Mewes<\/em><\/strong>, f&uuml;r den Andy Tichler sehr warme Worte fand. Mewes sei ein &uuml;beraus verl&auml;sslicher und freundlicher Partner &ndash; der erfolgreiche Mann im Hintergrund hat sich sichtlich gefreut. Und weil es gerade so sch&ouml;n war, bekam auch Mary einen zweiten <em>smago!<\/em> -Award, den sie &bdquo;versp&auml;tet&ldquo; f&uuml;r ihr 2013er Chanson-Album &bdquo;Denk, was Du willst&ldquo; erhalten hat. Den &bdquo;Trau Dich&ldquo;-Award hat sich Mary, die am Folgetag ihren Geburtstag feierte, redlich verdient.<\/p>\n<p>Ganz ohne &Uuml;berraschungen kommt auch der <em>smago!<\/em> Award nicht aus. So wurde die im Publikum anwesende <strong><em>Dagmar Frederic<\/em><\/strong> auf die B&uuml;hne geholt. Ihr wurde ein &bdquo;Ehren Award f&uuml;r humanit&auml;res Engagement und k&uuml;nstlerische Vielseitigkeit&ldquo; zugesprochen. Frederic war sehr ger&uuml;hrt. Selbstbewusst gab sie zu Protokoll, dass sie sich den Preis redlich verdient habe. Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n? &bdquo;Eigenlob stimmt&ldquo;&hellip;<\/p>\n<p>Die Auszeichnung &bdquo;Das besondere Album&ldquo; passt sicher gut zu <strong><em>Haudegen<\/em><\/strong>. Eigentlich der Rockmusik zugewandt, haben sie das Album &bdquo;Haudegen rocken Altberliner Melodien&ldquo; auf den Markt gebracht. Daraus spielten sie &bdquo;Paula, mach die Bluse zu&ldquo;. Wenn man bedenkt, dass das Lied um die 100 Jahre alt ist und seitdem Navigationsger&auml;te und Smartphones den Alltag bestimmen, ist es schon lustig zu h&ouml;ren, dass es auch Dinge gibt, die bleiben: &bdquo;Paula mach die Bluse zu &ndash; ruft schon das Ganze Haus &ndash; dass Du so offenherzig bist, &#8211; das h&auml;lt ja keiner aus&ldquo;. Die eine oder andere &bdquo;Paula&ldquo; soll beim smago!-Award gesichtet worden sein. Die Haudegen-Jungs bedankten sich artig und zitierten Olaf und Hans &ndash; auch sie stehen f&uuml;r Musik und kein Schubladen-Denken. Zum Schluss ihres Auftritts holten sie Frank Zander auf die B&uuml;hne und sangen mit ihm den Klassiker &bdquo;Es gibt nur ein Berlin&ldquo;.<\/p>\n<p>Eine Grippe-Erkrankung hielt Schlager-Urgestein <strong>Dorthe<\/strong> nicht davon ab, ihren Preis f&uuml;r ihr &bdquo;60-j&auml;hriges B&uuml;hnenjubil&auml;um&ldquo; entgegenzunehmen. Sie brachte eine neu produzierte Version ihres Klassikers &bdquo;W&auml;rst Du doch in D&uuml;sseldorf geblieben&ldquo; zu Geh&ouml;r.<\/p>\n<p><strong><em>Mitch Keller<\/em><\/strong> pr&auml;sentierte seinen Song &bdquo;Zuhause (ich bleib bei Dir)&ldquo;. Vermutlich ist er kurzfristig eingesprungen (?). Den Zuschauern der &bdquo;Hall of Events&ldquo; im Berliner MOA-Hotel ist nicht das widerfahren, wovon Kollege Mickie Krause singt: &bdquo;Ich hab den <strong><em>J&uuml;rgen Drews<\/em><\/strong> gesehen&ldquo;. Drews, der sich einen &bdquo;Danke!-Award&ldquo; als &bdquo;Geburtshelfer de<em>s smago! <\/em>Awards&ldquo; abholen sollte, blieb n&auml;mlich wetterbedingt in M&uuml;nchen stecken.<\/p>\n<p>&Auml;hnlich wie zuvor Angelika Milster gab es bei <strong><em>Nicole<\/em><\/strong> Probleme mit ihrem Playback. Auch bei ihrem Vortrag stimmten Ton und das im Hintergrund laufende Video nicht &uuml;berein, was wohl f&uuml;r Verwirrung sorgte. So beschr&auml;nkte man sich dann auf Nicoles gr&ouml;&szlig;ten Erfolg, den Eurovisions-Siegertitel &bdquo;Ein bisschen Frieden&ldquo;. Nicole merkte zurecht an, der Song sei aktueller denn je. Wenn man sie frage, wie oft sie den Titel schon gesungen habe, antworte sie: Nicht oft genug. &ndash; Das ist schon einen <em>smago!<\/em> Award f&uuml;r Wahrhaftigkeit wert. Nicole betonte gleich mehrfach, dass sie erfreut sei, einen &bdquo;Publikumspreis&ldquo; gewonnen zu haben, weil es ja so wichtig sei, das Publikum zu begeistern. Was genau sie damit gemeint hat, m&uuml;sste man sie vielleicht mal fragen&hellip;..<\/p>\n<p>Wie erw&auml;hnt, gibt es nur noch wenige Radiosender, die deutschen Schlager spielen. Einer von ihnen ist der Digitalsender Bayern Alpha. Dessen Moderator, Harry Blaha, hatte die &bdquo;Schlager des Jahres&ldquo;-Troph&auml;e im Gep&auml;ck und &uuml;berreichte sie dem gl&uuml;cklichen Sieger <strong><em>Jonathan Zelter<\/em><\/strong>, der &uuml;brigens schon im Vorjahr den Sieg abger&auml;umt hatte. Gegen dessen Song &bdquo;Abenteuerzeit&ldquo;. Der Titel war damit erfolgreicher als z. B. &bdquo;Sieben Leben f&uuml;r Dich&ldquo; (Maite Kelly), &bdquo;Ich sterb f&uuml;r Dich&ldquo; (Vanessa Mai) und &bdquo;Hulapalu&ldquo; (Andreas Gabalier)&hellip;.. Gleiches gilt f&uuml;r die von Henry Gross moderierte NDR-Hitparade. Auch dort hatte die Konkurrenz (wie im Vorjahr) keine Chance gegen Jonathan&hellip;<\/p>\n<p>Als Laudatorin betrat dann Stefanie Hertel die B&uuml;hne, die ihren Kolleginnen <strong><em>Anita &amp; Alexandra <\/em><\/strong>&nbsp;Hofmann den smago!-Award f&uuml;r &bdquo;die beste Tournee-Eigenproduktion des Jahres: 100.000 Volt&ldquo; &uuml;berreicht hatte. Die Geschwister Hofmann waren von der (sehr professionell und gut pr&auml;sentierten) Preis&uuml;berreichung sehr &uuml;berrascht, weil sie dachten, dass <u>sie<\/u> die Laudatoren seien. Nun war <strong><em>Stefanie Hertel<\/em><\/strong> an der Reihe, dumm zu gucken &ndash; auch ihr wurde der Preis ausgeh&auml;ndigt, und zwar als erfolgreichste Moderatorin im MDR Fernsehen. Kurz zuvor hatte sie ja einen sch&ouml;nen Quotenerfolg mit den &bdquo;Show Highlights aus 25 Jahren MDR&ldquo;. Mal nebenbei bemerkt, im Vorjahr habe ich am Tag nach der Veranstaltung eine S&auml;ngerin gesehen, die ich ungeschminkt fast nicht erkannt h&auml;tte. Ganz anders Stefanie Hertel &ndash; auch ungeschminkt und in Alltags-Klamotten&nbsp; ist die Frau eine wirklich &bdquo;nat&uuml;rliche&ldquo; Sch&ouml;nheit mit toller Ausstrahlung &ndash; h&auml;tte vielleicht den <em>smago!<\/em> Nat&uuml;rlichkeits-Award verdient &ndash; mal so als Anregung&hellip;<\/p>\n<p>Ein von Bayern Plus ausgestrahltes bemerkenswertes Clubkonzert gab der S&auml;nger <strong><em>Nik P.<\/em><\/strong> und bekam daf&uuml;r seinen smago!-Award. &bdquo;Club 99&ldquo; wurde das Konzert genannt &ndash; anscheinend ist eine Fortsetzung geplant, wobei es laut Angabe von Moderator Harry Blaha nicht einfach ist, einen K&uuml;nstler zu finden, der die Aufgabe, hautnah vor verlesenen G&auml;sten ein Konzert zu geben, bew&auml;ltigen kann.<\/p>\n<p>Den letzten Award des Abends erhielt <strong><em>Maite Kelly<\/em><\/strong> f&uuml;r &bdquo;die Schlagersensation des Jahres und das Referenzalbum Sieben Leben f&uuml;r Dich&ldquo;. Insbesondere die Vokabel &bdquo;Referenzalbum&ldquo; hat Maite sehr gefreut und ging nicht von der B&uuml;hne, ohne ihren Hit &bdquo;Sieben Leben f&uuml;r Dich&ldquo; noch einmal zu singen. Maite war gesundheitlich etwas angeschlagen und entschuldigte sich f&uuml;r das Vollplayback &ndash; l&ouml;blich, diese Ehrlichkeit. Komisch, am Tag zuvor hat sie sich in der &bdquo;Schlagerchampions&ldquo;-Show nicht entschuldigt&hellip;.<\/p>\n<p>Fast schon traditionell wurde auch in diesem Jahr der smago!-Award von Schlager-Urgestein <strong><em>Frank Zander<\/em><\/strong> beendet, der auch in diesem Jahr passenderweise mit &bdquo;Nur nach Hause (geh&rsquo;n wir nicht)&ldquo; zum Finale f&uuml;hrte, bei dem noch einmal viele K&uuml;nstler und Prominente auf die B&uuml;hne kamen, die sich Zanders Motto zu Herzen nahmen und teilweise noch recht lange feierten.<\/p>\n<p>Vor vielen Jahren gab es von der Fachzeitschrift Musikmarkt j&auml;hrlich ein weihnachtliches Branchentreffen. Das Treffen gibt es schon lange nicht mehr, auch das Fachblatt wurde ja leider inzwischen eingestellt. Nach meinem Daf&uuml;rhalten d&uuml;rfte der <em>smago!<\/em>&nbsp; Award die Funktion dieses &bdquo;Branchen-Familientreffens&ldquo; eingenommen haben. Man h&ouml;rt eigentlich nur positive Stimmen zu der Veranstaltung, weil sie locker, aber doch informativ ist und sicher auch Kontakte gekn&uuml;pft werden.<\/p>\n<p>Den Schlusssatz muss ich vom letzten Jahr leicht abgewandelt wiederholen, weil er nach wie vor aktuell ist: Es war eine wunderbare kollegiale Party-Stimmung wie &bdquo;unter Freunden&ldquo;. Man kann Andy Tichler nur gratulieren, dieses gigantische Event zu einem angesehenen Ereignis gemacht zu haben. Dazu gratuliere ich herzlich und sage nur &bdquo;danke, dass ich dabei sein durfte!!!&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PS: Es wurde recht umfangreich kommuniziert, wer alles einen smago!-Award erhalten hat. Hier mal eine &Uuml;bersicht, wer KEINEN erhalten hat und anderweitig auf der B&uuml;hne stand:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Vivien<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Julian David<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Mitch Keller<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Jonathan Zelter<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Franziska<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin-left: 18pt; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>Stephan Imming, 10.01.2017<br \/>https:\/\/smago.de<br \/>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Smago!_Award<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in der 6. 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