{"id":209822,"date":"2023-09-27T23:58:11","date_gmt":"2023-09-27T21:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=209822"},"modified":"2023-09-29T09:56:10","modified_gmt":"2023-09-29T07:56:10","slug":"smago-informiert-der-grosse-forex-broker-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-informiert-der-grosse-forex-broker-vergleich\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br>Forex Broker: Wie gef\u00e4hrlich ist das Trading mit W\u00e4hrungspaaren?"},"content":{"rendered":"<p>Was Sie wissen sollten &#8230;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Forex Broker sind seit 2018 zu einem Warnhinweis verpflichtet. Dieser lautet: \u201e82 % (wahlweise auch 75 %, 72 % etc.) aller Anleger verlieren ihr Geld mit dem Handelsinstrument XY.\u201c In der Regel geht es um den Handel mit CFDs, die durch ihre Hebelwirkung zu schnellen Gewinnen, aber auch zu schnellen und hohen Verlusten f\u00fchren k\u00f6nnen. Im schlimmsten Fall droht ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Warum gibt es diesen Hinweis und wie gef\u00e4hrlich ist der Handel mit W\u00e4hrungspaaren wirklich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H2: Warnhinweis der Forex Broker: Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Jahren 2016 bis 2018 lie\u00df die europ\u00e4ische Finanzaufsicht ESMA unter rund 40.000 europ\u00e4ischen Marktteilnehmern eine Umfrage zur Gewinn- und Verlustentwicklung auf Tradingkonten durchf\u00fchren. Die Teilnehmenden waren Broker, Emittenten und Anleger. Dabei stellte sich in der Tat heraus, dass die Mehrzahl der Kleinanleger mit bestimmten Handelsinstrumenten \u00fcberwiegend Geld verliert. Im Fokus standen damals die neuen bin\u00e4ren Optionen, die sich bequem vom Smartphone aus handeln lassen und im Ergebnis dieser Untersuchung f\u00fcr unerfahrene Kleinanleger verboten wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch der Handel mit CFDs erschien den Beamten der ESMA als so gef\u00e4hrlich, dass sie ab 2018 die Broker zu dem oben zitierten Warnhinweis verpflichteten. Die Risiken und Werte der einzelnen CFD- und Forex Broker, kann man <a href=\"https:\/\/finanzradar.de\/trading\/forex-broker-vergleich\/\">hier mit Finanzradar vergleichen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bemerkenswert: Beim Handel mit anderen Derivaten wie Knock-outs oder klassischen Optionsscheinen ist dieser Hinweis nicht verpflichtend. Dabei herrscht hierbei genau das gleiche Risiko. Dahinter steckt die mangelnde Expertise der Verantwortlichen bei der ESMA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H2: Wie gef\u00e4hrlich ist das Trading mit W\u00e4hrungspaaren wirklich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er ist nicht gef\u00e4hrlicher als der Handel mit CFDs auf andere Assetklassen wie Indizes, Aktien oder Rohstoffe. Zum zitierten Warnhinweis sind daher nicht nur Forex Broker, sondern alle Anbieter von CFDs verpflichtet. Allerdings handeln Daytrader sehr gern mit CFDs bei einem Forex Broker die schnellen Kursbewegungen, die sich gerade bei W\u00e4hrungspaaren ergeben. Indizes und Rohstoffe, erst recht aber Aktien k\u00f6nnen tage- und manchmal wochenlang auf der Stelle treten, was sie f\u00fcr das Daytrading nicht so interessant macht wie W\u00e4hrungspaare. F\u00fcr den Handel mit diesen treten die Forex Broker selbst als Market Maker auf: Sie emittieren CFDs, mit denen sich bei jeder Kursbewegung eines W\u00e4hrungspaares in k\u00fcrzester Zeit Geld verdienen l\u00e4sst. Interessante W\u00e4hrungspaare sind unter anderem diese:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>EUR\/USD<\/li>\n<li>GBP\/USD<\/li>\n<li>EUR\/GBP<\/li>\n<li>EUR\/CHF<\/li>\n<li>USD\/CHF<\/li>\n<li>EUR\/JPY<\/li>\n<li>USD\/JPY<\/li>\n<li>USD\/AUD<\/li>\n<li>USD\/CAD<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nebenwerte wie EUR\/TRY oder USD\/RUB k\u00f6nnen sogar noch interessanter sein, weil die W\u00e4hrungen von Schwellenl\u00e4ndern zeitweise eine extreme Volatilit\u00e4t zeigen. Allerdings konstruieren die Forex Broker auf solche W\u00e4hrungspaare vielfach CFDs mit einem sehr hohen Spread, was die Anleger abschreckt. Zudem stecken hinter dem Handel mit W\u00e4hrungspaaren immer fundamentale \u00dcberlegungen. Die t\u00fcrkische Lira (TRY) befand sich ab Juni 2023 im freien Fall, was wirtschaftspolitischen Entscheidungen des autokratisch regierenden t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdo\u011fan geschuldet war. Der russische Rubel fiel im Zuge des Ukraine-Krieges und der westlichen Sanktionen, doch zwischenzeitlich erholte er sich auch wieder. Kleinanleger trauen sich oft keine Einsch\u00e4tzung zur weiteren Entwicklung der betreffenden Fundamentaldaten zu. Daher meiden sie eher solche interessanten Nebenwerte und setzen beim Forex Broker lieber auf die berechenbaren W\u00e4hrungspaare der gro\u00dfen westlichen Volkswirtschaften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H2: Wie sollten Anleger beim Forex Broker handeln?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Gefahr von Verlusten zu minimieren, sollten sich Trader an einige Spielregeln halten. Die wichtigsten lauten:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>#1:<\/strong> Riskiere stets nur so viel Geld, wie du dir leisten kannst zu verlieren.<\/li>\n<li><strong>#2: <\/strong>Setze f\u00fcr jede eingegangene Position einen Stopp-Loss.<\/li>\n<li><strong>#3: <\/strong>W\u00e4hle einen Zeithorizont, der zu deinen Zeitressourcen passt. Wer Daytrading betreibt, muss in der Lage sein, den Kurs tags\u00fcber jederzeit zu beobachten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sind drei simple Regeln, die fast schon banal erscheinen, aber f\u00fcr das Risikomanagement entscheidend sind. Wenn Trader \u00fcberwiegend Geld verlieren, haben sie mindestens eine dieser Regeln nicht beachtet. Wer etwa zu viel riskiert, wird gezwungen sein, eine an sich erfolgstr\u00e4chtige Position bei einem kleinen R\u00fcckschlag mit Verlust aufzul\u00f6sen. Das ist ein sehr h\u00e4ufiges Szenario. Der Trader hat den Kurs analysiert und ein stimmiges Setup f\u00fcr seinen Trade gefunden. Die Position wird eingestoppt, doch es gibt mindestens einen R\u00fcckschlag, was vollkommen normal ist. Dieser R\u00fcckschlag erreicht den Stopp des Traders, den dieser nicht an einer charttechnischen sinnvollen Stelle, sondern gem\u00e4\u00df seines Kapitalmanagements platziert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Kapitalmanagement passte aber nicht zur finanziellen Gesamtsituation des Traders. Diese w\u00fcrde ihm erlauben, relativ schmerzfrei pro Monat 300 Euro beim Trading zu verlieren. Seine Position f\u00fcr diesen einen Trade ist aber so gro\u00df, dass er beim Erreichen des charttechnischen sinnvollen Stopps schon 100 Euro verlieren w\u00fcrde. Mit drei solcher Trades ist die Risikoschwelle f\u00fcr den laufenden Monat erreicht. Der Trader muss aufh\u00f6ren zu handeln, wenn er nicht Haus und Hof f\u00fcr sein Hobby verkaufen will. Was ist die Aufl\u00f6sung dieses Dilemmas? Ganz einfach: Der Trader muss eine Positionsgr\u00f6\u00dfe w\u00e4hlen, die ihm nicht nur drei, sondern auch zehn oder mehr Trades mit einem eventuellen Verlust erlauben w\u00fcrde. Es ist nicht ungew\u00f6hnlich, zehnmal eine kleine Summe zu verlieren und dann mit einem einzigen Trade wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Forex Broker weisen \u00fcbrigens ihre Trader auf diesen Umstand hin. Die Regel <strong>#1:<\/strong> geh\u00f6rt zum Standardhinweis aller Forex Broker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H2: Regel #2: Stopp-Loss<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein <a href=\"https:\/\/www.americanexpress.com\/de-de\/kampagnen\/guide\/geldanlagen\/aktien\/stop-loss-order-1472\">Stopp-Loss<\/a> kann ein technischer Stopp-Loss per Programmierung beim Forex Broker oder ein nat\u00fcrlicher Stopp-Loss durch die Preisgestaltung des CFDs sein. Wenn ein CFD so preiswert ist, dass er am charttechnisch sinnvollen Stopp wertlos verf\u00e4llt, ist das auch ein Stopp-Loss. So gehen manchmal Trader vor, die sich gegen eine eingegangene Position mit einer gegenl\u00e4ufigen Position hedgen, beide Positionen overnight halten und auf ein Gap hoffen, bei dem eine der beiden Positionen wertlos verf\u00e4llt und die andere am n\u00e4chsten Morgen deutlich im Gewinn notiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das kann man machen, doch es ist auch gef\u00e4hrlich, weil der Kurs overnight sehr stark drehen kann und dabei beide Scheine wertlos verfallen. Die W\u00e4hrungen werden ja in anderen Weltregionen auch w\u00e4hrend der europ\u00e4ischen Nacht gehandelt. Es geht prinzipiell beim Stopp-Loss darum, dass der Trader f\u00fcr sich festlegt: Bis hierhin riskiere ich einen Verlust mit dieser Position, weiter nicht. So gesehen sind die Regeln <strong>#1:<\/strong> und <strong>#2:<\/strong> miteinander verkn\u00fcpft. Der gesetzte Stopp-Loss hat auch den Vorteil, dass er sich technisch sehr leicht beim Forex Broker nachschieben l\u00e4sst. Wenn hingegen eine Position wertlos verfallen ist, muss sich der Trader wieder einen neuen Schein suchen, was ein gewisser Aufwand ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H2: Regel #3: Zeitressourcen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf diese Regel sto\u00dfen viele Trader erst sehr sp\u00e4t. Es ist aber nicht m\u00f6glich, gewinnbringend zu handeln, wenn der Erfolg eines Setups auf Stundencharts basiert, der Trader dann aber mal eben f\u00fcr vier Stunden den Rechner verlassen muss. In diesen vier Stunden wird etwas geschehen, auf das er nicht angemessen reagieren kann. Daher ist es extrem wichtig, die Zeit zu planen, in welcher der Trader die Kurse beim Forex Broker beobachten kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/finanzradar.de\/trading\/forex-broker-vergleich\/\">ZUM GROSSEN FOREX BROKER VERGLEICH &#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_210234\" aria-describedby=\"caption-attachment-210234\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-210234\" src=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-800x529.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"529\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-800x529.jpg 800w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-522x345.jpg 522w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-227x150.jpg 227w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-768x508.jpg 768w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-392x259.jpg 392w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-130x86.jpg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-672x445.jpg 672w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-789x522.jpg 789w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-287x190.jpg 287w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-435x288.jpg 435w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35-150x100.jpg 150w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2083\/09\/Bild-27.09.23-um-23.35.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-210234\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto-Credit: <strong><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/\">pixabay<\/a><\/strong> \/ <strong><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/geralt-9301\/\">geralt<\/a><\/strong><\/em><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Sie wissen sollten &#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":210234,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[60],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209822"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=209822"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":210398,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209822\/revisions\/210398"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/210234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=209822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=209822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=209822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}