{"id":217626,"date":"2024-01-23T13:04:01","date_gmt":"2024-01-23T12:04:01","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=217626"},"modified":"2024-01-23T13:04:01","modified_gmt":"2024-01-23T12:04:01","slug":"frank-farian-frank-farian-ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/frank-farian-frank-farian-ist-tot\/","title":{"rendered":"FRANK FARIAN <br>Frank Farian ist tot!"},"content":{"rendered":"<p>Er wurde 82 Jahre alt!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>FRANK FARIAN ist tot. Er starb in seinem Apartment in Miami. Er wurde 82 Jahre alt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 18. Juli 1941 wurde Franz Reuther in Kirn an der Nahe (Rheinland-Pfalz) geboren. Aufgewachsen ist er in Saarbr\u00fccken-Altenkessel bei seiner Mutter <em>Cilli<\/em>\u2013 gemeinsam mit seinen beiden \u00e4lteren Geschwistern <em>Hertha <\/em>und <em>Heinz<\/em>. Sein Vater, ein Feink\u00fcrschner, der u. a. Portemonnaies herstellte, starb in Franz\u2018 Geburtsjahr als Soldat im Zweiten Weltkrieg und lernte seinen Sohn nie kennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon fr\u00fch fiel Franz\u2018 Mutter, einer Lehrerin, dessen gute Stimme auf, so dass sie ihn schon in jungen Jahren im Kirchenchor anmeldete, wo er Lieder wie \u201eDer Mond ist aufgegangen\u201c kennenlernte. Nachdem seine Musikalit\u00e4t immer mehr zum Vorschein kam, bekam er mit zw\u00f6lf Jahren eine Gitarre geschenkt. Das Gitarrenspiel brachte Franz sich selber bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seinem Hauptschulabschluss entschied er sich f\u00fcr eine Lehre als Koch. Als solcher war er in mehreren Orten t\u00e4tig \u2013 in Saarbr\u00fccken, Lindau, Splungen (Schweiz) und in Ettelbr\u00fcck (Luxemburg). Im Laufe seiner \u201eWanderjahre\u201c lernte Franz die Stationierten \u201eGI\u201c-Soldaten kennen und fing an, sich f\u00fcr die Rock\u2019n\u2019Roll-Musik der Amerikaner zu begeistern \u2013 zun\u00e4chst f\u00fcr <em>Elvis Presley<\/em>, sp\u00e4ter auch f\u00fcr <em>Bill Haley<\/em> und \u201eKonsorten\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich einer \u201eD-Day\u201c-Feier in Ettelbr\u00fcck h\u00f6rte Franz eine Rock-Band spielen in klassischer Besetzung (zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug), die ihn so begeisterte, dass er beschloss, sein b\u00fcrgerliches Leben als Koch aufzugeben und sich voll der Musik zu widmen. S\u00e4mtliche Ersparnisse wurden daf\u00fcr aufgewendet, ein komplettes Band-Equipment aufzukaufen f\u00fcr eine neu zu gr\u00fcndende Band. In einem Interview aus dem Jahre 2015 mit \u201eDie Presse\u201c sagte der S\u00e4nger im R\u00fcckblick: \u201e<em>1959 und 1960 habe ich in Luxemburg als Koch in einem Hotel gearbeitet. Eines Tages war drau\u00dfen ein gro\u00dfes Zelt aufgebaut, aus dem Rock&#8217;n&#8217;Roll-Musik zu h\u00f6ren war. Ich bin dort hingelaufen, und dann hat es in meinem Kopf regelrecht so etwas wie eine Explosion gegeben.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1961 wurden dann \u201e<em>Frankie Farian und die Schatten<\/em>\u201c gegr\u00fcndet \u2013 Franz, der sich inzwischen \u201eFrankie\u201c nannte, zog von Ettelbr\u00fcck nach Elversberg, wo er im \u201eGasthaus Gr\u00e4ber\u201c mit seiner Band erste Erfolge bei Tanzabenden feiern konnte. Man spielte Soulnummern und coverte die g\u00e4ngigen US-Hits.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem alten Kuhhaus produzierte Farian 1963 mit seinen \u201eSchatten\u201c seine erste Single im Eigenvertrieb (Label \u201eBauer\u201c): \u201e<strong>Shouting Ghost<\/strong>\u201c, eine Rock\u2019n\u2019Roll-Nummer, wurde bestenfalls regional im Saarbr\u00fccker Raum ein kleiner Insider-Erfolg. Im Dezember 1963 gab es beim Saarl\u00e4ndischen Rundfunk sogar einen ersten Radio-Auftritt in der Sendung des damals sehr popul\u00e4ren Moderators <em>Clay Sherman<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Jahr sp\u00e4ter hatte die Band ihren ersten gro\u00dfen Erfolg \u2013 sie durfte im August 1964 \u00a0als eine von nur drei deutschen Bands (weiterhin waren immerhin u. a. die <em>Rattles <\/em>am Start) bei einem Rock-Festival im ber\u00fchmten Hamburger Star-Club auftreten. \u00a0Bereits einen Monat sp\u00e4ter, am 13. September 1964, traten die Jungs dann sogar beim gr\u00f6\u00dften belgisch-franz\u00f6sischen Teenagerfestival, dem dritten \u201eFestival international Teenagers\u201c in Chatelet auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls 1964 erschien die erste regul\u00e4re Single von Frankie Farian und seinen Schatten: \u201e<strong>Yakety Yak<\/strong>\u201c im Vertrieb von \u201eEMP Schallplatten\u201c war eine Coverversion des <em>Coasters-<\/em>Hits \u2013 lt. Plattenfirma \u201e<em>ein St\u00fcck, ganz nach dem Beat-Geschmack unserer Zeit, das sich sicherlich seinen Weg bahnt.<\/em>\u201c Neben \u201eFrankie Farian\u201c wirkten an der Produktion \u00fcbrigens <em>Hans Gotth\u00f6fer<\/em> (Sologitarre), <em>Albert Kleber<\/em> (Rhythmusgitarre), <em>Wolfgang Hektor<\/em> (Schlagzeug) und <em>Norbert Feibel<\/em> (Orgel und Bass) mit. Auf der B-Seite der Single wurde \u201eEin Herz aus Stein\u201c ver\u00f6ffentlicht, eine von <em>Franz Reuther<\/em> (Frankie Farian) selbst getextete deutsche Version des <em>Rolling-Stones<\/em>-Hits \u201eHeart Of Stone\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit \u201e<strong>Under the Boardwalk<\/strong>\u201c, einem Cover des <em>Drifters-<\/em>Hits, erschien bei Elite Special 1965 die letzte Single unter der Firmierung \u201eFrankie Farian und die Schatten\u201c.\u00a0 Ein weiteres Highlight des Jahres war der Auftritt im bekannten Z\u00fcricher Beatschuppen \u201ePonny\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im April 1967 wurde unter dem Namen \u201eFrankie Farian\u201c bei der Frankfurter Bellaphon (ohne Erw\u00e4hnung der weiterhin existenten Band \u201eSchatten\u201c) der Song \u201e<strong>Mr. Pitful<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht \u2013 dabei handelt es sich um Franks Version des <em>Otis-Reddings<\/em>-Hits.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem damaligen Plattenboss der Ariola, <em>Egmont \u201eMonti\u201c L\u00fcftner<\/em>, schloss Farian 1967 einen Plattenvertrag. Die erste Single erschien im M\u00e4rz 1968 unter dem Namen \u201eFrank Farian\u201c. Der von ihm selbst komponierte und <em>Fred Jay<\/em> getextete Schlager \u201e<strong>Gipsy<\/strong>\u201c wurde noch kein gro\u00dfer Erfolg. Er verschrieb sich fortan bis auf Weiteres dem Schlager, um \u2013 lt. eigener Aussage \u2013 \u201e<em>ein bisschen Kohle zu machen<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite Single bei der Ariola war ein guter Achtungserfolg. Den selbst komponierten und von <em>Ralf Arnie,<\/em> der schon 1956 f\u00fcr <em>Freddy Quinn<\/em> \u201eHeimweh (Dort, wo die Blumen bl\u00fch\u2019n)\u201c schrieb, getexteten Schlager \u201e<strong>Dana My Love<\/strong>\u201c pr\u00e4sentierte Farian am 5. April 1969 in der ZDF-Hitparade und platzierte sich dort sogar mehrfach. Knapp zehn Jahre sp\u00e4ter produzierte Farian den Song noch mal neu mit der niederl\u00e4ndischen Band \u201e<em>Telephone<\/em>\u201c und einem englischen Text von <em>Fred Jay<\/em> im Country-Stil. Daraufhin wurde auch die deutsche Version noch mal von einem S\u00e4nger namens <em>Christian Sander<\/em> als Single ver\u00f6ffentlicht \u2013 Erfolge ergaben sich mit den Neuproduktionen allerdings keine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende 1969 erschien die n\u00e4chste Single dann auf dem Decca-Label: \u201e<strong>Ein Kissen voller Tr\u00e4ume<\/strong>\u201c, erneut von Farian komponiert und getextet von <em>Ralf Arnie<\/em> und <em>Klaus Munro<\/em>. Mit <em>Klaus Munro<\/em> schrieb Farian auch die zweite und letzte Decca-Single namens \u201e<strong>Speedy Jack<\/strong>\u201c. Auch von der Nummer produzierte Farian kurz darauf eine internationale Version von der internationalen Band \u201e<em>The Falcons<\/em>\u201c. Deren Aufnahmen erschienen bei der Hansa.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dieser Plattenfirma, der Berliner Hansa, und deren Chef <em>Hans Blume<\/em> schloss Farian 1971 einen Produktionsvertrag, der \u00fcber Jahrzehnte bis ins neue Jahrtausend hielt \u2013 ein sehr ungew\u00f6hnlicher Vorgang in der ansonsten schnelllebigen Popmusik-Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste von ihm selbst interpretierte Produktion war das mit dem saarl\u00e4ndischen Jazz-Pianisten <em>Fritz Maldener<\/em> komponierte Lied \u201e<strong>Du bist wunderbar<\/strong>\u201c (Text: <em>Norbert Hitzelberger<\/em>).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein bekannter Name \u2013 <em>Peter Moesser<\/em> \u2013 schrieb den deutschen Text zur Coverversion des <em>Laurent &amp; Mardi Gras\u2018<\/em> Schweizer Top-10-Hits \u201eSing Sing Barbara\u201c, aus dem <em>Moesser<\/em> \u201e<strong>Morgens \u2013 mittags \u2013 abends Barbara<\/strong>\u201c machte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsam mit <em>Fritz Maldener<\/em> schrieb Farian seine letzte 1971er Single \u201e<strong>So ein Tag<\/strong>\u201c, zu der auch eine gleichnamige LP bei der Hansa ver\u00f6ffentlicht wurde, die lt. Werbung auf einer Single zum empfohlenen Verkaufspreis, dem Sonderpreis von DM 10,00, im Handel erh\u00e4ltlich war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die n\u00e4chste Single, \u201e<strong>Gold in Acapulco<\/strong>\u201c, erneut mit <em>Fritz Maldener<\/em> komponiert, ist insofern bemerkenswert, als dass erstmals bei einer Farian-A-Seite Textdichter <em>Hans Ulrich Weigel<\/em> in Erscheinung trat. Der Song wurde am 10. Juni 1972 auch in der ZDF-Hitparade vorgestellt. Mit gleichem Team wurde auch die zweite 1972er Single, \u201e<strong>Leg den Kopf an meine Schulter<\/strong>\u201c, geschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In etwa in dieser Zeit ver\u00f6ffentlichte Farian unter dem Pseudonym \u201e<em>Les Copains<\/em>\u201c gemeinsam mit dem Studios\u00e4nger <em>Karl-Heinz Lehmann<\/em>, der selber als (von Farian produzierter) S\u00e4nger unter dem Pseudonym \u201e<em>Charly Marks<\/em>\u201c in Erscheinung trat, eine neue Version des Oldies \u201eHello Mary Lou\u201c \u2013 erschienen bei BASF.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um neue Produktionen \u201eantesten\u201c zu k\u00f6nnen, beschloss Farian, gemeinsam mit seiner Frau <em>Brigitte<\/em>, die er 1967 \u00a0heiratete (- allerdings angeblich gem\u00e4\u00df Berichterstattung der Zeitschrift \u201eDie Aktuelle\u201c auf Brigittes Betreiben hin mit G\u00fctertrennungsvertrag, weil Frank damals verschuldet war\u2026 -), selbst eine Discothek aufzumachen. Im saarl\u00e4ndischen St. Ingbert er\u00f6ffnete man 1967 die Disco \u201eHoch Trepp\u201c in der Josefstalerstra\u00dfe, sp\u00e4ter dann die Disco \u201eRendezvous\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1973 schwenkte Farian wieder auf Cover-Songs um. <em>Fred Jay<\/em> schrieb den deutschen Text zur <em>Solomon-King-<\/em>Nummer \u201eWhen You\u2019re Gotta Go\u201c \u2013 heraus kam dabei \u201e<strong>Was kann sch\u00f6ner sein?<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 4. August 1973 war Frank wieder in Berlin \u2013 diesmal stellte er in der ZDF-Hitparade seinen Schlager \u201e<strong>So muss Liebe sein<\/strong>\u201c, die von <em>Loraine Hillmann<\/em> getextete deutsche Version des Evergreens \u201eSmoke Gets In Your Eyes\u201c. Im Oktober des Jahres stieg er damit erstmals in die deutschen Single-Verkauscharts sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Schiene sollte wohl weiter verfolgt werden, so wurde mit \u201e<strong>Wunderbar<\/strong>\u201c eine deutsche Version eines <em>Cole-Porter<\/em>-Songs aus dem Musical \u201eKiss Me Kate\u201c geschaffen \u2013 die Rechnung ging aber nicht auf, der Song wurde kein Erfolg, obwohl der deutsche Text vom arrivierten Textdichter <em>Walter Brandin<\/em> verfasst wurde, der ja f\u00fcr <em>Udo J\u00fcrgens<\/em> einige gro\u00dfe Hits getextet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. Juni 1974 seufzte Farians Plattenfirma: \u201e<em>Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut: Vado via in deutsch<\/em>\u201c. Gemeint war der <em>Drupi<\/em>-Song, zu dem Farian eine deutsche Version aufnahm. \u201e<strong>Bleib bei mir<\/strong>\u201c stellt er auch am 7. September des Jahres in der ZDF-Hitparade vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abgeschlossen wurde das Jahr 1974 mit einer Cover-Version der besonderen Art \u2013 unter Verwendung einer Volksweise von <em>Johannes Brahms<\/em> gab Frank quasi den <em>Freddy Breck<\/em>, der seinerzeit ja gro\u00dfe Erfolge mit der \u201eVerschlagerung\u201c klassischer Melodien hatte. Bei Frank Farian funktionierte das allerdings nicht so gut \u2013 \u201e<strong>An mir soll es nicht liegen<\/strong>\u201c, getextet von <em>Fred Jay<\/em>, wurde kein Erfolg, allerdings tauchte schon hier <em>Herlinde Grobe<\/em> als Hintergrunds\u00e4ngerin auf, die sp\u00e4ter noch eine gro\u00dfe Rolle spielen w\u00fcrde \u2013 sp\u00e4ter mehr dazu. Als Arrangeur ist <em>Stefan Klinkhammer<\/em> genannt \u2013 auch der w\u00fcrde noch eine gro\u00dfe Rolle in Farians Vita spielen, war er doch ma\u00dfgeblich am Sound von Boney M. beteiligt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchjahr 1975 ging der Produzent neue Wege \u2013 er nahm ein Instrumental namens \u201e<strong>Atlantica<\/strong>\u201c auf, das er rund 10 Jahre sp\u00e4ter noch mal neu f\u00fcr sein Projekt \u201eFAR Corporation\u201c nutzte. Genau in diese Zeit fallen auch die ersten Produktions-T\u00e4tigkeiten f\u00fcr den sp\u00e4teren Welterfolg \u201e<em>Boney M.<\/em>\u201c, dessen Konzept er damals entwarf.-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach begab er sich wieder auf Schlagerpfade und nahm sich des Evergreens \u201eCara Mia\u201c an \u2013 <em>Fred Jay<\/em>machte daraus \u201e<strong>Cara Mia bleib<\/strong>\u201c. Farian produzierte mit seinem Projekt \u201e<em>Les Copains<\/em>\u201c den Song auch in englischer Sprache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum der Erfolg von Frank Farians Produktionen \u201ein eigener Angelegenheit\u201c eher \u00fcberschaubar war, begann er, mit seiner Arbeit f\u00fcr andere Interpreten Erfolg zu haben. Beispielsweise wurden die Songs \u201eWillst Du mit mir schlafen geh\u2019n\u201c und \u201eTu es!\u201c von <em>Gilla <\/em>(siehe Teil 45 dieser Serie) recht gro\u00dfe Erfolge, auch mit dem Nachwuchss\u00e4nger <em>Benny <\/em>(Portrait folgt) kam Farian in die Charts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner T\u00e4tigkeit als Produzent stie\u00df er auf einen Country-Song des S\u00e4ngers <em>Dickey Lee<\/em>, der in den US-Country-Charts einen Hit hatte und der in der Version von <em>Austin Roberts<\/em> ein Top-10-Hit in Gro\u00dfbritannien wurde: \u201e<strong>Rocky<\/strong>\u201c. Farian nahm dazu ein Demo auf, als Studios\u00e4ngerin holte er sich wieder <em>Herlinde Grobe<\/em> dazu, die einige Jahre sp\u00e4ter als volkst\u00fcmliche S\u00e4ngerin \u201e<em>Bianca<\/em>\u201c recht erfolgreich wurde. Wie es dazu kam, erz\u00e4hlt der Textdichter der deutschen Version, <em>Hans-Ulrich Weigel<\/em>, in der Chronik des Meisel-Verlages wie folgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>F\u00fcr Peter Orloff, der damals Bernd Cl\u00fcver produzierte, schrieb ich den Text \u201aRocky\u2018. Sie kamen ergebnislos aus dem Studio, und Orloff schimpfte: \u201aDieser Sch\u2026Text l\u00e4sst sich nicht singen.\u2018 \u00a0Frank Farian, dem ich ein Demo davon vorspielte, flippte sofort aus. \u201aDas sing ich doch selber.\u2018 Er spielte das Tonband mit \u201aRocky\u2018 morgens um f\u00fcnf in seiner Diskothek, und die Putzfrauen weinten. Da wussten wir: Es wird ein Hit!\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Weigel<\/em>, so etwas wie ein Spezialist f\u00fcr \u201eTodes-Themen\u201c (auch die Texte von \u201eConny Kramer\u201c und \u201eJeder Weg hat mal ein Ende\u201c stammen von ihm), traf offensichtlich genau den Nerv der damaligen Zeit. Autor <em>Martin Jung<\/em>hat in einem Buch \u00fcber deutsche Schlagertexte dessen Spezialit\u00e4t beschrieben: \u201e<em>Hier ist es Hans-Ulrich Weigel, der sich immer wieder mit Vehemenz gegen die Verdr\u00e4ngung unserer Verg\u00e4nglichkeit stemmt. Allen seinen erfolgreichen Texten ist gemeinsam, dass sie erstens zum Zwecke der Eindeutschung US-amerikanischer Folk-Titel geschrieben sind und zweitens vom unerwarteten, allzu fr\u00fchen Hinscheiden junger Menschen handeln\u2026. Der Interpret nimmt jeweils die Rolle des\/der Geliebten der\/des Verblichenen ein, da sich bei dieser Thematik die Ich-Erz\u00e4hler-Perspektive nicht anbietet, \u201adenn hinderlich wie \u00fcberall ist hier der eigne Todesfall\u2018 (Wilhelm Busch)\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach diesem kleinen interessanten Einblick in die Kunst des Textdichtens (wer h\u00e4tte gedachte, dass <em>Wilhelm Busch<\/em> etwas mit dem Text von \u201eRocky\u201c zu tun gehabt hatte?) meldet sich auch Schlagerkenner <em>Reiner Moritz<\/em>zu Wort und fasst den Inhalt des Schlagers in einem Buch wie folgt zusammen: \u201e<em>Es handelt sich dabei um ein bewegendes Lied, das von der Liebe eines Mannes zu einer unerfahrenen 18-J\u00e4hrigen (\u201aschmale Schultern, dunkles Haar und Augen voller Scheu\u2018) berichtet. Allen Ann\u00e4herungsproblemen zum Trotz werden die beiden sehr gl\u00fccklich und Eltern eines reizenden M\u00e4dchens, was nicht verhindert, dass die Kindsmutter alsbald stirbt und der Vater allein mit seinem immer noch reizenden M\u00e4dchen zurechtkommen muss<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Zusammenhang sei noch mal <em>Martin Jung<\/em> zitiert, der im Buch \u201eSchlager, die wir nie vergessen\u201c konstatiert: \u201e<em>Wagner h\u00e4tte aus demselben Stoff einen ganzen Opernzyklus geformt, Weigel hat ihn in der Melodie eines im Original von Dickey Lee interpretierten Folk-Titels untergebracht\u201c.<\/em> Offensichtlich hat der Verfasser dieser Zeilen keine Bekanntschaft mit dem Forenschreiber \u201eGoodOld70\u201c gemacht. Der schafft es n\u00e4mlich, den Inhalt des Liedes noch pragmatischer zu formulieren: \u201e<em>Mann trifft Frau \u2013 Frau wird begattet \u2013 Kind wird geboren \u2013 Frau stirbt \u2013 Mann und Kind trauern<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Berliner Hansa hatte wieder mal ein gutes N\u00e4schen und erkannte, dass dieser Text offensichtlich die Menschen in damaliger Zeit bewegen w\u00fcrde und packte den kompletten Text auf das Single-Cover und bewarb die Single auch genau so am 15. Januar 1976 im Branchenblatt \u201eMusikmarkt\u201c. Vor ziemlich genau 40 Jahren ging das Lied in die deutsche Verkaufs-Hitparade \u2013 und am 27. M\u00e4rz 1976 gab es damit einen legend\u00e4ren Auftritt in <em>Ilja Richters<\/em> \u201eDisco\u201c. Interessanterweise trat Farian mit dem Titel in der ZDF-Hitparade NICHT auf, der Song soll in einigen Rundfunkanstalten sogar auch nicht gespielt worden zu sein, der Text spaltete die Gem\u00fcter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Single kam jedenfalls auf Platz 1 der deutschen Charts und wurde ein sehr gro\u00dfer Hit, so dass Frank Farian am 17. Mai in St. Ingbert eine Goldene Schallplatte von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer <em>Hans Blume<\/em> \u00fcberreicht wurde.\u00a0 In einer Musikmarkt-Anzeige schreibt die Hansa: \u201e<em>Wir sind stolz, dass Du zu uns geh\u00f6rst<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. Juni 1976 berichtete das Fachblatt \u00fcber sehr ungew\u00f6hnliche Ma\u00dfnahmen im Zusammenhang mit diesem Super-Hit: \u201e<em>Bei \u201aRocky\u2018 scheiden sich auch bei uns die Geister. Einerseits verkauft sich das Lied von Frank Farian in rauen Mengen, andrerseits spucken die Funk-Jockeys Gift und Galle. Ariola-Label-Manager Bruno Huber hat das Ph\u00e4nomen mit einem Psychiater er\u00f6rtert, der sich \u00fcber den Erfolg \u00fcberhaupt nicht wunderte. Der Text, so meinte der Seelenarzt, gehe vor allem unerfahrenen jungen M\u00e4dchen nahe.<\/em>\u201c \u2013 Wie recht dieser Psychiater hatte, beschreibt Forenschreiber \u201eDJAxel\u201c: \u201e<em>Hab den Titel mal Ende der 70er bei einer Hochzeit gespielt, mit dem Ergebnis, dass die Braut tr\u00e4nen\u00fcberstr\u00f6mt in der Ecke sa\u00df. Ich musste dann reichlich ackern, um die Stimmung wieder hoch zu bringen<\/em>.\u201c \u2013 Tja, manchmal hat man\u2019s nicht leicht als DJ. Was mich allerdings interessieren w\u00fcrde, ob auch heutzutage noch Psychiater in die Plattenfirmen kommen bei bestimmten Textver\u00f6ffentlichungen, wenn Lieder wie z. B. der \u201eArschfick-Song\u201c von <em>Sido <\/em>ver\u00f6ffentlicht werden \u2013 man wei\u00df es nicht..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedenfalls erhielt Farian nicht nur die \u201eGoldene Schallplatte\u201c, sondern sp\u00e4ter auch die \u201eGoldene Europa\u201c der Europawelle Saar (wurde ihm als Produzent 1979 \u00fcbrigens erneut verliehen) und das Goldene Label der Zeitschrift \u201eAutomatenmarkt\u201c. Au\u00dferdem gab es noch den Silbernen L\u00f6wen von Radio Luxemburg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich seines 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums 1994 gab Farian dem Musikmarkt ein Interview, indem er beschrieb, wie wichtig \u201eRocky\u201c auch und gerade f\u00fcr seine weitere Karriere als Produzent war: \u201e<em>Durch das mit \u201aRocky\u2018 verdiente Geld wurde ich unabh\u00e4ngig und konnte produzieren, wie und was ich wollte, konnte meinen Partnern bei den Schallplattenfirmen sagen, wo es meiner Meinung nach langgehen sollte. Sie sind mir gefolgt, und ich habe mit ihnen seither immer gut zusammengearbeitet. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich Monti L\u00fcftner, Thomas Meisel und Hans Blume danken. Sie haben mir den Weg geebnet<\/em>\u201c. \u2013 Gemeint waren hier vermutlich insbesondere die internationalen Produktionen von <em>Eruption<\/em> (mit <em>Precious Wilson<\/em>) und vor allem der sp\u00e4tere Welterfolg <em>Boney M., <\/em>deren Produzent und sogar m\u00e4nnliche Stimme Frank Farian \u00fcber viele Jahre hinweg ja war. Auch als Produzent war der Erfolg ab 1976 ja gigantisch, <em>Boney M.<\/em> ging mit \u201eDaddy Cool\u201c durch die Decke, \u201e<em>Seventy-Five Music<\/em>\u201c war ein gro\u00dfer Erfolg in Brasilien, <em>Gilla<\/em> war mit \u201eIch brenne\u201c Top-10 in \u00d6sterreich und <em>Benny<\/em> hatte mit \u201eAmigo Charly Brown\u201c einen gro\u00dfen Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Plattenfirma hat genau nachgez\u00e4hlt und vermeldete anl\u00e4sslich der n\u00e4chsten Single: \u201e<em>676.983 Rocky-K\u00e4ufer warten auf diese neue Single von Frank Farian!<\/em>\u201c. Gemeint war \u201e<strong>Spring \u00fcber Deinen Schatten, Tommy<\/strong>!\u201c. Imposant: Auf der B-Seite findet sich \u201eRocky Teil II: Was wird aus Jenny?\u201c. Von der Dramatik k\u00f6nnte man meinen, bei diesen Themen h\u00e4tte <em>Christian Anders<\/em> die H\u00e4nde im Spiel, dem ist aber nicht so. Farian schildert in seinem Nachfolge-Hit einen jungen Mann, der seine Frau verl\u00e4sst, weil sie schwanger ist. Die Nummer ist sehr \u00e4hnlich gestrickt wie \u201eRocky\u201c \u2013 \u00fcberraschenderweise aber kein Cover, sondern ein Original, und zwar eins, das \u2013 wer h\u00e4tte das gedacht? \u2013 von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>G\u00fcnther Loose<\/em> geschrieben wurde. Wenngleich das nicht so ein Riesen-Erfolg wie \u201eRocky\u201c war, reichte es doch immerhin f\u00fcr einen 12. Platz in den Charts, wo Farian sich immerhin 20 Wochen tummelte mit der Nummer, die er am 23. Oktober 1976 in der ZDF-Hitparade vorstellte. Den weiblichen Teil der Nummer sang erneut <em>Herlinde Grobe <\/em>((&#8222;Bianca&#8220;)).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1977 ersann Farian die Nummer \u201e<strong>Sie war erst 17 (und neu in der Stadt)<\/strong>\u201c \u2013 dabei handelt es sich um die von <em>Fred Jay<\/em> getextete deutsche Version der <em>Eagles<\/em>-Nummer \u201eNew Kid In Town\u201c. Hier mal eine Kostprobe des Textes: \u201e<em>Ich sah sie nur an \u2013 und war wie gebannt von ihr, und ich dachte nur, Du musst sie haben. \u2013 Ich hatte so tief noch niemals empfunden, dabei waren es verbotene Stunden, denn ich war gebunden<\/em>\u201c \u2013 tja, da war die Wortwahl schon eher eindeutig als zweideutig. Auch damals war man mit 17 nicht vollj\u00e4hrig \u2013 wie dem auch sei, am 14. Mai 1977 ging es damit noch einmal zu <em>Dieter Thomas Heck<\/em> in die ZDF-Hitparade, dann h\u00f6rte Farian damit auf, von ihm ungeliebte Schlager zu singen \u2013 vermutlich, weil er es einfach nicht mehr \u201en\u00f6tig hatte\u201c (also, das Schlager singen \u2013 andere Dinge seinem letzten Schlager zu urteilen wohl schon) und sich erst mal voll aufs Produzieren konzentrierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Ausnahme machte er aber noch \u2013 mit seinem \u201e<em>Les Copains<\/em>\u201c-Version brachte er die englische Aufnahme des Hits \u201eSkateboard\u201c auf den Markt \u2013 die von Farian produzierte und von <em>Benny <\/em>gesungene Version war aber ungleich erfolgreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Erfolg mit <em>Boney M.<\/em> war schon ph\u00e4nomenal, Farian verkaufte zwischen 1975 und 1985 laut Angabe des Musikmarkts mit der Gruppe 40 Millionen Alben und 65 Millionen Singles und hatte Top-10 Hits in England und sogar in den USA. In England ist der Erfolg so gro\u00df, dass drei der Boney M.-Hits in den Top-5 der ewigen Bestenliste der UK-Charts sind (lt. Angabe von Frank Farians offizieller Webseite). <em>Boney M.<\/em> wurde von der Queen empfangen und sang sogar in der damaligen Sowjetunion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch 1983 hatte Farian einen guten Riecher: er profitierte von der damaligen Fitnesswelle (ja, die gab es neben der Neuen Deutschen Welle auch) und produzierte mit <em>Sidney Rome<\/em> eine Nummer-eins-LP, die 800.000 mal verkauft wurde. In dem Jahr erhielten er und <em>Boney M.<\/em> von <em>Dieter Thomas Heck<\/em> die \u201eGoldene Stimmgabel\u201c \u00fcberreicht, was insofern \u201ewitzig\u201c ist, weil <em>Heck<\/em> den Preis u. a. aus Opposition zur \u201eGoldenen Europa\u201c gr\u00fcndete, die 1979 anfing, auch internationalen (fremdsprachigen) K\u00fcnstlern den Preis zukommen zu lassen, weswegen er sich vom Preis der Saarl\u00e4nder abgewendet haben soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Gruppe \u201e<em>FAR Corporation<\/em>\u201c brachte FARian sich kurz wieder selbst (auch \u201eoffiziell\u201c) als Musiker mit ein. 1986 produzierte er <em>Meat Loaf<\/em>, 1987 <em>Peter Hofmanns<\/em> Rock-Album \u201eRock-Classics II\u201c, von dem 300.000 Exemplare verkauft wurden. Ab 1988 gab es weltweiten Erfolg mit \u201e<em>Milli Vanilli<\/em>\u201c \u2013 Farian war 1989 gar der erfolgreichste Produzent in den USA \u2013 das ging so lange gut, bis herauskam, dass die vermeintlichen \u201eS\u00e4nger\u201c nur T\u00e4nzer waren und der Gesang <em>Milli Vanilli<\/em>s von Studios\u00e4ngern aufgenommen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1994 wurde Frank dann letztmals noch ein mal als S\u00e4nger aktiv und coverte anl\u00e4sslich seines 25-j\u00e4hrigen Plattenjubil\u00e4ums den \u201e<em>Steely-Dan<\/em>\u201c Klassiker \u201e<strong>Rikki Don\u2019t Lose That Number<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen &#8222;ECHO&#8220; f\u00fcr sein Lebenswerk erhielt Frank Farian im Jahr 1997.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres Highlight seines Lebens war 2006 die Urauff\u00fchrung des <em>Boney-M.-<\/em>Musicals \u201eDaddy Cool\u201c, das mit gro\u00dfem Erfolg auf die B\u00fchne gebracht wurde und ein Jahr sp\u00e4ter auch in Deutschland aufgef\u00fchrt wurde. Aber auch sonst war Farian \u201eproduktiv\u201c, er wurde 2007 noch einmal Vater, Mutter ist seine Lebensgef\u00e4hrtin <em>Cynthia.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuletzt feierte der umtriebige Saarl\u00e4nder im Jahr 2015 das 40-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um von <em>Boney M.<\/em> mit der Ver\u00f6ffentlichung \u201eDiamonds\u201c. Wer am Schlagerschaffen Frank Farians interessiert ist, dem kann die CD \u201eDas Beste aus 40 Jahren Hitparade \u2013 Frank Farian\u201c empfohlen werden, auf der viele seiner Schlager enthalten sind, wobei in einigen F\u00e4llen allerdings Vinyl-\u00dcberspielungen vorgenommen wurden und keine Originalb\u00e4nder verwendet wurden. Sch\u00f6n w\u00e4re, wenn zum bevorstehenden \u201erunden\u201c Geburtstag im Sommer eine neue \u201eBest Of\u201c mit Farians Schlagern auf den Markt k\u00e4me mit Aufnahmen in guter Klangqualit\u00e4t \u2013 viele Fans w\u00fcrden sich dar\u00fcber sicherlich freuen (- das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Aufnahmen seiner Sch\u00fctzlinge <em>Gilla<\/em> und <em>Benny<\/em>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er wurde 82 Jahre alt!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":168379,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29,39],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217626"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217626"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217626\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":217627,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217626\/revisions\/217627"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}