{"id":61117,"date":"2017-10-22T04:17:00","date_gmt":"2017-10-22T04:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=61117"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ALINA-Die-deutsche-Adele-smago-61116","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/ALINA-Die-deutsche-Adele-smago-61116\/","title":{"rendered":"ALINA <br \/>&quot;Die deutsche Adele&quot; (smago!) pr\u00e4sentiert ihre Deb\u00fct-CD &quot;Die Einzige&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Ihre gro\u00dfe Samstagabendshow-Premiere hatte Alina gestern Abend (21.10.2017) in der Eurovisionsshow &#8222;Schlagerbooom &#8211; Das internationale Schlagerfest&#8220;!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ALINA macht Pop mit Seltenheitswert. Sie singt Songs, die mit gnadenloser Offenheit die eigene Verletzlichkeit thematisieren und das Innere nach au&szlig;en kehren. Dabei f&auml;llt zuerst ihre Stimme auf: Ein nuancenreiches, warmes Timbre, das Nackenhaare zuverl&auml;ssig in Reih und Glied aufrichtet. Eine Stimme, die wahrhaftig aufw&uuml;hlt, die mit gro&szlig;er Wucht daherkommt und trotzdem weich zu umgarnen wei&szlig;. Eine, die man sofort wiedererkennt, deren Intensit&auml;t man sich nicht entziehen kann, und die man nicht vergisst.<\/p>\n<p>ALINA wird in den Neunzigerjahren musikalisch sozialisiert, einer Zeit in der die Charts von inhaltsschwachen und quietschbunten Eintagsfliegen dominiert werden. Schnell merkt sie, dass es da noch mehr geben muss. F&uuml;ndig wird ALINA in der Vinylsammlung ihrer Eltern, hier entdeckt sie die LPs von Alexandra, Zarah Leander und Hildegard Knef &#8211; eine folgenschwere Begegnung. Zwar macht ALINA weder Chansons noch Tonfilmschlager, aber die Sch&auml;tze im elterlichen Plattenregal inspirieren sie, sch&auml;rfen ihren Blick f&uuml;r das Besondere.<\/p>\n<p>Hinzu kommen Klassiker von Michael Jackson, Mariah Carey und Chris Isaak. Es ist diese spezielle Mischung, die ihr sp&auml;teres k&uuml;nstlerisches Schaffen pr&auml;gen wird.<\/p>\n<p>Dass ALINA eines Tages zur Musik finden wird, ist schon in fr&uuml;hesten Kindertagen abzusehen. Ihre Eltern, die genauso wie der Gro&szlig;vater Instrumente spielen, leben ihre Leidenschaft in einer Hobbyband aus. W&auml;hrend der regelm&auml;&szlig;igen Sessions wird die kleine Alina im Proberaum geparkt und ist so stets von Livemusik umgeben. Ihren ersten Auftritt hat sie als Siebenj&auml;hrige &#8211; nichts Gro&szlig;es, nur ein Familienfest, aber f&uuml;r ALINA ein Schl&uuml;sselerlebnis. Den Applaus h&ouml;rt sie noch heute.<\/p>\n<p>Der Weg zum ersten Album ist dennoch steinig. Zu viele Talfahrten und Irrwege tun sich auf, zu viele Zweifel entstehen. Ein abgebrochenes Studium, unz&auml;hlige Nebenjobs und eine Stimmband-OP lassen den gro&szlig;en Traum in immer weitere Ferne r&uuml;cken. Doch die Musik l&auml;sst sie nicht los, sie k&auml;mpft weiter f&uuml;r das, was ihr alles bedeutet &#8211; ihre Songs, ihre Leidenschaft, ihre Vision. Deshalb hat ALINA auch ganz klare Vorstellungen, schlie&szlig;lich sind es ihre Lieder &#8211; sie schreibt Texte, sammelt Ideen und trifft immer mehr Menschen, die ihr dabei helfen ihre Visionen umzusetzen. So entsteht eine ganze Reihe von St&uuml;cken, die sie mit kongenialen Partnern schreibt.<\/p>\n<p>ALINA hat f&uuml;r ihr Deb&uuml;t &bdquo;Die Einzige&ldquo; 16 solcher Songs zusammengetragen. Mit &bdquo;Nie vergessen&ldquo;, der ersten Single-Auskopplung, liefert sie die ultimative Abschiedshymne, &bdquo;Titan&ldquo; r&auml;umt mit Selbstzweifeln auf, und &bdquo;Herzstreik&ldquo; zeigt, dass Liebe nicht immer ein guter Plan ist, wenn nur der Kopf will. In &bdquo;Sch&ouml;nheitsk&ouml;nigin&ldquo; geht es um das Hadern mit sich selbst, um das Begreifen, dass perfekt sein weder m&ouml;glich noch n&ouml;tig ist. Direkt unter die Haut schleichen sich ebenso &bdquo;Stadt aus Gold&ldquo;, das vom Sog und der Faszination der Gro&szlig;stadt erz&auml;hlt, sowie &bdquo;Kind sein&ldquo; &#8211; mehr emotionaler Tiefgang geht nicht. Doch ALINA, die selbst leisesten T&ouml;nen Nachdruck verleiht, beherrscht nicht nur das Balladeske, &bdquo;Immer wenn es wehtut&ldquo; steht exemplarisch f&uuml;r einige absolut tanzbare Tracks. Und nicht zuletzt f&uuml;hrt der Titelsong &bdquo;Die Einzige&ldquo; denjenigen aufs Glatteis, der der K&uuml;nstlerin Selbst&uuml;bersch&auml;tzung vorwirft. Vielmehr ist &bdquo;Die Einzige&ldquo; der Schl&uuml;sseltrack, er steht f&uuml;r das gro&szlig;e Ganze, f&uuml;r ALINAs Botschaft, dass man nur zu sich selbst finden kann, wenn man akzeptiert, wer man ist.<\/p>\n<p>Intim, tiefsch&uuml;rfend und ungek&uuml;nstelt reflektiert sie Erlebnisse, Begebenheiten, Situationen ihres Lebens. ALINA l&auml;sst dabei eine ungew&ouml;hnliche N&auml;he zu, offenbart tiefste &Auml;ngste und pers&ouml;nliche Verletzlichkeit. Sie versteckt sich nicht hinter Worth&uuml;lsen, Neologismen und Allgemeinpositionen. ALINA leistet sich den Luxus, den f&uuml;r Deutschpop &uuml;blichen Probleml&ouml;sungsvorschlag in der letzten Strophe komplett auszusparen.<\/p>\n<p>Trotzdem liefert die S&auml;ngerin alles andere als einen resignativen Liederzyklus, ALINA kennt sehr wohl Lichtblicke und Hoffnungsschimmer. Vorsicht bleibt jedoch geboten, denn nicht selten l&ouml;sen ihre Episoden ein kollektives So-geht&rsquo;s-mir-ja-auch-Gef&uuml;hl aus. Andererseits: Es waren schon immer die echten Songs, die bleiben.<\/p>\n<p>Der Reiz des Deb&uuml;ts steckt auch in einer ungew&ouml;hnlichen Zusammenarbeit: Das sonst eher im Hip-Hop aktive Produzententeam Dasmo &amp; Mania schwingt sich mit ALINA zu neuen H&ouml;hen auf; die auf den ersten Blick unterschiedliche musikalische Herkunft sorgt f&uuml;r Ecken und Kanten und avanciert zur Konstellation der Stunde. Kompromisslos und versessen bis ins kleinste Detail, wird kein Aufwand gescheut. So sind beispielsweise die oftmals klassisch anmutenden Arrangements mit ihren opulenten Streicherparts von einem 55-k&ouml;pfigen Orchester eingespielt. F&uuml;r das Arrangement von &bdquo;Haut aus Glas&ldquo; konnte gar die Grammy-pr&auml;mierte Arrangeur-Legende Steve Sidwell (Robbie Williams, Shirley Bassey, George Michael) gewonnen werden. All die M&uuml;he, Anstrengungen und Energie, die in diese Produktion geflossen sind, zeichnen die au&szlig;ergew&ouml;hnliche musikalische Qualit&auml;t ihres Deb&uuml;ts aus.<\/p>\n<p>&bdquo;Die Einzige&ldquo; ist ein Album, das zwischen den Welten wandelt. Eine Platte, die vom ganz leisen Knistern bis zum gro&szlig;en Knall alles gibt. Eine Geschichte, die zeigt, dass sich der beschwerliche Weg lohnt, und ein Werk, das uns den tiefen Einblick in die Seele eines Individuums erlaubt. ALINA l&auml;sst uns an all dem teilhaben, was sie zu einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen K&uuml;nstlerin und zu einem hinrei&szlig;enden Menschen macht.<\/p>\n<p>UMI \/ Polydor (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.universal-music.de\/company\/umg\/polydorisland<br \/>http:\/\/www.alinamusik.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihre gro\u00dfe Samstagabendshow-Premiere hatte Alina gestern Abend (21.10.2017) in der Eurovisionsshow &#8222;Schlagerbooom &#8211; Das internationale Schlagerfest&#8220;!\u00a0 ALINA macht Pop mit<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":61118,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61117"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61117"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61117\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/61118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}