{"id":65140,"date":"2017-06-02T00:00:00","date_gmt":"2017-06-02T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=65140"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Grosse-Forsa-S-65139","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Grosse-Forsa-S-65139\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/>Gro\u00dfe Forsa-Studie im Auftrag der Mediengruppe RTL Deutschland  Gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen mit Lebenssituation zufrieden!"},"content":{"rendered":"<p>wachsende Angst vor Islam &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<div class=\"text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">117 Tage vor der Bundestagswahl er&ouml;ffnet die Mediengruppe RTL Deutschland heute die Berichterstattung zur Wahl mit dem Thementag &bdquo;Wie denkt Deutschland?&ldquo;.&nbsp;RTL und n-tv gehen in ihren Informationsprogrammen seit dem Morgen der Frage nach, was die B&uuml;rger des Landes derzeit denken, was sie besonders bewegt und welche Erwartungen sich daraus an die Politik ableiten. Dazu hatte die Mediengruppe RTL im M&auml;rz beim Meinungsforschungsinstitut Forsa eine gro&szlig;angelegte Umfrage in Auftrag gegeben.<\/p>\n<p>Im Folgenden sind die wichtigsten Ergebnisse aus der repr&auml;sentativen Studie zusammengefasst.<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lebenssituation und Lebensgestaltung<\/strong><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fragen zur allgemeinen Lebenssituation der Deutschen und ihrer Lebensgestaltung bilden einen Schwerpunkt der Forsa-Umfrage der Mediengruppe RTL. Insgesamt l&auml;sst sich festhalten, dass mit 62 Prozent die gro&szlig;e Mehrheit der Bundesb&uuml;rger mit ihrer derzeitigen Lebenssituation zufrieden ist. Entgegen der politischen und &ouml;ffentlichen Diskussion &uuml;ber soziale Ungerechtigkeiten und einer wachsenden Ungleichheit in der Gesellschaft geben sogar 19 Prozent der Befragten an, dass sie sehr zufrieden sind. Weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden sind laut Umfrage lediglich 18 Prozent der Deutschen. Die Forsa-Umfrage f&uuml;r die Mediengruppe zeigt au&szlig;erdem, dass die Zufriedenheit mit der H&ouml;he des Einkommens und mit zunehmendem Alter steigt. In den mittleren Altersklassen denken die Befragten negativer &uuml;ber ihre Lebenssituation (Unzufriedenheit der 30-44-J&auml;hrigen: 21 %; 45-59-J&auml;hrige: 23 %). B&uuml;rger ab 60 Jahre hingegen geben nur zu 12 Prozent an, unzufrieden zu sein. Auch eine Partnerschaft tr&auml;gt nach den Umfrage-Ergebnissen zu einer gl&uuml;cklichen Lebenssituation bei. Mit Partner lebende B&uuml;rger geben zu 23 Prozent an, dass sie sehr zufrieden sind (zum Vergleich: ohne Partner geben dies nur 13 Prozent an).<\/p>\n<p>Privatleben und Beruf sind f&uuml;r die meisten Bundesb&uuml;rger kein Gegensatz, sondern in &auml;hnlicher Weise wichtig, wie die Forsa-Umfrage zeigt. Auf Platz eins der Priorit&auml;ten in ihrem Leben steht f&uuml;r die Deutschen die Familie bzw. der Partner (95 %), dicht gefolgt von der Freizeitgestaltung (91 %) und einem sicheren Arbeitsplatz (90 %). Weitere hohe Platzierungen erreichen eine gesunde Lebensweise und Ern&auml;hrung (87 %), ein geregeltes Alltagsleben (86 %) und ein gutes Verh&auml;ltnis zu den eigenen Eltern (84%).<\/p>\n<p>Entsprechend der Zufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation ist mit 60 Prozent der Bundesb&uuml;rger auch ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung mit seiner finanziellen Lage zufrieden. 15 Prozent sind sogar sehr zufrieden. Innerhalb der verschiedenen Altersklassen gibt es keine gro&szlig;en Abweichungen. Festgehalten werden kann aber, dass sich die &uuml;ber 60-J&auml;hrigen mit ihrer finanziellen Situation am zufriedensten zeigen (61 % zufrieden, 18 % sehr zufrieden).<\/p>\n<p>Entgegen vieler Meldungen &uuml;ber verbreitete Unzufriedenheit unter Erwerbst&auml;tigen und Berichten &uuml;ber F&auml;lle von &bdquo;Burn-out&ldquo; ist die gro&szlig;e Mehrheit der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland (79 %) mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Nur 19 Prozent geben das Gegenteil an. Sehr positiv &uuml;ber ihre Arbeitssituation denken vor allem Selbstst&auml;ndige (insgesamt 95 % sind zufrieden oder sehr zufrieden). Hierhinter folgt die Gruppe der Beamten (85 % positive Angaben).<\/p>\n<p>Auf Platz eins der beliebtesten Freizeitaktivit&auml;ten steht f&uuml;r die Deutschen mit 61 % das Lesen, gefolgt vom Internetsurfen (59 %) und Musik h&ouml;ren (55 %). Mit 52 Prozent und damit am viertliebsten sehen die Bundesb&uuml;rger sich das laufende TV-Programm an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Kriminalit&auml;t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nWie bereits vor zehn Jahren haben auch aktuell fast zwei Drittel der Befragten (62 %) den Eindruck, dass die Kriminalit&auml;t in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen habe. Interessanterweise herrscht dieser Eindruck besonders bei Personen vor, die nicht in Gro&szlig;st&auml;dten leben. 67 Prozent der B&uuml;rger, die in St&auml;dten zwischen 20.000 und 100.00 Einwohnern wohnen, vertreten diese Ansicht. 64 Prozent der Befragten, die in St&auml;dten mit weniger als 20.000 Einwohnern leben und 63 Prozent der B&uuml;rger, die in St&auml;dten mit weniger als 5.000 Einwohnern zu Hause sind, machen ebenfalls die Angabe, dass die Kriminalit&auml;t zugenommen habe. Auch zwischen den B&uuml;rgern Ost- und Westdeutschlands gibt es einen Unterschied. Die Befragten Ostdeutschlands haben zu 69 Prozent und damit verst&auml;rkter als der Durchschnitt der B&uuml;rger das Gef&uuml;hl, dass die Kriminalit&auml;t in den letzten Jahren gestiegen ist. In Westdeutschland geben 60 Prozent diese Antwort.<\/p>\n<p>Am meisten pers&ouml;nlich bedroht f&uuml;hlen sich die Bundesb&uuml;rger durch Einbr&uuml;che und Diebstahl (61 %), gefolgt von der Bedrohung durch organisierte Banden (48 %). Jeweils ein Drittel f&uuml;hlt sich durch Betr&uuml;gereien bzw. &Uuml;berf&auml;lle besonders bedroht (34 %). Knapp 30 Prozent f&uuml;hlen sich durch Gewalt von Rechtsextremen, Gewalt von Ausl&auml;ndern oder frauenfeindliche &Uuml;bergriffe besonders bedroht.<\/p>\n<p>71 Prozent der Bundesb&uuml;rger sind der Meinung, dass die Polizei mit der Bek&auml;mpfung der Kriminalit&auml;t in Deutschland &uuml;berfordert sei. Verglichen mit fr&uuml;heren Befragungen ist das Vertrauen in eine wirksame Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung im Zeitverlauf deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig (Vergleich zu 2009: 61 Prozent gaben an, die Polizei sei &uuml;berfordert). Vor allem die Anh&auml;nger der AfD gehen davon aus, dass die Polizei (91 %) die Situation nicht richtig im Griff hat. Aber auch viele Nichtw&auml;hler (83 %) vertreten diese Ansicht.<\/p>\n<p>W&auml;hrend vor zehn Jahren noch mehr als die H&auml;lfte der Bundesb&uuml;rger (52 %) den Eindruck hatte, dass die Medien in Deutschland das Ausma&szlig; der Kriminalit&auml;t &uuml;bertrieben darstellen, sind es im Fr&uuml;hjahr 2017 nur noch 15 Prozent. Knapp die H&auml;lfte (47 %) findet die Art der Berichterstattung angemessen, 29 Prozent haben den Eindruck, dass Kriminalit&auml;t und Gewalt eher verharmlost w&uuml;rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Zuwanderung und Islam<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nAls gr&ouml;&szlig;tes Problem f&uuml;r die deutsche Bundesrepublik wird auch im Fr&uuml;hjahr 2017 noch das Thema Zuwanderung genannt. 43 Prozent der Befragten geben dies an, wobei der Wert 2016 mit &uuml;ber 70 Prozent noch deutlich h&ouml;her lag. Weitere Themen, die die Deutschen besch&auml;ftigen, sind das soziale Gef&auml;lle in der Gesellschaft (34 %), der zunehmende Rechtsradikalismus (22 %) sowie Kriminalit&auml;t und Gewalt (22 %). &Ouml;konomische Probleme spielen eine viel geringere Rolle als fr&uuml;her. Gut ein F&uuml;nftel (21 %) &auml;u&szlig;ert Unmut &uuml;ber die Arbeit der politischen Akteure und Parteien.<\/p>\n<p>Zur Zahl der Fl&uuml;chtlinge und Ausl&auml;nder, die in Deutschland leben, gibt es unter den Bundesb&uuml;rgern recht unterschiedliche Auffassungen: 22 Prozent und damit doppelt so viele Bundesb&uuml;rger wie im Jahr 2015 meinen, es gebe schon zu viele Ausl&auml;nder. Vor allem die 30- bis 44-J&auml;hrigen vertreten diese Ansicht (26 %). 49 Prozent der Befragten halten die jetzige Zahl f&uuml;r hoch genug, wollen aber keinen weiteren Zuzug. Immerhin 21 Prozent meinen, dass die Zahl der Fl&uuml;chtlinge noch gr&ouml;&szlig;er werden k&ouml;nne. Vor allem die j&uuml;ngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sind letzterer Meinung (33 %).<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Angst vor dem Islam in der Bev&ouml;lkerung gewachsen. Vor dem Hintergrund der intensiven Diskussionen &uuml;ber die Rolle des Islams bzw. islamistischer Bewegungen geben aktuell 45 Prozent (und damit mehr als 2006 mit 38 Prozent) an, dass der Islam ihnen pers&ouml;nlich Angst mache. 47 Prozent und damit immer noch die Mehrheit vertreten allerdings die gegenteilige Meinung und verneinen, dass sie sich vor dem Islam f&uuml;rchten. Den J&uuml;ngeren (56 %), den formal h&ouml;her Gebildeten (57 %) und den Anh&auml;ngern von den Gr&uuml;nen (71 %) und der Linkspartei (62 %) macht der Islam am wenigsten Angst. Die W&auml;hler der AfD geben zu 89 Prozent an, dass der Islam bei ihnen Furcht ausl&ouml;st.<\/p>\n<p>Dazu befragt, wie sie den Umgang mit dem Islam und Muslimen in Deutschland empfinden, gibt die H&auml;lfte der Bundesb&uuml;rger (50 %) an, dass man in Deutschland zu tolerant gegen&uuml;ber den Muslimen und dem Islam sei. Im Jahr 2004 gaben dies nur 35 Prozent an. 30 Prozent finden den aktuellen Umgang mit dem Islam und den Muslimen gerade richtig, 11 Prozent meinen, dass die Gesellschaft diesbez&uuml;glich nicht tolerant genug sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Einkommen und Altersarmut:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nMit den eigenen finanziellen Verh&auml;ltnissen sind 60 Prozent der Deutschen zufrieden, 15 Prozent sogar sehr zufrieden. Dennoch f&uuml;hlen sich nur 52 Prozent der Befragten angemessen bezahlt. Etwas mehr als die H&auml;lfte der Bundesb&uuml;rger (55 %) teilt die Einsch&auml;tzung, dass Menschen mit Kindern in Deutschland gegen&uuml;ber Kinderlosen finanziell benachteiligt seien. Von den Befragten mit Kindern im Haushalt denken dies sogar 74 Prozent. Wie bereits in den vergangenen Jahren glauben zudem nur noch wenige Bundesb&uuml;rger an die Sicherheit der gesetzlichen Rente. 72 Prozent der Befragten, die derzeit noch nicht in Rente sind, meinen, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Bei den 30- bis 44-J&auml;hrigen sind es sogar 85 Prozent.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<em>Datenbasis: 2.001 Personen ab 18 Jahre bzw. 2002 Personen ab 14 Jahre in Deutschland<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>-Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL Deutschland <br \/>http:\/\/www.mediengruppe-rtl.de\/de\/pub\/startseite.cfm<br \/>https:\/\/www.forsa.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wachsende Angst vor Islam &#8230;:\u00a0 117 Tage vor der Bundestagswahl er&ouml;ffnet die Mediengruppe RTL Deutschland heute die Berichterstattung zur Wahl<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65141,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65140"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65140"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65140\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65140"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65140"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65140"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}