{"id":68005,"date":"2017-03-19T00:00:00","date_gmt":"2017-03-19T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=68005"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANTONIA-AUS-TIROL-IHRE-Version-68004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/party-schlager\/ANTONIA-AUS-TIROL-IHRE-Version-68004\/","title":{"rendered":"ANTONIA AUS TIROL <br \/>IHRE Version von &quot;Der Raum des Schweigens&quot; &#8211; besprochen von Stephan Imming!"},"content":{"rendered":"<p>Mutiges Cover: Im \u00b4Disturbed\u00b4 Stil hat Antonia den Simon &#038; Garfunkel-Klassiker neu auf Deutsch aufgenommen &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Gerry Friedle 1999 das Pseudonym DJ &Ouml;tzi annahm und seine erste Single &bdquo;Anton aus Tirol&ldquo; aufnahm, konnte noch niemand ahnen, dass daraus ein Millionenerfolg werden w&uuml;rde. F&uuml;r den weiblichen Part der Single engagierte man damals die S&auml;ngerin einer ABBA-Coverband. &ndash; Als sich der Erfolg des Titels herauskristallisierte, suchte man eine junge Dame, die gesanglich, aber auch optisch zur Nummer passte &ndash; &bdquo;Dirndlpower&ldquo; war gefragt. Die Wahl fiel auf Sandra Stumptner, die sich fortan &ndash; passend zum Titel &ndash; ANTONIA AUS TIROL nannte.<\/p>\n<p>Die h&uuml;bsche &Ouml;sterreicherin kam (insbesondere beim m&auml;nnlichen Publikum) sehr gut an &ndash; man erkannte eine Marktl&uuml;cke und schickte &bdquo;Antonia aus Tirol&ldquo; als eigenst&auml;ndige K&uuml;nstlerin ins Rennen &ndash; der Erfolg folgte auf dem Fu&szlig;e. &bdquo;Ich bin viel sch&ouml;ner&ldquo; schaffte es in die Top-30 der deutschen Singlecharts, das Album &bdquo;Dirndlpower&ldquo; kam in ihrer Heimat &Ouml;sterreich sogar bis in die Top-5.<\/p>\n<p>Die Sto&szlig;richtung der folgenden Jahre war klar &ndash; Antonia aus Tirol wurde als Stimmungss&auml;ngerin etabliert, die insbesondere mit Ballermannschlagern auf sich aufmerksam machte, die sie im dekolletierten Dirndl pr&auml;sentierte. Dazu passend wurden Lieder wie &bdquo;Wenn der Hafer sticht&ldquo; oder &bdquo;Dirndlsong (fass mir an mein Dindl)&ldquo; kreiert &ndash;&nbsp; sicher sehr zur &bdquo;Freude&ldquo; von Feministinnen wie Alice Schwarzer.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre brachte Antonia auch konservative Schlager auf den Markt und hatte damit teilweise bemerkenswerten Erfolg &ndash; beispielsweise ist ihre 2009 erschienene selbst getextete Version des Klassikers &bdquo;Tornero&ldquo;, &bdquo;Tausend Tr&auml;ume weit&ldquo;, ein gro&szlig;er Hit geworden. Weitere bemerkenswerte Cover waren &bdquo;Was geht ab?&ldquo;, ihre Version des Four Non Blondes-Klassikers &bdquo;What&rsquo;s Up?&ldquo; sowie&nbsp; die bemerkenswerte Version des Ronettes-Klassikers &bdquo;Be My Baby&ldquo;.<\/p>\n<p>Ihre aktuellen Titel sowie ihre Partyklassiker stellt die beliebte S&auml;ngerin seit neun Jahren j&auml;hrlich im Rahmen einer Wintertour vor. Bei den diesj&auml;hrigen Auftritten pr&auml;sentierte Antonia ihren Fans einen f&uuml;r sie eher ungew&ouml;hnlichen Titel. Im Jahr 2015 kam n&auml;mlich eine &bdquo;Nu Metal&ldquo;-Version des Simon &amp; Garfunkel-Klassikers &bdquo;Sound Of Silence&ldquo; auf den Markt, die zun&auml;chst sehr verhalten anf&auml;ngt, dann aber sehr &bdquo;aufdreht&ldquo;. Zum Ende des Songs schreit S&auml;nger David Draiman in bester Metal-Manier den Song f&ouml;rmlich heraus. Die Version kam so gut an, dass sie in &Ouml;sterreich eine Nummer 1 wurde und auch in Deutschland die Top-3 der Charts st&uuml;rmte. Komponist Paul Simon zeigte sich von der Disturbed-Version sehr angetan.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass auch Antonia die Nummer gut gef&auml;llt &ndash; mit ihrem Produzenten Peter Schutti ging sie ins Studio, um eine deutsche Version des Hits zu kreieren. Heraus kam &bdquo;Der Raum des Schweigens&ldquo; mit einem sehr nachdenklichen Text: &bdquo;<em>Alle h&ouml;ren, doch sie reden nie &ndash; alle reden, doch sie h&ouml;ren nie<\/em>&ldquo; &ndash; das Thema ist klar: mehr Kommunikation w&auml;re (gerade in&nbsp; Zeiten so genannter &bdquo;sozialer Netzwerke&ldquo;) gut, mehr Miteinander w&auml;re manches mal w&uuml;nschenswert. Es ist erstaunlich, dass der Text des Songs von jemandem geschrieben wurde, dem man das vielleicht nicht zugetraut h&auml;tte: Bernd Cl&uuml;ver textete den Titel f&uuml;r sein 1973 erschienenes Album &bdquo;Der Junge mit der Mundharmonika&ldquo; und bekam schon damals viel Lob f&uuml;r seine einf&uuml;hlsamen Worte.<\/p>\n<p>In der an die Disturbed angelehnten, von Peter Schutti produzierten neuen Antonia-Version wirkt der Text noch eindringlicher, wobei es schon erstaunlich ist, dass Antonia es schafft, diese schwere Kost ihren Fans sogar auf Apres-Ski-Feiern nahe zu bringen. Der Song kam im Live-Einsatz aber so gut an, dass man gar nicht anders konnte, als ihn nun auch &bdquo;offiziell&ldquo; auf den Markt zu bringen. Angesichts des gro&szlig;en Erfolgs im Live-Einsatz ist anzunehmen, dass auch die CD-K&auml;ufer diese vermeintlich &bdquo;neue&ldquo; Facette Antonias kennenlernen wollen und der Mut, neue Wege einzuschlagen (- ohne die alten Wege zu verlassen -) belohnt wird.<\/p>\n<p>Stephan Imming ,17.03.2017 <br \/>https:\/\/www.globe4music.co\/<br \/>http:\/\/www.antoniatyrol.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mutiges Cover: Im \u00b4Disturbed\u00b4 Stil hat Antonia den Simon &#038; Garfunkel-Klassiker neu auf Deutsch aufgenommen &#8230;:\u00a0 Als Gerry Friedle 1999<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":68006,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[26],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68005"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68005"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68005\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68005"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68005"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}