{"id":70003,"date":"2017-01-19T00:00:00","date_gmt":"2017-01-19T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=70003"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"RICKY-KING-smago-Serie-Schlager-70002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/instrumental\/RICKY-KING-smago-Serie-Schlager-70002\/","title":{"rendered":"RICKY KING <br \/>smago! Serie &quot;Schlager-R\u00fcckblick&quot; &quot;Vor 40 Jahren&quot; von Stephan Imming &#8211; Teil 67: &quot;Le R\u00eave&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Neuzugang 29.11.1976!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 12. M&auml;rz 1946 wurde der Gitarrist Hans Lingenfelder in Rastatt (in der N&auml;he von Baden Baden) geboren.<\/p>\n<p>Schon fr&uuml;h entdeckte Hans seine Leidenschaft f&uuml;r die Musik und nervte seine Eltern, eine Gitarre geschenkt zu bekommen. Im Alter von ca. zehn Jahren wurde ihm der Wunsch erf&uuml;llt, es reichte allerdings nur f&uuml;r eine Sperrholzgitarre mit Stahlsaiten im Wert von DM 49,-. Er begann zun&auml;chst, sich das Spielen des Instruments autodidaktisch beizubringen. Hans war in der katholischen Jugend aktiv. Dort gr&uuml;ndete er seine erste Band gemeinsam mit einem Pianisten, einem Schlagzeuger und einem zweiten Gitarristen &ndash; damals war kein Bassist verf&uuml;gbar.<\/p>\n<p>Die musikalische Leidenschaft packte ihn immer mehr &ndash; seine Eltern hatten ein Einsehen und schenkten ihm eine zweite Gitarre, allerdings erneut eine Konzertgitarre. Gleichzeitig erhielt der Junge Gitarrenunterricht von einem Lehrer aus Offenburg, mit dem er aber nicht weiterkam. Er merkte, dass es noch nicht f&uuml;r ein professionelles Musikstudium reichte und begann aufgrund seines Interesses an Elektronik eine Ausbildung zum Radiotechniker.<\/p>\n<p>Parallel schloss er sich 1962 einer Band namens &bdquo;<em>The Fellows<\/em>&ldquo; an. Zusammen mit dieser Band erspielte er sich das Geld, um sich f&uuml;r ca. 300,- DM eine elektrische Gitarre kaufen zu k&ouml;nnen, eine H&ouml;fner-Gitarre, die der Stratocaster von der Firma Fender nachempfunden war. Zwei Jahre sp&auml;ter wechselte Hans zur Band &bdquo;The <em>Twenties<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Nachdem er seine Berufsausbildung bei Schaub Lorenz als Radio- und Fernsehtechniker abgeschlossen hatte und somit dem Wunsch seiner Eltern entsprach, etwas &bdquo;Anst&auml;ndiges&ldquo; gelernt zu haben, beschloss er, an der Karlsruher Musikhochschule ein Musikstudium zu beginnen, das er als staatlich gepr&uuml;fter Musiklehrer abschlie&szlig;en konnte. Dort begegnete er dem Saxofonisten <em>Gerd K&ouml;the<\/em> und trat der regional bekannten Karlsruher Band &bdquo;<em>Moonlights<\/em>&ldquo; als Gitarrist bei, mit der er viele Auftritte absolvieren w&uuml;rde.&nbsp; Im Jahr 1965 kam dann auch die erste Single des aufstrebenden Musikers heraus &ndash; gemeinsam mit <em>Gerd K&ouml;the<\/em> schrieb Hans Lingenfelder f&uuml;r seine <em>Moonlights<\/em> den Song &bdquo;Night-Works&ldquo;, der auf Metronome-Schallplatten erschien. Nach einigen Jahren erfolgreichen Spielens l&ouml;sten sich die <em>Moonlights<\/em> auf, um 1982 ein viel beachtetes Comeback zu feiern und seitdem wieder musikalisch aktiv zu sein (, allerdings ohne Hans Lingenfelder).<\/p>\n<p>Nach der Aufl&ouml;sung der Band konzentrierte sich der Musiker auf den eher klassischen Gitarrenstil und begann, als Musiklehrer zu arbeiten. Die popul&auml;re Musik lie&szlig; den Badener aber nicht los, so dass er 1973 in die damals recht bekannte Band &bdquo;<em>Hit Kids<\/em>&ldquo; (, die man von Auftritten mit <em>Joy Fleming<\/em> im &bdquo;Talentschuppen&ldquo; kannte,) einstieg, die sich sp&auml;ter in &bdquo;<em>Joy Unlimited<\/em>&ldquo; umbenannte. Neben seinem Studienkollegen und &ndash;freund <em>Gerd K&ouml;the<\/em> war auch <em>Roland Heck<\/em>, Leiter und Organist der Band, &nbsp;Mitglied dieser Musikgruppe. Mitglieder der Gruppe ver&ouml;ffentlichten unter dem Pseudonym &bdquo;<em>Moby Dick<\/em>&ldquo; (bereits mit Hans Lingenfelder, der auch Coautor des Songs war) bereits 1970 bei BASF die Single &bdquo;Sie ist oh-la-la&ldquo;.<\/p>\n<p>Durch seine Kontakte und sein K&ouml;nnen wurde er als Studiomusiker angeheuert und spielte bei professionellen Schlagerproduktionen und auf Tourneen Gitarre. Viele namhafte Interpreten, die damals bei CBS unter Vertrag standen, wurden von Lingenfelder an der Gitarre begleitet, zum Beispiel <em>Costa Cordalis<\/em> (u. a. bei dessen &bdquo;Costa-Cordalis-Show&ldquo;-Tour), <em>Paola <\/em>und <em>Mary Roos<\/em>. Selbst bei einer <em>Albert-Hammond<\/em>-Produktion in Berlin wurde Lingenfelder als Gitarrist gebucht. Lange Jahre war er auch als Gitarrist in <em>Cordalis<\/em>&lsquo; Begleitband &bdquo;<em>Hit Kids<\/em>&ldquo;, die ihrerseits auch einige Singles ver&ouml;ffentlichten (z. B. &bdquo;Gloria&ldquo;, &bdquo;Uh-la-le&ldquo;, &bdquo;Don Quichotte&ldquo; und &bdquo;Mariana&ldquo;).<\/p>\n<p>Mitglied der <em>Hit Kids <\/em>war wie erw&auml;hnt der Produzent und Organist <em>Roland Heck<\/em> (unter Pseudonym &bdquo;<em>Denny Blue<\/em>&ldquo;). Gemeinsam mit ihm und seinem Kumpel <em>Gerd K&ouml;the<\/em> (, der auch unter dem Namen &bdquo;<em>Cisco Silver<\/em>&ldquo; Schallplatten ver&ouml;ffentlichte,) produzierte Lingenfelder unter dem Namen &bdquo;Cliff King&ldquo; seine erste eigene Langspielplatte mit Gitarren-Instrumentals: &bdquo;Cliff King Plays Fantastic Guitar Hits&ldquo;, die unter dem Label BASF im Februar 1976 herauskam. Die Plattenfirma schrieb damals: &bdquo;<em>Zu diesem Erstlingswerk kann man Cliff King nur gratulieren. Seine &sbquo;Fantastic Guitar Hits&lsquo; begeistern zwei abwechslungsreiche LP-Seiten lang. So ein Gitarrenwerk war schon l&auml;ngst mal wieder f&auml;llig. Den Instrumentalhit aus Italien, <\/em><strong>Verde<\/strong><em>, gibt es auch auf Single.<\/em>&ldquo;<\/p>\n<p>Gleich mehrere Probleme gab es mit der LP-Ver&ouml;ffentlichung &ndash; zun&auml;chst stellte sich der Name &bdquo;Cliff King&ldquo; als problematisch heraus, weil unter dem Namen schon jemand bei der GEMA angemeldet war &ndash; man sattelte folglich auf &bdquo;RICKY KING&ldquo; um. Schwieriger zu l&ouml;sen war ein vertragliches Problem &ndash; eigentlich war Ricky King wegen seines <em>Hit-Kids<\/em>-Engagements an die CBS gebunden. Man vereinbarte, dass die folgenden Tontr&auml;ger &uuml;ber die CBS vertrieben werden sollten.<\/p>\n<p>Gleich die erste Produktion wurde ein Volltreffer, womit man nicht unbedingt rechnen konnte. Bei der Single &bdquo;Verde&ldquo; handelt es sich um die Erkennungsmelodie einer italienischen TV-Dokumentation &uuml;ber die Partisanenrepublik Ossola (&bdquo;Quaranta giorni di libert&agrave;&ldquo;), die die schon damals als <em>Oliver Onions<\/em> bekannten Gebr&uuml;der <em>de Angelis<\/em> 1974 unter dem Namen &bdquo;<em>M &amp; G Orchestra<\/em>&ldquo; eher erfolglos ver&ouml;ffentlichten. Auch Rickys Version brauchte etwa ein halbes Jahr, bis sie am 30. August 1976 die deutschen Verkaufscharts enterte &ndash; erst der Einsatz insbesondere in den Radiosendern SFB und NDR und damit verbundene Aufmerksamkeit sp&uuml;lte den Titel in die Hitparaden. Der Instrumental-Song schaffte es in die Top-3 der deutschen Single-Charts und hielt sich 32 Wochen in der Verkaufshitparade. Auch der junge <em>Roland Kaiser<\/em> landete mit seiner Vokalversion des Hits &bdquo;Frei, das hei&szlig;t allein&ldquo; einen Hit &ndash; seinen ersten &uuml;brigens. &#8211; Im Oktober gelang auch mit der LP der Sprung in die Hitlisten, auch sie war &uuml;beraus erfolgreich (Top-10). Mit 300.000 verkauften Alben erreichte man Gold-Status.<\/p>\n<p>Das Konzept war einfach passend zur damaligen Zeit &ndash; offensichtlich bestand eine Nachfrage nach unaufgeregt eingespielten Gitarren-Standards wie &bdquo;Apache&ldquo;, &bdquo;Walk Don&rsquo;t Run&ldquo; und &bdquo;Geisterreiter&ldquo;. Angereichert war die LP mit zwei eigenen Titeln (&bdquo;Jumbo Walk&ldquo; und &bdquo;Go-Kart&ldquo;). Das Erfolgsrezept der ersten LP ist auf Ricky Kings Homepage gut beschrieben: &bdquo;<em>Das musikalische Konzept ging auf die alten Hits, die noch so gut wie jeder von fr&uuml;her kannte, neu bearbeitet und mit Sorgfalt eingespielt. Unverst&auml;rkte, akustische Gitarren sorgten bei den meisten Songs f&uuml;r einen vollen, breiten Background. Sparsam und unaufdringlich eingesetzte Synthesizer und Keyboards rundeten das Bild ab &#8211; und &uuml;ber all dem der vollmundige, saubere, Shadows-orientierte Klang der Stratocaster. Ein weiterer Grund f&uuml;r den gro&szlig;en Erfolg dieser LP mag gewesen sein, dass man hier die meisten gro&szlig;en Hits der Gitarren-&Auml;ra auf einer Platte bekam, dezent und doch zeitgem&auml;&szlig; arrangiert &#8211; gleicherma&szlig;en Nostalgie und Gegenwart.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Auch die Nachfolgenummer, &bdquo;<strong>Le Reve<\/strong>&ldquo;, die vor gut vierzig Jahren die deutschen Charts enterte, wurde ein gro&szlig;er Erfolg. Inzwischen bei Epic (CBS) angekommen, ver&ouml;ffentlichte man (lt. Werbetext) &bdquo;<em>Die Traummelodie des Jahres &lsquo;76&ldquo;<\/em>. Am 29.11.1976 kam der Song in die deutschen Hitlisten und schaffte es erneut in die Top-10. Im Februar 1977 gelang auch der Sprung mit dem zweiten Album &bdquo;Ricky King Plays Golden Guitar Hits&ldquo; in die LP-Hitparaden &ndash; ganze 40 Wochen&nbsp; hielt sich die erneut mit Klassikern wie &bdquo;Quartermaster Store&ldquo; und &bdquo;House Of the Rising Sun&ldquo; gespickte LP in den Charts. Hilfreich dabei waren Fernsehauftritte wie die in der ZDF-Drehscheibe, der SFB-&bdquo;Umschau&ldquo; und der &bdquo;Aktuellen Schaubude&ldquo; des NDR. Bei der Vermarktung der Single passierte &uuml;brigens ein am&uuml;santer Fehler &ndash; statt &bdquo;Le Reve&ldquo; hie&szlig; es auf den ersten Cover-Ver&ouml;ffentlichungen &bdquo;La Reve&ldquo; &ndash; also mit falschem Artikel geschrieben. Auch diese Nummer wurde als Vokalst&uuml;ck popul&auml;r &ndash; und zwar in der Version von <em>Bernhard Brink<\/em> (&bdquo;Liebe auf Zeit&ldquo;). Auch Rickys zweiter Erfolg basiert auf einer Filmmusik: 1952 wurde die Melodie bereits im Film &bdquo;Verbotene Spiele&ldquo; eingesetzt.<\/p>\n<p>Der Erfolg Ricky Kings war so gro&szlig;, dass ihm am 2. Mai 1977 vom Saarl&auml;ndischen Rundfunk die Goldene Europa &uuml;berreicht wurde, und zwar als erstem Instrumentalisten &uuml;berhaupt. Obwohl die dritte LP und gleichnamige Single &bdquo;<strong>Mare<\/strong>&ldquo; nach &auml;hnlichem Strickmuster konzipiert waren wie die Vorl&auml;ufertitel, stellte sich damit &uuml;berraschenderweise kein nennenswerter Erfolg mehr ein &ndash; lediglich die Single schaffte es f&uuml;r eine Woche in die Top-50, nachdem zuvor der Song &bdquo;<strong>Maria Elena<\/strong>&ldquo; von der alten Plattenfirma noch mal auf den Markt gebracht wurde. Dennoch wurde Ricky King von den Lesern des Branchenblattes &bdquo;Musikmarkt&ldquo; 1977 zum beliebtesten Instrumentalisten gew&auml;hlt. Kurz darauf nahm er auch das &bdquo;Goldene Label&ldquo; der Fachzeitschrift &bdquo;Musik Informationen&ldquo; entgegen.<\/p>\n<p>Im Strudel des Soloerfolgs brachte man 1977 mit der Formation <em>Hit-Kids<\/em> &bdquo;aus der Feder der Erfolgsautoren von &sbquo;Mare&rsquo; und &sbquo;Le Reve&rsquo;&ldquo; einen Song heraus namens &bdquo;Mariana&ldquo;. Logisch, dass auf dem Cover auch die Namen <em>Ricky King<\/em> und <em>Denny Blue<\/em> (=<em>Roland Heck<\/em>) genannt werden.<\/p>\n<p>Guter Rat war buchst&auml;blich teuer &ndash; aber effizient: Die CBS beschloss, mit dem damals sehr erfolgreichen TV-Merchandiser Arcade zu kooperieren und f&uuml;r das n&auml;chste Album &bdquo;Die 20 sch&ouml;nsten Welthits im Gitarrensound&ldquo; Fernsehwerbung zu buchen. Nachdem man es bislang mit Gitarrenklassikern probiert hatte, spielte Ricky nun &bdquo;allgemeine&ldquo; Evergreens ein. &#8211; Au&szlig;erdem ging Ricky vom 23.10. bis 23.11.1978 erneut gemeinsam mit Costa Cordalis auf Tournee. Die Rechnung ging auf: Das Album schaffte es bis auf Platz 2 der LP-Charts und erreichte Platin-Status (das bedeutete damals 500.000 verkaufte Einheiten) &ndash; das erste Mal &uuml;berhaupt, dass das einem Instrumentalisten in Deutschland gelungen ist.<\/p>\n<p>Auch international lief es gut f&uuml;r Ricky &ndash; seine Coverversion des <em>Conquistador<\/em>-Hits &bdquo;<strong>Argentina<\/strong>&ldquo; (wurde anl&auml;sslich der Fu&szlig;ball-WM 1978 ver&ouml;ffentlicht und war die Erkennungsmelodie des holl&auml;ndischen Fernsehens f&uuml;r das Gro&szlig;ereignis) schaffte es bis in die Top-3 der Benelux-Charts. Die zuvor ver&ouml;ffentlichte Single (Eigenkomposition) &bdquo;<strong>Atlanta<\/strong>&ldquo; erhielt hingegen weniger Beachtung. Dennoch trat Ricky King einen Boom los: Allein im Jahr 1978 wanderten &uuml;ber drei Millionen Gitarren &uuml;ber die bundesdeutschen Verkaufstische &ndash; mehr als je zuvor.<\/p>\n<p>Nach den wenig erfolgreichen Singles &bdquo;<strong>Destino<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Manolita<\/strong>&ldquo; wurde 1979 ein Album mit bew&auml;hrtem Konzept ver&ouml;ffentlicht &ndash; Ricky interpretierte Klassiker wie das &bdquo;Harry-Lime-Thema&ldquo; und damals aktuelle Hits wie &bdquo;Dschinghis Khan&ldquo; auf dem Erfolgsalbum &bdquo;Zauber der Gitarre&ldquo; und schaffte es erneut in die Top-5 der deutschen LP-Charts. Erneut gab es Gold f&uuml;r &uuml;ber 350.000 verkaufte Alben.<\/p>\n<p>Die letzte Single der 1970er Jahre war &bdquo;<strong>Aria<\/strong>&ldquo;, eine Adaption eines klassischen Themas <em>Johann Sebastian Bachs<\/em>. Sie wurde aus dem Album &bdquo;Weihnachten im Gitarrenklang &ndash; die 20 sch&ouml;nsten Weihnachtslieder&ldquo; ausgekoppelt. Imposant: Genau (ausgerechnet) im Jahr des Erscheinens dieser LP, 1979, wurde Ricky King Mitglied der Zeugen Jehovas, die ja bekanntlich kein Weihnachten feiern. Trotzdem gab es immer wieder Neuauflagen dieses Weihnachtsalbums. Live m&ouml;chte der Gitarrist aber keine Weihnachtslieder mehr spielen und legt bei vermeintlich weihnachtlichen Tourneen Wert auf die Bezeichnung &bdquo;Winterkonzert&ldquo;. &ndash; Die LP war insbesondere f&uuml;r Heimmusikanten interessant, weil dem Album Texte zum Mitsingen und Noten f&uuml;r Blockfl&ouml;te und Gitarre beilagen.<\/p>\n<p>&bdquo;Back To the Roots&ldquo; hie&szlig; es 1980, als Ricky King wieder eine LP mit Gitarrenklassikern &bdquo;<em>im Sound der 60er Jahre<\/em>&ldquo; (so der Sticker auf dem Album) ver&ouml;ffentlichte: &bdquo;Electric Guitar Hits&ldquo; &ndash; es reichte f&uuml;r einen 22. Platz in den Albumcharts, die Singleauskopplungen &bdquo;<strong>Venise<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Moonshot<\/strong>&ldquo; wurden allerdings keine Hits. Interessant: Mehr als die H&auml;lfte der damals verkauften Tontr&auml;ger der &bdquo;Electric Guitar Hits&ldquo; wurden im MC-Format verkauft.<\/p>\n<p>Ein neues Konzept wurde 1981 mit dem TV-beworbenen Album &bdquo;Golden Guitar Symphonies&ldquo; verfolgt, auf dem Ricky klassische Melodien spielte &ndash; Motto: &bdquo;Das Sch&ouml;nste aus dem Traumland der Klassik&ldquo;. Als Single wurde der &bdquo;<strong>Liebestraum<\/strong>&ldquo; von Franz Liszt ausgekoppelt.<\/p>\n<p>Im Winter 1981 wurde es wieder Zeit f&uuml;r einen Partysong, der eine interessante Geschichte hinter sich hat. Der junge <em>Dieter Bohlen<\/em> hat im Jahr 1980 unter dem Pseudonym &bdquo;<em>Mac Mono Crew<\/em>&ldquo; eine Single ver&ouml;ffentlicht, die er als &bdquo;<em>Steve Benson<\/em>&ldquo; gemeinsam mit &bdquo;<em>Eric Styx<\/em>&ldquo; geschrieben hatte. &bdquo;<em>Eric Styx<\/em>&ldquo; war niemand anders als <em>Bohlen<\/em>s damalige Lebensgef&auml;hrtin <em>Erika Sauerland<\/em>, die er kurz darauf auch ehelichte. Name der Single: &bdquo;Hal&eacute;, Hey Louis&ldquo;. Ricky King &bdquo;kaufte ein e&ldquo; und machte daraus &bdquo;<strong>Hal&eacute;, Hey Louise<\/strong>&ldquo; &ndash; und fertig war nicht nur der erste King-Hit seit Jahren (Top-15), sondern auch der erste Charts-Erfolg &uuml;berhaupt von <em>Dieter Bohlen<\/em>. Gro&szlig;en Anteil am Erfolg d&uuml;rfte Rickys Auftritt am 4. September 1981 &nbsp;im deutschen Musikladen damals gehabt haben. Sp&auml;ter nahm <em>Bohlen<\/em> den Song als S&auml;nger in der Gruppe &bdquo;<em>Sunday<\/em>&ldquo; noch mal auf und trat damit sogar in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> Hitparade auf. Weiterhin gibt es eine Juxversion von <em>Helga Feddersen<\/em> (&bdquo;&lsquo;ne Sch&ouml;nheit, Cherie, die werd ich nie&ldquo;) und eine Fu&szlig;ballversion (&bdquo;Hal&eacute;, HSV&ldquo;).<\/p>\n<p>Am 6. M&auml;rz 1982 strahlte das ZDF eine von <em>Paola<\/em> und <em>Kurt Felix<\/em> moderierte Show namens &bdquo;Lieder gehen um die Welt&ldquo; vor. Die dort zu h&ouml;renden Lieder wurden von Ricky King interpretiert, es erschien eine gleichnamige LP, die im Fr&uuml;hjahr 1982 die Albumcharts eroberte (Platz 23). Ausz&uuml;ge der LP stellte Ricky in den TV-Shows &bdquo;Dalli Dalli&ldquo; (11. M&auml;rz 1982) und &bdquo;Show Express&ldquo; (25. M&auml;rz 1982) vor.<\/p>\n<p>Nachdem es im Single-Sektor mit einer flotten Nummer gut lief, wurde nochmals <em>Dieter Bohlen<\/em> beauftragt, einen Song zu komponieren. Der lie&szlig; sich nicht zweimal bitten und lieferte den Song &bdquo;<strong>Ay Ay Ay Capt&rsquo;n<\/strong>&ldquo; ab &ndash; erneut schaffte Ricky King es damit in die Top-50 der Single-Charts, so dass 1982 eine zweite LP auf den Markt gebracht wurde: &bdquo;Happy Guitar Dancing&ldquo;. Die LP schaffte es in die Top-3 der Albumcharts und erreichte Gold-Status &ndash; es war die 10. Goldene f&uuml;r Ricky King, und die allererste(!!!) &nbsp;Gold-LP f&uuml;r <em>Dieter Bohlen<\/em>. Ausgekoppelt wurde <em>Bohlen<\/em>-Song Nummer 3, &bdquo;<strong>Fly With Me To Malibu<\/strong>&ldquo;, den Ricky am 21. August 1982 im Deutschen Musikladen vorstellte &ndash; Ergebnis war erneut ein Top-40-Erfolg. Die romantische Nachfolgenummer &bdquo;<strong>Teresa (Una Stella Ti Darei)<\/strong>&ldquo; zog hingegen nicht beim Publikum.<\/p>\n<p>Im Jahr 1983 wurde wieder eine TV-beworbene LP ver&ouml;ffentlicht, diesmal in Kooperation mit dem TV-Merchandising-Riesen K-Tel. Diesmal ging es um &bdquo;S&uuml;dseetr&auml;ume&ldquo;. <em>Dieter Bohlen<\/em> steuerte die Eigenkomposition &bdquo;<strong>Duwaiyana<\/strong>&ldquo; bei, die allerdings kein Erfolg wurde &ndash; im Gegensatz zum Album, das es bis auf Platz 11 der deutschen LP-Charts schaffte. Bevor das n&auml;chste Album ver&ouml;ffentlicht wurde, versuchte man es mit einer Ricky-Eigenkomposition namens &bdquo;<strong>The Jolly Song<\/strong>&ldquo;, die beim Publikum allerdings nicht ankam. Der mit einem Dudelsackpfeifer eingespielte Titel wurde am 27. M&auml;rz 1984 in der Tele-Illustrierten des ZDF vorgestellt.<\/p>\n<p>1984 setzte Ricky wieder auf ein neues Pferd &ndash; diesmal ging es um die gute alte Zeit, die 1950er Jahre. Die zugeh&ouml;rige LP hie&szlig; &bdquo;Rock&rsquo;n&rsquo;Roll Party&ldquo;, als Singles wurden &bdquo;<strong>Rock&rsquo;n&rsquo;Roll Is Back (Medley)<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Donna<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt. Anlass war seinerzeit das Jubil&auml;um &bdquo;30 Jahre Rock&rsquo;n&rsquo;Roll&ldquo;.&nbsp;<\/p>\n<p>Die langsame Nummer &bdquo;<strong>Avalon<\/strong>&ldquo; wurde als 1985er Single ver&ouml;ffentlicht. Die Plattenfirma warb damals: &bdquo;<em>Eine traumhafte Melodie, fantastische Gitarrenkl&auml;nge und die bezaubernde Stimme der jungen Melanie<\/em>.&ldquo; Am 8. August 1985 wurde der Titel in der ARD-Sendung &bdquo;Lieder der vier Jahreszeiten&ldquo; vorgestellt. In jenem Jahr gab es erstmals seit Beginn von Rickys Karriere keine neue LP-Produktion. Ein Jahr sp&auml;ter durfte noch einmal <em>Dieter Bohlen<\/em> ran &ndash; inzwischen mit <em>Modern Talking<\/em> sehr erfolgreich, schrieb er noch mal einen Song f&uuml;r Ricky King namens &bdquo;<strong>Agadir<\/strong>&ldquo;, der auch Bestandteil der letzten Epic(CBS)-LP <em>Ricky Kings<\/em> war, auf der noch mal seine Erfolge versammelt waren. Titel des Tontr&auml;gers: &bdquo;Traumreise (eine Weltreise im Gitarrensound)&ldquo;. Auch dazu gab es einen Jubil&auml;umsanlass: &bdquo;<em>10 Jahre Ricky King &ndash; 10 Jahre gro&szlig;e Gitarrenerfolge<\/em>.&ldquo; Am 17. Mai 1986 war der Song in der &bdquo;Aktuellen Schaubude&ldquo; des NDR zu h&ouml;ren.<\/p>\n<p>Die neue Plattenfirma war Polyphon (PolyGram GmbH), wo Ricky zun&auml;chst zwei CDs mit Neuaufnahmen seiner Hits unter dem Label Karussell vorlegte (&bdquo;Verde&ldquo; und &bdquo;Guitar Holiday&ldquo;) und dann die Single, zu der ein gleichnamiges Album auf den Markt kam namens &bdquo;<strong>La Rose Noire<\/strong>&ldquo;, die am 4. Februar 1988 in <em>Wim Thoelkes<\/em> ZDF-Show &bdquo;Der Gro&szlig;e Preis&ldquo; vorgestellt wurde. Mit dem Album schaffte Ricky es im Fr&uuml;hjahr 1988 letztmals, die Top-50 der Longplay-Charts zu erklimmen. Abgesehen von der Plattenfirma hielt Ricky King seinem aus <em>Gerd K&ouml;the<\/em> und <em>Roland Heck<\/em> bestehenden Produzententeam weiterhin die Treue. Mit der Single &bdquo;<strong>Hello, Hello-A<\/strong>&ldquo; und der CD &bdquo;Happy Guitar Dancing&ldquo; verabschiedete sich Ricky King 1989 wieder von der Polyphon und heuerte 1990 bei der Firma Eurostar f&uuml;r eine CD namens &bdquo;<strong>Traumland<\/strong>&ldquo; an, auf der er klassische Gitarrenmelodien interpretierte. Der Titelsong wurde auch als Single ausgekoppelt.<\/p>\n<p>Dem Zeitgeist folgend, widmete sich Ricky King fortan der volkst&uuml;mlichen Musik und heuerte wieder beim CBS-Nachfolger Sony-Music an, wo er beim Label Herzklang unterzeichnete und 1992 die CD &bdquo;Von Herz zu Herz&ldquo; ver&ouml;ffentlichte, auf der die Single &bdquo;<strong>Glocken der Heimat<\/strong>&ldquo; enthalten war, die u. a. bei der damals von <em>Eva Hermann<\/em> moderierten &bdquo;Schlagerparade der Volksmusik&ldquo; vorgestellt wurde. Am 16. November 1992 pr&auml;sentierte Ricky seinen neuen Titel in der SAT-1-Show &bdquo;Die goldene Schlagerparade&ldquo;; direkt darauf ging es auf Tournee &bdquo;Lieder, die von Herzen kommen&ldquo;.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp&auml;ter wurde die LP &bdquo;Romantica&ldquo; ver&ouml;ffentlicht mit dem Zugpferd &bdquo;<strong>Laguna Romantica<\/strong>&ldquo;. Mit der Single &bdquo;<strong>Hal&eacute; Ol&eacute;<\/strong>&ldquo; verabschiedete er sich wieder vom Herzklang-Label, nicht ohne sich von <em>Dieter Thomas Heck <\/em>1994 in dessen gleichnamiger Show eine &bdquo;Goldene Stimmgabel&ldquo; abzuholen.<\/p>\n<p>Mitte der 1990er Jahre war es wieder Zeit f&uuml;r einen Labelwechsel; Ricky wechselte zur Plattenfirma Koch und ver&ouml;ffentlichte 1996 die CD &bdquo;Romantic Guitar Hits&ldquo; (mit zwei Duetten mit dem bekannten Klarinettisten <em>Henry Arland<\/em>, seines Zeichens Vater des Moderators und Musikers <em>Maxi Arland<\/em>) und 1997 das Album &bdquo;Zeit f&uuml;r Gef&uuml;hle&ldquo;, bei dem er mit dem Panfl&ouml;tenspieler <em>Ulrich Herkenhoff<\/em> im Duett kollaborierte. Ebenfalls bei Koch wurde &ndash; ganz dem damaligen (<em>Guildo-Horn<\/em>-)Zeitgeist folgend, 1998 das Album &bdquo;Kult Schlagerparty&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Zu Beginn des neuen Jahrtausends wechselte Ricky King erneut die Plattenfirma und ver&ouml;ffentlichte bei DA Records 2001 die CD &bdquo;Happy Guitar&ldquo; und 2004 &bdquo;Die gro&szlig;en Jahrhunderthits&ldquo;. Zwei Jahre sp&auml;ter, am 2. Oktober 2006, gab Ricky King ein viel umjubeltes Jubil&auml;umskonzert &bdquo;30 Jahre&ldquo; in der Weinheimer Stadthalle.<\/p>\n<p>Ein neues Konzept verfolgte Ricky King mit seinem 2007er Wechsel zu Rubin Records, indem er zu seinen Wurzeln zur&uuml;ckkehrte und auf dem Album &bdquo;Sternenstaub&ldquo; vornehmlich selbst komponierte Lieder ver&ouml;ffentlichte. Zwei Singles wurden daraus ausgekoppelt: &bdquo;<strong>Sternenstaub<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Rosenmond<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Im Jahr 2009 ging es dann zu EMI Electrola. Das dortige Motto hie&szlig; &bdquo;Bis an alle Sterne&ldquo;. Dort findet sich u. a. der Helene-Fischer-Song &bdquo;Du hast mein Herz ber&uuml;hrt&ldquo; und das Thema der &bdquo;Miss Marple&ldquo;-Filme. Inzwischen fungierte Hans Lingenfelder selbst als Produzent f&uuml;r seine neuen Tontr&auml;ger, nachdem er &uuml;ber Jahrzehnte hinweg mit <em>Gerd K&ouml;the<\/em> und <em>Roland Heck<\/em> zusammengearbeitet hatte. Tragisch: Am 12. Januar 2014 ist <em>Gerd K&ouml;the<\/em> &uuml;berraschend verstorben.<\/p>\n<p>Auch 2011 gab es wieder eine Ver&ouml;ffentlichung des flei&szlig;igen Gitarristen &ndash; &bdquo;F&uuml;r Dich&ldquo; enthielt neben Eigenkompositionen Cover des &bdquo;Aschenbr&ouml;del&ldquo;-Songs und des Klassikers &bdquo;FBI&ldquo;.<\/p>\n<p>Dass Ricky King noch immer auf der H&ouml;he der Zeit ist, beweist seine j&uuml;ngste, 2015 bei Telamo erschienene CD &bdquo;Zeitlos&ldquo;, auf der er u. a. den Adele-Song &bdquo;Rolling In the Deep&ldquo; interpretiert. Am 10. September 2016 gab Ricky King in seiner Heimatstadt Rastatt ein viel&nbsp; umjubeltes weiteres Jubil&auml;umskonzert mit Band &ndash; diesmal lautete das Motto: &bdquo;Der KING lebt &ndash; 40 Jahre&ldquo;. Mit Blick auf die Termine seiner Homepage l&auml;sst sich sagen: Auch 2017 lebt der King und wird wohl noch f&uuml;r viele unterhaltsame Momente auf seinem Instrument sorgen, dem er viel zu verdanken hat &ndash; andrerseits hat aber auch er sicher insbesondere in seiner Anfangszeit viel f&uuml;r das Image der Gitarre getan&hellip;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/king_bohlen.jpg\" style=\"width: 512px; height: 396px;\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/king_mm.jpg\" style=\"width: 331px; height: 512px;\" \/><\/p>\n<p>Stephan Imming, 17.01.2017<br \/>http:\/\/www.telamo.de<br \/>http:\/\/www.rickyking.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuzugang 29.11.1976!\u00a0 Am 12. 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