{"id":268415,"date":"2026-10-05T00:01:34","date_gmt":"2026-10-04T22:01:34","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=268415"},"modified":"2026-10-05T12:39:18","modified_gmt":"2026-10-05T10:39:18","slug":"kay-doerfel-stargast-peter-orloff-die-roy-black-gala-60-jahre-ganz-in-weiss-und-die-legende-lebt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/kay-doerfel-stargast-peter-orloff-die-roy-black-gala-60-jahre-ganz-in-weiss-und-die-legende-lebt-weiter\/","title":{"rendered":"KAY D\u00d6RFEL (Stargast: PETER ORLOFF) <br>&#8222;Die Roy Black Gala&#8220;: 60 Jahre \u201eGanz in Wei\u00df\u201c &#8230; und die Legende lebt weiter!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Kay D\u00f6rfel begeistert in der Stadthalle Gersthofen mit einer hochemotionalen Roy-Black-Gala \u2013 35 Jahre nach dem Tod des Schlageridols und mit Stargast Peter Orloff!<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gersthofen bei Augsburg, 1. Oktober 2026.<\/strong> Es gibt Abende, an denen die Zeit f\u00fcr ein paar Stunden stillzustehen scheint. Abende, an denen Erinnerungen pl\u00f6tzlich wieder lebendig werden, Melodien l\u00e4ngst vergangener Jahrzehnte unmittelbar ins Herz treffen \u2013 und ein K\u00fcnstler, der seit 35 Jahren nicht mehr unter uns ist, dennoch allgegenw\u00e4rtig scheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau solch einen Abend erlebten die Besucher der Stadthalle Gersthofen bei der diesj\u00e4hrigen <strong>\u201eRoy Black Gala\u201c von Kay D\u00f6rfel<\/strong>. Und dieser Abend war ein ganz besonderer: <strong>60 Jahre \u201eGanz in Wei\u00df\u201c<\/strong>, der <strong>35. Todestag von Roy Black<\/strong>\u2013 und nicht zuletzt <strong>Kay D\u00f6rfels 50. Geburtstag<\/strong>, den der S\u00e4nger im M\u00e4rz dieses Jahres feiern konnte. Drei Jubil\u00e4en, die einer ohnehin au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gala eine ganz besondere emotionale Strahlkraft verliehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon mit <strong>\u201eCalifornia Blue\u201c<\/strong> er\u00f6ffnete D\u00f6rfel das Programm und machte vom ersten Ton an deutlich, worum es an diesem Abend ging: um Musik, Erinnerungen \u2013 und vor allem um die ungebrochene Liebe zu Roy Black.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eRoy Black Gala\u201c sei, so D\u00f6rfel, \u201eeine Hommage an den unvergessenen Schlagerstar Roy Black\u201c. Seit vielen Jahren sei er in dieser Mission unterwegs. \u201eUnd es ist immer wieder eine ganz, ganz gro\u00dfe Freude und eine ganz besondere Ehre, hier in seiner Heimat zu Gast sein zu d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich ist D\u00f6rfel l\u00e4ngst weit mehr als ein Interpret, der sich dem musikalischen Erbe Roy Blacks verschrieben hat. <strong>Seit mehr als drei Jahrzehnten tr\u00e4gt er dessen Lieder und die Erinnerung an den gro\u00dfen Schlagerstar durch die Welt.<\/strong> Seine Auftritte f\u00fchrten ihn dabei sogar bis in die USA und nach Kanada. Was einst als musikalische Hommage begann, ist l\u00e4ngst zu einer Lebensaufgabe geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so war auch dieser Abend von Anfang an gepr\u00e4gt von jener besonderen Mischung aus Leidenschaft, Respekt und pers\u00f6nlicher N\u00e4he, die D\u00f6rfels Roy-Black-Abende auszeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach <strong>\u201eEin Mann darf niemals weinen\u201c<\/strong> wurde sp\u00fcrbar, wie eng der S\u00e4nger inzwischen mit der Fangemeinde verbunden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas stimmt mich so gl\u00fccklich, wenn man wei\u00df, dass jedes Jahr aufs Neue hunderte Menschen aus der ganzen Republik zu diesem ganz besonderen Konzert kommen\u201c, erz\u00e4hlte D\u00f6rfel. Vor 35 Jahren sei Roy Black von uns gegangen \u2013 und dennoch seien seine Lieder und die Popularit\u00e4t seiner Songs bis heute ungebrochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders ber\u00fchre ihn, dass er immer wieder Zuschriften von jungen Menschen erhalte. Sie erz\u00e4hlten ihm, dass manche Liedzeile von Roy Black geradezu autobiografisch aus ihrem eigenen Leben spreche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Roy Black ist damit l\u00e4ngst mehr als Erinnerung. Seine Musik wird weiterhin entdeckt, weitergegeben \u2013 und vor allem gef\u00fchlt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie tief diese Verbundenheit reicht, zeigt sich auch abseits der gro\u00dfen B\u00fchnen. D\u00f6rfel berichtete von Fans, die sich aus eigener Initiative um die Roy-Black-B\u00fcste k\u00fcmmern und den Platz reinigen. \u201eEs gibt niemanden vor Ort, der sich k\u00fcmmert. Da f\u00fchlt sich niemand zust\u00e4ndig.\u201c Also \u00fcbernehmen es die Fans selbst \u2013 teilweise reisen sie von weit her an, nur um daf\u00fcr zu sorgen, dass andere Besucher Freude an diesem Denkmal haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch um Roy Blacks Grab k\u00fcmmern sich Anh\u00e4nger bis heute liebevoll. D\u00f6rfel erz\u00e4hlte von Fans, die angesichts des gesundheitlich angeschlagenen Roy-Black-Bruders Walter H\u00f6llerich regelm\u00e4\u00dfig nach Stra\u00dfberg auf den Friedhof fahren. Besonders rund um den Todestag richten sie das Grab her und stellen frische Blumen auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas finde ich einfach Wahnsinn\u201c, sagte D\u00f6rfel sichtlich bewegt. \u201eDass Menschen auch \u00fcber drei Jahrzehnte nach ihrem Ableben einfach noch bei uns sind.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann fand er Worte, die wohl vielen im Saal aus dem Herzen gesprochen haben: Er sei \u201eganz felsenfest davon \u00fcberzeugt\u201c, dass Roy Black von oben herunterschaue und sage:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eVon Herzen vielen herzlichen Dank all denen, die mich bis heute nicht vergessen haben.\u201c<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Eine Reise durch Roy Blacks musikalische Welt<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Musikalisch hatte D\u00f6rfel sein Programm bewusst mit einer gewissen Spontaneit\u00e4t zusammengestellt \u2013 \u201eeinfach so ins Blaue hinein\u201c, wie er augenzwinkernd verriet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem stimmungsvollen Nostalgie-Medley mit <strong>\u201eEine Rose schenk ich dir\u201c<\/strong>, <strong>\u201eMeine Liebe zu dir\u201c<\/strong> und <strong>\u201eIch denk an dich\u201c<\/strong> durfte schlie\u00dflich das Publikum selbst bestimmen, welche Lieder es h\u00f6ren wollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn genau das macht die \u201eRoy Black Gala\u201c aus: Sie ist kein distanziertes Erinnerungsprogramm. Sie ist ein <strong>lebendiger Abend mit und f\u00fcr die Fans<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass diese Fans ihre eigenen Vorstellungen haben, wei\u00df auch Elli Schwedes, die sich seit Jahrzehnten darum k\u00fcmmert, dass Roy Black nicht vergessen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Roy Black Fans sind ganz besonders kritisch\u201c, wei\u00df sie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">D\u00f6rfel kann dar\u00fcber inzwischen herzlich lachen. \u201eUnd ganz besonders kritisch waren sie am Anfang mit mir. Also: Es haben mich nicht alle gemocht. Und ich auch nicht alle Fans.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann folgte sein ganz pers\u00f6nliches Geheimnis \u2013 nat\u00fcrlich mit dem f\u00fcr ihn typischen Augenzwinkern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eDie Fans konnten sich aussuchen, ob sie zu meinem Konzert kommen. Ich aber nicht, ob sie sich reinsetzen \u2026\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Saal quittierte die Anekdote mit Gel\u00e4chter und Applaus. L\u00e4ngst ist aus der anf\u00e4nglichen Skepsis eine enge Verbindung zwischen K\u00fcnstler und Publikum geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so ging die musikalische Zeitreise zun\u00e4chst mit\u00a0 <strong>\u201eSo wie damals\u201c <\/strong>weiter.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201eGanz in Wei\u00df\u201c \u2013 Fluch und Segen zugleich \u2026<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch ausgerechnet jener Titel, der an diesem Abend noch zum gro\u00dfen Finale werden sollte, ist f\u00fcr Kay D\u00f6rfel durchaus ein ambivalentes Thema.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch rege mich immer tierisch auf, wenn ich frage: \u201aWas w\u00fcnscht Ihr Euch denn f\u00fcr Songs?\u2018 \u2013 und das Publikum immer gleich als erstes \u201aGanz in Wei\u00df\u2018 ruft.\u201c D\u00f6rfel kann dar\u00fcber lachen, auch wenn er die Problematik dahinter sehr gut versteht. Denn er wei\u00df: <strong>F\u00fcr Roy Black war dieser gigantische Erfolg zugleich Fluch und Segen. <\/strong>\u201eIch kann das sehr, sehr gut verstehen, dass der Originals\u00e4nger mit dem Titel nie seinen Frieden finden konnte\u201c, erkl\u00e4rt D\u00f6rfel. Immer wieder werde alles auf dieses eine Lied reduziert. Und immer wieder werde ein K\u00fcnstler dadurch \u201ean einer ganz besonderen Schublade festgemacht\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade deshalb ist es D\u00f6rfel wichtig, die ganze musikalische Bandbreite Roy Blacks zu zeigen \u2013 und gleichzeitig auch seine eigene musikalische Vielseitigkeit zu bewahren. \u201eIch bin wahnsinnig gl\u00fccklich, dass ich durch viele unterschiedliche Projekte auch richtigen Rock\u2019n\u2019Roll machen kann mit meiner Band, dass ich unterschiedliche Themenkonzerte spielen kann.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dennoch bleibt da diese ganz besondere Verbindung zu Roy Black und seinen Liedern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch hatte immer gro\u00dfe Lust, diese Songs von Roy zu singen. Weil ich sie nicht jeden Tag singen muss. Weil ich sie nicht bei jedem Gastspiel singen muss.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis seiner langj\u00e4hrigen Hommage: <strong>D\u00f6rfel singt \u201eGanz in Wei\u00df\u201c nicht aus Pflicht, sondern aus \u00dcberzeugung.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und deshalb hat der ber\u00fchmteste Roy-Black-Song bei ihm auch seinen ganz besonderen Platz. \u201eDeswegen singe ich immer am Ende \u2013 als letztes Lied \u2013 \u201aGanz in Wei\u00df\u2018.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Satz, der an diesem Abend eine ganz besondere Bedeutung bekommen sollte. Denn 60 Jahre nach der Ver\u00f6ffentlichung wurde aus dem einstigen Fluch f\u00fcr einen kurzen Moment wieder das, was der Titel immer war: <strong>ein unsterblicher musikalischer Segen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daf\u00fcr folgen zun\u00e4chst einige weitere Hit-Klassiker: <strong>\u201eDu bist nicht allein\u201c<\/strong>, <strong>\u201eDas M\u00e4dchen Carina\u201c<\/strong> und <strong>\u201eSand in deinen Augen\u201c<\/strong> \u2013 jener Titel von Ralph Siegel, mit dem Roy Black nach achtj\u00e4hriger Abstinenz ein fulminantes Comeback in der \u201eZDF-Hitparade\u201c feierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr <strong>\u201eSch\u00f6n ist es auf der Welt zu sein\u201c<\/strong> holte D\u00f6rfel spontan eine Michaela aus dem Publikum auf die B\u00fchne, die er am Vortag beim Fanclub-Treff kennengelernt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSie hat sich nicht getraut \u2013 und hat\u2019s dann doch gemacht\u201c, lobte er seine spontane Duettpartnerin.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201eF\u00fcr mich ist er der Hitparaden-K\u00f6nig schlechthin\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann war es Zeit f\u00fcr den gro\u00dfen Stargast des Abends.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAls ich ein ganz, ganz kleiner Junge war, da habe ich nicht nur die Musik von Roy Black gemocht. Ich h\u00f6rte auch \u2026\u201c \u2013 <strong>Peter Orloff.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">D\u00f6rfel machte aus seiner Bewunderung keinen Hehl: \u201eEr stand mit Roy Black in der ersten ZDF-Hitparade auf der B\u00fchne. Er ist f\u00fcr mich der Hitparaden-K\u00f6nig schlechthin.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann betrat <strong>Peter Orloff<\/strong> die B\u00fchne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der mittlerweile 82-J\u00e4hrige brauchte nicht lange, um die Stadthalle Gersthofen in einen Hexenkessel zu verwandeln. Nach seinem markanten Titanen-Intro startete er mit <strong>\u201eImmer, wenn ich Josy seh\u201c<\/strong> und nahm das Publikum anschlie\u00dfend mit auf eine temperamentvolle <strong>\u201eSchlagerparty\u201c der 60er und 70er Jahre<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eRoy Black und ich haben uns sehr gut gekannt. Von Anfang an\u201c, erinnerte sich Orloff. 1967 habe er gemeinsam mit Roy Black in der Silvestershow von Truck Branss auf der B\u00fchne gestanden. Zwei Jahre sp\u00e4ter folgte der gemeinsame Auftritt in der ersten \u201eZDF-Hitparade\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Orloff erinnerte an eine Zeit, in der Namen wie <strong>Udo J\u00fcrgens, Peter Alexander, Roy Black, Heintje und Peter Orloff<\/strong>die Schlagerwelt pr\u00e4gten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGerade heute h\u00f6ren wir diese \u00e4lteren Lieder. Und das soll auch so bleiben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wie es bleiben soll!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit <strong>\u201eK\u00f6nigin der Nacht\u201c<\/strong>, <strong>\u201eDer Junge mit der Mundharmonika\u201c<\/strong> und <strong>\u201eDu kannst nicht immer siebzehn sein\u201c<\/strong> lie\u00df Orloff die gro\u00dfen Jahre noch einmal aufleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Schlager ist meine Geschichte in der Vergangenheit. Und er wird auch wieder meine Zukunft sein\u201c, erkl\u00e4rte der S\u00e4nger mit Blick auf seine geplante Abschiedstournee mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Lebensmotto hatte er musikalisch gleich selbst parat: <strong>\u201eDu kannst nicht immer siebzehn sein.\u201c<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Titan\u201c \u2013 und ein Hit f\u00fcr die Ewigkeit<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im weiteren Verlauf seiner Show bewies Orloff, warum ihn D\u00f6rfel als \u201eHitparaden-K\u00f6nig\u201c bezeichnet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach <strong>\u201ePretty Woman\u201c<\/strong> von Roy Orbison pr\u00e4sentierte er mit <strong>\u201eDu\u201c<\/strong> eine ganz pers\u00f6nliche Geschichte. Der Titel war einst seine eigene Komposition \u2013 von der Plattenfirma zun\u00e4chst abgelehnt, sp\u00e4ter gemeinsam mit einem Kollegen produziert und f\u00fcr diesen zum gr\u00f6\u00dften Hit seiner Karriere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch damit nicht genug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn schlie\u00dflich kam der Moment, auf den viele im Saal gewartet hatten: das Wiedersehen zweier musikalischer Welten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">D\u00f6rfel k\u00fcndigte den gemeinsamen Titel als \u201edas absolute Lieblingslied meinerseits\u201c an \u2013 ein Lied, das Peter Orloff einst f\u00fcr Roy Black komponiert und getextet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch hatte einen Schaffensrausch\u201c, erinnerte sich Orloff.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann erklang der Song.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Orloff pr\u00e4sentierte ihn in einer <strong>Happy-End-Version<\/strong>, die sich von der bekannten Roy-Black-Aufnahme unterschied.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach fiel ein Satz, der wie das emotionale Res\u00fcmee des gesamten Abends wirkte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eRoy Black lebt!\u201c<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u201eFremde Erde\u201c und \u2013 eine musikalische Rarit\u00e4t<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch Kay D\u00f6rfel hatte noch einige \u00dcberraschungen im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Programmteil folgte nach <strong>\u201eBlue\u201c<\/strong> mit <strong>\u201eFremde Erde\u201c<\/strong> ein ganz besonderer H\u00f6hepunkt. Der Titel, im Original <strong>\u201eVino amaro\u201c von Gianni Nazzaro<\/strong>, hatte am 9. M\u00e4rz 1981 Platz eins der \u201eZDF-Hitparade\u201c erreicht \u2013 und geh\u00f6rt damit zu den besonderen Stationen in Roy Blacks Karriere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgte eine echte Rarit\u00e4t: <strong>\u201eSie ist nicht mehr da\u201c<\/strong>. D\u00f6rfel berichtete, wie der Rechtsanwalt der Familie H\u00f6llerich einst mit einem Masterband an ihn herangetreten sei. Darauf befand sich ein Titel, den Roy Black offenbar bereits 1978 aufgenommen hatte, der aber erst 2017 erstmals ver\u00f6ffentlicht wurde. F\u00fcr die Fans ein weiterer kleiner Schatz aus dem musikalischen Nachlass des S\u00e4ngers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch <strong>\u201eLucky\u201c<\/strong>, ein Titel von Bernie Paul, fand an diesem Abend seinen Weg ins Programm. D\u00f6rfel hatte den deutschen Text so sehr ins Herz geschlossen, dass er den Song erstmals bei einem solchen Konzert pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann kam nat\u00fcrlich jener Titel, auf den die Fans immer wieder warten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer nat\u00fcrlich immer kommen muss: dieser ganz spezielle Lieblingssong von Roy. Die Fans w\u00fcnschen sich diesen auch immer wieder.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Takte von <strong>\u201eWahnsinn\u201c<\/strong> erklangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wieder war es da: dieses ganz besondere Gef\u00fchl, das die gesamte Gala durchzog.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Vergangenheit war pl\u00f6tzlich Gegenwart.<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Roy Black und Amerika \u2013 und ein ganz pers\u00f6nlicher Lieblingssong<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit <strong>\u201eEin kleines bisschen Z\u00e4rtlichkeit\u201c<\/strong> setzte D\u00f6rfel die musikalische Reise fort, bevor er den Blick \u00fcber den gro\u00dfen Teich richtete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs gibt ja diese unsichtbare Verbindung zwischen Roy Black und Amerika\u201c, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was w\u00e4re gewesen, wenn Roy Black tats\u00e4chlich die Chance wahrgenommen h\u00e4tte, international durchzustarten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">D\u00f6rfel spannte den Bogen zu <strong>Engelbert Humperdinck<\/strong> und der m\u00f6glichen internationalen Karriere, die Roy Black vielleicht noch vor sich gehabt h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Roy Black selbst war gro\u00dfer Fan von <strong>Roy Orbison und Elvis Presley<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so durfte nat\u00fcrlich auch D\u00f6rfels ganz pers\u00f6nlicher Lieblingssong nicht fehlen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eIn the Ghetto\u201c.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas ist MEIN spezieller Lieblingssong\u201c, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine wunderbare Elvis-Ballade, die D\u00f6rfel an diesem Abend erstmals in dieser Form in seine musikalische Reise einbettete.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Das gro\u00dfe Finale: \u201eGanz in Wei\u00df\u201c<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch einen Titel hatte Kay D\u00f6rfel ganz bewusst bis zum Schluss aufgespart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eGanz in Wei\u00df\u201c.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">60 Jahre war es her, dass dieser Song 1966 Roy Black endg\u00fcltig zum Superstar gemacht hatte. Und 60 Jahre sp\u00e4ter sangen ihn die Menschen in Gersthofen noch immer mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war der Moment, in dem aus einem Jubil\u00e4um ein G\u00e4nsehautmoment wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>60 Jahre \u201eGanz in Wei\u00df\u201c.<br \/>\n35 Jahre ohne Roy Black.<br \/>\n50 Jahre Kay D\u00f6rfel.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Zahlen, die diesen Abend gepr\u00e4gt hatten \u2013 und die gleichzeitig eindrucksvoll zeigten, wie lebendig Musik sein kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn Roy Black war an diesem Abend nicht einfach nur Thema einer Gala.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Er war sp\u00fcrbar.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jedem Mitsingen. In jedem L\u00e4cheln. In den Erinnerungen der Fans. In den Geschichten von Peter Orloff. In der Leidenschaft von Kay D\u00f6rfel. Und in den Liedern, die l\u00e4ngst mehrere Generationen miteinander verbinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Zugabe verabschiedete sich D\u00f6rfel schlie\u00dflich mit einem <strong>Volkslieder-Medley<\/strong> aus \u201eMein Vater war ein Wandersmann\u201c, \u201eAuf der L\u00fcneburger Heide\u201c und \u201eMuss i denn zum St\u00e4dtele hinaus\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann hie\u00df es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eAuf Wiederseh\u2019n!\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Abschied \u2013 aber ganz sicher kein Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn wenn ein Abend wie dieser eines beweist, dann das:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Roy Black lebt weiter.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinen Liedern.<br \/>\nIn seinen Fans.<br \/>\nIn den Erinnerungen.<br \/>\nUnd in K\u00fcnstlern wie Kay D\u00f6rfel, die daf\u00fcr sorgen, dass eine au\u00dfergew\u00f6hnliche musikalische Geschichte niemals verstummt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>60 Jahre \u201eGanz in Wei\u00df\u201c \u2013 und die Legende lebt weiter.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_268426\" aria-describedby=\"caption-attachment-268426\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-268426\" src=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-800x600.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-800x600.jpg 800w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-522x392.jpg 522w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-200x150.jpg 200w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-768x576.jpg 768w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-363x272.jpg 363w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-130x98.jpg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-593x445.jpg 593w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-696x522.jpg 696w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-253x190.jpg 253w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f-387x290.jpg 387w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/1b5cfa87-0b82-459b-8caf-901f2fec877f.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-268426\" class=\"wp-caption-text\"><em>Das Foto (Credit: Stimmungszeit Musik &amp; Media) zeigt (v.l.n.r.): Kay D\u00f6rfel, Peter Orloff, Tina Sch\u00fcssler<\/em><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kay D\u00f6rfel begeistert in der Stadthalle Gersthofen mit einer hochemotionalen Roy-Black-Gala \u2013 35 Jahre nach dem Tod des Schlageridols und<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":268416,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29,39],"tags":[369,743,63],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268415"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268415"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":268438,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268415\/revisions\/268438"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/268416"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}