{"id":63697,"date":"2017-07-24T00:00:00","date_gmt":"2017-07-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=63697"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANDREA-JUERGENS-smago-top-exklu-63696","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/ANDREA-JUERGENS-smago-top-exklu-63696\/","title":{"rendered":"ANDREA J\u00dcRGENS <br \/>smago! top-exklusiv: Die gro\u00dfe Andrea J\u00fcrgens Story 1967 &#8211; 2017!"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER eine mehr als ausf\u00fchrliche W\u00fcrdigung ihres k\u00fcnstlerischen Wirkens \u00fcber eine Zeitspanne von vier Jahrzehnten &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 15. Mai 1967 kam ANDREA Elisabeth Maria J&Uuml;RGENS in Wanne-Eickel&nbsp; als Tochter des Lehrlingsausbilders &nbsp;<em>Heinz <\/em>und der Hausfrau <em>Margret J&uuml;rgens<\/em> zur Welt. Sie hatte einen &auml;lteren Bruder namens <em>Ralf,<\/em> der im Jahr 2013 verstorben ist.<\/p>\n<p>&bdquo;Nur zum Spa&szlig;&ldquo; hat sich Andrea im Jahr 1977 bei einem von der Zeitung WAZ organisierten Talentwettbewerb des Herner Kulturzentrums beworben. Gegen 30 erwachsene Mitbewerber konnte sie sich damals durchsetzen. Der S&auml;nger und Wettbewerbsorganisator <em>Frank Berger<\/em> erz&auml;hlte dem Show-Manager <em>Erhard Czurlowski<\/em>, der u. a. Manager von <em>Lena Valaitis<\/em> war, von Andrea. <em>Valaitis <\/em>war sogar Stargast des denkw&uuml;rdigen Talentwettbewerbs. <em>Czurlowski <\/em>wollte das M&auml;dchen an seinen guten Freund, den ber&uuml;hmten Produzenten <em>Jack White<\/em>, weitervermitteln &ndash; das gestaltete sich damals aber schwierig, weil der keine Platten mit Kindern produzieren wollte. So griff <em>Czurlowski<\/em> zu einem Trick: Er holte <em>Jack White<\/em> mit dem Auto vom Flughafen ab und spielte ihm &bdquo;zuf&auml;llig&ldquo; eine Cassette mit Aufnahmen von Andrea vor. <em>Jack White<\/em> war begeistert &ndash; es kam zu einem pers&ouml;nlichen Treffen von Andrea und ihrer Familie mit Jack in Berlin &ndash; und man war sich einig, eine Schallplatte produzieren zu wollen.<\/p>\n<p><em>Jack White<\/em> entschied sich damals f&uuml;r einen Text von <em>Wolfgang Preuss<\/em>, der einige Jahre zuvor selber als Teil des Duos &bdquo;<em>Inga und Wolf<\/em>&ldquo; (&bdquo;Gute Nacht, Freunde&ldquo;) erfolgreich war. Unter dem Pseudonym <em>Jon Athan<\/em> ersann der den Titel &bdquo;<strong>Und dabei liebe ich euch beide<\/strong>&ldquo;. <em>Jack White<\/em> war erst skeptisch, weil aus seiner Sicht ein 10-j&auml;hriges M&auml;dchen eher &bdquo;Ich hab euch beide lieb&ldquo; sagen w&uuml;rde. <em>Preu&szlig;<\/em> setzte sich durch. Und nachdem auch der Verleger <em>Peter Meisel Jack White<\/em> zur Produktion des Songs riet, entschied der sich, den Titel genau so mit Andrea aufzunehmen.<\/p>\n<p>In <em>Rudi Carrell<\/em>s Silvestershow von &bdquo;Am laufenden Band&ldquo; 1977\/78 feierte Andrea mit ihrem Titel dann eine TV-Premiere. Der Song war perfekt inszeniert &ndash; Andrea sang den Titel auf einem Kinderbett sitzend. Damals vielleicht noch mehr als heute in den Zeiten der Patchwork-Familie traf der Schlager zu 100 % den Zeitgeist. Bereits am 16. Januar 1978 kam der Titel in die Single-Charts, und am 6. M&auml;rz 1978 gr&uuml;&szlig;te Andrea als j&uuml;ngste Siegerin einer ZDF-Hitparade. Der Song schaffte es bis auf Platz 4 der Charts und hielt sich dort &uuml;ber ein halbes Jahr lang.<\/p>\n<p>Dass der Schlager durchaus zeitgeschichtlich ins Schwarze traf, zeigt Buchautor <em>Andr&eacute; Port le Roi<\/em> in seinem Buch &bdquo;Schlager l&uuml;gen nicht&ldquo; auf. Darin erinnert er daran,dass zum 1. Juli 1977 ein neues Scheidungsrecht in Kraft getreten sei: &bdquo;<em>An die Stelle des Schuldprinzips trat das Zerr&uuml;ttungsprinzip<\/em>&ldquo;. <em>Port le Roi<\/em> res&uuml;miert: &bdquo;<em>Diese kindliche Vision einer Welt, in der Konflikte keinen Platz haben und durch Ignorieren am Besten &sbquo;gel&ouml;st&rsquo; werden, traf den kollektiven Nerv einer Zeit, die offensichtlich ein Ende der ewigen Diskussionen wollte<\/em>.&ldquo;<\/p>\n<p>Das Ph&auml;nomen, dass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Radiomacher gerne mal am Publikumsgeschmack vorbei senden, gab es schon damals. Der Schlager wurde anfangs vom Rundfunk boykottiert. Vom SFB hie&szlig; es seinerzeit: &bdquo;<em>Damit macht man auch keine Ehe wieder ganz. Die Kinder werden m&ouml;glicherweise die Platte kaufen, sie ihren Eltern vorspielen und so die Probleme verschlimmern.<\/em>&ldquo; Der Bayerische Rundfunk begr&uuml;ndete den Boykott mit der Feststellung: &bdquo;<em>Es liegt an der Kombination von Kinderstar plus Problemsong<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>Typisch <em>Jack White<\/em>: Auch diesen Hit verwendete er f&uuml;r andere K&uuml;nstler aus seinem &bdquo;Stall&ldquo;. 1980 sang <em>Sandy Powers<\/em> &bdquo;The Sun Shines, When Somebody Loves You&ldquo;, 1982 gab es eine Art Reggae-Version mit <em>Judy Jackson<\/em> und 1985 nahm sogar <em>Audrey Landers<\/em> den Titel in englischer Sprache auf. Mit diesem Titel hat Jack White viele Leute L&uuml;gen gestraft, die meinen, er k&ouml;nne nur den &bdquo;Kitchen-Sound&ldquo; mit fr&ouml;hlichen Kl&auml;ngen bedienen &ndash; das sehr opulent gestaltete Arrangement und die vielen zu Herzen gehende Thematik haben auch Kritiker &uuml;berzeugt. Namensvetter <em>Udo<\/em> hatte mit &bdquo;Geschieden&ldquo; zwar einen mittleren Erfolg, und <em>Gunter Gabriels<\/em> &bdquo;Hey Yvonne&ldquo; war auch sehr erfolgreich &ndash; aber &bdquo;&hellip;und dabei liebe ich Euch beide&ldquo; ist schon ein eigenes Kaliber.<\/p>\n<p>Der Nachfolgehit hatte ein weniger brisantes, aber doch ein interessantes Thema: Andrea beschreibt einem Vogel ihr Kinderzimmer, das sie als ihr Paradies ansieht: &bdquo;<strong>Ich zeige Dir mein Paradies<\/strong>&ldquo;. Die von <em>Jack White<\/em> komponierte, getextete und produzierte Nummer wurde erneut ein gro&szlig;er Erfolg &ndash; es reichte erneut f&uuml;r die Top-5 der deutschen Single-Charts. Erneut wurde in dem Schlager der Zeitgeist aufgegriffen &ndash; Andrea gab sich flexibel, in ihrem&nbsp; Zimmer hingen Poster sowohl von &bdquo;<em>Leslie <\/em>von den <em>Bay City Rollers<\/em>&ldquo; als auch von &bdquo;Heidi aus dem Alpenland&ldquo;. Am 21. August und am 18. September 1978 stellte sie ihren Schlager in der ZDF-Hitparade vor. Andrea nahm den Titel selbst auf Englisch auf (&bdquo;My Idea Of Paradise&ldquo;), 1993 produzierte Jack mit seinem damaligen Sch&uuml;tzling <em>Tony Christie<\/em> das Lied als &bdquo;Too Young&ldquo;. Ein Riesenhit wurde der Titel 1997 in den Niederlanden. Damals sang &bdquo;<em>Jantje Smit<\/em>&ldquo; &bdquo;Ik zing dit lied voor jou alleen&ldquo; und landete in seinem Heimatland im Alter von 11 Jahren einen Nummer-1-Hit. (Heute ist <em>Jan<\/em> als Mitglied der Erfolgsgruppe KLUBBB3 bekannt).<\/p>\n<p>Mit ihrem dritten Titel, der auch auf ihrer ersten LP &bdquo;Ich zeige dir mein Paradies&ldquo; enthalten ist, widmete sich Andrea erneut einem Alltagsthema, einem Problem&nbsp; zwischen Schulstress und Angst von Eltern-Schelte. Eine &bdquo;5 in Englisch&ldquo; f&uuml;hrte dazu, dass die fiktive Tina verschwunden sei &ndash; der erneut von <em>Wolfgang Preu&szlig;<\/em> getextete Titel &bdquo;<strong>Tina ist weg<\/strong>&ldquo; war zwar erfolgreich, erreichte aber nicht wie die Vorg&auml;ngertitel den ganz gro&szlig;en Erfolg. Dennoch gab es im M&auml;rz und April 1979 erneut Auftritte in <em>Dieter Thomas Heck<\/em>s ZDF-Hitparade. Imposant an der Single ist &uuml;brigens auch die B-Seite: &bdquo;K&ouml;nnt Ihr Euch denn nicht vertragen?&ldquo; &ndash; quasi so etwas wie eine Fortsetzung ihres Debut-Erfolgs. F&uuml;r ihre ersten drei Erfolge erhielt Andrea jeweils den Silbernen L&ouml;wen von Radio Luxemburg &ndash; ein fantastischer Erfolg.<\/p>\n<p>Angesichts alarmierender Unfallzahlen von Kindern, die im Stra&szlig;enverkehr ums Leben kamen bzw. sich verletzten, gr&uuml;ndete der Verleger Axel Springer mit seiner Bild-Zeitung die Aktion &bdquo;<strong>Ein Herz f&uuml;r Kinder<\/strong>&ldquo;. Im Jahr des Kindes, 1979, produzierte <em>Jack White<\/em> mit Andrea J&uuml;rgens den von <em>Kurt Hertha<\/em> getexteten gleichnamigen deutschen Schlager, der als offizieller Titelsong der bis heute existenten Aktion produziert wurde. Zielsetzung war damals, das Verkehrsbewusstsein der Kraftfahrer wachzur&uuml;tteln und mehr Aufmerksamkeit f&uuml;r Kinder auf dem Schulweg zu erreichen. Andrea schaffte es in die Top-15 der Single-Charts und trat im Juli, August und September 1979 mit dem Lied in der ZDF-Hitparade auf. Der Promotion-Aufwand war enorm &ndash; beispielsweise wurden nicht weniger als 5 Mio. &bdquo;Ein Herz f&uuml;r Kinder&ldquo;-Aufkleber produziert. RTL vergab f&uuml;r den Song einen &bdquo;Bronzenen L&ouml;wen&ldquo;.<\/p>\n<p>Auch der Folgetitel, &bdquo;<strong>Eine Rose f&uuml;r Dich<\/strong>&ldquo;, traf 1979 ins Schwarze &ndash; im November und Dezember 1979 ging es mit dem von <em>Christian Heilburg<\/em> getexteten Schlager abermals nach Berlin zur Hitparade. Der Titel war auch namensgebend f&uuml;r Andreas zweite LP (&bdquo;Eine Rose schenk&lsquo; ich Dir&hellip;und dieses Lied&ldquo;).<\/p>\n<p>Der Ausklang der 1970er Jahre hatte es f&uuml;r Andrea J&uuml;rgens in sich. Ende 1979 kam eine LP namens &bdquo;Meine 20 sch&ouml;nsten Weihnachtslieder&ldquo; auf den Markt. Schon ohne Werbung erhielt da Album Gold-Status &ndash; nachdem ab dem 29. November 1979 aber umfangreiche TV- und Radiowerbung geschaltet wurde, gingen die Verk&auml;ufe explosionsartig in die H&ouml;he. Mit 834.000 verkauften Exemplaren waren Gold und Platin f&auml;llig. Im Februar 1980 &uuml;berreichte ihr der m&auml;nnliche Kinderstar der damaligen Zeit, <em>Thomas Ohrner<\/em>, die Auszeichnungen im Rahmen einer Vertriebstagung der Plattenfirma Ariola in Rottach-Egern. Da das Album sich auch in den Folgejahren gut verkaufte, gab es im Dezember 1981 sogar Doppel-Platin und Doppel-Gold f&uuml;r 1,5 Mio. verkaute Einheiten des Tontr&auml;gers. Als Single wurde damals &bdquo;<strong>Aba Heidschi Bum Beidschi<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt.<\/p>\n<p>Nach diesem gigantischen Erfolg war es schon &uuml;berraschend, dass das alte Konzept, Themen des Zeitgeistes aufzugreifen, nicht mehr vern&uuml;nftig griff. Mit &bdquo;<strong>Aber am Sonntag<\/strong>&ldquo; wurde das Thema aufgegriffen, dass in abgewandelter Form die Gewerkschaften auf dem Schirm hatten. Hie&szlig; es dort &bdquo;samstags geh&ouml;rt Vati mir&ldquo;, gab sich Andrea gen&uuml;gsam &ndash; wenigstens der Sonntag sollte laut ihrem Lied ein Familientag sein. Erstaunlicherweise zog das aber nicht mehr wie noch wenige Jahre zuvor.<\/p>\n<p>Aus der in jener Zeit erschienenen dritten LP Andreas mit dem bezeichnenden Titel &bdquo;Ich hab heut schon Lampenfieber vor dem ersten Kuss&ldquo; wurde dann der volkst&uuml;mliche Titel &bdquo;<strong>Das M&auml;dchen aus den Bergen<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt &ndash; immerhin war &bdquo;Heidi&ldquo; ja laut Andreas zweiten Hit eine ihrer Heldinnen. Das war den Andrea-Fans dann wohl doch eine Spur zu volkst&uuml;mlich. Der Schlager wurde ein Jahr sp&auml;ter noch mal von <em>Tony Marshall<\/em> f&uuml;r dessen Album &bdquo;Mach Dir das Leben doch sch&ouml;n&ldquo; verwendet.<\/p>\n<p>Auch die dritte Single, das Titelst&uuml;ck der LP &bdquo;<strong>Ich hab heut schon Lampenfieber vor dem ersten Kuss<\/strong>&ldquo; z&uuml;ndete nicht wirklich. Spannend: Co-Textdichter des Liedes ist der beliebte Radiomoderator <em>J&uuml;rgen J&uuml;rgens<\/em>. In dem Zusammenhang sei an ein Zitat des Schauspielers <em>Curd J&uuml;rgens<\/em> erinnert, der im Rahmen einer RTL-L&ouml;wenverleihung mit Blick auf Andrea konstatierte: &bdquo;<em>Der Name J&uuml;rgens b&uuml;rgt nun mal f&uuml;r Qualit&auml;t<\/em>&ldquo;. Somit war es klar, dass auch der Radiomoderator <em>J&uuml;rgens<\/em> f&uuml;r Andrea t&auml;tig werden m&uuml;sste.<\/p>\n<p>Nach dem gigantischen Erfolg der Weihnachts-LP im Vorjahr beschloss man, auch zu Weihnachten 1980 noch mal eine Single aus der LP auszukoppeln: Im herrlichen Sopran tr&auml;llerte die &bdquo;Nachtigall vom Kohlenpott&ldquo;, wie Andrea zwischenzeitlich genannt wurde (alternativ auch &bdquo;Callas vom Kohlenpott&ldquo;) den Klassiker &bdquo;<strong>Leise rieselt der Schnee<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Nachdem Radiomoderator <em>J&uuml;rgen J&uuml;rgens<\/em> mit seinem Text nicht wirklich den gew&uuml;nschten Erfolg herbeif&uuml;hren konnte, bet&auml;tigte sich nun die TV-Moderatorin <em>Dhana Moray<\/em> als Songtextdichterin. Im Alter von knapp 14 Jahren ver&ouml;ffentlichte sie (laut Werbung die &bdquo;<em>lang erwartete neue Single<\/em>&ldquo;) &bdquo;<strong>Blonder Junge<\/strong>&ldquo; &ndash; den Teenager schien man Andrea noch nicht wirklich abzunehmen. Dennoch begann man, Andrea mehr als B&uuml;hnen-Interpretin aufzubauen, was sich allerdings problematisch gestaltete, weil sie ja auch schulische Verpflichtungen hatte. Um die diesbez&uuml;gliche Nachfrage zu koordinieren wurde Andrea <em>Hardy Rodenstock<\/em>, der damalige Lebenspartner Tina Yorks, zur Seite gestellt.<\/p>\n<p>Also gab sich Andrea noch ein letztes Mal kindlich &ndash; und das mit beachtlichem Erfolg. Die damalige auf TV beworbene Tontr&auml;ger spezialisierte Plattenfirma Arcade ver&ouml;ffentlichte die LP &bdquo;Andrea J&uuml;rgens singt die sch&ouml;nsten deutschen Volkslieder&ldquo; &ndash; in der Werbung hie&szlig; es &bdquo;<em>begeisternd arrangiert und interpretiert im modernen Happy-Sound<\/em>&ldquo;. &ndash; Im Mai 1981 schaffte Andrea es damit immerhin mal wieder in die Top-20 der Album-Charts. Als CD ist der Tontr&auml;ger &uuml;brigens nur im Set &bdquo;40 Jahre &ndash; die Andrea J&uuml;rgens-Collection&ldquo; erh&auml;ltlich.<\/p>\n<p>Interessant: Mit ihren ersten f&uuml;nf Schlagern war Andrea stets in der ZDF-Hitparade zu Gast &ndash; alle f&uuml;nf Lieder schafften es in die Single-Charts. Es folgten sechs Singles, die <em>Dieter Thomas Heck<\/em> <u>nicht <\/u>pr&auml;sentierte &ndash; entsprechend reichte es auch nicht f&uuml;r die Charts. Am 12. Oktober 1981 war Andrea dann endlich wieder in der Kult-Show zu Gast &ndash; und &bdquo;<strong>Mama Lorraine<\/strong>&ldquo;, die deutsche Version des gleichnamigen (englischsprachigen) <em>G. G. Anderson<\/em>-Hits schaffte es bis in die Top-12 der deutschen Charts. (Wobei man fairerweise zugeben muss, dass Andrea bereits im September 1980 wieder die deutsche Verkaufsbestenliste enterte). Vielleicht war hilfreich, dass mit <em>Dr. Michael Kunze<\/em> wieder ein &bdquo;echter&ldquo; Textdichter t&auml;tig wurde.<\/p>\n<p>Noch besser lief es mit Andreas deutscher Version des internationalen Hits von Aneka &ndash; erneut war <em>Dr. Michael Kunze<\/em> Textdichter der deutschen Version &ndash; diesmal war der &bdquo;<strong>Japanese Boy<\/strong>&ldquo; dran, der von Januar bis M&auml;rz 1982 in der ZDF-Hitparade pr&auml;sentiert wurde. Ein Kritiker hat aber zurecht angemerkt, dass es schon suspekt ist, dass der &bdquo;Japanese Boy&ldquo; laut Text &bdquo;<em>ganz hilflos im Gro&szlig;stadtverkehr<\/em>&ldquo; (von Wanne-Eickel?) umherirre, den es nach der Logik in Japan nicht zu geben scheint. Die Fans hat&rsquo;s nicht gest&ouml;rt &ndash; der Titel wurde ein Riesenhit, der es sogar in die Top-10 der Single-Charts schaffte.<\/p>\n<p>Sehnsucht nach Urlaub hatte Andrea mit der Folgesingle &bdquo;<strong>Playa Blanca<\/strong>&ldquo;, die auf der 1982er LP &bdquo;Solang ein M&auml;dchen tr&auml;umen kann&ldquo; zu h&ouml;ren war. Gesch&auml;ftst&uuml;chtig, wie Jack White immer schon war, hat er von diesem Original eine englischsprachige Single mit einer jungen Dame namens <em>Linda Susan Bauer<\/em>, die Ex-Frontfrau von Jack Whites Krautrock-Projekt &bdquo;Methusalem&ldquo; war, produziert. In der ZDF-Show &bdquo;Disco&ldquo; vom 21. Juni 1982 wurden gleich beide Versionen vorgestellt &ndash; ein Hit wurde aber lediglich Andreas Version. Zwei Jahre sp&auml;ter nahm <em>Audrey Landers <\/em>den Song auch noch mal auf und schaffte es damit immerhin noch einmal in die Top-40 &ndash; im Gegensatz zum nach &auml;hnlichem Muster gestrickten &bdquo;<strong>Puerto Rico<\/strong>&ldquo;, das es nicht in die Charts geschafft hatte. Dennoch hat auch diesen Titel <em>Audrey Lan<\/em>ders gecovert.<\/p>\n<p>1983 drehte Andrea den Spie&szlig; um &ndash; diesmal sang sie die deutsche Version von <em>Audrey<\/em>s &bdquo;<strong>Manuel Goodbye<\/strong>&ldquo;.. Am 27. Juni 1983 war Andrea damit in der ZDF-Hitparade zu Gast, hatte aber in der Hochzeit der Neuen Deutschen Welle damit nicht wirklich eine Chance. Vielen (insbesondere m&auml;nnlichen) Fans sind dennoch vielleicht noch die quietschgelben Hotpants des Auftritts erinnerlich. Die Ariola warb damals trotzdem: &bdquo;<em>Der &Uuml;bergang vom Kinderstar zum Teenager-Idol ist ihr &uuml;berzeugend gelungen<\/em>&ldquo;. Mit &bdquo;<strong>Lebensk&uuml;nstler<\/strong>&ldquo; gab es dann noch eine Single aus der &bdquo;Solang ein M&auml;dchen tr&auml;umen kann&ldquo;-LP &ndash; diesmal von anderen Autoren geschrieben, n&auml;mlich von <em>Uve Schikora<\/em> (Komposition) und <em>Andrea Andergast<\/em> (Text).<\/p>\n<p>Mit &bdquo;<strong>Wenn Corinna weint<\/strong>&ldquo; versuchte man es wieder mit einem Problem-Schlager. <em>Jack White<\/em> und <em>Michael Kunze<\/em> versuchten im besten &bdquo;Leader of the Pack&ldquo;-Stil den Tod eines Motorradfahrers zu thematisieren.<\/p>\n<p>1984 musste es erneut <em>Rudi Carrell <\/em>richten. In dessen damaliger Samstagabend-Show &bdquo;Die Verflixte 7&ldquo; pr&auml;sentierte Andrea ihren Song &bdquo;<strong>Spanien ist sch&ouml;n (ole ole)<\/strong>&ldquo; &ndash; ein Urlaubsschlager der besten Sorte, bei dem <em>Wolfgang Preu&szlig;<\/em> sich sogar traute, ohne das Pseudonym &bdquo;<em>Jon Athan<\/em>&ldquo; auf der Single als Co-Textdichter (neben <em>Dhana Moray<\/em>) zu erscheinen. Daf&uuml;r gab es sogar einen Silbernen L&ouml;wen von Radio Luxemburg. Im gleichen Jahr ging es mit der Eindeutschung eines <em>Audrey-Landers<\/em>-Songs weiter &ndash; die <em>G. G. Anderson<\/em>-Nummer &bdquo;<strong>China Town ist in New York<\/strong>&ldquo; mit Asien-Touch wurde im Radio gerne gespielt. Den von <em>Uve Schikora<\/em> arrangierten und von <em>Dhana Moray<\/em> getexteten Titel stellte sie u. a. in der <em>Tony-Marshall<\/em>-Show &bdquo;Lass das mal den Tony machen&ldquo; vor.<\/p>\n<p>Kurz darauf erschien das 1984er Album &bdquo;Weil wir uns lieben&ldquo;. Daraus wurde als weitere Single im Jahr 1985 ein Duett-Titel ausgekoppelt. Nachdem (wer sonst?) <em>Audrey Landers<\/em> mit dem spanischen Star <em>Camilo Sesto<\/em> &bdquo;<strong>Mi Amor<\/strong>&ldquo; sang, musste eine deutsche Version her. Als m&auml;nnlichen Partner stellte man Andrea J&uuml;rgens einen gewissen &bdquo;<em>Robby Tauber<\/em>&ldquo; zur Seite, von dem im Anschluss nie mehr jemand etwas geh&ouml;rt hat. Dass das Original von <em>J&uuml;rgen Marcus<\/em> gesungen wurde (&bdquo;Auf dem Bahnhof der vielen Gleise&ldquo;), interessiert da wohl nur am Rande, obwohl J&uuml;rgen doch quasi ein Nachbar Andreas war, weil auch er ja aus Herne stammt.<\/p>\n<p><em>Norbert Hammerschmidt,<\/em> Haus- und Hoftextdichter <em>Roland Kaisers<\/em>, schrieb mit <em>Jack White<\/em> den Urlaubsschlager &bdquo;<strong>Ciao ciao Amore<\/strong>&ldquo; &ndash; ein so genannter &bdquo;Non Album Track&ldquo;, den Andrea u. a. im legend&auml;ren WWF-Club vorstellte und sich um einen Image-Wechsel zum Vamp bem&uuml;hte. Am 31.10.1985 trat sie damit bei &bdquo;Show und Co. mit Carlo auf&ldquo; und am 9. November des Jahres in der Jack-White-Show.<\/p>\n<p>1986 startete <em>Jack White<\/em> sein &bdquo;<em>Jack&rsquo;s Project<\/em>&ldquo;-Projekt mit dem Titel &bdquo;<strong>Shy Shy Sugarman<\/strong>&ldquo;. Die deutsche Version des Songs &uuml;bernahm einmal mehr Andrea und stellte den Titel am 17. M&auml;rz 1986 in der Tele-Illustrierten und am 22. M&auml;rz in der ARD-Fernsehlotterie-Show vor. Auch dieser Titel erschien damals nicht auf einem so genannten &bdquo;Produktalbum&ldquo;. Co-<em>Autor Axel Breitlung<\/em> arbeitete sp&auml;ter mit <em>DJ Bobo<\/em> zusammen. Im gleichen Jahr war es dann endlich so weit, dass der Name &bdquo;J&uuml;rgens&ldquo; auch in Bezug auf <em>Udo<\/em> ins Spiel kam. Der hat in den Sechziger Jahren n&auml;mlich ein Traditional mit dem Text &bdquo;Dein letzter Brief&ldquo; popul&auml;r gemacht. Andrea machte daraus &bdquo;<strong>Wenn ich nun geh<\/strong>&ldquo; (Text: <em>Gregor Rottschalk<\/em>). Auch diesen Titel gibt es in einer Version von <em>Audrey Landers<\/em> (&bdquo;These Silver Wings&ldquo;). 1995 produzierte <em>Jack White<\/em> den Titel noch einmal mit <em>Vicky Leandros<\/em> (&bdquo;Doch wenn Du bleibst&ldquo;). Am 23. Oktober 1986 pr&auml;sentierte Andrea den Titel im ARD-&bdquo;Wunschkonzert&ldquo;. Die Plattenfirma konstatierte: &bdquo;<em>Eine weltbekannte Melodie, ein gef&uuml;hlvoller Text &ndash; &uuml;berzeugend interpretiert, machen Andrea J&uuml;rgens&rsquo; neue Single zum absoluten Hit-Tipp<\/em>&ldquo;.<\/p>\n<p>In der ZDF-Show &bdquo;Tele-As&ldquo; feierte Andrea am 28. Oktober 1987 ihr 10-j&auml;hriges Jubil&auml;um. Die Plattenfirma jubelte: &bdquo;<em>Ein moderner Song mit gef&uuml;hlvollem Text, gl&auml;nzend arrangiert und gef&uuml;hlvoll produziert<\/em>&ldquo;. &bdquo;<strong>Nach so einer Nacht<\/strong>&ldquo; war die Single des Best-Of-Samplers &bdquo;Die gro&szlig;en Erfolge&ldquo;. Zur Feier des Tages gab es als B-Seite der Single noch einmal &bdquo;Und dabei liebe ich euch beide&ldquo; auf die Ohren. Einige Jahre sp&auml;ter (1989) nahm <em>David Hasslhoff<\/em> (freilich produziert von Jack White) den Song noch mal als &bdquo;Song of the Night&ldquo; auf.<\/p>\n<p>&bdquo;<em>Die z&auml;rtliche Melodie von der Liebe eines Sommers<\/em>&ldquo; war anno 1988 Andreas Schlager &bdquo;<strong>Vaya con dios&ldquo;,<\/strong> den einige Jahre sp&auml;ter <em>Tony Christie<\/em> aufnahm (&bdquo;Hasta manana&ldquo;) &ndash; bei dem Lied handelt es sich nicht um den gleichnamigen bekannten Evergreen. Andrea pr&auml;sentierte diesen Schlager in der ZDF-Show &bdquo;Was w&auml;re wenn&hellip;&ldquo; am 30. Juni 1988. Auch die Nachfolge-Single &bdquo;<strong>Allein in der Nacht<\/strong>&ldquo; war die deutsche Version des Hits eines Weltstars (&bdquo;Alone In the Night&ldquo; von <em>Engelbert<\/em>).<\/p>\n<p>Eine weitere Eindeutschung eines <em>David-Hasselhoff<\/em>-Hits ergab dann nach l&auml;ngerer Zeit wieder einen Hit f&uuml;r die Single-Charts. &bdquo;<strong>Amore Amore<\/strong>&ldquo;, die von <em>Norbert Hammerschmidt<\/em> getextete deutsche Version des gleichnamigen Songs, schaffte es 1989 in die Top-75. F&uuml;r den Titel erhielt Frau J&uuml;rgens die &bdquo;Goldene Note&ldquo; von RTL.<\/p>\n<p>Noch besser lief es mit der von <em>Jack White<\/em> komponierten und erneut von <em>Hammerschmidt<\/em> getexteten Nummer &bdquo;<strong>Wir tanzen Lambada<\/strong>&ldquo;. In der Bl&uuml;tezeit dieses Modetanzes hatte Andrea mit diesem Titel nicht nur in den Charts Erfolg (Top-50), sondern durfte nach l&auml;ngerer Zeit am 10. Januar 1990 wieder in der ZDF-Hitparade auftreten. Grund genug, mit &bdquo;K&uuml;sse der Nacht&ldquo; auch das erste Album seit sechs Jahren auf den Markt zu bringen &ndash; es soll Fans geben, die sich die LP nur wegen des Titelfotos gekauft haben&hellip;<\/p>\n<p>Im Sommer 1990 fiel Jack White ein Titel ein, den er einst f&uuml;r <em>Tanja Berg<\/em> (ja, vor Andrea gab es mal eine Tanja&hellip;) schrieb. &bdquo;<strong>Ich hab Dir nie den Himmel versprochen<\/strong>&ldquo; war 1972 ein kleiner Hit, und in der 1990er Discofox-Version von Andrea war der Titel auch im Radio und in den Diskotheken recht erfolgreich. Unbest&auml;tigten Ger&uuml;chten zufolge soll der Klassiker auch das Lieblingslied eines der Chefs der ber&uuml;hmten &bdquo;Schlagern&auml;chte&ldquo; sein.<\/p>\n<p>Als weitere Auskopplung des gleichnamigen Albums wurde 1990 noch &bdquo;<strong>K&uuml;sse der Nacht<\/strong>&ldquo;, die deutsche Version von <em>David Hasselhoffs <\/em>&bdquo;Kiss In the Night&ldquo; als Single ausgekoppelt (ein Jahr sp&auml;ter nahm auch <em>Tony Christie<\/em> diese Nummer unter der Regie <em>Jack Whites<\/em> noch einmal auf). Den 1990er Schlusspunkt bildete die von <em>G. G. Anderson<\/em> komponierte Nummer &bdquo;<strong>Heut wird es rote Rosen regnen<\/strong>&ldquo;, wobei die These der Plattenfirma: &bdquo;<em>Es duftet nach Hit<\/em>&ldquo; nicht wirklich aufgegangen ist. In jener Zeit wechselte Andrea ins Management von <em>Wolfgang Kaminski<\/em>, der damals auch Roy Black betreute.<\/p>\n<p>1991 nahm sich der renommierte Produzent <em>Peter Wagner<\/em>, der auch f&uuml;r Andreas Namensvetter <em>Udo <\/em>t&auml;tig war, Andreas an und produzierte mit ihr den Titel &bdquo;<strong>Santa Caterina<\/strong>&ldquo;. Der im <em>Flippers<\/em>-Stil produzierte Schlager wurde am 14. August 1991 in der ZDF-Hitparade vorgestellt und schaffte es in die Top-75 der Single-Charts.<\/p>\n<p>Die von <em>Jack White <\/em>und <em>Norbert Hammerschmidt<\/em> geschriebene Nummer &bdquo;<strong>Liebe<\/strong>&ldquo; wurde erneut von <em>Peter Wagner<\/em> produziert und diente als Titelgeber der gleichnamigen CD. Die Plattenfirma warb damals: &bdquo;<em>Liebe ist ein Album voll Romantik und Z&auml;rtlichkeit. Liebe ist ein Thema, das Andrea J&uuml;rgens in seiner sch&ouml;nsten Weise interpretiert<\/em>.&ldquo;<\/p>\n<p>Ebenfalls auf dem Album enthalten war der Schlager &bdquo;<strong>Morgens vor dem Radio<\/strong>&ldquo;, die deutsche Version des <em>Engelbert<\/em>-Hits &bdquo;Radio Dancing&ldquo;. Den Titel stellte Andrea am 19. M&auml;rz 1992 in der ZDF-Hitparade vor. Am 23. Januar 1992 war sie damit ebenfalls in der ZDF-Show &bdquo;Der Gro&szlig;e Preis&ldquo; zu Gast. Im <em>Flippers<\/em>-Stil gehalten war die weitere Auskopplung &bdquo;<strong>Sommer in Avignon<\/strong>&ldquo;. Seitens der Plattenfirma hie&szlig; es: &bdquo;<em>Der Sommer kann kommen &ndash; der Hit ist schon da<\/em>.&ldquo;<\/p>\n<p>Vielleicht ihrem damaligen Mann, einem Optiker namens <em>Ralf Stiller<\/em>, gewidmet war Andreas 1993er Schlager &bdquo;<strong>Stark zu zweit<\/strong>&ldquo;, den sie am 29. April 1993 in <em>Heinz Schenks<\/em> Show &bdquo;Fr&ouml;hlich eingeschenkt&ldquo; vorstellte. &ndash; Leider ging das Gl&uuml;ck (die beiden heirateten 1989) kurz darauf zu Bruch. Am 28. Oktober 1993 war Andrea mal wieder in Berlin in der ZDF-Hitparade zu Gast. Sie stellte ihre Vokal-Version des Instrumentalklassikers und griechischen Volksliedes &bdquo;<strong>Eleni hie&szlig; das M&auml;dchen<\/strong>&ldquo; vor &ndash; der Titel kam so gut an, dass er es bis in die Single-Charts schaffte &ndash; immerhin reichte es im Dezember 1993 f&uuml;r die Top-100. Aus dem gleichnamigen Album wurde 1994 dann die Single (mit Saxophon-Solo) &bdquo;<strong>Ich krieg nie genug von Dir<\/strong>&ldquo; ausgekoppelt &ndash; Produzent und Komponist: <em>Peter Wagner<\/em>. Am 14. April 1994 war Andrea mit dem Titel letztmals in der ZDF-Hitparade zu Gast &ndash; insgesamt war sie sagenhafte 27 Mal in der Show vertreten. Die letzte Single ihres 1994er Albums war <strong>&bdquo;Heut ist ein sch&ouml;ner Tag<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Im Jahr 1995 &bdquo;ging Andrea fremd&ldquo;. Hat sie zuvor alles im Ariola-Vertrieb ver&ouml;ffentlicht, konnte <em>Gottfried W&uuml;rcher<\/em> mit seinem <em>Nockalm-Quintett<\/em> f&uuml;r Koch-Records zu einem Duett &uuml;berreden. <em>G&uuml;nther Moll<\/em> und <em>Hans Greiner<\/em> schrieben den Schlager &bdquo;<strong>Wir greifen nach den Sternen<\/strong>&ldquo;. Das <em>Nockalm<\/em>-Album &bdquo;Sternenhimmelgef&uuml;hl&ldquo;, auf dem der Track enthalten ist, erhielt Platin in &Ouml;sterreich und schaffte es im Nachbarland in die Top-5 der Albumcharts. Mit etwas Versp&auml;tung hat Weltstar <em>Audrey Landers<\/em> den Song &uuml;brigens 2010 gecovert.<\/p>\n<p>Ein Jahr sp&auml;ter war Andrea wieder solo unterwegs. <em>Alfons Weindorf<\/em> und <em>Norbert Hammerschmidt <\/em>schrieben ihr den Titel &bdquo;<strong>Stell Dir vor<\/strong>&ldquo; auf den Leib, den sie am 15. M&auml;rz 1996 in der &bdquo;Aktuellen Schaubude&ldquo; sang. Darauf folgte der von <em>Jack White<\/em> geschriebene und von <em>Peter Wagner<\/em> produzierte Song &bdquo;<strong>Was ist eine Stunde wert<\/strong>?&ldquo;.<\/p>\n<p>Ende 1996 wagte Andrea ein ungew&ouml;hnliches Experiment und sang die deutsche Version eines <em>Madonna-<\/em>Hits. Aus &bdquo;You&rsquo;ll See&ldquo; machte <em>Norbert Hammerschmidt<\/em> &bdquo;<strong>Du wirst sehen<\/strong>&ldquo;. Aus ihrem damals aktuellen Album &bdquo;Wenn ich gl&uuml;cklich bin&ldquo; wurde noch die deutsche Version des <em>Tony-Christie<\/em>-Titels &bdquo;Dreaming Of Natali&ldquo; ausgekoppelt &ndash; erneut war es <em>Norbert Hammerschmidt<\/em>, der daraus &bdquo;<strong>Tr&auml;ume von Napoli<\/strong>&ldquo; machte.<\/p>\n<p>1997 j&auml;hrte sich Andreas Karriere zum 20. Mal &ndash; da war es erneut Zeit f&uuml;r ein Jubil&auml;umsalbum, das man diesmal &bdquo;Momente &ndash; die gr&ouml;&szlig;ten Erfolge aus 20 Jahren&ldquo; nannte. Darauf enthalten war ein &bdquo;<strong>HitMix<\/strong>&ldquo; ihrer gro&szlig;en Erfolge. Ebenfalls auf dem Album enthalten war die neue, von <em>Alfons Weindorf<\/em> produzierte Nummer &bdquo;<strong>Ich hab&lsquo; Dich so geliebt<\/strong>&ldquo;. Am 10. September 1997 stellte Andrea ihr Jubil&auml;umsalbum in der RTL-Show &bdquo;Schlagerclub mit Frank&ldquo; vor. 1998 wurden die Singles &bdquo;<strong>Weit weit von hier<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>In Deinen Armen<\/strong>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p><em>Jack White<\/em> und <em>Norbert Hammerschmidt<\/em> ersannen f&uuml;r Andrea den 1999er Schlager &bdquo;<strong>Ich bin verr&uuml;ckt nach Liebe<\/strong>&ldquo;. Die gleichen Autoren waren auch f&uuml;r den Jahrtausend-Ausklang zust&auml;ndig &ndash; die letzte Single des alten Jahrhunderts hie&szlig; &bdquo;<strong>Lass mich heute nicht alleine<\/strong>&ldquo;<\/p>\n<p>Ins neue Jahrtausend startete Andrea mit ihrem letzten Ariola-Album &bdquo;Komm in meine Tr&auml;ume&ldquo; und der Single &bdquo;<strong>Wenn der Himmel es will<\/strong>&ldquo;. Dabei handelt es sich um die Cover-Version eines Liedes aus dem Jahre 1998 von <em>Vicky Leandros<\/em> &ndash; bei der Griechin hie&szlig; der Song allerdings &bdquo;Geh mit Gott, aber geh&ldquo;. Mit &bdquo;<strong>Du bist die Liebe meines Lebens<\/strong>&ldquo; sang Andrea einen Titel, den <em>Jack White<\/em> mit seiner damaligen Frau <em>Janine <\/em>geschrieben hatte. Sp&auml;ter hat <em>Lena Valaitis<\/em> den Song als &bdquo;Ich deck mich zu mit meinen Tr&auml;umen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Einen anderen Weg als sonst ging man 2001 mit der Single &bdquo;<strong>Mach mit mir, was Du willst<\/strong>&ldquo; &ndash; das ist eine Aufforderung, der so einige Andrea-Fans mehr als gerne nachgekommen w&auml;ren &ndash; erst recht, wenn man h&ouml;rt, wie es weitergeht: &bdquo;, <em>wenn Du wei&szlig;t, was mich gl&uuml;cklich macht<\/em>&ldquo;. W&auml;hrend <em>Jack White<\/em> sonst in erster Linie seine eigenen Produktionen covert, griff man diesmal auf ein Werk der <em>Paldauer <\/em>zur&uuml;ck. Im Original war dieser Titel n&auml;mlich der Song &bdquo;Du bist nie allein&ldquo; &ndash; eben von den Paldauern.<\/p>\n<p>Im Winter 2001 probierte man es noch einmal mit altbew&auml;hrtem Muster &ndash; Andrea sang erstmals seit 1979 wieder Weihnachtslieder ein &ndash; Name des Albums: &bdquo;Andrea J&uuml;rgens singt die sch&ouml;nsten deutschen Weihnachtslieder&ldquo;. (Bereits 2000 war das Album in den Bertelsmann-Club-Filialen erh&auml;ltlich).<\/p>\n<p>Zum 25-j&auml;hrigen B&uuml;hnenjubil&auml;um erschien wieder eine weitere Jubil&auml;ums-CD von Andrea J&uuml;rgens. Diesmal lautete das Motto: &bdquo;Dankesch&ouml;n &ndash; zum 25. B&uuml;hnenjubil&auml;um&ldquo;. Darauf enthalten war auch die von den Eheleuten <em>White<\/em> geschriebene Single &bdquo;<strong>Denk&lsquo; ja nicht!<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Das Autorenteam <em>Markus Metz<\/em> und <em>Heiko Schneider<\/em> schrieb f&uuml;r Andrea den Titel &bdquo;<strong>Herz an Herz<\/strong>&ldquo;, der lediglich als Single (und nicht auf einem Album) erschienen ist, w&auml;hrend die Folgenummern, die Ballade &bdquo;<strong>Ich hab mein Herz an Dich verloren<\/strong>&ldquo; und das rhythmusbetonte &nbsp;&bdquo;<strong>Vaya vamos a la fiesta<\/strong>&ldquo; (den Titel stellte Andrea im ZDF-Fernsehgarten vor), auf Andreas Jubil&auml;umsalbum enthalten sind. Gleich vier weitere Singles wurden aus diesem Album zwischen 2002 und 2004 ausgekoppelt: &bdquo;<strong>Wo ist Dein Herz, wenn Du tr&auml;umst?<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Karneval<\/strong>&ldquo; mit Samba-Rhythmen, &bdquo;<strong>Immer wieder Sehnsucht nach Dir<\/strong>&ldquo; (von <em>Francesco Bruletti<\/em> und <em>Michael Zai<\/em>), das poppige &bdquo;<strong>Manchmal hilft nur Deine Liebe<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Du hast mich belogen<\/strong>&ldquo; (aus der Feder von J&uuml;rgens&lsquo; sp&auml;terem Manager <em>Maurice van Beek<\/em>). Letztgenannte Nummer wurde auch in einer Club-Version produziert, die irgendwie an eine Schlagerkollegin mit dem gleichen Vornamen erinnert&hellip;<\/p>\n<p>Eine neue Single wurde 2004 produziert. &bdquo;<strong>Komm lass uns reden<\/strong>&ldquo; wurde von <em>Alfons Weindorf<\/em> komponiert und &bdquo;<em>Bele Pop<\/em>&ldquo; getextet &ndash; hinter diesem Pseudonym verbirgt sich <em>Gabriele Kirchd&ouml;rfer-Weindorf <\/em>&ndash; es bleibt also in der Familie&hellip; Am 6. Juni 2004 gelang Andrea mit diesem Titel, der entgegen urspr&uuml;nglicher Planung zun&auml;chst nicht als Handels-Maxi auf den Markt kam, ein historischer Erfolgt&ndash; sie war Siegerin der MDR-Hitsommernacht und gewann damit erstmals in ihrer Karriere einen TED-Wettbewerb. Da konnte die Firma f&uuml;nf Monate nach Ver&ouml;ffentlichung des Titels nicht anders und den Song doch noch als regul&auml;re Maxi auf den Markt bringen&hellip;<\/p>\n<p>Damit war &bdquo;fast&ldquo; das Kapitel <em>Jack White<\/em> und Andrea J&uuml;rgens vorerst beendet. Der seit 1978 bestehende Vertrag wurde n&auml;mlich &uuml;ber 2004 hinaus nicht verl&auml;ngert. Dennoch erschien anno 2005 eine weitere Single: &bdquo;<strong>Wenn ich an Dich und Deine Liebe denke<\/strong>&ldquo;. Bei dem Titel handelte es sich allerdings nicht um einen &bdquo;neuen&ldquo; Song, sondern um einen &bdquo;aufgepeppten&ldquo;, bereits 1996 erschienenen Titel namens &bdquo;Bitte ruf doch an&ldquo;. &ndash; Nach dem Vertragsablauf gab es anno 2006 noch ein echtes Schmankerl: Bei der Drogeriemarktkette Schlecker wurden die ersten 5 CDs Andreas in einer hochwertigen Pappbox zu einem g&uuml;nstigen Preis verkauft &ndash; die Nachfrage war seinerzeit sehr gro&szlig;.<\/p>\n<p>Im September 2005 erschien dann das erste Album namens &bdquo;Lust aufs Leben&ldquo; bei der neuen Plattenfirma Koch-Universal. Nach ca. 24 Jahren gelang erstmals wieder der Sprung in die Album-Top-100 &ndash; ein guter Einstieg f&uuml;r die erste Andrea-Produktion ohne ihren Mentor <em>Jack White<\/em> &ndash; als neuer Produzent fungierte <em>Alfons Weindorf<\/em>. Die erste Single aus dem Album, &bdquo;Gleich nebenan&ldquo;, wurde von <em>Alfons Weindorf<\/em> und <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> geschrieben. Weitere Single-Auskopplungen waren &bdquo;<strong>Wenn ich einsam bin<\/strong>&ldquo;, &bdquo;<strong>Irgendwann &ndash; irgendwie<\/strong>&ldquo;und &bdquo;<strong>Die letzte Nacht im Paradies<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Mit dem Radiohit &bdquo;<strong>Tut es wirklich nicht mehr weh?<\/strong>&ldquo; gab es den Vorboten f&uuml;r die zweite Koch-CD &bdquo;<strong>Verbotene Tr&auml;ume<\/strong>&ldquo;, deren Titelsong ebenfalls als Single erschien. Mit &bdquo;<strong>Dies Parfum auf Deiner Haut<\/strong>&ldquo; thematisierte Andrea den Missbrauch von Treue &ndash; da hat dann wohl jemand die &bdquo;Verbotenen Tr&auml;ume&ldquo; str&auml;flicherweise ausgelebt. Das Album schaffte es &uuml;brigens wegen einer beispiellosen Pannenserie der Plattenfirma leider nicht in die Charts.<\/p>\n<p>Einen &bdquo;draufgesetzt&ldquo; hat Koch damals damit, das Repertoire aus gerade mal zwei Alben zu einer &bdquo;Best Of&ldquo; namens &bdquo;<strong>Du hast mir total gefehlt<\/strong>&ldquo; zusammenzufassen, wobei der namensgebende Titel eine neue Single war. Damit war die Koch-Episode von Andrea J&uuml;rgens beendet, und sie wechselte zur Plattenfirma Palm Records. Als neuer Produzent konnte <em>Uwe Haselsteiner<\/em> gewonnen werden. Ihr Debut bei Palm Records stellte die Download-Single &bdquo;<strong>Zur&uuml;ck aus meinem Traum<\/strong>&ldquo;, eine typische Discofox-Nummer, dar. Mit &bdquo;<strong>Egal, wo ich bin<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Kleine L&uuml;gen<\/strong>&ldquo; wurden weitere Singles ver&ouml;ffentlicht, die die Wartezeit auf das Album vers&uuml;&szlig;en sollten. Im Oktober 2010 erschien dann das langersehnte Palm-Album &bdquo;<strong>Ich hab nur ein Herz<\/strong>&ldquo;, dessen Titelsong als Single ausgekoppelt wurde. Mit dem Album ging sie erstmals auf Autogrammstundentour und schaffte es immerhin in die Top-75 der Mediamarkt\/Saturn-Charts. Der Titelsong schaffte es auf Platz 1 der Radiocharts im Bereich &bdquo;Konservativ&ldquo;, was um so bemerkenswerter ist, als es keine TV-Pr&auml;senz f&uuml;r das Album gab. Auch die f&uuml;nfte Auskopplung, &bdquo;<strong>Ich glaubte, ihre Freundin zu sein<\/strong>&ldquo; (Text: <em>Heike Fransecky<\/em>), kam bei den Fans gut an. Die letzten Singles des Albums &bdquo;Ich hab nur ein Herz&ldquo; waren &bdquo;<strong>Ich vergess Dich nicht<\/strong>&ldquo;, das rockige &bdquo;<strong>Rosen ohne Dornen<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Es ist zu sp&auml;t zu verzeihen<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Den Titel &bdquo;<strong>Wirst Du bei ihr bleiben<\/strong>&ldquo; aus dem &bdquo;Du hast mir total gefehlt&ldquo;-Album hat <em>Uwe Haselsteiner <\/em>neu abgemischt und im Remix als weitere Andrea-Single ver&ouml;ffentlicht. Die letzten Palm-Ver&ouml;ffentlichungen waren &bdquo;<strong>Verlieb Dich noch mal (Remix 2013<\/strong>)&ldquo; und &bdquo;<strong>Einen Kuss lang (Remix)<\/strong>&ldquo;. Damit war das &bdquo;pure&ldquo; Palm-Kapitel beendet &ndash; die eine ver&ouml;ffentlichte CD wurde reichlich &bdquo;ausgeschlachtet&ldquo;.<\/p>\n<p>Bergauf sollte es mit dem neuen Manager <em>Maurice van Beek<\/em> mit Andrea gehen. Zun&auml;chst wurde ein Plattenvertrag mit der Plattenfirma TELAMO (, die inzwischen mit Palm Records kooperierte,) in den Stil gesto&szlig;en. Zun&auml;chst gab es eine Best-Of-Kopplung namens &bdquo;Das Beste&ldquo; (als 2-CD-Set oder f&uuml;r Shop24 als 4-CD-Set, dar&uuml;ber hinaus wurde insbesondere eine DVD mit sagenhaften 29 ZDF-Auftritten ver&ouml;ffentlicht). Der Erfolg war bombastisch: Andrea schaffte es tats&auml;chlich mit dieser Hitkopplung in die Top-20 der Albumcharts. Dar&uuml;ber hinaus war sie erstmals seit 35 Jahren(!) wieder in den &ouml;sterreichischen Charts vertreten.<\/p>\n<p>F&uuml;r den 27. M&auml;rz 2015 wurde das hei&szlig; ersehnte neue Album &bdquo;<strong>Millionen von Sternen&ldquo;<\/strong> angek&uuml;ndigt. Bereits im Februar des Jahres wurde der Titelsong ver&ouml;ffentlicht. Die Ver&ouml;ffentlichung wurde krankheitsbedingt auf den 10. Juli verschoben. Dann entschied man sich f&uuml;r den 25. September. Letztlich sollte es der 25. M&auml;rz 2016 werden. Der Clou: Dann wurde der V&Ouml;-Termin tats&auml;chlich eine Woche vorverlegt. F&uuml;nf V&Ouml;-Termine f&uuml;r einen Tontr&auml;ger &ndash; das muss man auch erst mal hinbekommen &ndash; wobei da auch viel &bdquo;h&ouml;here Gewalt&ldquo; im Spiel gewesen sein muss&hellip; Der Erfolg war so gro&szlig;, dass im Oktober 2016 eine Geschenk-Edition mit f&uuml;nf Bonus-Titeln auf den Markt gebracht wurde.<\/p>\n<p>Immerhin erschien im September die Vorab-Single &bdquo;<strong>Das reicht f&uuml;r mehr als eine Nacht<\/strong>&ldquo; aus dem Comeback-Album.<\/p>\n<p>Einen bemerkenswerten Auftritt hatte Andrea am 10. Januar 2016 in Berlin &ndash; ihr wurde der <em>smago! <\/em>Award verliehen, und am 18. M&auml;rz 2016 war es dann so weit &ndash; Album und DVD &bdquo;Millionen von Sternen&ldquo; kamen auf den Markt. Es wurde sogar eine limitierte Fanbox mit CD, DVD, 3 Maxi-Singles, Riesen-Poster, Postkarten und dergleichen auf den Markt gebracht. Den Tontr&auml;ger stellte Andrea erneut auch im Rahmen einer Autogrammstunden-Tour vor. Noch im Februar wurde die dritte Single des Albums, &bdquo;<strong>Deja Vu<\/strong>&ldquo;, den Fans pr&auml;sentiert. Der Aufwand hat sich gelohnt &ndash; Andrea hat mit ihrem Comeback-Album tats&auml;chlich die Top-10 der Album-Charts geknackt. Ihr Manager <em>Maurice van Beek<\/em> stellte in dem Zusammenhang die rhetorische Frage: &bdquo;Welche Rolle spielte das Fernsehen&ldquo;? (Vielleicht sei in diesem Zusammenhang an das Curd-J&uuml;rgens-Zitat erinnert, dass der Name &bdquo;<em>J&uuml;rgens<\/em>&ldquo; f&uuml;r Qualit&auml;t b&uuml;rgt&hellip;?)<\/p>\n<p>Frei nach dem Motto &bdquo;Never Change A Winning Team&ldquo; wurden im ersten Halbjahr die Vertr&auml;ge mit der Plattenfirma TELAMO und dem Management verl&auml;ngert &ndash; und mit &bdquo;<strong>Unsere Zeit<\/strong>&ldquo; eine weitere Single ausgekoppelt. Im Sommer 2016 trat Andrea in <em>Bernhhard Brink<\/em>s Show &bdquo;Die besten Hits aller Zeiten auf&ldquo; &ndash; die Sendung hatte eine Top-Quote.<\/p>\n<p>Im August 2016 gab es die &uuml;berraschende Meldung, dass das Management fortan doch wieder vom bisherigen Manager <em>Erhard Grosse<\/em> &uuml;bernommen werde, Andrea und <em>Maurice van Beek<\/em> sich einvernehmlich getrennt h&auml;tten. Dennoch wurden weitere zwei Titel aus dem Erfolgsalbum ausgekoppelt, n&auml;mlich &bdquo;<strong>Vergiss mich nie<\/strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Ich bin da<\/strong>&ldquo;.<\/p>\n<p>Einen echten Leckerbissen ver&ouml;ffentlichte die Plattenfirma TELAMO \/ Palm im M&auml;rz 2017. Damals erschien die 18-CD-Box &bdquo;40 Jahre &ndash; die Andrea J&uuml;rgens Collection&ldquo; mit allen bis dato erschienenen Alben Andreas. Damals konnte keiner ahnen, dass man damit quasi das gesamte Lebenswerk Andreas auf den Markt brachte.<\/p>\n<p>Leider wurde im April 2017 kommuniziert, dass Andrea auf unbestimmte Zeit erkrankt sei &ndash; erneut musste sie krankheitsbedingt pausieren. Dass Andrea sich davon nicht mehr erholen w&uuml;rde, konnte wohl niemand ahnen. Leider musste sie in ihren letzten Lebensjahren viele Schicksalsschl&auml;ge verkraften &ndash; insbesondere der Tod ihres Vaters, der bis zu seinem Tod 2010 auch ihr Manager war, ihres Bruders und ihrer Mutter haben ihr ganz offensichtlich sehr schwer zugesetzt.<\/p>\n<p>Noch zu ihrem 50. Geburtstag brachte ihre Plattenfirma mit &bdquo;Das Beste &ndash; ein Kinderstar wird 50&ldquo; eine weitere Best-Of-Kopplung auf den Markt.<\/p>\n<p>&bdquo;Eigentlich&ldquo; w&auml;re dieser Artikel erst Anfang des n&auml;chsten Jahres f&auml;llig gewesen, wenn sich Andreas erster Charts-Hit zum 40. Mal gej&auml;hrt h&auml;tte. Aus traurigem Anlass haben wir diesen Artikel nun vorgezogen, weil es sich sicher lohnt, noch einmal auf die beachtliche Karriere einer &uuml;beraus beliebten und menschlichen S&auml;ngerin zur&uuml;ckzublicken. Am heutigen 20. Juli 2017 ist der beliebte ehemalige Kinderstar an Nierenversagen im Alter von nur 50 Jahren verstorben &ndash; m&ouml;ge sie in Frieden ruhen.<\/p>\n<p>\n<em>Foto-Credit: TELAMO \/ Darius Bialojan<\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Stephan Imming, 20.07.2017<br \/>http:\/\/www.telamo.de<br \/>http:\/\/www.andrea-juergens.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER eine mehr als ausf\u00fchrliche W\u00fcrdigung ihres k\u00fcnstlerischen Wirkens \u00fcber eine Zeitspanne von vier Jahrzehnten &#8230;:\u00a0 Am 15.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":63698,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63697"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63697"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63697\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}