{"id":68797,"date":"2017-02-24T00:00:00","date_gmt":"2017-02-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=68797"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"FALCO-Das-3-CD-Set-FALCO-60-im-68796","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/ndw\/FALCO-Das-3-CD-Set-FALCO-60-im-68796\/","title":{"rendered":"FALCO <br \/>Das 3-CD-Set &quot;FALCO 60&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>SONY hat perfekte Katalogarbeit geleistet: Die ultimative Songkollektion des selbsternannten &#8222;Kunstprodukts der 80er Jahre&#8220;!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 19. Februar 2017 h&auml;tte der 1998 t&ouml;dlich verungl&uuml;ckte Weaner Weltstar <strong>FALCO<\/strong> seinen 60. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass ver&ouml;ffentlichte die SONY zum 17.02.2017 eine ausgiebige musikalische Erinnerung an das selbsternannte &bdquo;Kunstprodukt der 80er Jahre&ldquo;, welches nicht nur den Zeitgeist <em>DER<\/em> Dekade unserer Generation perfektest aufspie&szlig;te, darbot und zugleich karikierte, sondern denselben dito rund um die Welt aus &ouml;sterreichischer Sicht bekannt machte und unverkennbar repr&auml;sentierte.<\/p>\n<p><strong>FALCO<\/strong>, geboren als Hans H&ouml;lzl, legte sich aus Ehrerbietung gegen&uuml;ber dem &bdquo;DDR&ldquo;-Skispringer Falko Wei&szlig;pflog seinen K&uuml;nstlernamen zu und nahm 1981 &ndash; nach einiger Zeit als Bassist bei den Austro-Anarchorockern &bdquo;Drahdiwaberl&ldquo; &ndash; seine erste Solo-LP &bdquo;Einzelhaft&ldquo; auf. Daraufhin begann eine kometenhafte Karriere, die unz&auml;hlige phantastische, international jederzeit reputierliche Meilensteine des Austropop hervorbrachte.<\/p>\n<p>Mir liegt die 3-CD-Edtion vor; es gibt zus&auml;tzlich ein 2-DVD-Set und eine Vinyl-Ausgabe von <strong>&bdquo;FALCO 60&ldquo;<\/strong> &ndash; so der Titel der herausragend ausgew&auml;hlten Falco-Kompilationen &ndash; k&auml;uflich zu erwerben. &Uuml;ber die DVDs mit zig Musikvideos, raren Liveaufnahmen und TV-Auftritten, &auml;u&szlig;ere ich mich in B&auml;lde.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;FALCO 60&ldquo;<\/strong> beginnt mit dem einst noch mit &bdquo;Drahdiwaberl&ldquo; eingespielten, dr&ouml;gen Drogenblues <strong>&bdquo;Ganz Wien&ldquo; <\/strong>&#8211; mit herrlichen lyrischen Anspielungen auf den damaligen &ouml;sterreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky (SP&Ouml;) und den bei diesem in Ungnade gefallenen Finanzminister Hannes Androsch -, gefolgt von dem unschlagbaren <strong>&bdquo;Kommissar&ldquo;<\/strong>, der hierzulande &ndash; wie auch in der Alpenrepublik &ndash; wochenlang den ersten Rang der Singlehitparaden in Beschlag nehmen konnte.<\/p>\n<p>Diese beiden Titel wurden Anfang 1982 auf der LP &bdquo;Einzelhaft&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, unter der Tonregie von Produzent Robert Ponger. Dieser zeitgeistbestimmenden Scheibe entstammen ebenfalls <strong>&bdquo;Helden von Heute&ldquo;<\/strong> &ndash; eine wohlmeinende, Synthipop- bzw. New-Wave-gem&auml;&szlig;-unterk&uuml;hlte Parodie auf, vielleicht vielmehr Variation &nbsp;von David Bowies unvergleichlichem Generationenhymnus &bdquo;Heroes&ldquo; -, der bitterb&ouml;se, drastisch-hypernerv&ouml;se Rap <strong>&bdquo;Maschine brennt&ldquo;<\/strong> &ndash; im Sommer 1982 zweite Singleauskoppelung, Rang 10 in der BR Deutschland -, das gehetzte, rasende Zeitgeistdrama <strong>&bdquo;Auf der Flucht&ldquo;<\/strong>, welches die politisierenden Jugendkrawalle in Berlin 1967 mit den juvenilen Opernhausunruhen 1982 in Z&uuml;rich trefflich und ph&auml;nomenal zugespitzt in Verbindung brachte, und die gesungene, rockig-funkige Novelle &uuml;ber das traurige Schicksal einer minderj&auml;hrigen, rauschgifts&uuml;chtigen Prostituierte, <strong>&bdquo;Zu viel Hitze&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp&auml;ter, im Sommer 1984, erschien die vorz&uuml;gliche LP <strong>&bdquo;Junge Roemer&ldquo;<\/strong>, die von Kritikern mit der britischen Yuppie-Elegie &bdquo;The Lexicon of Love&ldquo; der genialischen New-Romantic-Truppe &bdquo;ABC&ldquo; nicht zu Unrecht verglichen wurde. Bedauerlicherweise konnte dieses gro&szlig;spurige Meisterwerk nicht an die Verkaufserfolge des Vorg&auml;ngers anschlie&szlig;en; trotzdem schrieb Falco etwa mit dem leger-coolen, konstruktiv &uuml;berkandidelten, dabei sacht New-Jazz-angehauchten, funkigen Titellied, dem eleganten Neureichen-Pop <strong>&bdquo;Brillantin&lsquo; Brutal&ldquo;<\/strong>, der ultracool-groovigen, bl&auml;serverst&auml;rkten Tanzsaal-Orgie <strong>&bdquo;Hoch wie nie&ldquo;<\/strong> und dem edlen Disco-Epos <strong>&bdquo;No Answers (Hallo Deutschland)&ldquo;<\/strong> fraglos Musikhistorie der mittleren 80er. Etwas schade ist jedoch, dass das kesse Duett mit TV-Sternchen Desiree Nosbusch, &bdquo;Kann es Liebe sein?&ldquo; <em>nicht<\/em> auf dieser Kompilation vorkommt.<\/p>\n<p>Ein Jahr darauf, Summer of 85, avancierte Falco endg&uuml;ltig zum weltweit gefragten Superstar. Unterst&uuml;tzt von den Niederl&auml;ndern Rob und Ferdi Bolland, schuf er zuvorderst einen kulturgeschichtlichen H&ouml;hepunkt namens <strong>&bdquo;Rock me, Amadeus&ldquo;<\/strong> &ndash; dies war ein draller, phonstarker Rap-Rock, der sich fast in ganz Europa und sogar in den USA die Spitzenposition der jeweiligen Landeshitparaden sichern konnte. Die augenzwinkernde Beschreibung von Falcos Landsmann Wolfgang Amadeus Mozart diente als h&ouml;chst ansehnlicher Vorbote f&uuml;r Falcos 1985er-LP &bdquo;Falco &ndash; 3&ldquo;, die im September 1985 auf den Markt kam und sogleich den zweiten Rang der deutschen Albumcharts zu erzielen vermochte.<\/p>\n<p>Neben erw&auml;hnter Mozart-Hommage (im f&uuml;r den US-Amerikanischen Markt bestimmten Mix), fanden die knackig-treibende, zweite Single <strong>&bdquo;Vienna Calling&ldquo;<\/strong>, das frech-aufm&uuml;pfige Bekenntnis zum freiheitlich-demokratischen System, <strong>&bdquo;M&auml;nner des Westens &ndash; Any Kind of Land&ldquo;<\/strong>, die ironisch zugespitzte Betrachtung des damals von Ronald Reagan regierten <strong>&bdquo;America&ldquo;<\/strong>, sowie der ultimative Skandal-Hit <strong>&bdquo;Jeanny&ldquo;<\/strong> Platz auf &bdquo;FALCO 60&ldquo;, um den sich seit jenen Tagen zig Legenden ranken, ob es sich lyrisch um die Entf&uuml;hrung eines 19j&auml;hrigen M&auml;dchens handelt, oder doch nur um ein surreales Liebeslied mit mystisch-dunklem Hintergrund.<\/p>\n<p>Noch im Jahr 1986 legte Falco in puncto &bdquo;Jeanny&ldquo; nach und bot auf seiner im Herbst jenen Jahres vorgelegten LP &bdquo;Emotional&ldquo; eine Folge-Aufnahme von &bdquo;Jeanny&ldquo; auf, die da hei&szlig;t <strong>&bdquo;Coming Home&ldquo;<\/strong> und die Story noch vertrackter und verschwurbelter werden lie&szlig;: In <strong>&bdquo;Coming Home (Ein Jahr danach &#8211; Jeanny Part II)&ldquo;<\/strong> spann Falco die Geschichte seiner mysteri&ouml;sen &bdquo;Jeanny&ldquo; weiter, deutete er an, dass das Lied-Ich das M&auml;del tats&auml;chlich entf&uuml;hrt habe, weil &ndash; oder obwohl &ndash; es sie &uuml;ber alles liebte, weshalb der Liedprotagonist offenbar verurteilt wurde und ins Gef&auml;ngnis kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wurden gleicherma&szlig;en einige weitere, sehr interessante Titel aus <strong>&bdquo;Emotional&ldquo;<\/strong> f&uuml;r &bdquo;FALCO 60&ldquo; aus dem Archiv ausgegraben. So z.B. der wehend-rockige &sbquo;Zeitgeist-Express&lsquo; <strong>&bdquo;Les Nouveoux Riches&ldquo;<\/strong>, der dem seinerzeitigen, nicht unumstrittenen (nicht gerade von einem guten Ged&auml;chtnis beseelten) &ouml;sterreichischen Bundespr&auml;sidenten Dr. Kurt &bdquo;Ich habe meine Pflicht erf&uuml;llt&ldquo; Waldheim gewidmete Soft-Hip-Hop <strong>&bdquo;The Sound of Musik&ldquo;<\/strong>, der Titelsong, ein ausgeruhter, innovativ vor sich hin schwelgender Pop-Reggae, und das opulente Liebesgest&auml;ndnis an den &bdquo;Star unserer Tage&ldquo; (Textzitat), <strong>&bdquo;The Star of Sun and Moon&ldquo;<\/strong> (liebevolle Gr&uuml;&szlig;e an F.K.).<\/p>\n<p>1987 gab es keine neue Falco-LP, daf&uuml;r aber im November genannten Jahres das antreibende, hardrockige Duett <strong>&bdquo;Body next to Body&ldquo;<\/strong>, welches der &sbquo;Falke&lsquo; gemeinsam mit dem d&auml;nischen Photomodell bzw. der Sylvester-Stallone-Teilzeit-Gattin Brigitte Nielsen st&ouml;hnend aufnahm. Dieses ist, im Vinyl-Format, nur noch seltenst im Second-Hand-Bereich erh&auml;ltlich und wurde nun endlich auf &bdquo;Falco 60&ldquo; f&uuml;r die Nachwelt wieder aufbereitet &ndash; die Kritiken vor 30 Jahren waren zwar verheerend, aber der Song per se ist, gerade WEIL er so aufgeplustert und synthetisch aufscheint, wahrhaft Klasse und steht f&uuml;r die &uuml;berzeichnete Oberfl&auml;chlichkeit der sp&auml;ten 80er Jahre, wie kaum ein anderes Lied.<\/p>\n<p>Im August 1988 schien Falcos Stern zu sinken. Er machte mit der LP &bdquo;Wiener Blut&ldquo; auf sich aufmerksam, die qualitativ zwar &uuml;berwiegend &uuml;berzeugte, aber nicht mehr an die Hitparadenerfolge der Vorjahre ankn&uuml;pfen konnte. Drei Titel daraus fanden den Weg auf &bdquo;Falco 60&ldquo;. Dabei handelt es sich um den, inhaltlich bissigen, klanglich enorm riffrockigen Titelsong <strong>&bdquo;Wiener Blut&ldquo;<\/strong>, das neuzeitliche Weaner Lied <strong>&bdquo;Tricks&ldquo;<\/strong> &ndash; eine Art Qualtinger im deftigen Synthi-Modus -, und die &uuml;berspitzt karikative, streicherverzierte Huldigung der schwedisch-US-amerikanischen Filmschauspielerin Gerta <strong>&bdquo;Garbo&ldquo;<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Tour zu &bdquo;Wiener Blut&ldquo;, geplant f&uuml;r den Sp&auml;therbst 1988, wurde abgesagt; es schien so, als st&uuml;nde ein realer Abgesang auf Falco an &ndash; dessen 1990 erschienene LP <strong>&bdquo;Data de Groove&ldquo;<\/strong> floppte gnadenlos. Vielleicht lag dies an den verqueren, teils gar wirr wirkenden Texten. Trotzdem befanden sich auch auf dieser schwierigen, oft nicht umgehend nachvollziehbaren LP einige wahrhaft glanzvolle Beitr&auml;ge, wie etwa der Titelsong, ein luftig-swingender, sommerlich-frischer Tanzpop mit Widerhaken, der feudal-abgehobene, sph&auml;risch-n&auml;chtliche Edel-Schleicher <strong>&bdquo;Charisma Kommando&ldquo;<\/strong> oder der so beschwingte, wie voranstrebende, bluesig-soulige, teils an Eric Clapton, teils an die &bdquo;Dire Straits&ldquo; erinnernde Gro&szlig;stadt-Rock <strong>&bdquo;Alles im Liegen&ldquo;<\/strong> &ndash; selbst, wenn sich die textlichen Inhalte nicht unbedingt sofort erschlie&szlig;en, bzw. interpretieren lassen.<\/p>\n<p>1992 wagte Falco einen Neustart &ndash; diesmal bei der Plattenfirma EMI &ndash; mit dem konsequenten Opus &bdquo;Nachtflug&ldquo;. Auch aus dieser hervorragenden LP schafften es die drei wichtigsten Titel auf &bdquo;Falco 60&ldquo;: Die pr&auml;gnant symphonisch inszenierte, erste Single <strong>&bdquo;Titanic&ldquo;<\/strong> &ndash; mit der v&ouml;llig zutreffenden, gerade in der heutigen Zeit (leider) unwiderruflich geltenden Textzeile &bdquo;Dekadenz for you and me \/ Decadance&ldquo; -, der morbide, balladeske Titelsong <strong>&bdquo;Nachtflug&ldquo;<\/strong> und das dancefloor-lastige <strong>&bdquo;Monarchy now&ldquo; <\/strong>stellen den Falco der fr&uuml;hen 90er Jahre &uuml;beraus positiv ins rechte Licht.<\/p>\n<p>Das erst nach Falcos viel zu fr&uuml;hem Tod, 1999 posthum ver&ouml;ffentlichte Rock-Melodram <strong>&bdquo;Verdammt, wir leben noch&ldquo;<\/strong> h&ouml;ren wir in einem 1995 entstandenen &bdquo;Rough Mix&ldquo;. Im selben Jahr tauchte Falco unter dem Pseudonym &bdquo;T.M.A.&ldquo; erneut, alles andere als unerfolgreich, im musikalischen Wirrwarr der 90er Jahre auf. Im damals m&auml;chtig angesagten &ndash; nicht unbedingt geschmacksrelevanten &#8211; Techno-Sound, gab&rsquo;s eine bissige Parodie auf den aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammenden Berliner Gassenhauer <strong>&bdquo;Mutter, der Mann mit dem Koks ist da&ldquo;<\/strong>, den krachenden, rennenden Dancefloor-Rocker <strong>&bdquo;Naked&ldquo;<\/strong> oder die ebenso Tanzboden-lastige Single <strong>&bdquo;Push! Push!&ldquo;<\/strong>. Aus Falcos letztem Album vor seinem Tod, wurden der schr&auml;ge, lautmalerische D&uuml;sterrocker <strong>&bdquo;No Time for Revolution&ldquo;<\/strong>, der hochphilosophische Titelgeber <strong>&bdquo;Out of the Dark&ldquo;<\/strong> &ndash; mit der alles bestimmenden Textzeile &bdquo;Muss ich denn streben \/ um zu leben?&ldquo; &#8211; und ein Remix der beindruckend und bet&ouml;rend hypertrophen 1998er-Single <strong>&bdquo;Egoist&ldquo;<\/strong> f&uuml;r &bdquo;FALCO 60&ldquo; herausgesucht.<\/p>\n<p>Auf der dritten CD von &bdquo;FALCO 60&ldquo; befinden sich &uuml;berwiegend rare Aufnahmen, Live-Versionen, Maxi-Auslegungen und einige brandneue Remixe. Offiziell auf CD unver&ouml;ffentlicht sind etwa der hibbelig-symphonische 1987er-Beitrag Falcos zur Curt-Cress-Scheibe &ldquo;Sing&ldquo;, <strong>&bdquo;Welcome to Japan&ldquo;<\/strong>, oder die so fetzigen, wie schr&auml;gen Funkrocker <strong>&bdquo;Genie und Partisan (A Fascinating Man)&ldquo;<\/strong> und <strong>&bdquo;Metamorphic Rocks&ldquo;<\/strong>, beide dem 1992er-Album &bdquo;Darwin (The Evolution)&ldquo; des &bdquo;Bolland Projects&ldquo; entstammend. Den im Tempo eher zur&uuml;ckhaltenden Electro-Swing <strong>&bdquo;Ecce Machina&ldquo;<\/strong> steuerte Falco 1995 dem CD-Werk &bdquo;Mediator&ldquo; des &ouml;sterreichischen Schlagzeugers Thomas &bdquo;Tom&ldquo; Lang bei.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der &ouml;sterreichischen Pop\/Rock-Band &bdquo;OPUS&ldquo;, trat Falco 1985 &sbquo;live&lsquo; in Graz-Liebenau auf und intonierte mit derselben deren Powerrock-Ballade <strong>&bdquo;Flying High&ldquo;<\/strong> und seinen eigenen Megahit <strong>&bdquo;Rock me, Amadeus&ldquo;<\/strong>; beide Titel wurden zuvor ausschlie&szlig;lich auf der 2013er-&bdquo;OPUS&ldquo;-CD &bdquo;OPUS &amp; Friends&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Es folgen auf CD-03 die nur noch mit viel Gl&uuml;ck in Vinyl-Form aufzutreibende &bdquo;Extended Other Version&ldquo; des Falco\/Nielsen-Zwiegesangs <strong>&bdquo;Body next to Body&ldquo;<\/strong> (1987), der auf knapp acht Minuten ausgedehnte &bdquo;Specially Remix&ldquo; des famosen 1984er-Geheimtipps <strong>&bdquo;Junge Roemer&ldquo;<\/strong>, die &bdquo;Extended Version&ldquo; der seinerzeitigen Maxi-B-Seite von &bdquo;Rock me, Amadeus&ldquo;, <strong>&bdquo;Urban Tropical&ldquo;<\/strong>, die 12Inch-Auslegung des 1986er-Hits <strong>&bdquo;The Sound of Musik&ldquo;<\/strong> und das &ndash; ebenfalls in verl&auml;ngerter, sehr dancefloor-orientierter Version bedacht &ndash; Cover des 1972er-&bdquo;Steely-Dan&ldquo;-Klassikers <strong>&bdquo;Do it again&ldquo;<\/strong>, welchen Falco f&uuml;r seine 1988er-LP &bdquo;Wiener Blut&ldquo; auserw&auml;hlt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlussendlich vernehmen wir &ndash; zugegebenerma&szlig;en&nbsp; sehr moderne, durchaus gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftige &ndash; Remixe seitens neuzeitlicher DJs, wie etwa des <strong>&bdquo;Kommissars&ldquo;<\/strong> durch das alpenl&auml;ndische Duo &bdquo;Ogris Debris&ldquo; und &bdquo;YNNOX&ldquo;. Zudem wurden <strong>&bdquo;America&ldquo;<\/strong> (1985) durch den Wiener &bdquo;Milo Mills&ldquo; und <strong>&bdquo;Vienna Calling&ldquo;<\/strong> durch den Electroswing-Pionier Parov Stelar neu abgemischt.<\/p>\n<p>Alles in allem, kann man sagen, dass SONY\/Ariola &ndash; &auml;hnlich wie bei &bdquo;Merci, Udo&ldquo; &ndash; eine wahrhaft gro&szlig;artige Katalogarbeit geleistet hat. Es wurden f&uuml;r diese Drei-CD-Box die wichtigsten und bedeutsamsten Titel von FALCO zusammengef&uuml;hrt. Wir 80er-Kinder konnten ohne <strong>FALCO <\/strong><em>unsere<\/em> Dekade nicht &uuml;berstehen &ndash; aber, es ist mir ebenso bekannt, dass auch viele Nachgeborene sich zu seiner Musik hingezogen f&uuml;hlen. Er stellte die (wie ich finde, konstruktive) Dekadenz <em>unseres<\/em> Jahrzehnts in bester Kunstform vor. Ich empfehle allen 80er-Mitangeh&ouml;rigen und allen nachgeborenen, 80er-Affinen Menschen, diese 3-CD-Box zu erwerben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/falco_3cd_back.jpg\" style=\"width: 512px; height: 463px;\" \/><\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, Februar 2017<\/p>\n<p>http:\/\/www.falco.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SONY hat perfekte Katalogarbeit geleistet: Die ultimative Songkollektion des selbsternannten &#8222;Kunstprodukts der 80er Jahre&#8220;!\u00a0 Am 19. 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