{"id":66148,"date":"2017-05-04T19:41:00","date_gmt":"2017-05-04T19:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=66148"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"DALIAH-LAVI-Daliah-Lavi-ist-tot-66147","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/DALIAH-LAVI-Daliah-Lavi-ist-tot-66147\/","title":{"rendered":"DALIAH LAVI <br \/>Daliah Lavi ist tot!"},"content":{"rendered":"<p>Die S\u00e4ngerin und Schauspielerin wurde nur 74 Jahre alt!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DALIAH LAVI (hebr&auml;isch&nbsp;&#1491;&#1500;&#1497;&#1492; &#1500;&#1489;&#1497;&#1488;,&nbsp;geb. Daliah Levenbuch; * 12. Oktober 1942 in Schawe Zion, V&ouml;lkerbundsmandat f&uuml;r Pal&auml;stina; &dagger; 3. Mai 2017 in Asheville, North Carolina)[1] war eine israelische Filmschauspielerin und S&auml;ngerin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Jugend<\/strong><\/p>\n<p>\nDaliah Lavi wurde als Tochter ihrer deutsch-j&uuml;dischen Mutter Ruth, die aus Breslau\/Schlesien stammte und in den 1930er Jahren nach Pal&auml;stina emigriert war, und ihres russischen Vaters Reuben Lewinbuk in dem Moschaw Shavei Zion nahe der Hafenstadt Haifa im damaligen britischen Mandatsgebiet Pal&auml;stina (heute: Israel) geboren. Lavis Gro&szlig;eltern und viele ihrer Verwandten kamen im Holocaust ums Leben.[2] Der j&uuml;disch-amerikanische Schauspieler Kirk Douglas drehte Anfang der 1950er Jahre den Spielfilm Der Gehetzte (The juggler) in ihrem Heimatdorf und vermittelte Daliah Lavi ein Stipendium zur Ausbildung als T&auml;nzerin an der K&ouml;niglichen Oper in Stockholm. Aufgrund von Kreislaufproblemen und des Todes ihres Vaters musste sie diese Ausbildung allerdings nach vier Jahren abbrechen.<\/p>\n<p>\n<strong>Filmkarriere<\/strong><\/p>\n<p>\nNach kleineren Filmrollen in Schweden (Hems&ouml;borna, 1955) absolvierte Lavi Ende der 1950er Jahre ihren Wehrdienst in der israelischen Armee. Sp&auml;ter arbeitete sie in Israel eine Zeit lang erfolgreich als Mannequin, was ihr 1960 zur ersten Hauptrolle in dem deutsch-israelischen Film &quot;Brennender Sand&quot; verhalf. Ein Jahr sp&auml;ter spielte sie in &quot;Im Stahlnetz des Dr. Mabuse&quot; an der Seite von Gert Fr&ouml;be. Ihre erste Ehe mit dem franz&ouml;sischen Kaufhausbesitzer Jacques Gerard f&uuml;hrte die junge Lavi nach Paris, wo sie mit Erfolg in mehreren franz&ouml;sischen Kinofilmen spielte. Beispielsweise war sie unter der Regie des franz&ouml;sischen Filmpioniers Abel Gance in &quot;Cyrano und d&rsquo;Artagnan&quot; (1964) zu sehen. Ihr gro&szlig;es Sprachtalent (neben ihrer Muttersprache Hebr&auml;isch sprach Lavi Englisch, Schwedisch, Deutsch, Franz&ouml;sisch, Italienisch und Russisch) und ihr Aussehen erm&ouml;glichten ihr, als Schauspielerin &uuml;ber zehn Jahre lang in zahlreichen internationalen Filmproduktionen in Europa und Hollywood mitzuwirken.<\/p>\n<p>Obwohl sie f&uuml;r die Rolle der Veronica in dem US-Melodram Zwei Wochen in einer anderen Stadt schon 1962 eine Nominierung f&uuml;r den Golden Globe als Beste Nachwuchsdarstellerin erhielt, mit Dean Martin (&quot;The Silencers&quot;, 1966), Christopher Lee (&quot;La Frusta e il Corpo&quot;, 1963), Lex Barker (&quot;Old Shatterhand&quot;, 1964) sowie als &bdquo;Geheimwaffe James Bond&ldquo; (&quot;Casino Royale&quot;, 1967) auftrat, gelang ihr als Schauspielerin nicht der Durchbruch zum Star. Ihr letzter Kinofilm war 1971 der britische Western &quot;Catlow &ndash; Leben ums Verrecken&quot; mit Yul Brynner. Lavi selber meinte &uuml;ber ihre Filmkarriere in einem Interview in den 1970er Jahren res&uuml;mierend, dass sie nur einen guten Film gedreht habe. Es handelt sich um die in Deutschland bislang nicht ver&ouml;ffentlichte italienisch-franz&ouml;sische Co-Produktion &quot;Il Demonio&quot; (dt. &quot;Der Teufel&quot;) aus dem Jahr 1963. Unter der Regie von Brunello Rondi, der vorher als Drehbuchautor f&uuml;r Federico Fellini gearbeitet hatte, verk&ouml;rperte sie in der Hauptrolle eine vom Teufel besessene junge Frau, die von den Bewohnern eines kleinen italienischen Dorfes gejagt wird.<\/p>\n<p>\n<strong>Musikkarriere 1968&ndash;1973<\/strong><\/p>\n<p>\nZu Ehren des 20. Jahrestages der Staatsgr&uuml;ndung Israels im Jahre 1968 ver&ouml;ffentlichte das London Festival Orchestra unter der Leitung des Briten Stanley Black in England die LP Israel 20. Auf dieser LP singt Lavi, begleitet von dem Emmanuel Fisher Choir, ausdrucksvoll das popul&auml;re hebr&auml;ische Lied &quot;Yerushala&rsquo;im shel zahav&quot; (&quot;Jerusalem aus Gold&quot;) (in Iwrit: &#1497;&#1512;&#1493;&#1513;&#1500;&#1497;&#1501; &#1513;&#1500; &#1494;&#1492;&#1489;), wohl ihre erste Schallplattenaufnahme.<\/p>\n<p>Gegen Ende ihrer Filmkarriere wurde Lavis rauchig-markante Stimme von einem englischen Schallplattenproduzenten entdeckt. 1969 war sie zu Gast in der BBC-Fernsehshow des israelischen Musicalstars &quot;Topol&quot; (&quot;Anatevka&quot;) und sang einige hebr&auml;ische Lieder. Daraufhin bekam sie ihren ersten Schallplattenvertrag bei dem englischen Label Festival Records. Doch erst als der Hamburger Produzent Jimmy Bowien sie bei der deutschen Polydor unter Vertrag nahm, begann ihre au&szlig;erordentlich erfolgreiche Karriere als S&auml;ngerin. Bereits ihre erste ver&ouml;ffentlichte Single im Jahr 1970 (&quot;Liebeslied jener Sommernacht&quot;) wurde ein Hit. Mit der franz&ouml;sischen Version (&quot;Prends l&rsquo;amour&quot;) belegte sie noch im selben Jahr beim International Song Festival in Tokio den 13. Platz f&uuml;r Belgien, das Lied wurde auch ins Englische &uuml;bertragen (&quot;Love&rsquo;s Song&quot;) und als Single ver&ouml;ffentlicht. Lavi sang fortan auf Deutsch, Franz&ouml;sisch, Englisch, Hebr&auml;isch, Italienisch und Spanisch.<\/p>\n<p>Sie &uuml;berzeugte besonders das Publikum im deutschsprachigen Raum mit ihren eigenwilligen und gut vorbereiteten Interpretationen anspruchsvoller Pop-Songs, die sich vom damaligen Schlagereinerlei deutlich absetzten. Bei einem Gro&szlig;teil von Lavis musikalischen Erfolgen handelte es sich zwar um deutschsprachige Coverversionen englischer Songs, die aber mit Hilfe neuer Arrangements und vor allem textlich, zumeist aus den Federn von Erfolgstextern wie Miriam Frances oder auch Michael Kunze hervorstachen. Diese speziell auf Lavi zugeschnittenen Versionen waren in Verbindung mit ihrem dunklen Timbre oftmals in Deutschland weitaus erfolgreicher als die Originalversionen.<\/p>\n<p>Das Lied &quot;Oh, wann kommst Du&quot; schaffte es 1970\/1971 bis auf Platz 4 der deutschen Single-Charts und war ihr gr&ouml;&szlig;ter kommerzieller Erfolg. Weitere Single-Hits im Jahre 1971 waren &quot;Jerusalem&quot;, im Original ein Instrumental von Herb Alpert, sowie &quot;Wer hat mein Lied so zerst&ouml;rt, Ma?&quot;, im Original &quot;What Have They Done To My Song, Ma?&quot; von Melanie. Am Ende desselben Jahres hatte sie mit &quot;Willst du mit mir geh&rsquo;n&quot; ihren zweiten und letzten Top-10-Erfolg in Deutschland (Platz 9). Im Gegensatz zu vielen anderen Schlagerstars konnte sie sich auch sehr hoch in den Alben-Charts platzieren: Die LPs &quot;Liebeslied jener Sommernacht&quot; (1970, Platz 19), &quot;Daliah Lavi&quot; (Platz 2) und &quot;Willst du mit mir geh&rsquo;n&quot; (1971, Platz 7) geh&ouml;ren zu ihren erfolgreichsten Werken. In den folgenden Jahren war sie mit den Liedern &quot;Ich glaub&rsquo; an die Liebe&quot; (&bdquo;I Believe In Music&ldquo;), &quot;Meine Art, Liebe zu zeigen&quot; (1972), &quot;W&auml;r&rsquo; ich ein Buch&quot; (&quot;If You Could Read My Mind&quot; von Gordon Lightfoot) und Es geht auch so in den deutschen Charts vertreten. Neben regelm&auml;&szlig;igen Studio-LPs erschienen nun auch unz&auml;hlige Kompilationen, die ihren Katalog etwas un&uuml;bersichtlich machten. Weniger kommerziell erfolgreich waren au&szlig;erdem ihre englischsprachigen LPs, die bis 1973 ebenfalls regelm&auml;&szlig;ig erschienen, ihr allerdings international kaum Beachtung einbrachten.<\/p>\n<p>Der Umstand, dass Lavi als eine J&uuml;din mit deutschen Wurzeln in dem Land auftrat, das nur wenige Jahre zuvor ihrer Familie gro&szlig;es Leid angetan hatte, wurde in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit nicht thematisiert. Neben Lavi verzeichneten auch andere israelische S&auml;nger und S&auml;ngerinnen in dieser Zeit Erfolge in Deutschland, so Carmela Corren, Esther Ofarim mit Abi Ofarim und Elisa Gabbai. Lavi sagte dazu sp&auml;ter: &bdquo;F&uuml;r mich waren die Konzerte in Deutschland fantastisch. Ich konnte dadurch in Kontakt kommen zu den jungen Leuten. Und diese jungen Leute trugen keine Schuld am Holocaust.&ldquo; Sie habe nie Antisemitismus in Deutschland erlebt, weil sie dies auch nicht zugelassen habe, sie habe niemandem das Gef&uuml;hl gegeben, dass man sie angreifen k&ouml;nne.<\/p>\n<p>\n<strong>Musikkarriere 1974&ndash;1978<\/strong><\/p>\n<p>\nMitte der 1970er Jahre lie&szlig; der Erfolg von Lavis Platten etwas nach. Lediglich &quot;Nichts haut mich um &ndash; aber du&quot; (&quot;I Get A Kick Out Of You&quot;) wurde 1975 in den Charts notiert (Platz 38), danach verschwand die S&auml;ngerin f&uuml;r zwei Jahre aus den Hitlisten. Dennoch arbeitete Lavi weiter sehr ambitioniert an ihrer Gesangskarriere. 1974 erschien die LP &quot;I&rsquo;m Israeli &ndash; I&rsquo;m A Sabra&quot; ausschlie&szlig;lich mit hebr&auml;ischen Liedern, darunter auch eine entsprechende Fassung von &quot;Jerusalem&quot;. Im darauf folgenden Jahr ver&ouml;ffentlichte sie gleich zwei LPs: &quot;F&uuml;r gro&szlig;e und kleine Kinder&quot; enth&auml;lt popul&auml;re Kinderlieder wie &quot;Alle meine Entchen&quot; oder &quot;Der Mond ist aufgegangen&quot;, w&auml;hrend &quot;Cafe Decadence&quot; Klassiker der 1920er und 1930er&nbsp;Jahre wie &quot;Warum soll eine Frau kein Verh&auml;ltnis haben?&quot; und &quot;Ich wei&szlig; nicht, zu wem ich geh&ouml;re&quot; beinhaltet. Erst 1976 erschien mit dem programmatisch betitelten Album &quot;Neuer Wind&quot; wieder eine Sammlung von Schlagern und Chansons. Daraus wurden die Singles &quot;Das bleibt immer ein Geheimnis&quot; und &quot;Worte wie Pfeile&quot; ausgekoppelt. 1977 gelang Lavi noch einmal ein Hit in den deutschen Single-Charts: Das country-angehauchte St&uuml;ck &quot;Wei&szlig;t du, was du f&uuml;r mich bist?&quot; kletterte bis auf Platz 12. Ein Jahr sp&auml;ter hatte sie mit &quot;Du bist mein Problem&quot; einen gro&szlig;en Erfolg im deutschen Radio (Airplay-Charts Platz 5). Auf der dazugeh&ouml;rigen LP &quot;Bei dir bin ich immer noch zuhaus&quot; jonglierte Lavi mit den unterschiedlichsten Genres. So mischte sie zwischen den &uuml;blichen Schlagern und Chansons auch Country- und Disco-Titel.<\/p>\n<p>\n<strong>Musikkarriere 1979&ndash;1994<\/strong><\/p>\n<p>\nNach einigen Jahren Pause setzte Lavi 1981 mit der Single &quot;Fl&uuml;ster&nbsp;&hellip;&quot; ihre Karriere fort. Das nachlassende Interesse am Schlager im Allgemeinen und dessen ans Chanson angelehnter Spielart im Besonderen hatten den kommerziellen Erfolg von Lavis Platten deutlich reduziert. Auch die Cover-Version des damaligen Superhits &quot;Words&quot; von F. R. David, bei Lavi &quot;Mut&quot;, brachte nicht den erhofften Hit, und die S&auml;ngerin verlie&szlig; die Plattenfirma Polydor, bei der sie &uuml;ber Jahre hinweg ihre gr&ouml;&szlig;ten Erfolge gefeiert hatte. Mit neuem Look und einem Vertrag bei der EMI zeigte die Erfolgskurve wieder langsam nach oben. Die LP &quot;&hellip;Wenn schon, dann intensiv&quot; (1983) war Lavis erste seit f&uuml;nf Jahren, die ausgekoppelten Singles &quot;Jahresringe&quot; und &quot;Ich muss nur sterben (und sonst gibt es kein Muss)&quot; pr&auml;sentierten einen moderneren Stil. Mit &quot;Ich wollt&prime; nur mal mit dir reden&quot; (&quot;I Just Called to Say I Love You&quot;) von Stevie Wonder) gelang Lavi 1985 nach acht Jahren wieder ein Hit in den deutschen Charts (Platz 59). Die dazugeh&ouml;rige LP &quot;Herzblut&quot; war ihr letztes Studio-Album, das ausschlie&szlig;lich neue Aufnahmen enth&auml;lt.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit der EMI war nicht von langer Dauer. Noch 1985 nahm Lavi f&uuml;r Ralph Siegels Plattenfirma Jupiter Records die Single &quot;Wir sind gebrannte Kinder&quot; auf. Im Jahr darauf folgte ein erneuter Wechsel. F&uuml;r Hansa nahm Lavi &quot;In deinen Armen&quot; (1986) und &quot;Love&quot; (1987) auf, ebenfalls ohne gr&ouml;&szlig;eren Erfolg. 1990 ver&ouml;ffentlichte sie bei dem kleinen Label MCS das Album Lieder des &quot;Lebens mit Neuaufnahmen&quot; ihrer gro&szlig;en Erfolge sowie einigen neuen Titeln. Im Jahr darauf spielte sie an der Seite von Inge Meysel eine kleine Rolle in dem Fernsehkrimi &quot;Mrs. Harris und der Heiratsschwindler&quot;. Nach einem letzten Hit im Duett mit Karel Gott (1994, &quot;Ich bin da um dich zu lieben&quot;, im Original &quot;When You Tell Me That You Love Me&quot; von Diana Ross) beendete Lavi vorerst ihre Gesangskarriere. Von 1992 bis zu ihrem Tod lebte sie zur&uuml;ckgezogen mit ihrem vierten Ehemann, dem US-Industriellen Charles E. Gans, in Asheville, North Carolina. Daliah Lavi war Mutter von vier Kindern, einer Tochter und drei S&ouml;hnen. Rouven, ihr Sohn aus zweiter Ehe mit dem Schauspieler John Sullivan, strebte Mitte der 80er Jahre ebenfalls eine Gesangskarriere an. Seine Single &quot;Together&quot; (&quot;Flying On The Wings Of Tenderness) wurde 1986 von Jack White produziert und erreichte Platz 53 in den deutschen Charts.<\/p>\n<p>\n<strong>Comeback und Abschied 2008\/2009<\/strong><\/p>\n<p>\nIm Oktober 2008 wurde nach einer Produktionszeit von &uuml;ber zwei Jahren eine neue CD mit dem Titel &quot;C&rsquo;est la vie &ndash; So ist das Leben&quot; ver&ouml;ffentlicht. Mit diesem von Dieter Falk produzierten Album wollte sich Lavi, wie sie in zahlreichen Interviews sagte, von ihrem Publikum verabschieden. Das Album enth&auml;lt neben f&uuml;nf neuen Liedern haupts&auml;chlich Neuaufnahmen ihrer Hits, aber auch pers&ouml;nliche Favoriten wie &quot;Israel&quot; oder &quot;Mutter Erde weint&quot;. Am 25. Oktober 2008 trat Lavi in der Sendung &quot;Willkommen bei Carmen Nebel&quot; auf und pr&auml;sentierte neben einigen ihrer bekannten St&uuml;cke auch das Titellied ihrer neuen CD sowie das erstmals 1994 ver&ouml;ffentlichte Duett mit Karel Gott. Auch bei folgenden Auftritten wurde oft behauptet, dass Lavi seit rund 15 Jahren nicht mehr in Deutschland aufgetreten sei, was allerdings nicht stimmte. So war sie 1997 bei der &quot;Welthungerhilfe-Gala&quot; aufgetreten, 1999 bei &quot;Boulevard Bio&quot;, und 2000 war sie Stargast beim &quot;SWR-Ball&quot; in Stuttgart gewesen.<\/p>\n<p>Im November 2008 erreichte &quot;C&rsquo;est la vie&quot; die deutschen Alben-Charts (H&ouml;chstplatzierung Platz 22). Erstmals seit 1980 war sie hier wieder notiert. Im Vorfeld promotete Lavi diese Platte in Deutschland; u.&nbsp;a. trat sie im Oktober 2008 in der TV-Talkshow &bdquo;Beckmann&ldquo; auf. Bis M&auml;rz 2009 hielt sich &quot;C&rsquo;est la vie&quot; insgesamt 16&nbsp;Wochen lang in den Top 100 Charts der am meisten verkauften Alben in Deutschland und z&auml;hlt damit zu einer von Daliah Lavis erfolgreichsten Ver&ouml;ffentlichungen.<\/p>\n<p>In &Ouml;sterreich blieb die CD ebenfalls mehrere Wochen lang in den Verkaufscharts und erreichte Platz 56. In den deutschen Airplaycharts\/Deutscher Schlager landete das Lied &quot;C&rsquo;est ca la vie&quot; sogar auf Platz&nbsp;1.<\/p>\n<p>Ende Februar 2009 startete Lavi eine erfolgreiche Abschiedstournee, die sie durch 12 deutsche St&auml;dte f&uuml;hrte. Im Herbst 2009 wurde ein Live-Mitschnitt ihres Konzertes in der Alten Oper in Frankfurt am Main als DVD ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Am 28. November 2009 erhielt Daliah Lavi in der aus Suhl live &uuml;bertragenen ARD-Sendung &bdquo;Das Adventsfest der 100.000 Lichter&ldquo; f&uuml;r C&rsquo;est la vie eine Goldene Schallplatte f&uuml;r &uuml;ber 100.000 verkaufte Exemplare in Deutschland.<\/p>\n<p>Am 12. November 2011 hatte Daliah Lavi einen erneuten Auftritt in der ZDF-Sendung &bdquo;Willkommen bei Carmen Nebel&ldquo;.<\/p>\n<p>Wikipedia.de  (Textvorlage)<\/p>\n<p>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daliah_Lavi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die S\u00e4ngerin und Schauspielerin wurde nur 74 Jahre alt!\u00a0 DALIAH LAVI (hebr&auml;isch&nbsp;&#1491;&#1500;&#1497;&#1492; &#1500;&#1489;&#1497;&#1488;,&nbsp;geb. Daliah Levenbuch; * 12. Oktober 1942 in<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":66149,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66148"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/66149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}