{"id":68275,"date":"2017-03-13T00:00:00","date_gmt":"2017-03-13T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=68275"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ROGER-CICERO-Wissenswertes-uebe-68274","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/ROGER-CICERO-Wissenswertes-uebe-68274\/","title":{"rendered":"ROGER CICERO <br \/>Wissenswertes \u00fcber die CD &quot;Gl\u00fcck ist leicht &#8211; Das Beste von 2006 &#8211; 2016&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Erh\u00e4ltlich ab kommendem Freitag (17.03.2017)!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sagen wir es einfach, wie es ist: N&auml;mlich nicht ganz leicht. Sich dieses Album anzuh&ouml;ren, ruft Erinnerungen wach. Sehr sch&ouml;ne an zehn fulminante Jahre, ganz furchtbare an deren Ende, das der viel zu fr&uuml;he Tod ROGER CICEROs markierte. Auch f&uuml;r jene, die sich mit der Kompilation eines angemessenen R&uuml;ckblicks besch&auml;ftigten, war das eine Art Martyrium. Zu viel Freude und Vergn&uuml;gen hatte Cicero mit seiner verspielt unkonventionellen Art unendlich vielen Menschen &uuml;ber Jahre bereitet. Dabei gelang es ihm, deutschsprachigen Swing in den Rang eines eigenen, von ihm wie keinem anderen vertretenen Genres zu erheben.<\/p>\n<p>Auf all dies h&auml;lt nun &bdquo;Gl&uuml;ck ist leicht &ndash; Das Beste von 2006-2016&ldquo; eindr&uuml;cklich R&uuml;ckschau, es fehlt an Nichts aus dem einmaligen Universum des geb&uuml;rtigen Berliners und langj&auml;hrigen Wahlhamburgers und spiegelt das Beste aus Sicht des K&uuml;nstlers wieder. Der H&ouml;rer erlebt Cicero im Kreise seiner bekanntesten Hits von &bdquo;Zieh die Schuh&rsquo; aus&ldquo; &uuml;ber &bdquo;Nicht artgerecht&ldquo; bis zu &bdquo;Frauen regier&rsquo;n die Welt&ldquo;, verzichtet aber auch nicht auf Live-Coverversionen wie &bdquo;Geboren&ldquo; von den Fantastischen 4 oder die unfassbare Bearbeitung von &bdquo;Ein Kompliment&ldquo; der Sportfreunde Stiller. Geliebte Balladen wie &bdquo;Wovon tr&auml;umst du nachts?&ldquo; und &bdquo;Ich atme ein&ldquo; sind ebenso zu h&ouml;ren wie seine unvergessenen Flirts mit dem Repertoire seines Kollegen Frank Sinatra: Die Live-Versionen von &bdquo;My Way&ldquo; und &bdquo;I&rsquo;ve Got A Crush On You&ldquo; zeigen Cicero in fast schon ein wenig be&auml;ngstigender N&auml;he zu Ol&rsquo; Blues Eyes und doch charakteristisch f&uuml;r Roger mit einer sehr eigenen Note. Und mit &bdquo;Eine Nummer zu gro&szlig;&ldquo; enth&auml;lt das Album sogar eine bislang unver&ouml;ffentlichte Nummer Ciceros aus dessen Geheimschublade, in der er wohl die Preziosen f&uuml;r sein bereits geplantes n&auml;chstes, leider nicht mehr zur Realit&auml;t gewordenes Alben gesammelt hat.<\/p>\n<p>Manchem wird wom&ouml;glich erst sp&auml;t, n&auml;mlich jetzt und angesichts dieses kompakten Blicks auf sein Schaffen d&auml;mmern, welche Soundlandschaften Roger Cicero der deutschen Sprache als S&auml;nger er&ouml;ffnet hat. Davon legen besonders die auf der Premium Edition von &bdquo;Gl&uuml;ck ist leicht &ndash; Das Beste von 2006-2016&ldquo; enthaltenen Live-Aufnahmen Zeugnis ab. Wer hat je in diesem Lande mit einer derart kompakt auf internationalem Standard musizierenden Bigband agiert, wer hat so l&auml;ssig wie Roger komplexe Arrangements mit nonchalanten Texten versorgt &ndash; und wer, bittesch&ouml;n, hat &uuml;ber dieses Ma&szlig; an Humor verf&uuml;gt? Bestes Beispiel hierf&uuml;r: Ciceros Song &bdquo;Spontis zeugen Banker&ldquo;, auf der Live-CD der Premium Edition vertreten. Nachdem ihm die Frauenzeitschrift &bdquo;Emma&ldquo; den &bdquo;Goldenen Pascha&ldquo;, nicht eben wohlmeinender Schulterschlag, f&uuml;r sein Lied &bdquo;Frauen regier&rsquo;n die Welt&ldquo; verliehen hatte, reagierte Cicero nicht etwa beleidigt oder arrogant, sondern eben mit besagtem Song und ergo feiner Ironie.<\/p>\n<p>&bdquo;Gl&uuml;ck ist leicht &ndash; Das Beste von 2006-2016&ldquo; zeigt aber vor allem auch den beseelten Entertainer Roger Cicero, nach dessen Musik notfalls zwei N&auml;chte in Folge durchgetanzt werden konnte. Die wuchtigen Grooves seiner Bigband &uuml;berzeugen besonders in den Live-Mitschnitten der Premium Edition, mit Songs wie etwa &bdquo;Murphys Gesetz&ldquo; lassen sich Partygemeinden noch morgens um f&uuml;nf zur&uuml;ck auf die Tanzfl&auml;che bringen. Schlie&szlig;en allerdings m&ouml;chten wir trotzdem mit dem vermutlich ber&uuml;hrendsten Lied dieser wunderbaren Sammlung. Auf seinem 2007 ver&ouml;ffentlichten Album &bdquo;Beziehungsweise&ldquo; widmete Roger seinem Vater, dem Jazzmusiker Eugen Cicero, der 1997 ebenfalls fr&uuml;h verstarb, einen Song: &bdquo;Ich h&auml;tt&rsquo; so gern noch tsch&uuml;ss gesagt&ldquo; wird nun auf &bdquo;Gl&uuml;ck ist leicht &ndash; Das Beste von 2006-2016&ldquo; wie zum in Musik gefassten Wunsch seiner vielen Fans.<\/p>\n<p>Unfassbar noch immer, dass er so fr&uuml;h gehen musste &ndash; er fehlt und hinterl&auml;sst eine nicht mehr zu schlie&szlig;ende L&uuml;cke in der deutschen Musiklandschaft. Seien wir dankbar daf&uuml;r, dass uns seine Musik bleibt.<\/p>\n<p>SMA \/ RCA Deutschland (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.rcadeutschland.de\/<br \/>http:\/\/www.rogercicero.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erh\u00e4ltlich ab kommendem Freitag (17.03.2017)!\u00a0 Sagen wir es einfach, wie es ist: N&auml;mlich nicht ganz leicht. 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