{"id":67189,"date":"2017-04-10T00:00:00","date_gmt":"2017-04-10T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=67189"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ECHO-VOX-hat%92s-geschafft-Mit-67188","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/ECHO-VOX-hat%92s-geschafft-Mit-67188\/","title":{"rendered":"&quot;ECHO&quot; <br \/>VOX hat\u2019s geschafft: Mit Abstand schlechteste Echo-Quote aller Zeiten!"},"content":{"rendered":"<p>Stephan Imming &#8222;gratuliert&#8220; und erl\u00e4utert, wie es dazu kommen konnte &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2012 war die Welt f&uuml;r die Organisatoren des ECHOs noch in Ordnung. Die Veranstaltung wurde von Barbara Sch&ouml;neberger moderiert, und HELENE FISCHER bekam einen ECHO in der ohnehin nicht ernst genommenen Kategorie Schlager. Okay, dummerweise bekam Jean Frankfurter den Preis als Produzent f&uuml;r Helenes Album, aber da konnte man dr&uuml;ber hinwegsehen. &ndash; Einschaltquote: <strong><u>2,58 Mio<\/u><\/strong>. Zuschauer.<\/p>\n<p>2013 moderierte erstmals HELENE FISCHER den ECHO &ndash; ja, sie war sogar im Showprogramm dabei und sang &bdquo;Let Me Entertain You&ldquo;. Vermutlich hat damit niemand gerechnet, aber es kam so &ndash; eine deutliche Verbesserung der Quote sollte sich einstellen: <strong><u>3,73 Mio<\/u><\/strong>. waren aller Ehren Wert.<\/p>\n<p>2014 moderierte erneut HELENE FISCHER den Echo. Sie sang beim ECHO ihren Song &bdquo;Atemlos durch die Nacht&ldquo; und ein Duett mit James Blunt. Neben der Rubrik &bdquo;Schlager&ldquo; r&auml;umte sie auch noch das &bdquo;Album des Jahres&ldquo; ab. Sp&auml;testens jetzt kamen Bezeichnungen wie &bdquo;Helene-Fischer-Festspiele auf&ldquo;. Mit <strong><u>4,21 Mio<\/u><\/strong>. hatte man die h&ouml;chste Zuschauerzahl bei der von Helene Fischer moderierten Show mit Helene-Showeinlagen, die w&auml;hrend der ARD-Zeit je erreicht wurde.<\/p>\n<p>2015 &uuml;bernahm Barbara Sch&ouml;neberger wieder die Moderation. Wer gehofft hatte, dass es damit etwas weniger HELENE wird &ndash; weit gefehlt&hellip; Sie hat mal eben l&auml;ssig den &bdquo;Hit des Jahres&ldquo; gehabt, das &bdquo;Album des Jahres&ldquo; abgeliefert, war in der Rubrik &bdquo;Schlager&ldquo; wieder siegreich und holte noch den DVD-Preis ab&hellip; &#8211; Zur Belohnung gab es mit <strong><u>3,39 Mio<\/u><\/strong>. eine bessere Quote als bei der letzten von Barbara Sch&ouml;neberger moderierten Gala &ndash; da Helene aber nicht moderierte, konnte der Vorjahreswert nicht gehalten werden.<\/p>\n<p>2016 war die ausrichtende Phonoakademie es leid &ndash; eigentlich sollte der ECHO ja der Preis f&uuml;r den erfolgreichsten Interpreten sein &ndash; aber wenn dann mit Helene Fischer hier jemand der Superstar ist, der kein Pop-, Rap-, Rock- oder Danceinterpret ist? Das ist doch peinlich. Ganz &bdquo;schlau&ldquo; hat man dann tolle Regeln erfunden, um die Helene-Preisflut einzud&auml;mmen. So richtig ist das nicht gelungen, weil Helene ein Weihnachtsalbum ver&ouml;ffentlicht hat. Trotz der Gaga-Regel&auml;nderung hat sie tats&auml;chlich schon wieder vier ECHOs abger&auml;umt, war also doch wieder omnipr&auml;sent &ndash; entsprechend war die Quote mit <strong><u>3,37 Mio<\/u><\/strong>. noch immer halbwegs zufriedenstellend.<\/p>\n<p>2017 &uuml;bernahm dann VOX die Fernseh&uuml;bertragung &ndash; die ARD hatte keine Lust mehr &ndash; insbesondere, weil die Preistr&auml;ger wohl den Award teilweise nicht wirklich ernst nahmen (kooomisch, dabei geht es in den letzten Jahren doch sooo seri&ouml;s zu&hellip;). Man &uuml;berlegte sich gaaanz tolle Neuerungen &ndash; beispielsweise sollte es keine Live&uuml;bertragung, sondern nur noch eine Aufzeichnung geben. Wirklich eine tolle Idee, die die &Uuml;bertragung echt spannend macht. Was unter ALLEN UMST&Auml;NDEN zu verhindern war: dass erneut HELENE FISCHER die sch&ouml;ne Atmosph&auml;re des Echos zerst&ouml;rt. Die war zwar auch 2016 wieder die erfolgreichste Interpretin &uuml;berhaupt und h&auml;tte gut und gerne erneut ECHOs gewinnen k&ouml;nnen &ndash; aber dem konnte man einen Riegel vorschieben mit weiteren Verarschungs-Regel&auml;nderungen. Mit Xavier Naidoo hat man einen Moderator gefunden, der es innerhalb von einer Stunde auf (gef&uuml;hlt!) sieben Mal &bdquo;Ladies And Gentlemen&ldquo; und &bdquo;Meine Damen und Herren&ldquo; gebracht hat &ndash; viel mehr hatte er (zum Gl&uuml;ck) nicht zu sagen. Drei der wichtigsten Kategorien wurden mehr oder weniger unter den Tisch fallen gelassen &ndash; Band International, S&auml;ngerin International und Volkst&uuml;mliche Musik.<\/p>\n<p>Wenn ein Andreas Gabalier lieber seinen Auftritt in M&uuml;nchen absolviert, wenn AnnenMayKantereit lieber in Saarbr&uuml;cken spielen als zum ECHO zu kommen, wenn Metallica und Sia (eine der gr&ouml;&szlig;ten Lachnummern, dieser Preis) auch keine Lust auf ECHO haben, sollten sich die Verantwortlichen wirklich mal fragen, ob sie mit dem Trend, nur pers&ouml;nlichen Geschmack (&bdquo;keine Helene Fischer&ldquo;, &bdquo;mehr Rock&ldquo;) einflie&szlig;en zu lassen und damit die WIRKLICH erfolgreichen K&uuml;nstler zu boykottieren, nicht doch auf dem Holzweg sind&hellip;<\/p>\n<p>Ach ja, hier die Quote einer von Helene Fischer und Schlagern weitgehend befreiten Show: <strong><u>1,28 Mio.<\/u><\/strong> Zuschauer &ndash; herzlichen Gl&uuml;ckwunsch! &hellip;<\/p>\n<p>Stephan Imming, 08.04.2017<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<br \/>http:\/\/www.echopop.de\/pop-startseite\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stephan Imming &#8222;gratuliert&#8220; und erl\u00e4utert, wie es dazu kommen konnte &#8230;:\u00a0 2012 war die Welt f&uuml;r die Organisatoren des ECHOs<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":67190,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67189"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67189\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67190"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}