{"id":230628,"date":"2024-09-20T10:40:51","date_gmt":"2024-09-20T08:40:51","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=230628"},"modified":"2024-09-20T10:40:51","modified_gmt":"2024-09-20T08:40:51","slug":"udo-juergens-sohn-john-juergens-ich-liebe-meinen-vater-und-ich-liebe-seine-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/udo-juergens-sohn-john-juergens-ich-liebe-meinen-vater-und-ich-liebe-seine-musik\/","title":{"rendered":"UDO J\u00dcRGENS <br>Sohn John J\u00fcrgens: &#8222;Ich liebe meinen Vater und ich liebe seine Musik!&#8220;!"},"content":{"rendered":"<p>Das gro\u00dfe Interview zu &#8222;udo 90&#8220;!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>In Udos musikalischem Verm\u00e4chtnis haben Sie eine wahre Sensation entdeckt und als Bonus-Track <\/strong><strong>Nr. 91 auf das Album gepackt. Das Lied \u201eAls ich fortging\u201c, das von dem bekannten Produzenten Curt <\/strong><strong>Cress neu arrangiert und produziert wurde, ist Liebeslied wie Abschiedsgru\u00df. Wie empfinden Sie den <\/strong><strong>Titel?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Wir haben als Team diesen Song gefunden, der einfach unbeschreiblich ist. Er ist so sch\u00f6n und er wurde noch nie fertig produziert und schon gar nicht ver\u00f6ffentlicht. Es gab nur eine Demo-Aufnahme davon \u2013 auch keine Multitracks, Schlagzeug, Gitarre, Klavier, Gesang \u2013 das hatten wir alles nicht. Wir hatten nur diese eine Audio-Datei. Das Demo war schon genauso in der Art produziert, wie Udo produziert werden wollte: Die Stimme und den Text immer nach vorne. Man muss jedes Wort und jede Silbe verstehen. Das ist sehr auff\u00e4llig bei ihm, wenn man sich seine Produktionen, seine Konzerte auf YouTube anh\u00f6rt. Egal, was er gemacht hat: Die Stimme war immer vorne gemischt, also sehr pr\u00e4sent. Es war ihm wichtig, dass seine Botschaft in den Liedern verstanden wird. Bei dem Demo-Band wurde mit einer Technik, mit k\u00fcnstlicher Intelligenz, die Stimme von dem Rest, den Musikern, dem Klavier, dem Schlagzeug, getrennt. Dann hatte man eine \u201eA cappella\u201c Version. Udo hatte perfekt gesungen auf dem Demo-Band. Um dieses \u201eA cappella\u201c herum hat Curt Cress das Lied komplett neu arrangiert.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Gab es zuvor eine Verbindung zu Curt Cress?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Curt Cress wurde 1982 f\u00fcr das Album \u201eSilberstreifen\u201c engagiert. Er hat das komplette Album eingespielt. Auf der B-Seite ist \u00fcbrigens das Lied \u201eIch war noch niemals in New York.\u201c Curt Cress ist eine Koryph\u00e4e, ein Schlagzeuger vor dem Herrn, der mit Freddie Mercury, Queen, Klaus Doldinger und in vielen anderen Produktionen gespielt hat. Curt Cress wurde engagiert, weil er nicht vom Blatt gelesen hat. Man konnte ihm keine Noten vorlegen und sagen: \u201eSpiel das jetzt.\u201c Da h\u00e4tte man jeden beliebigen Schlagzeuger holen k\u00f6nnen. Curt Cress hat man geholt, weil man gesagt hat: \u201eSpiel mal was drauf!\u201c Das ist eine ganz andere Herangehensweise. Nicht ein Arrangeur schreibt eine Note, und er spielt die dann, sondern der Musiker h\u00f6rt sich das Lied an und spielt dann darauf, was er denkt und was er f\u00fchlt. Das kann nicht jeder. Curt Cress kommt aus dem Jazz, aus dem Rock, aus der extremeren Musik, die auch Papa sehr geliebt hat. Papa war ein gro\u00dfer Fan von Klaus Doldinger (Passport). Jetzt produzierte Curt Cress das Lied \u201eAls ich fortging\u201c \u2013 und ich kann nur sagen: Er hat es bombastisch gemacht!<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>K\u00f6nnen Sie schon etwas zum Inhalt des Liedes verraten?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Ich darf so viel verraten: Es ist sicherlich eine Art Abschiedsbotschaft. Aber das Lied wurde geschrieben, als er gelebt hat \u2013 von ihm, mit einem Text von Michael Kunze. Es entstand Mitte der achtziger Jahre f\u00fcr das Album \u201eTreibjagd\u201c. Es passte nicht zum Konzept der Platte, also legte man es zur Seite &#8211; und verga\u00df es. Dieses File ist jetzt wieder aufgetaucht \u2013 mit kaum Informationen, das war vollkommen irre. Er ist vor 10 Jahren von uns gegangen und jetzt kommt ein Lied, das hei\u00dft \u201eAls ich fortging.\u201c G\u00e4nsehaut! Ein Lied, das keiner kennt, das wir nun ausgegraben haben. Im Grunde ist es ein Liebeslied an eine Frau, in dem er in etwa sagt: \u201eAls ich fortging, habe ich etwas bei dir vergessen. Aber es ist nicht das Buch auf dem Nachttisch. Es ist auch nicht das Bild, das da h\u00e4ngt\u2026\u201c Was es genau ist, dazu muss man sich das Lied anh\u00f6ren \u2013 mehr verrate ich nicht (lacht).<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihr Vater stammte aus K\u00e4rnten. Wie ist es, wenn Sie in \u00d6sterreich sind? Wie reagieren die Menschen, <\/strong><strong>die Fans von Udo dort auf Sie? Ist das anders als in Deutschland?<\/p>\n<p><\/strong>Dazu f\u00e4llt mir eine sch\u00f6ne Geschichte ein. Ich bin ja in ganz Europa als DJ unterwegs und ich war in Wien engagiert von einem Privatkunden. Der hat mich in ein sensationelles Hotel eingebucht. Im Hotel wurde ich vom Direktor, einem jungen Mann aus K\u00e4rnten, empfangen. Er begr\u00fc\u00dfte mich total herzlich, war ganz happy, dass ich da war und brachte mich zu meinem Zimmer. Das war kein normales Zimmer, sondern eine riesige Suite. Er erz\u00e4hlte mir, dass er ein gro\u00dfer Fan von Udo sei, wie beliebt und gesch\u00e4tzt die Familie J\u00fcrgens in \u00d6sterreich sei. Als ich ins Zimmer kam, traute ich meinen Augen nicht. Man hatte mir eine Torte gebacken, eine quadratische Torte in der Form einer DJ \u2013 Konsole, mit den Worten darauf: \u201eWillkommen, John Munich.\u201c Das ist mir nur deshalb passiert, weil ich der Sohn von Udo bin. Ich bin jetzt kein so gro\u00dfer DJ-Star, dass man mich deshalb so \u00fcberraschen w\u00fcrde. Das hatte ganz klar mit Papa zu tun. Diese Geschichte ist nach seinem Tod passiert. Ich war unglaublich ger\u00fchrt, das ist nat\u00fcrlich eine sehr gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Und diese Wertsch\u00e4tzung erleben Sie sicher \u00f6fter in \u00d6sterreich, oder?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nJa, die Begegnungen mit Menschen in \u00d6sterreich, in Lokalen oder auf der Stra\u00dfe sind immer positiv. Mich erkennt man weniger. Meine Schwester Jenny wird h\u00e4ufiger erkannt. Wenn ich aber erkannt werde, ist es immer eine herzliche, wohlwollende, unglaublich nette Art, wie man auf uns zukommt. Die Menschen begegnen uns mit einem Strahlen in den Augen. Auch die Medien sind sehr zuvorkommend und erfreut, wenn wir dort auftauchen. In Deutschland ist das auch toll, aber in \u00d6sterreich ist es noch einmal ein bisschen anders. Auch wie sie von Papa sprechen, wenn sie sagen: \u201eUnser Professor, unser Udo\u201c, da klingt immer m\u00e4chtig viel Stolz heraus. Udo hatte ja 1966 den \u201eEurovision Song Contest\u201c f\u00fcr \u00d6sterreich gewonnen mit \u201eMerci Ch\u00e9rie\u201c. Die Republik \u00d6sterreich verlieh ihm 1985 dann diesen Professoren-Titel.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihr Vater hatte aber auch eine sehr starke Bindung zu Deutschland \u2026<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nRichtig. Es gibt auch eine Anekdote, die das sehr gut beschreibt. Mein Vater war zum ersten Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung 1990 gerade in seiner Wohnung in Z\u00fcrich. Als die Wiedervereinigung ein Jahr zuvor geschah, war er in Berlin. Er hatte ein Konzert gegeben, ist danach essen gegangen. Pl\u00f6tzlich kamen alle ins Lokal gest\u00fcrmt und riefen: \u201eDie Mauer f\u00e4llt, die Mauer f\u00e4llt.\u201c Er machte sich sofort auf den Weg zur Mauer, mit dem Auto war kein Durchkommen mehr. Er war sozusagen ganz dicht dabei und tief beeindruckt von dem, was er erlebte. Ein Jahr sp\u00e4ter sa\u00df er in seiner Z\u00fcricher Wohnung. Die Schweizer hatten in den Medien kaum Notiz von dem Jahrestag genommen. Aber die Anwesenden, die G\u00e4ste in seiner Wohnung, haben dieses Ereignis geb\u00fchrend gefeiert, waren essen, haben ein Glas Wein getrunken und pl\u00f6tzlich, um Mitternacht, hatte Papa die Idee, sie br\u00e4uchten jetzt unbedingt eine Deutschland-Fahne.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Wo konnte Udo mitten in der Nacht eine Fahne auftreiben?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nUm Mitternacht in Z\u00fcrich treibst du keine Fahne mehr auf. Udo ist dann in sein Schlafzimmer gegangen, hat den Schrank aufgemacht und darin ein gelbes Hemd gefunden. Er hat das Hemd auseinandergeschnitten, nahm die roten Einsteckt\u00fccher, die er immer bei seinen Auftritten trug, und machte daraus ein Patchwork. Dann schnitt er noch eine schwarze Smoking-Hose auseinander. Die hat er mit Heftpflaster und Tesafilm an einen Besenstiel gebunden. Seine neue Deutschland-Flagge hat er dann \u00fcber dem \u201eBellevue\u201c, gegen\u00fcber von der Oper im \u201eCorso-Haus,\u201c wo er residierte, oben aus dem Fenster geh\u00e4ngt (lacht). Die Wiedervereinigung war dem Papa sehr wichtig. Diese Hoffnung, dieses in die Zukunft schauen. Auch wenn es dann ein bisschen anders gekommen ist, herrschte damals eine extreme Aufbruchstimmung. Udo war da voll dabei. Er war zwar \u00f6sterreichischer Staatsb\u00fcrger, aber Deutscher durch und durch. Er war patriotisch im europ\u00e4ischen Sinne, er war Europa-Bef\u00fcrworter. Ein enger Freund von ihm war Hans-Dietrich Genscher.<\/p>\n<p><strong>Sie sehen Ihrem Vater sehr \u00e4hnlich. Ist das manchmal auch schwierig, mit ihm verglichen zu werden?<\/strong><\/p>\n<p>Rein optisch werde ich selten mit meinem Vater verglichen. Wenn man mich fotom\u00e4\u00dfig \u00fcber die Jahre verfolgt, sieht man, dass ich viele verschiedene Looks hatte. Mal kurze Haare, dann lange Haare, mal blond, mal ausrasiert, dann konservativ, mal Zopf, mal Dutt. Es war sicher auch eine Art Suche. Ich wollte immer anders sein, mich ausprobieren. Mein Sohn bewundert das total. Ich sage ihm dann: \u201eMach das bitte nicht, du hast so einen coolen Style. Sei du selbst.\u201c Heute, wenn ich meine Bilder von fr\u00fcher sehe, muss ich sagen: W\u00e4re ich doch einfach ich selbst gewesen. Inzwischen habe ich meinen Style gefunden \u2013 mit kurzen Haaren, pflegeleicht und flott. Dieses ganze Theater muss man mit 60 nicht mehr machen. Im Moment bin ich zufrieden, aber wer wei\u00df, was in f\u00fcnf Jahren ist. Vielleicht haue ich dann noch eine Glatze raus. (lacht). Die Vergleiche mit Udo wird es aber immer geben. Irgendwann habe ich mir gesagt, ich muss lernen damit umzugehen. Oder ich muss auswandern und auch nicht mit dem Nachlass arbeiten. Ich arbeite jetzt mit dem Nachlass und da macht es keinen Sinn, gegen irgendetwas zu rebellieren. Ich hatte das Gl\u00fcck, in eine gro\u00dfartige Familie hineingeboren zu werden. Die \u201eBockelm\u00e4nner\u201c sind auf ihre Art tolle Leute. Ich liebe meinen Vater und ich liebe seine Musik. Ich liebe seine Botschaften, seine Interviews, die Art, wie er war.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie war er denn?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nUdo war dieser Rebell, der Musiker werden wollte und es durchgezogen hat, obwohl es zuerst nicht gut ankam bei der Familie. Erst als er damit Erfolg hatte, haben sie es nat\u00fcrlich alle geliebt. Dann war er der gro\u00dfe Udo J\u00fcrgens. Aber als er jung war, hie\u00df es: \u201eWir wollen keinen Musiker in der Familie.\u201c Das war verp\u00f6nt. Ihm war das aber egal. Er sagte: \u201eIch will Musiker werden, egal ob ich ein Star werde oder irgendwann an einer Hotelbar spiele.\u201c Es hat dann auch zehn Jahre gedauert bis zu seinem Erfolg mit \u201eMerci Ch\u00e9rie\u201c beim \u201eEurovision Song Contest.\u201c Ganz langsam hat er dann als Komponist Erfolge gehabt. Aber sein Anfang war schwer und er wurde in der Familie nicht unterst\u00fctzt. Udo stammte aus einer gutb\u00fcrgerlichen Familie. Sein Opa Heinrich war 1900 der Gr\u00fcnder der \u201eJunker-Bank\u201c in Moskau, der Direktor, der die Zarengelder verwaltet hat. Er musste im ersten Weltkrieg nach Deutschland fl\u00fcchten. Er hatte f\u00fcnf S\u00f6hne, die in Moskau zur Welt gekommen sind, auch Udos Vater. Zwei waren im \u00d6l-Gesch\u00e4ft, einer wurde Anwalt und einer war B\u00fcrgermeister von Frankfurt. Eine hochinteressante Familien-Geschichte.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Ihr Vater musste also richtig k\u00e4mpfen und sich durchsetzen \u2026<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Das war so. Nach dem Grand-Prix-Sieg war eine wichtige Aussage seines Managers: \u201eGlaub jetzt nicht, dass du angekommen bist, dass du ein Star bist. Jetzt f\u00e4ngt die Arbeit erst an. Jetzt f\u00e4ngst du an, deine Lieder zu singen. Jetzt f\u00e4ngst du an zu singen: \u201aIm K\u00fchlschrank brennt noch Licht\u2018 und \u201aBohnerwachs und Spie\u00dfigkeit.\u2018 Solche S\u00e4tze gibt es im deutschen Schlager nicht. Jetzt f\u00e4ngst du an, deine Musik zu machen \u2013 vom \u201aEhrenwerten Haus\u2018 zu singen und von \u201aAber bitte mit Sahne\u2018 oder \u201aGriechischer Wein.\u2018\u201c So ging das alles los. Er wollte auch nicht die Lieder von anderen nachsingen. Das war sein gro\u00dfes Problem, weil es eben nicht seine Musik war. Man hat auch immer zu ihm gesagt: \u201eSing doch mal wie Freddy Quinn.\u201c Er war aber nicht Freddy Quinn. Diese Musik war damals richtig popul\u00e4r. Damals waren die gro\u00dfen Stars Freddy Quinn, Peter Kraus und Gus Backus. Und alle S\u00e4nger sollten so singen wie Freddy Quinn. Udo hat das versucht, aber es klang f\u00fcrchterlich, es war schrecklich. Er wollte seinen eigenen Weg gehen. Das war auch die Botschaft hinter seiner ganzen Geschichte.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Hat es Ihnen bei der Verarbeitung der Trauer geholfen, Ihren Vater in Videos und im TV zu sehen und seine Stimme zu h\u00f6ren?<\/strong><\/p>\n<p>Am Anfang war das sehr schwer f\u00fcr mich. Dabei war ich nie jemand, der zuhause seine Musik aufgelegt hat. Heute passiert das viel mehr, weil meine Kinder das tun. Wenn wir irgendwo hinfahren, macht mein Sohn hinten im Auto den DJ mit dem Handy, das er mit dem Auto verbindet. Er spielt uns dann auf Spotify seine Lieblingslieder von Opa vor. Dann ruft die Kleine dazwischen: \u201eIch will mal das Lied h\u00f6ren oder jenes.\u201c Die Kinder haben einen v\u00f6llig anderen Bezug dazu. Ich muss ehrlich zugeben: Ich habe fr\u00fcher nie seine Musik angeh\u00f6rt. Au\u00dfer ich war in seinem Konzert oder habe ihn im Fernsehen gesehen. Auch sp\u00e4ter als DJ hatte ich gro\u00dfe M\u00fche, seine Musik aufzulegen. Mit dem \u00c4lter werden hat sich das ver\u00e4ndert. Aber nach seinem Tod war es erst einmal schwierig, YouTube-Videos anzuschauen, weil das jedes Mal sehr emotional geworden ist. Im Laufe der Zeit habe ich das aber gemacht und es hat mir bei der Verarbeitung der Trauer tats\u00e4chlich geholfen. Viele haben nicht das Gl\u00fcck. Meine Frau Hayah hat von ihrem Vater keinen Ton-Schnipsel, schon gar kein Video und nur ganz wenige Fotos, weil er nie fotografiert werden wollte. Hayah sagt immer, dass die Erinnerung verblasst. Wir haben nat\u00fcrlich das gro\u00dfe Gl\u00fcck mit Papa, dass wir seine Musik h\u00f6ren k\u00f6nnen, oder ich lege eine DVD ein. Ich schaue mir YouTube-Videos an und sehe ihn wieder lebendig vor mir.<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Im Gegensatz zu Ihrem Vater sind Sie in der Liebe sehr best\u00e4ndig. Mit Ihrer Frau Hayah sind Sie seit 26 Jahren verheiratet und arbeiten auch mit ihr zusammen. Wie bewahren Sie trotz Jobstress und drei Kindern Ihr Gl\u00fcck?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Insgesamt sind Hayah und ich 27 Jahre zusammen. Wenn es mal Stress gibt und man sich ernsthaft streitet, was jetzt immer seltener wird und auch schneller vorbei geht, weil man einfach auch gewisse Sachen \u00fcberwunden hat, muss man sich immer daran erinnern, warum man urspr\u00fcnglich mal zusammengekommen ist. Diese Gedanken: \u201eIch lauf\u2018 weg, oder ich habe keinen Bock mehr\u201c, die kommen bei jedem Menschen mal. Das ist v\u00f6llig normal. Sich dann daran zu erinnern, warum man zusammengekommen ist, das hilft sehr. Nichtsdestotrotz hat es am Ende des Tages auch etwas mit Toleranz f\u00fcreinander zu tun. Die Eigenheiten, die jeder so an den Tag legt, damit muss man lernen zu leben. Man muss sich Freir\u00e4ume schaffen. Sie kann mit ihrem besten Freund oder ihrer Freundin auch mal einen Abend ausgehen oder mit ihrer Freundin mal f\u00fcr drei Tage in ein Spa fahren. Ich steige dann mit meinen Jungs aufs Motorrad und mache eine Tour durch die Alpen von \u00d6sterreich. Jeder macht auch mal etwas f\u00fcr sich.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Halten die kleinen Auszeiten die Liebe frisch?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nJa, man kommt dann ja auch wieder zusammen und freut sich aufeinander. Viele tr\u00e4umen davon, sich noch einmal neu zu verlieben, dieses Gef\u00fchl noch einmal zu erleben, wieder Schmetterlinge im Bauch zu haben. Ich kann dazu nur eines sagen: Wenn man sich trennt und in eine neue Beziehung geht, dann wird da auch irgendwann einmal der Alltag kommen \u2013 und es wird nicht besser werden. Wenn es allerdings nicht mehr geht, dann muss man sich trennen. Das hat dann keinen Sinn. Aber wenn man irgendwo noch eine Chance sieht und sich daran erinnert, warum man zusammengekommen ist, dann sollte man diese Chance nutzen. Hayah und ich haben unheimlich Gl\u00fcck miteinander. Man sollte daher schon vom ersten Tag genau schauen, wen man da gegen\u00fcber hat. Man kann nicht alles auf der urspr\u00fcnglichen Leidenschaft der ersten Stunden, Tage, Wochen, Monate aufbauen. Es muss schon eine tiefere Substanz da sein. Wenn die nicht da ist, macht es keinen Sinn. Das habe ich fr\u00fcher auch oft erlebt. Nach einem viertel oder einem halben Jahr war die Beziehung auseinander.<\/p>\n<p><strong>Hat es Sie vielleicht auch ein bisschen abgeschreckt, dass Ihr Vater nach der Trennung von Ihrer Mutter wechselnde Beziehungen hatte?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Es gibt schon verschiedene Sachen, die ich nicht so machen wollte wie mein Vater. Was ich auf keinen Fall wollte, war dieses st\u00e4ndige Umziehen. Das kann ich ihm aber nicht zum Vorwurf machen. Es gabim Leben einfach bestimmte Situationen, die dazu gef\u00fchrt haben, dass wir umziehen mussten. Wir wollten auch auf keinen Fall unsere Kinder in ein Internat geben. Meine Frau und ich wollten die Erziehung selbst \u00fcbernehmen. Ich war sechs Jahre lang in einem Internat. Mein Vater war viel unterwegs, meine Mutter vielleicht mal hier und da \u00fcberfordert. Dann die st\u00e4ndigen Umz\u00fcge von \u00d6sterreich in die Schweiz, mit all den Problemen, die das mit sich brachte. Das war zeitweise schon sehr heftig. Ich wollte ein best\u00e4ndigeres, ein ruhigeres Leben haben. Wir wohnen in der N\u00e4he von M\u00fcnchen, und zwar seit \u00fcber 20 Jahren. Die ersten 12 Jahre haben wir in einem Reihenhaus gelebt, dann haben wir selbst gebaut und wohnen seit 13 Jahren in unserem Haus. Ich kenne meinen Metzger, meinen B\u00e4cker, den Verk\u00e4ufer hinterm Tresen. Ich plaudere mal mit meinem Schuster, kenne jeden in der W\u00e4scherei und das gef\u00e4llt mir so. Das ist mein Zuhause! Ich habe keine Lust, alle vier Jahre woanders hinzuziehen. Die Kinder aus der Schule rausnehmen, in eine neue Schule einschulen. Dieses ganze Theater wollte ich nicht.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Ihre Tochter Jasmin sa\u00df bei der Trauerfeier von Udo am Klavier. Wie behalten Ihre Kinder den Gro\u00dfvater in Erinnerung?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Sie behalten ihn vor allem \u00fcber seine Musik in Erinnerung. Dennis, unser Sohn, arbeitet auch mit im PR-Team und macht die technische Seite f\u00fcr Social Media. Dadurch ist er ganz nah an seinem musikalischen Werk. Heute wird ja alles mit Musik unterlegt bei Social Media. Das macht Dennis sehr gut. Neulich haben wir uns mal ein Konzert angeschaut \u2013 von vor 40 Jahren, das war gro\u00dfartig. Unsere \u00e4lteren Kinder sind noch ein bisschen n\u00e4her dran an ihm, Jasmin ist 26, Dennis ist 25 Jahre alt und unsere j\u00fcngste Tochter wird 15. Sie hat nicht so viel mitbekommen von ihrem Opa, aber die gro\u00dfen Kinder k\u00f6nnen sich nat\u00fcrlich an die Abendessen und an die gemeinsame Zeit mit ihrem Gro\u00dfvater besser erinnern. Sie waren auch in einigen Konzerten mit dabei und behalten ihren Opa dadurch nat\u00fcrlich ganz stark in Erinnerung.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Verraten Sie uns ein paar von Udos geheimsten Leidenschaften? Was war seine Lieblings-S\u00fc\u00dfspeise?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nAls \u00d6sterreicher muss ich nat\u00fcrlich sagen: Palatschinken mit Aprikosenf\u00fcllung! Generell mochte der Papa \u00f6sterreichische S\u00fc\u00dfspeisen sehr gerne.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong><br \/>\nUnd sein Lieblingsessen?<\/strong><\/p>\n<p>Definitiv keine Sternek\u00fcche! Auch in seiner Wahlheimat Portugal mochte er am liebsten bodenst\u00e4ndiges, gutes Essen. Ein ehrlicher Fisch auf dem Tisch ohne Schnickschnack \u2013 nur ein gutes Gem\u00fcse und ein Glas Bier dazu. Dann war Papa gl\u00fccklich. Es gab auch ein paar feine Restaurants, die er hin und wieder besuchte \u2013 wie die \u201eKronenhalle\u201c in Z\u00fcrich oder den \u201eK\u00e4fer\u201c in M\u00fcnchen. Er liebte es schon auch mal in Wien in gute Lokale zu gehen oder zum \u201eHeurigen\u201c. Es war nicht immer nur hemds\u00e4rmelig und der Tisch hat gewackelt. Zu gewissen Anl\u00e4ssen durfte es schon edler sein mit wei\u00dfem Tischtuch und einem entsprechenden Ambiente. Sein absolutes Lieblingsessen war Tafelspitz, das hat er wirklich geliebt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Gab es ein Ritual, ohne dass er nie auf die B\u00fchne ging?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nUdo hat sein rotes Stecktuch, das er oft auch ins Publikum geworfen hat und das ihm manchmal beim Verbeugen oder H\u00e4ndesch\u00fctteln geklaut wurde; dieses T\u00fcchlein hat er vor jedem Auftritt mit \u201eEau Sauvage\u201c, seinem Lieblingsparfum von Christian Dior, eingespr\u00fcht. Und er hat sich immer ein paar Reserve-T\u00fccher eingesteckt, weil die einfach schnell abhanden gekommen sind. Es gab auch ein weiteres Ritual.Vor jedem Auftritt wollte er ein paar Minuten allein sein, das war ihm ganz wichtig. Dann mussten alle raus aus seiner Garderobe. Da wollte er nur f\u00fcr sich sein. Bis etwa eine halbe Stunde vorher durften Musiker, Familie, G\u00e4ste zu ihm in die Garderobe kommen. Die letzten 20 Minuten geh\u00f6rten ihm. Und kurz vor dem Auftritt g\u00f6nnte er sich hinter der B\u00fchne noch ein k\u00fchles Glas Wei\u00dfwein.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Hat ihn das ein bisschen beruhigt vor dem Auftritt?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nJa, man muss eines sagen: Der Papa war Zeit seines Lebens unfassbar nerv\u00f6s! Das wussten viele nicht, auch zahlreiche andere gro\u00dfe K\u00fcnstler haben dieses starke Lampenfieber vor Auftritten. Es hat zum einen mit dem Respekt vor dem Publikum zu tun, und es ist eine Energie. Man muss lernen, diese Energie zu kanalisieren. Ihn hat dieses Glas Wei\u00dfwein ein bisschen entspannt. Es war wichtig, dass es kalt war und frisch. Er hat meist auch nicht das ganze Glas getrunken, sondern nur ein paar Schlucke genommen. Vor dem Konzert musste auch eine Tasse Tee ans Klavier gebracht werden. Er brauchte das zwischendurch f\u00fcr seine Stimmb\u00e4nder. Er trat dann vor den Vorhang und blickte in das glei\u00dfende Licht der Scheinwerfer. Das Publikum konnte er nicht sehen, weil zwei grelle Scheinwerfer ihn direkt in den Spot genommen haben. In dem Moment, wo er vor den Vorhang trat und rausging, Richtung Klavier ist alle Anspannung von ihm abgefallen und er ist wie in eine andere Welt getreten. Er war komplett bei sich und hat in sich geruht. Er sp\u00fcrte, dass es ein gutes Konzert wird und hat dann drei Stunden durchgezogen. Live zu spielen war das gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Element f\u00fcr ihn.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie schwer war es f\u00fcr ihn, nach einem umjubelten Konzert in ein leeres Hotelzimmer zu kommen?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nGanz schwer. Deshalb ging es nach Konzerten immer zuerst noch in ein Lokal. M\u00f6glichst in ein Lokal, wo die K\u00fcche noch offen hatte. Es war dann meist 23 Uhr oder Mitternacht und wenn es nichts mehr zu essen gab, dann eben noch ein paar Drinks. In Wien war sein Ritual, an den W\u00fcrstchenstand an der<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Oper zu fahren. Das liebte mein Vater.<\/p>\n<p><strong>Gibt es jemanden, einen anderen K\u00fcnstler oder eine K\u00fcnstlerin, den oder die er bewundert hat?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nAllen voran muss man da Frank Sinatra nennen. Generell diese Zeit des Jazz, die Jazz-Musik, die man in den 50-er Jahren h\u00f6rte, der Swing, der aus Amerika kam, das war eine gro\u00dfe Faszination f\u00fcr ihn. Im Lauf der Zeit gab es viele Musiker, die er sehr verehrt hat, nicht zuletzt auch einen Klaus Doldinger, den bekannten Saxophonisten, oder die US-Jazz-Legende Tony Bennett. Um Tony Bennett zu sehen, reiste Udo extra noch nach London, weil er f\u00fcrchtete, er k\u00f6nnte vielleicht wegsterben. Bennett war 8 Jahre \u00e4lter als Udo. Am Ende war es dann so, dass Udo noch vor ihm gestorben ist. Erst im letzten Jahr, im Juli 2023, starb Tony Bennett mit 96 Jahren. Udo verehrte nat\u00fcrlich auch die S\u00e4nger, die seine Lieder gesungen haben wie Bing Crosby oder Matt Monro oder die S\u00e4ngerin Nancy Wilson. Und es gab gro\u00dfe Rockbands, die er verehrte: Alan Parsons Project, Robert Palmer, Toto, Queen. Von ihm habe ich viele Schallplatten geschenkt bekommen. Er hat mich musikalisch auf die richtige Reise geschickt, auf die richtige Spur gelotst.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Gab es einen Sehnsuchtsort, an den Ihr Vater unbedingt einmal hinwollte oder wo es ihn immer wie-<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>der hingezogen hat?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">New York! Papa ist immer mal wieder nach New York geflogen. Udo liebte den Broadway. Seine gro\u00dfe Leidenschaft war das Musical, deshalb hat er sich immer die neuesten Produktionen angeschaut und sich davon inspirieren lassen. New York war definitiv ein Sehnsuchtsort f\u00fcr meinen Vater. Er war ein weit gereister Mensch, auch durch seine Auftritte ist er viel herumgekommen. Japan, China, S\u00fcdafrika, Brasilien, Amerika. Man kann sich nicht vorstellen, wie viel er unterwegs war.<\/p>\n<p><strong>Hatte Udo einen liebenswerten Spleen oder war er in irgendeiner Form abergl\u00e4ubisch?<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Abergl\u00e4ubisch war er meines Wissens nicht. Was ich sicher wei\u00df: Mein Vater glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod. Nach dem irdischen Leben war f\u00fcr ihn Schluss. Er war auch Atheist, mit dem Thema Glauben konnte er nichts anfangen. Zum Thema Spleen f\u00e4llt mir die Geschichte ein, wie Udo im Winter auf einer Tournee durch den Osten war \u2013 zusammen mit Max Gregor Senior und der Band, Papa mittendrin als S\u00e4nger. Irgendwo haben sie dann einen uralten Ofen gefunden, den man mit Holz heizte. Den Ofen haben sie dann auf der ganzen Tournee mitgeschleppt als eine Art Maskottchen. Der Ofen stand hinter der B\u00fchne bzw. auch im Hotel-Zimmer. Das Zimmerm\u00e4dchen hat ihn dann entsorgen lassen, aber sie haben ihn dann wieder gesucht und gefunden und weiterhin \u00fcberall mitgeschleppt. Dieser Ofen war wirklich ein Spleen \u2013 irgendwann ist er pl\u00f6tzlich verloren gegangen, das war dann ein ziemliches Drama (lacht).<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Diesen Herbst beginnt die gro\u00dfe \u201eDa Capo Udo J\u00fcrgens\u201c-Tournee mit Pepe Lienhard, seinem lang<\/strong><strong>j\u00e4hrigen Freund, Wegbegleiter und dessen Orchester. Mit welchem Gef\u00fchl werden Sie das Konzert <\/strong><strong>besuchen?<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nIch freue mich riesig darauf. Die Tatsache, dass Pepe, sein \u00e4ltester Freund, dabei ist, gibt mir Vertrauen und Ruhe. Ich wei\u00df, dass das gut wird, Pepe ist sensationell. Ohne ihn w\u00fcrde das alles auch nicht funktionieren. Pepe denkt genauso wie wir und er w\u00fcrde nichts machen, was Udo nicht gefallen w\u00fcrde. Auch er fragt sich vor jeder Entscheidung immer, was Udo wohl dazu sagen w\u00fcrde. Es werden auch die ganzen Jungs, die mit ihm auf Tournee waren, dabei sein. Das wird schon sehr emotional f\u00fcr uns alle werden, besonders wenn der Moment kommt, wenn er dann zu sehen sein wird auf den Bildschirmen. Wir werden ihn nicht technisch erscheinen lassen, sondern ganz klassisch \u00fcber Videoscreen zeigen, mit der Original-Tonspur von seiner Stimme, seinem Klavier, und Pepe Lienhard wird live dazu spielen. Ich denke, das wird f\u00fcr uns alle ein unvergesslicher Abend werden!<\/p>\n<\/div>\n<div><em>Das Interview f\u00fchrte Martina Mack.<\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gro\u00dfe Interview zu &#8222;udo 90&#8220;!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":230598,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29,39],"tags":[3431,323],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230628"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=230628"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":230629,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230628\/revisions\/230629"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/230598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=230628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=230628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=230628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}