{"id":240908,"date":"2025-04-26T00:33:40","date_gmt":"2025-04-25T22:33:40","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=240908"},"modified":"2025-04-26T00:34:17","modified_gmt":"2025-04-25T22:34:17","slug":"peter-rapp-peter-rapp-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/peter-rapp-peter-rapp-ist-tot\/","title":{"rendered":"PETER RAPP <br>Peter Rapp ist tot!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Er wurde 81 Jahre alt! In Deutschland wurde er durch die Sendung &#8222;Babbelgamm&#8220; bekannt!<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter August Rapp (* 14. Februar 1944 in Wien; \u2020 25. April 2025 ebenda) war ein \u00f6sterreichischer Moderator, Fernsehunterhalter und Quizmaster.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beruflicher Werdegang<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter Rapp war ab 1954 Mitglied zun\u00e4chst der Wiener S\u00e4ngerknaben und sp\u00e4ter der S\u00e4ngerknaben vom Wienerwald. Nach dem Abbruch des Gymnasiums meldete er sich f\u00fcr 15 Monate freiwillig zum Wehrdienst, wo er im Panzerbataillon 33 eingesetzt wurde und beim Abr\u00fcsten den Dienstgrad eines Korporals bekleidete. Danach begann er als Journalist bei Wiener Tageszeitungen und sang nebenbei auf Vorstadtb\u00fchnen Rock \u2019n\u2019 Roll. Im Jahr 1963 hatte er beim ORF, in der Sendung &#8222;Leute von heute&#8220; als S\u00e4nger seinen ersten Fernseh-Auftritt. Im M\u00e4rz 1963 trat er als Kabarettist in der von Willy Kralik moderierten Sendung &#8222;Teenagerparty&#8220; auf. Im gleichen Jahr wirkte er auch im sechsfach Oscar nominierten Film &#8222;Der Kardinal&#8220; unter der Regie von Otto Preminger als Statist mit. Er absolvierte die Schauspielschule Krauss und begann am 1. Oktober 1967 als Radiosprecher bei \u00d63. Seine T\u00e4tigkeit als Kabarettist \u00fcbte er bis 1968 weiter aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im M\u00e4rz 1968 wechselte er zum ORF-Fernsehen, wo er von 1968 bis 1978 die Jugendpop-Sendung &#8222;Spotlight&#8220; moderierte. Aufzeichnungsort der Sendung war das Columbia-Studio im 1. Bezirk in Wien in der Rotgasse, wo zu Beginn des ORFs sehr viel f\u00fcr das Fernsehen produziert wurde. Peter Rapp lebte damals in der Rotenturmstra\u00dfe, und der hintere Ausgang seines Hauses f\u00fchrte in die Rotgasse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Wunsch einiger Vorstandsmitglieder des ORF, darunter der Programmintendant Ernst Wolfram Marboe und Kurt Bergmann, Gr\u00fcnder der humanit\u00e4ren Hilfsorganisation \u201eLicht ins Dunkel\u201c, \u00fcbernahm Peter Rapp die Moderation der Sendung im Fernsehen von 1978 bis 2010, die im Radio 1973 mit Bergmann startete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Zeit von 1977 bis 1985 geh\u00f6rte er mit seiner damaligen Ehefrau Sissy L\u00f6winger dem Ensemble der L\u00f6winger-B\u00fchne an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1979 bis 1983 war Rapp auch im ZDF, ARD und bei der Europawelle Saar als Moderator besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1997 und 1999 erhielt er die &#8222;Goldene Romy&#8220; als beliebtester Showmaster.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter Rapp \u00fcbernahm 2012 in der zweiten Staffel der Fernsehsendung &#8222;Die gro\u00dfe Chance&#8220; den Juryplatz, den zuvor Bernhard Paul innehatte. F\u00fcr seine Mitwirkung wurde er bei der Romy-Verleihung 2013 als beliebtester Show-Moderator ausgezeichnet. Auch 2013 wirkte er bei der dritten Staffel der &#8222;Gro\u00dfen Chance&#8220; mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Privates<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Rapp wuchs im 1. Wiener Gemeindebezirk auf und berichtete dar\u00fcber in der ORF-Doku &#8222;Meine Innere Stadt&#8220; (2017).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rapp hatte seit Jahrzehnten einen markanten Bart (Henriquatre, auch \u201eBart der K\u00f6nige\u201c genannt). Vor der Ausgabe von &#8222;Wer A sagt&#8220; vom 4. April 1992 rasierte er sich seinen Bart komplett ab, nachdem ein deutscher Sender diesen bei einem internen Casting kritisiert hatte. Das Fernsehpublikum erkannte ihn kaum wieder und reagierte irritiert. Nach dieser Sendung lie\u00df er sich wieder \u201eseinen\u201c Bart wachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rapp erz\u00e4hlte einmal in einem Interview, mit Bezug auf Musik und Shows: \u201eWas aus dem englischen Raum kommt, gef\u00e4llt mir eher als anderes.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter Rapp war drei Mal verheiratet \u2013 mit Sylvia D\u00f6nch, Sissy L\u00f6winger und Gaby Wachtler \u2013 und ist Vater der Schauspielerin Roxanne Rapp (* 1993), einer weiteren Tochter (* 1990) und eines Sohnes. 1997 musste er Privatkonkurs anmelden. Bei der Gerichtsverhandlung, in der er zu einer bedingten Strafe verurteilt wurde, wurde seine Spielsucht thematisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Nacht auf den 24. September 2013 erlitt er einen Herzinfarkt. Nach Einsetzen eines Stents stand er am 3. Oktober wieder auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter Rapp starb am 25. April 2025 nach l\u00e4ngerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Wien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er wurde 81 Jahre alt! 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