{"id":66604,"date":"2017-04-24T00:00:00","date_gmt":"2017-04-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=66604"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"KIM-FISHER-smago-TV-Kritik-Kult-66603","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/KIM-FISHER-smago-TV-Kritik-Kult-66603\/","title":{"rendered":"KIM FISHER <br \/>smago! TV-Kritik: &quot;Kulthits&quot; \u2013 eine Musikshow wie vom anderen Stern \u2013 Teil 3!"},"content":{"rendered":"<p>Erneut f\u00e4llt Stephan Immings Fazit \u00fcberragend aus: Gro\u00dfartige Moderatorin, Orchester von Weltklasse-Format!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider inzwischen (nur) &bdquo;Alle Jahre wieder&ldquo; kann sich der geneigte Fan auf eine Show der wunderbaren Kim Fisher freuen, die &ndash; gemessen an heutigen Ma&szlig;st&auml;ben &ndash; absolut ihresgleichen sucht. Das Konzept der Sendung mit dem Namen &bdquo;Kulthits&ldquo; beinhaltet neben einer der wohl besten Orchester der Welt, dem Pepe Lienhard Orchester und einer charmanten Moderatorin, die noch dazu sehr gut als S&auml;ngerin in Erscheinung tritt, eine wirklich stimmige Mischung aus Musikern und Interpreten verschiedener Genres.<\/p>\n<p>Die erneut in der Leipziger Kongresshalle aufgezeichnete Show startete direkt mit den Schlagermatadoren Stefanie Hertel, Nino de Angelo und Feuerherz, die allesamt unter Beweis stellen konnten, dass sie mehr drauf haben das &uuml;bliche Schlagereinerlei.<\/p>\n<p>Danach wurde es rasant mit dem Weltstar <strong>Bonnie Tyler<\/strong>, die ihren Klassiker &bdquo;Holding Out For a Hero&ldquo; zu Geh&ouml;r brachte. Kim Fisher erz&auml;hlte, dass sie Anfang der 1990er Jahre bei einem Soundcheck f&uuml;r die S&auml;ngerin am Start war &ndash; in einer Zeit, als sie noch unter dem Namen &bdquo;Michelle Lang&ldquo; (erfolglos) eine Schlagerkarriere anschieben wollte. Nicht weniger bemerkenswert war der Vortrag von <strong>Karat<\/strong>, deren &bdquo;Blauer Planet&ldquo; &ndash; gerade in der tollen Begleitung des Pepe Lienhard Orchesters &ndash; noch immer ein aktueller Titel ist. Mit <strong>Ten Sharp<\/strong> (&bdquo;You&ldquo;) und <strong>Marquees<\/strong> (&bdquo;Vamos Companeros&ldquo;) folgten beliebte Interpreten, die jetzt weniger dem Schlager zugeh&ouml;rig sind, aber deren Live-Auftritte auch beeindruckten und die Vielseitigkeit der Show unterstrichen.<\/p>\n<p>Mit der Jazz-Legende <strong>Uschi Br&uuml;ning<\/strong> betrat dann eine S&auml;ngerin die B&uuml;hne, die ganz offensichtlich insbesondere dem Pepe Lienhard Orchester gefiel&hellip; &#8211; Den Burt Bacharach Klassiker &bdquo;Close To You&ldquo;, den die Carpenters einst zu einem Hit machten, interpretierte sie sensationell in deutscher Sprache (&bdquo;So wie ich&ldquo;) &ndash; laut Angabe der stets charmanten Kim Fisher wurde Br&uuml;ning, die zuletzt noch mit Manfred Krug kooperierte, sogar f&uuml;r den Jazz-Echo nominiert.<\/p>\n<p>Nun wurde es Zeit, dass auch ein vermeintlicher Schlagers&auml;nger zeigen durfte, was er drauf hat. Auch wenn hinl&auml;nglich bekannt ist, was f&uuml;r eine gro&szlig;artige Stimme <strong>Nino de Angelo <\/strong>hat, merkte man ihm f&ouml;rmlich die Freude an, einmal sein K&ouml;nnen voll live zeigen zu k&ouml;nnen. Die Balladenversion von &bdquo;Jenseits von Eden&ldquo; war schon ein Schmankerl. Das Duett der &bdquo;<em>One-Man-Boyband<\/em>&ldquo; (O-Ton der Moderatorin) mit Kim Fisher, die wirklich toll singen kann, war &ndash; begleitet von Ren&eacute;, dem Pianisten Pepe Lienhards, geradezu g&auml;nsehauterregend. Nino hatte sichtlich Spa&szlig; daran, live singen zu d&uuml;rfen &#8211; und wie im Vorjahr merkte man Kim Fisher auch die Freude an ihrem Tun an.<\/p>\n<p>&bdquo;Die Show mit 100 % Livemusik&ldquo; &ndash; das ist der Untertitel der &bdquo;Kulthits&ldquo; &ndash; damit k&ouml;nnen gro&szlig;artige S&auml;nger wie der gerade genannte Nino de Angelo zeigen, was sie drauf haben. Die Liveperformance bedeutet aber auch, dass gewisse Schw&auml;chen nat&uuml;rlich auch schonungslos aufgedeckt werden. Warum die Band <strong>Feuerherz<\/strong> sich im Livegesch&auml;ft immer wieder zu etablieren versucht, ist ein R&auml;tsel &ndash; beim Boyband-Medley &bdquo;kackten&ldquo; sie f&ouml;rmlich gegen die Begleitung Pepe Lienhards ab, die Stimmen wirkten (ohne aufwendige Studiotechnik) d&uuml;nn &ndash; insofern sind die kritischen Stimmen hinsichtlich ihrer Performance bei einem Michelle-Konzert (siehe <strong><a href=\"https:\/\/smago.de\/d\/artikel\/78683\/\">HIER &#8230;:<\/a><\/strong>) nachvollziehbar. Anders als andere anderen K&uuml;nstler des Abends h&ouml;rte man bei Feuerherz unpassende Ausschreie wie &bdquo;<em>geht&rsquo;s euch gut?<\/em>&ldquo; und &bdquo;<em>singt mit uns<\/em>&ldquo; &ndash; das mag zu RTL2-Ballermannshows passen, war bei der &bdquo;Kulthits&ldquo;-Show aber unpassend.<\/p>\n<p>\nZur &bdquo;Erholung&ldquo; wurde kurz Pepe Lienhard auf die B&uuml;hne geholt und Kim w&uuml;rdigte zurecht die einzigartige Qualit&auml;t dessen gro&szlig;artigen Orchesters. Wie schon im Vorjahr, wurde erneut <strong>Heinz Rudolf Kunze <\/strong>in die Show eingeladen. In diesem Jahr stellte er aus seinem Album &bdquo;Meisterwerke&ldquo; den Udo-J&uuml;rgens-Klassiker &bdquo;Was ich Dir sagen will&ldquo; vor &ndash; mit einem eigenwilligen Arrangement. Interessant war auch das (nicht wirklich zum Song passende) Fingergeschnipse, das etwas an James Last erinnerte. Kunze ist sicher ein guter S&auml;nger &ndash; aber irgendwie nahm man ihn den Song nicht wirklich ab. Stimmiger war das Duett mit Kim Fisher, als der Klassiker &bdquo;Dein ist mein ganzes Herz&ldquo; zu Geh&ouml;r gebracht wurde &ndash; die Konstellation erinnerte vom Stimmvolumen etwas an Cindy und Bert (Kims Stimmvolumen erinnert etwas an das von Cindy, Heinz&rsquo; an das von Bert&hellip;&hellip;.).<\/p>\n<p>Positiv &uuml;berraschend war der Auftritt von <strong>Stefanie Hertel<\/strong>, die erneut unter Beweis stellte, eine wirklich sehr vielseitige Interpretin zu sein. &Uuml;berzeugend trug sie &ndash; erneut gro&szlig;artig von Pepe Lienhards Orchester begleitet &ndash; ein internationales Medley ihren Lieblingshits der 1980er und 1990er Jahren vor (&bdquo;What A Feeling&ldquo;, &bdquo;Like A Virgin&ldquo;, &bdquo;Xanadu&ldquo;, &bdquo;Spending My Time&ldquo;, &bdquo;The Look&ldquo;). &Uuml;berrascht stellte Kim Fisher fest: <em>&bdquo;Ich wusste nicht mal, dass der MDR &rsquo;ne Windmaschine hat<\/em>&ldquo;. Ein Duett der etwas anderen Art legten Stefanie und Kim dann hin, indem sie den Klassiker &bdquo;Joleen&ldquo; interpretierten &ndash; erneut ganz gro&szlig;es Kino!<\/p>\n<p>Mit <strong>Wincent Weiss<\/strong> besuchte auch ein topaktueller Popinterpret die Show, der in einem tollen Arrangement seinen Superhit &bdquo;Musik sein&ldquo; vorstellte. Mit <strong>Helmut Lotti<\/strong> und (erneut) Bonnie Tyler und Marquees fand eine erneut begeisternde Show ihr Ende.<\/p>\n<p>Das Fazit zur Sendung kann 1:1 von der Show des Vorjahrs &uuml;bernommen werden: <em>F&uuml;r meine Begriffe kann man dieses einzigartige, gelungene Sendeformat nicht stark genug loben &ndash; die Show ist definitiv preisw&uuml;rdig &ndash; wenn ich zu entscheiden h&auml;tte, w&uuml;rde ich sofort eine &bdquo;Goldene Kamera&ldquo; und dazu noch den &bdquo;Bambi&ldquo; f&uuml;r perfektes Live-Entertainment verleihen (- wobei die Sendung aufgezeichnet war, aber daran kann man ja auch noch arbeiten -).<\/em><\/p>\n<p>Leider, leider passt erneut die Einschaltquote nicht wirklich zur herausragenden Qualit&auml;t der Show. Ohne J&uuml;rgen Ztirf, dem smago!-Quotenernannten, vorzugreifen zu wollen, k&ouml;nnte man fast das Zitat der sprichw&ouml;rtlichen &bdquo;Perlen vor die S&auml;ue&ldquo; bem&uuml;hen. Wenngleich Kims Kulthits nicht so desastr&ouml;s floppten wie einen Tag zuvor die &bdquo;Schlagerwelt&ldquo;-Show Ross Antonys, muss man den MDR dennoch sehr loben, an diesem hochwertigen Konzept zumindest f&uuml;r eine Folge im Jahr festzuhalten. Man kann nur hoffen, dass die Macher sich nicht entmutigen lassen und diese tolle Perle deutscher Fernsehunterhaltung weiter im Programm behalten &ndash; und wenn es auch nur einmal im Jahr ist&hellip;<\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/fisher_sendung.jpg\" style=\"width: 512px; height: 288px;\" \/><\/p>\n<p>Stephan Imming, 23.04.2017<br \/>http:\/\/www.mdr.de\/unterhaltung<br \/>https:\/\/www.facebook.com\/offizielle.kim.fisher.seite\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneut f\u00e4llt Stephan Immings Fazit \u00fcberragend aus: Gro\u00dfartige Moderatorin, Orchester von Weltklasse-Format!\u00a0 Leider inzwischen (nur) &bdquo;Alle Jahre wieder&ldquo; kann sich<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":66605,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[28],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66604"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66604"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66604\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}