{"id":66943,"date":"2017-04-13T14:12:00","date_gmt":"2017-04-13T14:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=66943"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"GEMA-GEMA-erzielt-erstmals-Gesa-66942","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/GEMA-GEMA-erzielt-erstmals-Gesa-66942\/","title":{"rendered":"&quot;GEMA&quot; <br \/>GEMA erzielt erstmals Gesamteinnahmen von \u00fcber einer Milliarde Euro!"},"content":{"rendered":"<p>Die Musikverwertungsgesellschaft kann f\u00fcr die von ihr vertretenen rund 70.000 Mitglieder sowie f\u00fcr Rechteinhaber in aller Welt erstmals Ertr\u00e4ge von mehr als einer Milliarde Euro (1.024,4 Mio. EUR) verzeichnen! \u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Die GEMA war in wirtschaftlicher Hinsicht noch nie so erfolgreich wie im Jahr 2016. Ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von fast 15 Prozent hat dazu gef&uuml;hrt, dass erstmals die Milliarden-Euro-Marke &uuml;berschritten werden konnte&ldquo;, so Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA. &bdquo;Diese Lizenzeinnahmen sichern Komponisten und Textdichtern sowie ihren Verlegern eine angemessene Verg&uuml;tung f&uuml;r die analoge und digitale Nutzung kreativer Leistungen.&ldquo;<\/p>\n<p>Zu dieser positiven Ertragsentwicklung hat die Einigung mit der Online-Plattform YouTube beigetragen. Die in einem neuen Lizenzvertrag, abgeschlossen Anfang November 2016, festgelegten Verg&uuml;tungen flossen r&uuml;ckwirkend f&uuml;r die Jahre 2009 bis 2016 in den Jahresabschluss ein. Die stark steigende Nutzung von Streaming-Angeboten &ndash; allerdings bei einem R&uuml;ckgang der Download-Nutzungen &ndash; wirkte sich ebenfalls positiv auf die Einnahmen aus: Insgesamt konnten im Bereich der Online-Musiknutzung Ertr&auml;ge in H&ouml;he von 81,6 Mio. EUR erzielt werden &ndash; das bedeutet eine Verdoppelung zum Vorjahr (2015: 40,4 Mio. EUR).<\/p>\n<p>Auch die Einigung der Zentralstelle f&uuml;r private Vervielf&auml;ltigungsrechte (ZP&Uuml;) mit den Verb&auml;nden der Ger&auml;teindustrie f&uuml;r die Produkte Smartphone und Tablet schl&auml;gt sich, da auf die GEMA ein Anteil der daraus resultierenden Einnahmen entf&auml;llt, positiv im Jahresergebnis nieder: Ihre Ertr&auml;ge im Bereich Verg&uuml;tungsanspr&uuml;che sind auf insgesamt 97,9 Mio. EUR (Vorjahr: 16,3 Mio. EUR) gestiegen.<\/p>\n<p>Das stabile Aufkommen der weiteren Inkassobereiche hat ebenfalls zum au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Gesamt-Ergebnis beigetragen. Die Entwicklung der Ertr&auml;ge in den Bereichen Au&szlig;endienst (370,1 Mio. EUR, Vorjahr 365,5 Mio. EUR), Rundfunk und Fernsehen (286,2 Mio. EUR, Vorjahr 280,6 Mio. EUR) sowie Ausland (73,5 Mio. EUR, Vorjahr 71,3 Mio. EUR) konnte den leichten R&uuml;ckgang im Bereich Tontr&auml;ger (104,9 Mio. EUR, Vorjahr 110,3 Mio. EUR) mehr als ausgleichen.<\/p>\n<p>Die Einnahmensteigerung der GEMA geht mit einer Reduzierung des Gesamtkostensatzes auf 15,4 % (2015: 16,3 %) und des operativen Kostensatzes von 12,6 % (2015: 13,2 %) einher, obwohl das Jahr 2016 mit Inkrafttreten des Verwertungsgesellschaftengesetzes mit besonderen Herausforderungen verbunden war. Mit dem VGG war f&uuml;r die GEMA 2016 erstmalig das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz anzuwenden, was zu einem Anstieg der Pensionsverpflichtungen und damit verbundenen Steueraufwendungen in Millionen-H&ouml;he f&uuml;hrte.<\/p>\n<p>&bdquo;Das &uuml;beraus positive Ergebnis spornt uns an, weiter in die Zukunftsf&auml;higkeit der GEMA zu investieren&ldquo;, erkl&auml;rt Harald Heker. Bereits jetzt werden mit der internationalen Kooperation ICE (International Copyright Enterprise) Ma&szlig;st&auml;be in der pan-europ&auml;ischen Lizenzierung von Onlinerechten gesetzt. Verschiedene Initiativen bearbeiten zudem die Herausforderungen der zunehmend global ausgerichteten und rasant steigenden Datenvolumina im Online-Bereich.<\/p>\n<p>&bdquo;Wir fokussieren uns darauf, in dem sich dynamisch wandelnden Musikmarkt die Rechte der Urheber durchzusetzen und auch in Zukunft eine stabile Ertragsentwicklung zu erzielen, mit der die Markteinbu&szlig;en im in- und ausl&auml;ndischen Tontr&auml;gerbereich &uuml;ber Ertragssteigerungen in den Bereichen Live-Musik und Online-Nutzung kompensiert werden&ldquo;, erl&auml;utert Harald Heker und appelliert an die Politik: &bdquo;Gerade im schnell wachsenden Bereich des Streaming werden die Urheber nach wie vor nicht ausreichend an den wirtschaftlichen Erfolgen der Anbieter beteiligt. Online-Plattformen k&ouml;nnen sich immer noch auf eine unklare Rechtslage berufen. Mit der Verbreitung urheberrechtlich gesch&uuml;tzter Werke erzielen sie hohe Ums&auml;tze, ohne jedoch die Urheber daf&uuml;r in angemessener Weise zu verg&uuml;ten. Hier ist die Politik mehr denn je gefordert, einen fairen Rechtsrahmen zu schaffen.&ldquo;<\/p>\n<p><strong>Die wichtigsten Ertragsbereiche der GEMA im &Uuml;berblick<\/p>\n<p>\nTontr&auml;ger<\/strong><\/p>\n<p>Die Ertr&auml;ge f&uuml;r die Lizenzierung physischer Tontr&auml;ger wie CDs oder Vinyl sind zwar um 5 % leicht gesunken, k&ouml;nnen aber im internationalen Vergleich immer noch als stabil bewertet werden. Das Ergebnis von 104,9 Mio. EUR f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2016 zeigt ein anhaltend gro&szlig;es Interesse an physischen Tontr&auml;gern (2015: 110,3 Mio. EUR).<\/p>\n<p><strong>Online<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der Lizenzzahlungen der Online-Plattform YouTube r&uuml;ckwirkend bis 2009 sowie der stark angestiegenen Nutzung weiterer Streaming Angebote &ndash; allerdings bei negativer Entwicklung im Download-Bereich &ndash; konnte das Ergebnis im Online-Bereich mit insgesamt 81,6 Mio. Euro gegen&uuml;ber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden (2015: 40,4 Mio. EUR).<\/p>\n<p><strong>Rundfunk und Fernsehen<\/strong><\/p>\n<p>Die Ertr&auml;ge aus der Musiknutzung im Fernsehen und im H&ouml;rfunk erh&ouml;hten sich im vergangenen Gesch&auml;ftsjahr leicht um 2 %. Mit einem Gesamtertrag von 286,2 Mio. EUR hat sich dieser Bereich somit weiter positiv entwickelt (2015: 280,6 Mio. EUR).<\/p>\n<p><strong>Au&szlig;endienst (&Ouml;ffentliche Wiedergabe von Musik)<\/strong><\/p>\n<p>Auf konstant hohem Niveau bewegen sich die Ergebnisse des Au&szlig;endienstes. Mit 370,1 Mio. EUR (2015: 365,5 Mio. EUR) stellen die Einnahmen aus der &ouml;ffentlichen Wiedergabe von Musik den st&auml;rksten Ertragssektor dar. Eine weitere Ertragsverbesserung in diesem Bereich verspricht sich die GEMA von der neuen Organisationsform ihres Au&szlig;endienstes: Mit der Einf&uuml;hrung einer funktionalen Struktur und dem Aufbau eines zentralen Kundencenters wird die professionelle Marktbearbeitung seit letztem Jahr ausgebaut.<\/p>\n<p>Weiterf&uuml;hrende Informationen zu den Gesch&auml;ftszahlen enth&auml;lt der Gesch&auml;ftsbericht 2016. Dieser umfasst aufgrund des im Jahr 2016 in Kraft getretenen Verwertungsgesellschaftengesetzes (VGG) f&uuml;r das abgelaufene Gesch&auml;ftsjahr erstmalig einen Transparenzbericht und erf&uuml;llt damit weitergehende Transparenz- und Dokumentationspflichten. Der Gesch&auml;ftsbericht inklusive Transparenzbericht 2016 ist als pdf-Dokument unter <strong><a href=\"http:\/\/www.gema.de\/geschaeftsbericht\">www.gema.de\/geschaeftsbericht<\/a><\/strong> abrufbar.<\/p>\n<p>Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 70.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von &uuml;ber zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der gr&ouml;&szlig;ten Autorengesellschaften f&uuml;r Werke der Musik.<\/p>\n<p>GEMA<br \/>https:\/\/www.gema.de\/<br \/>https:\/\/www.gema.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Musikverwertungsgesellschaft kann f\u00fcr die von ihr vertretenen rund 70.000 Mitglieder sowie f\u00fcr Rechteinhaber in aller Welt erstmals Ertr\u00e4ge von<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":66944,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66943"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66943"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66943\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}