{"id":50583,"date":"2018-04-17T00:00:00","date_gmt":"2018-04-17T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=50583"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ECHO-2018-Stellungnahmen-des-Bun-50582","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/ECHO-2018-Stellungnahmen-des-Bun-50582\/","title":{"rendered":"&quot;ECHO 2018&quot;<br \/>Stellungnahme(n) des Bundesverbandes Musikindustrie zum &quot;ECHO&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Man versucht sich mit Worten wie &#8222;Der ECHO war seit seiner Entstehung ein Publikumspreis, das war stets die DNA des ECHO&#8220; herauszureden &#8230;:<!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Wenn im Zuge der aktuellen Diskussion K&uuml;nstler entscheiden, ihren ECHO zur&uuml;ckzugeben, bedauern wir das zutiefst, m&uuml;ssen diese Entscheidung aber nat&uuml;rlich respektieren. Wir hoffen, dass die K&uuml;nstler trotzdem die Debatte mit uns weiter f&uuml;hren, in der es um mehr als um diesen Musikpreis geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundesverband Musikindustrie lehnt als Verband und als Veranstalter des ECHO jede Art von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und Gewaltverherrlichung ab. Die Art und Weise der &ouml;ffentlichen Befassung mit der Auszeichnung des Albums JBG3 von Kollegah &amp; Farid Bang f&uuml;hrte zu einer Welle der Betroffenheit, die uns sehr best&uuml;rzt und die den Preis &uuml;berh&ouml;ht und zugleich &uuml;berfordert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ECHO war seit seiner Entstehung ein Publikumspreis, das war stets die DNA des ECHO. Er unterschied sich insofern deutlich vom ECHO JAZZ und ECHO KLASSIK, die im Gegensatz zum ECHO nicht auf Verkaufszahlen basieren sondern bei denen jeweils eine 11- bzw. 12-k&ouml;pfige Jury aus den beim Bundesverband Musikindustrie eingegangenen Bewerbungen die Nominierten bzw. Preistr&auml;ger ermittelt. Beim ECHO kamen bisher die in den Charts erfolgreichsten Produktionen automatisch auf die Shortlist und wurden dadurch in der jeweiligen Kategorie nominiert. Im n&auml;chsten Schritt konnten die Fachjury-Mitglieder aus den Nominierten ihren Favoriten w&auml;hlen. Chartspositionen und Fachjurystimmen wurden gleichberechtigt addiert und so der Gewinner ermittelt. In Zweifelsf&auml;llen konnte der Vorstand des BVMI den unabh&auml;ngigen ECHO-Beirat einschalten. Das bisherige Prozedere wurde f&uuml;r den ECHO 2018 unter dem Link <strong><a href=\"http:\/\/echocalling-facts.echopop.de\">echocalling-facts.echopop.de<\/a><\/strong> ausf&uuml;hrlich erl&auml;utert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Grundprinzip des ECHO sowie alle mit der Nominierung und Preisvergabe zusammenh&auml;ngenden Mechanismen werden wir nach den Erfahrungen aus diesem Jahr, die uns getroffen und ersch&uuml;ttert haben, in allen Details umfassend analysieren, entsprechende Konsequenzen daraus ziehen und ein neues, solides Fundament schaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bundesverband Musikindustrie wird neben der grunds&auml;tzlichen &Uuml;berarbeitung des ECHO die vom ECHO-Beirat angeregte Diskussion um die Kunstfreiheit und ihre Grenzen mit den verschiedenen Beteiligten innerhalb und au&szlig;erhalb der Branche weiterf&uuml;hren. Gefragt sind K&uuml;nstler, Labels, Handelspartner, Journalisten, Politiker, Eltern, Lehrer, Fans und jeder einzelne B&uuml;rger. Die mediale Befassung und die Vielfalt der Betroffenheit hat auf besondere Weise verdeutlicht, wie tief das Thema gesellschaftlich sitzt und wie wichtig die ehrliche Auseinandersetzung damit ist, die &uuml;ber Schlagzeilen hinausgeht.&quot;<\/p>\n<p>\n&#8211;<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"gross\">DR. FLORIAN DR&Uuml;CKE, VORSTANDSVORSITZENDER DES DES BUNDESVERBANDES MUSIKINDUSTRIE (BVMI) &nbsp;<\/span><br \/>\n<span class=\"klein\">15.04.2018<\/span><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Der Publikumspreis ECHO ist &ndash; bis auf ausgew&auml;hlte Kategorien, wie beispielsweise das Lebenswerk und der Preis f&uuml;r soziales Engagement &ndash; das Ergebnis von Verk&auml;ufen und einer darauf folgenden Juryabstimmung. In strittigen Themen rufen wir den unabh&auml;ngigen ECHO-Beirat an, der sich im aktuellen Fall mehrheitlich gegen einen Ausschluss entschieden hat.&nbsp;<\/p>\n<p>Im Zuge der aktuellen Debatte mussten wir erkennen, dass wir uns in einem Umfeld wiederfinden, das den Preis in ein falsches Licht r&uuml;ckt. Das darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Wir m&ouml;chten an dieser Stelle in aller Deutlichkeit sagen, dass auch wir als Verband und Veranstalter des ECHO jede Art von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und Gewaltverherrlichung ablehnen. Die Art und Weise der &ouml;ffentlichen Befassung mit der Auszeichnung des Albums f&uuml;hrte zu einer Welle der Betroffenheit, die uns sehr best&uuml;rzt und die den Preis &uuml;berh&ouml;ht und zugleich &uuml;berfordert.&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">\nAls Konsequenz daraus wird der Preis auf Entscheidung des Vorstandes vom heutigen Tag nun &uuml;berarbeitet werden, was die umfassende Analyse und die Erneuerung der mit der Nominierung und Preisvergabe zusammenh&auml;ngenden Mechanismen einschlie&szlig;t.<\/p>\n<p>Davon ungeachtet wird der Verband die vom ECHO-Beirat angeregte Diskussion um die Kunstfreiheit und ihre Grenzen mit den verschiedenen Beteiligten innerhalb und au&szlig;erhalb der Branche, ganz gleich ob K&uuml;nstler, Label, Handelspartner, Journalisten, Politiker, Eltern, Lehrer, Fans oder aber Ausrichter eines Preises, wie angek&uuml;ndigt weiterf&uuml;hren. Dies in der &Uuml;berzeugung, dass die mediale Befassung und die Vielfalt der Betroffenheit auf besondere Weise verdeutlicht hat, wie tief das Thema gesellschaftlich sitzt.&quot;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&#8211;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"gross\">ERKL&Auml;RUNG DES BVMI ZUM AUFTRITT VON KOLLEGAH &amp; FARID BANG BEIM ECHO <\/span><br \/>\n<span class=\"klein\">12.04.2018<\/span><\/p>\n<p>Die Diskussion um Kollegah &amp; Farid Bang und die Nominierung mit &sbquo;JBG3&lsquo; hat eine Dimension erreicht, die so nicht vorherzusehen war. Die Entscheidung des ECHO-Beirats als unabh&auml;ngiges Gremium, sie nicht von der ECHO-Nominierung auszuschlie&szlig;en, war eine mehrheitliche Entscheidung im Sinne der Kunstfreiheit, aber ganz deutlich verkn&uuml;pft mit klarer Missbilligung der Sprache und der in dem Song getroffenen Aussagen sowie mit dem Appell, dieses Thema auf breiter gesellschaftlicher Front &ouml;ffentlich zu diskutieren. Sowohl der Beirat als auch wir wollen uns aktiv an der Gestaltung dieser Debatte beteiligen.<\/p>\n<p>In den zahlreichen Gespr&auml;chen und Diskussionen der letzten zwei Wochen ist klar geworden, inwiefern die Verantwortung auch f&uuml;r einen provokanten Umgang mit Kunstfreiheit jeweils bei den Kreativen und ihren Partnern liegt. Das ist insofern ein Appell an die Branche, in Zukunft noch mehr darauf zu achten und noch genauer hinzuschauen, welche Inhalte die Texte ver&ouml;ffentlichter K&uuml;nstler haben.<\/p>\n<p>Kollegah &amp; Farid Bang treten als zwei au&szlig;erordentlich erfolgreiche Repr&auml;sentanten des Genres HipHop auf, das seit &uuml;ber einem Jahrzehnt von sehr vielen Menschen hierzulande geh&ouml;rt wird. Das ist der Grund, weshalb sie im Vorfeld f&uuml;r einen Auftritt angefragt wurden und nun live performen werden. Wir als Gesellschaft sollten nun hinschauen und uns damit auseinandersetzen, anstatt schlicht auf Ausgrenzung zu setzen. Wir sehen doch, dass wir &uuml;ber ein weitaus gr&ouml;&szlig;eres, gesellschaftliches Thema sprechen als &uuml;ber einen Musikpreis.<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&#8211;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<div class=\"spalte3 spalte3-4 layout-12 frame-130\">\n<div class=\"csc-default\" id=\"c5725\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n4\">\n<h2 class=\"bg col-sm- noslant_0 gold_0\" style=\"text-align: justify;\">BEIRATS-ENTSCHEIDUNG<\/h2>\n<div class=\"clearfix\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"gross\">ZUR DISKUSSION UM DAS ALBUM &quot;JGB3&quot; VON KOLLEGAH &amp; FARID BANG SOWIE ZUM BESCHLUSS DES ECHO-BEIRATS<\/span><br \/>\n<span class=\"klein\">06.04.2018<\/span><\/p>\n<p>Verbale Provokationen sind ein Wesensmerkmal des Genres Battle-Rap und unterliegen, solange sie nicht gegen geltendes Recht versto&szlig;en, der k&uuml;nstlerischen Freiheit. Die jeweiligen Songs kann und soll man selbstverst&auml;ndlich kritisch hinterfragen. Denn dazu ist Kunst schlie&szlig;lich auch da: Gesellschaft zu provozieren und ihr einen Spiegel vorzuhalten. Und nat&uuml;rlich gibt es immer wieder Zweifelsf&auml;lle, in denen die Grenzen der k&uuml;nstlerischen Freiheit m&ouml;glicherweise &uuml;berschritten werden.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Pr&uuml;fung solcher Zweifelsf&auml;lle hat der Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie vor einigen Jahren den ECHO-Beirat ins Leben gerufen, der vom Vorstand eingeschaltet werden kann. Als ein von der Branche unabh&auml;ngiges Gremium beurteilt der ECHO-Beirat &ndash; unter Abw&auml;gung der k&uuml;nstlerischen Freiheit &ndash; die Vereinbarkeit eines Werkes mit grundlegenden gesellschaftlichen Normen und entscheidet, ob ein K&uuml;nstler mit dem zur Diskussion stehenden Produkt von der Nominierung ausgeschlossen werden soll.<\/p>\n<p>Nach sorgf&auml;ltiger Befassung mit dem Gesamtprodukt &bdquo;JBG3&ldquo; von Kollegah &amp; Farid Bang hat der ECHO-Beirat mehrheitlich entschieden, dass im Song &bdquo;0815&ldquo; der Bonus-EP &bdquo;&sect; 185&ldquo; die k&uuml;nstlerische Freiheit nicht so wesentlich &uuml;bertreten wird, dass ein Ausschluss gerechtfertigt w&auml;re &ndash; auch, wenn es sich um einen Grenzfall handelt.<\/p>\n<p>Das Album bleibt somit f&uuml;r den ECHO nominiert. Daneben wird auch ein Live-Auftritt der beiden sehr erfolgreichen K&uuml;nstler stattfinden.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Wolfgang B&ouml;rnsen, Sprecher des ECHO-Beirats:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic;\">&bdquo;Bei der Nominierung der K&uuml;nstler &sbquo;Kollegah &amp; Farid Bang&lsquo; mit dem Album &sbquo;Jung Brutal Gutaussehend 3&lsquo; f&uuml;r den ECHO handelt es sich um einen absoluten Grenzfall zwischen Meinungs- und Kunstfreiheit und anderen elementaren Grundrechten. Wir stellen fest, dass dieses Album nicht auf dem Index der Bundespr&uuml;fstelle steht, schlie&szlig;en aber nicht aus, dass es noch eine beh&ouml;rdliche Befassung geben sollte. Die Wortwahl einiger Texte, wie bei dem Titel &sbquo;0815&lsquo; auf der Beilage-EP &sbquo;&sect; 185&lsquo;, ist provozierend, respektlos und voller Gewalt. Sie als Stilmittel des Battle-Raps zu verharmlosen, lehnen wir ab und m&ouml;chten an dieser Stelle unsere deutliche Missbilligung gegen&uuml;ber der Sprache und den getroffenen Aussagen unterstreichen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nNach intensiver und teilweise kontroverser Diskussion sind wir dennoch mehrheitlich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein formaler Ausschluss nicht der richtige Weg ist. Wir nehmen wahr, dass nicht nur in der Musik, sondern auch in anderen Bereichen der Kultur, wie in Film, Theater und Malerei, eklatante Tabubr&uuml;che zunehmend zu den Merkmalen der Kunstfreiheit geh&ouml;ren. Auch sehen wir, dass Hass und Gewalt im gesamten medialen Umfeld zunehmen. Wir halten diese aktuelle Entwicklung in unserer Gesellschaft f&uuml;r bedenklich und falsch und beobachten mit gro&szlig;er Sorge die Aufw&auml;rtsspirale, die sich auch in der verbalen Missachtung von Gesetzen ausdr&uuml;ckt. Deshalb appellieren wir an die politisch wie gesellschaftlich Verantwortlichen in unserem Land, eine ernsthafte Debatte &uuml;ber die Bedeutung und den Deutungsrahmen der Kunst- und Meinungsfreiheit zu f&uuml;hren. Es gilt, &uuml;ber alle Medienformen hinweg eine Institution zu bestimmen, die eine Plattform zur Auseinandersetzung mit diesem Thema schafft. Die Problematik, die an diesem Fall deutlich wird, reicht weit &uuml;ber den Musikpreis ECHO hinaus. Es ist eine Debatte, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Wir sind bereit, uns aktiv an dieser Auseinandersetzung zu beteiligen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDen Ausschluss des Albums &sbquo;JBG3&lsquo; von einer etwaigen Zuerkennung eines Preises empfiehlt der Beirat jedoch mehrheitlich nicht.&ldquo;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Dr. Florian Dr&uuml;cke, Vorstandsvorsitzender des BVMI:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic;\">&bdquo;Meinungs- und Kunstfreiheit sind zentrale gesellschaftliche Errungenschaften. Ihr Schutz ist deshalb von h&ouml;chster Bedeutung. Es gibt jedoch F&auml;lle, die nicht von diesen Freiheiten gedeckt sind. Um solche F&auml;lle in einem kompetenten Gremium zu diskutieren, haben wir seinerzeit f&uuml;r den ECHO einen unabh&auml;ngigen Beirat ins Leben gerufen. Mit Blick auf &sbquo;JBG3&lsquo; hat sich dieser nicht f&uuml;r einen Ausschluss von der Nominierung entschieden. Wir respektieren die Entscheidung, auch wenn die Sprache dieses Albums nicht unsere ist und wir Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, dass es viel Betroffenheit gibt. Es sollte dabei allerdings nicht au&szlig;er Acht gelassen werden, dass der ECHO ein Preis ist, der auf Verkaufszahlen basiert. Die aktuelle Diskussion entz&uuml;ndet sich insofern am wirtschaftlichen Erfolg eines Produkts, also an der Wirkung und nicht an der Ursache. Es kann aber nicht Aufgabe eines Wirtschaftsverbandes sein, freiverk&auml;ufliche Produkte im Nachhinein zu be- oder entwerten. Wir folgen der Anregung des Beirats, uns an einer ernsthaften Debatte &uuml;ber den Wert und die Grenzen von Kunst- und Meinungsfreiheit zu beteiligen, damit dieses wichtige Thema nicht nur in einer zunehmend affektgetriebenen Medienwelt rund um den ECHO diskutiert wird.&ldquo;<\/span><\/p>\n<p>Entscheidend ist aus Sicht des BVMI, angesichts der immer zahlreicher werdenden medialen Fl&auml;chen f&uuml;r Inhalte und Botschaften aller Art, die generelle Bef&auml;higung jedes Einzelnen, diese Inhalte zu bewerten und einzuordnen. Wer in der Lage ist zu abstrahieren und zu verstehen, wo eine zugespitzte Darstellung Teil der Sprache, der Ikonographie eines bestimmten Genres ist, der kann das auch dechiffrieren.<\/p>\n<p>Einer Gesellschaft, die sich ihre Freiheit und ihre Vielfalt erhalten m&ouml;chte, bleibt nichts anderes &uuml;brig, als sich immer wieder auch selbst in der Wahrnehmung zu schulen. Solange beispielsweise eine bestimmte Musik den pers&ouml;nlichen Geschmack vieler trifft, wird sie ihren Weg zu den Fans finden und sich verkaufen. Der BVMI ist jedoch nicht in der Rolle, auf Basis von pers&ouml;nlichem Geschmack, einer in einigen F&auml;llen sicher berechtigten pers&ouml;nlichen Betroffenheit oder durch eine eigene inhaltliche Bewertung dar&uuml;ber zu entscheiden, was sein darf und was nicht. Das ist letztlich der Bundespr&uuml;fstelle zum einen und den Gerichten zum anderen vorbehalten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"spalte3 spalte3-5 layout-12 frame-130\">\n<div class=\"csc-default\" id=\"c5724\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n5\">\n<h2 class=\"bg col-sm- noslant_0 gold_0\" style=\"text-align: justify;\">Q&amp;A-SPECIAL: KOLLEGAH &amp; FARID BANG<\/h2>\n<div class=\"clearfix\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">[13.04.2018]<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: bold;\">Warum durften Kollegah &amp; Farid Bang auftreten?<\/span><br \/>\nWir hatten gestern vor Beginn der Sendung bereits ein umfassendes Statement dazu ver&ouml;ffentlicht. Kollegah &amp; Farid Bang waren als zwei sehr erfolgreiche Repr&auml;sentanten des Genres HipHop vor Beginn der jetzigen Debatte angefragt worden und wir haben uns nach R&uuml;cksprache mit unseren Partnern und nachdem die Einsch&auml;tzung des Beirats vorlag dazu entschieden, den Auftritt stattfinden zu lassen. Die Debatte muss fortgef&uuml;hrt werden, darf aber nicht auf einen Musikpreis reduziert werden. Die Debatte betrifft die gesamte Gesellschaft, und sie ist definitiv nicht geeignet f&uuml;r eine Reduzierung auf BILD-Schlagzeilen. Wir haben in unserem Statement gestern alle Branchenbeteiligten appelliert, in Zukunft noch mehr darauf zu achten und noch genauer hinzuschauen, welche Inhalte ver&ouml;ffentlicht werden.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Wie kam es zu dem Preis? Warum wurden sie ausgezeichnet?<\/span><br \/>\nDie Preisvergabe resultiert zu gleichen Anteilen aus den Chartsplatzierungen und dem Juryvoting. Ausf&uuml;hrliche Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: <a href=\"https:\/\/mail.musikindustrie.de\/owa\/redir.aspx?C=wwctzO2bspRaHd53kchgERo6_HCkELS_Etr0USq3CakJ0LoKYqHVCA..&amp;URL=http%3a%2f%2fechocalling-facts.echopop.de%2f\" target=\"_blank\"><span style=\"color:windowtext\">http:\/\/echocalling-facts.echopop.de\/<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Wie fanden Sie die Entscheidung der ECHO-Jury, dass Kollegah und Farid Bang gestern einen Preis erhielten?<\/span><br \/>\nDie Preistr&auml;ger resultieren aus Chartsplatzierungen und dem Juryvoting. Unser Korrektiv in strittigen Fragen ist hier nicht unsere Bewertung, sondern der ECHO-Beirat, dessen Position wir hinreichend kommuniziert und kommentiert haben.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Sind der ECHO und der BVMI gl&uuml;cklich &uuml;ber die Entscheidung der Jury? Besonders in Hinblick auf das historische Datum des Holocaust-Gedenktages?<\/span><br \/>\nDer Verleihungstermin steht Monate im Voraus fest. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte ist es nat&uuml;rlich sehr ungl&uuml;cklich, dass die Verleihung auf diesen besonderen Gedenktag gefallen ist.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Wie bewerten Sie im Nachhinein Ihre Entscheidung, den Auftritt stattfinden zu lassen?<\/span><br \/>\nDen Auftritt kann und sollte jeder Einzelne f&uuml;r sich bewerten. Klar hervorheben m&ouml;chten wir die Rede von Campino, die auch im Saal f&uuml;r Standing Ovations gesorgt hat, was ausdr&uuml;ckt, dass er damit vielen G&auml;sten aus der Seele gesprochen hat.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold;\">Wie fanden Sie den Auftritt? Sturmhauben auf der B&uuml;hne, gewaltverherrlichender, frauenfeindlicher und pressefeindlicher Songtext &ndash; hat das Teil einer Livesendung zu sein?<\/span><br \/>\nDer Vorschlag f&uuml;r die Inszenierung eines Auftritts kommt in der Regel vom K&uuml;nstler und dem Label. Diese wird dann mit dem Sender weiter ausgearbeitet. Mit der Entscheidung, die K&uuml;nstler auftreten zu lassen und ihre Genre zu repr&auml;sentieren, war zu erwarten, dass sie sich entsprechend von den anderen Auftritten abheben w&uuml;rden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\" style=\"text-align: justify;\">\/\/\/\/\/<\/p>\n<p>[Stand: vor Ver&ouml;ffentlichung der Beirats-Entscheidung am 6.4.2018]<\/p>\n<p>Rebecka Heinz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin ECHO &ndash; Deutscher Musikpreis: &bdquo;Die Sprache des Battle-Rap ist hart und verbale Provokationen sind ein typisches Stilmittel. Die Kunst- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, angesichts der Textzeilen in &bdquo;0815&ldquo; haben wir aber tats&auml;chlich den Beirat gebeten, sich mit dem Produkt zu besch&auml;ftigen. Die Frage ist, ob bei dem Track &bdquo;0815&ldquo; die Grenze zwischen k&uuml;nstlerischer Freiheit und gesellschaftlich nicht hinnehmbaren &Auml;u&szlig;erungen &uuml;berschritten wurde. Eine Indizierung durch die Bundespr&uuml;fstelle f&uuml;r jugendgef&auml;hrdende Medien ist bisher nicht erfolgt.&ldquo;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \"><span style=\"font-weight: bold; \">Was sagen Sie zu der Kritik, dass durch die Nominierung der Rapper K&uuml;nstlern mit gewaltverherrlichenden und\/oder antisemitischen Texten eine B&uuml;hne gegeben wird? <\/span><\/span><br \/>\nDie Sprache des Battle-Rap ist hart und verbale Provokationen sind ein typisches Stilmittel. Die Kunst- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, angesichts der Textzeilen in &bdquo;0815&ldquo; haben wir aber tats&auml;chlich den Beirat gebeten, sich mit dem Produkt zu besch&auml;ftigen. Die Frage ist, ob bei dem Track &bdquo;0815&ldquo; die Grenze zwischen k&uuml;nstlerischer Freiheit und gesellschaftlich nicht hinnehmbaren &Auml;u&szlig;erungen &uuml;berschritten wurde. Eine Indizierung durch die Bundespr&uuml;fstelle f&uuml;r jugendgef&auml;hrdende Medien ist bisher nicht erfolgt, und, das sei hier noch erg&auml;nzt, einige Musik-Journalisten, die heute die Texte diskutieren, haben anl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichung des Albums vor vier Monate positive Rezensionen verfasst. Wir warten nun die Entscheidung des Beirats ab und werden bis dahin &uuml;ber keine Szenarien spekulieren oder Bewertungen abgeben. Wir werden uns aber f&uuml;r das kommende Jahr nat&uuml;rlich mit der Frage auseinandersetzen, inwiefern unser internes Fr&uuml;hwarnsystem ver&auml;ndert werden kann. F&uuml;r uns ist die Auseinandersetzung und der &ouml;ffentliche Diskurs dar&uuml;ber, was gesellschaftlich hinnehmbar ist oder nicht, ein wichtiges und w&uuml;nschenswertes Element gesellschaftlicher Teilhabe.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \">Warum hat sich der Ethik-Beirat eingeschaltet? <\/span><br \/>\nDer ECHO-Beirat wird nicht pro-aktiv t&auml;tig, sondern vom Vorstand des BVMI immer erst dann eingeschaltet, wenn von Dritten entsprechende Hinweise vorliegen. Die Kunst- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, aber die Frage ist hier, ob bei dem Track &bdquo;0815&ldquo; die Grenze zwischen k&uuml;nstlerischer Freiheit und gesellschaftlich nicht hinnehmbaren &Auml;u&szlig;erungen &uuml;berschritten wurde.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \"><span style=\"font-weight: bold; \">Wie genau wird der Beirat berufen?<\/span><\/span><br \/>\nDer ECHO-Beirat ist ein unabh&auml;ngiges Gremium, das in Zweifelsf&auml;llen vom Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie auf Grundlage der Satzung und der Gesch&auml;ftsordnung des ECHO-Beirats eingeschaltet werden kann. Die Beirats-Mitglieder werden vom Vorstand des BVMI zur Beirats-T&auml;tigkeit eingeladen und engagieren sich ehrenamtlich. Der ECHO-Beirat besteht aus sieben Personen, aus zwei Vertretern des &ouml;ffentlichen Lebens, zwei Vertretern der Kirchen, einem Vertreter der Lehrerschaft, einem Vertreter des Deutschen Kulturrates und einem Vertreter des Deutschen Musikrates. Der ECHO-Beirat beurteilt &ndash; unter Abw&auml;gung der k&uuml;nstlerischen Freiheit &ndash; die Vereinbarkeit eines Werkes mit grundlegenden gesellschaftlichen Normen und entscheidet, ob ein K&uuml;nstler mit dem zur Diskussion stehenden Produkt auf der Shortlist bleiben und somit nominiert bzw. ausgezeichnet werden kann.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \">Ist es richtig, dass es den Beirat seit der Diskussion um Frei.Wild 2013 gibt? <\/span><br \/>\nDer ECHO-Beirat wurde 2013 im Zusammenhang mit der Frei.Wild-Debatte installiert und besteht aus 7 Personen, konkret aus zwei Vertretern des &ouml;ffentlichen Lebens, zwei Vertretern der Kirchen, einem Vertreter der Lehrerschaft, einem Vertreter des Deutschen Kulturrates und einem Vertreter des Deutschen Musikrates. Der ECHO-Beirat wird in Zweifelsf&auml;llen vom Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie als unabh&auml;ngiges Gremium einberufen und beurteilt &ndash; unter Abw&auml;gung der k&uuml;nstlerischen Freiheit &ndash; die Vereinbarkeit eines Werkes mit grundlegenden gesellschaftlichen Normen und entscheidet, ob ein K&uuml;nstler mit dem zur Diskussion stehenden Produkt auf der Shortlist bleiben und somit nominiert bzw. ausgezeichnet werden kann.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \"><span style=\"font-weight: bold; \">Woher kam der Hinweis auf die Textzeile, die den Anlass gab, den Beirat anzurufen? <\/span><\/span><br \/>\nDer Hinweis im Zusammenhang mit der Nominierung kam von Redakteuren der BILD, die sich im Zuge ihrer Recherchen f&uuml;r eine Serie mit der EP in der limitierten Steelbox besch&auml;ftigt haben.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \">Pr&uuml;ft der ECHO-Beirat das aktuelle Album Jung, Brutal, Gutaussehend 3&ldquo; oder nur den Track &bdquo;0815&ldquo;?<\/span><br \/>\nDer Beirat besch&auml;ftigt sich mit &bdquo;Jung, Brutal, Gutaussehend 3&ldquo; und der dazugeh&ouml;rigen limitierten Steelbox, die unter anderem auch die EP mit dem Track &bdquo;0815&ldquo; enth&auml;lt. &Uuml;ber die Frage, wie der Track im Verh&auml;ltnis zur Extra-EP, der Steelbox oder dem Album zu bewerten ist, oder welche Szenarien nach der Beiratsentscheidung m&ouml;glich w&auml;ren, werden wir an dieser Stelle nicht spekulieren.<span style=\"font-weight: bold; \"> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \"><span style=\"font-weight: bold; \">Wie lange dauert so eine Pr&uuml;fung?<\/span><\/span><br \/>\nLaut Beirats-Gesch&auml;ftsordnung kann die Besch&auml;ftigung mit einem Produkt bis zu einer Woche dauern. Durch die Ostertage rechnen wir in diesem Fall in der zweiten H&auml;lfte der kommenden Woche mit einem Ergebnis.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \">Kann es sein, dass die beiden Rapper wegen diesen Zeilen vom ECHO ausgeschlossen werden? Wird es dann einen Ersatz-Kandidaten geben?<\/span><br \/>\nDer Beirat pr&uuml;ft im aktuellen Fall, ob bei dem Track &bdquo;0815&ldquo; die Grenze zwischen k&uuml;nstlerischer Freiheit und gesellschaftlich nicht hinnehmbaren &Auml;u&szlig;erungen &uuml;berschritten wurde. Die Zeilen, um die es hier prim&auml;r geht, stammen aus dem Song &bdquo;0815&ldquo;, der auf einer Extra-EP der limitierten Steelbox beigelegt wurde und der damit nicht zum Basisalbum geh&ouml;rt. &Uuml;ber die Frage, wie der Track im Verh&auml;ltnis zur EP, der Steelbox oder dem Album zu bewerten ist werden wir nicht spekulieren.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \">Was sind m&ouml;gliche Konsequenzen? K&ouml;nnte sogar die Nominierung noch zur&uuml;ckgezogen werden?<\/span><br \/>\nDas Thema liegt jetzt in den H&auml;nden des ECHO-Beirats. Wir werden keine hypothetischen &Uuml;berlegungen anstellen und nicht &uuml;ber m&ouml;gliche Szenarien spekulieren. Die Entscheidung wird sp&auml;testens Ende n&auml;chster Woche vorliegen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold; \">Ist es denkbar, dass Sie k&uuml;nftig doch etwas am Prozedere &auml;ndern, also etwa eine Jury &uuml;ber die Nominierungen entscheiden lassen, als nach Verkaufszahlen zu gehen? <\/span><br \/>\nDas Thema wird oft und gerne diskutiert, aber der ECHO ist seit seiner Entstehung ein Publikumspreis, bei dem abgebildet wird, welche K&uuml;nstler am erfolgreichsten waren, welche K&uuml;nstler die Fans hierzulande am meisten bewegt, gepr&auml;gt und begeistert haben. Das ist die DNA des ECHOs. Die Shortlists f&uuml;r das Jury-Voting, ergo die Nominierungen, resultieren aus den Offiziellen Deutschen Charts und solange ein K&uuml;nstler mit seinem Produkt nicht durch die Bundespr&uuml;fstelle f&uuml;r jugendgef&auml;hrdende Medien indiziert wird, bleibt er auf der Shortlist und wird damit automatisch f&uuml;r den ECHO nominiert. F&uuml;r &bdquo;Jung, Brutal, Gutaussehend 3&ldquo; liegt bis heute keine Indizierung durch die BPjM vor.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>Bundesverband Musikindustrie (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.echopop.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man versucht sich mit Worten wie &#8222;Der ECHO war seit seiner Entstehung ein Publikumspreis, das war stets die DNA des<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":50584,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50583"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50583"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50583\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}