{"id":234587,"date":"2024-12-10T16:02:26","date_gmt":"2024-12-10T15:02:26","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=234587"},"modified":"2024-12-10T16:57:07","modified_gmt":"2024-12-10T15:57:07","slug":"oeschs-die-dritten-eigentlich-gibt-es-keinen-richtigen-chef-melanie-oesch-im-interview-zur-neuen-cd-haendmade-voe-24-01-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/volksmusik\/oeschs-die-dritten-eigentlich-gibt-es-keinen-richtigen-chef-melanie-oesch-im-interview-zur-neuen-cd-haendmade-voe-24-01-2025\/","title":{"rendered":"OESCH&#8217;S DIE DRITTEN <br>&#8222;Eigentlich gibt es keinen richtigen Chef&#8220;: Melanie Oesch im Interview zur neuen CD &#8222;H\u00e4ndmade&#8220; (V\u00d6: 24.01.2025)!"},"content":{"rendered":"<p>Das Interview f\u00fchrte Martina Mack!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Melanie, das neue Album hei\u00dft \u201eH\u00e4ndmade\u201c \u2013 wie ist die Band auf diesen Titel gekommen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was wir schon immer machen, ist handgemachte, lebendige Volksmusik und wir hatten das Gef\u00fchl, dass wir das jetzt auch mal auf das Cover schreiben m\u00f6chten. Die Leute erleben es auch, wenn sie in unsere Konzerte kommen und sie wissen, dass jeder Song live gespielt ist. Manchmal reduzieren wir auch, spielen nur ein Instrument wie das Schwyzzer\u00f6rgeli und nehmen einen Jodler dazu, manchmal versuchen wir moderne Rhythmen mit den klassischen Instrumenten umzusetzen \u2013 aber alles ist handgemacht und jetzt steht es eben auch au\u00dfen auf dem Album drauf. Die Musik bedeutet f\u00fcr uns eine unglaubliche Spielfreude.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bei ihrem Lied \u201eMusig isch unser Ding\u201c sp\u00fcrt man das ganz besonders. Sehen sich \u201eOesch\u2019s die Dritten\u201c ein bisschen als Botschafter der Lebensfreude?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf jeden Fall. Wir tun uns manchmal schwer damit, es in Worte zu packen. Die Musik ist f\u00fcr uns wie ein Band, das sich nun durch drei Generationen durch unsere Familie zieht. Es ist der gr\u00f6\u00dfte gemeinsame Nenner, weil wir manchmal auch sehr unterschiedlich denken. Am Ende ist es immer wieder die Musik, die uns zusammenschwei\u00dft \u2013 auch wenn es mal Unstimmigkeiten und Probleme gibt. In dem Moment, wo wir auf der B\u00fchne stehen, ist das alles vergessen. Dann entsteht die Musik. Dabei k\u00f6nnen die Versionen oft verschieden sein, weil wir eben auch nicht immer gleich drauf sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie schaffen es mit ihren Liedern Br\u00fccken von der Volksmusik zu anderen Musikrichtungen wie z.B. Jazz oder Country-Musik zu schlagen. Schreiben Sie Ihre Songs eigentlich selbst?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir schreiben viel selbst, haben aber nie einen Plan. Das meiste entsteht beim \u201ejammen\u201c und beim Musizieren. Wir lassen es einfach flie\u00dfen und geschehen, weil wir auch keinen bestimmten Stil haben, den wir erf\u00fcllen wollen. Das ist \u00fcbrigens das erste Album, bei dem alle Bandmitglieder als Komponistinnen und Komponisten beteiligt sind. Daf\u00fcr haben wir jetzt 27 Jahre gebraucht (<em>lacht<\/em>). Unsere St\u00e4rke ist es tats\u00e4chlich, mit der Musik mitzugehen. Wir hatten nie einen Masterplan und haben ihn auch jetzt nicht. Das stresst unsere Plattenfirma manchmal schon ein bisschen, weil es bei uns eben kein Etikett gibt, das man drauf kleben kann. Uns ist nur wichtig, dass es authentisch ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie hat sich ihre Musik ver\u00e4ndert in den letzten Jahren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute sind wir in der gl\u00fccklichen Lage, \u00fcber die Themen zu singen, die uns wichtig sind. Fr\u00fcher haben viele andere Autoren f\u00fcr uns geschrieben, das war auch okay, weil wir eben selbst noch nicht so weit waren. Heute holen wir uns nur Hilfe, wenn wir merken, wir kommen nicht weiter. Ansonsten sind die Texte von uns, ich denke unser Publikum merkt das auch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Welche Themen haben f\u00fcr Sie eine besondere Bedeutung? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal sind das pers\u00f6nliche Geschichten, Erlebnisse, die wir in Lieder verpacken, wie zum Beispiel bei dem Lied \u201eSo wie denn.\u201c In diesem Lied erinnern wir uns zur\u00fcck an unsere Gro\u00dfeltern und an die vielen sch\u00f6nen Momente, die wir gemeinsam verbracht haben. Wir sind alle in einem \u201eDrei-Generationen-Haus\u201c aufgewachsen. Das erleben meine Kinder jetzt auch wieder. Meine Eltern wohnen ganz unten im Haus, in der Mitte ist unsere \u201eKreativ\u201c-Etage und ganz oben wohne ich, mit meinem Mann und unseren zwei Jungs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie funktioniert das Zusammenleben von drei Generationen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal ist es anstrengend, aber es ist vor allem ein Privileg. Es bietet so viel Mehrwert. Ich sch\u00e4tze es einfach sehr und f\u00fchle mich oft zur\u00fcckversetzt in meine eigene Kindheit, wenn die Oma mit uns sch\u00f6ne Sachen gemacht hat. Manchmal erlebe ich etwas mit meinen Jungs und denke mir dann: \u201eGenau das habe ich damals mit Oma auch so gemacht.\u201c Das sind Stories, die kann niemand anders f\u00fcr uns schreiben. Und es sind genau diese Geschichten, die die Menschen ber\u00fchren, weil sie vielleicht auch einen lieben Menschen sehr vermissen. Wir versuchen oft, unsere tiefsten Gef\u00fchle in unseren Songs auszudr\u00fccken. Ich glaube schon, dass die Leute in unseren Konzerten sp\u00fcren, dass unsere Lieder von Herzen kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie haben mit f\u00fcnf Jahren zum ersten Mal auf der B\u00fchne gestanden \u2013 erinnern Sie sich noch an diesen Auftritt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich erinnere mich sogar noch sehr gut an diesen ersten Auftritt, weil er f\u00fcr mich eben so besonders war. Mein Papa hatte ein Konzert mit seiner damaligen Band, deshalb hat mich mein Opa am Akkordeon begleitet. Davon gibt es auch noch ein Video. Mein Opa hat damals die sogenannten \u201eJekami\u201c (Jeder kann mitmachen) Abende veranstaltet und ich war die j\u00fcngste, die dort aufgetreten ist. Ich hatte vor lauter Aufregung auch meinen Text ein bisschen vergessen. Aber es war total sch\u00f6n, so einfach und unkompliziert. Ich werde sogar heute noch auf diesen ersten Auftritt angesprochen. Ich hatte sehr viel Freude an diesem Abend und soweit ich mich erinnern kann, hat mir das immer Spa\u00df gemacht, auf die B\u00fchne zu gehen. Auch in der Schule war das so. Vor den anderen etwas vorzutragen, war f\u00fcr mich immer etwas Sch\u00f6nes, auf das ich mich gefreut habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sind Sie eigentlich noch nerv\u00f6s vor Auftritten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, ich bin immer noch nerv\u00f6s vor den Auftritten. Es ist eine gewisse Anspannung da, aber es ist eine positive Anspannung f\u00fcr mich, wohl eher eine Art Vorfreude. Wenn ich auf der B\u00fchne stehe, bin ich total in meinem Element.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie sind seit 28 Jahren gemeinsam als Familienband unterwegs, was sicher manchmal auch schwierig ist. Wo gibt es Reibungspunkte?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Reibungspunkte gibt es bei vielen Dingen. Wir sind alle manchmal sehr stur, und je \u00e4lter wir werden, desto l\u00e4nger brauchen wir oft, um auf einen Punkt zu kommen. Es gibt verschiedene Themen, wie z.B. Setlisten f\u00fcr ein Konzert oder die Foto-Auswahl f\u00fcr ein Cover. Selbst wenn wir uns eine Woche einschlie\u00dfen w\u00fcrden, k\u00f6nnten wir danach immer noch dar\u00fcber diskutieren (<em>lacht)<\/em>. Das kennt sicher jeder von zuhause. So ist es in unserer Familie eben auch. Es liegt in der Natur der Sache, dass man nun mal nicht immer der gleichen Meinung ist wie die Geschwister oder die Eltern. Jeder denkt, seine Idee ist die beste und dann gehen die Diskussionen los. Mittlerweile hat jeder von uns seinen eigenen Verantwortungsbereich, das macht es ein bisschen einfacher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stimmt es, dass Ihre Mama Annemarie f\u00fcr die Auswahl der Kost\u00fcme zust\u00e4ndig ist?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir machen das meistens zusammen, aber sie ist diejenige, die alles rundherum organisiert. Wenn etwas ge\u00e4ndert werden muss oder etwas kaputt geht, dann organisiert sie das. Sie sorgt daf\u00fcr, dass die Sachen wieder picobello in Ordnung und parat sind zum Mitnehmen. Sie w\u00e4scht die Kleider auch, oder bringt sie in die Reinigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihre Mama ist auch die \u201eT\u00e4tschmeisterin\u201c. Was muss man sich darunter vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eT\u00e4tschmeisterin\u201c ist diejenige, die den Takt angibt, die alles rundherum organisiert. Sie ist unsere Allrounderin, k\u00fcmmert sich um alles \u2013 eine echte Mama eben (<em>lacht)<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Chef der Band, ist aber Ihr Papa Hansueli, oder?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das w\u00fcrde ich jetzt nicht so sagen. Papa sagt manchmal, dass er es genossen hat, als er noch der Chef war. Ihm ist aber eben auch bewusst, dass sich vieles ver\u00e4ndert hat \u2013 allein auch durch die Digitalisierung. \u00dcber all diese Dinge hat er keinen \u00dcberblick mehr. Er schreibt keine Mails, kennt sich mit den Social Media Kan\u00e4len nicht aus. Damit kann er nichts anfangen. Er ist am liebsten kreativ. Mein Papa lebt f\u00fcr die Musik, das ist genau sein Ding. Er hat immer die besten Ideen. Wenn wir einen Video-Clip drehen wollen, dann fragen wir immer ihn. Alles andere, vor allem die organisatorischen Dinge, die \u00fcberl\u00e4sst er uns und ich glaube, das ist auch ganz gut so (<em>lacht).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gibt es dann gar keinen Chef?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, eigentlich gibt es keinen richtigen Chef. Viele denken, das bin ich, weil ich auch die Interviews gebe und auf der B\u00fchne moderiere, aber ich w\u00fcrde mich jetzt nicht als Chefin bezeichnen. Es ist wichtig, dass wir ein Team sind, eine Band. Jeder von uns wird gebraucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was ist die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei zwei Generationen auf der B\u00fchne?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ist, alle unter einen Hut zu kriegen. Wir J\u00fcngeren sind vielleicht noch eher bereit, gewisse Sachen einfach zu machen. Auf manche Dinge haben meine Eltern einfach keine Lust mehr. Sie sagen dann: \u201eWenn ihr das machen wollt, wir supporten euch \u2013 aber lasst uns da mal raus.\u201c Wie schon gesagt, kann Papa (wir nennen ihn \u00fcbrigens alle \u201eV\u00e4tu\u201c) mit Social Media nicht so viel anfangen, Mama hingegen schon und so helfen sie nat\u00fcrlich auch bei den Videos daf\u00fcr mit. Andererseits ist meine Mama sehr technik-affin. Sie hat immer das neueste Handy, ist sehr aufgeschlossen und m\u00f6chte immer gerne auf dem neuesten Stand sein. Meine Mama ist auch die modischste von uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie wichtig ist Mode f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mode ist mir nicht so wichtig. Zumindest nicht so wichtig wie f\u00fcr meine Mama. Sie macht das auch super, und man kann sie zu den neuesten Trends befragen, sie wei\u00df Bescheid. Das finde ich praktisch. Sie macht auch manchmal Vorschl\u00e4ge zu neuen Outfits, bespricht das dann mit uns, sagt aber auch ganz klar, wenn sie etwas nicht m\u00f6chte, oder ihr etwas \u00fcberhaupt nicht gef\u00e4llt. Auch privat ist sie immer top-gestylt. Meine Mama ist unsere Fashion-Queen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was war das gr\u00f6\u00dfte Konzerthighlight der Band?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt ein paar sch\u00f6ne, auch internationale Konzert-Highlights in unserer Band -Geschichte. Au\u00dferdem die Teilnahme bei der Schweizer Ausgabe von \u201eSing meinen Song\u201c. Unvergessen ist auch mein gro\u00dfartiges \u201eAtemlos-Duett\u201c mit Helene Fischer 2016 in D\u00fcsseldorf in der \u201eHelene Fischer Show.\u201c In diesem Sommer waren wir beim gro\u00dfen Flumserberg Schlager Open Air und sind vor 15.000 Menschen aufgetreten \u2013 in einer atemberaubenden Kulisse. Das war schon beeindruckend. Und wir waren in Montreux im Auditorium Stravinski, das ist bekannt vom Jazz Festival in Montreux. Dort haben schon Legenden gespielt wie Tina Turner oder Elton John. Wir haben den Saal bei unserer vorletzten Tournee 2019 ausverkauft. Allein die Atmosph\u00e4re dort zu erleben, und zu sehen, wer schon alles da war, war ein echtes Highlight. Ich war dem\u00fctig und stolz, dass wir vor einem ausverkauften Saal spielen durften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H\u00e4tten Sie sich auch einen anderen Werdegang vorstellen k\u00f6nnen \u2013 oder stand von Anfang an fest, dass Sie mit der Familie singen wollen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich wollte ich die Musik nicht zu meinem Beruf machen. Ich dachte als Kind und als Jugendliche immer, es w\u00fcrde seinen Zauber verlieren, wenn ich die Musik zu meinem Beruf mache. Ich wollte sehr lange Journalistin werden, oder Autorin, weil ich sehr gerne schreibe. Ich habe auch f\u00fcr Zeitungen in unserer Region geschrieben. Das Schreiben hat mich regelrecht angezogen. Ich habe nach der Matura zuerst eine kaufm\u00e4nnische Ausbildung gemacht und wollte dann ans Medienausbildungszentrum in Luzern. Dazu ist es aber nicht gekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weil Sie sich doch f\u00fcr die Musik entschieden haben?<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Richtig. Dazwischen war der Auftritt beim &#8218;Musikantenstadl&#8216; im Jahr 2007, und danach ging es pl\u00f6tzlich richtig ab bei uns. Damit hatte keiner gerechnet. Wir dachten nach einem halben Jahr ist der Rummel wieder vorbei, und wir machen weiter wie vorher \u2013 aber so war es nicht! Wir hatten viele Buchungen, haben dann 2010 unsere Firma gegr\u00fcndet, von der ich, zumindest auf dem Papier, auch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin bin. Ich habe dann f\u00fcr mich entschieden, dass ich kein Studium beginne, solange wir mit unserer Musik so gefragt sind. Obwohl wir das alle nicht so geplant haben, haben wir uns nat\u00fcrlich gefreut, dass wir diese Chance bekommen haben. Heute ist mir bewusst, dass sich sehr viele Menschen w\u00fcnschen die Musik zum Beruf zu machen. Wir dachten damals einfach auch, dass wir das unseren Fans schuldig sind, diese Chance zu packen und etwas daraus zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sehen Sie sich auch so ein bisschen als Schweizer \u201eKelly Family?\u201c<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Vergleich h\u00f6ren wir oft.\u00a0 Ich finde vom Familien-Groove ist das auf jeden Fall so. Auch wie sich das bei uns so ergeben hat mit der Musik \u2013 ich denke da gibt es schon Parallelen. Und genauso wie die Kelly Family haben wir das Herzblut und die Leidenschaft f\u00fcr die Musik. Das verbindet uns auf jeden Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mussten Sie als junges M\u00e4dchen auch mal gegen Anfeindungen k\u00e4mpfen, weil Sie Volksmusik machen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, ich war immer eine Person, die nach dem Prinzip: \u201eSowohl als auch\u2026\u201c gelebt hat. Es war mir schon als Kind wichtig, dass die Tradition neben dem Modernen Platz hat. So bin ich auch durch meine Schulzeit gegangen. Ich habe gejodelt und die Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fcler wussten, dass ich am Wochenende ein Konzert habe. Am n\u00e4chsten Abend sind wir auf eine Party gegangen und da war es f\u00fcr mich okay, dass da keine Volksmusik l\u00e4uft, weil mir die Pop-und Rock-Musik ja auch gef\u00e4llt. Es war f\u00fcr alle total normal, dass die Meli jodelt und die anderen eben Fu\u00dfball spielen oder etwas anderes machen. Ich habe dar\u00fcber auch nicht gro\u00df nachgedacht. Ich habe das Jodeln immer geliebt, und liebe es auch jetzt noch. Es w\u00e4re mir auch egal gewesen, wenn sie etwas gesagt h\u00e4tten. Es ist ja nicht so, dass ich es tun musste, ich wollte das. Ich war schon immer ins Jodeln verliebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ist es einfach ein gro\u00dfes Talent oder kann man das Jodeln lernen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist beides. Mein Vater hat als Kind oder Jugendlicher auch gejodelt. Er hat eine super Technik und konnte mir das sehr gut beibringen, gerade was den Zungenschlag-Jodel anbelangt. Daf\u00fcr braucht es n\u00e4mlich eine ganz besondere Technik. Ich habe au\u00dferdem auch rasch gemerkt, dass mir das Jodeln liegt und habe damit viel ausprobiert. Beispielsweise habe ich auch zu anderer Musik gejodelt und versucht Instrumenten-Solos nachzujodeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geh\u00f6rt auch eine gewisse Atemtechnik dazu?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, die geh\u00f6rt auch dazu. Obwohl ich eine Asthmatikerin bin, was viele nicht wissen, hat es mir geholfen sehr viel zu trainieren. Wenn ich nicht trainiere, merke ich das sofort beim Atmen. Also muss ich einfach immer trainieren, das ist wie beim Sport. Ich mache das jeden Tag, 10 Minuten reichen schon. Entweder sind es richtige Stimm\u00fcbungen oder ich singe nebenbei, beim Kochen oder beim Autofahren, wenn das Radio l\u00e4uft. Vor Konzerten singe ich mich oft schon f\u00fcr den Soundcheck richtig gut ein. Ich \u00fcbertreibe es damit aber auch nicht, sondern versuche ein gutes Verh\u00e4ltnis zu meiner Sing- und Jodelstimme zu haben. Vor rund 15 Jahren hatte ich eine Zeitlang Probleme mit meiner Stimme, weil ich mich zu wenig gut eingesungen hatte vor den Konzerten. Eine Logop\u00e4din sagte mir dann: \u201eDu musst daran denken, dass deine Sing- und Jodelstimme wie ein Instrument ist. Du nimmst es aus dem Koffer, spielst oder singst dich warm und wenn das Konzert vorbei ist, legst du es wieder in den Koffer. Daran versuche ich mich zu halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eSwissabilly\u201c \u2013 hei\u00dft einer des neuen Songs. Wie viel Schweiz, wie viel Heimat steckt in Ihnen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin einfach ein Fan von unserem Land. Ich kann mich nicht satt sehen, wie sch\u00f6n es in der Schweiz aussieht. Die Landschaft ist so vielseitig. Auf kleinem Gebiet gibt es so viele verschieden Topografien zu erleben. Man kann richtig eintauchen in diese atemberaubenden Landschaften. Egal, wo man hinf\u00e4hrt, ist es sch\u00f6n und eben unterschiedlich. F\u00e4hrt man nur 10 Kilometer weiter, sieht man schon wieder ein anderes Tal, ein anderes Gestein und h\u00f6rt vielleicht auch einen anderen Dialekt. Obwohl es so vielschichtig, vielseitig und vielsprachig ist, funktioniert es trotzdem als Ganzes hervorragend. Das fasziniert mich einfach, ich finde das gro\u00dfartig. Ich versuche auch meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass es hoffentlich noch lange so bleibt. Ich bin jetzt keine Patriotin in dem Sinne, aber ich bin ein ganz gro\u00dfer Schweiz-Fan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was m\u00f6gen Sie noch an der Schweiz?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong>Ich liebe unser Essen, unsere Spezialit\u00e4ten. Eines meiner Lieblingsgerichte ist zum Beispiel eine Kartoffelsuppe mit viel K\u00e4se. Das war schon als Kind meine Lieblingsspeise. Und Raclette finde ich nat\u00fcrlich auch sehr lecker. Selbstverst\u00e4ndlich liebe ich auch die Schweizer Schokolade. Schokolade geh\u00f6rt zu meinen Grundnahrungsmitteln, und zwar t\u00e4glich (<em>lacht<\/em>).\u00a0 Da spare ich lieber bei anderen Lebensmitteln, oder lasse den Zucker weg, damit ich nicht auf meine Schokolade verzichten muss. Ich teste auch gerne verschiedene Schokoladen und ich habe auf der ganzen Welt schon gute Schoki gegessen, aber ich finde unsere Schweizer Schokolade schon sehr sehr gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie singen mundart, deutsch, franz\u00f6sisch und auch englisch \u2013 warum englisch?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hat mit unserer Familiengeschichte zu tun. Meine Eltern waren schon immer gro\u00dfe Amerika-Fans, und lieben Country-Musik. Mein Vater und mein Gro\u00dfvater haben in den 80-er und 90-er Jahren ein Gesangsquartett, ein Jodler-Quartett, begleitet. Die haben neben den Jodel-Liedern privat auch immer mal wieder alte Country-Songs gesungen. Einer von den M\u00e4nnern hatte sogar ein paar Jahre in den USA gelebt. Diese Liebe zur Country-Musik ist bis heute geblieben. Man kann sagen, dass das ein weiterer gemeinsamer Nenner ist, den wir in der Band teilen. Mit alten, sch\u00f6nen Country-Balladen holt man uns alle ab, jung oder alt. Unsere Fans lieben das auch, und deshalb ist fast auf jedem Album mindestens ein Country-Song dabei. Wir f\u00fchlen uns im Country irgendwie auch ein bisschen zuhause, das wissen viele so gar nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie sind die \u00e4lteste von drei Kindern. Mussten Sie sich als einziges M\u00e4dchen gegen Ihre beiden Br\u00fcder, Mike und Kevin durchsetzen oder waren Sie die Prinzessin?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weder noch. Die Prinzessin war ich auf gar keinen Fall. Als Kind war es immer so, dass ich mich entweder mit dem einen oder mit dem anderen Bruder verbr\u00fcdert habe. Heute ist es so, dass ich zu meinem \u00e4lteren Bruder Mike ein engeres Verh\u00e4ltnis habe als zu Kevin, weil Mike und ich eben auch gesch\u00e4ftlich viel miteinander zu besprechen haben. Wir beide arbeiten die Themen ab, mit denen sich sonst keiner besch\u00e4ftigen will (<em>lacht)<\/em>. Wir verstehen uns auch deshalb so gut, weil wir ganz \u00e4hnlich denken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Welchen Part \u00fcbernimmt der J\u00fcngste, Kevin, in der Familie?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kevin ist so ein bisschen der Rebell in der Familie. Ihn muss man immer von allem \u00fcberzeugen. Kevin ist ein sehr unterhaltsamer und lustiger Typ. Mit ihm gibt es immer viel zu lachen, manchmal ist es aber auch anstrengend. Er ist ein K\u00fcnstler und manchmal ist er eben in seiner Bubble und man kommt nicht so wirklich an ihn ran. Dann kommt er wieder mit wundersch\u00f6nen Gitarren-Muster, sogenannten Patterns, und alle sind \u00fcberrascht, wie und wann er sich die nun wieder ausgedacht hat, und freuen sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was ist der wichtigste Tipp Ihrer Eltern an Sie gewesen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Eltern haben oft zu mir gesagt: \u201eMach das, was dir Freude macht.\u201c Sie haben auch immer gesagt, dass sie uns unterst\u00fctzen, wenn wir beruflich andere Wege einschlagen wollen. Bei uns ist auch Sport ein gro\u00dfes Thema. Mein Bruder Mike war ein sehr guter Skirennfahrer. Egal, was wir machen, wir sollten Spa\u00df daran haben. Dabei hatten wir immer die R\u00fcckendeckung der Eltern. Ich merke das auch heute noch: \u201eWenn ich etwas mache, was mir Freude macht, dann mache ich das auch viel l\u00e4nger. Alles geht einfacher von der Hand, wenn man es gern macht. Ich habe das auch f\u00fcr meine Kinder so \u00fcbernommen und sage ihnen immer: \u201eMacht es einfach mit Freude, sonst versucht lieber einen anderen Weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eines Ihrer neuen Lieder hei\u00dft Gl\u00fcck. Was bedeutet Gl\u00fcck f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Lied \u201eGl\u00fcck\u201c ist einer meiner Lieblings-Songs auf dem Album. Es inspiriert mich sehr. Die Melodie stammt von meinem Papa und schon, als es nur die Melodie gab, hat mich das Lied sehr ber\u00fchrt. Mein Papa sagte dann, das Lied soll \u201eGl\u00fcck\u201c hei\u00dfen. Gl\u00fcck sind manchmal Dinge, die man nicht fassen kann. Momente, wo man erst einmal nicht wei\u00df, was man sagen soll. Man f\u00fchlt eine gewisse Gl\u00fcckseligkeit, die oft auch schnell wieder vorbei ist. Aber wenn man es schafft, das Gl\u00fcck in diesem Moment zu erkennen, kann man ganz viel mitnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hilft das auch in schwierigen Situationen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unbedingt. Man hat ja schon solche Situationen, wo alles schief geht. Oder man ist traurig, weil ein lieber Mensch krank wird \u2013 das Leben wirft uns oft vieles vor die F\u00fc\u00dfe, mit dem man fertig werden muss. Gerade dann ist es wichtig, dass man versucht, sich an solche gl\u00fccklichen Momente zu erinnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie sind Mutter von zwei kleinen S\u00f6hnen, Robin (4) und Eric (3). Was ist zurzeit die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe als Mutter meine gro\u00dfe Erf\u00fcllung gefunden. Das Schwierigste im Moment ist die ganze Organisation. Unsere Arbeitszeiten sind leider nicht sehr familienfreundlich. Robin geht zwar schon in die Schule, bei uns nennt man das Basis-Stufe, weil Kindergarten und Vorschule schon in die Schule integriert sind. Er besucht die Schule an vier Vormittagen die Woche. Trotzdem braucht man fast einen Masterplan, alles unter einen Hut zu bekommen. Zum Gl\u00fcck haben wir eine tolle Nanny gefunden. Sie wohnt in unserem Ort in der Nachbarschaft und ich bin so dankbar, dass wir sie haben. Sie kommt zu uns nach Hause und bleibt dann, bis wir nachts um drei oder vier Uhr von unseren Auftritten zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kann Ihr Mann Armin Sie mit den Kindern unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hilft, wo er kann, aber er ist auch in der Event-Branche t\u00e4tig. Das hei\u00dft, er ist genauso viel weg, auch oft nachts und an den Wochenenden. Etwas Gutes hat es, denn wir haben gegenseitig sehr viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Arbeit des anderen (<em>lacht)<\/em>. Manchmal sind wir sogar beim gleichen Event, das kommt schon auch mal vor und manchmal nehme ich die Jungs einfach mit. Dann habe ich auch Leute dabei, die sich vor Ort um die beiden k\u00fcmmern. Irgendwie hat es bisher immer geklappt. Die Planung ist so ein bisschen mein Hobby. Es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, aber ich mache es gerne. Ich finde es auch wichtig, dass unsere Jungs sehen, was ihre Eltern tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verstehen die Kinder schon, dass Sie singen und auftreten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, sie verstehen es schon. Sie haben auch schon viele Lieblingssongs und solche, die ihnen nicht so gefallen. Am besten gef\u00e4llt ihnen unser Lied \u201eHeimat\u201c, das ist eine Hymne, die k\u00f6nne sie schon ein bisschen mitjodeln. Der Song ist auch immer ein Konzert-Highlight bei unseren Fans.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00fcnschen Sie sich noch ein drittes Kind, vielleicht ein M\u00e4dchen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong>Im Moment passt es so. Mit den Jungs f\u00fchle ich unsere Familie als komplett. Das wei\u00df man ja von vorneherein auch nicht so, aber dieses Gef\u00fchl habe ich tats\u00e4chlich. Es f\u00fchlt sich f\u00fcr mich alles gut und richtig an. Aber man wei\u00df ja nie\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wof\u00fcr sind Sie dankbar?<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Gesundheit bin ich dankbar. Und ich bin sehr dankbar, dass ich an einem so sch\u00f6nen Ort leben darf. Wir haben sehr viel Platz rund um unser Haus, der Wald ist ganz in der N\u00e4he. Wir k\u00f6nnen also sehr viel drau\u00dfen sein in der Natur. Es ist auch nicht weit in die Stadt, in 15 Minuten sind wir mit dem Auto in Thun, bis Bern brauchen wir eine halbe Stunde. Ich bin auch dankbar, dass ich meine Leidenschaft, die Musik und das Schreiben, als Beruf ausleben darf. Ich schreibe auch noch Kinderb\u00fccher, das macht mir gro\u00dfen Spa\u00df. Im Moment pausiere ich gerade mit dem Schreiben, weil mit dem neuen Album und der Tour gerade sehr viel zu tun ist, aber ich habe immer viele Ideen. Ich bin dann froh, wenn ich sie irgendwo parken kann. Wenn ich unterwegs bin, schreibe ich mir dann einfach alles auf, was mir einf\u00e4llt. Manchmal wird etwas draus, und manchmal eben auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sie sind jetzt auch unterwegs mit der Tour \u201eDas gro\u00dfe WeihnachtsFEST pr\u00e4sentiert von Alexandra Hofmann\u201c\u2026<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, das war eine sch\u00f6ne Idee von Alexandra Hofmann und wir freuen uns, dass wir dabei sind. Wir werden bis kurz vor Weihnachten unterwegs sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie feiern Sie Weihnachten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz traditionell \u2013 und vermutlich vier Mal mit den unterschiedlichen Familien <em>(lacht).<\/em>\u00a0 Mal in kleiner Runde, mal ein bisschen gr\u00f6\u00dfer mit der Familie meines Mannes. Zu essen gibt es bei uns an Weihnachten sehr einfache Gerichte. Das kann auch mal nur Kartoffelsalat sein mit W\u00fcrstchen oder ein Fondue. Bei meinen Eltern gibt es meistens ein Fleisch-Fondue mit Zopf, das ist eine Art Wei\u00dfbrot. Bei uns gibt es am Wochenende traditionellerweise statt Brot Zopf, bzw. \u201eZ\u00fcpfe\u201c, wie wir im Dialekt sagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im neuen Jahr sind \u201eOesch\u2019s die Dritten\u201c auf gr\u00f6\u00dferer Tournee\u2026 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchjahr touren wir mit dem neuen Album in der Schweiz. Im Herbst kommen wir dann nach Deutschland und \u00d6sterreich. Auf unserer Homepage (www.oeschs-die-dritten.ch) findet man alle Konzert-Termine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was w\u00fcnschen Sie sich privat f\u00fcr 2025?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich w\u00fcnsche mir, dass ich ein bisschen mehr Zeit habe f\u00fcr mich, f\u00fcr meine Jungs, meine Familie. Ich sp\u00fcre, wie sehr mich das erdet. Ich bin ein Mensch, der manchmal schlecht nein sagen kann. Oft wird dann alles sehr viel, so dass ich mich \u00fcber jede Insel freue, die zu mir geschwemmt wird. Das ist wirklich mein Wunsch, dass es immer wieder diese kleinen Inseln und Auszeiten gibt, wo ich Zeit mit der Familie habe und auftanken kann. Das tut mir gut und deshalb muss ich noch besser lernen, manchmal einfach nein zu sagen. Und es gibt ein paar Reiseziele, die ich auf der Liste habe. Ich w\u00fcrde gerne mal den Norden sehen, Norwegen und andere skandinavische L\u00e4nder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was ist die perfekte Auszeit f\u00fcr Sie? <\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich liebe es, mit meinen Jungs zu spielen. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnte ich tagelang mit ihnen dasitzen und Lego-Steine bauen. Das entspannt mich und ist etwas sehr Erf\u00fcllendes. Da f\u00fchle ich mich einerseits in meine Kindheit zur\u00fcckversetzt und bin jedes Mal erstaunt, was man mit diesen einfachen Baukl\u00f6tzen alles machen kann. Ich mache auch gerne mal nur f\u00fcr mich Musik und bin auch mal kreativ, ohne am Ende ein Resultat zu haben. Und was ich ganz besonders liebe: Ich r\u00e4ume gerne auf! Die Schr\u00e4nke ausmisten, sortieren, das finde ich gro\u00dfartig. Auch wenn ich mich schwer von Dingen trenne, muss ich es machen. Es ist sehr befreiend, und ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, wenn man wieder Ordnung hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-234583\" src=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-800x793.jpeg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"793\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-800x793.jpeg 800w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-522x517.jpeg 522w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-151x150.jpeg 151w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-768x761.jpeg 768w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-1536x1523.jpeg 1536w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-2048x2030.jpeg 2048w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-274x272.jpeg 274w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-605x600.jpeg 605w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-130x130.jpeg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-449x445.jpeg 449w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-527x522.jpeg 527w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-192x190.jpeg 192w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Oeschs_CD-1-293x290.jpeg 293w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Interview f\u00fchrte Martina Mack!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":234588,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[39,30],"tags":[1222],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/234587"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=234587"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/234587\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":234589,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/234587\/revisions\/234589"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/234588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=234587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=234587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=234587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}