{"id":250107,"date":"2025-11-02T00:06:07","date_gmt":"2025-11-01T23:06:07","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=250107"},"modified":"2025-11-02T09:46:02","modified_gmt":"2025-11-02T08:46:02","slug":"leo-leandros-leo-leandros-102-jaehrig-verstorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/leo-leandros-leo-leandros-102-jaehrig-verstorben\/","title":{"rendered":"LEO LEANDROS <br>Leo Leandros 102-j\u00e4hrig verstorben!"},"content":{"rendered":"<p>In j\u00fcngster Zeit f\u00f6rderte er die S\u00e4ngerin Marianna Masadi!<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">LEO LEANDROS (b\u00fcrgerlicher Name griechisch \u039b\u03ad\u03b1\u03bd\u03b4\u03c1\u03bf\u03c2 \u03a0\u03b1\u03c0\u03b1\u03b8\u03b1\u03bd\u03b1\u03c3\u03af\u03bf\u03c5 \/ Leandros Papathanasiou; * 23. August 1923 in Astakos, \u00c4tolien-Akarnanien; \u2020 31. Oktober 2025 in Athen) war ein griechischer Schlagers\u00e4nger, Musikproduzent, Komponist und Liedtexter. Von 1956 bis 1969 ver\u00f6ffentlichte er zahlreiche Schallplatten in deutscher Sprache. Er war der Vater von Vicky Leandros.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum Jahr 1955 lebte Leo Leandros als Sohn eines Universit\u00e4tsprofessors in Griechenland, wo er ein Jurastudium absolvierte. W\u00e4hrend des griechischen B\u00fcrgerkrieges (1946\u20131949) war er Soldat in der griechischen Armee. Nach Kriegsende wurde er von einem Reporter als S\u00e4nger entdeckt und an eine Radiostation vermittelt. Nach kurzer Zeit geh\u00f6rte Leandros bereits zu den bekanntesten Schlagers\u00e4ngern Griechenlands.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai 1955 gab er seine T\u00e4tigkeit als Sekret\u00e4r des Innenministeriums auf und ging mit seiner Frau Kyriaki Protopapa nach Deutschland, in der Hoffnung, dort seine Karriere als Schlagers\u00e4nger erfolgreich fortsetzen zu k\u00f6nnen. Mehrere Versuche, bei Rundfunksendern ein Engagement zu finden, scheiterten an seinen fehlenden Deutschkenntnissen. Erst als er beim Hessischen Rundfunk die Gelegenheit zum Vorsingen erhielt, wurde er in der Sendung &#8222;Frankfurter Wecker&#8220; vorgestellt. Nach einem weiteren Auftritt in einer Fernsehshow wurde die Schallplattenfirma Philips auf Leandros aufmerksam und schloss mit ihm einen Plattenvertrag ab. Die erste Single erschien im Sommer 1956 (&#8222;Conchita&#8220; \/ &#8222;Kleine Violetta&#8220;), ein Jahr sp\u00e4ter hatte er mit dem Titel &#8222;Komm Mister Talliman&#8220;, eine Cover-Version des von Harry Belafonte gesungenen &#8222;Banana Boat Song&#8220;s, seinen ersten Plattenerfolg. Danach produzierte Philips in rascher Folge weitere Platten mit Leo Leandros, und zwischen 1960 und 1963 entstanden weitere f\u00fcnf Erfolgsproduktionen. Zum gr\u00f6\u00dften Erfolg wurde die deutschsprachige Version des Bob-Azzam-Hits &#8222;Mustafa&#8220;, der sich vom Juni bis zum November 1960 in den \u201eTop 50\u201c der Musikzeitschrift Musikmarkt behauptete und als beste Notierung Platz zwei erreichte. 1958 kam auch seine Tochter Vasiliki (Vicky), die bisher bei den Gro\u00dfeltern in Griechenland gelebt hatte, nach Deutschland. Drei Jahre sp\u00e4ter lie\u00df sich ihr Vater scheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit seinen Musikerkollegen G\u00fcnther Kallmann, Bernd Golonski, Sigurd Hilkenbach und Karl-Heinz Welbers gr\u00fcndete Leandros als Fronts\u00e4nger 1964 die Gruppe <em>Die Five Tops<\/em>. Mit ihr produzierte Philips bis 1968 zehn Singles, von denen der Titel &#8222;Rag Doll&#8220; (deutsche Cover-Version des gleichnamigen Erfolgssongs der US-Gruppe<em> The Four Seasons<\/em>) mit Platz vier bei Musikmarkt am erfolgreichsten wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1968 begann Leo Leandros seine zweite Musikerkarriere als Produzent. Zuerst trat er mit der Produktion der ersten Schallplatten seiner Tochter Vicky Leandros in Erscheinung, die er auch in ihrer weiteren Karriere betreute. Des Weiteren arbeitete er mit Ulli Martin (&#8222;Du musst nicht weinen&#8220;), sowie f\u00fcr viele Jahre mit Demis Roussos (&#8222;Goodbye, My Love, Goodbye&#8220;) und Julio Iglesias (&#8222;Kein Addio \u2013 Kein Goodbye&#8220;) zusammen. Auch mit Freddy Quinn produzierte Leandros\u00a0 einige Platten (&#8222;Istanbul ist weit&#8220;). Als Komponist arbeitete Leandros ebenfalls f\u00fcr Julio Iglesias (&#8222;Schenk mir deine Liebe&#8220;) und Demis Roussos (&#8222;Vagabund der Liebe&#8220;). Auch einige Lieder mit Vicky Leandros stammen aus der Feder ihres Vaters, so der Siegertitel des Grand-Prix-Wettbewerbs 1972 &#8222;Apr\u00e8s toi&#8220; (&#8222;Dann kamst du&#8220;).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1983 setzte sich Leo Leandros zur Ruhe und war nur noch als Berater seiner Tochter t\u00e4tig. In den 1990er-Jahren kehrte er nach Griechenland zur\u00fcck, wo er mit seiner dritten Frau Venetia und der gemeinsamen 1990 geborenen Tochter lebte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch Vicky Leandros hatte er drei Enkelkinder, darunter die Schauspielerin Sandra von Ruffin, und wurde 2013 erstmals Urgro\u00dfvater.<\/p>\n<p>In j\u00fcngster Zeit unterst\u00fctzte er die S\u00e4ngerin Marianna Masadi.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In j\u00fcngster Zeit f\u00f6rderte er die S\u00e4ngerin Marianna Masadi!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":215430,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[3518],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250107"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250107"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":250110,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250107\/revisions\/250110"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/215430"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}