{"id":262555,"date":"2026-07-01T00:00:38","date_gmt":"2026-06-30T22:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=262555"},"modified":"2026-06-30T16:49:41","modified_gmt":"2026-06-30T14:49:41","slug":"udo-juergens-john-juergens-ueber-den-ich-war-noch-niemals-in-new-york-remix-von-agatino-romero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/udo-juergens-john-juergens-ueber-den-ich-war-noch-niemals-in-new-york-remix-von-agatino-romero\/","title":{"rendered":"UDO J\u00dcRGENS <br>John J\u00fcrgens \u00fcber den \u201cIch war noch niemals in New York\u201c Remix von Agatino Romero!"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: justify;\"><b>John, als Verwalter des musikalischen Erbes Ihres Vaters tragen Sie eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr den Erhalt und die Weiterentwicklung seiner Werke<\/b>. <b>Was war Ihr erster Gedanke, als die Idee aufkam, einen der bekanntesten Songs von Udo J\u00fcrgens f\u00fcr den WM-Sommer 2026 neu zu interpretieren? Was hat Sie und Ihre Familie letztlich an der Version von Agatino Romero \u00fcberzeugt, diesen Klassiker f\u00fcr ein modernes Dance-Update freizugeben?<\/p>\n<p><\/b>Mein erster Gedanke war nat\u00fcrlich: Das ist ein gro\u00dfer Klassiker und mit solchen Liedern geht man sehr behutsam um. Deshalb haben wir uns die Idee und vor allem die Umsetzung ganz genau angesehen. Entscheidend war f\u00fcr uns, dass der Charakter des Originals erhalten bleibt. Was uns an der Version von Agatino Romero \u00fcberzeugt hat, war die Tatsache, dass sie die Emotion des Originals bewahrt und gleichzeitig einen modernen, frischen Sound mitbringt. Mein Vater war immer jemand, der sich musikalisch am Zeitgeist orientiert hat. Bei \u201eHeute beginnt der Rest deines Lebens\u201c h\u00f6rt man zum Beispiel Einfl\u00fcsse von Bands, wie den Pet Shop Boys. Insofern hatten wir das Gef\u00fchl, dass dieser Remix den Song respektvoll in die Gegenwart holt und genau die Energie und das Gef\u00fchl transportiert, die zu einem WM- Sommer passen.<\/p>\n<p><b>Sie arbeiten selbst seit vielen Jahren erfolgreich als DJ unter dem Namen John Munich. Wenn Sie den Remix rein aus der Perspektive eines DJs betrachten: Wie gut ist es Agatino Romero gelungen, die melancholische Sehnsucht des Originals in einen modernen Club-Track zu \u00fcbersetzen? Und k\u00f6nnen Sie sich vorstellen, den Remix in diesem Sommer selbst aufzulegen?<\/p>\n<p><\/b>Ich finde, Agatino Romero hat einen zeitgem\u00e4\u00dfen Crossover- Sound geschaffen. Die gro\u00dfe Herausforderung bestand ja darin, die Sehnsucht und die gewisse Melancholie, die das Original ausmachen nicht zu verlieren und gleichzeitig einen modernen Club-Track daraus zu machen. Dieser Spagat ist ihm gelungen. Und ja, im richtigen Moment und am passenden Ort kann ich mir sehr gut vorstellen, den Song im Sommer auch selbst aufzulegen. Musik kann Menschen zusammenzubringen, Emotionen und gemeinsame Erinnerungen schaffen.<\/p>\n<p><b>Ihr Vater hat Millionen Menschen von New York tr\u00e4umen lassen. Hat er Ihnen jemals erz\u00e4hlt, was ihn an dieser Stadt so faszinierte \u2013 oder gab es einen gemeinsamen Moment dort, in dem Sie verstanden haben, warum gerade New York f\u00fcr ihn zu einem Symbol von Freiheit und Aufbruch wurde?<\/p>\n<p><\/b>New York war f\u00fcr meinen Vater immer etwas ganz Besonderes. Was ihn an dieser Stadt so fasziniert hat, war, wie Menschen verschiedenster Herkunft das Leben und die Gesellschaft in New York pr\u00e4gen. Diese Offenheit und Vielfalt der vielen unterschiedlichen Menschen haben ihn tief beeindruckt und inspiriert. Er hat New York immer als einen Ort gesehen, an dem aus den unterschiedlichsten Einfl\u00fcssen etwas Neues entsteht. Ganz pers\u00f6nlich hatte New York f\u00fcr ihn nat\u00fcrlich auch eine besondere Bedeutung. Er kam als junger Student mit denselben Hoffnungen und Tr\u00e4umen, die auch viele Einwanderer mitbrachten, in dieser Stadt an. Dieses Gef\u00fchl von Aufbruch und die Vorstellung, dass einem dort tausend M\u00f6glichkeiten offen stehen, haben ihn immer begleitet. Nicht umsonst sagt man: <b>\u201e<\/b>If you can make it there, you can make it anywhere\u2026\u201c<\/p>\n<p><b>Das Finale der Fu\u00dfball-WM 2026 findet im MetLife Stadium im Gro\u00dfraum New York statt. Was glauben Sie: Wie h\u00e4tte Ihrem Vater die Vorstellung gefallen, dass sein Song mehr als 45 Jahre sp\u00e4ter als moderner Remix ein St\u00fcck weit den Soundtrack eines WM-Sommers mit New York im Mittelpunkt liefert? Und sehen Sie in Projekten wie diesem eine Chance, die Musik Ihres Vaters auch einer j\u00fcngeren Generation n\u00e4her zu bringen, die Udo J\u00fcrgens bislang vielleicht nur dem Namen nach kennt?<\/p>\n<p><\/b>Wie mein Vater das gefunden h\u00e4tte, dar\u00fcber kann man nat\u00fcrlich immer nur spekulieren. Ich glaube, ihm h\u00e4tte die Vorstellung gefallen, dass ein Song, der vor mehr als 44 Jahren entstanden ist, in einem neuen Gewand noch einmal Teil eines WM- Sommers werden kann. Und dass das Finale 2026 in New York stattfindet, h\u00e4tte dem Ganzen f\u00fcr ihn sicherlich noch eine besondere Bedeutung gegeben. Nat\u00fcrlich sehen wir in solchen Projekten auch eine Chance, die Musik meines Vaters immer wieder neu erlebbar zu machen. H\u00f6rgewohnheiten ver\u00e4ndern sich und jede Generation entdeckt Musik auf ihre Weise. Wenn ein Remix dazu beitr\u00e4gt, dass junge Menschen, die Udo J\u00fcrgens vielleicht bislang nur dem Namen nach kannten, neugierig werden und anschlie\u00dfend auch die Originalaufnahmen f\u00fcr sich entdecken, dann ist das etwas sehr Sch\u00f6nes. Denn es geht nicht darum, etwas zu ersetzen, sondern darum, seinen musikalischen Nachlass lebendig zu halten und neue Menschen daf\u00fcr zu begeistern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; John, als Verwalter des musikalischen Erbes Ihres Vaters tragen Sie eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr den Erhalt und die<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":262556,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29,39],"tags":[323],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262555"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=262555"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":262557,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262555\/revisions\/262557"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/262556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=262555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=262555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=262555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}