{"id":263407,"date":"2026-07-16T00:00:42","date_gmt":"2026-07-15T22:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=263407"},"modified":"2026-07-15T23:33:39","modified_gmt":"2026-07-15T21:33:39","slug":"stefan-mross-smago-meint-immer-wieder-sonntags-darf-nicht-sterben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/uncategorized\/stefan-mross-smago-meint-immer-wieder-sonntags-darf-nicht-sterben\/","title":{"rendered":"STEFAN MROSS <br>smago! meint: &#8222;Immer wieder sonntags&#8220; darf nicht sterben !!!"},"content":{"rendered":"<p>Trotz historischer Rekordquoten steht das Traditionsformat vor dem Aus!<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Ausgerechnet jetzt. Ausgerechnet in einer Saison, in der <strong>STEFAN MROSS<\/strong>\u00a0eindrucksvoll beweist, dass klassische Familienunterhaltung im Fernsehen nach wie vor Millionen Menschen begeistert, soll \u201eImmer wieder sonntags\u201c eingestellt werden. Das wirkt nicht nur unverst\u00e4ndlich \u2013 es wirkt geradezu absurd.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Denn die Zahlen sprechen eine Sprache, die sich kaum wegdiskutieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Mit der siebten Ausgabe der Saison am <strong>12. Juli 2026<\/strong> hat Stefan Mross einen historischen Rekord aufgestellt: In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-J\u00e4hrigen erreichte \u201eImmer wieder sonntags\u201c einen sensationellen <strong>Marktanteil von 13,5 Prozent<\/strong>. Ein Wert, an dem sich selbst ein Florian Silbereisen die Finger lecken k\u00f6nnte. Der Mediendienst DWDL.de bringt es auf den Punkt: <em>\u201eEin noch h\u00f6herer Wert (in dieser Altersgruppe) l\u00e4sst sich in unserem Quoten-Archiv nicht finden.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Und damit nicht genug: Bei den 14- bis 49-J\u00e4hrigen lag \u201eImmer wieder sonntags\u201c mit <strong>153.000 Zuschauerinnen und Zuschauern<\/strong> und <strong>13,5 Prozent Marktanteil<\/strong> sogar <strong>vor dem \u201eZDF-Fernsehgarten\u201c<\/strong>, der auf <strong>151.000 Zuschauer<\/strong> und <strong>13,4 Prozent Marktanteil<\/strong> kam. Stefan Mross belegte damit Platz 16 der Quoten-Charts des Sonntags, Andrea Kiewel landete auf Rang 17.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Aufmerksame <em>smago!<\/em> Leserinnen und Leser wissen l\u00e4ngst, dass der Marktanteil die W\u00e4hrung der Neuzeit ist. Und der Marktanteil bei den 14- bis 49-J\u00e4hrigen, der &#8222;jungen Zielgruppe&#8220;, ist die absolute K\u00f6nigsdisziplin.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Wer angesichts solcher Zahlen behauptet, das Format habe seine Zeit hinter sich, sollte erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum ein angeblich \u00fcberholtes Konzept ausgerechnet bei den j\u00fcngeren Fernsehzuschauern historische Bestwerte erzielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>&#8222;Sendungen zu streichen, ist kein nachhaltiger Reformweg&#8220;<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Torsten Welling (CDU), Koordinator der Rundfunkkommission der L\u00e4nder, brachte es Anfang Juli 2026 in einem Interview mit der &#8222;FAZ&#8220; kurz und b\u00fcndig auf den Punkt: &#8222;Programme und Sendungen zu streichen, die man inhaltlich sinnvoll findet, ist kein nachhaltiger Reformweg und st\u00e4rkt auch nicht die Akzeptanz.&#8220; (Lesen Sie <strong><a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/107067\/sendungen_zu_streichen_ist_kein_nachhaltiger_reformweg\/\">HIER<\/a><\/strong> den vollst\u00e4ndigen Bericht des Mediendienstes DWDL.de!)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ein Schlag gegen K\u00fcnstler, Fans und eine ganze Branche<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">\u201eImmer wieder sonntags\u201c war nie einfach nur eine Unterhaltungssendung. F\u00fcr viele K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus dem volkst\u00fcmlichen Schlager- und Popschlager-Bereich war die Sendung eine der letzten gro\u00dfen B\u00fchnen im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Beispiele daf\u00fcr gibt es genug: Robin Leon, Gewinner der \u201eSommerhitparade\u201c vor zehn Jahren, konnte k\u00fcrzlich sein B\u00fchnenjubil\u00e4um vor Tausenden Fans im Stra\u00dfburger \u201eLe Z\u00e9nith\u201c feiern. Solche Karrieren entstehen nicht im luftleeren Raum \u2013 sie brauchen Plattformen, Sichtbarkeit und Reichweite. Genau das bot \u201eImmer wieder sonntags\u201c \u00fcber Jahrzehnte hinweg.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Wer jungen K\u00fcnstlern Chancen geben will, muss ihnen auch eine B\u00fchne bieten. Diese B\u00fchne einfach abzubauen und gleichzeitig mehr Nachwuchs zu fordern, passt nur schwer zusammen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Auch wirtschaftlich war die Sendung ein bedeutender Faktor. Tausende Besucherinnen und Besucher pilgerten jeden Sommer nach Rust, Hotels und Gastronomie profitierten ebenso wie K\u00fcnstler, Musiker, Techniker und Produktionsfirmen. \u201eImmer wieder sonntags\u201c war und ist nicht nur Fernsehen \u2013 die Sendung war und ist ein Wirtschaftsfaktor und ein St\u00fcck gelebter Unterhaltungskultur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Quoten stark \u2013 trotzdem eingestellt?<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Genau deshalb sorgt die Begr\u00fcndung des SWR f\u00fcr Kopfsch\u00fctteln.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Einerseits hei\u00dft es, die Entscheidung falle angesichts des gro\u00dfen Erfolgs schwer. Andererseits wird auf wirtschaftliche Zw\u00e4nge und strategische Neuausrichtungen verwiesen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Doch genau hier beginnt der Widerspruch.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Format Rekordquoten erzielt, selbst in der jungen Zielgruppe den direkten Konkurrenten schl\u00e4gt und seit Jahrzehnten zuverl\u00e4ssig Millionen Menschen begeistert, dr\u00e4ngt sich eine einfache Frage auf: <strong>Wenn nicht dieses Format eine Zukunft haben soll \u2013 welches dann?<\/strong><\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Der Hinweis auf neue digitale Unterhaltungsangebote \u00fcberzeugt viele Zuschauer nicht. Denn erfolgreiche Traditionsformate wurden in den vergangenen Jahren immer wieder mit \u00e4hnlichen Argumenten beendet. Ob die versprochenen Nachfolgekonzepte tats\u00e4chlich denselben Stellenwert erreicht haben, darf zumindest bezweifelt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6ffentlich-rechtliche Auftrag ger\u00e4t aus dem Blick<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Noch schwerer wiegt ein anderer Aspekt.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich durch Beitr\u00e4ge aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Umso wichtiger w\u00e4re es, auch Programme f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen anzubieten.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich m\u00fcssen sich Sender weiterentwickeln. Aber Weiterentwicklung bedeutet nicht automatisch, erfolgreiche Formate einzustellen. Im Gegenteil: Gerade Formate, die Generationen verbinden, sollten eigentlich besonders sch\u00fctzenswert sein.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Die Rekordquote vom vergangenen Sonntag widerlegt zudem eindrucksvoll das oft bem\u00fchte Argument, klassische Unterhaltung erreiche nur noch \u00e4ltere Zuschauer. Das Gegenteil ist der Fall. \u201eImmer wieder sonntags\u201c beweist, dass gute Unterhaltung keine Frage des Alters ist.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Wenn dann aus den F\u00fchrungsetagen erkl\u00e4rt wird, \u201ealles habe seine Zeit\u201c, klingt das f\u00fcr viele Zuschauer weniger nach einer sorgf\u00e4ltigen Programmentscheidung als nach einer Managementfloskel, die den tats\u00e4chlichen Stellenwert der Sendung v\u00f6llig verkennt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ein Abschied mit bitterem Beigeschmack<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">\u201eImmer wieder sonntags\u201c ist f\u00fcr viele Menschen weit mehr als eine Fernsehsendung. Es ist ein St\u00fcck Sommer, ein St\u00fcck Verl\u00e4sslichkeit und f\u00fcr unz\u00e4hlige Familien seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Sonntags.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Gerade deshalb trifft die Entscheidung so viele Menschen ins Herz.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Es geht nicht nur um Stefan Mross. Es geht nicht nur um Schlager. Es geht um die Frage, welchen Stellenwert erfolgreiche Unterhaltung im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen k\u00fcnftig \u00fcberhaupt noch haben soll.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Format trotz historischer Rekordquoten, einer treuen Fangemeinde und nachweislicher Relevanz eingestellt wird, entsteht zwangsl\u00e4ufig der Eindruck, dass Erfolg allein heute offenbar kein ausreichendes Argument mehr ist.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Vielleicht w\u00e4re genau jetzt der richtige Zeitpunkt, die Entscheidung noch einmal zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\" style=\"text-align: justify;\">Denn eines haben die Zuschauer am 12. Juli 2026 unmissverst\u00e4ndlich gezeigt: <strong>\u201eImmer wieder sonntags\u201c lebt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und genau deshalb darf diese Sendung nicht sterben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz historischer Rekordquoten steht das Traditionsformat vor dem Aus!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":263408,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[1],"tags":[137],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263407"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=263407"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":263412,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263407\/revisions\/263412"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/263408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=263407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=263407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=263407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}