{"id":62725,"date":"2017-08-30T11:56:00","date_gmt":"2017-08-30T11:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=62725"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"OFFIZIELLE-DEUTSCHE-CHARTS-40-J-62724","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/OFFIZIELLE-DEUTSCHE-CHARTS-40-J-62724\/","title":{"rendered":"&quot;OFFIZIELLE DEUTSCHE CHARTS&quot; <br \/>40 Jahre Offizielle Deutsche Charts: Eine Musikinstanz feiert Jubil\u00e4um!"},"content":{"rendered":"<p>Wie alles begann \u2013 Ein R\u00fcckblick &#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle kennen sie, viele wollen rein und nur die besten erobern sie: Die Offiziellen Deutschen Charts zeigen Woche f&uuml;r Woche, welche Musik in Deutschland am beliebtesten ist. Sie sind das zentrale Erfolgsbarometer einer gesamten Branche, und es gibt wohl keinen K&uuml;nstler und keinen Musikfan, der nicht in irgendeiner Form mit den bew&auml;hrten Top 100-Listen in Ber&uuml;hrung kommt. Am heutigen Dienstag werden die Charts, die im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. von GfK Entertainment ermittelt werden, 40 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern und Zur&uuml;ckblicken auf vier Jahrzehnte voller gro&szlig;artiger Interpreten, spannender Entwicklungen und unglaublicher Rekorde.<\/p>\n<p>Dr. <span style=\"font-weight: bold;\">Florian Dr&uuml;cke<\/span>, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Bundesverband Musikindustrie: &bdquo;Die Offiziellen Deutschen Charts sind seit 1977 die entscheidende Skala des deutschen Musikmarktes, denn sie zeigen, ob ein Song oder ein Album beim Publikum ankommt oder nicht. Damit sind sie&nbsp; f&uuml;r die Musiker und die hinter ihnen stehenden Firmen ein unverzichtbares Instrument der k&uuml;nstlerischen Standortbestimmung und gleichzeitig ein spannendes Abbild sowohl des jeweiligen musikalischen Zeitgeistes als zum Teil auch relevanter gesellschaftlicher Ereignisse in den vergangenen vier Jahrzehnten.&ldquo;<\/p>\n<p>Dr. <span style=\"font-weight: bold;\">Mathias Giloth<\/span>, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer GfK Entertainment: &bdquo;Die Offiziellen Deutschen Charts bilden seit 40 Jahren die wichtigste Messlatte f&uuml;r Erfolg in der deutschen Musikindustrie. Die Hitlisten sind heutzutage sogar wichtiger denn je, denn in einem Markt, der den Konsumenten durch die Digitalisierung und Globalisierung jeden Tag eine fast un&uuml;berschaubare Anzahl an Neuver&ouml;ffentlichungen anbietet, geben sie die entsprechende Orientierung und Einordnung. Und das &uuml;ber alle Genres und Absatzkan&auml;le hinweg.&ldquo;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Wie alles begann &ndash; Ein R&uuml;ckblick<\/span><\/p>\n<p>\nAlles beginnt 1977. Dieses Jahr markiert einen Meilenstein in der deutschen Musikgeschichte &ndash; nicht nur, weil Kultalben wie David Bowies Berlin-Werk &bdquo;Heroes&ldquo; oder &bdquo;Trans Europa Express&ldquo; von Kraftwerk erscheinen. Sondern auch, weil die deutschen Charts ab dem 29. August erstmals im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt werden und dadurch ihren offiziellen Stempel bekommen. Nach und nach entsteht ein statistisch valides, f&uuml;r das gesamte Land repr&auml;sentatives und vor allem aussagekr&auml;ftiges Bild des Musikmarktes. Und dadurch, dass die Erhebung und Verarbeitung der Daten auf einer deutlich erh&ouml;hten Qualit&auml;tsstufe erfolgt, gewinnen die Rankings, die unter anderer Flagge bis 1977 von der Fachzeitschrift &bdquo;Musikmarkt&ldquo; erstellt wurden, schnell an Bedeutung.<\/p>\n<p>Allererste Nummer eins ist der Song &bdquo;Space&ldquo; der franz&ouml;sischen Gruppe Magic Fly. Im Laufe der n&auml;chsten 40 Jahre werden ihm fast 18.000 unterschiedliche Singles ins Ranking folgen, von denen rund 500 die Spitze erobern. Zun&auml;chst umfassen die Single-Charts noch 50 Positionen; 1980 werden sie auf 75 Pl&auml;tze, 1989 schlie&szlig;lich auf 100 Pl&auml;tze erweitert. Seit 1992 erscheinen auch die Album-Charts in einer Top 100. Sogenannte Compilations, also Zusammenstellungen von Titeln unterschiedlicher Interpreten, werden seit 1992 in einer eigenst&auml;ndigen Tabelle erfasst, die 30 R&auml;nge abdeckt.<\/p>\n<p>Wie sehr sich der Musikmarkt seit 1977 gewandelt hat, zeigt ein Blick auf die Chartanpassungen der 2000er und 2010er Jahre. Waren in den ersten beiden Charts-Jahrzehnten noch Plattenl&auml;den sowie Kauf- und Warenh&auml;user die Hauptdatenlieferanten, kamen sukzessive unter anderem Elektronik-M&auml;rkte, Nebenm&auml;rkte und seit 2001 auch E-Commerce-Anbieter hinzu. Dank dem Durchbruch von mp3-Spielern wurde Musik endg&uuml;ltig digital und bef&ouml;rderte Downloads ab 2004 in die Top 100. Der vorerst letzte Schritt dieser Anpassungen war mit der Integration von Musik-Streams ab 2014 (Single-Charts) bzw. 2016 (Album-Charts) getan. Mittlerweile senden &uuml;ber 2.800 Verkaufsstellen ihre Daten, wodurch eine repr&auml;sentative Marktabdeckung von mehr als 90 Prozent gew&auml;hrleistet ist.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Musikalische Vielfalt aus vier Jahrzehnten<\/span><br \/>\nAuch der Geschmack der Musikkonsumenten hat sich seit 1977 immer wieder ver&auml;ndert. Brit-Rock-Fans h&ouml;rten in den sp&auml;ten 1970er-Jahren Bands wie Genesis, Pink Floyd und Queen. In den 1980ern brachte die Neue Deutsche Welle zahlreiche Stars wie Nena hervor, die bis heute die erfolgreichste deutsche Pops&auml;ngerin der Chartgeschichte ist. Die 1990er brachen mit alten Traditionen und erfanden Eurodance, Boybands und Deutschrap. In den 2000ern kamen Castingshows auf, deren Sieger meist ein Dauerabo f&uuml;r den Charts-Thron hatten. Pops&auml;nger wie Robbie Williams feierten ihre gro&szlig;en Erfolge, und die Anteilnahme nach dem Tod von Michael Jackson (24 Singles und neun Alben in der Top 100) ist bis heute unerreicht. Gro&szlig;e Highlights waren auch Lenas Hattrick mit drei Songs in der Top 5 sowie Ed Sheerans Doppelsieg mit zwei Tracks auf 1 und 2.<\/p>\n<p>Mittlerweile kann konstatiert werden, dass Konsumenten auf so viel Musik wie nie zuvor zugreifen k&ouml;nnen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Offiziellen Deutschen Charts wider. Im laufenden Jahr standen bereits K&uuml;nstler der Sparten Pop, Rock, Schlager, HipHop, Metal, Folk und Punk auf dem Treppchen. Besonders sch&ouml;n f&uuml;r den hiesigen Musikstandort: Deutsch als Sprache ist seit einigen Jahren wieder angesagt. 2017 lag der Anteil deutschsprachiger Produktionen an den Album-Chart bei 40,9 Prozent. Das ist der zweith&ouml;chste Wert in 40 Jahren &ndash; nur 1982 lief es noch besser. In den aktuellen Top 10 der Offiziellen Deutschen Album-Charts sind sieben (bzw. acht inklusive &bdquo;Sing meinen Song&ldquo;) deutschsprachige Produktionen vertreten. Auch Platz eins wird dank Eisbrecher (&bdquo;Sturmfahrt&ldquo;) von einer deutschen Band besetzt.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt durch den Mix aus etablierten K&uuml;nstlern und einer fortschreitenden Segmentierung umfasst das Portfolio der Offiziellen Deutschen Charts inzwischen l&auml;ngst nicht mehr nur die Bereiche Single, Album und Compilation, sondern auch unterschiedliche Genres (Jazz, Klassik, Schlager, Dance, HipHop) und eigenst&auml;ndige Format-Charts (Streaming, Download, Vinyl). Ermittlungszeitraum ist &ndash; abgesehen von den Kategorien Jazz, Klassik und Vinyl, die monatlich erstellt werden &ndash; Freitag bis Donnerstag.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Gfk Entertainment (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.gfk-entertainment.de<br \/>http:\/\/www.officialcharts.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alles begann \u2013 Ein R\u00fcckblick &#8230;:\u00a0 Alle kennen sie, viele wollen rein und nur die besten erobern sie: Die<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62726,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62725"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62725"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62725\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62726"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62725"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62725"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62725"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}