{"id":260203,"date":"2026-05-16T00:00:56","date_gmt":"2026-05-15T22:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=260203"},"modified":"2026-05-15T12:08:10","modified_gmt":"2026-05-15T10:08:10","slug":"eurovision-song-contest-smago-top-exklusiv-die-einschaetzung-von-frank-ehrlacher-zum-eurovision-song-contest-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/eurovision-song-contest-smago-top-exklusiv-die-einschaetzung-von-frank-ehrlacher-zum-eurovision-song-contest-2026\/","title":{"rendered":"&#8222;EUROVISION SONG CONTEST&#8220; <br>smago! top-exklusiv: Die Einsch\u00e4tzung von FRANK EHRLACHER zum &#8222;Eurovision Song Contest 2026&#8220;!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der &#8222;ultimative Chart Show&#8220; Experte<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zirkus ist wieder in der Stadt \u2013 oder genauer gesagt: Nach 2015 ist Wien zum dritten Mal Gastgeber des Eurovision Song Contests. Nachdem man 2015 den 60. Song Contest feiern konnte, ist es nun dieses Jahr \u2013 durch den Ausfall 2020 \u2013 der 70. Das Jubil\u00e4um hatte man sich vielleicht ein bisschen unbeschwerter vorgestellt \u2013 neben den Diskussionen um die Teilnahme Israels gab es auch ein Erdbeben beim gastgebenden Sender ORF \u2013 dort sind seit wenigen Wochen der Intendant und mehrere F\u00fchrungskr\u00e4fte nicht mehr an Bord, was aber eigentlich nichts mit dem ESC zu tun hatte&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Starten wir das Finale am Samstagabend mit <strong>D\u00e4nemark<\/strong>: S\u00f6ren Torpegaard Lund ist mit dem Titel &#8220;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lqXYe1SHNZA\">F\u00f8r vi g\u00e5r hjem<\/a>&#8220; (&#8222;Bevor wir heimgehen&#8220;) seit der Vorentscheidung ein kleiner Fanfavorit \u2013 eine Uptempo Nummer, die gut nach vorne geht, aber auch ein paar Ecken und Kanten hat. Sicher kein Zufall, dass die EBU das an den Anfang gestellt hat, um das Publikum in Stimmung zu bringen. Am Ende d\u00fcrfte das sogar f\u00fcr die Top Ten reichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon mit Startnummer 2 darf oder muss der Beitrag aus <strong>Deutschland<\/strong> ran: Sarah Engels singt &#8222;Fire&#8220;. Sarah gab sich in den Tagen hier in Wien recht entspannt, war auf jeder Veranstaltung und Party der ESC-Fan Szene zu sehen und man merkt, dass ihr der Contest richtig Spa\u00df macht. Der Auftritt ist im Vergleich zur Vorentscheidung leicht ver\u00e4ndert, sie startet nun mit einem langsamen Piano-Teil im Liegen singend, um dann auf einem W\u00fcrfel tanzend das Kost\u00fcm zu wechseln. Das ist alles ganz professionell \u2013 aber leider auch schon tausend Mal gesehen und vor allem geh\u00f6rt. Meine Prognose ist dann eher eine Platzierung um Platz 20.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber <strong>Israel<\/strong> wurde viel diskutiert, so dass ich das an dieser Stelle nicht wiederholen m\u00f6chte, nur so viel: Der ESC ist ein Wettbewerb zwischen Komponisten und Fernsehsendern und der israelische Sender KAN ist im Land eine kritische Gegenstimme zur Politik von Ministerpr\u00e4sident Netanyahu und damit in keinem Fall mit der Politik Israels gleichzusetzen. Der israelische S\u00e4nger Noam Bettan hat in seiner Heimat eine Castingshow gewonnen, deren Sieger ein Ticket f\u00fcr den ESC erhielt. Sein Song &#8222;Michelle&#8220; ist ein leicht verdaulicher Pop Song mit einem Text, der neben englischen auch hebr\u00e4ische und franz\u00f6sische Passagen enth\u00e4lt. Diesen Text schrieb er \u00fcbrigens zusammen mit Yuval Raphael, die im Vorjahr als Interpretin Platz 2 beim ESC erreichte.\u00a0 Mein Tipp: Top 5, mit etwas Gl\u00fcck singt er um den Sieg mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine \u00dcberraschung f\u00fcr uns Journalisten hier in Wien war, dass sich Essyla f\u00fcr <strong>Belgien<\/strong> ins Finale k\u00e4mpfen konnte. &#8222;Dancing On The Ice&#8220; ist eine nette Popnummer mit Dance-Einfl\u00fcssen, aber auch nicht mehr. Ich bleibe skeptisch und sehe sie am Ende zwischen Platz 20 und 25.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem wuchtigen Intro kommt Alis aus <strong>Albanien<\/strong> am Beginn seines Loblieds auf die Mutter, &#8222;Nan&#8220; (nein, dabei handelt es sich nicht um das indische Fladenbrot) daher. Das f\u00e4llt auf und macht Eindruck, erzeugt aber auch eine Erwartung, die der Song im weiteren Verlauf nicht erf\u00fcllen kann. Ein Platz im Mittelfeld d\u00fcrfte das Ergebnis sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch mehr Erwartungen weckt der Beitrag aus <strong>Griechenland<\/strong>, der bei den Buchmachern teilweise auf Platz 2 lag. Akylas singt in bester Videospiel-Optik &#8222;Ferto&#8220; (&#8222;Bring es&#8220;), was auf mich in etwa wirkt wie die griechische Variante des &#8222;Gangnam Style&#8220;. Die M\u00fctze mit den lustigen Ohren, die er tr\u00e4gt, war hier in Wien unter Fans und Journalisten ein begehrtes Souvenir. In den Top 5 sehe ich ihn am Ende auch, glaube aber nicht, dass es ganz zum Sieg reicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Viktoria Leleka, die die <strong>Ukraine<\/strong> in Wien vertritt, konnte man sich wunderbar auf Deutsch unterhalten \u2013 sie lebt seit 12 Jahren in Berlin, wo sie als Jazzmusikerin arbeitet, m\u00f6chte aber gerne nach Ende des Ukrainekriegs wieder in ihre Heimat zur\u00fcck. In Ridnym besingt sie ihre Verwandten. Das ganze ist eher unauff\u00e4llig, wird nach meiner Prognose dann auch eher im hinteren Drittel landen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Australien <\/strong>feierte 2015 in Wien seine ESC-Premiere \u2013 bei der &#8222;R\u00fcckkehr&#8220; nach Wien schickt der 5. Kontinent einen der Topstars des Landes: Delta Goodrem, die 2003 mit &#8222;Lost Without You&#8220; schon mal einen Welthit hatte. Ihre Professionalit\u00e4t merkt man in jeder Sekunde, da war eine Probe wie die andere, auch wenn sie im Halbfinale stimmlich am Anfang vielleicht etwas &#8222;wackelte&#8220;, war sie am Ende wieder bombensicher. &#8222;Eclipse&#8220; (&#8222;Verdunkelung&#8220;) ist ein Pop-Song, den sie zusammen mit schwedischen Musikern schrieb und der hier um den Sieg mitspielen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einzige Hard Rock Nummer des Abends kommt aus <strong>Serbien<\/strong>: Die Band Lavina singt &#8222;Kraj meine&#8220; (&#8222;Neben mir&#8220;), das kommt wuchtig, aber nicht unmelodisch daher und wird unter Metal-Liebhabern seine Fans finden. Ein guter Mittelfeldplatz ist drin, ein zweites Lordi werden sie nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr sympathisch trat auch Aidan aus <strong>Malta<\/strong> auf.\u00a0 Sein Song &#8222;Bella&#8220; erinnert nicht nur aufgrund seines Titels an italienische Canzoni und seine Performance dazu ist auf den Punkt. Aber, die Konkurrenz ist stark, daher wird\u2019s auch f\u00fcr ihn nur f\u00fcr eine mittelm\u00e4\u00dfige Platzierung reichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das &#8222;Dark Horse&#8220; des diesj\u00e4hrigen ESC ist Daniel Zizka aus <strong>Tschechien<\/strong>. Er besingt &#8222;Crossroads&#8220; (&#8222;Kreuzungen&#8220;) und am Song scheiden sich die Geister. Ich sehe ihn eher im hinteren Mittelfeld, f\u00fcr viele ESC-Fans ist er ein Favorit auf die Top Ten, wenn nicht sogar mehr. Eine Nummer, die vielleicht bei den Jurys ihre Fans findet, bei der ich aber im Televoting schwarzsehe. Einigen wir uns auch hier aufs Mittelfeld? Mal sehen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dara aus <strong>Bulgarien<\/strong> durfte mit dem Banger &#8222;Bangaranga&#8220; das 2. Semifinale er\u00f6ffnen und sorgte direkt f\u00fcr Stimmung in der Halle. Das ist wohl auch der Sinn des Songs, mit dem Bulgarien nach einer Pause wieder zur\u00fcck in die ESC-Familie gekommen ist. Am Samstag muss sie mit Startnummer 12 mittendrin ran und bekommt sicher nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie als Opener. Ich f\u00fcrchte, das endet dann eher im hinteren Mittelfeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und ja, das scheint der Block der &#8222;Mittelfeldaspiranten&#8220; zu sein, denn auch Lelek aus <strong>Kroatien<\/strong> traue ich nicht mehr zu. Die 5 Damen der Ethno-Pop-Band besingen den Andromeda Nebel \u2013 am Anfang mit choralen Einfl\u00fcssen, das Lied hat aber leider ein Problem: Es steigert sich nicht und ist am Ende einfach im Andromeda Nebel versunken. Ich denke, das geht dann am Ende sogar in Richtung hinteres Drittel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwie glaubt <strong>Gro\u00dfbritannien<\/strong> jedes Jahr, den gro\u00dfen Wurf zu landen und wird am Ende bitter entt\u00e4uscht \u2013 nur Sam Ryder bildete da 2022 in Turin mit seinem zweiten Platz eine Ausnahme. Dieses Jahr schicken sie den Musiker Sam Battle alias &#8222;Look Mum No Computer&#8220; mit dem Song &#8222;Eins, zwei, drei&#8220;, der aber nur im Titel deutschsprachig ist, auch wenn manche in der zweiten Zeile &#8222;Dalli Dalli Rucki Zucki&#8220; verstehen. Und obwohl mit Thomas Stengaard ein Autor des Siegertitels von 2014 (&#8222;Only Teardrops&#8220;) mit an Bord ist, ist es f\u00fcr mich einer der hei\u00dfesten Favoriten auf den letzten Platz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau wie die Briten ist <strong>Frankreich<\/strong> als Land der Big 5 (die diesmal nur die Big 4 sind, da Spanien einmal mit W\u00fcrfeln aussetzt) automatisch f\u00fcrs Finale qualifiziert. Die Aussichten sind aber ganz andere: Die 17-j\u00e4hrige Monroe, die in den USA aufgewachsen ist, gewann im vergangenen Jahr im franz\u00f6sischen Fernsehen eine Casting-Show f\u00fcr Nachwuchs im Bereich der klassischen Musik. So bietet ihr Song &#8222;Regarde!&#8220; (&#8222;Sieh her!&#8220;), der wie ein Chanson von Edith Piaf beginnt, auch Koloratursopran-Passagen, die Monroe eine starke B\u00fchnenpr\u00e4senz verleihen. Es w\u00e4re zwar ein bisschen erstaunlich, wenn zum 3. Mal nach Nemo und JJ &#8222;Operneinlagen&#8220; in einem ESC-Sieger zu finden sind \u2013 aber gut m\u00f6glich. &#8222;Regarde!&#8220; ist f\u00fcr mich ein hei\u00dfer Favorit auf den Sieg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste Halbfinale und damit den Wettbewerb hier in Wien er\u00f6ffnete am Dienstag die Republik <strong>Moldau<\/strong> mit &#8222;Viva Moldova!&#8220;. Ist vielleicht einen Hauch zu patriotisch f\u00fcr ganz Europa, macht aber gute Laune und die Truppe um den S\u00e4nger Satoshi kommt sympathisch r\u00fcber. Aber wird man in ganz Europa f\u00fcr ein Lied anrufen, das nur ein einziges Land feiert? Ich glaube nicht und sehe die Nummer daher allenfalls im Mittelfeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Favoriten habe ich schon benannt, der 3. kommt aus <strong>Finland <\/strong>und ist bei den Wettb\u00fcros DER Top-Favorit. &#8222;Liekinheitin&#8220; oder auf Deutsch &#8222;Flammenwerfer&#8220; ist ein Duett f\u00fcr eine Geige, gespielt von der renommierten Violinistin Linda Lampenius, und dem S\u00e4nger Pete Parkkonen. Das ganze ist super inszeniert und wenn die beiden im Finale so performen wie bei den Proben, wird der Sieg nur \u00fcber sie gehen. Vielleicht sehen wir uns dann n\u00e4chstes Jahr alle in Helsinki oder Tampare wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Mischung aus R&amp;B, Gospel und Soul pr\u00e4sentiert Alija aus <strong>Polen<\/strong> in ihrem Gebet &#8222;Pray!&#8220;. Das ist stimmstark und unter diesem Aspekt vielleicht eine der besten Performances des Abends \u2013 allerdings wirkt es nach einer Minute etwas monoton und leblos und dann k\u00f6nnen die 3 Minuten, die ein ESC-Song dauern darf, qu\u00e4lend lang werden. Ab ins hintere Drittel&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht viel besser d\u00fcrfte es der Drag Queen Tomas Alencikas alias Lion Ceccah aus <strong>Litauen<\/strong> ergehen. Sein\/Ihr &#8222;Solo quiero mas&#8220; (&#8222;Ich will mehr&#8220;), das er selbst geschrieben hat, kommt in Klaus Nomi-Optik daher, bleibt aber am langen Ende austauschbar. Auch hier sehe ich einen Platz im letzten Drittel als realistisch an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Felicia ging mit &#8222;My System&#8220; bereits bei der Vorentscheidung in <strong>Schweden<\/strong> durch die Decke und sammelte \u00fcber 4 Millionen Votes. Sie war bis vergangenes Jahr S\u00e4ngerin eines Dance-Projekts, das seine und ihre Identit\u00e4t geheim hielt \u2013 und auch nach dem Ausstieg tritt sie weiterhin mit einem Dreieckstuch um den Mund auf, angeblich, um ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen. Wenn ihr mich fragt, aber sicher auch, um in Erinnerung zu bleiben. Der Song alleine taugt n\u00e4mlich nicht viel. Das Ergebnis ist etwas schwer einzusch\u00e4tzen \u2013 nicht ganz vorne und nicht ganz hinten, trotzdem ist zwischen Platz 6 und 20 viel vorstellbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den in meinen Augen und Ohren besseren Party-Song liefert Antigoni aus <strong>Zypern<\/strong>, mit dem Latin angehauchten &#8222;Jalla&#8220; (\u00fcbersetzt etwa &#8222;Mehr&#8220; oder &#8222;Auf geht\u2019s&#8220;). Sie singt davon, dass sie auf dem Tisch tanzt &#8211; genau das macht sie auf der B\u00fchne auch und passt perfekt zu dem Mitsing-Song. Aber&#8230; stimmlich ist sie leider live nicht halb so dynamisch wie auf der Studio-Aufnahme, da muss das Publikum sie durch tragen. Daher sehe ich auch keine Top-Platzierung, eher etwas am hinteren Ende der Top Ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eher etwas f\u00fcr die Freunde das Old-School-Grand-Prix ist der Neapolitaner Sal Da Vinci, der Sieger des Sanremo-Festivals in <strong>Italien<\/strong>. Obwohl sein Song &#8222;Per sempre si&#8220; (&#8222;F\u00fcr immer Ja&#8220;) von einem recht jungen Autorenteam geschrieben wurde, ist es ein klassischer Italo-Melody-Pop-Song. Und das italienische Fernsehen wei\u00df, wie man einen Song inszeniert. Ich sehe ihn daher in den Top Ten \u2013 wenn auch hier eher zwischen den Pl\u00e4tzen 6 und 10.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Musikalisch etwas schwerer einzuordnen, irgendwo zwischen Rock- und Pop mit Ethno-Einfl\u00fcssen, ist auf Startnr. 23 (bald ist es geschafft) der Beitrag aus <strong>Norwegen<\/strong>. Jonas Lovv singt sein selbstgeschriebenes &#8222;Ya Ya Ya&#8220; und bringt die Halle zum Tanzen. Ob die Zuschauer danach auch zum Telefon t\u00e4nzeln bleibt abzuwarten. Im Korridor zwischen Platz 11 und 15 k\u00f6nnte er seine Nische finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor Schluss wird es noch mal rockig mit Alexandra Capitanescu aus <strong>Rum\u00e4nien<\/strong>, neben Moldau und Bulgarien der dritte R\u00fcckkehrer in diesem Jahr. Ihr Songtitel &#8222;Chocke me&#8220; (auf Deutsch &#8222;W\u00fcrg mich!&#8220;) stand wegen Textzeilen wie &#8222;Ich m\u00f6chte, dass du mich w\u00fcrgst&#8220; in der Kritik, umstrittene sexuelle Praktiken zu glorifizieren. Alexandra stritt das aber ab und erkl\u00e4rte, es ginge hier um die Metapher, sich im Leben eingeengt zu f\u00fchlen&#8230; Daher lie\u00df die EBU den Text durchgehen. Solider Rock mit einer tollen Startnr., kratzt an den Top Ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und zum Schluss dann der Gastgeber: Das ist keine H\u00f6flichkeit, sondern das Gastgeberland ist immer das einzige, dessen Startnummer schon Wochen vor dem Contest ausgelost wird und da zog <strong>\u00d6sterreich<\/strong> eben die 25. Ein sch\u00f6ner Dance-Pop-Song, der \u2013 endlich mal wieder \u2013 auf Deutsch gesungen wird. &#8222;Tanzschein&#8220; handelt vom ersten Besuch des erst 19-j\u00e4hrigen Benjamin Gedeon alias Cosmo in einem Klub und seiner Beobachtung, dass die M\u00e4nner da gar nicht tanzen wollen, sondern Frauen anbaggern und gipfelt in der Zeile &#8222;Sie brauchen einen Tanzschein, da muss ich streng sein, weil ohne Tanzschein, lass ich sie nicht rein&#8220;. Statt das aber entspannt l\u00e4ssig a la Falco mit Hand in der Hosentasche in T\u00fcrsteher-Manier zu singen&#8230; tanzt er selbst \u00fcber die B\u00fchne und nimmt dem Song das Flair, das er haben k\u00f6nnte. Die letzten werden&#8230; die letzten sein, denn ich f\u00fcrchte, \u00d6sterreich k\u00e4mpft wie beim vergangenen Heim-ESC 2015 gegen den letzten Platz. Vielleicht sind da aber die Briten gn\u00e4dig (oder doch die Belgier) und lassen ihnen nachher den Vortritt auf Platz 23 oder 24&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel Spa\u00df allen <em>smago!<\/em> Lesern bei einer bunten Show, moderiert von Victoria Swarowski und Michael Ostrowaksi, bei der es in der Abstimmungspause auch ein Wiedersehen mit vielen ESC-Teilnehmern der vergangenen Jahre gibt \u2013 u. a. auch mit Max Mutzke &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_260205\" aria-describedby=\"caption-attachment-260205\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-260205\" src=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-800x448.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-800x448.jpg 800w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-522x293.jpg 522w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-268x150.jpg 268w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-768x430.jpg 768w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-1536x861.jpg 1536w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-2048x1148.jpg 2048w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-392x220.jpg 392w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-130x73.jpg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-794x445.jpg 794w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-870x488.jpg 870w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-292x164.jpg 292w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2_ESC_2026-1-435x244.jpg 435w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-260205\" class=\"wp-caption-text\"><em>Logo 70 Jahre Eurovision Song Contest<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a9 SWR<\/em><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8222;ultimative Chart Show&#8220; Experte<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":165592,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27,39,128],"tags":[85],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260203"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=260203"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":260206,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260203\/revisions\/260206"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/165592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=260203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=260203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=260203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}