{"id":267429,"date":"2026-09-21T00:00:59","date_gmt":"2026-09-20T22:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=267429"},"modified":"2026-09-20T23:35:32","modified_gmt":"2026-09-20T21:35:32","slug":"matthias-reim-das-grosse-flashback-interview-die-pure-freude-am-kreativsein-war-wieder-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop-schlager\/matthias-reim-das-grosse-flashback-interview-die-pure-freude-am-kreativsein-war-wieder-da\/","title":{"rendered":"MATTHIAS REIM <br>Das gro\u00dfe &#8222;Flashback&#8220; Interview: &#8222;Die pure Freude am Kreativsein war wieder da!&#8220;!"},"content":{"rendered":"<p>Mit \u201eFlashback\u201c reist der Schlagerstar musikalisch zur\u00fcck zu seinen Wurzeln \u2013 und erz\u00e4hlt, warum er heute freier ist, neue Wege geht und das Vatersein noch einmal ganz neu erlebt!<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lieber Matthias, warum tr\u00e4gt das Album den Titel \u201eFlashback\u201c \u2013 bezieht sich das auf Erinnerungen oder R\u00fcckblicke?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Album \u201eFlashback\u201c hei\u00dft \u201eFlashback\u201c, weil ich einfach wirklich musikalischen Spa\u00df daran hatte, bei meinen Songs manchmal so Zeilen einzubauen, die eigentlich schon legend\u00e4re Matthias-Reim-Zeilen sind.<\/p>\n<p>Ja, zum Beispiel bei \u201eWillkommen in meiner Zukunft\u201c: Da kommt dann \u201egro\u00df wie ein Planet\u201c, was man ja von \u201eDu bist mein Gl\u00fcck\u201c kennt. Oder in anderen Songs kommen eben Zeilen wie \u201eVerdammt, ich lieb dich immer noch\u201c.<\/p>\n<p>Und ich hatte auch einen massiven Flashback bei dem Song \u201eVon fernen Sternen\u201c, weil das der erste Song war, den ich je auf Platte ver\u00f6ffentlicht habe. Das findet man aber nicht, weil der so extrem erfolglos war. Aber der Song ist gut. Den habe ich mir noch mal vorgenommen. Das war ein echter Flashback, wo ich dachte: \u201eMeine G\u00fcte, du hast damals eigentlich auch coole Songs geschrieben, aber du konntest einfach noch nicht produzieren.\u201c Und deswegen \u201eFlashback\u201c.<\/p>\n<p>Ich fand das sch\u00f6n. Also, sich immer wieder zu erinnern. Auch die Stilistik, auch vom Tempo her, habe ich doch relativ viel im Tempo von \u201eVerdammt, ich lieb dich\u201c oder \u201eIch hab getr\u00e4umt von dir\u201c gemacht. Dieser typische Matthias Reim. Und ja, deswegen habe ich gedacht: Nennt es einfach \u201eFlashback\u201c, weil das ein bisschen eine Reise in die musikalische Vergangenheit war.<\/p>\n<p><strong>Wie f\u00fchlt es sich an, jetzt dein neues Studioalbum \u201eFlashback\u201c ver\u00f6ffentlicht zu haben?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich bin wie immer aufgeregt, wenn ein Album ver\u00f6ffentlicht wird. Weil ich bin nat\u00fcrlich auch K\u00fcnstler und m\u00f6chte, dass man es gut \ufb01ndet. Also dass die Menschen sagen: \u201eOh Matthias, das hast du toll gemacht.\u201c Es ist immer so ein bisschen Nervosit\u00e4t dabei, ja.<\/p>\n<p>Wie werden die Songs angenommen, wie erfolgreich wird es? Und wollen die Leute wirklich noch gute neue Songs von dir h\u00f6ren? Oder h\u00f6ren sie jetzt nur noch \u201eVerdammt, ich lieb dich\u201c?<\/p>\n<p><strong>In welcher Lebensphase ist dieses Album entstanden?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, es ist eine Lebensphase, wo man ein gewisses Alter erreicht hat und wei\u00df, was man tut; relativ frei ist, weil ein Matthias Reim so ein bisschen machen kann, was er will. Weil die Menschen h\u00f6ren gerne Geschichten aus dem Leben und mein Leben geht ja auch immer weiter.<\/p>\n<p>Und wenn du zum Beispiel mit 65 oder 64 Jahren noch mal Vater wirst, ver\u00e4ndert das dich und deine Blickweise aufs Leben. Das ist nat\u00fcrlich auch thematisiert worden, weil mich das schon sehr besch\u00e4ftigt hat. Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass mir das so einen Spa\u00df macht, nochmal Vater von einem Kleinkind zu sein.<\/p>\n<p><strong>Was hat sich seit deinem letzten Album f\u00fcr dich als K\u00fcnstler am meisten ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Gar nicht viel. Es ist eigentlich immer Matthias Reim, und der ver\u00e4ndert sich eigentlich nicht sehr. Der entwickelt sich h\u00f6chstens ein bisschen weiter. Ja, auch da kommt noch mal diese Erfahrung ins Spiel. Was m\u00f6gen die Leute an dem, was du machst? Und da ist das Wunderbare, diese wunderbare Freiheit. Es ist egal. Richte dich nicht nach den Leuten, sondern mach einfach weiter das, was du zu erz\u00e4hlen hast und was du gerne erz\u00e4hlst, und dann wird das schon funktionieren.<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrdest du den Sound von \u201eFlashback\u201c beschreiben \u2013 und worin unterscheidet er sich von deiner bisherigen Musik?<\/strong><\/p>\n<p>Na ja, wenn man den Sound des Albums betrachtet und sieht, wie ich arbeite, dann kann man eigentlich nur eine Schlussfolgerung machen: Der Sound wird immer besser. Das liegt aber auch daran, dass ich immer mehr Erfahrung kriege, auch heute noch. Ich habe heute so viele M\u00f6glichkeiten aufgrund der Digitalisierung, dass ich innerhalb von Minuten einen Kollegen anrufen kann und sage: \u201eWir haben hier Cis-Moll, ich kriege das auf der Gitarre nicht hin. Kannst du mir das Gitarrensolo einspielen?\u201c Das hast du dann eine halbe Stunde sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher hat man angerufen oder ist dann in die Studios gefahren mit solchen B\u00e4ndern. Heute ist es ein Anruf und dann kriegt man eine E-Mail, l\u00e4dt sich das runter und legt es an. Also, das ist schon enorm heute. Und dementsprechend schreiten auch die technische Entwicklung und die Helferlein, die wir heute haben, immer weiter voran. Mir macht es einen unglaublichen Spa\u00df, damit zu experimentieren und festzustellen, dass der Sound immer besser wird.<\/p>\n<p>Obwohl ich auch, wie man da im Hintergrund sehen kann, immer noch sehr, sehr gerne analoges Equipment dazwischen baue, weil das w\u00e4rmer klingt als das Digitale. Ist aber auch nur Einbildung, glaube ich, weil den Unterschied h\u00f6rt kein Mensch au\u00dfer ich.<\/p>\n<p><strong>Was wolltest du mit diesem Album unbedingt anders oder besser machen als zuvor? Gab es auf diesem Album etwas, das sich f\u00fcr dich wie ein Risiko angef\u00fchlt hat?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Verglichen mit den letzten Alben, war ich endlich mal wieder so richtig inspiriert. Es hat mir Spa\u00df gemacht, Songs zu schreiben. Es hat mir Spa\u00df gemacht zu produzieren, und es hat mir Spa\u00df gemacht, mich zu beobachten. Eben sich ein bisschen daran zu erinnern: Was habe ich fr\u00fcher gemacht, was kann ich heute besser? Was hat mich damals ausgemacht und was wird mich heute ausmachen? Es war einfach die pure Freude am Kreativsein \u2013 und die war wieder da.<\/p>\n<p>Man hat nicht immer so Phasen, wo man sagt: \u201eOh, ich spucke einen Song nach dem anderen aus. Ich habe gerade so viele Ideen.\u201c Nein, manchmal sitzt du da und sagst:<\/p>\n<p>\u201eWas k\u00f6nnte ich noch schreiben? Was um Himmels willen? Ich habe doch jede Lebenssituation beschrieben. Liebesgl\u00fcck, Liebeskummer, Selbstwert, Desaster \u2013 alles habe ich schon beschrieben. Ich habe ja immer noch diesen Funken Hoffnung, dass es wirklich besser wird. Das baue ich in meine Songs ein.\u201c<\/p>\n<p>Aber ich hatte schon alles gemacht. Und dieses Mal kamen einfach wieder Song-Ideen.<\/p>\n<p>Aber du kannst dich ins Studio setzen und sagen: \u201eIch muss einen Song schreiben.\u201c Da passiert gar nichts. Vielleicht sitze ich dann abends frustriert auf dem Balkon und gucke in die Landschaft und sage: \u201eOh, warte mal, klar.\u201c Und dann habe ich mein Handy: Dann wird das direkt in die Notizen beziehungsweise in den kleinen Recorder gepackt.<\/p>\n<p>Dadurch kommt so die Grundidee mit der es ins Studio geht.<\/p>\n<p>Ich habe nat\u00fcrlich kurz \u00fcberlegt, als ich den Song mit Mia Julia gemacht habe: Sagen die Leute jetzt auch: \u201eMatthias, jetzt mit einer Ballermann-S\u00e4ngerin \u2013 passt das zu dir?\u201c Dar\u00fcber habe ich kurz nachgedacht. Aber wie gesagt: Es ist v\u00f6llig egal. Sie macht einen tollen Job und ist mega erfolgreich. Ich war auch sehr \u00fcberrascht, wie schnell und gut sie gesungen hat. Als ich Mia Julia dann im Studio hatte, war klar, dass das passt \u2013 weil auch der Humor und die Story passte. Aber da habe ich kurz nachgedacht: Ist es m\u00f6glich, dass das irgendwie provoziert und Leute sagen: \u201ePartys\u00e4nger und Matthias Reim geht gar nicht\u201c? Aber ich \ufb01nde, es geht super.<\/p>\n<p><strong>Bist du eher der spontane Songwriter \u2013 oder jemand, der lange an Songs feilt?<\/strong><\/p>\n<p>Beides. Ich bin spontan, wenn ich eine Idee habe, und kann mir beim Songwriting nicht auferlegen und sagen: \u201eSo, heute Abend ist Songschreiber-Abend.\u201c Da f\u00e4llt mir gar nichts ein. Also da bin ich extrem spontan.<\/p>\n<p>Aber wenn ich die Idee habe, dann besch\u00e4ftige ich mich wirklich tagelang damit. Dann sitze ich im Studio und arbeite an dem Song wirklich bis zu zwei Wochen, bis er mir rundum gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bin ich gerne viel im Studio, weil mir das einfach so einen Spa\u00df macht. So die Klanggebilde, den Sound, die Stimme bearbeiten, die richtigen Hallr\u00e4ume, die Verh\u00e4ltnisse, den Druck.<\/p>\n<p>Das ist einfach mein Hobby. Und wenn das Hobby zum Beruf gemacht wird, wird es meistens gut \u2013 weil man es gerne tut.<\/p>\n<p><strong>Nimm uns einmal mit hinter die Kulissen: Wie lief ein typischer Studiotag w\u00e4hrend der Produktion?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt keinen typischen Studiotag. Erstmal geht es darum, die Spuren und das Arrangement zu schaRen. Da habe ich ein tolles Team, die mir auch beim Arrangieren helfen. Dann beauftrage ich sie und frage: \u201eMach mal einen Vorschlag.\u201c Und dann sagen die: \u201eOkay, gib mir drei Tage.\u201c<\/p>\n<p>Und wenn das Material da ist und ich das f\u00fcr gut befinde, dann bin ich dran. Ja, dann nehme ich die Gitarren, dann die Keyboards, dann setze ich sie ein und mache das, was mir noch fehlt. Ich setze das zusammen, und dann kommt die sch\u00f6nste Zeit: n\u00e4mlich zu mischen.<\/p>\n<p>Also wirklich, sich jede Spur vorzunehmen und die Kompression und die EQs und ja, und dann kommen immer noch, immer wieder, fast am Ende, noch Ideen, was man noch machen k\u00f6nnte. Es ist wie so ein Puzzle, was man zusammensetzt.<\/p>\n<p>Meine Lieblingszeit ist wirklich abends. Von acht bis zw\u00f6lf sitze ich unheimlich gerne im Studio. Tags\u00fcber ist es als junger Vater oder Familienvater einfach zu hektisch, und da kann ich auch nicht runterkommen. Und morgens kann ich \u00fcberhaupt nicht arbeiten.<\/p>\n<p>Das geht gar nicht. Morgens ist nicht meine Zeit.<\/p>\n<p>Also, wenn ich um zehn aufstehe, dann brauche ich bis zw\u00f6lf, um wach zu werden. Dann ist eigentlich schon wieder Zeit f\u00fcr eine Siesta. Ab 18 Uhr schalte ich wirklich ein und sage: \u201eSo, jetzt kann es losgehen.\u201c<\/p>\n<p>Und ich gehe nat\u00fcrlich auch sehr, sehr ungern im Sommer ins Studio. Da ist es drau\u00dfen sch\u00f6n. Wir haben die See vor der T\u00fcr, da will man schwimmen gehen und drau\u00dfen abh\u00e4ngen und irgendwie an einer Bar abends ein Bier trinken. Das ist da schwierig.<\/p>\n<p>Meine Zeit ist im Prinzip von Oktober bis, sagen wir, Mai. Das ist Studiozeit, gerne abends. Und dann kommen die Sommermonate, und da bin ich nicht wirklich kreativ. Es ist nat\u00fcrlich auch die Zeit der Konzerte, wo man viel unterwegs ist.<\/p>\n<p><strong>Mit wem hast du bei \u201eFlashback\u201c besonders eng zusammengearbeitet \u2013 und welchen Ein\ufb02uss hatte das auf die Songs?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich habe ein paar Jungs, mit denen ich arbeite. Dazu geh\u00f6rt Alex Olivari, Hens Hensen, Tim Peters und Connie Andreszka. Ich kann gar nicht sagen, mit wem ich lieber arbeite. Am allerliebsten arbeite ich mit mir.<\/p>\n<p><strong>Gab es w\u00e4hrend der Arbeit am Album einen kreativen Durchbruch oder eine besondere Herausforderung?<\/strong><\/p>\n<p>Eine besondere Herausforderung hatte ich bei diesem Album \u00fcberhaupt nicht, weil ich inspiriert war. Die Herausforderung ist, wenn du keine Ideen hast, da noch was draus zu machen. Aber wenn du inspiriert bist, ist es keine Herausforderung. Dann ist es unfassbar einfach und es geht z\u00fcgig voran. Jeder Abend im Studio ist ein Erfolgserlebnis, und du gehst mit dem Grinsen raus und sagst: \u201eOh, das wird cool.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gibt es einen Song, der im Studio eine ganz andere Richtung eingeschlagen hat als urspr\u00fcnglich geplant?<\/strong><\/p>\n<p>Die Richtung eines Songs kann sich bei der Studioarbeit ver\u00e4ndern, aber diesmal wusste ich bei jedem Song, wo er hinsoll und wo ich ihn hinhaben will.<\/p>\n<p>Das wusste ich schon, als ich an der Akustikgitarre geschrammt habe und die Idee hatte. Ich habe dann sofort eine Vision: Da muss er hin, das will ich f\u00fcr diesen Song haben. Und ich kann mich nicht erinnern, noch mal die Richtung ge\u00e4ndert zu haben.<\/p>\n<p>Ja, die Ballade sollte eine Ballade werden und die typischen Matthias-Reim-Songs im Tempo, 200 Beats per Minute. Die sollten eigentlich auch genauso werden, wie ich es mir vorgestellt hatte.<\/p>\n<p>Texte entstehen wirklich meistens im Studio, weil, wenn ich schreibe, kommt erst mal die Melodie und damit kommt schon mal die Atmosph\u00e4re. Dann singe ich ein, um so die B\u00f6gen zu festigen. Anschlie\u00dfend sp\u00fcre ich eigentlich schon bei der Atmosph\u00e4re, was f\u00fcr ein Thema kommen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Und dann sitze ich hier gerne irgendwo in der Ecke und schreibe den Text, der sich beim Einsingen oftmals noch \u00e4ndert. Weil es im Deutschen Worte gibt, die einfach nicht gut klingen, obwohl sie f\u00fcr die Story und den Ablauf eigentlich zwingend notwendig sind.<\/p>\n<p>Unsere Sprache ist da manchmal schwierig, weil wir so viele Laute haben, die f\u00fcr die Ohren einfach nicht sch\u00f6n klingen.<\/p>\n<p>Und das ist die Herausforderung: Worte und S\u00e4tze zu \ufb01nden, die einigerma\u00dfen Wohlklang haben und trotzdem den Inhalt noch behalten. Also, Deutsch ist eine Herausforderung. Englisch ist viel leichter, da reimt sich auch viel mehr.<\/p>\n<p>Der Entstehungsprozess war eigentlich der, wie ich immer arbeite. Es gab da nichts Neues, nichts Besonderes, sondern es war mein gro\u00dfartiges Team. Die waren am Start, die wussten, ich bin dran. Die schicken dann auch immer noch Vorschl\u00e4ge und haben auch Ideen, die ich auch gerne annehme.<\/p>\n<p>Und ansonsten ist es eigentlich so ein bisschen die Arbeit wie immer, nur eben mit neuem Material. Deswegen macht es eigentlich immer Spa\u00df. Aber besondere Herausforderungen habe ich da nicht gesehen.<\/p>\n<p><strong>Gibt es K\u00fcnstler, die dich und dein k\u00fcnstlerisches Schaffen inspirieren?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, nat\u00fcrlich gibt es K\u00fcnstler, die mich inspirieren. Ozzy Osbourne, Gott hab ihn selig. Rest in Peace. Oder eben Bands wie Ghost oder auch \u00e4ltere Sachen wie Pink Floyd oder Led Zeppelin inspirieren mich.<\/p>\n<p>Ich sehe auch an meinem Songwriting immer, dass ich letzten Endes doch in den Siebzigern und Achtzigern mit der Rockmusik gro\u00df geworden bin, weil ich die typischen Harmoniefolgen einfach instinktiv gerne benutze. Das hat mich gepr\u00e4gt, und da komme ich auch nicht mehr raus.<\/p>\n<p>Also, so Drei-Akkorde-Songs? Das funktioniert mit meinem Gehirn und meiner Kreativit\u00e4t nicht. Bei mir wird es immer mehr und auch ein bisschen komplizierter.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Album sind 15 Songs \u2013 was verbindet sie thematisch oder musikalisch miteinander?<\/strong><\/p>\n<p>Die Verbindung aller Songs ist ganz einfach: Matthias Reim.<\/p>\n<p>Matthias Reim erz\u00e4hlt seine Geschichten, und mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen. Meine Songs kommen aus dem Leben. Teilweise habe ich Dinge \u00e4hnlich erlebt, und an die erinnere ich mich. Das war auch eine Situation, die man einfach beschreiben kann, weil sie eigentlich jedem so oder so \u00e4hnlich passiert. Und genau das ist das Grundprinzip \u2013 das sind Matthias-Reim-Stories.<\/p>\n<p><strong>Gibt es einen Song auf dem Album, der dir besonders nahegeht oder sich f\u00fcr dich besonders mutig anf\u00fchlt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe bei keinem Song das Gef\u00fchl: \u201eDas ist mutig.\u201c Aber es gibt so Songs, die mir nahegehen und die ich auch unheimlich gerne geschaffen habe. Wie zum Beispiel bei der Ballade \u201eGottverdammte Nacht\u201c.<\/p>\n<p>Das ist eine Story, die hat einen Bogen. Die hat dann diese Wendung am Ende, die mir auch das Leben vermittelt hat. Also erstmal \ufb01ndest du das total bl\u00f6d, wenn eine Frau dich wegen eines anderen Mannes verl\u00e4sst. Das ist nat\u00fcrlich ein richtig doofes Gef\u00fchl, und die ist nat\u00fcrlich schuld. Ja, nein, ist sie nicht. Das drehe ich dann am Ende, wo ich sage: Ja, vielleicht habe ich auch Fehler gemacht und vielleicht war auch nicht alles so cool, was ich da abgezogen habe.<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis, dass es nicht um Schuld oder Unschuld geht, sondern dass man sich auch mal selbst beobachtet, ein bisschen re\ufb02ektiert und sagt: \u201eWas habe ich da eigentlich falsch gemacht? Oder: habe ich etwas falsch gemacht? Und sollte ich das mal zugeben?\u201c<\/p>\n<p>Zuzugeben, etwas falsch gemacht zu haben, f\u00e4llt manchen Menschen schwer. Aber je \u00e4lter du wirst, desto eher kannst du damit umgehen und sagen: \u201ePass mal auf, ich glaube, ich habe da Schei\u00dfe gebaut.\u201c<\/p>\n<p>Sorry, ist gar nicht schlimm, weil man kann sich ja auch verzeihen. Das ist ein Zitat aus dem Song mit Finch, \u201ePech und Schwefel\u201c.<\/p>\n<p><strong>Welcher Song hat dich selbst beim Schreiben am meisten \u00fcberrascht?<\/strong><\/p>\n<p>Das war eigentlich \u201eWillkommen in meiner Zukunft\u201c, weil das beim Schreiben kam. Das war keine leichte Geburt, weil ich unbedingt diese Zeilen unterbringen wollte. Ja, dieses Gl\u00fcck, jemandem zu begegnen und kompositorisch das in einen typischen Reim-Song zu kriegen.<\/p>\n<p>Der nahm wirklich w\u00e4hrend des Schreibens st\u00e4ndig verschiedene Wendungen. Urspr\u00fcnglich hatte er auch nur 110 Beats und war eine schwere Rockballade, wo ich dann gesagt habe: \u201eDas ist aber nicht das Gl\u00fccksgef\u00fchl, was ich da erz\u00e4hlen will.\u201c<\/p>\n<p>Da habe ich wirklich vier bis sechs Wochen dran geschraubt, teilweise wirklich von vorne angefangen. Habe gesagt: \u201eDu bist auf dem Holzweg.\u201c Das war die schwerste Geburt. Aber ich bin sehr gl\u00fccklich \u00fcber den Song.<\/p>\n<p><strong>Welcher Song w\u00e4re der perfekte Einstieg f\u00fcr jemanden, der das gesamte Album zum ersten Mal h\u00f6rt?<\/strong><\/p>\n<p>Ganz schwer zu beantworten, weil ich so viele Songs habe, die ich wirklich liebe auf diesem Album. Ob das \u201eWillkommen in meiner Zukunft\u201c ist oder \u201eFlashback\u201c oder \u201eDie Sterne l\u00fcgen\u201c oder \u201eVon fernen Sternen\u201c. Also, wir haben theoretisch auch eine Single- Auswahl ohne Ende. Wir k\u00f6nnen raushauen, dass die Schwarte kracht, weil diesmal so viele gef\u00fchlte Hits drauf sind, wie ich sie seit Jahren nicht mehr hatte.<\/p>\n<p><strong>Wenn du \u201eFlashback\u201c in drei Worten beschreiben m\u00fcsstest \u2013 welche w\u00e4ren das?<\/strong><\/p>\n<p>Super, au\u00dfergew\u00f6hnlich und geil.<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrdest du die Songs von \u201eFlashback\u201c jeweils zu einem Satz zusammenfassen?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man mich fragen w\u00fcrde, ob ich Songs auf diesem Album in einem Satz zusammenfassen k\u00f6nnte, m\u00fcsste ich einfach antworten mit: \u201eNo way.\u201c Weil der Song erkl\u00e4rt sich selbst durch die Story, durch den Titel, und die sind nicht zusammenfassbar. Das sind Werke, die so angenommen werden m\u00fcssen, wie sie sind. Man kann die nicht k\u00fcrzen.<\/p>\n<p><strong>Welche Themen ziehen sich \u00fcber das gesamte Album? Welche Botschaften m\u00f6chtest du den H\u00f6rern mitgeben?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, der Inhalt meiner Songs ist selten eine Botschaft. Wenn eine Botschaft in meinen Songs ist, dann ist sie einfach: Wir sind Menschen, wir machen Fehler. Wir k\u00f6nnen wieder aufstehen. Die Botschaft ist einfach: Wer nie durch Scherben ging, hat nie gelebt.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcnschst du dir, was deine Fans beim H\u00f6ren deiner Songs emp\ufb01nden?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass die Menschen, die dieses Album h\u00f6ren, dieses in der Reihenfolge h\u00f6ren \u2013 was heute nicht mehr unbedingt gegeben ist. Fr\u00fcher gab es eine Platte, die hat man aufgelegt und dann h\u00f6rte man sie in der Reihenfolge. Wir K\u00fcnstler denken uns ja etwas beim Zusammenstellen eines Albums. Wir versuchen, eine Dynamik und eine Dramaturgie zu erzeugen. Was heute durch dieses Streaming gar nicht mehr so gegeben ist. Die Leute sagen: \u201eDen Song \ufb01nde ich toll\u201c und machen: Klick.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher hast du das nicht gemacht bei der Schallplatte. Du hast sie aufgelegt und gesagt: \u201eJetzt lasse ich es erst mal wirken.\u201c Aber wir kennen das auch aus Zeiten von Schallplatten. Es gibt immer so die Songs: \u201eTrack drei muss ich noch mal h\u00f6ren.\u201c Ja, aber das ist dann wirklich Geschmacksache.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass die Leute sich Zeit nehmen einfach zu h\u00f6ren. Zeit nehmen, auch die Flashbacks nachzuvollziehen. Sagen: \u201eOh Matthias, geile Kurve zu fr\u00fcher.\u201c<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir einfach Aufmerksamkeit. Ich w\u00fcnsche mir, dass sie eigentlich gar nicht \u00fcberrascht sind, sondern einfach sagen: \u201eWow, ein typisches Reim-Album und es ist supergeil geworden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Was hast du w\u00e4hrend der Arbeit an diesem Projekt \u00fcber dich selbst gelernt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich muss zugeben, wenn ich an die ErschaRung dieses Albums denke, habe ich wirklich etwas \u00fcber mich gelernt. N\u00e4mlich, dass ich gar nicht erst versuchen sollte, vormittags ins Studio zu gehen, sondern einfach meine Gewohnheiten beibehalten sollte und einfach abends sagen: \u201eOkay, 20 Uhr, das ist Primetime.\u201c<\/p>\n<p>Ja, und dann so bis 22:30, 23:00 Uhr. Da bin ich einfach durchweg konzentriert. Und das ist so typisch Matthias. Dann kann ich das noch zehnmal hintereinander anh\u00f6ren und dann nach Hause fahren.<\/p>\n<p>Ich habe immer wieder bei meinen Alben leidenschaftlich gerne Intros gebaut, weil ich das schon fr\u00fcher bei den Platten von K\u00fcnstlern gesehen habe, also zum Beispiel bei Quadro. Ja, das ist fr\u00fche 70er-Jahre, aber egal. Die hatten ein Intro, und die haben ja \u00fcber ein Doppelalbum eine Geschichte erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hle auch irgendwo eine Geschichte, n\u00e4mlich die Geschichte von Matthias. Dann habe ich ein Intro gebaut, was einfach einstimmen soll, auch tonartm\u00e4\u00dfig. Ich habe dieses Intro dann \u201eVirago\u201c genannt.<\/p>\n<p>Jetzt fragt man sich: Warum nennt er das Intro \u201eVirago\u201c? Was ist \u201eVirago\u201c? Ganz einfach: Ich fand das musikalisch einfach cool. Wie das mit den Gitarren anf\u00e4ngt und wie das dann \u00fcberleitet in den ersten Song. Da habe ich gedacht: Ja, wie nennt man sowas? Und dann habe ich gedacht: Was war einer der gl\u00fccklichsten Momente in deinem Leben? Als ich den Motorradf\u00fchrerschein hatte und mir eine Virago gekauft habe. Das war ein Motorrad von Yamaha in den 90er-Jahren. Das war eine 1100er. Da habe ich gedacht: Das war der Schl\u00fcssel zu meiner Liebe zu Motorr\u00e4dern. Also nennst du das Intro einfach \u201eVirago\u201c.<\/p>\n<p><strong>Wie ver\u00e4ndern sich die Songs auf der B\u00fchne oder im Live-Kontext?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Songs auf die B\u00fchne zu bringen, ist heute einfacher, als es fr\u00fcher war. Weil ich heute schon so produziere, weil ich wei\u00df, dass ich eigentlich ununterbrochen auf Tournee bin. Ich wei\u00df, diese Konzerte sollen meine Musik widerspiegeln und die Songs nicht allzu sehr ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Es gibt Songs, die habe ich fr\u00fcher auch produziert, die waren wirklich schwer, auf eine B\u00fchnenband umzusiedeln. Das wei\u00df ich heute nat\u00fcrlich aus Erfahrung besser. Das hei\u00dft, ich produziere die Songs schon so, dass man sie auf die B\u00fchne bringen kann.<\/p>\n<p>Dass also alle Instrumente nachvollziehbar und spielbar sind.<\/p>\n<p><strong>Gibt es einen Song vom Album, auf den du dich live besonders freust?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, den gibt es. Ich freue mich, wenn das Album drau\u00dfen ist und wir dann \u201eDie Sterne l\u00fcgen\u201c mit ins Programm nehmen, weil ich diese B\u00f6gen so mag und die Story einfach toll \ufb01nde.<\/p>\n<p>Also die Sterne sind f\u00fcr mich die Leute, im Prinzip die Vorurteile. Es geht um Vorurteile, die passen nicht zusammen. Und dann gibt es diese Horoskope und diese Sachen, an die ich \u00fcberhaupt nicht glaube. Und was haben die Sterne mit meinem Leben zu tun? Deswegen \ufb01nde ich diese Story auch einfach so gut. Es ist v\u00f6llig wurscht, was die Leute sagen oder was die Sterne sagen. Wenn du so emp\ufb01ndest, mach das. Denn dein Bauch entscheidet.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re f\u00fcr dich der perfekte Moment, in dem jemand dieses Album h\u00f6rt?<\/strong><\/p>\n<p>Den gibt es nicht. Es gibt nicht den perfekten Moment, um ein Matthias-Reim-Album zu h\u00f6ren. Gute Momente sind immer im Auto, weil du da Zeit hast und Ruhe hast. Weil, wenn du jetzt einen tollen Matthias-Reim-Song vom neuen Album h\u00f6rst und parallel geht viermal das Telefon \u2013 ist das der perfekte Moment?<\/p>\n<p>Der perfekte Moment ist, wenn man sowieso \u2026 Ja, wenn man im Zug sitzt, wenn man im Flieger sitzt. Kopfh\u00f6rer rein. Gerade im Flieger kannst du nicht telefonieren. Und in der Zeit kann man wunderbar Musik h\u00f6ren und sich entspannen und zuh\u00f6ren, weil n\u00e4mlich nichts drau\u00dfen geschieht, was du beein\ufb02ussen kannst.<\/p>\n<p><strong>In welchen Momenten merkst du am st\u00e4rksten, warum du Musik machst?<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Gl\u00fccksgef\u00fchl, Musiker zu sein. Ich glaube, das ist dann immer der Moment, wo man auf einer B\u00fchne steht vor Tausenden von Menschen und sp\u00fcrt, wie diese Songs geliebt werden. Das ist die Belohnung f\u00fcr endloses Reisen, endlose Staus auf Autobahnen, Flugversp\u00e4tungen.<\/p>\n<p>Wirklich der Nerv der Reise. Ich habe da \u00fcberhaupt keine Lust mehr zu reisen. Aber ich habe so viel Lust, auf die B\u00fchne zu gehen, dass ich es nach wie vor in Kauf nehme und sage: \u201eOkay, wenn du heute Abend die Arena in Berlin vollmachst, dann musst du eben in den Flieger steigen, weil die kommt nicht zu dir.\u201c Leider.<\/p>\n<p><strong>Wenn \u201eFlashback!\u201c ein Gef\u00fchl w\u00e4re, welches w\u00e4re es?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eFlashback\u201c als Gef\u00fchl zu beschreiben, ist einfach f\u00fcr mich: zufrieden zu sein. Eine Zufriedenheit mit dem, was man erlebt hat. Ja, und sich daran erinnert, ob es gute oder schlechte Sachen waren, mit so ein bisschen Dankbarkeit, mit ein bisschen Humor und ein bisschen mit: \u201eOkay, ich konnte es nicht \u00e4ndern. Ich war halt so.\u201c Diese Zufriedenheit, wenn man zur\u00fcckblickt.<\/p>\n<p><strong>Wann wusstest du: Jetzt ist das Album wirklich fertig?<\/strong><\/p>\n<p>Also, als das Album fertig war, wusste ich nicht, dass es fertig war. Ich guckte nur drauf:<\/p>\n<p>\u201eHey, du hast ja so viele Songs gemacht, die sind auch noch alle gut. Wei\u00dft du was? Du kannst aufh\u00f6ren, weil mehr ist zu viel.\u201c<\/p>\n<p><strong>Welcher Song l\u00e4uft bei dir gerade auf Repeat?<\/strong><\/p>\n<p>Gar keiner. Ganz ehrlich? Wenn ich mit dem Album fertig bin, dann habe ich jeden Song von diesem Album so oft geh\u00f6rt, weil ich ihn ja mache. Also hast du den wahrscheinlich 200-mal geh\u00f6rt. Wenn ich dann dieses Paket meiner Platten\ufb01rma gebe, ist das f\u00fcr mich: Haken dran.<\/p>\n<p>Dann h\u00f6re ich mich selbst eigentlich nur noch bei einer Fernsehsendung oder wieder auf einer B\u00fchne.<\/p>\n<p>Und wenn ich selbst Musik h\u00f6re \u2026 Im Moment lasse ich mich gerne durchs Radio \u00fcberraschen. Ich h\u00f6re dann tats\u00e4chlich gerne so Altherren-Sender wie SWR1, die dann so \u2026 Ich glaube, Donnerstagabend ist Rockabend, dann gibt es einen Country-Abend. Und immer, wenn ich aus dem Studio nach Hause fahre, dann h\u00f6re ich das 20 Minuten. Das ist die Zeit, die ich brauche.<\/p>\n<p>Da entdecke ich tats\u00e4chlich immer neue Sachen und sage: \u201eOh, interessant.\u201c Oder alte Sachen, die ich vergessen hatte, die mich wiederum inspirieren zu sagen: \u201eSowas in der Art k\u00f6nntest du auch mal machen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Was erwartet dich dieses Jahr noch \u2013 worauf d\u00fcrfen sich deine Fans freuen?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist ein Jahr voller wirklich gro\u00dfer Live-Konzerte mit den sch\u00f6nsten und gr\u00f6\u00dften B\u00fchnen, die ich habe. Ich freue mich drauf. Es kommt ein neues Album, es kommt eine wirklich neu entwickelte Show auf die B\u00fchnen dieses Landes. Und das macht Spa\u00df. Das macht zufrieden. Und das macht zuversichtlich.<\/p>\n<p>Ja, und dass ich die Konzerte auch jetzt in meinem Alter wirklich problemlos meistere und sage: \u201eHey, wir k\u00f6nnten gleich noch eins hinten dransetzen.\u201c Theoretisch. Ich bin \ufb01t, und das ist ein gutes Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>Der Moment, wenn ich auf die B\u00fchne gehe, ist immer wieder pure Magie. Ich bin hellwach. Ich sp\u00fcre die Kraft. Ich sp\u00fcre die Freude. Und die kommt immer wieder.<\/p>\n<p>Das war ja immer mein Albtraum, dass ich irgendwann die Freude verliere, auf der B\u00fchne zu stehen, und sage: \u201eOkay, jetzt muss ich das machen.\u201c Nein, die Sekunde, wo du rausgehst und die Band in deinen Ohren h\u00f6rst und die Lautst\u00e4rke und die Menschen siehst und den Jubel h\u00f6rst, das ist pure Magie. Und das h\u00f6rt wohl auch nicht mehr auf.<\/p>\n<p><strong>Welche drei B\u00fccher w\u00fcrdest du mit auf eine einsame Insel nehmen und welches liegt aktuell auf deinem Nachttisch?<\/strong><\/p>\n<p>Das sind diese super Fragen: Was w\u00fcrdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? Boah. M\u00fcsste ich echt lange \u00fcberlegen, und ich w\u00fcrde immer wieder dann wahrscheinlich zum wiederholten Mal B\u00fccher von Bernard Cornwell nehmen. Also historische Romane, die dich in Zeiten versetzen. Das ist einfach gut geschrieben, was mir Spa\u00df macht und mich auch komplett abschalten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u201eFlashback\u201c reist der Schlagerstar musikalisch zur\u00fcck zu seinen Wurzeln \u2013 und erz\u00e4hlt, warum er heute freier ist, neue Wege<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":267424,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[28,39],"tags":[50],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267429"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267429"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":267449,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267429\/revisions\/267449"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}