{"id":67453,"date":"2017-04-01T00:00:00","date_gmt":"2017-04-01T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=67453"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ECHO-Heute-01042017-VOX-25-Jahr-67452","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/ECHO-Heute-01042017-VOX-25-Jahr-67452\/","title":{"rendered":"&quot;ECHO&quot; <br \/>Heute (01.04.2017), VOX: &quot;25 Jahre ECHO&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Dokumentation &#8211; 20:15 Uhr &#8211; 00:40 Uhr! Expertin: Kristina Bach!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die ersten ECHOS 1992 verliehen werden, treibt ein ganz neuer Sound die Menschen auf die Tanzfl&auml;che: Eurodance &ndash; schnelle Beats, soulige Vocals, coole Rapper. Stars der 90er wie DJ Bobo erinnern sich: &quot;Eurodance war Aufbruchstimmung. Das hatte vielleicht mit der Wiedervereinigung Deutschlands zu tun. Alles war bunt und fr&ouml;hlich!&quot; Mit Songs wie &quot;Rhythm is a Dancer&quot; von Snap oder &quot;What is Love&quot; von Haddaway erobert der hypnotische Mix die internationalen Charts. Produziert werden die englischsprachigen Hits in Deutschland.<\/p>\n<p>Die damaligen Vorreiter f&uuml;r die deutschsprachige Pop- und Rockmusik sind heute Legenden: Udo Lindenberg, Herbert Gr&ouml;nemeyer, Marius M&uuml;ller-Westernhagen und Peter Maffay. Musiker wie Thomas D. erkennen neidlos an: &quot;Herbert Gr&ouml;nemeyer ist der gr&ouml;&szlig;te Solok&uuml;nstler Deutschlands. Und Udo hat sein eigenes Universum geschaffen.&quot; Doch als sie anfangen, spielen die Radiostationen fast nur englische und amerikanische Songs. Trotzdem erspielen sie sich in den 90er Jahren ihre Fans, f&uuml;llen ganze Stadien und sind Wegbereiter f&uuml;r die neue Generation der Deutschpop-Musiker. Doch wie k&ouml;nnen sie sich gegen den angloamerikanischen Mainstream durchsetzen? Wie schaffen sie ihren eigenen Trend? Und welche Magie entwickeln sie f&uuml;r ihr Publikum?<\/p>\n<p>Heute ist die deutsche Popmusik so stark wie nie. Dazu Campino von den Toten Hosen: &quot;So viel gute deutschsprachige Musik wie zurzeit hat es fr&uuml;her nicht gegeben und es wird immer mehr, ob das jetzt Hip-Hop, Rock oder Pop ist.&quot; K&uuml;nstler wie Xavier Naidoo, Adel Tawil und Christina St&uuml;rmer sind aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Musiker wie Andreas Bourani, Cro und Mark Forster sind mit ihren deutschen Texten in den Charts massiv vertreten. Deutschpop ist so cool wie nie.<\/p>\n<p>Die Zuschauer erleben auch, wie es der deutsche Hip-Hop und Rap schaffte, vom untersch&auml;tzten Sprechgesang zum Millionen-Business zu werden. Sabrina Setlur berichtet von ihren anf&auml;nglichen Ber&uuml;hrungs&auml;ngsten mit deutschen Texten: &quot;Ich hatte immer ein gespaltenes Verh&auml;ltnis zu Deutsch-Rap, denn ich bin mit amerikanischem Hip-Hop gro&szlig; geworden, dachte immer: Deutsch kann nur Schlager sein.&quot; Und Thomas D. von den Fantastischen Vier erinnert sich an die harten Anf&auml;nge: &quot;Erstmal wurden wir daf&uuml;r gedisst, dass wir deutschsprachige Musik machen, dann wurden wir gedisst, dass unsere Texte nicht so Ghetto-real sind.&quot;<\/p>\n<p>Schl&auml;gergr&ouml;&szlig;en wie Andrea Berg und Helene Fischer &ndash; sie sind heute Giganten. Die Dokumentation gibt einen Einblick in den unaufhaltsamen Aufstieg des Volksmusik- und Schlager- Genres von den Flippers bis heute. Wie haben die ganz Gro&szlig;en es geschafft? Musikexpertin Kristina Bach bringt es so auf den Punkt: &quot;Schlagerfans sind ein beneidenswert treues Publikum. Umgekehrt hei&szlig;t das aber auch: Man kann als Produzent einen K&uuml;nstler nicht ver&auml;ndern. Wenn die Leute sich einmal f&uuml;r Erdbeerjoghurt entschieden haben, wollen sie auch k&uuml;nftig Erdbeerjoghurt und keinen Vanillepudding.&quot;<\/p>\n<p>Doch die Musikbranche ist hart. Nicht jeder, der einen ECHO bekommen hat, konnte sich sp&auml;ter durchsetzen. So erging es den gecasteten deutschen Boy- und Girlbands der 90er Jahre. Was f&uuml;hrte zu ihrem Niedergang?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Dokumentation beleuchtet auch das Ph&auml;nomen der One Hit Wonder. Ein Jahr lang gefeiert und mitgesungen, dann meist nie wieder gesehen. Wer waren die gro&szlig;en One Hit Wonder beim ECHO und was ist ihre Geschichte? &#39;Lou Bega zum Beispiel hatte die Idee, m&ouml;glichst viele Frauennamen in ein Lied zu packen. Damit hat er abger&auml;umt und Millionen verdient&#39;, erinnert sich Musikproduzent Dieter Falk. Doch warum ist der One Hit Song f&uuml;r seine K&uuml;nstler auch immer Fluch und Segen? Es ist eine Spurensuche durch Deutschland. Die Zuschauer werden spannenden Geschichten von Scatman John mit &quot;Scatman&quot; (ski-ba-bop-ba-dop-bop), Lucilectric mit &#39;M&auml;dchen&#39;, dem ber&uuml;hmten &quot;Mambo No. 5&quot; und Fool&#39;s Garden mit &quot;Lemon Tree&quot; begegnen.<\/p>\n<p>Experten und Musikjournalisten wie Dieter Falk, Alex Gernandt, Kristina Bach und Gerd Gebhardt kommentieren die spannungsreichen Momente der Musikgeschichte.<\/p>\n<p>Zu Wort kommen aber auch viele Musiker wie Udo Lindenberg, Campino, Andreas Gabalier, Thomas D., Xavier Naidoo, Sasha, Silbermond, Christina St&uuml;rmer und Adel Tawil. Die Sendung wird produziert von Kimmig Entertainment GmbH.<\/p>\n<p>VOX (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.vox.de<br \/>http:\/\/www.echopop.de\/pop-startseite\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dokumentation &#8211; 20:15 Uhr &#8211; 00:40 Uhr! 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