{"id":63475,"date":"2017-08-02T00:00:00","date_gmt":"2017-08-02T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=63475"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"POLO-HOFER-Der-Schweizer-Mundar-63474","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/POLO-HOFER-Der-Schweizer-Mundar-63474\/","title":{"rendered":"POLO HOFER <br \/>Der Schweizer Mundartrock-S\u00e4nger Polo Hofer ist tot!"},"content":{"rendered":"<p>Er starb am 22. Juli 2017 im Alter von 72 Jahren!<br \/>\n\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">POLO HOFER (eigentlich Urs Alfred Hofer; * 16. M&auml;rz 1945 in Interlaken; &dagger; 22. Juli 2017 in Oberhofen am Thunersee) war ein Schweizer Mundartrock-S&auml;nger. Er trug in den 1970er- und 1980er-Jahren im Zuge einer Schweizer Mundartwelle wesentlich zur Popularisierung schweizerdeutsch gesungener Rock- und Popmusik bei.<\/p>\n<p>1961 begann Hofer eine vierj&auml;hrige Lehre als Handlithograf. Im selben Jahr gr&uuml;ndete er hobbym&auml;ssig die Popgruppe <em>The Jetmen <\/em>als Schlagzeuger und Leads&auml;nger. 1967 wurde er beim schweizerischen Rhythm&rsquo;n&rsquo;Blues-Festival zum besten S&auml;nger erkoren.<\/p>\n<p>Im Sommer 1971 gr&uuml;ndete er mit Hanery Amman, Schifer Schafer (spielte auch bei Stiller Has) und S&auml;mi Jungen die Mundart-Band <em>Rumpelstilz<\/em>. 1973 ver&ouml;ffentlichten sie ihre erste Single, &quot;Warehuus-Blues&quot;, zwei Jahre sp&auml;ter ihre erste LP, &quot;Vogelfuetter&quot;. Mit <em>Rumpelstilz <\/em>brachte er 1976 auf Berndeutsch unter anderem die beiden Hits &quot;Kiosk&quot; und &quot;Teddyb&auml;r&quot; heraus. 1977 erschien die Doppel-LP &quot;F&auml;tze u Bitze&quot;&hellip;. Nach der Trennung von <em>Rumpelstilz<\/em> gr&uuml;ndete er <em>Polo&rsquo;s Schmetterding <\/em>zusammen mit Span und Marianna Polistena, mit denen er insgesamt vier Alben ver&ouml;ffentlichte. 1989 kamen die<em> Rumpelstilz<\/em> in Original-Besetzung f&uuml;r ein kurzes Comeback zusammen und spielten das Album &quot;Live im Anker&quot; ein.<\/p>\n<p>1984 gr&uuml;ndete er die <em>SchmetterBand<\/em>, mit der er bis Januar 2003 unterwegs war. Das Abschiedskonzert wurde dokumentiert auf der DVD &quot;AbXang &amp; Usklang&quot; von Mirjam von Arx. 2004 tourte er mit der Band <em>The Alpinistos <\/em>und gab ein Konzert zur Einweihung des neu gestalteten Berner Bundesplatzes mit Hanery Amman, Michel Poffet, Andi Pupato und Hank Shizzoe. Dieses Konzert war auf DVD erh&auml;ltlich (inzwischen vergriffen!). Au&szlig;erdem ver&ouml;ffentlichte er drei englischsprachige Alben mit<em> Swiss Blues Authority<\/em> und das Album Buebetr&ouml;im mit dem <em>Swiss Jazz Orchestra<\/em>.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 2005 (zu seinem 60. Geburtstag) wurde die Biografie &quot;POLO&quot; von Samuel Mumenthaler ver&ouml;ffentlicht. Darin erz&auml;hlen Freunde, Weggef&auml;hrten und er selber &uuml;ber sein Leben. Am 7. Oktober 2006 wurde &quot;Alperose&quot; vom Schweizer Fernsehpublikum zum gr&ouml;&szlig;ten Schweizer Hit aller Zeiten gew&auml;hlt.<\/p>\n<p>2007 erschien das Album &quot;Duette 1997&ndash;2007&quot; mit 19 Duetten, etwa mit Endo Anaconda, Philipp Fankhauser, G&ouml;l&auml;, B&uuml;ne Huber, Dodo Hug oder Sina. 2009 erschien Hofers erstes Solo-Album Prototyp. Es entstand in rund vierj&auml;hriger Zusammenarbeit mit dreissig Musikern und S&auml;ngerinnen und landete direkt auf Platz 1 in der Schweizer Hitparade.<\/p>\n<p>Sein Song &quot;Manne, mir blybe dranne&quot; ist der offizielle Schweizer Fansong der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2010.<\/p>\n<p>Im M&auml;rz 2010 erschien das Buch &quot;Das alles u no vil meh&quot; mit s&auml;mtlichen bisherigen Liedertexten von Polo Hofer. Im Februar 2012 wurde das Musical &quot;Alperose&quot; in Bern aufgef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Wikipedia.de (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.polohofer.ch\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er starb am 22. 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