{"id":60979,"date":"2017-10-27T00:00:00","date_gmt":"2017-10-27T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=60979"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"SEER-Wissenswertes-ueber-ihr-ne-60978","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/alpen-rock\/SEER-Wissenswertes-ueber-ihr-ne-60978\/","title":{"rendered":"SEER <br \/>Wissenswertes \u00fcber ihr neues Album &quot;Des olls is Hoamat&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Ab heute (27.10.2017) im Handel!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Vom Hollersaft, Steinm&auml;nnchen und dem Platz, wo man den Bauch nicht einziehen muss: &sbquo;Des olls is Hoamat&lsquo; &nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Fred Jaklitsch und seine SEER sind untrennbar mit dem Begriff &sbquo;Hoamat&lsquo; verbunden. Vor mehr als 20 Jahren hat der Ausseer damit begonnen, dieses Gef&uuml;hl rund ums &sbquo;Dahoam&lsquo; in seinen Liedern zu thematisieren. Von einer Omnipr&auml;senz, so wie sie heute herrscht, war das Wort seinerzeit noch weit entfernt. Nun nennen die SEER ihr j&uuml;ngstes Album &sbquo;Des olls is Hoamat&lsquo;&hellip; Eine Nachfrage.<\/p>\n<p>Fred schl&auml;gt den heimatlichen &Ouml;densee im Ausseerland als Treffpunkt vor, um bei einem gem&uuml;tlichen Spaziergang&nbsp; &uuml;ber die neue CD zu philosophieren und die Emotionen und Einfl&uuml;sse des &bdquo;Liedermachers&ldquo; hautnah zu sp&uuml;ren.<\/p>\n<p>Der &Ouml;densee, ein Waldmoorsee im Salzkammergut, unweit von Bad Mitterndorf. Ein kleines Naturjuwel. In einer halben Stunde hat man den See zu Fu&szlig; umrundet. &sbquo;Des olls is Hoamat&lsquo;, sagt er, &sbquo;das l&auml;sst sich zwar auch am Telefon erkl&auml;ren, aber es w&auml;re wie eine Weinprobe ohne einen Schluck nehmen zu d&uuml;rfen&lsquo;. &sbquo;Fred, es soll regnen&lsquo;. &sbquo;Das ist das Salzkammergut. Da begegnet man dem Regen mit dem richtigen Gewand und einem Schirm&lsquo;. Regen! Manchmal sanft, dann wieder heftiger. Der See strahlt Ruhe aus. Die Fische sp&uuml;len sich den Sommer aus den Kiemen, zwei Jagdhunde tollen durch das Unterholz. Es ist angenehm still. Das Salzkammergut ist die Heimat des Fred Jaklitsch. Er, damals in den 80ern ausgezogen um Popstar zu werden, hat es mit seiner Band &sbquo;Joy&lsquo;&nbsp; (Hit: Touch by Touch) bis auf B&uuml;hnen nach Asien geschafft, wo die drei Ausseer neben hohen Chart-Platzierungen auch tausende, kreischende Teenager vor sich sahen und einen Eindruck davon bekamen, was sich in der Welt au&szlig;erhalb von Bad Aussee so tat. &nbsp;<\/p>\n<p>Einmal Welt und retour. So lie&szlig;e sich die Popstar-Zeit des Fred beschreiben. Es war ein Heimkommen in die Vertrautheit und im Gep&auml;ck viel von dem, was die Welt an Rhythmen und Grooves zu bieten hatte. Bis heute ist diese Verschmelzung der musikalischen Stile, das Hiesige mit dem Internationalen, dazu die Stimmen der beiden S&auml;ngerinnen und Texte, die ein Gef&uuml;hl von Vertrautheit vermitteln, das Alleinstellungsmerkmal der SEER. Oft kopiert, nie erreicht. &nbsp;<\/p>\n<p>Von Anfang an spielte dabei das Wort &sbquo;Hoamat&lsquo; eine gro&szlig;e Rolle. Bedenken, diesen Begriff zu verwenden, hatte Jaklitsch nie. &sbquo;Es ging und geht bei uns SEERn dabei nie um biedere, r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Volkst&uuml;melei. Und auch wenn heute die Heimat im Marketing von -zig Produkten bem&uuml;ht wird, ist das alles weit von dem entfernt, wie wir es meinen&lsquo;, sagt er und weist auf den See. &sbquo;Das ist Hoamat, der See &#8211; und der Geruch des Waldes im Regen&hellip; oder ein Schluck vom Hollersaft, der mich an meine Kindheit erinnert. Heimat, das ist f&uuml;r mich ein Ort wo ich den Bauch nicht einziehen muss&hellip;&lsquo;. Fred schmunzelt und sagt, das w&auml;re &sbquo;ironisch gemeint&lsquo;. Doch neben all der Ironie hat der Mann damit absolut recht. Heimat, das ist ein Platz, wo die eigene Authentizit&auml;t nicht erst hervorgekramt werden muss. &sbquo;Heimat, das hat nichts mit Lederhosen und Dirndlkleidern am Kirtagsstand&nbsp; zu tun, auch nicht nur mit Wohlf&uuml;hlgef&uuml;hl, sondern auch mit Landflucht, Wirtsh&auml;usern die zusperren und Heimweh, das man hat, wenn man die Heimat verlassen muss, weil es da keine M&ouml;glichkeit gibt, sich beruflich zu entwickeln&lsquo;. &sbquo;Des olls is Homat&lsquo;, sagt Jaklitsch. &sbquo;Das Weggehen, auch weggehen m&uuml;ssen wie damals, in den Krieg und die Sehnsucht des wieder nach Hause kommen. Das ist es, worum sich das neue Album dreht. Die Geschichten aus der Vergangenheit, die untrennbar mit dem Leben verbunden sind, das Wandern auf vertrauten Wegen. Das, was wir Hoamatgf&uuml;hl nennen. Etwas, das sich &ndash; in seiner ganzen Bandbreite &#8211; nur dort erf&uuml;llt, wo wir unsere Wurzeln haben&lsquo;.&nbsp;<\/p>\n<p>Der Regen wird st&auml;rker und trommelt auf die Schirme. In einem der B&auml;che, die dem &Ouml;densee Wasser zuf&uuml;hren, haben Menschen Steine aufeinandergestapelt. Sie stehen da, nicht f&uuml;r die Ewigkeit gemacht. Bei der n&auml;chsten Schneeschmelze, wenn der Bach anschwillt, fallen diese &sbquo;Steinm&auml;nnchen&lsquo; in sich zusammen. Ist der Bach wieder ruhiger, werden sich wieder Menschen finden, die neue T&uuml;rmchen bauen. &sbquo;Home is where your heart is &ndash; der Spruch hat schon was&lsquo;, sagt Fred, deutet auf die gestapelten Steine im Wasser: &sbquo;Wanderer haben das gebaut und uns hinterlassen. Es sind sch&ouml;ne Zeichen der Verbundenheit mit diesem Ort. Auch das geh&ouml;rt zu &bdquo;Des olls is Hoamat&hellip;&ldquo;, sprach&lsquo;s, drehte sich um und wandte sich wieder den existenziellen Dingen des Lebens zu: &sbquo;Jetzt gehen wir da ins Wirtshaus auf eine Frittatensuppe und nachher einen Kaffee. OK?&lsquo;. &nbsp;<\/p>\n<p>Im Eingangsbereich der Kohlr&ouml;serlh&uuml;tte liegt verschiedenes Prospektmaterial auf. &Uuml;bers Essen, Trinken und Wandern wird informiert. Ein Flyer sticht hervor: &bdquo;SEER Open Air in Grundlsee &#8211;&nbsp; 27. und 28.7.2018&ldquo;. Frage an Fred: &sbquo;Ist das auch Hoamat?&lsquo;. &sbquo;Um pr&auml;zise zu sein: Des is &bdquo;Dahoam auf der Zloam&ldquo; und quasi das seerische Familientreffen&lsquo;, antwortet der Fred. Nachsatz: &sbquo;Aber jetzt lass ma die Suppe net kalt werdn&hellip;&lsquo; &nbsp;<\/p>\n<p><strong>Des olls is Hoamat &ndash; Eine willk&uuml;rliche Auswahl &nbsp;<\/p>\n<p>Der Opener ist das Titellied.<\/strong> Die im Song vorkommenden Begriffe habe er willk&uuml;rlich gew&auml;hlt.&nbsp; &sbquo;Aus dem Bauch heraus&lsquo;, sagt Jaklitsch. Vom Hollersaft und dem Geruch von Kaiserschmarrn oder frischem Heu singen die SEER, aber der Schl&uuml;sselsatz ist wohl: &sbquo;Hoamat ist der Landeplatz der Seele, ein Teil von mir auf Lebenszeit&lsquo;.<\/p>\n<p>\n<strong>Wia der See. <\/strong>Eine Ballade &uuml;ber Freundschaft und auch Liebe, dazu der einf&uuml;hlsame &sbquo;Juschroa&lsquo;. Der See und die SEER, das ist eine nahezu magische Verbindung. &nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong>A Gl&uuml;ck. <\/strong>Sabine Holzinger l&auml;uft in dieser Ballade zu neuen H&ouml;henfl&uuml;gen auf. Ein Liebeslied mit leicht symphonischen Ankl&auml;ngen.<\/p>\n<p>\n<strong>Der letzte Abschied bis zum Wiedersehen.<\/strong> Ein Lied, welches das Leben schreibt. Vom Auszug in die Fremde und von den Daheimgebliebenen. Vom Warten auf ein Wiedersehen und ob es &uuml;berhaupt jemals wieder dazu kommt&hellip;<\/p>\n<p>\n<strong>Trick 17. <\/strong>Astrid Wirtenberger rockt mit viel Kraft und Stimme und bekennt, dass so ein Trick 17 zum richtigen Zeitpunkt aus dem Hut gezogen, vielfach dumme Probleme umgehend l&ouml;sen w&uuml;rde. &nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong>Wunderboar Wanderboar. <\/strong>Uptempo mit Wortspiel. Jaklitsch singt und spielt dabei auch mit volkst&uuml;mlichen und Rap-Elementen. Geile Pascher und viel Tempo machen den Song zum heimlichen Hitfavoriten. &nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong>Geht eh.<\/strong> Mid-Tempo und sehr &ouml;sterreichisch. Das Lied groovt im Austro-Reggae und erz&auml;hlt vom Nichtaufgeben, vom Kopffreikriegen und vom Tun, wenn man es wirklich will.<\/p>\n<p>\n<strong>Landflucht.<\/strong> Vom Wandel der Zeit handelt dieses Lied. Vom Wegfahren, ohne dem die Zukunft anders aussehen w&uuml;rde. Heimkommen? Ungewiss. Vielleicht im Alter&hellip; Zur&uuml;ck bleiben verschlossene H&auml;user, einsame Greise, verwaiste Gasth&ouml;fe.<\/p>\n<p>\n<strong>Weils wen gibt f&uuml;r di.<\/strong> Sassy, Astrid und viel stimmiges Feingef&uuml;hl rund ums Thema &sbquo;Zusammensein&lsquo;. Dazu ein sanfter Rap in der Bridge. Das Lied legt sich direkt aufs Herz und die Seele. Seerisch von der ersten Note an.<\/p>\n<p>\n<strong>Das sch&ouml;nste Geschenk. <\/strong>Ein Geheimtipp! Vier von zehn &Ouml;sterreichern leben mit einem Haustier unter einem Dach, denn zu zweit ist man einfach weniger allein. Miau!<\/p>\n<p>\n<strong>40 is koa Alter. <\/strong>Wie wahr! 60 ist das neue 50 und 70 das neue 60! 40 ist somit mit blutjung gleichzusetzen. Von 30 reden wir gar nicht. Live ist der Titel ein Bringer. Die SEER singen uns aus der Seele. &nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong>Du bist die Frau.<\/strong> Ein ehrliches Bekenntnis zur gewachsenen Liebe, zur Partnerschaft und ein ber&uuml;hrender Dank des Songschreibers an jenen Menschen, ohne dessen Bereitschaft ihm den R&uuml;cken freizuhalten, vieles nicht so gelaufen w&auml;re.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p><strong>Des olls is Hoamat &ndash; Das neue Studio Album mit 19 (!) neuen Songs!&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" gesture=\"media\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/n2v7Vv9X6D4\" width=\"640\"><\/iframe><\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/seer_desolls_banner(1).jpg\" style=\"width: 512px; height: 177px;\" \/><\/p>\n<p>Der einzigartige Andy Zahradnik(Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.ariola.de\/<br \/>http:\/\/www.dieseer.at\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab heute (27.10.2017) im Handel!\u00a0 Vom Hollersaft, Steinm&auml;nnchen und dem Platz, wo man den Bauch nicht einziehen muss: &sbquo;Des olls<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":60980,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[37],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60979"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}