{"id":255571,"date":"2026-02-12T14:36:41","date_gmt":"2026-02-12T13:36:41","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=255571"},"modified":"2026-02-12T14:37:47","modified_gmt":"2026-02-12T13:37:47","slug":"wolfgang-heichel-ex-dschinghis-khan-wolfgang-heichel-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/wolfgang-heichel-ex-dschinghis-khan-wolfgang-heichel-ist-tot\/","title":{"rendered":"WOLFGANG HEICHEL ((Ex-&#8222;DSCHINGHIS KHAN&#8220;)) <br>Wolfgang Heichel ist tot!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Er wurde 75 Jahre alt!<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">WOLFGANG HEICHEL (* 4. November 1950 in Mei\u00dfen; \u2020 20. Januar 2026) war ein deutscher S\u00e4nger. Bekannt wurde er 1979 durch seine Zugeh\u00f6rigkeit zur Pop-Gruppe Dschinghis Khan, die 1985 aufgel\u00f6st wurde. Nach der Reunion von Dschinghis Khan 2005 verlie\u00df er 2014 die Gruppe mit Edina Pop und Henriette Strobel und trat seit 2018 in verschiedenen Formationen als \u201eDschinghis Khan\u201c auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heichel wurde in Mei\u00dfen (DDR) als Sohn eines Maschinenbau-Ingenieurs geboren. Als er drei Jahre alt war, zog die Familie nach West-Berlin, als er 16 Jahre alt war nach Melsungen bei Kassel. Nach dem Abitur studierte er neun Semester Kunstp\u00e4dagogik (Hauptfach Foto, Film, Fernsehen) mit dem Ziel Studienrat f\u00fcr Kunsterziehung an der Kunstakademie Kassel, wobei er das Studium zwei Semester vor dem Abschluss abbrach. In der Schweiz lernte er die Zahnarzthelferin Henriette Strobel kennen, welche dort gerade eine Ausbildung zur Kosmetikerin begann. Anderthalb Jahre sp\u00e4ter, am 9. April 1976 heirateten die beiden. 1977 zog das Ehepaar nach M\u00fcnchen, wo Heichel ein Studium der Zahnmedizin an der LMU M\u00fcnchen begann, welches er nach nicht bestandenem Vorphysikum abbrach. W\u00e4hrend der Zeit bei Dschinghis Khan brach die Beziehung auseinander und es wurde nach sechs Ehejahren die Scheidung vorbereitet; nach der Scheidung nahm Henriette wieder ihren M\u00e4dchennamen an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 20. Januar 2026 starb Wolfangang Heichel \u00fcberraschend im Alter von 75 Jahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Musik<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vor Dschinghis Khan<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit acht bis 13 Jahren hatte Heichel Klavierunterricht und brachte sich das Gitarre-Spielen bei. Mit 14 Jahren wurde er S\u00e4nger einer Schulband und spielte in Berlin bei den Bands Black Birds und Inaction. Nach seinem Kunstp\u00e4dagogik-Studium wurde er Bassist und S\u00e4nger der Gruppe Blue Heaven, welche gemeinsam in die Schweiz zog. Dort fiel die Gruppe auseinander und Heichel gr\u00fcndete dort eine neue Band, welche aber keine Arbeitsgenehmigung in der Schweiz erhielt. Er wurde als Gitarrist in der Begleitband von Christian Anders engagiert, wobei die geplante Tournee dann aber ausfiel. W\u00e4hrend seines Studiums der Zahnmedizin war er nebenbei Studios\u00e4nger z. B. bei der Saragossa Band.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dschinghis Khan<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schlagerproduzent Ralph Siegel reichte f\u00fcr den deutschen ESC-Vorentscheid Ein Lied f\u00fcr Jerusalem das Lied Dschinghis Khan ein, welches von der Gruppe Dschinghis Khan gesungen werden sollte.[5] Diese Gruppe gab es zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht. Nach der Zusage, dass das Lied daran teilnehmen kann, begann Siegel sechs Wochen vor dem Vorentscheid mit der Suche nach Mitgliedern. Nachdem Steve Bender, Leslie M\u00e1ndoki, Edina Pop und Louis Potgieter zugesagt hatten, fehlten Siegel noch ein Mann und eine Frau f\u00fcr sein Konzept.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Vorschlag des mit Heichel befreundeten Billy Lang, damals Gitarrist bei Siegel, fragte Siegel bei Heichel an, der dann ebenfalls zusagte. Au\u00dferdem fragte Siegel, ob Heichel noch ein M\u00e4dchen kenne, welches da reinpassen k\u00f6nnte, worauf Heichel dann seine Frau Henriette Heichel geborene Strobel vorschlug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Sieg beim Vorentscheid nahmen Dschinghis Khan im Mai 1979 f\u00fcr Deutschland am Eurovision Song Contest in Jerusalem teil und belegten mit dem Lied &#8222;Dschinghis Khan&#8220; Platz 4. Dschinghis Khan blieb auch in der Folgezeit erfolgreich und erhielt zahlreiche goldene Schallplatten in Deutschland und im Ausland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1985 l\u00f6ste sich die Gruppe auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weitere musikalische T\u00e4tigkeiten<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach Aufl\u00f6sung von Dschinghis Khan beteiligte er sich 1986 als Mitglied der Gruppe \u201eThat&#8217;s Life\u201c an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 1986. Das Lied &#8222;Telefon &#8222;belegte dort den letzten Platz, worauf die Band kurz darauf wieder aufgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1988 erschien Heichels Single &#8222;Hurra es schneit&#8220; bei M\u00e1ndokis Label Red-Rock Music.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab 1986 arbeitete er hinter den Kulissen als Komponist, Produzent und Verleger; so war er 1986 an der Produktion einer Single von Peter Price beteiligt, im selben Jahr Co-Autor bei zwei Liedern der Strandjungs, 1995 Executive Producer einer Single der Gruppe Media Luna und 1998 an einem Album von Media-Luna-Mitglied Pedro Rojas (Produzent, Autor, Vocals) beteiligt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Reunion<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dezember 2005 gab er zusammen mit den Gr\u00fcndungsmitgliedern Steve Bender, Edina Pop und Henriette Strobel ein Dschinghis-Khan-Reunion-Konzert in der Olympiahalle in Moskau vor knapp 30.000 Zuschauern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab 2006 erfolgten dann eine Reihe weiterer Auftritte mit Dschinghis Khan, vor allem in Osteuropa und Asien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trennung und eigene Formation \u201eDschinghis Khan\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem Konzert im Dezember 2014 fehlte Heichel dann, eine Nachfrage beim Management brachte keine Auskunft, da es sich um ein laufendes Verfahren handelte. Viel sp\u00e4ter sagte Heichel dann, dass er die Gruppe aufgrund k\u00fcnstlerischer Differenzen verlie\u00df. Seitdem trat er nicht mehr zusammen mit den Gr\u00fcndungsmitgliedern Edina Pop und Henriette Strobel auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2013 gr\u00fcndete Heichel zusammen mit Berta Striebel in der Schweiz die \u201eNIC, National, International Consulting GmbH\u201c, 2017 wurde ein modernisiertes Logo von Dschinghis Khan von Striebel beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet und eingetragen, wobei Heichel Mitinhaber der Wort-\/Bildmarke war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2018 wurde von NIC die Webseite dschinghis-khan.group als \u201eDschinghis Khan \u2013 The Original \u2013 Legal Registered Trademark\u201c mit dem eingetragenen Logo erstellt, im April erschien auf Heichels Label Chili-Records das Lied &#8222;We Love Football&#8220;, geschrieben von Striebel, Peter Bauchwitz und Heichel, es wurde f\u00fcr 2018 das Album &#8222;The Musical Conqueror&#8220; und f\u00fcr 2019 ein \u201eBig Comeback\u201c angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter Berufung auf die Wort-\/Bildmarke \u201eDschinghis Khan\u201c versuchte Heichel Auftritte der Siegel-Formation \u201eDschinghis Khan\u201c im deutschen Fernsehen zu verhindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Juli 2018 war Heichel in der Mongolei, um ein Video f\u00fcr das Lied Dschinghis Khan zu drehen, welches vom mongolischen Hero Entertainment produziert werden sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenarbeit mit Stefan Track als \u201eDschinghis Khan\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab etwa Mitte 2018 arbeitete Heichel dann mit Stefan Track zusammen, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls als \u201eDschinghis Khan\u201c auftrat: Auf Tracks Webseite dschinghiskhan.com wurde ab August eine \u201eWiedervereinigung\u201c angek\u00fcndigt und es erschien dort ein Bild mit Heichel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Track war zu diesem Zeitpunkt Inhaber der Marke in Russland, Ukraine und Spanien, Heichel war Rechteinhaber in Deutschland; durch die Fusion sollten die Markenrechte zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab Ende 2018 gab es gemeinsame Auftritte. 2019 und 2020 ver\u00f6ffentlichten Heichel und Track gemeinsam unter dem Namen \u201eDschinghis Khan\u201c die Singles Die Strassen von Paris und Istanbul sowie das Album Here we go; beim Lied Istanbul ist Berta Striebel Co-Autorin; beim Lied Rocking Son Of Dschinghis Khan spielte Billy Lang Gitarre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2022 gab Heichel bekannt, dass er sich bereits 2020 wegen schwerwiegender Differenzen wieder von Track trennte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weitere Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz nach Ver\u00f6ffentlichung des Albums &#8222;Here We Go&#8220; erschien Ende 2020 das 2018 aufgenommene aufw\u00e4ndig produzierte Video zum Lied &#8222;Dschinghis Khan&#8220; (2020) aus diesem Album.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2021 verlor Heichel einen Prozess gegen Ralph Siegel um das von ihm eingereichte Dschinghis-Khan-Logo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis 2023 nannte sich die Gruppe unter anderem \u201eDschinghis Khan (feat. Wolfgang Heichel)\u201c. Im April 2023 wurde bekannt, dass Heichel f\u00fcr Oktober 2023 eine Deutschland-Tournee plante; sp\u00e4ter wurde bekannt, dass die Siegel-Formation \u201eDschinghis Khan\u201c die Tournee mit denselben angek\u00fcndigten Terminen \u00fcbernommen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heichel trat unter anderem als The Khaan oder Wolfgang Heichel \u2013 Original Chinggis Khan auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim russischen Label United Music Group erschienen 2023 &#8222;St. Petersburg&#8220; sowie 2024 &#8222;We Love Football&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ehrungen und Auszeichnungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 16. Juli 2006 wurde Heichel, anl\u00e4sslich der 800-Jahr-Feier der Mongolei, in der Hauptstadt Ulaanbaatar (Mongolei) in einer feierlichen Zeremonie, als Mitglied in die World Academy of Chingges Khan aufgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 15. Januar 2018 wurde Heichel vom Au\u00dfenminister der Mongolei, D. Tsogtbaatar, zum Kulturbotschafter der Mongolei ernannt. In einem feierlichen Akt wurde ihm die Urkunde in der Mongolischen Botschaft in Berlin \u00fcberreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 18. Juni 2018 wurde Heichel die h\u00f6chste Auszeichnung der Mongolei, die Freundschaftsmedaille, per Dekret vom mongolischen Staatspr\u00e4sidenten Chaltmaagiin Battulga in Ulaanbaatar verliehen; im Folgemonat wurde er am 18. Juli 2018 vom mongolischen Premierminister Uchnaagiin Ch\u00fcrels\u00fcch empfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 22. Juni 2018 wurde Heichel in der Mongolei zum Ehrenb\u00fcrger der Region Khentii, der Region, in der sich der Geburtsort des legend\u00e4ren Dschinghis Khan befindet, ernannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er wurde 75 Jahre alt!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":255572,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[111,4978],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255571"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=255571"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":255574,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/255571\/revisions\/255574"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/255572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=255571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=255571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=255571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}