{"id":204151,"date":"2023-06-19T11:40:02","date_gmt":"2023-06-19T09:40:02","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=204151"},"modified":"2023-06-19T11:41:16","modified_gmt":"2023-06-19T09:41:16","slug":"dieter-hallervorden-bestens-gewappnet-fuer-die-zweite-spielzeit-des-mitteldeutschen-theaters-in-der-marienkirche-zu-dessau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/comedy\/dieter-hallervorden-bestens-gewappnet-fuer-die-zweite-spielzeit-des-mitteldeutschen-theaters-in-der-marienkirche-zu-dessau\/","title":{"rendered":"DIETER HALLERVORDEN <br>&#8222;Mein absolutes Herzensprojekt&#8220;: Bestens gewappnet f\u00fcr die zweite Spielzeit des Mitteldeutschen Theaters in der Marienkirche zu Dessau!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Impressionen von der Pressekonferenz vom 16.06.2023!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn DIETER HALLERVORDEN von sich selbst als &#8222;Wiederholungst\u00e4ter&#8220; spricht, dann deshalb, weil am 05.09.2023 \u2013 an seinem 88. Geburtstag \u2013 die zweite Spielzeit (2023 \/ 2024) im Mitteldeutschen Theater in der Marienkirche zu Dessau beginnt. Die erste war mit mehr als 41.000 Besuchern ein gro\u00dfer Erfolg. Und mit der perfekten Mischung aus Schauspiel, Kom\u00f6die, Lesungen und Konzerten ist man im Hause Hallervorden bestens f\u00fcr die zweite Spielzeit gewappnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Freitagnachmittag (16.06.2023) gab Dieter Hallervorden in Dessau eine Pressekonferenz, die \u2013 wie immer \u2013 sehr ergiebig war:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sie wissen ja, ich habe immer behauptet, dass die Gr\u00fcndung des Mitteldeutschen Theaters in der Marienkirche zu Dessau ein absolutes Herzensprojekt von mir ist.&#8220; Und so erf\u00fclle es ihn mit Stolz und Demut zugleich, \u00a0&#8222;heute \u2013 nach einer gelungenen ersten Spielzeit \u2013 hier stehen zu d\u00fcrfen. Dank meiner hervorragenden Mitarbeiter und vor allem der Tatsache sei Dank, dass die Dessauerinnen und Dessauer reichlich von unserem Angebot Gebrauch gemacht haben und uns mit ihrem Besuch beschenkt haben.\u00a0Hier wieder stehen zu k\u00f6nnen und eine ZWEITE Spielzeit anzuk\u00fcndigen, ist nat\u00fcrlich f\u00fcr mich eine Sache, die meine Lebenslust enorm bef\u00f6rdert. Ich habe nat\u00fcrlich die vertraglichen Vereinbarungen mit der Stadt, die quasi Vermieter der Kirche ist, geschlossen. Die waren auf unserer Seite.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0Stellvertreterin des Oberb\u00fcrgermeisters lie\u00df ausrichten: &#8222;Er bittet mich zu sagen, dass wir uns auf eine zweite Spielzeit freuen. Wir freuen uns, dass die erste Spielzeit so gut funktioniert hat und WIE sie funktioniert hat. Die Marienkirche ist jetzt als Spielst\u00e4tte, als Theaterb\u00fchne weit \u00fcber Dessau hinaus bekannt. Das ist das, was uns sehr freut. Dass wir ((also Herr Hallervorden &#8230;)) es geschafft haben ((hat &#8230;)), ein spannendes und interessantes Programm auf die B\u00fchne stellen, das es an anderer Stelle nicht gibt, dar\u00fcber freuen wir uns besonders.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sch\u00f6n. Das sind Worte, die mir sehr, sehr gut tun&#8220;, entgegnete Dieter Hallervorden. Und erg\u00e4nzte:. &#8222;Ich glaube, dass wir versucht (und bewiesen) haben, in der ersten Spielzeit auf die Qualit\u00e4t zu achten. Dass wir darauf achten, dass Leute hier her kommen, die vorher noch nie in Dessau gewesen sind. Dass wir dieses Theater, diese Kirche dank der Vorh\u00e4nge, der Technik und der Traversen \u2013 zu einer richtigen Theater-Spielst\u00e4tte umgestaltet haben, das rechne ich mir selbst hoch an, obwohl ich mir sonst nicht so auf die Schulter klopfen mag. Da war schon ein gro\u00dfer Aufwand n\u00f6tig, um es so zu machen, wie ich es mir unter professionellen M\u00f6glichkeiten vorstelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An meiner Seite war der gesamte Kulturausschuss mit der Spitze Ralf Sch\u00f6nemann, der heute auch hier ist. Ich habe mich sehr gefreut, dass Sie mir den R\u00fccken gest\u00e4rkt haben, dass Sie jederzeit hinter mir standen \u2013 auch schon auf der B\u00fchne, als wir hier zum ersten Mal sa\u00dfen und die Entscheidung dar\u00fcber fallen musste, ob Sie mir hier den Zuschlag geben wollen. Da war schon Einigkeit zu erzielen. Und dass die nach einem Jahr immer noch besteht \u2013 vielen, vielen Dank! Wollen Sie etwas dazu sagen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ralf Sch\u00f6nemann wollte &#8230;: &#8222;Ja, das mache ich gerne. Wir hatten mit dem Begriff \u201emitteldeutsche Stars\u201c anfangs so unsere Probleme im Kulturausschuss. Wir fragten uns, wo kommt das Konzept her? Wird es zur Konkurrenz? Wird das in der Finanzierung Probleme bereiten? Aber sp\u00e4testens in der ersten Sitzung in diesem Raum, an gleicher Stelle, wurde uns klar, das Mitteldeutsche Theater erg\u00e4nzt das andere Theater in besonderer Weise, und zwar mit euren programmatischen Inhalten. Und so war auch relativ klar im Ausschuss: Dieses Projekt hat Unterst\u00fctzung verdient. Und wenn ich heute zur\u00fcckschaue: Es hat sich wirklich gelohnt und an dieser Stelle, lieber Herr Hallervorden, im Namen des Ausschusses, im Namen des Rates: Herzlichen Dank f\u00fcr all die Aktivit\u00e4ten der letzten Wochen und Monate \u2013 und ich habe ein gutes Gef\u00fchl. Dankesch\u00f6n!&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich werde mich bem\u00fchen, Ihren Optimismus nicht zu entt\u00e4uschen&#8220;, konterte Hallervorden. &#8222;Also ich habe nat\u00fcrlich mit meiner Tochter Nathalie und Frau Reinhardt eifrig daran gearbeitet, den Spielplan f\u00fcr die n\u00e4chsten 160 Vorstellungen schon fertig zu erstellen. Ich bin stolz darauf, dass uns das gelungen ist. Nat\u00fcrlich ist es klar, dass, wenn man nach Besteigung eines Berges, also der ersten Spielzeit, beim n\u00e4chsten Mal noch einen h\u00f6heren Gipfel erklimmen will, man versuchen muss, die Qualit\u00e4t noch mal zu steigern und noch hochkar\u00e4tiger zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben uns da gro\u00dfe M\u00fche gegeben, ich gebe Ihnen mal ein paar Beispiele\u00a0 f\u00fcr das, was wir vorhaben &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beginnen werden wir auf jeden Fall mit einer Produktion \u00fcber die \u201eStationen eines Kom\u00f6dianten\u201c. Da gebe ich einen R\u00fcckblick und Einblick, wie schwer es war, in diesem Beruf Fu\u00df zu fassen. Es f\u00e4ngt in der Schauspielschule an. Es geht dann rauf zum satirischen Kabarett, wir streifen die Didi-Zeit, wir streifen die Zeit danach \u2013 von Hallervorden Spot(t)light bis hin zur Er\u00f6ffnung des Schlosspark Theaters mit seinen Theaterinszenierungen.\u00a0Das hei\u00dft, es werden viele Dinge dabei sein sowohl von der politischen Satire bis hin zum Slapstick. Es wird der schwarze Humor sein, der gespielte Witz \u2013 ein bunt gezeichnetes Programm mit einigen Video-Zuspielungen mit meinem &#8218;Arbeits-Ehepartner&#8216; Harald Effenberg, mit dem ich schon seit \u00fcber 25 Jahren viele Schandtaten zusammen verbracht haben. Ein Programm, das Unterhaltung garantiert, ohne zu sehr ins Flache abzugleiten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die gro\u00dfe &#8222;Abschluss-Gala am 18.06.2023 um 18:00 Uhr zum Ende der 1. Spielzeit des Mitteldeutschen Theaters&#8220; k\u00fcndigte Hallervorden an, &#8222;einige Appetizer der kommenden Spielzeit&#8220; anzubieten \u2013 und hielt wie immer Wort. &#8222;Es sind auch bei der Abschlussgala viele Schauspieler dabei, die in der zweiten Spielzeit verpflichtet worden sind \u2013 Solisten, die noch nie in Dessau waren und in Dessau unbekannt sind, die es aber verdient haben, in Dessau bekannt gemacht zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach bin ich noch in einer Produktion namens \u201eLove Letters\u201c zu sehen. Das ist ein St\u00fcck, das von einem Amerikaner geschrieben worden ist und inzwischen seinen Triumphzug rund um die Welt vollzogen hat. Es wird in China, Japan und Russland \u2013 \u00fcberall gespielt. Es gibt Kritiker, die viele Inszenierungen des St\u00fccks woanders gesehen haben, auch in Amerika, und mir best\u00e4tigt haben, dass wir bisher die Besten seien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht um ein Paar, das im hohen Alter noch mal in einem Briefwechsel Revue passieren l\u00e4sst, den sie schon als kleine Kinder hatten, dann als halb Erwachsene fortf\u00fchrten, bis in eine Zeit, in der sie sich aus den Augen verloren hatten bis ins hohe Alter hinein. Ein sehr ber\u00fchrender Briefwechsel, bei dem die Balance zwischen Schmunzeln und Melancholie gewahrt bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich w\u00fcrde mich sehr freuen, wenn wir daf\u00fcr Publikum in Dessau gewinnen k\u00f6nnen. Wir waren in Berlin durchweg ausverkauft und die Leute sind uns die Bude eingerannt, weil es eben sehr ber\u00fchrend ist, wenn man eigentlich nur eine Rolle spielt, darin aber als Kind anf\u00e4ngt und bis ins hohe Alter geht, dann spielt man eben doch zw\u00f6lf verschiedene Rollen, die man nuanciert ab\u00e4ndern muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des Weiteren k\u00fcndigte er ein St\u00fcck von Max Frisch: &#8222;Biedermann und die Brandstifter&#8220;. Ich wei\u00df, das ist f\u00fcr viele Leute &#8211; auch schon zu meiner Zeit &#8211; ein Lesestoff, den man in der Schule oder in den ersten Semestern der Universit\u00e4t lesen musste. Ein St\u00fcck, das vor 65 Jahren geschrieben worden ist und heute fast aktueller ist als es damals war, als es gespielt wurde. Wir haben daraus eine super Inszenierung gemacht, die Sie alle schon kennen. Ein St\u00fcck, das sich mit der Tatsache besch\u00e4ftigt, dass die Menschen schon die Begabung haben, Gefahren zu erkennen, aber nicht den Charakter, die Pers\u00f6nlichkeit und das R\u00fcckgrat haben, diesen Gefahren rechtzeitig auszuweichen oder sich dagegen zu wehren.\u00a0Die Kritik hat diese Inszenierung und auch mich ziemlich hoch leben lassen. Es freut mich, Ihnen im Januar mit meinen Kollegen diese Inszenierung zu zeigen, eine Inszenierung, die es verdient hat, um sie einem gr\u00f6\u00dferen Publikum vorzustellen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter f\u00fchrte er aus: &#8222;Urspr\u00fcnglich war es ja so, dass die Theatervorstellungen das R\u00fcckgrat des Spielplans werden sollten. Die Erfahrung hat mich aber gelehrt, dass das nur dann einigerma\u00dfen l\u00e4uft, wenn ich selbst mitspiele. Ansonsten war der Besuch sehr schwierig und sehr schmal. Das hei\u00dft, ich habe versucht, das Segment etwas niedriger zu halten, bin aber trotzdem das Wagnis eingegangen, eine Inszenierung, die nicht meine eigene ist, hier nach Dessau zu holen, und zwar ist das \u201eELVIS\u201c. ELVIS PRESLEY, die gro\u00dfe Legende. Wir erleben alle gro\u00dfen Hits.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Trick dabei ist, dass hier nicht blo\u00df die herausragenden Lieder im Fokus stehen. Hier werden die Anf\u00e4nge von ELVIS dargestellt, dann die gro\u00dfen Erfolge pr\u00e4sentiert werden, gespielt von denjenigen, die als beste Interpreten von ELVIS gelten. Danach geht es um die Zeit, als es zu Ende ging. Das ganze Leben von ELVIS anhand von seinen Liedern und anhand von Zwischenteilen, die von namhaften Darstellern mit Livemusik dargeboten werden, wird pr\u00e4sentiert. Ich habe mir das St\u00fcck angesehen, bevor ich zugesagt habe. Es ist f\u00fcnf Tage hier zu sehen und acht Tage im Schlosspark-Theater. Da bitte ich Sie, die Werbetrommel zu r\u00fchren. Es lohnt sich wirklich, es ist ein enormes St\u00fcck. Vor allen Dingen: Die Interpretationen von dem mittleren ELVIS sind so echt, dass man \u2013 wenn man die Augen schlie\u00dft \u2013 denkt, man h\u00f6rt den echten ELVIS \u2013 da ist kein Unterschied zu erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann gehen wir einen weiteren Schritt. Und zwar \u2013 zum ersten Mal, als ich geh\u00f6rt haben, was im Kristallpalast fr\u00fcher geboten wurde \u2013 da gab es Tanzstunden und B\u00e4lle \u2013 da gab es auch viel Variet\u00e9. Das ist den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern hier ja weitgehend genommen worden. Wir bieten Ersatz. Wir haben zum ersten Mal ZWEI Variet\u00e9-Veranstaltungen in unser Programm aufgenommen. Sie sehen: Wir geben uns nach wie vor ein bisschen M\u00fche \u2013 wir tun jedenfalls so.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sie sehen, das Programm ist kontrapunktisch aufgebaut. Da steht durchaus Kabarett neben Comedy, da steht Comedy neben Lesung, neben Lesung werden Konzerte gegeben, auch Variet\u00e9 findet statt. Wir finden, dass es richtig ist, alles, was an guter Unterhaltung dient, hier darzubieten. Nat\u00fcrlich kann ich nicht alles von den Gastspielen erw\u00e4hnen, die wir hier zeigen werden. Dabei sind z. B. G\u00d6TZ ALSMANN und TORSTEN STR\u00c4TER. Ich werde mehrmals selbst als Gast mitwirken, wo ich Gruppen pr\u00e4sentiere. Beispielsweise das Orchester OTTI HEINRICH. Der reist mit 19 Personen an, mit zwei Stars, die gesanglich die Musik unterst\u00fctzen werden, u. a. auch mich. Das ist die Drohung, dass ich da mitsinge (lacht).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ist es mir gelungen, weil ich sehr hartn\u00e4ckig sein kann, nach langen Verhandlungen die BIG BAND DER BUNDESWEHR hier her zu lotsen. Das hat den gro\u00dfen Vorteil, dass wir den Erl\u00f6s (nach Abzug eigener Unkosten) \u2013 den gesamten Erl\u00f6s, ohne dass ein Cent hier verbleibt, weitergeben k\u00f6nnen an die Kulturverwaltung. Da bin ich sehr stolz drauf. Es war nicht ganz einfach, die zu bekommen, aber die waren irgendwann m\u00fcde, dass da st\u00e4ndig jemand anrief. Irgendwann hatten die wohl die Nase voll und haben gesagt: Bevor der jetzt noch mal anruft \u2013 machen wir es jetzt! Auf das Programm kann man sich freuen, das ist Big-Band-Sound mit Jazz vom Feinsten. Das sind Leute, die sich auch extra die M\u00fche gemacht haben, Sounddesigner, hier herzukommen, die sich anh\u00f6ren, wie die Akustik ist, damit man die Bl\u00e4ser entsprechend einstellen k\u00f6nnen. Die geben sich schon gro\u00dfe M\u00fche, eine gute Visitenkarte abzugeben. Und wenn die hierherkommen nach Dessau, die auch \u00fcberall im Ausland spielen, um die Bundeswehr und Deutschland zu vertreten, dann ist das schon auch ein Ritterschlag f\u00fcr die Spielplangestaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich kommen auch andere K\u00fcnstler wie \u00a0FITZEK, DESIREE NICK mit ihrem neuen Buch. HERR SCHR\u00d6DER wird da sein. Der l\u00e4uft ja momentan wie \u201egeschnitten Brot\u201c. Er ist ja derma\u00dfen komisch, wie der \u00fcber den deutschen Unterricht, die deutsche Sprache redet. &#8211; Viele weitere gute Namen sind da. Sie k\u00f6nnen sp\u00e4ter, wenn Sie das durchgebl\u00e4ttert haben, zu jedem Fragen stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte noch erw\u00e4hnen, wie ich eingangs erw\u00e4hnte, dass wir einige Leute engagieren konnten, die bisher noch nie in Dessau waren. Dazu geh\u00f6rt in allererster Linie FRANK L\u00dcDECKE. Der ist einer der f\u00fchrenden Kabarettisten in Deutschland \u2013 \u00fcberh\u00e4uft mit Preisen aller Art \u2013 der hat ja alles abger\u00e4umt. Er hat noch nie in Dessau gespielt \u2013 ich habe ihn \u00fcberredet: Ach komm, lass es uns doch mal versuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er war lange Zeit Spielpartner von mir. Viele werden sich an den Telefon-Sketch bei HALLERVORDENs Spot(t)lights erinnern, wo er mir ein Handy verkaufen wollte. Das ist im Fernsehen rauf und runter gelaufen, das gibt es auch in zentralen Medien. Er war einer der Cheftexter bei HALLERVORDENs Spot(t)lights. Er ist ein Mann, der zu den feinf\u00fchligsten, sensibelsten aber auch gleichzeitig sch\u00e4rfsten und ironischsten Satirikern geh\u00f6rt. Der wird \u00fcbermorgen seine Visitenkarte mit einem 10-Minuten-Beitrag seine Visitenkarte abgeben, um etwas Appetit zu machen. Zu sehen ist er dann am 10. September.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ist SIGRID GRAJEK dabei. Das ist die beste Interpretin von CLAIRE-WALDOFF-Liedern. Ich habe sie in Berlin mehrfach erlebt, wo sie den Saal abger\u00e4umt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch kommt MARC RUDOLF. Der wird zum 100. Geburtstag von GEORG KREISLER ein Programm pr\u00e4sentiert, das mit den schwarzen Liedern von GEORG KREISLER best\u00fcckt ist. Eine Delikatesse f\u00fcr Menschen, die schwarzen Humor haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">HARALD EFFENBERG hat die einmalige Begabung, als Alleinunterhalter ein Feuerwerk an Pointen abzuschie\u00dfen in Form von Witzen. Der unterh\u00e4lt ganze Hundertschaften von Leuten \u2013 eine besondere Art von Begabung. Er wird eine Gala zum Besten geben. Sie sehen: Wir haben also keine Kosten und M\u00fchen gescheut, gute Leute heranzuholen. Ich habe ja einen Wunschtraum: Ich m\u00f6chte, dass wir unter vergleichbaren Privattheatern in Sachsen-Anhalt eine absolute Spitzenposition einzunehmen \u2013 vielleicht sogar \u00fcber Landesgrenzen hinaus. Daran arbeiten wir, das dauert nat\u00fcrlich ein wenig, das muss sich alles ja auch erst einmal\u00a0 herumsprechen. Wenn Sie dar\u00fcber regelm\u00e4\u00dfig berichten, hoffe ich, dieses Ziel erreichen zu k\u00f6nnen. Daran werde ich nicht nur dieses Jahr arbeiten, sondern auch weiterhin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Sie vielleicht sagen sollten: Der wird bald 88 Jahre alt \u2013 da ist rein biologisch eine Grenze gegeben. Da kann ich Ihnen gerne zeigen, wie ich die \u00fcberwinde \u2013 Film ab \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Gezeigt wurde das Video &#8222;Der Tod&#8220; aus Hallervordens Chart-Album &#8222;80 plus&#8220;, f\u00fcr das er als &#8222;Newcomer des Jahres&#8220; ausgezeichnet wurde, weil er \u2013 mit damals 86 Jahren \u2013 zum ersten Mal in seiner Karriere mit einem reinen Musikalbum das Licht der Offiziellen Deutschen ALBUM Charts erblickte.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgte eine kurze Frage-Antwort-Runde &#8230;:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was war f\u00fcr Sie das st\u00e4rkste St\u00fcck der ersten Spielzeit in Dessau?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich glaube, es war in erster Linie \u201eGottes Lebenslauf\u201c, aber auch \u201eDer K\u00f6nig stirbt\u201c. Beide Sachen, in denen ich mitgespielt habe, liefen sehr gut. Viele Einzelgastspiele waren toll, beispielsweise die gro\u00dfe ELKE HEIDENREICH, nat\u00fcrlich auch der Herr KUNZE. Das war Wochen im Voraus ausverkauft. Speziell die St\u00fccke, in denen ich selbst mitspielte, waren am st\u00e4rksten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe immer daran geglaubt, dass wir eine gute Einigung finden werden. Die eine ist erst nicht gefunden worden. In Berlin dauert es etwas \u2013 da sind beh\u00f6rdliche Dinge auf l\u00e4ngerem Wege geregelt als sich das im privaten Theater entwickelt. Was dazu kommt: Ich bin ein Mensch, der interessiert sich f\u00fcr die Gegenwart und die Zukunft. Was WAR und wie es dazu gekommen ist, interessiert mich sehr viel weniger, weil ich sage: Das Ergebnis ist ja da. Wir werden spielen. Wir haben eine Einigung gefunden. Sicher h\u00e4tten sich beide H\u00e4lften gew\u00fcnscht, dass es etwas schneller gekommen w\u00e4re. Am klarsten ist doch zu sagen: Wir stehen heute hier, um das Programm bekannt zu geben \u2013 also hat es sich ja gelohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stellvertreterin des Oberb\u00fcrgermeisters erg\u00e4nzte: &#8222;Das Ergebnis ist, dass wir hier gemeinsam stehen und uns auf die zweite Spielzeit freuen. Wir freuen uns, dass die Spielst\u00e4tte so ausgestattet ist und es diese B\u00fchne hier so gibt; das zeigt ja, dass wir mit Herrn HALLERVORDEN eine Einigung gefunden haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir waren uns im Prozess einig: F\u00fcr uns war in allererster Linie erst einmal wichtig, Vertrauen in die Strukturen zu setzen. Und wichtig war auch: Wir vertrauen der Verwaltung und dem Rat der Stadt Dessau.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hat man im Theater in Sachen Miete denn Entgegenkommen gezeigt? Ja oder nein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erneut antwortete die Stellvertreterin des Oberb\u00fcrgermeisters: &#8222;Wir sehen, wie sich die Spielst\u00e4tte entwickelt hat \u2013 n\u00e4mlich gut. Wir merken, dass, wenn ein Theater da ist und so viel spielt \u2013 160 Inszenierungen \u2013 dass wir einfach auch als Verwaltung nachjustiert haben und gesagt haben: Wenn jemand so hochfrequent die Spielst\u00e4tte nutzt und einfach auch Menschen nach Dessau bringt, dass wir zuk\u00fcnftig f\u00fcr alle, die diese Spielst\u00e4tte nutzen wollen und auch so konsequent, die gleichen Nutzungsgeb\u00fchren nehmen, die wir auch bei anderen mitteldeutschen Spielst\u00e4tten haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt also einen Rabatt f\u00fcr die, die viel spielen \u2013 das gilt aber f\u00fcr alle. Herr HALLERVORDEN macht uns das quasi vor, wie er die Spielst\u00e4tte entwickelt hat. Das nehmen wir gerne an. Die Nutzungsgeb\u00fchr muss noch beschlossen werden. Da gab es aber bereits Vorabstimmungen. Da wird sicher Einigung erzielt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was mir wichtig erscheint, ist u. a. die Tatsache, dass die Vereine, die inzwischen die Spielst\u00e4tte nutzen, ihre anf\u00e4nglich vorhandene Skepsis abgelegt haben. Ich habe hier Veranstaltungen erlebt, wo mit der neuen Technik \u2013 B\u00fchne, Ton etc. \u2013 hervorragend genutzt werden konnte. Das war dank des Mitteldeutschen Theaters m\u00f6glich, und das passierte kostenneutral. Insofern hat das Ehrenamt mit dieser Spielst\u00e4tte gewaltig gewonnen. Das muss man an der Stelle auch mal sagen \u2013 herzlichen Dank an das Haus des Mitteldeutschen Theaters. Danke, DIETER HALLERVORDEN!&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieter Hallervorden schloss mit den Worten: &#8222;Nat\u00fcrlich war es f\u00fcr mich wichtig zu sagen, ich m\u00f6chte das Haus unter meinen professionellen Gesichtspunkten so ausstatten, dass wir die Zuschauer bestens bedienen k\u00f6nnen, aber nat\u00fcrlich ist auch gleichzeitig klar, dass alle, die sonst in dem Theater von der Stadt Dessau spielen werden, dass die diese Sachen hier weiter unentgeltlich weiter nutzen k\u00f6nnen. Denn wenn die Pandemie, wenn Corona uns irgendwas gelehrt hat, dann ist ja, dass es keinen Zweck hat, Ellbogen- und Konkurrenzdenken weiter zu pflegen, sondern dass einfach Solidarit\u00e4t gefragt ist. Sich gegenseitig helfen, sich gegenseitig unterst\u00fctzen. Das gilt f\u00fcr alle, die au\u00dfer uns hier spielen wollen: Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen die unsere Technik und das, was wir eingebaut haben, vollumf\u00e4nglich nutzen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<figure id=\"attachment_172691\" aria-describedby=\"caption-attachment-172691\" style=\"width: 533px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-172691\" src=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-533x800.jpg\" alt=\"\" width=\"533\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-533x800.jpg 533w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-348x522.jpg 348w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-100x150.jpg 100w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-768x1152.jpg 768w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-181x272.jpg 181w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-400x600.jpg 400w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-87x130.jpg 87w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-297x445.jpg 297w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-127x190.jpg 127w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-193x290.jpg 193w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Dieter_Hallervorden_Dirk_Dehmel-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"(max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-172691\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto-Credit: Dirk Dehmel<\/em><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Impressionen von der Pressekonferenz vom 16.06.2023!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172691,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[3,23,39],"tags":[659],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204151"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=204151"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":204153,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204151\/revisions\/204153"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=204151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=204151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=204151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}