{"id":67777,"date":"2017-03-27T00:00:00","date_gmt":"2017-03-27T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=67777"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MADELINE-WILLERS-Ihr-Debuetalbu-67776","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/MADELINE-WILLERS-Ihr-Debuetalbu-67776\/","title":{"rendered":"MADELINE WILLERS <br \/>Ihr Deb\u00fctalbum &quot;Wir sind ewig&quot; im Test von Holger St\u00fcrenburg!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Eine moderne, selbstst\u00e4ndige, flei\u00dfige K\u00fcnstlerin, die Casting-Shows nicht n\u00f6tig hat&#8220; &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das 1994 im baden-w&uuml;rttembergischen Backnang geborene und derzeit in W&uuml;stenrot im Landkreis Heilbronn lebende Nachwuchstalent <strong>MADELINE WILLERS<\/strong> ver&ouml;ffentlicht dieser Tage &uuml;ber ihr eigenes Label WILLERS RECORDS\/Vertrieb: Membran Hamburg ihr lang erwartetes Deb&uuml;talbum <strong>&quot;Wir sind ewig&quot;<\/strong>; eine schnittige Produktion zwischen Schlager, Pop, Dance-Elementen und Chanson.&nbsp;<\/p>\n<p>Zehn neue Lieder (und zwei Bonustitel, die beide schon 2015 Appetit auf mehr gemacht hatten) hat die Absolventin einer klassischen Gesangsausbildung, die von der &bdquo;BILD&ldquo;-Zeitung anerkennend als &bdquo;Wirbelwind aus W&uuml;stenrot&ldquo; beschrieben wurde, im Programm ihrer durchwegs &auml;u&szlig;erst ansprechenden Deb&uuml;tscheibe. Sie z&auml;hlt Koryph&auml;en, wie Andreas Gabalier, &bdquo;D.J. &Ouml;tzi&ldquo; oder sogar den legend&auml;ren deutschen Chorleiter Gotthilf Fischer, zu ihren Fans und Bewunderern. Ehrenamtlich setzt sich Madeline als &sbquo;Musikalische Botschafterin&lsquo; f&uuml;r den karitativen &sbquo;Verein f&uuml;r Kinder in Backnang e.V.&ldquo; ein, der sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen in der 36.000-Einwohner-Stadt nahe Stuttgart zu f&ouml;rdern.<\/p>\n<p>K&uuml;mmern wir uns nun jedoch in erster Linie um Madelines t&ouml;nende Vorhaben, die sich &ndash; so gesteht der Rezensent zweifellos ein &ndash; umgehend nach einmaligem H&ouml;ren direkt und geradlinig in den Geh&ouml;rg&auml;ngen festsetzen, allesamt sehr gekonnt produziert und exquisit vokalistisch umgesetzt wurden.<\/p>\n<p>Als Intro hat sich Madeline f&uuml;r ihren von Willy Kl&uuml;ter (u.a. Gaby Albrecht, Ingrid Peters, Rosanna Rocci, Isabel Varell) produzierten CD-Erstling ihre brandneue Single <strong>&bdquo;24<\/strong>\/<strong>7&ldquo;<\/strong> ausgesucht. Dieser nach einem ansonsten eher im S\/M-Kontext genutzten Passus benannte, in nur sechs Wochen nach V&Ouml; schon &uuml;ber 62.000 mal auf YouTube.de angeklickte, konsequent rasante Dancepop-Verschnitt &ndash; lyrisch nat&uuml;rlich vollkommen jugendfrei &ndash; erz&auml;hlt &uuml;ber die erleichterten Gef&uuml;hle einer Frau, die nicht ungl&uuml;cklich dar&uuml;ber zu sein scheint, als sie nach dem zerm&uuml;rbenden Ende einer Beziehung, endlich mal wieder alleine aufzuwachen vermag. Melodie und Gesang erweisen sich als sogleich mitrei&szlig;end und aufw&uuml;hlend, besonders das schw&uuml;l-n&auml;chtliche Saxophon verleiht dem urbanen Discoschlager eine spezifische exzellente Note.<\/p>\n<p>Drastisch, voranstrebend, sogar hintergr&uuml;ndig rockend, erklingt nun der optimistisch-vertr&auml;umte, mit krossen E-Gitarren unterlegte Tanzknaller <strong>&bdquo;Es tanzt&ldquo;<\/strong>; <strong>&bdquo;Halt mich fest&ldquo;<\/strong> schwebt, dringt, eilt, barsch und kraftvoll rhythmisiert, aber niemals nervt&ouml;tend, &sbquo;schwerelos&lsquo; durch die Hitze des Nightlifes.<\/p>\n<p>Die erste Single aus &bdquo;Wir sind Ewig&ldquo;, nannte sich <strong>&bdquo;Bessere H&auml;lfte&ldquo;<\/strong> und ist eine wiegende, atmosph&auml;rische Liebesbekundung auf poppiger Chanson-Basis voller Intensit&auml;t, Emotion und Leidenschaft. Als wiederum strikt und unverhohlen zum Tanzen geeignet, erweist sich hingegen das grelle, erst introvertierte, dann aufpeitschende Dancefloor-Epos <strong>&bdquo;Lichterloh&ldquo;<\/strong>, bevor Madeline einem weltber&uuml;hmten Stuttgarter Landsmann geh&ouml;rig huldigt: Die 23j&auml;hrige nahm sich f&uuml;r ihr Deb&uuml;t den 1983er-Mega-Hit <strong>&bdquo;Major Tom (V&ouml;llig losgel&ouml;st)&ldquo;<\/strong> von niemand geringerem vor, als von NDW\/Deutschpop-Ikone Peter Schilling &ndash; zeitgem&auml;&szlig;, aber nicht destruktiv umgesetzt, rhythmisch vorpreschend inszeniert, aber keinesfalls entstellend oder gar entw&uuml;rdigend &ndash; SO und nicht anders sollten vern&uuml;nftige Coverversionen klingen!<\/p>\n<p>Keck, burschikos und emanzipiert, besingt die blond-br&uuml;nette Sch&ouml;nheit daraufhin im wilden, leicht 90er-Jahre-Dancefloor-angelehnten Tanzfl&auml;chenf&uuml;ller in spe. <strong>&bdquo;Non Plus Ultra&ldquo; <\/strong>ihre W&uuml;nsche hinsichtlich eines offensiv-crazy Traummannes, den der momentane Partner des Lied-Ichs offenkundig nicht darstellt, w&auml;hrend die am Hafen von des Verfassers alter Heimatstadt Hamburg spielende Pianoballade <strong>&bdquo;Herzschlag&ldquo;<\/strong>, die sich bald darauf zu einem phonstarken, gitarrenbetonten Powerrock-Schleicher entwickelt, &uuml;ber den Zwiespalt Auskunft erteilt bzw. die Frage aufwirft, solle man bzw. frau die ins Stocken geratene Beziehung ab-, unterbrechen oder doch voller G&uuml;te fortf&uuml;hren. Der tr&auml;umerisch-freiheitstrunkene Wunsch nach Unabh&auml;ngigkeit und <em>&bdquo;Tanzen unter Sternen&ldquo;<\/em> &nbsp;(Textzitat), <strong>&bdquo;Frei wie der Wind&ldquo;<\/strong>, bedeutet eine sympathische Mixtur aus klassischem Gitarrenrock und typischen Dancepop-\/Disco-Fox-Fragmenten des Heute und Hier, bevor das flotte, akkordeongef&uuml;hrte Tanz-Chanson <strong>&bdquo;C&rsquo;est la Vie&ldquo;<\/strong> das offizielle Repertoire von &bdquo;Wir sind Ewig&ldquo; fr&ouml;hlich und zukunftsweisend abschlie&szlig;t. Als Bonustracks nutzen die Verantwortlichen die bereits 2015 vorgelegten, seinerzeit von Ivo Moring (u.a. &bdquo;D.J. &Ouml;tzi&ldquo;, Maria Levin, Francine Jordi) und Thorsten Br&ouml;tzmann (u.a. &bdquo;Alphaville&ldquo;, Bernhard Brink, Howard Carpendale) geschriebenen und produzierten Edel-Disco-Monumente <strong>&bdquo;Uns geh&ouml;rt die Nacht&ldquo;<\/strong> und <strong>&bdquo;Bis zum Himmel und zur&uuml;ck&ldquo;<\/strong>, die beide glitzernd-glei&szlig;endes Nachtleben-Beben, Gro&szlig;stadtstress und Disco-Feeling pur verspr&uuml;hen, wobei Madeline mit letztgenanntem Titel ihre allererste Single &uuml;berhaupt aufbot.<\/p>\n<p>Junge, h&uuml;bsche Nachwuchss&auml;ngerinnen gibt es zur Gen&uuml;ge. Manche meinen, sie br&auml;uchten blo&szlig; viel Haut zeigen, mit ihren oberen Extremit&auml;ten wackeln &ndash; und schon f&uuml;llen sie ohne gr&ouml;&szlig;ere Leistung die Olympiahalle. <strong>MADELINE WILLLERS<\/strong> ist mit solchen Zeitgenossinnen zu keinem Zeitpunkt vergleichbar. Sie nahm gar im zarten Alter von 13 Jahren klassischen Gesangsunterricht, durchlief mehrere Vocal-Coachings, lie&szlig; Schauspielunterricht und das Erlernen von B&uuml;hnenpr&auml;senz und Darstellung &uuml;ber sich ergehen. Ihre Stimme ist perfekt; die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Melange aus Pop, Schlager und knackigen Dancefloor-Spielereien passt zu ihrer Pers&ouml;nlichkeit, wie die sprichw&ouml;rtliche &sbquo;Faust aufs Auge&lsquo;.<\/p>\n<p>Es ist davon auszugehen, dass <strong>&bdquo;Wir sind ewig&ldquo; <\/strong>einen sehr positiven, zielorientierten, aber eben nur ersten Schritt in die Richtung einer l&auml;ngerfristigen Karriere f&uuml;r <strong>MADELINE WILLERS<\/strong> veranschaulicht. Wir werden garantiert jetzt und in Zukunft noch vieles Spannende, Kreative von der jungen Schw&auml;bin vernehmen &ndash; der erste Schritt ist getan, diverse weitere werden folgen!<\/p>\n<p>Holger St\u00fcrenburg, 23. M\u00e4rz 2017<\/p>\n<p>http:\/\/www.madeline-willers.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Eine moderne, selbstst\u00e4ndige, flei\u00dfige K\u00fcnstlerin, die Casting-Shows nicht n\u00f6tig hat&#8220; &#8230;:\u00a0 Das 1994 im baden-w&uuml;rttembergischen Backnang geborene und derzeit in<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67778,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[28],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67777"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67777"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67777\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67777"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67777"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}