{"id":218970,"date":"2024-02-15T19:32:00","date_gmt":"2024-02-15T18:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=218970"},"modified":"2024-02-15T19:34:02","modified_gmt":"2024-02-15T18:34:02","slug":"johanna-von-koczian-johanna-von-koczian-das-bisschen-haushalt-sagt-mein-mann-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/johanna-von-koczian-johanna-von-koczian-das-bisschen-haushalt-sagt-mein-mann-ist-tot\/","title":{"rendered":"JOHANNA VON KOCZIAN <br>Johanna von Koczian (&#8222;Das bisschen Haushalt &#8230; sagt mein Mann)&#8220; ist tot!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Sie wurde 90 Jahre alt!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">JOHANNA VON KOCZIAN (* 30. Oktober 1933 als Johanna von K\u00f3czi\u00e1n-Miskolczy in Berlin; \u2020 13. Februar 2024 ebenda) war eine deutsche Schauspielerin, S\u00e4ngerin, Schriftstellerin und Synchronsprecherin. Von 1955 bis 2013 stand sie in rund 84 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. In den 1970er Jahren hatte sie Erfolge als Schlagers\u00e4ngerin, insbesondere mit den Titeln &#8222;Keinen Pfennig&#8220; und &#8222;Das bisschen Haushalt \u2026 sagt mein Mann&#8220;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Herkunft und Familie<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Johanna von Koczian war die Tochter des \u00d6sterreichers Gustav Wilhelm Viktor Freiherr von K\u00f3czi\u00e1n-Miskolczy (* 1877; \u2020 1958) und dessen Ehefrau Lydia Alexandra Freifrau von K\u00f3czi\u00e1n-Miskolczy geb. Grosspietsch (* 1912 in Berlin; \u2020 1953 in Salzburg). Ihre Mutter absolvierte unmittelbar vor und nach ihrer Geburt unter dem Namen Lydia Alexandra Anfang der 1930er-Jahre eine drei Kinofilme umfassende Schauspielkarriere.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Privates<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Nach einer kurzen Ehe mit dem Regisseur Dietrich Haugk, die 1961 geschieden wurde, heiratete Johanna von Koczian den Musikproduzenten Wolf Kabitzky, der im Jahr 2004 starb. Die Schauspielerin Alexandra von Koczian (* 1972) ist deren gemeinsame Tochter.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">2017 zog sich aus dem \u00f6ffentlichen Leben zur\u00fcck und zog in ein Pflegeheim im Berliner Stadtteil Grunewald. Sie starb am 13. Februar 2024 im Alter von 90 Jahren.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Werdegang<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Musical und Theater<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Von Koczian begann ihre Karriere als Schauspielerin in den 1950er-Jahren. Sie spielte im Theater aufgrund ihres Gesangstalents vor allem in Musicals. Ihre Theaterausbildung erhielt sie von 1950 bis 1952 am Mozarteum Salzburg; bereits ab 1951 war sie bei den Salzburger Festspielen engagiert. 1952 und 1953 spielte sie am Landestheater T\u00fcbingen, 1953 wurde sie an den St\u00e4dtischen B\u00fchnen Wuppertal engagiert. Ab 1955 spielte von Koczian am Schillertheater und am Schlosspark Theater in West-Berlin.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">In den sp\u00e4teren Jahren konzentrierte sich nach einigen Film- und Fernsehproduktionen erneut auf ihre Arbeit auf der B\u00fchne, und so trat sie oft in Boulevardtheater-St\u00fccken auf, die auch f\u00fcr Tourneen produziert wurden. Sie feierte zum Beispiel 1990 im Theater am Kurf\u00fcrstendamm einen gro\u00dfen Erfolg mit dem St\u00fcck &#8222;Endlich allein&#8220; an der Seite von Wolfgang Spier und Michael von Au. 1993 spielte sie neben Felix Dvorak und unter dessen Regie bei den Festspielen Berndorf die Frau Peschka in &#8222;Das Kamel geht durch das Nadel\u00f6hr&#8220; und 1995 erneut unter der Regie von Dvorak bei den Kom\u00f6dienspielen M\u00f6dling die F\u00fcrstin Eugenie in Molnars &#8222;Olympia&#8220;. Auf der B\u00fchne der Berliner Kom\u00f6die am Kurf\u00fcrstendamm trat Johanna von Koczian ab dem 7. November 2010 in Peter Quilters St\u00fcck &#8222;Glorious&#8220; auf, in dem sie die S\u00e4ngerin Florence Foster Jenkins darstellte.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Film, Fernsehen und Synchron<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>1955 war von Koczian erstmals im Fernsehen als Agnes in dem Film Apoll von Bellac an der Seite von Nora Minor zu sehen. Ihr Leinwanddeb\u00fct hatte sie 1957 unter der Regie von Karl Anton in der Verwechslungskom\u00f6die &#8222;Viktor und Viktoria&#8220;, einem Remake des gleichnamigen Kinofilms aus dem Jahre 1933, wo sie gleich die weibliche Hauptrolle der Erika Lohr \u00fcbernahm. Im folgenden Jahr besetzte sie die weibliche Hauptrolle in der satirischen Kom\u00f6die &#8222;Wir Wunderkinder&#8220;, wo sie an der Seite Hansj\u00f6rg Felmys und des Kabarettisten-Duos Wolfgang Neuss und Wolfgang M\u00fcller zu sehen war. In den nachfolgenden Jahren war sie fester Teil des deutschen Nachkriegskinos, sie erhielt diverse Hauptrollen und einige Nebenrollen. Im Verlauf der 1960er-Jahre wurden ihre Kinoauftritte seltener und sie wandte sie sich der Fernseharbeit zu, unter anderem war sie dabei in einigen Fernsehadaptionen von Literaturklassikern zu sehen. In der erfolgreichen Fernsehserie &#8222;Stewardessen&#8220; (1969) hatte von Koczian eine Hauptrolle.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Auf der Kinoleinwand war sie im sp\u00e4teren Teil ihrer Karriere in den bekannten Weihnachtsfilmen &#8222;Single Bells&#8220; (1997) und &#8222;O Palmenbaum&#8220; (2000) als elegante und hochm\u00fctige Mutter von Martina Gedecks Hauptfigur zu sehen. Im Fernsehen wirkte sie vor allem in Serien wie &#8222;Tatort&#8220;, &#8222;Praxis B\u00fclowbogen&#8220;, &#8222;In aller Freundschaft&#8220; oder an der Seite von Hans Peter Korff und Tanja Wedhorn in der Folge &#8222;Oman&#8220; der ZDF-Reihe &#8222;Das Traumschiff&#8220;. Eine feste Serienrolle als Marie Senholzer \u00fcbernahm sie neben Christine Neubauer von 2005 bis zu ihrem Karriereende 2013 in &#8222;Die Land\u00e4rztin&#8220;.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Daneben bet\u00e4tigte sie sich in den 1950ern und 1960ern auch als Synchronsprecherin und lieh u. a. Elizabeth Taylor (in &#8222;Pl\u00f6tzlich im letzten Sommer&#8220;) und Bibi Andersson (in &#8222;Wilde Erdbeeren&#8220; und &#8222;Das siebente Siegel&#8220;) ihre Stimme. 1966 synchronisierte sie ferner Maria Marlow in dem Reinl-Zweiteiler &#8222;Die Nibelungen&#8220;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>S\u00e4ngerin und Moderatorin<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">In den 1970er-Jahren hatte sie gro\u00dfe Erfolge als S\u00e4ngerin von meist kom\u00f6diantischen Schlagern wie &#8222;Der Lord von Barmbek&#8220; (1973), &#8222;Keinen Pfennig&#8220; (1974), &#8222;Das bisschen Haushalt &#8230; sagt mein Mann&#8220; (1977), &#8222;Aufsteh\u2019n ist sch\u00f6n&#8220; (1978), &#8222;Ganz der Vater&#8220; (1978) oder &#8222;Karl, gib mal den Hammer r\u00fcber&#8220; (1979). Dabei trat sie auch in der &#8222;ZDF-Hitparade&#8220; auf. 1980 war sie auch als Moderatorin f\u00fcr das ZDF-Musikquiz &#8222;Erkennen Sie die Melodie?&#8220; t\u00e4tig.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Autorin<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Seit 1977 war sie auch als Schriftstellerin t\u00e4tig, zun\u00e4chst als Verfasserin von Kinder- und Jugendliteratur. Auf der Basis ihrer beiden Novellen &#8222;Abenteuer in der Vollmondnacht&#8220; und &#8222;Der geheimnisvolle Graf&#8220; entstand 1982 die dreizehnteilige Fernsehserie &#8222;Unterwegs nach Atlantis&#8220;, und als Fortsetzung schrieb sie den Jugendroman &#8222;Flucht von der Insel&#8220;.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie wurde 90 Jahre alt!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":218971,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29,39],"tags":[1853],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218970"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=218970"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":218973,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218970\/revisions\/218973"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/218971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=218970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=218970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=218970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}