{"id":69343,"date":"2017-02-09T00:00:00","date_gmt":"2017-02-09T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=69343"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"STEFAN-MROSS-%96-DORFROCKER-FRAU-W%C4BER-69342","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/STEFAN-MROSS-%96-DORFROCKER-FRAU-W%C4BER-69342\/","title":{"rendered":"STEFAN MROSS \u2013 DORFROCKER, FRAU W\u00c4BER, CLAUDIA JUNG, FRANZISKA WIESE, ANNA-CARINA WOITSCHACK <br \/>\u201cEin Kessel Buntes\u201c \u2013 smago! Konzertbericht &quot;Immer wieder sonntags&quot; live in B\u00f6hlen (bei Leipzig)!"},"content":{"rendered":"<p>smago! Chefredakteur Andy Tichler \u00fcber einen bunten Nachmittag mit Star-Conf\u00e9rencier Stefan Mross und seinen G\u00e4sten!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt also doch noch: den bunten Unterhaltungsnachmittag mit Conf&eacute;rencier. &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; Moderator STEFAN MROSS befindet sich derzeit mal wieder im &bdquo;Au&szlig;endienst&ldquo;. Insgesamt 72-mal (!) hei&szlig;t es &bdquo;Immer wieder sonntags &ndash; zu Gast in Ihrer Stadt&ldquo;.<\/p>\n<p>Am Dienstagnachmittag (07.02.2017) besuchte smago! Chefredakteur Andy Tichler v&ouml;llig inkognito (lediglich Anna-Carina Woitschack war &bdquo;eingeweiht&ldquo;) die Veranstaltung im Kulturhaus B&ouml;hlen (bei Leipzig). Und es war gar nicht so leicht, noch einen freien Platz zu finden. Die Tournee ist insgesamt sehr gut besucht.<\/p>\n<p>Man k&ouml;nnte das Tourneeprogramm am Vortrefflichsten mit &bdquo;Ein Kessel Buntes&ldquo; etikettieren. Stefan Mross pr&auml;sentiert in der Saison ein K&uuml;nstler-&ldquo;&ldquo;&ldquo;Gebr&auml;u&ldquo;&ldquo;&ldquo; (- &bdquo;Gebr&auml;u&ldquo; bitte in drei Anf&uuml;hrungszeichen -), das (nur auf den ersten Blick!) eigentlich so gar nicht zusammenpassen will: die Dorfrocker mit ihren derb-frivolen Songs &agrave; la &bdquo;Die Gl&ouml;cknerin von Dindolfing&ldquo; treffen auf die gro&szlig;e Dame des deutschen Schlagers: Claudia Jung. Die eher &sbquo;rustikale&lsquo; Anna-Carina Woitschack (das M&auml;dchen aus dem Wohnwagen) trifft auf die liebliche &bdquo;Schlager-Oonagh&ldquo; Franziska Wiese. Und dazu noch Frau W&auml;ber &hellip; F&uuml;r Gastgeber Mross<br \/>\ngilt es, einige Kontraste zu bew&auml;ltigen. Aber ganz genau diese ungemeine Vielfalt den Reiz speziell<em> dieser<\/em> Tournee aus.<\/p>\n<p>Dienstagnachmittag hin oder her, Stefan Mross beginnt auch das Gastspielen im Kulturhaus B&ouml;hlen mit &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo;. &Auml;hnlich wie in der TV-Show zeigen sich nach der ersten Strophe die teilnehmenden K&uuml;nstler &ndash; bis auf Frau W&auml;ber &ndash; kollektiv dem Publikum. Das ist auch schon der einzige Programmpunkt, der sich als ein wenig ungl&uuml;cklich erweist, denn weil Stefan immer noch den Intro-Song &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; sind, kann er die K&uuml;nstler erst &bdquo;danach&ldquo; namentlich vorstellen, nachdem seine G&auml;ste zuvor etwas verloren, wie bestellt und nicht abgeholt, leicht verlegen auf der B&uuml;hne stehen. Erst bei der Ansage macht es dann richtig &bdquo;klick&ldquo; bei den Zuschauern: Ach ja, das sind ja die Dorfrocker. Und ja, das IST Claudia Jung &hellip;<\/p>\n<p>Stefan Mross pr&auml;sentiert sich zu Beginn in einer Art Zirkus-Direktor-Montur. (Kein Wunder, speziell mit den Dorfrockern hat er ja auch drei echte &bdquo;Raubtiere&ldquo; mit dabei.) Nach einem kurzen &bdquo;small talk&ldquo; mit seinem Publikum (&bdquo;Der Winter kommt wieder&ldquo;) &ndash; u. a. spricht Stefan Mross ein Ehepaar an, das, wie sich herausstellt, seit 62 Jahren miteinander verheiratet ist, was ihn zu der Aussage &bdquo;Da hab&lsquo; ich ja noch was vor mir&ldquo; bewegt &hellip; Nun, w&uuml;rde Stefan &ndash; rein theoretisch jetzt &ndash; heute oder morgen heiraten, so w&auml;re er in 62 Jahren 103 Jahre jung. Da er &ndash; nach eigenen Angaben &ndash; 95 Jahre alt wird, k&ouml;nnte er einen Gro&szlig;teil dieser Strecke durchaus noch schaffen &hellip; Aber von einer dritten Hochzeit ist noch lange nicht die Rede &hellip; Nicht, dass wir jetzt irgendwen auf den falschen Trichter bringen &hellip;<\/p>\n<p>Den Anfang des Programms besorgt Anna-Carina Woitschack, die sich zun&auml;chst mit ihren Songs &bdquo;Im Universum&ldquo; (, das fatal an &bdquo;Ich bin nicht mehr dein Clown&ldquo; von Olaf Henning erinnert) und &bdquo;Looping von Gef&uuml;hlen&ldquo; pr&auml;sentiert, bevor Stefan mit dem &bdquo;kleinen Stefan&ldquo; &ndash; einer Holzpuppe, die Anna-Carina ihm in der 3. &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; Sendung 2016 geschenkt hatte, auf die B&uuml;hne kommt. Anna-Carina verweist darauf, dass ihre Familie bereits seit &uuml;ber 300 Jahren die Tradition der Puppenspieler pflegt und dass sie &bdquo;&uuml;ber 100 Marionetten aller Art&ldquo; verf&uuml;gen w&uuml;rden. Selbstverst&auml;ndlich singt Anna-Carina f&uuml;r &ndash; mittlerweile darf man es ja offiziell sagen &ndash; &bdquo;ihren&ldquo; Stefan auch w&auml;hrend der &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; Live-Shows ihre abgewandelte Version des &bdquo;Pinocchio&ldquo; Titelsongs. Mit &bdquo;Geflogen sind wir lang genug&ldquo; verabschiedet sich Anna-Carina Woitschack dann auch schon f&uuml;r den ersten Programmteil, in dem sie sich outfittechnisch durchaus etwas &bdquo;flippiger&ldquo; zeigt; daf&uuml;r wird sie im zweiten Teil ein Glitzerkleidchen tragen, dass einen schier erblinden l&auml;sst &hellip;<\/p>\n<p>Kurz noch ein kleines &quot;Nachwort&quot; zu diesem Anna-Carina Woitschack-Kapitel: <em>smago!<\/em> sehnt f&uuml;r sie den Tag herbei, an dem sie ihre Titel &quot;switchen&quot; kann, sprich: an dem sie ihre neuen Songs &#8211; produziert (, komponiert und getextet) von Eugen R&ouml;mer endlich live performen kann. Wann genau das der Fall sein wird, steht noch in den Sternen. Fest steht, dass das Album &quot;Ich wollte nie ein Engel sein&quot; am 21. April 2017 das Licht des Handels erblicken wird. Wie man so h&ouml;rt, soll hier etwas ganz Einzigartiges, Gro&szlig;artiges und Prickelndes entstanden sein. Die Titel werden allerdings noch streng unter Verschluss gehalten. Aber: Das (nochmalige!) Comeback des legend&auml;ren &quot;R&ouml;mer&quot; Sounds steht (Gott sei Dank!) mehr oder weniger unmittelbar bevor.<\/p>\n<p>Die Dorfrocker waren bereits 2009 bei der allerersten &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; Tournee mit Stefan Mross mit auf Tour. Tobias, Phiipp und Markus lassen auch bei dieser Tournee nichts anbrennen und sorgen mit Titeln wie &bdquo;Vogelbeerbaum&ldquo;, &bdquo;Tiefk&uuml;hlpizza (Ingeborg-Marie)&ldquo;, &bdquo;Die Gl&ouml;cknerin von Dindolfing&ldquo; (hierzu holt sich S&auml;nger Tobias eine, wie sich herausstellen wird, 72-j&auml;hrige Dame als &bdquo;backing T&auml;nzerin&ldquo; auf die B&uuml;hne, die wunschgem&auml;&szlig; &hellip; ihre Glocken sch&uuml;ttelt. Selbstverst&auml;ndlich darf auch der Dorfrocker-Klassiker &bdquo;Dorfkind&ldquo; nicht fehlen.<\/p>\n<p>Auch Stefan Mross macht keinen Hehl daraus, ein &bdquo;Dorfkind&ldquo; zu sein. Und nach einem deftigen Witz k&uuml;ndigt Stefan Mross die erfolgreichste Landfrau im deutschen Fernsehen, Frau W&auml;ber, an. Sp&auml;testens jetzt bleibt kein Auge mehr trocken. Erst recht dann, als Frau W&auml;ber f&uuml;r einen kurzen Moment &ndash; unfreiwillig &ndash; in Unterhose bzw. &bdquo;im Schl&uuml;pfer&ldquo; zu sehen ist. F&uuml;r ein paar Takte kann man &bdquo;Frau W&auml;ber&ldquo; auch singenderweise erleben.<\/p>\n<p>Nach der erfolgreichsten Landfrau ist es jetzt an der Zeit f&uuml;r &bdquo;die Queen des deutschen Schlagers, die &sbquo;grande dame&lsquo;&ldquo;. Stefan Mross erinnert sich an vergangene Kindheitstage, als Familie Mross mit einem Opel Ascona ohne Klimaanlage bei 35&deg; C unterwegs in den Urlaub war. Sein Vater habe von jeder Claudia Jung-Kassette immer stets 2 Exemplare gekauft &ndash; f&uuml;r den Fall, dass es einmal &bdquo;Bandsalat&ldquo; geben sollte. Und so sei er tief gepr&auml;gt von den gro&szlig;en Erfolgstiteln Claudia Jungs. Mit &bdquo;Je t&rsquo;aime mon amour&ldquo; sang Claudia Jung denn auch gleich ihren allergr&ouml;&szlig;ten Hit, bevor sie dem Publikum einen Kompromissvorschlag unterbreitete: &nbsp;einen neuen Song &ndash; &bdquo;Morgen wird&lsquo; ich wirklich geh&rsquo;n&ldquo; &ndash; und &bdquo;danach machen wir den ganzen alten Kram&ldquo;. &Auml;hnlich wie Japaner, die &bdquo;Europa in 3 Tagen&ldquo; erleben w&uuml;rden, f&uuml;hle es sich f&uuml;r sie an, 30 Jahre Claudia Jung in 8 Minuten zu packen. Immerhin konnte sie ganze 11 Songs in ihrer &bdquo;kleinen Zeitreise&ldquo; unterbringen, die jetzt begann: &bdquo;Midsommernacht&ldquo;, &bdquo;Mir schenkst du Rosen&ldquo;, &bdquo;Lass uns noch einmal l&uuml;gen&ldquo;, &bdquo;Domani l&rsquo;amore vincera&ldquo;, &bdquo;Komm und tanz ein letztes Mal mit mir&ldquo;, &bdquo;Mittenrein ins Gl&uuml;ck&ldquo;, &bdquo;Atemlos (Die Nacht, als die Erde Feuer fing)&ldquo;, &bdquo;G&ouml;ttergatte&ldquo;, &bdquo;Stumme Signale&ldquo;, &bdquo;Mein Plan f&uuml;rs n&auml;chste Leben&ldquo;, &bdquo;Mein Plan f&uuml;rs n&auml;chste Leben&ldquo; und &ndash; &bdquo;Tausend Frauen&ldquo;. Claudia Jung ist ohne jede Frage der gr&ouml;&szlig;te Einzel-Star, der jemals bei einer &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; Tour dabei war (und auch weiterhin ist). Ganz speziell zu ihrer Verpflichtung kann man den Veranstaltern AS Events (Mike Steffens) und Hainich Concerts (Horst und Hanjo Betzold) nur gratulieren. Schlie&szlig;lich hat sie drei Jahrzehnte Schlagergeschichte ganz ma&szlig;geblich mitgepr&auml;gt.<\/p>\n<p>Last but not not least zeigte sich auch der <em>S&auml;nger <\/em>Stefan Mross, der sich f&uuml;r den Moment allerdings mit seinem Song &bdquo;Kindern soll die Welt geh&ouml;r&rsquo;n&ldquo; begn&uuml;gte. Mit 1 Stunde und 45 Minuten war der erste Programmteil aber auch schon deutlich l&auml;nger, als es manche Blase hergibt. (Wobei sich das Publikum in B&ouml;hlen &uuml;ber alle Ma&szlig;en diszipliniert zeigte.)<\/p>\n<p>Nach gut 23 Minuten Pause, in der es neben Wiener W&uuml;rsten mit Toast (EUR 3,00) die legend&auml;re &bdquo;Laugenbrezel, mit Butter gef&uuml;llt&ldquo; (wir &bdquo;Wessis&ldquo; sagen schlicht und ergreifend &bdquo;Butterbretzel&ldquo; &hellip; !!!) sowie noch tief gefrorene Mandarinenjoghurtschnitten f&uuml;r EUR 2,50 zu erwerben gab, w&auml;hrend einige Meter weiter Autogramm-, Signier- und Fotow&uuml;nsche von Stefan Mross, Anna-Carina Woitschack, den Dorfrockern, Hansy Vogt (dem &bdquo;Fahrer von Frau W&auml;ber&ldquo;) und Claudia Jung erf&uuml;llt wurden.<\/p>\n<p>Um 18:08 Uhr rockte Stefan Mross mit &bdquo;Party miteinand&ldquo; die B&uuml;hne, bevor er dem Publikum ein ganzes St&uuml;ck weit Einblick in seinen allsommerlichen &bdquo;Immer wieder sonntags&ldquo; Alltag gew&auml;hrte. Insgesamt l&auml;sst sich sagen, dass Stefan nicht nur wie aus dem Ei gepellt ausschaute, sondern einen total ausgeglichenen, der mit sich, mit seiner Welt und insbesondere mit denen, die ihm wichtig sind, absolut im Reinen zu sein scheint, vermittelte. Und es tut verdammt gut, ihn &ndash; den Menschenfreund, der jahrein jahraus so viele Menschen gl&uuml;cklich macht &#8211; selbst so gl&uuml;cklich zu sehen. Auf dass dies auf immer und ewig so bleiben m&ouml;ge! Cut!!!<\/p>\n<p>Als echtes Juwel dieser Tour wird sich Tag f&uuml;r Tag der Auftritt von Franziska Wiese herausstellen, die das Publikum ihre &bdquo;Symphonie der Tr&auml;ume&ldquo; miterleben l&auml;sst, bevor sie es in ihre Fantasie-Stadt &bdquo;Miramar&ldquo; mitnimmt, um den Zuschauerinnen und Zuschauern dann zu verk&uuml;nden: &bdquo;Ich bin frei&ldquo;. Und ganz speziell nach ihrer Ballade &quot;Wie weit kann Liebe tragen&quot; gibt es seitens des Publikums kein Halten mehr: Es klatscht im Stakkato-Takt.<\/p>\n<p>Frau W&auml;ber und Opa Mross, der sich zwischenzeitlich auf EUR 450,00 Basis als Arzt f&uuml;r Allgemeinmedizin seine Sporen hinzuverdienen muss, sorgen f&uuml;r die n&auml;chsten Lachsalven, bevor sich die K&uuml;nstler des Tages noch einmal nach und nach mit jeweils einem Coversong pr&auml;sentieren d&uuml;rfen: die Dorfrocker mit dem &bdquo;Fliegerlied (So a sch&ouml;ner Tag)&ldquo;, Franziska Wiese mit &bdquo;Ich liebe das Leben&ldquo;, Anna-Carina Woitschack mit &bdquo;Die immer lacht&ldquo; sowie Claudia Jung (erscheint im zweiten Teil als &bdquo;Lady in Red&ldquo;!) mit &bdquo;Alles was ich brauche bist du&ldquo;).<\/p>\n<p>&bdquo;Kennen Sie die noch &hellip;?&ldquo;, fragt Stefan Mross ins Publikum und zeigt auf seine Trompete. &bdquo;Das ist sch&ouml;n&ldquo;, freut er sich und bl&auml;st den Zuschauern nicht den Marsch, sondern &hellip; &bdquo;Sierra madre&ldquo;.<\/p>\n<p>Mit &bdquo;Servus Freunde&ldquo; &ndash; einer Adaption des Klostertaler-Evergreens &bdquo;Ciao amore&ldquo; &ndash; verabschiedet sich Stefan Mross dann gegen 19:12 Uhr von seinem Publikum &ndash; nicht ohne vorher noch einmal seine musikalischen G&auml;ste auf die B&uuml;hne geholt zu haben. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de<br \/>http:\/\/www.swr.de\/sonntags<br \/>http:\/\/www.stefan-mross.de\/cms\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>smago! 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