{"id":65617,"date":"2017-05-20T00:00:00","date_gmt":"2017-05-20T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=65617"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"UDO-LINDENBERG-Heute-20052017-M-65616","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/deutsch-rock\/UDO-LINDENBERG-Heute-20052017-M-65616\/","title":{"rendered":"UDO LINDENBERG <br \/>Heute (20.05.2017), MDR FERNSEHEN: &quot;St\u00e4rker als die Zeit&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>22:50 Uhr &#8211; 00:20 Uhr!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Hut, die Zigarre, der t&auml;nzelnde Gang. Es gibt nicht viele K&uuml;nstler, die an ihrer Silhouette zu erkennen sind. UDO LINDENBERG hat sein Leben lang hart an seiner Karriere gearbeitet. Manchmal nahe am Abgrund, strauchelnden Schrittes, nicht immer zielsicher. Er hat Lieder geschrieben, die uns ber&uuml;hren, manche f&uuml;r die Ewigkeit. Er hat Worte und Gestalten erfunden, die es vor ihm nie gab. Er hat unser Leben begleitet und bereichert. Ein Stehaufm&auml;nnchen, ein Wanderer, ein Suchender. Und einer, der sich immer einmischt und den Mund &ouml;ffnet, wenn andere schweigen. Udo Lindenbergs Verdienste sind unbestritten. Sein Ruf als Pionier der deutschen Rockmusik ist l&auml;ngst gesichert. F&uuml;nfzig harte Rockerjahre liegen hinter ihm. Und nach eigener Aussage will er noch mindestens zwei Jahrzehnte auf der B&uuml;hne stehen.<\/p>\n<p>Die Dokumentation konzentriert sich ganz auf die Person Lindenberg und dessen engsten Freundeskreis. Autor und Regisseur Falko Korth begleitete den K&uuml;nstler und seine Panik-Familie ein halbes Jahr lang mit der Kamera. Tats&auml;chlich zeigt sich Lindenberg in diesem Film offener als je zuvor. Er spricht &uuml;ber seinen Werdegang, seine Faszination f&uuml;r den Jazz, seine Vorstellungen von Freiheit, sein k&uuml;nstlerisches Selbstverst&auml;ndnis, sexuelle Treue. Auch seine Krisen werden nicht ausgeklammert. Lindenberg liefert tiefe Einblicke in seine Seelenwelt, streift Themen wie Altern, Sorgen, &Auml;ngste. Dass er diese N&auml;he zul&auml;sst, ist neu. Wir sehen ihn im Studio beim Erarbeiten neuer Songs, erleben Arbeitsphasen, &Uuml;berlegungen, auch Zweifel, Unsicherheiten. Und doch ist er der K&auml;pt&rsquo;n in allen Situationen.<\/p>\n<p>Auch seine Entourage, die sehr heterogene Panik-Familie, bekommt in diesem Film ein Gesicht. Es &auml;u&szlig;ern u.a. Tine Acke, Lindenbergs langj&auml;hrige Vertraute und Freundin, Stylistin Niko Kazal, von Lindenberg nur &quot;Zarin&quot; genannt. Mit dabei auch Jan Delay, Annette Humpe, Otto Waalkes, Nina Hagen, Helge Schneider, Benjamin v. Stuckrad-Barre, der Malerf&uuml;rst Markus L&uuml;pertz und noch viele mehr. Sie sprechen &uuml;ber den Menschen Lindenberg, &uuml;ber gemeinsame Zeiten und Projekte.<\/p>\n<p>Ein gro&szlig;er Teil dieser Dokumentation widmet sich der Biografie Lindenbergs, mit Schwerpunkt auf dessen Familie. Inge Lindenberg, seine Schwester, erz&auml;hlt aus den Kinder- und Jugendjahren. Es geht um famili&auml;re Pr&auml;gungen, Lindenbergs musikalische Anf&auml;nge als Trommler und Songschreiber und sein sp&auml;teres wildes Leben als Rockmusiker. Manche Sequenzen wirken wie eine Zeitreise. Die 70er Jahre leben noch einmal auf. Wir sehen Lindenberg als Derwisch &uuml;ber die B&uuml;hne fegen, als Schreck aller Spie&szlig;er, mit einem spitzb&uuml;bischen L&auml;cheln auf den Lippen. Seine Freude an Tabubr&uuml;chen, seine Lust an Grenzerfahrungen, all das arbeitet der Film heraus.<\/p>\n<p>Vertraute aus den Anfangstagen kommen zu Wort. Zum Beispiel die Mitglieder des Panik Orchesters Steffi Stephan und Carola Kretschmer. Auch Katie Fechler, die Anfang der 70er Jahre mit Lindenberg ein Liebespaar war. Songs wie &quot;Bitte keine Lovestory&quot; und &quot;Das kann man ja auch mal so sehen&quot; gehen auf sie zur&uuml;ck. Eine intensive Beziehung mit viel Drama. Die Crew besucht Katie in Florida und spricht mit ihr &uuml;ber diese Zeit.<\/p>\n<p>Pascal Kravetz, der 11j&auml;hrig mit Lindenberg &quot;Wozu sind Kriege da?&quot; sang und noch heute mit Udo Lindenberg bei den Stadionkonzerten auf der B&uuml;hne steht, lebt als Musiker und Komponist auf Gozo\/Malta. Auch er ist Teil der Panik-Familie. Zum neuen Lindenberg-Album steuert er eine Komposition bei. Als Zuschauer lernt man, es ist schwer, bei Udo Lindenberg in Ungnade zu fallen. Alles und alle h&auml;ngen auch nach Jahrzehnten miteinander zusammen. Bis auf eine Ausnahme: Eddy Kante. Drei&szlig;ig Jahre war er f&uuml;r Lindenberg Leibw&auml;chter und M&auml;dchen f&uuml;r alles. Auch er kommt in dieser Dokumentation zu Wort.<\/p>\n<p>F&uuml;r sein neues Album reist Udo Lindenberg samt Entourage nach London ins legend&auml;re Abbey Road Studio. Die Kamera ist dabei. Das sechzigk&ouml;pfige Orchester liefert symphonische Kl&auml;nge. Hier, im ehrw&uuml;rdigen Studio, bekommt die Silhouette Lindenbergs, der ehrf&uuml;rchtig den Kl&auml;ngen der Symphonik lauscht, pl&ouml;tzlich noch eine andere Dimension. Die Musik aus dem Film &quot;Der Pate&quot;, zu der er einen neuen Text geschrieben hat, verschmilzt mit seiner Vorstellung von Unendlichkeit. Lindenberg, der dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen ist, greift nach den Sternen. Niemals ging es ihm so gut wie heute. Man ahnt nach diesem Film: Das Lindenbergsche Universum ist gr&ouml;&szlig;er als die Musik selbst.<\/p>\n<p>\n<em>Foto-Credit: Tine Acke<\/em><\/p>\n<p>MDR (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.udo-lindenberg.de\/job\/index.php<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22:50 Uhr &#8211; 00:20 Uhr!\u00a0 Der Hut, die Zigarre, der t&auml;nzelnde Gang. 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