{"id":269860,"date":"2026-10-29T10:38:19","date_gmt":"2026-10-29T09:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=269860"},"modified":"2026-10-29T10:41:39","modified_gmt":"2026-10-29T09:41:39","slug":"elke-sommer-elke-sommer-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/elke-sommer-elke-sommer-ist-tot\/","title":{"rendered":"ELKE SOMMER <br>Elke Sommer ist tot!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Sie starb wenige Tage vor ihrem 86. Geburstag in Bel Air \/ Los Angeles!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">ELKE SOMMER (* 5. November 1940 in Berlin als Elke Schletz; \u2020 28. Oktober 2026 in Bel Air \/ Los Angeles) war eine deutsche Schauspielerin, S\u00e4ngerin und Malerin, die ab 1959 in \u00fcber 100 Film- und Fernsehrollen zu sehen war. In den 1960er Jahren gelang ihr als Sexsymbol der Sprung nach Hollywood \u2013 damals f\u00fcr eine deutsche Schauspielerin selten. Zu ihren bekanntesten Filmen z\u00e4hlt die Blake-Edwards-Kom\u00f6die &#8222;Ein Schu\u00df im Dunkeln&#8220; mit Peter Sellers von 1964, die zur Pink-Panther-Reihe geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Elke Sommer wurde 1940 in Berlin als einziges Kind des evangelischen Pfarrers Peter Schletz und seiner Frau Renate Topp geboren. Ihre Familie wurde 1942 ins fr\u00e4nkische Niederndorf evakuiert. Aufgewachsen in Erlangen am Rand der Fr\u00e4nkischen Schweiz, verlor sie im Alter von 14 Jahren ihren Vater. Ab 1950 besuchte Sommer das Humanistische Gymnasium Erlangen, das sie ein Jahr nach der Mittleren Reife verlie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend eines Au-pair-Aufenthaltes in London erhielt Sommer eine Fremdsprachenausbildung, ihr Berufsziel war Dolmetscherin; sie sprach sechs Sprachen. 1964 siedelte sie nach Beverly Hills \u00fcber und heiratete den Journalisten und Schriftsteller Joe Hyams. 1970 posierte sie f\u00fcr den Playboy, fotografiert von ihrem Ehemann. Die Ehe wurde 1981 geschieden. 1993 heiratete sie den Hotelier Wolf Walther, der aus erster Ehe einen Sohn und eine Tochter hatte. Sommer und Walther lebten bis 2025 abwechselnd in Los Angeles und Marloffstein im Landkreis Erlangen-H\u00f6chstadt, danach ganz in den USA. Wolf Walther starb 2026 im Alter von 77 Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elke Sommer verstarb am 28. Oktober 2026 in Bel Air an einer Herzinsuffizienz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Karriere<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend eines Urlaubs in Italien wurde Sommer 1958 noch unter ihrem Geburtsnamen Schletz in einem Caf\u00e9 der Stadt Viareggio zur \u201eMiss Viareggio\u201c gek\u00fcrt. Aufgrund der daraufhin ver\u00f6ffentlichten Fotos holte sie der Filmregisseur Vittorio De Sica nach Rom, und im selben Jahr spielte sie erstmals in einem italienischen Film mit. Zu dieser Zeit nahm sie den K\u00fcnstlernamen \u201eSommer\u201c an. 1959 erhielt sie von dem deutschen Filmproduzenten Artur Brauner einen Dreijahresvertrag und drehte ihren ersten deutschen Film, &#8222;Das Totenschiff&#8220;, in dem sie an der Seite von Horst Buchholz eine Bahnw\u00e4rterstochter spielte. In ihrem n\u00e4chsten Film, &#8222;Am Tag, als der Regen kam&#8220;, verk\u00f6rperte sie die Gangsterbraut Ellen und \u00fcbernahm erstmals den sexbetonenden Rollentyp, der jahrelang ihr Image pr\u00e4gte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1962, nach dem Film &#8222;Das M\u00e4dchen und der Staatsanwalt&#8220; gelang Sommer der Sprung nach Hollywood. Bei den Vorbereitungen zu den Dreharbeiten zu &#8222;The Wicked Dreams Of Paula Schultz&#8220;, in dem sie als DDR-Stabhochspringerin die Berliner Mauer \u00fcberspringen sollte, trainierte sie 1967 an der UCLA wochenlang mehrere Stunden t\u00e4glich mit einem Sportlehrer. 1968 wirkte sie in dem Film &#8222;Rollkommando&#8220; mit, bei dem Joe Hyams, der Sch\u00fcler von Bruce Lee war, f\u00fcr die Kampfkunstszenen des Films verantwortlich war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben dem Image einer Sexbombe haftete Sommer in den Medien auch der Ruf einer Tochter aus bildungsb\u00fcrgerlichem Hause an. Dementsprechend bezeichneten sie die Autoren Oswalt Kolle und Siegfried Sommer als \u201eErlanger Pfarrerstochter\u201c. 1975, im ersten von der UNO ausgerufenen \u201eJahr der Frau\u201c, verteidigte Sommer in der deutschen Fernsehsendung &#8222;Der hei\u00dfe Draht&#8220; (Moderation Joachim Fuchsberger) in einem Disput mit der Dirigentin Hortense von Gelmini die Nacktheit gegen\u00fcber der Scham.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben ihrer Filmkarriere trat sie in zahlreichen amerikanischen Fernsehshows auf, darunter mehrmals in der &#8222;Dean-Martin-Show&#8220; sowie 1978 in der &#8222;Muppet-Show&#8220; und begann 1970 Theater zu spielen. Sie gastierte an verschiedenen amerikanischen B\u00fchnen und spielte in Deutschland vorwiegend auf Tourneen und an B\u00fchnen wie dem St. Pauli Theater in Hamburg. Sommers Versuch einer Gesangskarriere hatte m\u00e4\u00dfigen Erfolg. Auf der Folk-LP &#8222;Du, Du liegst mir im Herzen&#8220; sang sie in acht Sprachen. Einige weitere Schallplattenaufnahmen folgten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1966 an bet\u00e4tigte Sommer sich unter dem Pseudonym \u201eE. Schwartz\u201c als Malerin und pr\u00e4sentierte ihre Werke in Ausstellungen in mehreren L\u00e4ndern. Als Schauspielerin trat sie seit den 1980er Jahren haupts\u00e4chlich in deutschen Fernsehproduktionen in Erscheinung. Zuletzt spielte sie 2010 in dem Spielfilm &#8222;Das Leben ist zu lang&#8220; des Schweizer Regisseurs Dani Levy.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie starb wenige Tage vor ihrem 86. 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